Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Wurde die Piratenpartei von der CIA sabotiert?

Hadmut
28.2.2013 23:38

Das Schöne an Verschwörungstheorien ist das wohlige Gruseln dabei. Das Hässliche an Verschwörungstheorien ist, dass sie nicht alle unwahr sind.

Zu meinem gestrigen Artikel über die Piraten und den Feminismus hat mich ein Kommentator auf einen Text hingewiesen, der – angeblich – von Wikileaks und teilweise direkt von Julian Assange stammt. Ob der Text wirklich echt ist, kann ich nicht nachprüfen. Aber mir fällt gerade auch kein Grund ein, warum jemand diesen Text hätte fälschen sollen.

Jedenfalls geht es darin um Daniel Domscheit-Berg und die Nachforschungen des amerikanischen Militärs und der CIA gegen Wikileaks. Man erinnert sich, da gab’s ein paar Aufdeckungen, die den amerikanischen Behörden so gar nicht gefallen haben und die sie als Geheimnisverrat betrachteten. Und da werden die ziemlich schnell ziemlich sauer und gehen dem Informationsleck sehr intensiv nach. Daran kann man eigentlich keinen Zweifel haben, denn das ging ja auch durch die Presse, wie sauer die darüber waren, etwa die Sache mit der Hubschrauberbesatzung. Und dass die Amerikaner (wie auch viele andere Staaten und deren Geheimdienste) dabei nicht gerade zimperlich sind, wenn es um ihre Interessen und die Aufklärung von Informationslöchern geht, ist auch bekannt und nicht fraglich.

In diesem Text wird nun ausgeführt, dass Anke Domscheit-Berg über ihre Tätigkeiten bei McKinsey und bei Microsoft Kontakte zur Bundesregierung und zur CIA gehabt haben soll. Nachprüfen kann ich es nicht, aber es erscheint mir sehr plausibel und entsprach ja ihrer Stellenbeschreibung bei Microsoft. Und wie das in der deutschen Politik abläuft, habe ich ja auch schon einige Male mitgemacht. Ich weiß nicht, ob das stimmt, was da steht, aber es würde meines Erachtens gut passen. Auch zu den Taktiken und Methoden der CIA. Und da scheint es ja auch andere Versuche gegeben zu haben, Wikileaks-Leuten „nahezukommen”.

In dem Text wird nun vermutet, dass Anke Domscheit-Berg dadurch eben mehr als nur hauptberufliche Kontakte hatte. Und man wundert sich, warum sie da so verblüffend schnell mit dem deutlich jüngeren Daniel Domscheit-Berg zusammenkam und ihn quasi „adoptiert” hat. Man könnte durchaus auf die Idee kommen, dass sie da als „Agentin” auf ihn angesetzt wurde. Denn das wissen wir ja spätestens seit der DDR, dass diese Methode, jemandem den passenden „Partner” zuzuspielen, eine der bevorzugten Aufklärungsmethoden von Geheimdiensten ist. Würde jedenfalls passen.

Wikileaks ist erkaltet und Assange hockt in der Botschaft fest, seit die schwedischen Feministen hinter ihm her sind. Manning ist auch eingebuchtet. Aus Sicht der US-Regierung könnte Wikileaks durchaus als erledigt gelten.

Es ist aber auch bekannt, dass die US-Regierung mit allen Mitteln versucht, in anderen Ländern ihre Urheberverwertungskette zu schützen. In vielen Ländern haben die USA auf mehr oder weniger saubere Art massiven Einfluss auf die Landesregierungen genommen, um den Schutz ihrer Contentindustrie durchzusetzen, auch in der EU. Und da gab es schon einige sehr dubiose Methoden, etwa einzelne Abgeordnete zu beeinflussen.

Insofern müssen die USA regelrecht alarmiert gewesen sein, als die Piraten in Deutschland an Gewicht gewonnen haben und in die Parlamente kamen. Und das noch dazu in einer Situation, in der weder das linke noch das konservative Lager zuverlässig eine Mehrheit bekamen und die Piraten das Zünglein an der Waage werden konnten, mit überproportional viel Macht. Wie einst die FDP.

Die Piraten waren erklärtermaßen die entschlossensten Gegner der Contentindustrie und setzten sich für freies Kopieren ein. Würden sie in eine solche Position als Mehrheitsbeschaffer kommen, könnten sie trotz geringer Stimmanteile ihre Positionen durchsetzen, und die damals einzige Position war, den Urheberrechtsschutz abzubauen. Aus Sicht der USA muss das der Worst Case gewesen sein, zumal die Piraten in mehrere Parlamente hintereinander reinkamen und als unaufhaltbar erschienen.

Der Gedanke, dass die USA über die CIA massiven Einfluss auf die deutsche Parteienlandschaft nehmen würden, um diesen Piratenerfolg zu verhindern, drängt sich auf (zumal das ja auch nicht neu wäre).

Wäre Anke Domscheit-Berg wirklich eine gerade arbeitslose CIA-Agentin, die sich gegen Wikileaks schon bewährt hat, wäre sie aus CIA-Sicht zumindest die passende Person, um die Piraten zu unterwandern und deren Richtung und Themen komplett zu drehen. Und es fällt auf, dass die Piraten von hochaggressiven Feministinnen gestürmt und die klassischen Piraten aggressiv vertrieben wurden. Und waren es nicht Feminstinnen, die auch schon in der Wikileaks-Affäre letztlich Assange festgesetzt hatten?

Spinnt man das ganze jetzt etwas weiter, dann läuft das alles in Berlin zusammen. Nicht nur Domscheit-Berg, sondern auch die feministische Unterwanderung der Piraten hatte ihr Epi-Zentrum in Berlin. Und da geht das alles auf die Gender Studies an den Berliner Unis zurück. Dort nun wieder wurden die Gender Studies von eben jener Professorin und inzwischen Verfassungsrichterin Susanne Baer initiiert, von der wir es hier schon öfters hatten. Baer hatte vorher in den USA studiert, orientiert sich fast ausschließlich an amerikanischer Rechtsprechung und amerikanischem Feminismus. Man merkt ihr förmlich an jedem Satz an, dass sie sich in jeder Hinsicht an den USA orientiert. Und sie hat eine Honorarprofessur an der Rechtsfakultät der University of Michigan. Die nun wieder hat so manche Verbindung zur US-Regierung.

Baer war während der Zeit ihrer Professur nur vorgeblich wissenschaftlich tätig. Ergebnisse habe ich da bisher nicht gefunden. Dafür war sie fast seit ihrer Berufung intensiv und gegen Zuwendungen von mehr als 3 Millionen Euro für das Bundesfamilienministerium und verschiedene Regierungsstellen tätig. Was genau sie da getan hat, weigern sich Ministerium und Universität zu erläutern. Belegt ist aber, dass Baer jahrelang gegen Geld politisch für die deutsche Regierung tätig war. Und in ihren eigenen Schriften, unter anderem ihr Buch über Rechtssoziologie, sagt sie wiederholt, dass man das Recht subversiv unterwandern müsse, um feministische Interessen zu verfolgen.

Was also spräche gegen den – natürlich nur rein hypothetischen – Gedanken, dass man da über Baers amerikanischen Verbindungen und die ein oder andere Unterstützung ein Geschäft auf Gegenseitigkeit ergeben haben könnte? Besonders als Verfassungsrichterin wäre Baer für die CIA natürlich hochinteressant, das würden die sich sicherlich was kosten lassen. Und eine Honorarprofessur ist ja ein herrlicher Vorwand, um sich hin und wieder in die USA zu begeben. Ich fände es nicht so völlig abwegig zu vermuten, dass die Unterwanderung der Piraten, die ich ja auch selbst miterlebt habe, und die ja sogar explizit erklärt aus dem Berliner Gender-Dunstkreis heraus erfolgte, gesteuert wurde, um den Piraten eine andere Richtung zu geben. Tatsache ist, dass sich die Piraten inzwischen auf Toiletten für Transsexuelle konzentrieren (und damit lächerlich machen). Von Urheberrechten und freiem Kopieren ist kaum noch die Rede, eine Kernposition ist es jedenfalls nicht mehr.

Hat man die Piraten genauso kaltgestellt wie Wikileaks? Und hat man dazu dieselben Personen eingesetzt? Feministinnen im Allgemeinen und Anke Domscheit-Berg im Besonderen?

Und wird das alles in Deutschland über die Berliner Gender-Wolke im Allgemeinen und Susanne Baer im Besonderen gesteuert?

Dabei sollte man beachten, dass sich ein CIA-Agent nicht wie Jane Bond fühlen muss. Es ist gut möglich, dass CIA-Agenten selbst gar nicht merken, von wem sie da geführt und finanziert werden. Das kann durchaus so aussehen, als würden da amerikanische Feministinnen schwesterlich auftreten und »motivieren«. Denkt nur mal dran, wie die CIA im nahen Osten und diversen afrikanischen Ländern vorging. Die wussten da auch nicht alle so genau, von wem sie die Waffen bekamen. Und dass der feministische Vergewaltigungsvorwurf gegen Assange in Schweden nur ein Vorwand ist, um ihn erst nach Schweden und dann in die USA zu verschieben, ist ja auch nicht nur eine Einzelvermutung.

Und gerade erst vor ein paar Tagen haben die USA ja den Vorschlag unterbreitet, eine Freihandelszone mit Europa zu bilden – vorausgesetzt, Europa übernimmt das amerikanische Urheberrechtemodell. Das ist denen sehr, sehr wichtig. Da muss eine Piratenpartei, so, wie sie einmal war, als sehr starke Bedrohung amerikanischer Interessen angesehen worden sein.

