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Der Plan der Grünen gegen das Internet und die Meinungsfreiheit

Hadmut
18.10.2015 1:36

Ich bin dann vorhin noch gleich weiter zur nächsten feministischen Veranstaltung der Grünen. Noch’n kurzer Bericht. [Nachtrag: Video online]

[Nachtrag: Inzwischen ist auch ein Video bei Youtube]

Diese Woche fand bei den Grünen noch ein feministisches Großmanöver statt, vom 14. bis 18. Oktober, Dare the im_possible / Wage das Un_mögliche. Nee, es geht nicht (nur) um eine neue Rechtschreibung, sondern um „Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten / Shaping a feminist 21st Centry”.

Jedenfalls nach außen. Vor Ort sah es etwas anders aus, da hingen da schon Slogans wie „Wer braucht Feminismus?” und Einspieler von Leuten (auch Männern), die angeblich Feminismus noch brauchen.

Wirkt wie eine Sinnkrise, war es aber nicht, denn Sinn hatte das ja noch nie. Scheint eher ne Geldkrise zu sein, denn Feminismus lebt ja – entgegen verbreiteter Meinung – nicht vom Blödsinn an sich, sondern davon, dass Frauen für Blödsinn aus Steuergeldern bezahlt werden. Und nachdem das UN-Frauenförderprogramm ausläuft, einem das Thema Feminismus zum Hals raushängt und ausgeleiert ist, kein Mensch mehr Frauen für benachteiligt hält, denen überhaupt nichts neues mehr einfällt und – ganz wichtig – die durch die Flüchtlinge und Migranten enorme Konkurrenz auf dem Opferweltmarkt bekommen haben, fragen die sich natürlich, wie sie weiter machen könnten. Und da Bund, Länder und Kommunen ja nun heftig sparen und Kräfte für was anderes einsetzen müssen, wird das finanziell knapp. Tausende Feministinnen, die eigentlich nichts können, sich aber daran gewöhnt haben, per Quote, Gleichstellung, Frauenposten und politischer Förderung trotzdem dafür bezahlt zu werden, könnten da nun in Probleme laufen, weil ihnen jemand die Geldquellen abdreht.

Apropos nichts können und nichts arbeiten: Ich wäre ja auch gerne zu dieser Veranstaltung gegangen, aber ich muss tagsüber arbeiten. Ich finde das immer so erstaunlich, wie die es schaffen, mit so vielen Frauen an normalen Wochentagen zu solchen Veranstaltungen zu gehen. Fällt nämlich auf, dass Grünen-Veranstaltungen für Frauen eigentlich immer unter der Woche und tagsüber stattfinden, Veranstaltungen für Schwule dagegen eher am Wochenende. Irgendwie hinterlassen solche feministischen Veranstaltungen bei mir manchmal den Eindruck eines Kongresses derer, die für ihr Geld nicht arbeiten müssen, der das Ziel verfolgt, dass es so bleibt.

Deshalb habe ich den Donnerstag und Freitag dieser Veranstaltung verpasst.

Deshalb hat mich das Theater auf der anderen Veranstaltung auch etwas geärgert, denn hätten sie das vorher gesagt, wäre ich den ganzen Samstag zu dieser Veranstaltung gegangen, ich war dann aber bekanntlich bei dem Bundesfrauentag der Grünen. Oder ich war gerade nicht da, um genau zu sein. Nachdem ich darüber gebloggt hatte und auch noch kurz im Supermarkt war, dachte ich mir, der Tag ist nicht rund. Sattelst’e also nochmal das Pferd und reitest nochmal los, noch ne Schlacht.

Ich kam also so gegen 19:30 zur Heinrich-Böll-Stiftung, und eigentlich war schon alles aus, kaum noch jemand da, schon am abbauen. Nachdem da noch welche am Anmeldetisch für Presse saßen, ging ich also hin und wollte mich als Presse anmelden. Ja, meinten sie, da müsste ich zur Presseanmeldung. Ich nahm ihnen ihr Schild hoch, drehte es rum und meinte, das seien doch sie selbst. (Leider hatte ich nicht gesehen, dass auf der Innenseite des Schildes einige Dinge lagen und räumte ihnen dabei scheppernd den Tisch ab…). Oh, das wüssten sie noch gar nicht. Die, die da eigentlich säßen, seien schon gegangen, und sie hätten die Vertretung übernommen, aber vergessen zu fragen, was sie da eigentlich machen. Aber nett waren sie. Sie ließen mich dann rein.

Ob denn überhaupt noch was passiere, oder ob ich schon zu spät sei.

Doch, drei Veranstaltungen gäbe es noch, aber gleichzeitig in verschiedenen Räumen:

  • Sachsen, deine Frauen
  • Mission Im_possible? Frauen* im Kulturbetrieb
  • Digitale Gewalt: Recht setzen gegen Hass

Klare Sache, wo ich hingehe. Ich hatte ja neulich schon ein Playdoyer/Plädoyer für Hate Speech geschrieben. Also gleich zur Hass-Debatte.

Ein wesentlicher Aspekt dabei war, dass ich zwar die letzten drei Tage verpasst hatte, aber die Diskutanten ihre Erkenntnis und Positionen aus den Workshops und anderen Veranstaltungen mitgebracht hatten, man also quasi so eine Zusammenfassung serviert bekam. Vier Teilnehmer.

Ich habe jetzt nicht so detailliert und flüssig mitgeschrieben, wie bei manchen anderen Veranstaltungen, weil sie eigentlich auch nicht viel gesagt, das aber oft wiederholt haben, und ich daher so die für mich prägnanten Eindrücke und Positionen aufgefangen habe. Ich ordne das jetzt mal nicht zeitlich, sondern nach Person, wie das bei mir kleben gelieben ist.

Moderatorin Hannah Beitzer, Süddeutsche Zeitung

Dazu fällt mir eigentlich gar nichts ein, nicht positiv und nicht negativ. Die hat halt den üblichen Journalisten-Moderatoren-Job gemacht und nach demselben Prinzip wie ein Load Balancer (Lastverteilung nach dem Round-Robin-Verfahren, meistens in Verbindung mit Synchronisation nebenläufiger Prozesse durch eine Semaphore nennt der Informatiker das, was Journalisten unter Moderation verstehen) relativ leere Fragen in alle Richtungen herumgereicht.

Mich öden diese Talkshows und Podiumsdiskussionen unglaublich an. Da kommt nichts rüber. Erfunden von Miet- und Fernsehjournalisten, die nicht für den Inhalt, sondern für die Zeit bezahlt werden. Man merkt das im Fernsehen, denen eigentlich völlig egal ist, was vor der Kamera passiert, Hauptsache die Zeit nach dem Sendeschema stimmt auf die Sekunde genau und es wird Filmmaterial abgeliefert.

Die hat da halt ihren Job abgespult und das war’s dann eigentlich auch schon.

Dagmar Freudenberg, Ex-Staatsanwältin, Vorsitzende der Kommission Strafrecht des Deutschen Juristinnenbundes

Der bin ich auf solchen Veranstaltungen ja schon öfters begegnet, habe ja auch schon drüber geschrieben (hier und hier). Meiner Einschätzung nach Brachialfeministin mit wenig Ahnung vom, aber viel Hass auf das Internet.

Sie beklagte, wie schon früher, dass Staatsanwälte bei der Strafverfolgung häufig nicht weiterkommen. Mal können sie die IP-Adresse nicht auflösen, mal können sie, aber es hilft ihnen nichts, weil das Gerät von mehreren Leuten genutzt wird und sie das keinem so zuordnen können, dass ein Strafverfahren möglich wäre. Dann wieder landen sie bei der Suche im Ausland, wo sie nur Bittsteller sind und keine Rechtsansprüche durchsetzen können. Kaum verhohlener Unterton: Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung.

Das Gespräch kam dann später auch tatsächlich auf die Vorratsdatenspeicherung, und da merkte man schon, wie zerrissen die Grünen da sind. Einerseits geht Vorratsdatenspeicherung für sie gar nicht, also Mord, Waffenhandel, Drogenhandel, Korruption und so weiter sind alles keine validen Gründe für sie. Aber dass man Hate Speech nicht verfolgen könnte, das ist für sie kaum akzeptabel.

Sie brachte immer wieder zum Ausdruck, dass sie von „Selbstverpflichtungen der Provider”, Hate Speech zu unterdrücken, nichts halte. Und dass sie auch nicht vorhabe, mit leeren Drohungen zu arbeiten. Sie zeichnet das Bild eines Staates mit absoluter, lückenloser Macht, der sie immer und überall durchsetzt. Die will’s auf die ganz harte Tour.

Na ja, und so im Laufe des Gespräches packte die so immer wieder mal Vorschläge ein, wie sie sich das wünschte und haben wollte. Mal stärker, indem sie sagte, dass sie das fordert und für notwendig hält, mal vorsichtiger, indem sie vielsagen andeutete, dass andere Länder das machen.

Beispielsweise dass man nur mit registrierter persönlicher IP-Adresse oder mit einer Identifikationsnummer ins Internet dürfte. Oder noch besser, dem genetischen Fingerabdruck. Die totale Überwachung. Wie im Film Gattaca. Raunen im Publikum. Sie meinte, das wäre das, was andere vorschlagen, aber man merkte ihr schon an, dass ihr das sehr gefiel.

Konkret gefordert hat sie etwas anderes. Man müsse Provider und Hostingdienstleister unter Druck setzen können, und das ginge am besten über Geld. Man müsse die in die Haftung nehmen. (Da merkt man wieder mal die von mir oft beschriebene Juristenkrankheit, dass die nicht konstruktiv, sondern destruktiv denken und bei allem, was denen nicht passt, sich einfach irgendeinen greifen und dem das Messer auf die Brust setzen, auf dass es aufhöre. Immer dasselbe Muster. Irgendwer, den man kriegen kann, muss einfach haften. Abwälzen staatlicher Aufgaben an irgendwelche Privatpersonen. Für alles, was Juristen nicht selbst hinkriegen, muss irgendeiner ersatzweise dran glauben.) Und die will, dass man alles löschen lassen kann, was man für Hate Speech, Mobbing oder sowas hält. Auch Blog- und Forenbetreiber will man zum Löschen zwingen. Also nicht etwa nur, das nicht mehr von außen zugänglich zu machen und von der Webseite zu nehmen, sondern komplett zu löschen.

Weil viele Provider und Dienstleister aber im Ausland säßen und deutschem Recht nicht unterlägen, müsse man das eben so machen, dass nur der eine Zulassung bekäme, Webseiten zu betreiben, der sich diesen Regeln unterwirft.

Leute, ist Euch klar, was da läuft?

Die will das Anbieten von Webseiten von einer Zulassung abhängig machen, die voraussetzt, dass man sich deren Löschvorschriften unterwirft. Extreme Zensur mit Verlagerung der Staatsgewalt auf Private, gar ins Ausland.

Und die ist nicht irgendwer. Die berät ja auch die Grünen und die SPD. Es ist davon auszugehen, dass die SPD und vor allem Maas nach deren Pfeife tanzen. Und es ist ja nun auch bekannt, dass der Juristinnenbund massiven feministischen Einfluss auf viele Richterinnen nimmt.

