Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der MDR und die Schläger

Hadmut
14.1.2017 15:20

Bestellte Fake-News? [Nachtrag]

Meine Leser sind fleißig.

Sie schauen sich gerade die Videos von den Vorgängen in Magdeburg genauer an. Es fällt beispielsweise auf, dass Gesichter verpixelt wurden, auch von linken Demonstranten. Warum, wenn die nichts böses getan haben?

Es fällt auf, dass die Videos geschnitten sind, dass da Szenen fehlen. Justiziables rausgeschnitten?

Warum würde jemand, der aus „linker Perspektive” ein Video über die bösen Rechten mitdreht, Szenen rausschneiden? Wenn es darum ginge, darzustellen, dass – wie behauptet – man nur friedlich demonstriert und die AfD die Randale alleine angezettelt habe, würde man dann nicht den Film vollständig zeigen?

Manche Leser haben sich auf den Feueralarm konzentriert. Sie meinen, dass es beim Vergleich verschiedener Videos (Youtube und so) auffällt, dass der Feueralarm angeht, und dann plötzlich vermummte Schläger davonlaufen. Es scheint, als habe man den Feueralarm als Fluchtsignal vor der eintreffenden Polizei verwendet, denn die waren alle rechtzeitig weg, bevor die Polizei kam.

Sie waren aber nicht nur rechtzeitig weg. Sie waren angeblich auch rechtzeitig da. Es gibt eine Aussage, wonach die nicht etwa – wie von der Studentenschaft behauptet – vorher schon im Hörsaal waren, sondern pünktlich über einen Nebeneingang reingekommen sind, die Randale abgezogen haben und sofort wieder verschwunden sind. Also nicht Studenten, sondern Schläger.

Auch um die Frage, ob es Quarzsandhandschuhe waren, haben sich Leser gekümmert. Einer hat die Videos in Einzelbilder geschnitten und untersucht. Er kommt zu einem etwas anderen Ergebnis. Er meint, es handele sich um normale Handschuhe, aber mit Kubotan. Ein Kubotan ist gerade so der letzte Schrei in der Bewaffung, weil klein, unauffällig, nicht illegal, aber trotzdem gefährlich. Eine Schlag- und Stichwaffe in Form und Größe eines Kugelschreibers oder etwas größer, hart, vorne meist spitz zulaufend, aber nicht spitz geschliffen, wird in der Faust geführt. (Ich habe neulich irgendwo sogar eine Anzeige für „Kampfkugelschreiber” gesehen, die als Kugelschreiber funktionieren und so aussehen, aber so hart und stabil gebaut und so geformt sind, dass man sie als Kubotan einsetzen kann. Im Prinzip der Nachfolger des (verbotenen) Schlagrings. Manche binden sich das dann in der Hand fest. Sieht beispielsweise so aus (Bild nur zur Veranschaulichung, nicht aus Magdeburg):

Dem kampfkundigen Leser war nämlich zunächst aufgefallen, dass da linke Schläger die Fäuste ungewöhnlich halten, zu hoch für den Faustkampf. Sie halten sie nicht, wie jemand, der mit einem Boxhieb zuschlägt, sondern wie jemand, der mit einem Messer von oben herab zusticht. Oder eben einem Kubotan. Deshalb hat er sich die Bilder einzeln angeschaut und kam zu diesen Ergebnissen:

Dieser Leser meint, das seien Kubotans.

Wobei sich das ja mit Quarzsandhandschuhen nicht ausschließt. Beides zusammen ergibt sehr wirksame Waffen, mit denen man noch nicht gegen das Waffenrecht verstößt.

Die Bilder sehen aber durchaus danach aus, als ob jemand eine solche Stichwaffe in den Fäusten hält und entsprechend von oben auf den Gegner einschlägt, statt gerade zu boxen.

Und der Typ auf dem Foto sieht auch nicht nach Student aus. Der ist gekommen um zu prügeln.

Was uns zu anderen Fragen überleitet.

Der MDR war ja vor Ort. Mindestens mit einem Fernsehteam und dem MDR-Reporter Stephan Schulz.

Warum aber zeigen die nicht die Schlägereien, sondern bei den Demonstranten nett lächelnde Mädchen, die brav und artig auf den Sitzen sitzen, und vorne dann die böse AfD. Aber nicht die linke Randale:

Warum war der MDR überhaupt da vor Ort, wenn es doch angeblich nur ne Vorlesung war, nach der ein paar einfach sitzen geblieben sind, und es nur um ein paar artige Proteste ging, und der Krawall und die Schlägerei doch angeblich erst von der AfD bei deren Eintreffen veranstaltet wurde, also eigentlich ja gar nicht vorhersehbar gewesen sein könnte?