Und auffällig ist eben, wie subversiv die Piraten unterwandert wurden. So kam mir zur Kenntnis, dass in den Parteipublikationen Genderistinnen kontrollieren, was veröffentlicht werden darf – ohne jedoch auf den Redaktionslisten gelistet zu sein. Und die Redaktionsmails sind geheim, die bekommen Mitglieder nicht zu sehen (soviel dazu, was aus der Transparenz geworden ist, die die Piraten mal als ihr Ziel ausgaben). Das heißt, dass die meisten Piraten gar nicht mehr erkennen können, wer da sitzt und zensiert, was ihnen vorgesetzt wird.

82 Kommentare (RSS-Feed)

FullXD
1.3.2013 0:41
Kommentarlink

Nihil novi sub sole. Beispielsweise wurde die US-amerikanische radikale Frauenrechtlerin Gloria Steinem vom Geheimdienst rekrutiert, welcher ihre Publikationen und Veranstaltungen organisierte und bezahlte. Sie musste schließlich gestehen für eine CIA-finanzierte Stiftung tätig gewesen zu sein.


Hadmut
1.3.2013 0:58
Kommentarlink

Wow, die kannte ich ja noch gar nicht. Da scheine ich ja ziemlich gut getroffen zu haben. Spontan ergoogelt:

Das würde ja genau passen.

Und ein Video gibt’s auch von der:


anonKlaus
1.3.2013 1:08
Kommentarlink

Good points Hadmut. Wenn sich die Basis der Piraten nicht bald radikal auf ihren ‘radix ‚Wurzel, ‚Ursprung’ besinnt, dann sind wir hier in .de eine vielversprächende Idee los. Denn für Deutschland sehe ich als Mittel der Wahl zur Veränderung im polit. Sys. nur diese Idee. Leute wie Grillo haben wir nicht mehr.

btw.
Hat jemand Informationen zur Freihandel- und Urheberrechtgeschichte?


Joe
1.3.2013 2:15
Kommentarlink

Eine Frage dazu: Könnte es sein, daß die Grünen eine Außenstelle der CIA sind?


FullXD
1.3.2013 2:48
Kommentarlink

Deine Artikel werden immer brisanter. 🙂

S. Baer ist meiner Ansicht nach nicht so durchtrieben, wie du jetzt spekulierst. Sie ist lediglich ein Karrierist und mit ihren Überzeugungen ein weiterer “nützlicher Idiot” für das Kapital und hat wenig Ahnung davon, an wessen Angel sie tatsächlich hängt.

Bei der erwähnten A. Domscheit-Berg kann dagegen von Unwissenheit über ihren wahren Auftrag keine Rede sein. Die meist als Sekte titulierte mächtigste globale Beraterfirma McKinsey&Company verlässt inoffiziell niemand. Dort bleibt man lebenslang ein verschworenes Mitglied. Das der Begriff der Position des “Economic Hit Man (EHM)” nicht gegendert ist, stört dabei keinem von den hochbezahlten Wirtschaftsmanipulateuren der USA. Feminismus ist für jene nur eines ihrer vielen falschen Etiketten, mit denen sie ihre eigentliche Absicht, die Gier nach Macht und Profit labeln.


anonym
1.3.2013 4:03
Kommentarlink

Was meint ihr, was los ist, wenn erst einmal >50% aller Führungspositionen mit Quotenfrauen besetzt sind?

Mit Quotenfrauen, die ihren Job nur halten können, weil ein mächtiger Staat hinter ihnen steht.

Damit werden wir ein System haben, dass dem Parteiapparat des Ostblocks in nichts nachsteht.

Statt Roten Direktoren, Politruks und Politoffizieren haben wir dann Quotenfrauen, die auf die Einhaltung der feministischen Parteidoktrin in allen Betrieben und Einrichtungen achten.

Natürlich sind diese feministischen Kommissare schon jetzt sehr gut vernetzt. Im akademischen Bereich haben sie schon lange die kritische Dichte erreicht, so dass Abweichler keine Chance haben.

Schon heute hätte jemand wie Hadmut keine Chance auf einen Job im akademischen Bereich, dafür sorgen die Personalstellen und Frauenbeauftragten. Erinnert mich etwas an die DDR, wo die Stasi dafür gesorgt hat, dass missliebige Personen keinen Job gefunden haben.

In Zukunft wird sich dieser Einfluss noch weiter auf alle Einrichtungen ausdehnen, und der Staat wird eine direkte Zugriffsmöglichkeit auf jeden einzelnen Betrieb haben.

Warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis sich die ersten Provider weigern, Blogs wie dieses zu hosten, weil es sexistisch ist und gegen die Richtlinien verstösst.


Holger
1.3.2013 4:41
Kommentarlink

Ich würde mich nicht voreilig auf irgendwas festlegen.
Es kann sein, daß es die CIA war. Es kann auch sein, daß noch ganz andere beteiligt waren.

Man muß einfach die Frage nach den Profiteuren stellen.
Wer profitiert von der Zuwanderung? Ganz klar die Industrie, weil sie so an billige Arbeitskräfte kommt.
Selbiges gilt für den Feminismus: Frauen in den Beruf -> mehr Bewerber -> größeres Angebot an Arbeitskräften -> sinkende Löhne.

Als die Piratenpartei im Aufwind war, versuchten alle möglichen Interessengruppen, auf den Zug aufzuspringen. Dagegen hat die Partei keine Vorkehrungen getroffen. So gelang es bestimmten Kräften, die Parteigrundsätze über Bord zu werfen. Statt weg mit dem Urheberrecht nun Anbiederung an die Content-Mafia. Die Meinungsfreiheit wurde abgeschafft, Zensur in den Foren.

Mit dem Holocaust-Beschluß war das Maß voll. Die Partei nicht mehr wählbar.
Wir hatten uns erhofft, mit der Piratenpartei eine Partei zu haben, die es wirklich mit der Meinungsfreiheit ernst meint, in der alles diskutiert werden darf.
Wenn die Geschichte stimmt, wird sie einer kritischen Überprüfung standhalten. Als aber dann die Medien meinten, der Piratenpartei vorschreiben zu dürfen, was sie diskutieren darf und was nicht, und die bekannte Nazikeule rausholte, knickte sie brav ein.

Es ist schon peinlich für eine “Internet-Partei”, den Trend nicht erkannt zu haben. Denn schon damals erkannten immer mehr die Verlogenheit der Medien, und es werden immer mehr. Von der Medienpropaganda lassen sich immer weniger beeindrucken. Wer immer noch nach der Pfeife der Medien tanzt, hat jede Glaubwürdigkeit verspielt.

Und, das ist in den Internetforen ersichtlich, der Trend geht weg von der linken Ideologie. Immer mehr beginnen, die Verlogenheit zu durchschauen, wollen zurück zum Konservativen.
Abrechnung mit den 68ern/Grünen, Zuwanderungsstopp, weg mit der Frauenquote, weg mit den Homo-Sonderrechten, Wiederherstellung der traditionellen Familie, Wiederherstellung des Bildungswesens der alten Schule, das sind Forderungen, die ankommen.
Eine solche Partei würde ich sofort wählen, und hätte gute Chancen, in den Bundestag zu kommen.


JIM
1.3.2013 9:48
Kommentarlink

Toller Beitrag, Hadmut. Könntest Du bei Gelegenheit mal aus dem Nähkästchen plaudern, wie Du bei Deiner Infromationsbeschaffung genau vorgehst? Vielleicht haben ja auch andere hier noch Tips, wo man was in Erfahrung bringen kann. Oder meinst Du das wäre kontraproduktiv?


Hadmut
1.3.2013 19:22
Kommentarlink

@JIM:
> Könntest Du bei Gelegenheit mal aus dem Nähkästchen plaudern, wie Du bei Deiner Infromationsbeschaffung

Jedesmal anders. Und ein paar Vorgehensweisen kann ich hier nicht offenlegen. Aber Web und Informationsfreiheitsgesetz sind gute Quellen.


Entschuldige, aber das ist genau das. Eine Verschwörungstheorie. Die Piraten mussten nicht von der CIA unterwandert werden, um zu scheitern.

Die Piraten haben sich selbst zerlegt, durch ihre naiven Ansichten darüber, was eine Demokratie ist, wie Politik funktioniert, und welche Bedeutung Zusammenschlüsse von vielen gleichgesinnten Menschen (aka Partei) dabei haben. Urpsrünglich waren sie mal fast als Partei angetreten. Merke: Eine Partei ist ein Verein, in dem sich Leute treffen, um gemeinsame politische Einstellungen gemeinsam möglichst schlagkräftig zu vertreten und gegen andere Parteien mit anderen Interessen durchzusetzen. Und dann wurden sie unterwandert, aber nicht von der CIA, sondern von den “Direktdemokraten”, und zwar schon ziemlich von Beginn an. So sehr, dass inzwischen alle Piraten glauben, “Basisdemokratie” sei der eigentliche Kerninhalt der Partei.

Wer aber hierarchisch strukturierte Organisationen ablehnt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine Organisation mit mehr als zwanzig Mitgliedern zusammenbekommt. Zumindest keine, die irgendwelchen Einfluss erlangen würde. Zumindest dann nicht, wenn das Gemeinsame nicht in einer politischen Grundüberzeugung besteht, aus der heraus man Politik gestalten möchte (links? rechts? liberal? grün?). Sondern in der Durchsetzung eines einzigen Partikularinteresses (raubmordkopieren dürfen!), gepaart mit ganz viel “Dagegen”. Die Piraten hat außer dem Ruf nach Abbau des Urheberrechts politisch nichts geeint. Von ultralinken bis ultrarechten konnte diese Forderung jeder unterschreiben. Leute, die sonst nichts einte. Aber statt sich das mal klar zu machen, redeten sie sich lieber ein, dass dieses sich-überhaupt-in-nichts-grundlegendem-einig-sein ein politisches Konzept wäre.

Politisch blöder und selbstdestruktiver gehts nicht mehr. Sorry, aber die CIA wird nicht eine Minute auf die Piraten verschwendet haben. Die CIA versteht nämlich was von praktischer Politik. Denen wäre von vorneherein klar gewesen, dass sich die Piraten selber versenken werden.