Freilich, sie hat erkannt und auch selbst angesprochen, dass das, was sie da vorhat, mit Grundrechten wie Presse- und Meinungsfreiheit massiv kollidiert und unvereinbar ist. Der Tonfall kam bei mir aber so an, als wollte sie klarstellen, dass sie darauf pfeift und dem Feministischen Priorität über alles andere einräumt. Andere Rechtsgüter haben keinen Bestand gegen Feminismus.

Für mich ist das die Ansage, dass der Juristinnenbund mit den Grünen den Frontalangriff auf Internet und Meinungsfreiheit plant. Deutsche Hoster und Provider will man gesetzlich knebeln, und ausländische einfach nicht mehr zulassen, wenn sie sich nicht unterwerfen. (Expertise und Software für sowas finden sie sicherlich in China, Saudi-Arabien und Nordkorea).

Und natürlich harte Strafen. Und wo man den Nutzer nicht identifizieren kann, dann vielleicht eben die Endgeräte konfiszieren, einziehen. Ein rigoroses, lückenloses, totalitäres System, dass jede unerwünschte Äußerung sofort zurückverfolgt, die Täter hart bestraft, die Geräte niederbrennt, die Provider abschaltet, die nicht spuren. Dystopien wie in Fahrenheit 451. Jeder unerlaubte Gedanke, jedes unerlaubte Medium wird niedergebrannt.

Ihre Rigorosität stand dabei in einem seltsamen Kontrast dazu, dass sie selbst ansprach, dass ihr Definitionen und Abgrenzungen schwer fielen. Ihre drei Ziele sind Cyberstalking, Hate Speech und Cybermobbing. Aber das zu definieren und sauber abzugrenzen, ja, das sei schwierig. Sie versuchte sich zwar an nebulösen Beschreibungen, wie das Unterdrücken, Ausgrenzen und die persönliche Ansprache, aber so klar was rüber kam da nicht. Hate Speech sei was mit Diskriminierung, könne also nur gegenüber Frauen, Ausländern und sowas stattfinden. Mobbing dagegen könne gegenüber jedem passieren.

Finde ich ulkig. Wir können es zwar nicht klar definieren, aber wir werden es gnadenlos verfolgen und ausräuchern.

Sie meinte auch, dass man dazu das gesamte deutsche Recht einmal »durchdeklinieren« müsse um zu sehen, welches in der Cyberwelt wirkt und welches nicht, und das müsse man dann eben ergänzen. Unterdrücken von Gruppen sei beispielsweise noch nicht strafbar genug.

Die erinnerte mich ständig an die Genderisten an amerikanischen Universitäten, die alles ausblenden und stilllegen wollen, was ihnen irgendwie Unwohlsein oder Mühe bereiten wollte. Nur dass die in den USA nur ihre Professoren zum schweigen bringen, während Freudenberg mit der Strafrechtskeule einfach alles und jeden zum Schweigen bringen will.

Ich habe Freudenberg ja nun schon ein paarmal erlebt.

Auf mich wirkt sie, auch in ihrer Mimik, bösartig, fanatisch – und einflussreich. Einfluss hat sie auf die Grünen, die SPD und viele deutsche Richterinnen und Staatsanwältinnen.

Julia Schramm, Amadeu Antonio Stiftung

Die hat mal bei den Piraten ihr Unwesen getrieben. Nachdem die Piraten feministisch erledigt worden waren, ist sie jetzt also bei der Amadeu Antonio Stiftung gelandet.

Viel gesagt hat sie eigentlich nicht. Aber das dann jeweils fünf-, sechsmal wiederholt.

Und dabei so eine reine Betroffenheits- und Habt-doch-Mitleid-mit-mir-Nummer abgezogen.

Sie habe „Digitale Gewalt erlebt”. Was das heißt – sagt sie nicht. Tonfall wie ein Vietnam-Veteran, der vom Feindbeschuss durch den Vietcong erzählt. Wie eins dieser Psychowracks, die kaputt aus Vietnam zurückkamen und es nie überwunden haben.

Nee, im Ernst. Die erzählte da mehrfach, immer wieder, von ihren „Posttraumatischen Belastungsstörungen”, unter denen sie immer noch leide. Eigentlich ging es ihr da um nichts anderes als darum, dass es ihr nicht gut geht, ohne zu sagen, was das eigentlich ausgelöst hat. (Gleiche Rhetorik wie Anne Wizorek, die dabei übrigens hinter mir saß.) Die war überhaupt nicht fähig, irgendeine greifbare, konkrete, allgemeingültige, für andere verwendbare Aussage zu treffen. Sie hat ihre posttraumatischen Belastungsstörungen nicht überwunden, und darum hat die Welt zu kreisen. Egozentrik in Extremform. (Vielleicht ging es um das da, keine Ahnung.)

Und dann hat sie sich darüber aufgeregt, dass die Welt sie nicht versteht.

Beispielsweise die Polizei.

Kurz nach dem ominösen Vorgang digitaler Gewalt im Internet, der ihr diese Belastungstörungen eingebracht hat, wurde in ihrer Wohnung eingebrochen. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, sagte sie nicht, aber es sei alles so schlimm, dass sie sich nicht mehr traue, ihre Anschrift im Internet anzugeben. (An die Impressumspflicht und die Pflichtangaben hält sie sich natürlich nicht, beteiligt sich aber an einer Podiumsdiskussion, in der es darum geht, Internet-Recht und Rückverfolgbarkeit mit aller Härte durchzusetzen. Für Feministinnen gilt immer anderes Recht als für andere. Ich glaube, ich muss mal wieder eine Impressumsbeschwerde loslassen…).

Und das Schlimmste am Einbruch: Wisst Ihr, was der böse Polizist zu ihr gesagt hat? Er hat sie gefragt, warum sie so ein schlechtes Türschloss hat. Sie solle sich mal ein ordentliches Türschloss kaufen.

Und das fand sie empörend. Sie solle sich ein besseres Türschloss kaufen. (Interessant. Könnte man den Grünen mal zum Thema Kriminalität arabischer Migranten vorhalten, führt jetzt aber zu weit. Jedenfalls wurde hier in der Gegend neulich auch eingebrochen, das sagte die Polizei das Gleiche, und die Leute sagten dazu: Oh, die Polizei hat Recht. Danke!)

Zeigt, in welch wirrer Gefühlswelt die lebt: Irgendwie sind immer andere dafür zuständig, sie vor allem und jedem Unbill zu beschützen.

Und dann kam mit die mit noch so einem Brüller.

Ein Richter am Amtsgericht. Nee, noch schlimmer, eine Richterin.

Sie hatte da irgendwen verklagt, und die Richterin habe da einfach so beschlossen und geurteilt, dass der böse Täter da zwar mit irgendwas (sie sagte nicht, was) in ihre Privat- oder Intimsphäre eingegriffen habe. Aber eine Entschädigung gäb’s nicht. Denn Schramm habe sich mit ihrem Verhalten und Auftreten so weit exponiert und aus dem Fenster gelehnt, dass sie sich das selbst eingehandelt habe und selbstverantwortlich sei. (Meine Sympathie für die Richterin!)

Uhh. Das ist ja nun wirklich das Allerschlimmste, was man einer Feministin antun kann, nämlich sie für eigenverantwortlich zu erklären. Denn Feministinnen machen zwar immer auf emanzipiert, empowered, selbständig, auf niemanden angewiesen, aber das Gegenteil ist der Fall. Sie wollen für gar nichts selbst verantwortlich sein und für alles, wirklich alles, immer den nächstgreifbaren Mann verantwortlich machen. Niemand sonst ist so auf die Anwesenheit verantwortlicher Männer angewiesen wie emanzipierte Feministinnen. Und da sagt ihr eine Richterin, noch dazu, das hat sie extra empört, eine Richterin, dass sie sich Unbill selbst zuzuschreiben habe. Da kam sie nicht drüber hinweg.

Und dabei verstieg sie sich gleich dazu, auf alle Amtsgerichte zu schimpfen. Die würden ja nur Grundbuchangelegenheiten und sowas machen und hätten von Recht keine Ahnung, man solle unter allen Umständen versuchen, gleich an die Landgerichte zu kommen.

Was mir bei ihr auch mehrfach auffiel, war ihr Feindbild. Sie sprach es zwar irgendwie nur einmal explizit an, erwähnte den Begriff aber danach in Nebensätzen immer wieder, fast zwanghaft: Maskulisten. Warum die böse wären oder was sie ihr getan haben, blieb im Dunkeln, aber Maskulisten sind für sie das Böse, das muss weg.

[Kleiner Nachtrag: Sie erwähnte noch, dass diese Stiftung die Polizei berät. Da hat’s mich auch fast vom Stuhl gehauen. Die Polizei lässt sich von solchen Leuten, deren zentrales Lebensthema unverdauerte posttraumatische Störungen sind, beraten.]

Und so schimpfte und schimpfte die, dass die Welt nicht genug Mitleid mit ihrer Psychostörung habe (hat sie selbst so genannt), und steigerte sich permanent immer wieder da rein, wie schlecht es ihr ginge. Als ob die davon gar nicht mehr runter wollte, sondern sich – vielleicht in Ermangelung anderer Erfolge – mit dem eingehandelten Trauma identifiziert, es als identitätsstiftend ansieht.

Mich erinnerte die an eine Parodie auf die damals üblichen Hausfrauentipps in den Zeitungen, die ich vor ca. 30 Jahren mal irgendwo gelesen und nicht mehr vergessen habe:

Fettflecken werden wieder wie neu, wenn man sie von Zeit zu Zeit mit etwas Butter bestreicht.

Dachschäden werden wieder wie neu…

(Wahrscheinlich wird sich mich jetzt auch verklagen wollen und dann nicht einsehen, dass sie das Thema und die Begriffe selbst angesprochen und das zum Thema ihres Vortrags gemacht hat. Mit Sicherheit muss dafür dann wieder ein Mann verantwortlich gemacht werden. Wahrscheinlich wird man männlichen Journalisten dann auch wieder verbieten wollen, das wiederzugeben, was sie gehört haben.

Wundert sich eigentlich noch jemand, wie und warum die Piraten untergegangen sind?)

Malte Spitz, Grüner

Etwas gemäßigter, nicht immer einfach zu verstehen.

Der saß in einem Zwiespalt, weil er einerseits böses Hate Speech verbieten, andererseits aber gegen Vorratsdatenspeicherung sein wollte. So eine flächendeckende lückenlose Überwachung wollte der nicht.

Deshalb schlug er vor, Exempel zu statuieren. Viel Geld in die Hand zu nehmen, auch Verbandsklagen in Betracht zu ziehen (Zustimmung der anderen) und dann examplarisch einige Leute zur Abschreckung identifizieren und in Grund und Boden zu klagen und zu bestrafen. Also eher das Prinzip, ein paar hinzurichten.

Von ihm kam aber auch der Hinweis, dass man mit Hate Speech auch anders umgehen könne. Es gäbe da eine Gruppe von Journalistinnen (bin mir jetzt nicht mehr sicher, ich glaube, er sagte ausländische), die sich regelmäßig treffen und vor zahlendem Publikum Lesungen ihres neusten Hate Speech-Empfangs veranstalten. Die Variante gefällt mir.