Ich habe dazu eben jenen Stephan Schulz angetwittert und gefragt, wie der MDR dahin kam. Er hatte mir zunächst geantwortet

Der Tweet ist aber nicht mehr abrufbar, anscheinend gelöscht.

Das ist aber genau der Punkt: Er will „friedlichen Protest” zeigen, während man „die, die zuschlagen” nicht zeigen solle. Und genau so sieht ja auch der Film des MDR dann aus. Dumm halt nur, dass noch andere Videos aufgetaucht sind.

Heißt: Stephan Schulz und der MDR wollten die Situation bewusst falsch darstellen, und haben sie falsch dargestellt. Während es in Wirklichkeit Schlägereien gab und vermummte Schläger (anscheinend mit Waffen) dort pünktlich rein- und wieder rausgelassen wurden, malt der MDR uns hier das Bild von ein paar netten Mädchen, die artig auf den Bänken sitzen. Dummerweise lief’s aus dem Ruder und andere Videos kamen raus.

Fake News?

Inszeniertes Wahlkampftheater mit dem MDR als bestelltem oder gesandtem Propagandisten?

Freiheit von Forschung und Lehre

Wisst Ihr, was mir da eher auffällt?

Sie reden jetzt alle ständig von „anti-demokratisch” und „Meinungsfreiheit”.

Ich habe niemanden, auch diesen Dekan und den Rektor da, von „Freiheit von Forschung und Lehre” reden hören. Der Blödmann von einem Dekan meinte ja noch, wenn die Studenten Unmut äußerten und es nicht hören wollen, hätte man eben wieder gehen sollen.

Aber: Der Endokrinologe und Professor, der da reden wollte, hatte ja einen medizinisch-biologischen Vortrag vor. Einen, der zweifellos unter die Lehrfreiheit gefallen wäre, das steht völlig außer Frage.

Das ganze Ding ging darum, mit Gewalt und Bedrohung einen von der Lehre abzuhalten.

Was wir hier gesehen haben war ein Frontalangriff auf die Freiheit von Forschung und Lehre in einem Kaliber, wie wir es von totalitären Diktatoren kennen. Zu Leuten wir Erdogan hätte sowas gepasst, aus der DDR kennen wir sowas. (Ach, wo lag Magdeburg nochmal?) Erinnert Euch mal an die Fernsehbilder kurz vor dem Ende der DDR. Als da der Geheimdienst in Zivil auf Randale gemacht hat um unerwünschte Meinungen zu stören.

Wenn hier extra ein Antifa-Schläger-Kommando und der MDR anrollen, dann sieht das verdammt organisiert und gesteuert aus.

Und Gerüchte, dass die Antifa über die SPD und die Linke aus Steuergeldern bezahlt wird, gibt es viele. Die SPD macht sich zwar immer darüber lustig und versucht, sie durch Falschinformationen unglaubwürdig zu machen, aber der immense Förder- und Abpumpdickicht der SPD deckt sowas schon ab. Und wir haben ja schließlich Wahlkampf.

Falls das zutrifft, was ich da denke, dann war das hier ein vorsätzlicher geplanter staatlicher Angriff mit Schlägern auf die Freiheit von Forschung und Lehre. Halt hübsch am Beispiel der AfD ausgeführt, um ein Exempel zu statuieren, gegen das niemand was sagen würd, und der MDR als Fake News-Dienstleister dabei. Muss ja jetzt alles englisch sein. Kürzlich hätte man noch Lügenpresse gesagt.

Es verdichtet sich erneut, dass Gender Studies nichts anderes sind, als das Einnisten von politischen Agitateuren, um Forschungsgelder illegal anzuzapfen und Hochschulen verboten politisch zu manipulieren. Immer dran denken: Eine Verfassungsrichterin kommt direkt aus diesem Sumpf.

Woher also wusste der MDR, dass er da aufzukreuzen hat, und warum zeigt man uns da nur „friedlichen Protest” in Form lächelnder Mädchen?

Nachtrag: Vom MDR-Reporter kam inzwischen die Information, wie der MDR da eigentlich hin kam:

Der Studentenrat (oder wie auch immer die gerade heißen) hat also schon vorher darauf aufmerksam gemacht, dass dort plötzlich und unerwartet Gewalt und Aggressivität von der AfD ausgehen würde?

Der hier schreibt recht deutlich, dass die Provokationen von den Linken ausgingen.

Man hat nach Lage der Dinge wohl von vornherein geplant, Auseinandersetzungen zu provozieren und AfD-Leute dabei zu filmen, während die Provokateure vermummt und unerkannt bleiben.

So wird heute Journalismus gemacht (oder versucht).