O.
1.3.2013 15:00
Kommentarlink

Strauss-Kahn hat man doch in den USA auch aus der Politik gekickt,
indem man ihm Vergewaltigungsvorwürfe machte, die sich dann in Luft auflösten.
Der war den USA ja auch politisch nicht zu nahe.

Da gibt’s andere, die da zugeneigter sind…

http://www.maskworld.com/wp/wp-content/uploads/2010/01/Merkel-in-Amerika-Mottowagen-des-D%C3%BCsseldorfer-Rosenmontagszuges-2003.jpg

Daß Domscheit-Berg bei M$ ist, wusste ich nicht.
Vor ein paar Jahren hatte die mal in irgend einer Talkshow das eine oder andere sinvolle gesagt, zumindest im Kontrast zu den anderen geladenen Gästen. Was die vor ein paar Wochen in einer dieser Talkshows abliess, ging in eine ganz andere Richtung.
Keine Ahnung, ob die mal so, mal so redet, oder ob die selbst ihre Meinung im laufe der Zeit geändert hat… wenn man für M$ & Co. arbeitet, wird der Bias sicherlich auch die politischen Äußerungen betreffen, und um im Kollektiv voran zu kommen, muss man eben auch dessen Ansichten vertreten (verinnerlichen und weitergeben).

Daß die mit dem Wilikleaks-Domscheit-Berg zusammen war, wusste ich nicht. Wäre mir auch nicht wichtig gewesen, aber Deine Spekulationen hier werfen da schon ein anderes Licht drauf…
Auch wenn’s nur Spekulationen sind, interessant, mal drüber nachzudenken… die Dinge liegen doch irgendwie schon nahe beieinander.

Daß das mit dem Freihandelsabkommen und den US-Contentgesetzten zusammenhängt, les ich jetzt auch das erste mal.
kein Wunder, daß die USA nun einen “europafreundlichen” Aussenminister haben, und der das Thema gleich auf die Tagesordnung setzt.
Jetzt kommt die große Schleimnummer, und Merkel (siehe Foto oben)
kriecht gerne …. hinein.

Daß das erst mal nur Spekulationen sind, sollte klar sein.
Aber vieles würde schon passen.
Es sind oftmals eine Reihe von Einzelinteressen… aber gerade diese kann man dann ja mit geeigneten Methoden etwas “pushen”.

Also Hadmut, danke für den Artikel.


ein anderer Stefan
1.3.2013 16:16
Kommentarlink

Holger: den von Dir beschriebenen Trend “zurück zum Konservativen” sehe ich nicht. Hast Du dafür Quellen?


Skeptiker
1.3.2013 17:05
Kommentarlink

Wunderschöne Geschichte Hadmut. Mit Logik nicht zu knacken, und nirgendwo ein Konflikt mit der wahrnehmbaren Realität. Tip: So wie die bei Sat1 gerade die Guttenbergstory als “fiktive” Handlung verwursten, könnte man doch …. verstehst Du? Wär doch der Hammer! Einflussagentinnen im Verfassungsgericht und im Parteiensystem eines befreundeten Landes (z.B. ein erfundenes “Bunzrepliksch-Land”)!! Sogar mit Anknüpfungspunkten für ein paar echte deftige “Szenen”. Nur Showdown und Schlusspointe fehlen noch, aber das kriegst Du hin.

Ich meine, Du schreibst doch Bücher. Warum nicht auch mal ein Drehbuch oder einen Roman? Schon die Rechte gesichert und Titelschutz beantragt?

Fünf Prozent für mich?


Skeptiker
1.3.2013 17:07
Kommentarlink

Aber ganz im Ernst: Haben die Amis in der “Homeland Security” (Heimatschutz) nicht sowas wie 17 Dienste? Die sich angeblich wenig darum scheren, in ihrem jeweiligen Metier zu bleiben? Muss also gar nicht die pöse CIA gewesen sein.

Nun ist es ja aber auch so, dass die ein ziemlich schlechtes Image hat. Mit dem Vorwurf, jemand sei CIA-Agent, macht man sich ja eigentlich nur lächerlich. Man könnte fast denken, die haben ihren Ruf – im Umfeld der Bekanntwerdung echter Pannen – gezielt selbst ruiniert, weil sich’s so viel effektiver und sogar offener arbeiten lässt, als wenn man á la Mossad ständig seinen eigenen Mythos beschützen muss.


Pete
1.3.2013 18:35
Kommentarlink

@.O,
Freihandelsabkommen…
Mache Dich mal mit “lobbyplag.eu” vertraut und staune :-/

Pete


Heinz
1.3.2013 19:18
Kommentarlink

@Holger
> Mit dem Holocaust-Beschluß war das Maß voll. Die Partei nicht mehr wählbar.

was war das noch gleich für ein Beschluss? – habs vergessen


Heinz
1.3.2013 19:36
Kommentarlink

@Holger
> weg mit den Homo-Sonderrechten,

Welche “Homo-Sonderrechte”? – die haben doch nicht mal die selben Rechte wie Heteros.

> weg von der linken Ideologie.

Es gibt nicht “die Linke Ideologie”, genau wie es auch nicht “die Konservativen gibt, somit ist der Rest des Satzes hinfällig.

>Eine solche Partei würde ich sofort wählen

Die NPD gibt es bereits


DavidXanatos
1.3.2013 20:35
Kommentarlink

@Hadmut
kann ich den Text ins PPD Forum full text rein Posten?


Hadmut
1.3.2013 20:40
Kommentarlink

@David: Ja.


FullXD
1.3.2013 20:50
Kommentarlink

@Joe > Eine Frage dazu: Könnte es sein, daß die Grünen eine Außenstelle der CIA sind?

Wikipedia: Jutta Ditfurth. She co-founded the Green Party. In the 1980s she was approached by the CIA to become a collaborator, but she refused.
In ihrem Buch schreibt sie, die CIA sagte ihr “Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!” Doch die Grünen wurden von den USA gebraucht, um die Oppositionsbewegung in der DDR zu unterstützen. Nach der Wiedervereinigung verließ J. Ditfurth die Partei aus inhaltlichen Gründen. Interview dazu: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alt-linke-jutta-ditfurth-gruenen-waehler-wollen-getaeuscht-werden-a-745943-2.html
Das es mit den Piraten nicht anders laufen wird, erwies sich spätestens als sich B. Schlömer bei Friede Springer mit Henry Kissinger traf.


blackbear
1.3.2013 21:26
Kommentarlink

Interessanterweise dreht sich in weiten teilen der Piraten die Stimmung,
In Thüringen zB,
Da über nimmt anscheinend die alte riege der Netz Leute das Zepter wieder.
Man könnte sagen die konservativen Piraten erobern sich ihre Partei zurück.
Wie es der ganze genderkram geschafft hat bei den Piraten Fluss zu fassen ist mir ein echtes Rätsel.
Gerade weil eben Quote usw von Anfang an abgelehnt wurde, in der Mitglieder Datenbank bis heute kein Datensatz über Geschlecht besteht.

Zum Thema Toiletten:
Das ist ein running gag, wenn schon getrennt, dann aber bitte auch ein Klo für transsexuelle Eichhörnchen.
Eben um den ganzen irsinn des genderwahns zu zeigen.

Und zur Quote:
Wenn dann richtig, dann auch Quote für Erzieher im Kindergarten, für Grundschullehrer, für Pfleger im Krankenhaus usw.
Natürlich auch eine Quote für mehr Männer im Kellner Bereich, usw.


Wolfgang
1.3.2013 22:42
Kommentarlink

Landesvorstand NRW genehmigt einen von zwei Medientrainings exklusiv für Frauen:
http://piratenpad.de/p/Vorstandssitzung-NRW-27-02-2013 Zeile 663 ff.

“Das Medientraining ist kein „normaler“ Rhetorikkurs – solche werden zusätzlich im Lauf des Jahres organisiert werden – sondern gezielt ein Kamera- und Interview-Training für Multiplikatorinnen.

Nicht zuletzt Aufschrei hat gezeigt, dass für Frauen im Umgang mit den Medien neben den offensichtlichen Herausforderungen auch noch ungeschriebene „Sonderspielregeln“ aufgrund ihres Geschlechts gelten, die ebenfalls beim Training thematisiert werden sollen.”

So ist bei den Piraten.


Darmscheid Berg
1.3.2013 23:52
Kommentarlink

Wie dem auch sei. Eines entspricht den Tatsachen. Nämlich, dass die Piraten erfolgreich von sexistischen Feministinnen unterwandert wurden. Das Ziel der mutmaßlichen Auftraggeber wird es sein, die Piraten unschädlich zu machen. Waren diese vorher strikt gegen femininen Sexismus, so ist er jetzt scheinbar parteifähig. Dies ruft den Unmut der Basis, vor allem desjenigen Teils, der sich nicht ständig mittels Twitter vor der Arbeit drückt und die Bewegung zerfällt. Zersetzung erfolgreich. Mission erfüllt.


Alex
2.3.2013 1:43
Kommentarlink

@Heinz:

Für etwas, das keine Ehe ist, rechtlich so gestellt zu werden, alsob man eine Ehe führe, ist ein Sonderrecht!


yasar
2.3.2013 10:20
Kommentarlink

Das mit den Klos ist schon passiert. Irgendwo in einem Stadtrat im Osten Deutschlands (wenn nicht gar in einem Berliner Stadteil), wo genügend Piraten drin waren. Kam gestern in SWR3, Habe aber nciht genau mitbekommen, wo das passiert ist.


yasar
2.3.2013 10:22
Kommentarlink

Ach so: Ich meine natürlich die vierte Klo-Art, die geschlechtsneutral für nichtbehinderte eingerichtet wird. Bisher gab es ja nur geschlechtsneutrale Klos nur für Behinderte.


ein anderer Stefan
2.3.2013 10:23
Kommentarlink

@Alex: Das Grundgesetz schützt Ehe und Familie. Es sagt nichts dazu, dass Ehe ausschließlich heterosexuell zu sein hat. Insofern ist eine gleichgeschlechtliche Ehe eine Ehe und kein Sonderrecht.