Meine Frage

Ach, ich habe, wie so oft, nach Eröffnung der Publikumsfragen eine Frage gestellt, und wieder mal natürlich die erste.

Ich hätte nun schon so viele Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen zu dem Thema besucht, und mir sei aufgefallen, dass sie nicht nur immer eigentlich das fast gleiche sagen und nicht vorankommen, sondern auch, dass da stets nur Leute gleicher Meinung zusammensäßen, die sich nur gegenseitig bestätigen und hochschaukeln, aber nie einer mit anderer Meinung, was doch eigentlich der Zweck einer Podiumsdiskussion sei. Was man sich davon verspräche.

Uuuh.

Erst mal kurz überraschte Gesichter auf dem Podium, die Frage hat sich schon erwischt, empörtes Raunen im Saal.

Und dann merkte man sehr deutlich, dass die Politiker dort auf Rhetorik gedrillt sind und da Notfallprozeduren für ungenehme Fragen ansprachen. Malte Spitz ergriff das Wort und fragte in einem Ton irgendwo zwischen schnippisch, verächtlich und geringschätzig zurück, welche anderen Meinungen denn das sein könnten.

Rhetorik-Kurs für leicht Fortgeschrittene: Wenn Du eine Frage nicht beantworten kannst oder willst, aber auch nicht blöd dastehen willst, stell eine Gegenfrage, die den Fokus auf den Fragenden lenkt und die eigentliche Frage vergessen macht. Alles guckte mich an, so mit dem Gesichtsausdruck „Wetten, dass er keine Antwort geben kann oder sich nicht traut?”

Ich konnte schon, und getraut habe ich mich auch. Soweit man das eben in den paar Sekunden, die man zum Antworten hat, darstellen kann. Das war nicht das, womit sie gerechnet hatten, die dachten, die Sache ist mit dem Rückspiel der Frage erledigt. Man wollte mich da in eine peinliche Situation bringen, in der ich das Wort habe, alle mich angucken, und mir nichts einfällt, hat aber so nicht geklappt.

Zunächst übernahm dann eine, die gar nicht auf dem Podium, sondern in der ersten Reihe saß, das Wort. Faselte irgendwas davon, dass man die Diskussion, ob man selbst schuld sei, einfach nicht mehr führen wolle, und noch sonst irgendwie an der Frage vorbei. Irgendwas antworten, aber eben nicht auf die Frage, aber mit belehrendem Tonfall. Wieso antwortet eigentlich eine aus dem Publikum und nicht das Podium? Typische Rettungsaktion. Ich habe dann nochmal nachgehakt, ob ich irgendwann noch eine Antwort bekomme, da kam aber nicht mehr viel. Freudenberg hat noch irgendwas dazu gesagt, aber mir fällt nicht mehr ein, was das war. Nichts, was mir merk-würdig erschien.

Dafür furzte mich im Wortduell eine Hagere im typischen Neo-Intellektuellen-Feministen-Look an, ich hätte ja nun mein „Referat” gehalten. Unterton: Was willst Du noch, Du hast Dir doch deine Redezeit ergaunert. Warum aber arbeiten sie dann mit dem Rhetorik-Mittel der Gegenfrage, wenn ihnen nicht passt, dass ich sie beantworte? Da wären wir wieder bei selbst eingebrockt und so.

Dann ging bei mir aber eine Alarmglocke an. Urplötzlich nämlich wollten die unbedingt wissen, ob ich twittere. Schon, aber nur selten. Was meine Twitter-Adresse sei. Wozu wollten sie denn das wissen? Wozu soll die gut sein? Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Nun, man wolle die Diskussion mit mir weiterführen. (Wer’s glaubt…) Nachdem sie dreimal nachhakten und ich ja sowieso ein Namensschild hatte und leicht zu googeln wäre, sagte ich eben meinen Twitternamen, also meinen Vornamen.

Ich bin überzeugt, denen geht es überhaupt nicht um eine Diskussion mit mir, sondern darum, mir den Twitter-Account sperren zu lassen. Gleich mal die digitale Bestrafung für abweichende Meinungen durchexerzieren. Sie hatten nämlich in der Podiumsdiskussion schon Sperrungen von Webseiten im Google-Index und von Accounts angesprochen.

Nach dem, was sie vorher auf dem Podium sagten, muss ich davon ausgehen, dass die versuchen werden, mir den Twitter-Account sperren zu lassen, denn darum ging es ja: Jedem den Internet-Zugang zu nehmen, der anderer Meinung ist als sie. Und Accounts sperren zu lassen ist ja deren zentrale Medienkompetenz.

Übrigens bestätigte sich dabei, dass ich bei denen schon auf einer schwarzen Liste stehe.

Denn kaum hatte ich nur meinen Vornamen gesagt, kamen sofort von hinten passende Rückfragen zu meinem Blog und der Vorwurf, ich sei ein „Männerrechtler, der zu Wikimannia gehört”.

Ich wandte ein, dass das grob falsch ist. Ich sei kein Männerrechtler (fehlte mir noch, ich will ja nicht die symmetrische Gegenidiotie zum Feminismus sein), und mit Wikimannia habe ich auch nichts zu tun, ich kenne den nicht mal.

Interessierte die aber nicht. Und von meiner Webseite können die das ja auch nicht haben. Ich stehe da bei denen in irgendeiner Fahndungsliste mit irgendeinem der typischen feministischen Steckbriefe mit Täterbeschreibung, und ob das stimmt, interessiert die nicht.

Und ausgerechnet die zichtigen andere des Hate Spech und des Cyber-Mobbings.

Fazit

Grauenhaft.

Eine massive Gefährdung für Demokratie und Meinungsfreiheit.

Kurios treffend fand ich aber die Besetzung des Podiums, denn die drei Leute auf dem Podium symbolisierten für mich sehr drastisch drei Basiselemente des Feminismus:

  • Julia Schramm symbolisierte für mich, dass die sich nur um sich selbst und ihre eigenen psychischen Probleme drehen und stets den Rest der Welt für sich selbst verantwortlich machen, jede Eigenverantwortung ablehnen.
  • Malte Spitz symbolisierte für mich die Überzeugung, im Besitz der einzig möglichen, einzig zulässigen, einzig vertretbaren und einzig vorstellbaren Meinung zu sein, und alle anderen Meinungen kategorisch für unmöglich und unzulässig abzulehnen.
  • Dagmar Freudenberg symbolisierte für mich die Bösartigkeit, Ignoranz und Rigorosität, mit der man die Ideologie durchsetzt und alle anderen Rechte und die Verfassung übergehen will.

Insofern war’s nicht neu, aber treffend.

Schaun wir mal, wie lange mein Twitter-Account noch funktioniert. Und meine Webseite.


105 Kommentare (RSS-Feed)

MrSinister
18.10.2015 2:34
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Ich hab gerade den Artikel gelesen, und bekomme auf Twitter mit, dass Wizorek/Schramm davon träumen Sexismus und Diskriminierung in den Volksverhetzungsparagrafen aufzunehmen.

https://twitter.com/marthadear/status/655454846632525824

Die haben doch die Schallmauer des Wahnsinns durchbrochen und beschleunigen immer weiter.


Benutzername
18.10.2015 9:08
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“Und ausgerechnet die zichtigen andere des Hate Spech und des Cyber-Mobbings.”

Der Küchenpüschologe erkennt darin einen klassischen Fall von Projektion der eigenen Absichten auf Andere. q.e.d.


petpanther
18.10.2015 9:17
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@MrSinister

Ja.

Und es wird passieren. Auch Hadmut’s Warnungen sind m.E. in dem Sinne noch unterschätzend. Argumentation und Fakten nutzen nichts.


PeteStonish
18.10.2015 9:51
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Mir wurde neulich auch mein Twitter Account gesperrt. Auch ich ging einigen Grünen/Gender-Spinnern ziemlich auf die Nerven.

Bisher konnte ich meinen Account leider nicht entsperren lassen. Twitter reagiert einfach nicht mehr.

Was macht ihr da in solchen Situationen? Wie kommuniziert man mit Twitter am besten?


Hadmut
18.10.2015 11:38
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@PeteStonish: Gute Frage.

Spontan fällt mir da auch nichts ein, aber man müsste das einfach mal weltweit publizieren, wie sehr Twitter in die politische Meinungsbildung eingreift.

Und das natürlich auch Merkel und Maas vorhalten, denn die stecken ja zentral hinter solchen Aktivitäten.


EinInformatiker
18.10.2015 10:20
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Ich habs noch nicht gelesen. Aber ehrlich gesagt, mit der aktullen Invasion ist eine Situation entstanden, die auch die Grünen überflüssig werden läßt. Lediglich die Eigendynamik der Situation wird noch wirksam sein.
Da die oppositionelle Kräfte zu schwach sind wird sich das jedenfalls parlamentarisch langfristig nicht beeinflussen lassen. Ob im Laufe des nächsten Jahres, das wäre der letztmögliche Zeitpunkt bürgerlicher Widerstand organisiert werden kann muß man abwarten. Aber sehr wahrscheinlich ist das nicht. in 2016 werden die Grünen und auch alle anderen etablierten sich freilich noch veranlaßt, diesen Widerstand zu brechen zu versuchen. Da kommen dann natürlich noch die geplanten Zensur- und weiterer Terror gegen Abweichler zum Tragen. Nur wenn das Militär eingreifen würde, könnte eine Regierung des nationalen Notstands gebildet werden, aber ich sehe keine Politiker die dafür zur Verfügung stehen. Die müßten quasi aus dem nichts kommen.

Also wird im Laufe des nächsten Jahres die Eigendynamik greifen. Wenn man davon ausgeht, dass im Laufe der nächsten 10 Jahre mit 2015 zusammen 10 Millionen Zuwanderer zusätzlich auf HartzVI-Niveau versorvgt werden müssen. wären das 200 Mrd wahrscheinlich aber viel mehr an Kosten. Das wird der Steuerzahler irgendwann zusätzlich abdrücken müssen. Es wird Armut in unvorstellbarem Ausmaß geben.

Und was ganz wichtig ist, wegen der Eigendynamik wird es auch keinerlei wirksame Opposition oder wirksame Änderungen geben. Die Alt- oder neu entstehenden Parteien werden sich an die Situation anpassen. Das wird genauso sein wie in apokalyptischen Film-Visionen, etwa wie in dem “Soilent Green Film”. Die Menschen wollen einfach nur überleben und werden sich anpassen. Und es wird weiter einige geben die abgeschirmt im Luxus leben. Heute noch unvorstellbare Maßnahmen werden eventuell zu partiellen Aufständen führen, aber das ist dann eben normal und man wird mit Mord und Terror Laben müssen. Die Masse Mensch paßt sich an jede Situation an. Im Laufe der Geschichte hat und lebt ja der überwiegende Teil der Menschheit immer unter barbarischen Umständen gelebt. Unser Leben ist davon lediglich bis dato die Ausnahme.


Bill
18.10.2015 10:20
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ein Beispiel eines Erz-WHM, und wie der mit Hatemails umgeht:
https://www.youtube.com/watch?v=-ZuowNcuGsc
Nichts mit Sperrungen o.ä., nur Gelächter über den Dreck.


derdiebuchstabenzaehlt
18.10.2015 11:15
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Wie ich schon kommetierte, auch halte die Grünen für eine undemokratische Partei.