Zum Thema Gleichstellung: Ich warte ja auch noch drauf, dass Frauen auf eine Quote für Gerüstbauer, Straßenbauer, Müllwerker, KSK-Truppen etc. pochen…


yasar
2.3.2013 10:27
Kommentarlink

tessarakt
2.3.2013 13:46
Kommentarlink

Auf der BaWü-Liste sieht einer einen Zusammenhang mit
http://de.wikipedia.org/wiki/COINTELPRO


FullXD
2.3.2013 17:33
Kommentarlink

Zwar bin ich aus pragmatischen Gründen für geschlechtsneutrale WCs, doch kann das durchaus Probleme mit sich bringen. https://www.youtube.com/watch?v=8VnqiNsFpug
Wie beispielsweise im Sport, wenn Geschlechtertrennung aufgehoben wird. Und zwar nicht nur bei den Mannschaftsduschen. Wenn eine hochgelobte Fußball-Nationalmannschaft der Frauen, oder eine Mannschaft der Frauen-Bundesliga ein Freundschaftsspiel gegen eine in der Stufenfolge niedrige U-Mannschaft, oder Landes- und Kreisliga der Herren spielt, sehen die Spielergebnisse für die Damenmannschaften sehr ungünstig aus. An und für sich sind Bälle und junge Frauen eine ansehnliche Einheit. Bloß als ich persönlich beim “Sexy Soccer” war, haben die dortigen Damen immer “Aua!” gekreischt, wenn sie vom Ball getroffen wurden.


FullXD
2.3.2013 17:34
Kommentarlink

@yasar > Bisher gab es ja nur geschlechtsneutrale Klos nur für Behinderte.

Somit unterstütze ist die Einführung der Toilettenkultur durch die Piraten vehement zu unterstützen. Seit einiger Zeit setze ich mich dafür ein, dass Homosexuelle einen Behindertenausweis erhalten können. Mehr und mehr Betroffene unterstützen diese Initiative. Denn Homosexualität ist keine Perversion, sondern eine Behinderung. Behinderte dürfen nicht diskriminiert werden, denn dazu gibt es bereits seit längerer Zeit Gesetze und Verordnungen. Wie etwa der besondere arbeitsrechtliche Kündigungsschutz, der Anspruch auf den Zusatzurlaub, Vergünstigungen bei der Besteuerung des Einkommens oder vergünstigte oder unentgeltliche Beförderung mit Bus und Bahn. Jeder Behinderte hat das Recht auf Antragstellung eines Behindertenausweises. Homosexuelle noch immer davon auszuschließen ist pure Diskriminiation in unser angeblich ach so liberalen Gesellschaft. Homosexuelle haben bei Benachteiligung nach dem Antidiskriminierungsgesetz die Möglichkeit Schadensersatz- und Entschädigungsanspruch gelten zu machen.


Pete
2.3.2013 18:16
Kommentarlink

@yasr,
die heutige Titelseite der Zeitung mit den grossen buchstaben wurde hier sehr schoen zusammengefasst:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/03/02/dlf_20130302_1753_1b7952d8.mp3

In Berlin drehen sie wohl endgueltig durch, die gekaperten Piraten scheinen mit dabei zu sein :-/

Pete


Alex
2.3.2013 18:26
Kommentarlink

@ein anderer Stefan:

Ehe ist von der Begrifflichkeit die Verbindung zwischen Mann und Frau, und nichts anderes.
Nur das ist geschützt!


FullXD
2.3.2013 21:09
Kommentarlink

Das Kampfblatt aus dem Hause Springer macht das Thema wieder groß als eine Kampagne gegen die Piratenpartei. Ähnlich wie damals mit Julia Schramms Urheberrechtsverfehlung, oder nur Johannes Ponaders Lebensstil und was sonst als Zersetzungskampagne taugten mochte. http://www.bild.de/news/inland/news-inland/streit-um-unisex-toiletten-dabei-gibt-es-sie-schon-29346322.bild.html

Anderseits war dieses Medienprodukt das einzige in der kommerziellen Presse, welches -wenn auch verspätet- eine Meldung brachte, wie Dänemark die Energiewende ernst nimmt und seit Anfang dieses Jahres den Einbau Öl- und Gasheizungen verboten hat. Ein solcher Ausstieg aus der Öl- und Gasbeheizung ist dabei mit der Tragweite des deutschen Atomausstiegs gleichzusetzen. Stattdessen haben sich die kommerziellen Massenmedien in Deutschland der Kampagne zur Bundestagswahl zum Strompreis gleichgeschaltet. Die Konzernchefs verlautbaren im altbekannten Tenor, höhere Strompreise würden Standort Deutschland schaden.


Fry
2.3.2013 21:42
Kommentarlink

Hadmut –
das ist alles sehr interessant, vielen Dank. Für mich als (bisher stilles aber zahlendes) Piratenparteimitglied kommt dabei unterm Strich aber nicht die Konsequenz raus, die du offenbar ziehst: dass die Piraten unwählbar wären. Ja warum denn das? Wenn schon Wer-Auch-Immer den Plan verfolgt, die Partei zu schädigen, dann ist die einzig richtige Konsequenz doch, bei den Piraten eintreten, die Piraten wählen, darauf hoffen und/oder daran mitarbeiten, dass die Genderisten-Feministinnen-Sexistinnen ihre Ziele nicht durchsetzen, und am Ende haben wir vielleicht endlich die Bürgerrechtspartei, die unser Land braucht.
Oder mache ich einen Denkfehler?
Schönen Abend,
Fry


Hadmut
2.3.2013 22:10
Kommentarlink

> Oder mache ich einen Denkfehler?

Keinen logischen, aber einen quantiativen. Es gibt weniger organisierte Retter als organisierte Gender-Idioten (und andere).

Und einen zeitlichen. Die Listen sind aufgestellt, da wird man wohl erst in vier Jahren etwas ändern können. Und falls die tatsächlich irgendwelche Sitze ergattern, machen die in vier Jahren alles kaputt, was man kaputt machen kann.


WikiMANNia
2.3.2013 23:00
Kommentarlink

@ein anderer Stefan: “Insofern ist eine gleichgeschlechtliche Ehe eine Ehe.”

Ein gleichgeschlechtliches Konkubinat ist auch ein Konkubinat, wollten Sie wohl sagen.

7 = 5
Sieben ist auch gleich fünf. Das hat uns der Mathelehrer vorgeführt. Wenn man irgendwo “durch Null” teilt und das dann rauskürzt, dann kann man alles gleichsetzen, so wie auch Sie es gerade tun.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind immer Zweierbeziehungen (= Konkubinat), während eine Eheschließung die Verschwägerung zweier Herkunftsfamilien (der Familie des Bräutigam und der Familie der Braut) bedeutet. Ehe und Familie sind also keine Zweierbeziehungen nach dem Muster (Heute: “WIR sind jetzt zusammen!”, morgen oder übermorgen: “ICH habe mich getrennt!”).

Ein Konkubinat (Zweierbeziehung) kann also keiner Ehe gleich sein, wenn man nicht trickst und unerlaubte Begriffsbedeutungsverdrehungsoperationen macht. 😉


Anders
3.3.2013 0:26
Kommentarlink

@FullXD

Erkläre mir mal inwiefern Homosexualität eine Behinderung darstellt.


n9
3.3.2013 3:50
Kommentarlink

Bei Anke D-B bin ich mir nicht so sicher, aber eines der “Vergewaltigungsopfer” (Anna Ardin) war in einer Anti-Castro-Gruppe hat damit praktisch garantiert konkrete Kontakte zur CIA.

rawstory.com/rs/2010/12/06/assange-rape-accuser-cia-ties/

cannonfire.blogspot.de/2012/08/anna-ardin-and-cia.html

Ich hatte noch einen besseren Link, bin zu faul den rauszusuchen.

Offtopic:
Du glaubst, Genderismus ist schon ziemlich irre? Schau dir das an:

http://www.reddit.com/r/TumblrInAction/comments/1325jx/rtumblrinaction_101_what_does_all_this_bullshit/

Noch ausführlicher (und bekloppter):

http://www.reddit.com/r/TumblrInAction/comments/13irvr/the_tumblrinaction_dictionary_20_what_the_hell_do/

Links kaputt wegen Spamwarnung.


Fx
3.3.2013 5:15
Kommentarlink

@Joe, @FullXD

Hier ist ein weiteres Zitat von Jutta Ditfurth über die Zeit, als die Grünen durch die “Realos” umgedreht wurden. Wichtig ist v.a. der letzte Absatz, die beiden vorherigen sollen den Kontext verdeutlichen und und zeigen, wie die CIA-Annäherung zeitgleich mit der “Realo-Wende” stattfand.

Aus der Artikelserie “Zahltag, Junker Joschka!” von Jutta Ditfurth (1999), PDF im Web

Auszug aus Teil 7 (“Die letzte Schlacht – Monatelang hatten Joschka Fischers Realos den Grünen um Jutta Ditfurth Veruntreuung vorgeworfen. “Enthüllungen “im Spiegel. ‘Geheimdossiers’ in der
taz. Dann wurde alles widerlegt. Aber es war zu spät.”)

“Aber die Grünen befaßten sich hauptsächlich mit ihrem, von den Realos erfundenen, ‘Finanzskandal’. Der hatte, mit Hilfe des ‘Spiegel’, im Juni 1988 einen neuen Höhepunkt erreicht. Sie warfen uns, dem linken Bundesvorstand, lauter Scheußlichkeiten vor: Geld veruntreut, uns bereichert, in die Parteikasse gegriffen, Angestellte bestochen und Beschlüsse gefälscht zu haben. Sie besaßen keine Belege, aber sie erzielten großen Erfolg bei vielen Medien.