LeLiLu
18.10.2015 11:26
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“Und wo man den Nutzer nicht identifizieren kann, dann vielleicht eben die Endgeräte konfiszieren, einziehen.”

In guter juristischer Tradition empfehle ich die Sippen- und/oder Halterhaftung.
Und wenigstens die Pflicht zur Führung eines “Fahrtenbuches” für jeden Anschluss und jedes Endgerät.
Dazu müsste man dann nur noch das PAuswG und das BDSG anpassen, damit der Inhaber eine Kopie des PA der Nutzer fertigen und archivieren darf.

Nicht zu vergessen die Ausnahmeregelung für die Flüchtlinge, wie bei der (nicht-)Registrierung von Prepaid-SIMs. Das ist aber OK, denn die sind ja sooo putzig und kennen das Wort “Hatespeech” nicht einmal.


Morpheus
18.10.2015 11:33
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Ich wollte bereits im vorherigen Blogeintrag einwerfen, dass du wahrscheinlich jetzt die Schwelle überschritten hast und als “Unangenehm” empfunden wirst.

Ich vermute mal dass nun die feministische “Kriegsmaschinerie” gegen dich angeworfen wird.


EBecker
18.10.2015 11:40
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Hadmut, als man dir mit einer Gegenfrage kam – hast du eine Antwort geben können (welche?) oder ist gleich die aus der ersten Reihe dazwischen gegangen?


Hadmut
18.10.2015 11:45
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> Hadmut, als man dir mit einer Gegenfrage kam – hast du eine Antwort geben können (welche?) oder ist gleich die aus der ersten Reihe dazwischen gegangen?

Nee, ich konnte da schon reden und hatte das Mikro. Zwar hat man gemerkt, dass da aus dem Publikum einige versuchten, mich da zu stören und niederzudröhnen, aber die Lautsprecheranlage und das Mikro waren sehr gut und da hat das Stören nicht funktioniert. Natürlich ist es schwierig, spontan und unvorbereitet und nur innerhalb einiger Sekunden auf so eine umfassende Frage zu antworten, vor allem, wenn die Zeit nicht reicht, das auch zu erklären und gegen ein ablehnendes Publikum anzukommen, aber ich denke, das ging schon einigermaßen.

Eine war ja dann ziemlich sauer und hat mich angefurzt, dass ich ein „Referat” gehalten hätte.


karstenw
18.10.2015 11:59
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Typo: Freundenberg / Freudenberg


Hadmut
18.10.2015 12:07
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> Typo: Freundenberg / Freudenberg

Danke!


Herbert
18.10.2015 12:32
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puh, zum Glück ist das eine andere Julia Schramm – ich hatte eine in der Klasse damals und das hätte jetzt wieder einen großen Schlag gegen meinen Glauben in die Menschheit getan, wäre die das gewesen. Zum Glück nicht, ich nehme also an, sie ist immernoch das coole Mädel von damals, das was drauf hat, und hat sich nicht ideologisch vereinnahmen lassen 🙂


Stefan S.
18.10.2015 12:41
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Wenn man Deinen Blog sinnentnehmend liest, ist es relativ offensichtlich, daß Du nichts mit Wikimannia zu tun hast. Wenn man dazu nicht willens oder in der Lage ist, kann man schon den Zusammenhang konstruieren, Wikimannia und Hadmut mögen beide die Gender Studies nicht und Wikimannia kommentiert hier relativ oft = das ist das gleiche.


Hadmut
18.10.2015 12:46
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> Wikimannia kommentiert hier relativ oft = das ist das gleiche.

Dabei habe ich schon Dutzende von dessen Kommentaren geblockt, und den auch schon ein paarmal rausgeworfen. Dann schimpft er jedesmal, dass er nie wieder kommt, und kommt jedesmal nach ein paar Tagen wieder.

Schon erstaunlich, mit wem man von den Feministen in eine Kiste gesteckt wird.


JochenH
18.10.2015 12:46
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Ich denke, dass meine Kommentare hier bekannt sind, jedenfalls bei den Stammlesern. Es geht nicht darum, dass man meine Meinung teilt, sondern dass ich mir Mühe gebe, mich klar auszudrücken und andere nicht zu beschimpfen. Damit fahre ich seit 1985 im Internet recht gut, war auch oft (zB bei Piraten) globaler Moderator.

Mein Twitter Account wird von Linken und Grünen gefolgt, was mich wundert, da es über 50 Leute waren, denn ich habe die nun geblockt! Die antworten mir nie, aber denunzieren Leute. Ich wurde zweimal gesperrt von Twitter offenbar wegen der Vielzahl der Beschwerden über mich. Beides mal konnte ich das schnell klären und mich entsperren lassen. Aber die Verfolgung unliebsamer Leute nimmt Ausmaße an wie in der DDR bei der Stasi.

zu Julia Schramm:
die war aus meiner Sicht eine riesige Hoffnungsträgerin (nicht lachen)! Mit 25 schon Vorstand bei den Piraten, die damals deutschlandweit bei knapp 8% in Umfragen lagen, dazu 100.000 Euro Vorschuss auf ihr Buch.

Sie ist dann abgehoben und hat in beispielloser Arroganz ihre antideutsche Gesinnung herausposaunt. Dazu gehetzt, intrigiert und andere – aus meiner Sicht gute Mitglieder der Partei – radikalisiert. Nachdem sie beim Bombergate höhnisch das Ermorden von Zivilisten gefeiert hatte (macht sie zum Jahrestag übrigens jetzt Jahr für Jahr weiter) haben sich wohl auch engere Freunde und Weggenossen abgewandt. Dazu kann man mit dieser Einstellung im normalen Leben keine Karriere machen. Sie hat nun eine sicher mager bezahlte Stellung bei dieser linksradikalen Stiftung und beschäftigt sich damit, was sie am besten selber kann: #hatespeech .


Leonard
18.10.2015 12:46
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Zur Amadeo-Stiftung:
“Justizminister Heiko Maaß, der eben wieder dabei ist, die Schuld an den täglich wachsenden Unruhen im Land den Kritikern der Bundespolitik zuzuschieben, lässt sich für seine Zensur- Task- Force Internet von einer Mitarbeiterin der Antonio Amadeu Stiftung beraten, die im Februar dieses Jahres durch linksradikale Tötungsaufrufe im Netz aufgefallen ist. Die Amadeu Stiftung wiederum unterstützt das „Zentrum für politische Schönheit“, das kürzlich in einem Schweizer Obdachlosenmagazin zur Tötung des Chefredakteurs der Weltwoche Roger Köppel aufgerufen hat. Über die Amadeu- Stiftung wird auch an andere linksradikale „Projekte“ Geld verteilt. Andere Linksradikale können sich aus dem 40- Millionen- Topf „gegen Rechts“ der Familienministerin Schwesig bedienen. Minister aus dem Kabinett Merkel marschieren schon mal, wie Maaß, in Aufmärschen mit, an denen linksradikale Gruppen maßgeblich beteiligt sind.”

Quelle:
http://www.freiewelt.net/blog/merkels-plan-gruen-bis-linksradikal-10064000/


yasar
18.10.2015 13:08
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@LeLiLu

Zumindest bei KFZ sind Halterhaftung und Fahrtenbuch sinnvoll. Wie ich aus gut informierten Quellen weiß, werden nämlich meistens die Familienangehörigen “mißbraucht”, um für seine eigenen Verfehlungen nicht geradestehen zu müssen. Und das Fahrtenbuch wird ja nur denjenigen aufgedrückt, die auffällig werden.


michael
18.10.2015 14:24
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Ich finde es sehr angemessen, daß ausgerechnet die Spackeria-Mitgründerin Schramm von einer Richterin erklärt bekommen hat, daß öffentliche Selbstdarstellung Konsequenzen haben kann 😀

@JochenH “riesige Hoffnungsträgerin”
Sollte das witzig sein?


Der/Anarchist
18.10.2015 15:17
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“Schon erstaunlich, mit wem man von den Feministen in eine Kiste gesteckt wird”.

Es ist nicht erstaunlich, sondern Methode. Der Feminismus ist eine Ideologie und dessen Methoden gleichen denen von den Nazis auf erstaunliche Weise (was im Artikel wieder hervorragend belegt wird – siehe Juristinnenbund). In seinem Kampf schrieb A. Hitler über Propaganda (aus meinem Gedächtnis, da es gut 20 Jahre her ist, dass ich das Buch las), dass man der Masse nur ein Feindbild liefern darf. Liefert man ihm mehrere, könne das die Massen verwirren und seine Wut und sein Hass schwächen. Aber bietet man ihr ein Feindbild, konzentriere sich die Wut und der Hass auf diesen einen Feind.

Nicht anders handeln die Feministinnen. Ihre Gegner zu differenzieren wäre zu aufwändig und würde die Köpfe der eh schon zu geistiggeschwächten Gender-Tanten verwirren und überfordern. Daher werden alle Gegner, so inhaltlich verschieden sie auch sind, zu einem Gegner.


EinInformatiker
18.10.2015 15:24
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>> Einerseits geht Vorratsdatenspeicherung für sie gar nicht, also Mord, Waffenhandel, Drogenhandel, Korruption und so weiter sind alles keine validen Gründe für sie. Aber dass man Hate Speech nicht verfolgen könnte, das ist für sie kaum akzeptabel.

So kann man die Scharlatanerie dieser Clique hochnehmen. Aber wie soll man das dem Bürger vermitteln, der kein grüner Ideologe ist. Selbst wenn die Grünen nie mehr als 10-12 % der Stimmen bekommen weil der Bürger konkret andere Präferenzen hat als die Grünen kann er sie nicht durchschauen, weil ihn solche Abstraktionen nicht interessieren.

Und das ist der Knackpunkt mit den Grünen: Sie bekommen nicht (allzu) viele Stimmen, aber ihre ideologischen Positionen (auch aufgenommen vom “Journalismus” der weitgehend ideologisch linksgrün ist) sind maßgebend, so das die anderen Parteien (egal wie die drauf sind) sich an diesen Ideologien (glauben) orientieren (zu) müssen wenn sie die Grünen in Schach halten wollen, so dass man die Scharlatanerie der Grünen nicht beim Namen nennen kann. Abgesehen davon, dass der Scharlatane bei den anderen Parteien möglicherweise nicht viel weniger sind, ist das die verhängnisvolle Rolle der Grünen.

D.h. ein Verschwinden der Grünen wäre von enormem Nutzen, auch wenn die anderen momentan auch i.´w. grüne Politik machen. Aber wie vermitteln? Es müßte eine Partei mit entsprechenden Plakaten versuchen, wiewohl auch das eine Ochsentour würde. An der UNI haben das damals die sog. “Roten Zellen” mir den ebenfalksl linken Spartakisten versucht. Da gabs eine Rubrik: “Sprüche und Widersprüche” un da wurden die Spartakisten nach allen Regeln der Kunst hochgenommen. So was müßte es auch für die Grünen und die Feministen und Genderisten geben. Aber wie bringt man es an den Mann?


Klaus
18.10.2015 15:38
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@Hadmut

Ist das diese Dagmar Freudenberg?