Der ‘Spiegel’ ließ sich von Realos mit Material gegen den linken Bundesvorstand speisen. Dabei stützte sich das Blatt auf sonderbare Informanten: zum Beispiel den grünen Realo Klaus Stawitzki aus Marl. Der war wenige Wochen zuvor von der Polizei per Haftbefehl gesucht worden. Die Staatsanwaltschaft warf dem Bauunternehmer vor, einem Zuhälterring anzugehören. Die Grünen wurden zur Partei mit den meisten Kronzeugen, darunter Jo Müller und Heide Rühle, Antje Vollmer und Joseph Fischer, Rezzo Schlauch und Otto Schily, Daniel Cohn-Bendit – und Lukas Beckmann. Beckmann war einer der übelsten.

Etwa 1986 überbrachte man mir das Ansinnen des US-Außenministeriums, mich ‘näher kennenlernen’ zu wollen. Meine klare Abfuhr gefiel nicht, so nutzte man meinen Aufenthalt in Washington, wo ich auf Einladung einer Universität einen Vortrag über die deutsche Innen- und Außenpolitik hielt, für ungebetene Annäherungen. Es kam – unter Beobachtung der deutschen Abteilung der CIA – zu heftigen Auseinandersetzungen mit Vertretern des US-Militärs, des Außenministeriums und des Reaganschen Think-tanks: Ich griff z.B. die US-Außenpolitik in Nicaragua an und die Nato. Dennoch wurde ich aufgefordert, eine Studie über meine Partei zu erstellen. Ich lehnte ab, und mir wurde vorgehalten, daß zwei Grüne, einer davon Lukas Beckmann, ihre Arbeit bereits angeboten hatten. Beckmann betrieb am liebsten Geheimpolitik. Als er Anfang der 80er Jahre Bundesgeschäftsführer der Grünen war, war die Bundesgeschäftsstelle ein Hort der verschlossenen Türen, versteckten Akten, undurchsichtiger und hierarchischer Arbeitsbedingungen. Heute ist er Geschäftsführer der grünen Bundestagsfraktion. Die Realos haben ihn verdient.”


Fx
3.3.2013 5:25
Kommentarlink

@Hadmut

“Ob der Text wirklich echt ist, kann ich nicht nachprüfen.”

Ich kann die Echtheit nicht beweisen, aber ich weiß sicher, dass der Link auf diesen Text damals durch den Original-Twitter-Account von Wikileaks verbreitet wurde.

Hier ist der Tweet Original-Tweet:

https://twitter.com/wikileaks/status/105067917816774656


Fx
3.3.2013 6:32
Kommentarlink

@Hadmut

“Denkt nur mal dran, wie die CIA im nahen Osten und diversen afrikanischen Ländern vorging”

Bei “Osten” fällt mir gerade ein, wie die Einflussnahme auf innere politischen Angelegenheiten fremder Länder auch mittels (scheinbar) viel harmloserer Organisationen erfolgt. So wurden die Anti-Putin-Feministinnen “PusSPAMy Riot” offenbar von US-“Stiftungen” gefördert und möglicherweise auch geführt.

Aus: “Können die PusSPAMy Riots Putin stürzen? Ein etwas größeres Bild der Affaire.”

http://becklog.zeitgeist-online.de/2012/08/20/konnen-die-pussy-riots-putin-sturzen-ein-etwas-groseres-bild-der-affaire/

“Eine Betreuerin und Beraterin der zornigen jungen Punks ist Oxana Tschelschewa (Oksana Chelysheva): Sie ist langjährige Mitarbeiterin des National Endowment for Democracy (NED), einer US-Stiftung und US-Geheimdienst-Fassade”


Fx
3.3.2013 7:37
Kommentarlink

Noch ein letzter Link. Für Leute, die meinen, es wäre abwegig, zu glauben, unsere besten Freude könnten unsere Innenpolitik manipulieren.

Germany made in USA

https://www.youtube.com/watch?v=tfXLOtlYC7E

Wenn das nicht eine Dokumentation von einem öffentlich-rechtlichen Sender wäre, würde kaum jemand den Inhalt glauben:
– wie die USA die Bundesrepublik Deutschland nach ihren Vorstellungen schufen
– die Parteien wurden von der CIA finanziell unterstützt (sogar Willi Brandt)
– unliebsame Organisationen wurden unterwandert und gespalten
– rechtsextreme Organisationen wurden von der CIA aufgebaut und gefördert, diese führten eine “Todesliste” kritischer SPD-Politker
– Hauptzielgruppe waren Intellektuelle und kulturelle Meinungsführer, welche die USA als die überlegene Zivilisation darstellen sollten.
etc…


Peter
3.3.2013 9:35
Kommentarlink

Quotenfrauen in den Vorständen großer Unternehmen könnten auch als eine sehr subtile Form von Wirtschaftssabotage wirken…
Gut, natürlich würde es schon noch genügend fähige Frauen geben, um alle solche Posten zu belegen. Aber dann kommt es wieder darauf an, wie solche Vergaben stattfinden. Und dann werden eben gezielt die “Agenten” platziert


Skeptiker
3.3.2013 10:23
Kommentarlink

“Unterwandert” oder “von den Realos umgedreht” oder nicht … es waren ebendiese Realos, die zumindest Teile der grünen Agenda haben Realität und sogar Mainstream werden lassen. So erfolgreich, dass sie sich mangels neuer Themen selbst überflüssig gemacht haben. Die Fundis wären in ihrer (verständlichen) Weigerung, sich mit dem politischen Establishment einzulassen, nie mit nichts nirgendwohin gekommen.

Die Frage ist also, ob den Piraten diese Häutung, diese Reifung ebenfalls gelingen wird. Politik ist auch Kompromissfähigkeit, so §$%&# man das auch immer finden mag. Einige Kommentatoren hier meinen ja, es gäbe noch Hoffnung.

May the force be with you.


Joe
3.3.2013 11:09
Kommentarlink

Hier noch eine Analyse aus der Schweiz zu den deutschen Grünen:

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=896

Ich kenne mich im Detail nicht gut genug aus, um das auf Plausibilität prüfen zu können. Vielleicht mag da mal jemand drübersehen.


Fx
3.3.2013 11:32
Kommentarlink

@ Skeptiker

Gemach, Meister Jedi! Das Thema ist hier ein ganz anderes. Es geht nicht um grüne politische Inhalte, sondern eine mögliche undemokratische Einflussnahme und indirekt vielleicht noch um die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt. Ich meine nein.


dochpalese
3.3.2013 12:08
Kommentarlink

@WikiMANNia: https://www.danisch.de/blog/2013/02/28/wurde-die-piratenpartei-von-der-cia-sabotiert/comment-page-1/#comment-20941

Vielleicht wollte dein Mathelehrer etwas Anderes zeigen:
Die Division durch Null führt ins Unendliche, wo es keine sinnvolle Maßstäbe mehr gibt, der Informationsgehalt also Null ist. Die Information über die Bedeutung der Symbole 7 und 5 lässt sich durch die Umkehroperation nicht mehr rekonstruieren. Wo es aber keinen Maßstab gibt, sind Inhalte unbestimmt und Vergleiche nicht sinnvoll möglich.

Das gilt auch für die Ehe: Von der Etymologie und der ursprünglichen Verwendung dieses Instituts her ist es die Verlängerung einer Beziehung ins Unendliche (ins Ewige). Die Ewigkeit wurde aber schon vor langer Zeit aus der Ehe entfernt; beraubt ihres Kerns ist sie beliebig. Man hat eben die Umkehroperation auf das Unendliche angewendet.

Wenn schon das Kernattribut aus der Ehe entfernt wurde, wieviel einfacher ist es erst, weitere Attribute der Wirklichkeit anzupassen? Schließlich geht es um die Erhaltung der Ehe in einem praktikablen Rahmen. So, wie die Dinge nun mal liegen, wird es wohl nicht ohne die Homoehe gehen.


ein anderer Stefan
3.3.2013 12:22
Kommentarlink

@ Alex, Wikimannia: Ob nun eine Homo-Ehe eine Ehe im Sinne des GG darstellt, darüber läßt sich offenbar trefflich streiten. Das wird ja auch gerade vor Gericht getan. Es ist m.E. paradox, wenn einerseits die Homo-Ehe grundsätzlich zugelassen wird, dann aber noch erhebliche Ungleichheiten in der rechtlichen Ausgestaltung bestehen. Das wiederum ist m.E. ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes.

Ehrlich gesagt, ist mir ein schwules Pärchen, dass aus Überzeugung, ehrlicher Zuneigung und gegen alle Anfeindungen zusammenbleibt, lieber als eine Hetero-Ehe, die nur noch aus Gewohnheit weitergeführt wird oder nur noch auf dem Papier besteht.

FullXD: Homosexualität ist eine Behinderung? Die Position finde ich – interessant… Somit wäre jede Abweichung von der Norm (die nochmal wer genau feststellt?) als Behinderung anzusehen? Sind dann auch alle Menschen, die übermäßig groß, klein, dick, dünn oder sonstwie weit vom Durchschnitt entfernt sind, behindert? Wo ist die Grenze? Kriegen wir jetzt alle einen Behindertenausweis? (So wie in Griechenland zigtausende blind waren?)
Unter einem Blickwinkel stimmt das sogar: Wenn man Behinderung daran definiert, dass Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften von der Gesellschaft insgesamt ausgegrenzt werden, dann sind Homosexuelle behindert – vielmehr werden sie behindert.


Fx
3.3.2013 13:10
Kommentarlink

Ganz aktuell und zum Thema passend:

Bewiesen: Es gibt eine CIA-Task-Force gegen Assange

Wer bislang glaubte, die CIA-Stories rund um Wikileaks wären nur Ausgeburten der Paranoia, wurde jetzt eines Besseren belehrt: Die CIA-Task-Force gegen Julian Assange ist eine Tatsache. Seit 2010 war die Rede davon -seit Cable-Gate. Im Manning-Prozess wurden Dokumente vorgelegt, die die Existenz der geheimen Truppe belegen. Die Paranoia scheint eher auf Seite der US-Regierung zu liegen: Der Manning-Prozess wird schärfer reglementiert als Verhandlungen gegen Al Qaida-Mitglieder.

http://jasminrevolution.wordpress.com/2013/03/03/bewiesen-es-gibt-eine-cia-task-force-gegen-assange/


Skeptiker
3.3.2013 13:12
Kommentarlink

@fx, die Worte nicht er mir verdrehe *hihi Schon klar, hier sind die Piraten das Thema und nicht die Grünen, aber einige Parallelen sind einfach zu verlockend. Ich glaube übrigens auch nicht an eine Unterwanderung oder Fremdbestimmung der 80er-Jahre-Grünen durch die Amerikaner: Wozu eine gesinnungsethisch ausgerichtete Verweigererminderheit pampern? Eher noch die damalige grüne pazifistische Abteilung durch den damaligen Ostblock.

> eine mögliche undemokratische Einflussnahme und indirekt vielleicht noch um die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt. Ich meine nein.

Muss man sich mMn immer im Einzelfall ansehen. Dummerweise weiß man das immer erst hinterher. Ich exkulpiere damit aber keine Hegemonialpolitik, so wie die großen Mächte sie meist ausüben (Einschüchterung, Spionage, Einflussagenten, Korrumpierung usw.), insbesondere die amerikanische nicht. Nicht weil ich antiamerikanisch eingestellt wäre, sondern wegen deren instituoneller Heuchelei. Die glauben, sie dürften sich alles erlauben, weil sie die Guten seien, inklusive Ausbreitung ihres archaischen Rechtsverständnisses über die ganze Welt, verbunden mit dem Vorrecht, ihr eigenes Recht selbst jederzeit brechen zu dürfen. Natürlich nur im Dienst der guten Sache, sonst nicht.

Alle anderen, etwa Russland, China, auch England und Frankreich, tun zwar dasselbe, aber sie behaupten nicht (mehr), dass es dabei um was anderes als Macht und wirtschaftliche Interessen ginge. Das ist nicht legitimer, aber ehrlicher.


Der große böse Wolf
3.3.2013 14:21
Kommentarlink

@ein anderer Stefan:
Du interpretierst in das GG aber ganz schön viel hinein.

“Das Grundgesetz schützt Ehe und Familie. Es sagt nichts dazu, dass Ehe ausschließlich heterosexuell zu sein hat.”

Ich glaube kaum, daß die Autoren des GG das so meinten, wie Du es nun verstehst. Als das geschrieben wurde, war es selbstverständlich, daß eine Ehe aus zwei Geschlechtern besteht. Das sieht man z.B. auch an dem berüchtigten §175, der erst 1994 gestrichen wurde.


ein anderer Stefan
3.3.2013 17:58
Kommentarlink

@Der große böse Wolf: Da hast du völlig recht. Aber was die Autoren des Gesetzes meinten, als sie es geschrieben haben, ist rechtlich letztlich irrelevant. Entscheidend ist immer, wie Gesetze im zeitgenössischen Kontext interpretiert werden. Als das GG entstanden ist, war der § 175 BGB schon fast 80 Jahre alt und wurde erst etliche Jahrzehnte später abgeschafft. In den 120 Jahren seiner Existenz wurde der § 175 durchaus unterschiedlich beurteilt. Selbst wenn die Verfasser des GG sicher nicht die Homoehe schützen wollten, so kann man das GG heute offenbar so auslegen, dass damit homosexuelle Beziehungen auch geschützt werden, nachdem Homosexualität nicht mehr illegal war.


FullXD
3.3.2013 18:00
Kommentarlink

Wie in früheren Post von Hadmut, mir und anderen diskutiert wurde, ist das Modell des neokartesischen Dualismus vom postuliertem Biologie und körperunabhänigen „Gender“ und Rollenverhalten widerlegt. Ich möchte diese Diskussion an dieser Stelle nicht von neuen beginnen müssen, eventuell kann jemand bitte Links zu den entsprechenden früheren Post einfügen.
Zum eigentlichen Skandal: Hinter dem Genderismus stehen verschiedene wirtschaftspolitische Absichten, die gegen die Bevölkerung gerichtet sind. So auch gegen die Homosexuellen. Die Industrie nutzt den anti-naturwissenschaftlichen Genderismus?, um für ihr unverantwortliches Verhalten Multimilliarden von Schadensersatzforderungen zu vermeiden. Mehrfach nachgewiesen ist, dass ?Chemikalien in Produkten, wie der Weichmacher Bisphenol A (BPA), sowie in die Umwelt gegebene Schwermetalle, wie Quecksilber den Hormonhaushalt von Wirbeltieren durcheinanderbringt und Homosexualität verursacht. Neben vielerlei anderer meist unheilbaren schweren Krankheiten. Anstatt das die Opfer hier rechtlich entschädigt werden können, wird dem entgegen eine die Ursachen verschleiernde Ideologie aufgebaut, um den Opfern der von der Industrie angetanen Gesundheitsschäden abzusprechen. Ähnlich wie angeblich zwischen dem Wohnort an einem Atomkraftwerk gelegen und dem sehr häufigen Auftreten von Leukämie offiziell regelmäßig behauptet wird, es bestehe kein Zusammenhang mit dem Kraftwerk. Immerhin hat es die Industrie nicht geschafft die Krankheit Krebs selbst, als einen völlig gesunden Zustand umzudeklarieren. Wobei die frühere Umweltpartei schon beim ersten angeblichen Atomausstieg versagte, obwohl das noch ihr Hauptthema im Wahlkampf war, als die Partei längst vollständig von der CIA übernommen war. Somit kann von denen zu all den anderen Umweltschäden erst rechts nichts mehr erwartet werden, als Verrat und pure Desinformation. Trotzdem gibt es genug Wähler in diesem Lande denen das offensichtlich völlig egal ist. “Fundis” ist übrigens ein diffamierendes Schimpfwort für die Parteigründer, welches die selbsternannten “Realos” ausgehecken.


blackbear
3.3.2013 19:22
Kommentarlink

Glauben sie das wirklich?
Durch Aufnahme von Giften wird man homosexuell?
Also das ist doch genauso bullshit Bingo wie das Homosexualität eine ansteckende Krankheit ist.

Zum Thema ehe,
Aus meiner Sicht ist eine Ehe eine private zwischenmenschliche Zweckgemeinschaft.
Und ja das versprechen sich gegenseitig beizustehen und zu können unterstützen darf gern staatlich/steuerlich begünstigt werden.
Aber das an sexueller Ausrichtung festzumachen, also das fällt mir im Traum nicht ein.
Mein schwuler Arbeitskollege hatte es mal treffend ausgedrückt, er mag es eben nicht eine Frau anzufassen, also nicht mehr als umarmen, er will ebn einen mann spuren.
Ich für mich sehe das anders, ich bevorzuge weibliche Körper.
Nur wie eben geschrieben, das hat nichts zu tun mit sozialer kompetenz, die Fahigkeit für jemand eine Teilverantwortung zu ubernehmen, u.ä.
So und zurück zum Piraten Thema:
So genderkram massig sind wir nicht unterwandert.
Zu Übungszwecken darf gern recherchiert werden wer es in welchem Bundesland auf die jeweiligen Spitzenplätze gebracht hat.
Das ist das schöne am system des grillens und geheimen abstimmen.

O-ton aus der Raucherecke der Thüringer aufstellungsversammlung:
Irmgard wäre doch ein guter Mensch für den Bundestag!
Antwort:
Mag ja sein, sei froh das sie nicht kandidiert, oder wer soll dann Schatzmeister machen?

Ich für mich mache Personalentscheidungen nicht am Geschlecht fest.
Ja ich lasse mich beeinflussen ob ich jemand leiden kann, ich mich möchte wenn dann schon vertreten werden von jemand mit dem ich mich identifizieren kann.
Grundlegend wichtig ist aber für mich die Frage der fachlichen Eignung.
Also kann Kandidat XY den job?
Aber wer geschlechtliche zur Grundlage nimmt, der ist heute auf Spiegel.de gut aufgehoben.
Intimrasur, ein neuer trend?
Fazit der dortigen foristen, wer blanke haut mag steht auf sex mit Kindern.
So und nu aber action!


Der große böse Wolf
3.3.2013 20:17
Kommentarlink

@ein anderer Stefan:

“Entscheidend ist immer, wie Gesetze im zeitgenössischen Kontext interpretiert werden.”

Das wird zwar so gemacht, was aber nicht heißt, das es richtig ist. Wenn sich der zeitgenössische Kontext geändert hat, steht es dem Gesetzgeber frei, die Gesetze entsprechend zu ändern. Die Gerichte haben lediglich die Aufgabe, diese Gesetze anzuwenden bzw. sollten nur diese Aufgabe haben. Wenn es den Gerichten aber erlaubt ist, beliebig an den Gesetzen herumzuinterpretieren, wird damit der Willkür Tür und Tor geöffnet. Man sieht das z.B. sehr schön an Art. 3 GG und der Verdrehung von Gleichberechtigung und Gleichstellung. Da wird auch alles einfach umgedeutet und damit letztlich ins Gegenteil dessen verkehrt, was eigentlich gemeint ist.


Jürgen
3.3.2013 20:31
Kommentarlink

@ein anderer Stefan:

Maßgebend ist nur das, was zur Zeit des Inkrafttretens gemeint war.
Wenn man das Gesetz ändern will, muß das im verfassungsrechtlich vorgesehenen Verfahren passieren.