Das Landgericht Köln hat der Staatsanwältin mit einstweiliger Verfügung vom 02.08.2011, Az. 28 O 617/11, verboten, den Freispruch Jörg Kachelmanns zu ignorieren und zu behaupten, bei der Erfinderin des Vergewaltigungsvorwurfs handle es sich um eine Geschädigte beziehungsweise um ein Opfer Kachelmanns.[3]

http://de.wikimannia.org/Dagmar_Freudenberg

“fehlte mir noch, ich will ja nicht die symmetrische Gegenidiotie zum Feminismus sein”

Das ist völlig falsch, siehe:
http://genderama.blogspot.de/

Hier geht es um wirkliches positives Zusammenleben der beiden Geschlechter.

cu


Hadmut
18.10.2015 15:48
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@Klaus: Genau die.

Ist ja herzallerliebst. Das hätt ich gestern wissen müssen, dann hätt ich mal nachgehakt.

Ausgerechnet die wirft anderen Mobbing und Stalking vor.


EinInformatiker
18.10.2015 15:42
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…dass sie darauf pfeift und dem Feministischen Priorität über alles andere einräumt. Andere Rechtsgüter haben keinen Bestand gegen Feminismus.

Die Einengung auf den Feminismus verstehe ich jetzt nicht. Das System geht doch grundsätzlich gegen den Rechtsstaat vor und sog. Hassrede gegen Femnismus ist doch höchstens nur ein Mosaikstein (und momentan sogar nicht mal der Prominenteste) der Themenpalette bei der nach Hassrede “gefahndet” werden soll. Oder hat die jetzt explizit auf Feminismus abgehoben? Wenn, so ist wie gesagt, der Feminismus nur ein Stellvertreter für einen allgemeinen Angriff auf das Recht. Also ich meine die Freudenberg spricht da nicht (nur) als Feministin sondern viel eher als allgemeine Vertreterin des Totalitarismus.


daniel
18.10.2015 15:45
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Hadmut, du bist wohl damit gemeint:

https://twitter.com/janl/status/655501825295126528

Ist der Bf von Wizorek und wurde auch von ihr retweetet. Sind wohl sauer auf den Veranstalter, dass sie dich nicht gemutet haben.


Hadmut
18.10.2015 16:35
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@daniel: Danke für die Hinweise!

Was ist denn ein „Bf” ?

Eine Verbindung zu Wizorek wäre natürlich drollig – wenn ausgerechnet die hinter solchem Cybermobbing stünde.


daniel
18.10.2015 15:50
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Auch dieser bezieht sich wohl auf dich:

https://twitter.com/JudithBrandner/status/655469921443434498

Du bist in “schlagweite”. Es besteht wohl das Bedürfnis dich zu schlagen.


Klaus
18.10.2015 16:08
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@Hadmut

Na siehste Wikimannia ist doch nicht so falsch 🙂

Die Organisation der “Männerrechtler” ist mehr als ein Gegenentwurf zum Feminismus. Er steht für wirkliche Gleichberechtigung (und nein, ich bin nicht von der Wikimannia).

Seiten wie Genderama, Voice for a men sind wichtige Quellen für Informationen gegen einen totalitären Feminsmus (wie auch Deine Seite).

cu


LeLiLu
18.10.2015 16:11
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@Hadmut
*Völlig* OT:
Habe grade den Feedreader als bequeme Möglichkeit gefunden, bei Dir bzgl Kommentaren a jour zu bleiben (ja, erst jetzt. jaaa, ich bin eben ein ewig-Gestriger).
Welche Updatefrequenz ist dabei für Dich akzeptabel (Serverlast)?


Hadmut
18.10.2015 16:32
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> Welche Updatefrequenz ist dabei für Dich akzeptabel (Serverlast)?

Noch nicht drüber nachgedacht. Aber öfter als alle 10 oder 15 Minuten ist auch nicht sinnvoll.


daniel
18.10.2015 16:38
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Ich will dich nicht zuspammen aber die Veranstaltung ist online:

https://www.youtube.com/watch?v=4VdiiteoSAU


Hadmut
18.10.2015 16:43
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@daniel: Ah, danke!


EinInformatiker
18.10.2015 16:41
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Die Amadeu-Antino Stiftung vertritt die These,. dass der Osten Deutschland zu weiß sei (ich hab das hier schon mal verlinkt). Das sei ein großer politischer Fehler. Das ist eigentlich ein zum Standpunkt des Rassenwahns der Nazis inverser Standpunkt. Hitler (Entschuldigung aber ich muß jetzt auch mal explizit auf ihn zurückkommen) hat man ja als er inverse Statement von sich gab, nicht unbedingt ernst genommen, bzw. ist wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrt. Warm soll die Amadeu-Antonio Stiftung et al ihre Statements nicht ernst meinen. Sicher reine Irrsinns-Koeffizienten haben die Hitler sogar übertroffen, da sie sich prinzipiell eggen sich selbst richten und es wird sie natürlich auch mit treffen. Aber ich leider werden sie im Falle des Falles eben auch ihren Feind vernichten. Also man muß den Kampf schon annehmen. Jedenfalls dann wenn man keine Angst davor hat, dabei eher unter zu gehen als wenn man sich maximal lange still verhält. Wer nicht tut hat schon verloren. Und verloren sind wir mit Sicherheit wenn sich die Leute im Geiste der Amadeu-Antonio Stftung durchsetzen. Und wie gesagt die sind zwar auf Selbstmordstrategie, aber das werden die durchziehen. Denn die haben als Leben nur diese Ideologie. Deshalb ist es für die egal ob sie durch diese Ideologie ihr Leben verlieren. Ohne diese Ideologie sind sie auch verloren (und zwar ebenfalls sofort). Soviel dann auch noch zum Thema Ideologie und Frontralkortex.


Hadmut
18.10.2015 16:46
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Ich würde mich sehr freuen, wenn wir Diskussionen endlich mal führen könnten, ohne dass „Hitler” drin vorkommt. Ich habe in letzter Zeit schon so viele solcher Kommentare weggedrückt, aber langsam frage ich mich, was die Leute dazu bringt, zwanghaft auf dieses Thema zurückzukommen.

Mein Verdacht wäre Fernsehen, wo das Thema ja auch immer wieder produziert wird.


daniel
18.10.2015 16:46
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Fragerunde ab 1:25:14


Hadmut
18.10.2015 16:49
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> Fragerunde ab 1:25:14

Dann stimmt was nicht. Denn soweit ich mich erinnern kann, hat die Veranstaltung pünktlich angefangen, die Fragerunde ging aber – glaube ich – erst deutlich nach halb los. Darauf deutet nämlich auch dieser Haue-Tweet hin.

Haben die was rausgeschnitten?


LeLiLu
18.10.2015 17:18
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@Hadmut, 18.10.2015 16:49
>Haben die was rausgeschnitten?

*Immer* ein kleines Diktiergerät (notfalls App) mitnehmen (einsetzen)!
Hilft dafür, wie auch zur Selbstreflektion. Deine Fragestellung hätte weniger angreifbar seien können – und da hilft Lernen aus “Fehlern” (ausgenutzten Schwächen).


wolle pelz
18.10.2015 17:25
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Hannah Beitzer – über die hatte ich vor ein oder zwei Jahren mal was:

http://www.pelzblog.de/2014/01/feministinnensternchen-hannah-beitzer/


Kaffeetrinker
18.10.2015 18:00
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Frage an Hadmut: Wie hält man das aus? Also, wiederholt auf solche Veranstaltungen zu gehen, nach deren Besuch man doch zwangsläufig an der Menschheit zweifeln muß? Ich kann das nicht mehr…


Hadmut
18.10.2015 18:25
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@Kaffeetrinker:

> nach deren Besuch man doch zwangsläufig an der Menschheit zweifeln muß?

Naja, ich zweifle doch auch permanent an der Menschheit.

Es hilft aber ungemein, sich irgendwo zwischen Sarkastiker und Zyniker zu bewegen.

Außerdem betrachte ich die eher wie der Wissenschaftler die Pilzkulturen in der Petrischale.


Emil
18.10.2015 18:19
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> … und dann examplarisch einige Leute zur Abschreckung identifizieren
> und in Grund und Boden zu klagen und zu bestrafen. Also eher das Prinzip,
> ein paar hinzurichten.

Das ist die alte Mao-Strategie: “Bestrafe einen, erziehe hundert”. Viele Spitzengrüne kommen ja ursprünglich aus dem maoistisch geprägten KBW. Die haben ihre Mao-Bibel studiert und ihre Weisheiten offenbar an die Jugend weitergegeben.


Emil
18.10.2015 18:43
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@Hadmut
> Außerdem betrachte ich die eher wie der Wissenschaftler die Pilzkulturen
> in der Petrischale.

Ich fühle mich dabei an Heinz Sielmanns “Expeditionen ins Tierreich” erinnert. Spannende Reportagen über fremde Spezies, ihren Lebensraum und ihre seltsamen Verhaltensweisen. 😉


Hadmut
18.10.2015 18:53
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> Ich fühle mich dabei an Heinz Sielmanns “Expeditionen ins Tierreich” erinnert.

Ja. 😀

Oder wie Grzimek: Diese kleinen posierlichen Tierchen…


Sascha
18.10.2015 19:10
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“Ich hätte nun schon so viele Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen zu dem Thema besucht, und mir sei aufgefallen, dass sie nicht nur immer eigentlich das fast gleiche sagen und nicht vorankommen, sondern auch, dass da stets nur Leute gleicher Meinung zusammensäßen, die sich nur gegenseitig bestätigen und hochschaukeln, aber nie einer mit anderer Meinung, was doch eigentlich der Zweck einer Podiumsdiskussion sei. Was man sich davon verspräche.”

“Und Accounts sperren zu lassen ist ja deren zentrale Medienkompetenz.”

Ich hätte mit deren Filterbubbles gar kein Problem, wenn die auch mit all ihren Diskussionen, Meinungen und Auswirkungen innerhalb dieser Gruppe blieben. Das große Problem ist ja aber, dass sie alles ohne den Einfluß abweichender Meinungen erarbeiten möchten, die Auswirkungen aber alle betreffen sollen. Und zwar gefälligst ohne Kritik.

Wo ist eigentlich dieses Patriarchat, wenn man es mal braucht?


JochenH
18.10.2015 19:11
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Komisch wie wenig Kritik die aushalten. Da kommt einer (wie gesagt ab 1:25) und äußert scharf und pointiert Kritik. Die Leute auf dem Podium wirken sofort wie paralysiert. Schaut mal auf deren Körpersprache.


Hadmut
18.10.2015 19:13
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> Die Leute auf dem Podium wirken sofort wie paralysiert. Schaut mal auf deren Körpersprache.

Ich habe mir das Video noch nicht angesehen, aber das war mir dort schon aufgefallen (ich glaub, ich hab’s im Text ja auch erwähnt).

Das ist wirklich so, dass man denen einredet, dass eine heile Welt keinerlei Kritik oder Nicht-Zustimmung enthält. Deshalb halten die auch jeden Ton einer anderen Tonart schon für „Hass”.

Die haben ganz massive Wahrnehmungsstörungen.