Man kann nicht einfach still und heimlich durch Sprachregelungen die Inhalte von Gesetzen verändern.


Hadmut
3.3.2013 20:32
Kommentarlink

Genau das hat man aber mit Art. 3 GG gemacht: Erst nichtssagend geändert und nachträglich festgelegt, was man darunter zu verstehen habe.


Joe
3.3.2013 21:54
Kommentarlink

Entscheidend ist immer, wie Gesetze im zeitgenössischen Kontext interpretiert werden.

1933-1945 hat man das auch mal gemacht. Kam nicht so gut, glaub ich.


ein anderer Stefan
3.3.2013 22:03
Kommentarlink

Joe: Danke für den Godwin.

Ansonsten: Richter müssen also wissen, was der Gesetzgeber gemeint hat, nicht (nur) was im Gesetzestext steht? Ich dachte, Rechtsprechung sei der Prozeß der Interpretation von Gesetzen, so wie sie geschrieben sind, nicht so, wie die Richter meinen, was der Gesetzgeber sich dabei gedacht haben könnte. Das war dachte ich der Grund, warum es im Gesetzgebungsverfahren auf jedes Wort, mitunter jedes Satzzeichen ankommt.


Hadmut
3.3.2013 22:04
Kommentarlink

Auf Godwin wollt ich auch gerade verweisen…


Frank
3.3.2013 22:58
Kommentarlink

@Der große böse Wolf:

So ist es.
Ehe ist die auf Lebenszeit angelegte Verbindung zwischen Mann und Frau. Sie dient u.a. dem Zweck, Kinder zu zeugen und großzuziehen.
Nur das ist geschützt. Alles andere wäre widersinnig.

Und jetzt kommen zwei Perverslinge an, die miteinander Unzucht treiben, und meinen, wir sollten so tun, alsob es sich um eine Ehe handele. Das ist schlichtweg eine Frechheit.

Der § 175 ist gar nicht so berüchtigt.
Man sollte dazu folgendes bedenken: Eine Gefängnisstrafe zu vollstrecken, ist eine kostspielige Angelegenheit. Man sperrt nicht einfach so Leute ein, weil man sie “nicht leiden” kann.
Es war ein rational überlegtes Gesetz, für das es schwerwiegende Gründe gegeben haben muß.

Abgeschafft wurde der Paragraph bereits 1969, soweit es Erwachsene unter sich betraf. Nur zwischen Erwachsenen und Jugendlichen blieb weiter strafbar.
Die Abschaffung hatte allerdings zur Folge, daß die Schwulen von da an ungehindert ihre Netzwerke aufbauen, ihre Propaganda verbreiten, und selbst Institutionen unterwandern konnten.
Der Fall Baer zeigt, wohin das führte. Spätestens jetzt müßten eigentlich bei allen die Alarmglocken läuten.

Betrachtet man die weiteren Forderungen, die noch im Raume stehen – da wird zum Beispiel ein Verbot von Schwulenkritik gefordert – zeigt sich, daß die Schwulenbewegung nicht nur eine Gefahr für das gesunde Aufwachsen unserer Kinder, sondern auch für Demokratie und Rechtsstaat ist.

Man wird darüber nachdenken müssen, ob die Abschaffung des o.g. Paragraphen wirklich eine gute Idee war.


FullXD
4.3.2013 1:04
Kommentarlink

“Entscheidend ist immer, wie Gesetze im zeitgenössischen Kontext interpretiert werden.” https://www.youtube.com/watch?v=7_IhX0v-lHg


WikiMANNia
4.3.2013 4:03
Kommentarlink

@dochpalese: Die Ehe hat inzwischen den Informationsgehalt gleich Null.
“Schließlich geht es um die Erhaltung der Ehe in einem praktikablen Rahmen. So, wie die Dinge nun mal liegen, wird es wohl nicht ohne die Homoehe gehen.”
Zu der Nullnummer “Ehe” addiert man noch die Nullnummer “Homo-Ehe” drauf und heraus kommt immer noch Null. “Erhalt der Ehe in einem praktikablen Rahmen” heißt hier nicht mehr als die Erhaltung der Null.

Bravo! Im Quadrat und im Kubik bleibt es immer noch Null. Diese Vielfältigkeit soll wohl die kulturelle Überlegenheit der “Homo-Ehe”, ähem, Null belegen. *lol*


WikiMANNia
4.3.2013 4:08
Kommentarlink

@ein anderer Stefan: “Das wiederum ist m.E. ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes.”

Dieser gequält immer wieder bemühte Gleichbehandlungsgrundsatz erinnert mich immer an dieses Bild:
http://www.waldschule-nordhorn.de/resources/Im_Sinne_einer_gerechten_Auslese.jpg
http://www.waldschule-nordhorn.de/3.html
“ZUM ZIELE EINER GERECHTEN AUSLESE LAUTET DIE PRÜFUNGSAUFGABE FÜR SIE ALLE GLEICH: KLETTERN SIE AUF DEN BAUM!”

Nichts ist so sehr gelogen wie diese notorische Dummschwafelei, das sei ein “Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes”.

Nee! “Euer Gender-Kaiser ist nackt!”, so lautet der ehrliche Satz.


WikiMANNia
4.3.2013 4:14
Kommentarlink

ein anderer Stefan: “Aber was die Autoren des Gesetzes meinten, als sie es geschrieben haben, ist rechtlich letztlich irrelevant.”

Naja, wenn das so ist …

Isaak Silberstein steht auf dem deutschen Passamt und verlangt seinen Pass – zum Auswandern. “So”, sagt der Beamte. “Sie wollen auswandern? Sie fühlen sich wohl als Jude bei uns nicht wohl?” “Doch. Es ist nicht wegen meiner Religion”, sagt Isaak, “es ist wegen der Schwulen.” “Wegen der Schwulen?”, fragt der Beamte irritiert. “Ich wande­re wegen der Homosexualität aus”, gibt Isaak Silberstein zurück. “Aber das ist doch nicht die Möglichkeit!”, ruft der Beamte. Und kann sich nicht fassen. “Doch”, beharrt Silberstein. “Hören Sie, Herr Inspektor. Vor 60 Jahren gab’s für die Homosexuellen die Todesstrafe. Vor 30 Jahren 10 Jahre Zuchthaus. Vor 15 Jahren fünf Jahre Gefängnis. Vor 10 Jahren ein Jahr Gefängnis und nun dürfen sie sogar Heiraten. Und da möcht’ ich weg sein, bevor es zur Pflicht wird.”


Hadmut
4.3.2013 7:32
Kommentarlink

Leute, was hat denn diese Diskussion – die sich zudem endlos im Kreis dreht – noch mit dem Thema zu tun?


WikiMANNia
4.3.2013 4:22
Kommentarlink

@ein anderer Stefan: “Ansonsten: Richter müssen also wissen, was der Gesetzgeber gemeint hat, nicht (nur) was im Gesetzestext steht? Ich dachte, Rechtsprechung sei der Prozeß der Interpretation von Gesetzen, so wie sie geschrieben sind, nicht so, wie die Richter meinen, was der Gesetzgeber sich dabei gedacht haben könnte. Das war dachte ich der Grund, warum es im Gesetzgebungsverfahren auf jedes Wort, mitunter jedes Satzzeichen ankommt.”

Ist nur mir aufgefallen, dass hier der Souverän, der Bürger hier gar nicht vorkommt. Angeblich soll der Bürger in einer Demokratie ja der Souverän sein.

Sollte vielleicht doch der Richter der Souverän sein, und der Bürger muss das (klaglos?) schlucken, was der Richter interpretiert und entscheidet?!??


WikiMANNia
4.3.2013 4:26
Kommentarlink

“Der Fall Baer zeigt, wohin das führte. Spätestens jetzt müßten eigentlich bei allen die Alarmglocken läuten.”

Nun ja, nachdem die Titanic den Eisberg geküsst hat, rettete die läutende Alarmglocke auch nichts mehr …


Joe
4.3.2013 8:19
Kommentarlink

Joe: Danke für den Godwin.

Was für Assoziationen bestimmte Zahlen doch auslösen können… 😉 Dabei stand noch nicht einmal ein Ort dabei. Das Posting hat jetzt 70 Kommentare und Mike Godwin hat mit seiner Beobachtung wohl recht.


FullXD
4.3.2013 13:48
Kommentarlink

Wen würde es nicht wundern, wenn die Diskussion hier von der CIA sabotiert wurde?


DavidXanatos
4.3.2013 15:49
Kommentarlink

>Wen würde es nicht wundern, wenn die Diskussion hier von der CIA sabotiert wurde?