Thomas L
18.10.2015 19:19
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Danke für den Link zum Youtube Video, nach wenigen Minuten hatte ich den unwiderstehlichen Drang dieses Schlecht zu bewerten 😉


Reinhard
18.10.2015 19:22
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@Hadmut: Wer hat denn da die Tontechnik gemacht ;-? Wenn man in den Gender-Studies die Pflichtvorlesung Tontechnik einführen würde, käme dann vielleicht wenigstens ein einwandfreies Youtube-Video ohne Übersteuerung raus?


Hadmut
18.10.2015 19:37
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> @Hadmut: Wer hat denn da die Tontechnik gemacht ;-?

Weiß ich nicht, es sind aber ein paar Männer rumgelaufen, die so aussahen, als wären sie für Technik zuständig.

Allerdings muss ich sagen, dass der Ton im Raum prima war. Die miserable Tonqualität kommt von der Aufnahme.

> Wenn man in den Gender-Studies die Pflichtvorlesung Tontechnik einführen würde

„Medienkompetenz” ist ein ganz enormer Schwerpunkt in Gender Studies. Nur verstehen sie darunter, wie man twittert, Benutzer fälscht und sich bei Google, Twitter und Facebook über andere beschwert. Schnöde Technik kommt da nicht vor.


Experte
18.10.2015 19:22
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Die Frage, welche Wikileaks stellt lässt sich klar beantworten.

“Has ‘feminism’ become a reactionary vehicle for to push state interests such as censorship and imprisonment?” https://twitter.com/wikileaks/status/654327848111501312


daniel
18.10.2015 19:26
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@hadmut:
bf = boyfriend, ersichtlich aus zahlreichen tweets, v. a. von ihm und zu sehen auf gemeinsamen Fotos (z.B. hier https://instagram.com/p/6-ntKyIPAF/?taken-by=marthadear links im bild)


Hadmut
18.10.2015 19:32
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Ach, die schickt ihren Besteiger vor, andere per Internet zu mobben?


Hadmut
18.10.2015 19:33
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Sogar zum Pöbeln brauchen sie noch Männer, die die Arbeit für sie machen.


petpanther
18.10.2015 19:49
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Hab das Video in Teilen angesehen. Die deklarieren alles was ihnen nicht passt als “Hass“.

Und möchten damit die Meinungsfreiheit bzw. Widerspruch unterdrücken. D.h. natürlich auch den politischen Gegner. Extrem anmaßend in der Haltung.

Das alles ist sehr bedenklich. Demokraten sind das jedenfalls nicht.


FocusTurnier
18.10.2015 19:58
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@Hadmut

Der Bf hat auch eine Homepage:

http://jan.prima.de


Marielchen
18.10.2015 20:09
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….aber wenn dann kein Mann mehr einer Frau hinterherschaut, in der Bar einen ausgibt, die neue Frisur lobend zur Kenntnis nimmt usw., dann ist das Geschrei auch wieder gross, nur gibt es dann dafür keine ideologische Rechtfertigung.Wie schade.
Vergewaltigungen durch muslimische asylbewerber in Flüchtlingsunterkünften sind übrigens KEIN Thema für Feministinnen.
Die haben sich längst schon so verzettelt, sind längst schon so ausserhalb jeder Logik und Vernunft, dass man nur noch von Verirrten reden kann. Aber es gibt so viele Verirrte.
Sonst wären sie keinen Satz wert, die Tussies.


Thomas
18.10.2015 20:28
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@ JochenH

“Komisch wie wenig Kritik die aushalten. Da kommt einer (wie gesagt ab 1:25) und äußert scharf und pointiert Kritik. Die Leute auf dem Podium wirken sofort wie paralysiert. Schaut mal auf deren Körpersprache.”

Nicht nur die Körpersprache! Der Podiumsteilnehmer links im Bild (Ich nehme an, das ist dieser Spitz von den Grünen?) wird im Redefluss auch ständig von Tics und seltsam anmutenden Manierismen unterbrochen. Teilweise wirkt es so, als würde er ausspucken oder Leuten die Zunge zeigen, was vermutlich auch der Grund ist, warum er die meiste Zeit über senkrecht zum Publikum sitzt. Auffällig ist, dass sich dieses Verhalten nach Hadmuts Frage extrem intensiviert, was auf eine Stresssituation hindeutet. Möglich, dass in diesem konkreten Fall wirklich ein neurologisches Problem dahinter steht…


Wolle
18.10.2015 20:49
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@daniel: Die sehen aus wie ISIS(rechts wie links)! Einfach durchgeknallte Fundamentalisten! Hoffentlich kommt der Russe bald wieder”


Oliver K
18.10.2015 20:51
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@Emil: “Das ist die alte Mao-Strategie: “Bestrafe einen, erziehe hundert”.”

Dies ist ein altes chinesisches Sprichwort (gibt es in Varianten).
Als Kampfstrategie gehoert sie wohl zum Komplex “Angriff auf das schwaechste Glied”, um psychologische Aspekte erweitert: Angriff auf ein Glied demoralisiert die anderen Glieder.

Da ja wohl auch in diesem Blog Kampfaspekte staerker werden werden (Alternative ist wohl bloss das Ausscheiden), ist dies eine wichtige Strategie: Nicht den “ganzen” Feminismus angreifen, sondern eine schwache Stelle gruendlich vernichten.


Anke
18.10.2015 21:17
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Bei der Gruppe der Hate-Mail verlesenden Journalisten könnte es sich um die “Hate Poetry”-Reihe aus dem taz-Umfeld handeln.


Benutzername
18.10.2015 21:21
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Halb OT, aber passt auch wieder wegen Zensur:

http://www.der-postillon.com/2015/10/ratgeber-alles-was-sie-uber-die.html

Krass, daß der Postillon jetzt geradezu ernsthaften Journalismus macht. Schlimme Zeiten wenn die Satire kaum noch ebensolche ist, und von der Wirklichkeit überholt wird.

Verlinkt dann weiter auf die SZ vom letzten Dezember mit dieser Perle: ” Maas sagte dazu: “In unserem Grundgesetz steht ein solches Grundrecht auf innere Sicherheit nicht.” Auch die VDS und das Verbot der Symphatiewerbung lehne er “ganz entschieden ab”.”
http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-von-heiko-maas-mit-uns-kann-man-nicht-umgehen-wie-mit-der-fdp-1.2266780

Immer so wie es schön ins Mikro klingt…

Man kann gar nicht so viel…


Knirsch der Hirsch
18.10.2015 21:38
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>Wo ist eigentlich dieses Patriarchat, wenn man es mal braucht?<

Das ist genau der Ansatz. Aber die traurige Antwort muss wohl
lauten: Es weiß noch nichts davon. Denn es hat einfach keine Lust mehr,
schon wieder in den Krieg zu ziehen.

Hierzu stelle man sich meinen Kommentar mit einem der zahlreichen
Bilder von Frauen beim Hitlergruß ergänzt vor.

Und nein, mir geht's gut. Beim Patriarchat machen jetzt ja auch
schon richtige Menschen mit, sogar weibliche, deswegen gibt es noch
Hoffnung gegen Faschismus 2.0. Zusammen schaffen wir es vielleicht noch. Achtet auf die Ermächtigungsgesetze.


JochenH
18.10.2015 21:45
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Der Spitz ist furchtbar gestört, was er auch ausstrahlt. Ich könnte ihn mit seinen Marotten, Ticks und Komplexen nicht lange ertragen, ich habe selten jemanden gesehen, der das so nach außen trägt.

Fr. Schramm hat schnell den Angriff begriffen und ist direkt in ein maskenhaftes Lächeln abgerutscht. Die anderen hatten erst gar nicht kapiert, dass Hadmut sie angegriffen hatte.

Sie wirken schon wie eine Sekte, noch schlimmer als Fr. Merkel derzeit mit ihren gebetsmühlenartigen Wiederholungen.


Hadmut
18.10.2015 21:57
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Leute, jetzt hört doch mal auf, Euch an dem Stottern hochzuziehen. Das hat doch mit der restlichen Angelegenheit (in meinen Augen) nichts zu tun und ist auch keine Grundlage für Vorwürfe oder Kritik.

Mit diesem dummen Quatsch macht Ihr nicht nur Euch, sondern vor allem mich hier angreifbar und stellt mich in ein ganz dummes Licht.

Also hört bitte damit auf, auf das Stottern abzuheben, das ist unfair, sehr kontraproduktiv und für mich schädlich.

Der Mann redet genug Unsinn, um ihn inhaltlich anzugreifen. Also macht das.

> Fr. Schramm hat schnell den Angriff begriffen und ist direkt in ein maskenhaftes Lächeln abgerutscht. Die anderen hatten erst gar nicht kapiert, dass Hadmut sie angegriffen hatte.

Ja. Wie ich schon sagte, die sind nicht die Hellsten.


Knirsch der Hirsch
18.10.2015 23:06
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>Allerdings muss ich sagen, dass der Ton im Raum prima war. Die miserable Tonqualität kommt von der Aufnahme.<

Hab ich auch beobachtet, der Raum hat Studioqualität, fast schon
zu trocken. Ganz einfach übersteuert, volles Röhr !
Auch daran kann man Faschisten erkennen,
schon sehr lange, echt kein Witz. Keine Ahnung, wie die zu diesen
nicht mehr zufälligen Korrelationen kommen.
Nichts können, aber dabei laut sein, vielleicht.

Die Korrelation existiert nebenbei bemerkt auch bei Musikern.
Interaktiven, hier somit kurz mal als "die guten" bezeichnet, muss man hingegen oft noch extra sagen, mal bitte den Pegel zu heben.
Und dann gleich nochmal.
Die wissen nämlich, was sie spielen, und das der Headroom
begrenzt ist…..hahaha. Die anderen müssen sich selbst spielen
hören, um zu wissen was sie …sagen, um damit zu denen
zurück zu kommen. Menschlich kommt da was auf uns zu gegrünt.

Allerdings hätte ich mich als Techniker dort wahrscheinlich
genau auf die Art für den kriminellen Stuss gerächt.
Sabotage. Hahahahah May be.

Diese Frage nach dem Twitteraccount, als einziges Antwortsangebot.
Das IST pathologisch ! Die sind sich selbst NICHT peinlich.

Diskussionen, deren Verfallsdatum schon per Initation erreicht war,
dann natürlich nur noch nerven, dazu benutzen, um (andere!) Diskussionen nach Gusto "nicht mehr zu führen", und vor allem: Konsequent !

Igitt, Igitt. Hoffentlich bleibt das alles nur eine kleine,
eklige Episode der Geschichte. Aber man kann ja wirklich den
Eindruck haben, das es jetzt beginnt, eher.

Vorhin dachte ich noch, wie lustig, nur 4 Zuschauer.
Angesichts dessen was die da Treiben, und mit welchem
Rückenwind von alterierten Mentalfürzen allerdings, finde ich
das jetzt nur noch maaßlos besorgniserregend.


Thomas L
18.10.2015 23:42
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etwas off topic, ich möchte jedoch auf eine Lesung von Prof. Axel Mayer (Evolutionsbiologe) hinweisen:

https://www.osiander.de/veranstaltungen/konstanz.cfm?evt_id=2133

Der Ort ist ganz im Süden Deutschlands, in Konstanz. Vielleicht passt es ja für den ein oder anderen. Es geht um sein neues Buch “Adams Apfel und Evas Erbe”. Dieses ist übrigens sehr empfehlenswert 😉


Leon I
18.10.2015 23:55
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Die Grünen sind in erster Linie auf das VDS-Thema aufgesprungen, um den Piraten damals das Wasser abzugraben..


Die Kehrseite
19.10.2015 0:12
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Die Reaktionen auf die Frage waren deutlich und aussagekräftig. Die hat es regelrecht aus dem Sessel getrieben, dass da jemand die Frechheit aufgebracht hat Kritik zu äußern und so etwas wie eine grundsätzlich andere Meinung überhaupt zu erwägen. Es war eine deutliche Abwehrreaktion, die da aufkam. Mir ist dabei auch der Vergleich zu einer Sekte aufgekommen. Schlimm, wenn solche Leute über eine derartig flächendeckende Machtposition verfügen. Es wäre wirklich sinnvoll die Grünen einmal umfassend mit Scientology zu vergleichen. Ich denke, dass im Ergebnis die Übereinstimmungen maßgeblich, die Differenzen jedoch nur marginal ausfallen dürften.


Uh Ahh
19.10.2015 0:17
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Politikantenstadl halt. Wenn man sich dann überlegt, wer nun egentlich damals gwwonnen hat, Musikantenstadl oder deren Kritiker und Parodisten, dann…
Das könnte auch die alte Frage beantworten, warum das Universum nicht hell, sondern dunkel ist.
Ich frag mich nur, wie man bei solchen Veranstaltungen und dem subjektiven Empfinden von Hadmut, Hirnblutungen verhindert.


EinInformatiker
19.10.2015 0:27
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Ich mußte natürlich mal kurz ins Video reinhören, aber ich habs natürlich nicht lange ausgehalten. D.h. ich bin bereits vor Ende der Einleitung wieder ausgestiegen. Das Fasziniernde ist für mich immer, dass man im Berich des Politischen immer genau das Gegenteil dessen empfinden kann, was der Realität entspricht. Und über diese falsche Realität dann so überzeugend vortragen kann, als wäre es die echte und dabei ernst bleiben kann. Der Einleiter hat doch ganz überzeugend vorgetragen wie die fortschrittlichen Menschen und Geschlechter diskriminiert und mit Hass überzogen werden. Und auch auf dem Podium hat niemand darüber gelacht. Obwohl es doch genau umgekehrt ist und die Grünen keinem einziges Argument sachlich begegnen, sondern es eben als Hassrede bezeichnen.

Wenn Hadmut es schon nicht lassen kann zu diesen Veranstaltungen zu gehen sollte er vielleicht mal die Frage stellen welches Argument sie denn als berechtigte Kritik an der Gender Theorie (etc) anerkennen würden. Ich weiß jetzt nicht ob die darauf eine eingeübte Antwort hätten? Sie könnten eigentlich nur sagen es gibt keins. Dann könnte man weiter fragen wie es möglich sei, dass es eine Theorie gibt, die man nicht kritisieren könne, so dass anscheinend jede Kritik als Hass bewertet würde. Wenn sie dann sagen, dass sie nicht jede Kritik als Hass bezeichnen würden, dann würde es ja rein logisch hassfreie Kritik geben. Und aus dieser elementaren Logik kommen die auch nicht raus. Meine ich jedenfalls. Ich meine, dass die keine Argumente haben ist klar. Aber kann man sie an den Punkt bringen, wo sie sprachlos werden? Das Pferd wäre ja etwas anders aufgezäumt als mit der Feststellung, dass sie sich gegenseitig auf dem Podium bestätigen und keine Kritiker dort sitzen haben.


Hadmut
19.10.2015 0:33
Kommentarlink

> sollte er vielleicht mal die Frage stellen welches Argument sie denn als berechtigte Kritik an der Gender Theorie (etc) anerkennen würden

Hab ich doch schon. Damals auf der Gender-Konferenz im TAZ-Gebäude.

Antwort: Es gibt keine berechtigte Kritik an Gender.

Die glauben wirklich, im Besitz der allumfassenden, unumstößlichen und unantastbaren Wahrheit zu sein, so ähnlich wie beim Koran.


Gander Goose
19.10.2015 0:59
Kommentarlink

“Digitale Gewalt erlebt” heisst vermutlich: konsenslos gefingert. Mein Beileid, ist echt schlimm, was an den Raststaetten der Internetautobahn inzwischen alles passieren kann!


DrMichi
19.10.2015 1:51
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Wieso heisen solche Menschen immer so speziell?
Nie Müller, Huber oder Schmitt. (?)


Cem
19.10.2015 3:34
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>> Wikimannia kommentiert hier relativ oft = das ist das gleiche.

>Dabei habe ich schon Dutzende von dessen Kommentaren geblockt,
> und den auch schon ein paarmal rausgeworfen.

Ich dachte Blocken und Rauswerfen ist was böses und wird nur von den Grünen gemacht? 😉


Heinz
19.10.2015 6:23
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> ich muss mal wieder eine Impressumsbeschwerde loslassen

Kannste die feministische ex-Piratenkönigin gleich anhängen:
http://www.marinaslied.de/?page_id=588


[…] […]


Dirk S
19.10.2015 9:20
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@ Hadmut

Schaun wir mal, wie lange mein Twitter-Account noch funktioniert. Und meine Webseite.

Noch lange Hadmut, jedenfalls solange du es willst. Du bist streitbar und die werden dir auf dem juristischen Terrain aus dem Weg gehen, weil sich das leicht für die als Rohrkrepierer erweisen kann.
Was die eher machen werden ist deinen Kommentarbreich und deinen Twitter-Account spammen und mit Beleidigungen und Hate Speech fluten. In der Hoffnung, dass du entnervt aufgibst. Also, lass dich nicht unterkriegen!

Moralischunterstützende Grüße,

Euer Dirk


EinInformatiker
19.10.2015 9:32
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>> Hab ich doch schon. Damals auf der Gender-Konferenz im TAZ-Gebäude.

Antwort: Es gibt keine berechtigte Kritik an Gender.

Ja schon, aber das ist nicht dasselbe als wenn man es aus ihnen herauskitzeln würde, dass dann jede Kritik Hassrede sei oder in eine beliebig andere boshafte Kategorie falle. Denn sie würden sich ja vermutlich weigern, Kritik als Hassrede zu bezeichnen. Kommentare im Netz, die fragwürdige Ausdrücke enthalten dienen ja nur als Vorwand um jegliche unter der Hand Kritik abzuwürgen. Wodurch man es sich eben sparen kann, Kritik explizit allgemein als Hassrede zu bezeichnen.


EinInformatiker
19.10.2015 9:37
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Präzisierung:

Sie würden nicht sagen: Diese Krttik ist eine Hassrede. Sie würden sagen: Das ist eine Hassrede. Damit umgehen sie halt den Begriff berechtigter Kritik (in der 2. Aussage kommt de ja nicht vor), aber entgehen, wenn man nachfragt nicht dem inhaltlichen Nachweis, dass es sich um Hassrede handelt. Es sei denn sie würgen das einfach wieder tautologisch ab.


Dirk S
19.10.2015 9:38
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@ Emil

Viele Spitzengrüne kommen ja ursprünglich aus dem maoistisch geprägten KBW. Die haben ihre Mao-Bibel studiert und ihre Weisheiten offenbar an die Jugend weitergegeben.

Und das, obwohl Mao wohl einer der größten, wenn nicht sogar der größte, Massenmörder der Geschichte war. Jeder sollte sich die Frage stellen, wie er/sie/es sich gegenüber den Anhängern eines Massenmörders positionieren will.

Zumal man sich vor Augen führen sollte, wie der “Große Vrositzende” die “Erfolge” seiner Revolution festigte: Durch Mord, Folter und Unterdrückung. Genauso wie es seine Erben tun. Und dessen Anhänger in DE wollen sich als Demokraten präsentieren? Obwohl sie sich an einem brutalen Diktator orentieren? Ich finde, auch die Grünen sollten vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Wie eigentlich alle deutschen Parteien. Jährliche öffendliche Untersuchungsberichte inklusive.

Verfassungsschützende Grüße,

Euer Dirk


Stürgel
19.10.2015 10:48
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Für alle die direkt zur spannenden Stelle springen wollen: Hadmut Danisch erhält hier das Wort: https://youtu.be/4VdiiteoSAU?t=5135


Ferabq
19.10.2015 12:06
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> Leute, jetzt hört doch mal auf, Euch an dem Stottern hochzuziehen. Das hat doch
> mit der restlichen Angelegenheit (in meinen Augen) nichts zu tun und ist auch
> keine Grundlage für Vorwürfe oder Kritik.

Das gilt übrigens auch für Frau Stricks Übergewicht. Das sind so Argumente, die keine sind und letztlich nur schaden.

Auf der anderen Seite glaube ich manchmal, dass nur absolut umfangreiches und fieses Fertigmachen solcher Personen überhaupt noch hilft. Dummerweise verstößt das gegen meine Auffassung von Zivilisation.


maSu
19.10.2015 12:44
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Hadmut:

Zum Zeitpunkt unter der Woche ist es ganz einfach:

Grünen und ihre Wähler entstammen dem “gehobenen Bürgertum”, das sind idR jene, bei denen bereits ein Einkommen derart üppig ist, dass es reicht, um die Familie zu ernähren.
D.h. die Frauen sitzen eh den ganzen Tag emanzipiert zuhause rum und da sind diese feministischen Veranstaltungen nichts weiter, als die moderne Variante vom “Kaffeeklatsch” der gelangweilten Hausfrauen.

Würden die Frauen einer Vollzeit-Tätigkeit nachgehen, dann könnten sie dort kaum hingehen.

Also sind dort die ganzen Hausfrauen, die sich beschweren, dass sie nicht genug von dem abbekommen, was die Männer erwirtschaften….


Kaffeetrinker
19.10.2015 13:49
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>>Naja, ich zweifle doch auch permanent an der Menschheit.

Es hilft aber ungemein, sich irgendwo zwischen Sarkastiker und Zyniker zu bewegen.

Außerdem betrachte ich die eher wie der Wissenschaftler die Pilzkulturen in der Petrischale.<<

Ich würde es ja auch gerne mit Abstand sehen, aber ich ertrage es einfach nicht mehr. Es mag aber auch damit zu tun haben, daß ich mich eine viel zu lange Zeit beruflich in weltverbesserisch-naiv-ideologischen Kreisen bewegen mußte (ist zum Glück Vergangenheit). Das ist schon schlimm, wenn man die Leute für harmlose Deppen hält, unerträglich wird es, wenn diese irrationalen Wahnsinnigen wirklich gesellschaftlichen Einfluß ausüben. Das fühlt sich für mich an wie bei Kafka, nur, daß es keine Literatur ist, sondern die Wirklichkeit.


Klaus
19.10.2015 14:41
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@Hadmut

Du hast bei Deiner Frage ein paar grobe Fehler gemacht:

1. Der Gegener ist nicht allein:
>Zunächst übernahm dann eine, die gar nicht auf dem Podium, sondern in der ersten Reihe saß, das Wort. Faselte irgendwas davon, dass man die Diskussion, ob man selbst schuld sei, einfach nicht mehr führen wolle, und noch sonst irgendwie an der Frage vorbei.