Tja piraten haben thread gesperrt, wegen Verschwörungstheorie.
Die scheinen da inzwischen sehr auf politisch korrekte Meinung zu achten.
Resp. es war eine Anweisung aus langley *g*


Heinz
4.3.2013 16:34
Kommentarlink

WikiMANNia
4.3.2013 21:37
Kommentarlink

@Hadmut: Für die These sprechen einige Indizien, die hast Du genannt, wissenschaftlich sauber beweisen kann man die These wohl nicht und somit kann man die Sache nur so stehen lassen. Als Konsequenz kann man Piratenpartei und Domscheit-Berg in Zukunft kritischer beochten, was die so tun.
Was bleibt ist, dass die Herrschenden am Volk vorbei regieren. Die Tatsache, dass Baer in das Bundesverfassungsgericht geschleust wurde, ist ein Beleg dafür.
Ich halte die Gegenthese, dass der CIA was von praktischer Politik versteht und eher keine Minute mit den Piraten verschwendet hst, ebenfalls für plausibel. Denn auch wenn die Piraten nicht absaufen, dann haben sie IMHO doch nur das Potential für eine zweite Gutmenschenpartei, eine Art Grüne 2.0. Niemand bei den Piraten hat eine konkrete Idee, was praktisch geändert werden müsste, um die Titanic (um im Bild zu bleiben) doch noch zu retten.
Ich sehe die Piraten eher als Konkurrenz zu den Grünen und (Wem nützt es?) die haben kein Interesse daran, dass ihnen jemand anderes den Teich leer fischt (Wählerstimmen). Wenn es einen Grund für Sabotage gibt, dann sehe ich den Grund bei den Grünen.
Ändern werden die Piraten sowieso nichts. Die Anfangsjahre in Parlamenten und Gemeinderäten werden Lernjahre sein und da werden sie nicht lernen, wie man das System ändert, sondern wie man sich dem System anpasst. Am Ende kann nur etwas herauskommen wie Grüne 2.0.
Insofern halte ich die CIA für einen viel zu großen Hammer für einen viel zu kleinen Nagel …


FullXD
4.3.2013 23:29
Kommentarlink

@DavidXanatos Anfangs gab es bei den Piraten Meinungsfreiheit. Das änderte sich mit dem aktuellem Vorstand. Nun guck dir die Partei an, in wessen Würgegriff sie steckt. Abgesehen vom “Chef-Querulanten” (SPON) wollte die Parteiführung per umstrittener Wahlcomputer-Umfrage erfahren, ob die Parteimitglieder mehrheitlich für oder gegen eine Neuwahl des Bundesvorstands eintreten. Doch anstatt der Vorstand fragt, ob die Basis eine Neuwahl haben will (mit Ja oder Nein), wird mit allen Mitteln getäuscht und verschleiert. Die Mitglieder konnten nur wählen zwischen einem zweitägigen Programmparteitag ohne Wahl, einem dreitägigen Programmparteitag mit “Nachwahl”, einem zweitägigen Wahlparteitag, diversen anderen Möglichkeiten und schließlich noch der Option “Was anderes”. 27,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer spricht sich für die Option “zweitägiger Programmparteitag ohne Wahl” aus. Wohin gegen etwa die Hälfte für eines der diversen Modelle mit Wahl abstimmte. Doch Parteichef Bernd Schlömer missinterpretiert das Votum als klares Signal gegen eine Neuwahl des Bundesvorstands. Übrigens die meisten Medien gaben die Version des Geheimnisträgerbeamten des Kriegsministerium wieder. Wie SPON schrieb, haben tausende Piraten haben in einer vom Vorstand angeregten Umfrage gegen eine Neuwahl der Spitze votiert und haben ihrem Bundeschef das Vertrauen ausgesprochen. Der SPIEGEL stützt ähnlich wie einst bei den echten Grünen (1) die Unterwanderer von den Geheimdiensten. Dagegen bleibt sogar der Artikel der BILD weitaus mehr bei der Wahrheit.

(1) https://www.danisch.de/blog/2013/02/28/wurde-die-piratenpartei-von-der-cia-sabotiert/comment-page-1/#comment-20948


Volker Meixner
5.3.2013 20:29
Kommentarlink

ich wundere mich wirklich immer mehr darüber, was für einen Aufriss man um das Aneinanderreiben von Epidermen auf diese oder jene Weise machen kann. Umso mehr, je mehr es nicht mal um die eigenen Epidermen geht sondern um die von irgendwelchen Leuten, die man nie gesehen hat und nie sehen wird.

Was für einen Aufriss man um eine so profane, popelige Sache machen kann. Vollkommen irre.


WikiMANNia
6.3.2013 12:08
Kommentarlink

@Alex: “Ehe ist von der Begrifflichkeit die Verbindung zwischen Mann und Frau”

Die Verbindung von Mann und Frau heißt Konkubinat.

Die Eheschließung ist die Verschwägerung zweier Familien.

Konkubinat = Zweierbeziehung
Ehe = Verschwägerung, vielgestaltige und komplexe Verwandtschaftsstruktur


Ex-Pirat
6.3.2013 22:54
Kommentarlink

Jede Organsiation die mit einiger Aussicht auf Erfolg mächtigen anderen Organisationen das Geschäft verderben wollen, müssen mit Gegenraktionen rechen. Falls die Positionen zu Urheberrecht und Ablehnung von massiven Einsatz von Überwachungstechnologie der Piraten umgesetzt würden, würden natürlich einige Firmen weniger Geld einnehmen.
Prinzipiell könnte so eine Unterwanderungsstrategie also möglich sein.
Das übrigens auch nicht nur für Personen. Wenn die Linke keine Chance hat im Bund an die Regierung zu kommen, weil die SPD das prinzipiell ablehnt, könnte es ein Plan sein die Piraten in die geliche Psoition zu bringen. Und eine SPD, die sich selbst immer noch als Arbeiterpartei sieht, wird z.B. noch lange Probleme haben sich mit einem BGE anzufreunden …
Ich halte diese Theoriern nicht für wahrscheinlich, aber auch nicht für ausgeschlossen.
Aber es ist eigentlich auch müssig. Denn der Otto-Normal-Pirat hätte sowieso nicht auf jemand gehört, der die Piraten vor solchen Gefahren warnen wollte und z.B. empfohlen hätte, vorsichtshalber eher Altmitglieder in Parteiämter zu wählen.


maxen
7.3.2013 2:20
Kommentarlink

@danisch mir gehts wie mit 9/11 .. ob diese oder jene ‘Theorie’ stimmt – es ist (mir) egal! Was zählt ist – was ist, die Türme sind zusammen gebrochen und wtc7, und es wird (in alle Richtungen; mehr oder weniger) zu klären versucht – wie konnte das geschehen?! ABER auf das globale Kollektive Ereignis ansich kommt es an. DASS es geschehen ist – und DASS es global erinnert wird, so-oder-so. Oder: es ist egal, ob ich abgehört werde oder nicht, ich bin! – so-oder-so.

In dem Sinne ist Deine Interpretation der Piraten egal! Tatsache ist, dass sie sind – und es zählt, was geht. Wer politisch arbeitet – das ist seit den 70ern klar – arbeitet damit, überwacht zu sein, unterwandert und hintergangen zu werden. ABER die persönlichen Vorwürfe (Namen) in Deinem Text sind Aussage über Dich selbst, so-oder-so; warum Du diesen angriffslustigen Stil gewählt hast, wäre Interpretation.

Danke für die nette Geschichte
maxen, berlin


@blackbear (((“Wie es der ganze genderkram geschafft hat bei den Piraten Fluss zu fassen ist mir ein echtes Rätsel.”)))

Mir nicht. Sobald man behauptet “Männer und Frauen sind gleichwertig” folgt daraus, dass es Frauenquoten geben muss. Das durch nichts bewiesene Gleichwertigkeitsaxiom führt zu einer Rattenschwanzkaskade an Folgen.


Jason
11.4.2013 19:44
Kommentarlink

Verdammt du bist mir zuvor gekommen. Aber ich habe noch einige andere Seltsamkeiten. Da gibt es z.B. Julia Schramm, die unter dem Pseudonym “Jade” in einem Forum aktiv war, das sich ostate.org nannte. Dort gab es einen rechtsextremen „Titus Infokrieger“, der sich später ResistanzX oder so ähnlich nannte, und anderen Mitgliedern dieser Szene Gewalt angedroht hat. Jene Jade soll sich damals sehr verständnisvoll gegenüber rechtsradikalen gezeigt haben. In ihrem Buch kann man kaum etwas über diese Zeit lesen. Eine Zeit in der sie ziemlich unterschiedlich zu ihrer heute demonstrierten Einstellung agierte. Und sie hat im Prinzip dem Public Domain Content Gedanken der Piraten das Rückgrat gebrochen, indem sie sich auf das System der Verlage eingelassen hat. Wie besser können die Verleger beweisen, dass ihr System das einzige Machbare ist, als mit einem Vorstand der Partei ein Buch auf den Markt zu bringen? Angeblich 100.000 Euro für ein Poesiealbum? Die Investition war es wert.

Dann ist da noch ein Politikwissenschaftler. Seit Jahren arbeitet er „wissenschaftlich“ ohne dass man aber eine einzige Veröffentlichung von ihm findet. Stattdessen verbringt er scheinbar 8 Stunden täglich mit Dingen wie neue Mitglieder begutachten und zu den Stammtischen zu fahren und unliebsame Mitglieder, vornehm ausgedrückt, den Austritt nahe zu legen. Als „Koordinator“ einer wichtigen AG hat er es geschafft, dass in 4 Jahren immer noch kein schlüssiges Programm vorgelegt wurde, und insbesondere keines, das mehrheitsfähig, innovativ, progressiv oder nur neu ist. Stattdessen hatten sich die Arbeitsgruppen stets im Streit wieder ohne Ergebnis aufgelöst.

Dann ist da der Administrator und Moderator von Mailinglisten, der anscheinend mindestens 8 Stunden täglich im Kampf gegen „falsche“ Meinungen verbringt und für den jede Kritik z.B. an Amerika = Antiamerikanismus = Antisemitismus ist. Niemand weiß so recht, wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet.

Dann ist da … aber ich will ja nicht mein ganzes Pulver verschießen. Ach was erzähle ich. Ist ja alles nur Verschwörungstheorie. … Die auch der Spiegel gerade verbreitet. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alt-linke-jutta-ditfurth-gruenen-waehler-wollen-getaeuscht-werden-a-745943-2.html :
“Ditfurth: Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt:….” ….. Man lese den ganzen Absatz!!


Hadmut
11.4.2013 21:11
Kommentarlink

> Verdammt du bist mir zuvor gekommen.

😀

Wart noch ein paar Tage, dann komm ich Dir vielleicht wieder zuvor. Ich hab gerade noch einen Braten in der Röhre.

> Angeblich 100.000 Euro für ein Poesiealbum? Die Investition war es wert.

Ich dachte, das wäre nur ein Vorschuss gewesen? Sowas muss man zurückzahlen, wenn sich’s nicht verkauft.

Wer sind denn die Leute, die Du da aufzählst? Tät mich interessieren…

Danke für den Link!