Die Frau hat das ganz geschickt gemacht, im Sinne eines Überschiedsrichters:
– Sie nimmt Redezeit weg und zieht, weil neue Stimme Aufmerksamkeit auf sich
– Sie nimmt die Podiumsleute aus der Schusslinie
– Sie dreht Deine Argumente gegen Dich (das Opfer ist Schuld, na klar typisch Mann, dass wollen wir nicht haben).

Es geht hier gar nicht mehr darum, dass Deine Beipiele eben nur Beispiele für “was könnte man noch fragen” sind, es geht darum die Teilnehmer auf dem Podium rauszunehmen, die Teilnehmer im Saal auf ein neues Thema, weg von Dir, zu bringen.

2. Warum gehst Du auf die Gegenfrage überhaupt ein?
Das Verhalten von Malte Spitz dient dazu Zeit zu schinden. Ein großer Fehler ist es auf so etwas mit einem Argument (also hier ein Beispiel was man noch besprechen könnte) zu kommen, folgerichtig wird sich die weitere Diskussion UM DEIN Argument drehen und nicht darum wieso alle einer Meinung sind.

Richtig wäre gewesen z.B. das kann ich in 20 sec nicht erläutern, gehe aber gerne aufs Podium und diskutiere mit. Glauben sie wirklich, dass es wirklich keine Argumente mehr gibt?

Oder ein Beispiel zu bringen, dass Sonnenklar ist, praktisch nicht angreifbar, z.B. ob es auch weibliche Hate Speech wie Kill all Men gibt.

Frontal bei den Hörnern genommen, wäre auch gewesen zu fragen, ob die Behauptung XY sei ein Vergewaltiger nach der Freisprechung von XY auch Hate Speech ist.

3 Und GANZ WESENTLICH:
Sprich nicht OHNE Mikro. Das ist besonders bei Film / Tonaufnahmen wichtig.

Schade das Du in Berlin bist, mit Dir würde ich gerne mal auf so eine Veranstaltung gehen 😉

cu


Hadmut
19.10.2015 21:00
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@Klaus:

Zu 1: Da habe ich doch nichts falsch gemacht.

Zu 2: Weil ich die Situation kenne und ich mit Nichtbeantwortung die Vorlage für Gesprächsabbruch geliefert hätte. Das war besser so.

Zu 3: Ich habe mit Mikro gesprochen.


Stephan Vollmer
19.10.2015 15:07
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Hallole,

Heise News:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hasskommentare-auf-Facebook-Hamburger-Staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-Facebook-Manager-2850377.html

Es wurden ganze 61 solcher Botschaften moniert und “nur” 27 gelöscht.
Jetzt mal im Ernst 61 Botschaften die es wert waren löschanträge zu stellen. Na das nenne ich mal ein ernstes Problem.

3 der besondernen Knaller werden auch zitiert. Meine Herrn knapp oberhalb Stammtisch +/- puperierender Gymnasiast.
Nicht schön, aber sowas bringt da jemand schon derartig aus der Ruhe das er gleich Anzeige erstatten muss.

Irgendwie kann ich mich jetzt so gar nicht darüber aufregen durchgeknallte Typen gibts halt so what ?

Stephan


der eine Andreas
19.10.2015 15:26
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Hier ein Artikel vom Freitag im Freitag zu Herrn Spitz:
https://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/vor-allen-leuten


Claus Thaler
19.10.2015 15:30
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Gerade gelesen:

Verdacht auf Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Facebook-Manager

Facebook steht wegen seines Umgangs mit Hassbotschaften in der Kritik. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen gegen drei Manager des Konzerns – wegen des Verdachts auf Volksverhetzung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-ermittlungen-wegen-verdachts-auf-volksverhetzung-gegen-manager-a-1058444.html

Wenn man die Benutzer nicht zensieren kann oder darf, wird eben indirekt Druck ausgeübt, damit der Dienst-Anbieter die Benutzer zensiert.


Stefan S.
19.10.2015 22:26
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> https://youtu.be/4VdiiteoSAU?t=5135

Hält die ernsthaft Twitter für ein geeignetes Medium, um kontroverse und realtiv komplexe Fragen zu diskutieren? Bizarr.


Hadmut
19.10.2015 22:33
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> Hält die ernsthaft Twitter für ein geeignetes Medium, um kontroverse und realtiv komplexe Fragen zu diskutieren?

Selbstverständlich.

Nachdem sie dich geblockt haben und von Dir nichts mehr hören.


WikiMANNia
19.10.2015 23:39
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@EinInformatiker

Ich mußte natürlich mal kurz ins Video reinhören, aber ich habs natürlich nicht lange ausgehalten. D.h. ich bin bereits vor Ende der Einleitung wieder ausgestiegen.

Man kann das wohl auch nur aushalten, wenn man Teil dieser Filterblase ist.

Das Fasziniernde ist für mich immer, dass man im Berich des Politischen immer genau das Gegenteil dessen empfinden kann, was der Realität entspricht. Und über diese falsche Realität dann so überzeugend vortragen kann, als wäre es die echte und dabei ernst bleiben kann. Der Einleiter hat doch ganz überzeugend vorgetragen wie die fortschrittlichen Menschen und Geschlechter diskriminiert und mit Hass überzogen werden. Und auch auf dem Podium hat niemand darüber gelacht. Obwohl es doch genau umgekehrt ist und die Grünen keinem einziges Argument sachlich begegnen, sondern es eben als Hassrede bezeichnen.

Das zeigt doch nur, dass die sich in einer Parallelwelt bewegen, die mit unserer keine Überlappungen hat.

Wenn Hadmut es schon nicht lassen kann zu diesen Veranstaltungen zu gehen sollte er vielleicht mal die Frage stellen welches Argument sie denn als berechtigte Kritik an der Gender Theorie (etc) anerkennen würden.

Das hat Hadmut tatsächlich getan:

[Hadmut Danisch hat] ganz lieb und brav die “Verständnisfrage” gestellt, dass sie bisher Antifeminismus nur in Kategorien von Hass und Polemik beschrieben, und ob es nur solchen gäbe, oder ob es auch andere Gegenpositionen, etwa sachliche, oder gar berechtige Einwände gäbe, und sie die nur nicht erwähnten. […]

Man erklärte vom Podium kategorisch, sachliche Feminismuskritik gäbe es gar nicht. Gejohle, Beifall aus dem Publikum.

Die glauben wirklich und allen Ernstes, Feminismus sei unkritisierbar, es gäbe keine berechtigte Kritik daran. Die sagen das nicht nur zum Spaß, die glauben das wirklich. Kritik an Feminismus ist nicht möglich. Ein völlig totalitäres Weltbild.

Ich frage also nach, nunmehr nicht mehr so lieb: “Sie halten sich also für unfehlbar? Es gibt keine Kritik?”

Ilse Lenz übernimmt und versucht zu retten. Meine Frage sei befremdlich. Aber natürlich gebe es sachliche und konstruktive Kritik: Nämlich “inner­feministische” Kritik. Nur die. […] Sie begründet dies damit, dass aus weltanschaulicher Richtung keine sachliche Kritik möglich sei.

Und wieder werfen sie anderen ihr eigenes Fehlverhalten vor, denn eine Weltanschauung ist hier nur der Feminismus.

http://de.wikimannia.org/Feminismuskritik#Immunisierung_gegen_Kritik

Hadmut Danisch: Veranstaltungsbericht: Was tun gegen Antifeminismus?, Ansichten eines Informatikers am 4. Dezember 2014


WikiMANNia
20.10.2015 0:01
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@Klaus

2. Warum gehst Du auf die Gegenfrage überhaupt ein?

Im Prinzip, ja. Ihr Denkfehler besteht aber in der Annahme, dass es in dieser – Hadmuts – Situation eine “richtige” Vorgehensweise gäbe. Die gibt es nicht. In diesem Sinne war Hadmuts Replik kein “Fehler”. Er hätte sich seinen Vortrag aber auch schenken können, weil er – für alle überdeutlich sichtbar – auf taube Ohren trifft.

@Hadmut

Zu 2: Weil ich die Situation kenne und ich mit Nichtbeantwortung die Vorlage für Gesprächsabbruch geliefert hätte.

Hier sind Sie im Irrtum. Für einen Gesprächsabbruch müsste es erst einmal ein Gespräch geben. Es gab/gibt aber gar kein Gespräch. Wo kein Gespräch, da auch kein Gesprächsabbruch…

Es wird auch nie zu einem Gespräch kommen, weil es zwischen unserer Welt und deren Parallelwelt keine Überlappungen gibt, die einen Raum für Gespräche bieten könnten…


WikiMANNia
20.10.2015 0:47
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@Klaus
Nachtrag: Sie haben insofern recht, dass lange Antworten auf Gegenfragen, die nur Zeit schinden und ablenken sollen, zuviel Angriffsfläche bieten, den Gesprächsfokus auf den Fragenden umzubiegen. Das hätte Hadmut besser machen können. Sie haben dafür Beispiele genannt und auch Hadmut hat es ja selbst schon besser gemacht gegenüber Ilse Lenz, als er trocken bemerkte: “Sie halten sich also für unfehlbar? Es gibt keine Kritik?”

Das hätte den Druck besser aufrecht erhalten.
Aber zu einem Gespräch wäre es in keinem Fall gekommen und auch dieses Podium hätte keine andere/bessere Antwort geben können, als Hadmut von Ilse Lenz bereits erhalten hat. (siehe Zitat oben)


Klaus
20.10.2015 12:10
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@Hadmut
@WikiMannia

@Klaus:

Zu 1: Da habe ich doch nichts falsch gemacht.

Ja und Nein.
Ja
Ich gebe dir Recht, Du warst ja allein auf der Veranstaltung (aus diesem Grund sollte man mind. zu zweit sein und weit getrennte Sitzplätze haben.

Nein
In deiner Zusammenfassung ist die Situation “falsch” beschrieben. Die Frau wußte was sie tat.

Zu 2: Weil ich die Situation kenne und ich mit Nichtbeantwortung die Vorlage für Gesprächsabbruch geliefert hätte. Das war besser so.
Siehe UNTEN

Zu 3: Ich habe mit Mikro gesprochen.
Am Anfang ja, dann aber später wohl nicht mehr (ab der Frage ob Du ein Twitter Konto hast.

Oder noch schlimmer, Dir wurde der Ton abgedreht. Später hört man dich nur noch als “Hintergrundgeräusch”. Ab der Twitter Frage.
Da ich dich nicht auf dem Film sehe, gehe ich davon aus, dass Dir das Mikro genommen wurde.

@WikiMaNNia und Hadmut PUNKT 2

>Im Prinzip, ja. Ihr Denkfehler besteht aber in der Annahme, dass es in dieser – Hadmuts – Situation eine “richtige” Vorgehensweise gäbe. Die gibt es nicht

Nein, das ist falsch. Ich verweise hier auf:

Für den Anfang:
http://www.buecher.de/shop/buecher/auf-alle-faelle-recht-behalten/ruede-wissmann-wolf/products_products/detail/prod_id/03762166/

Für die Aufsteiger:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik
http://www.amazon.de/Die-Kunst-Recht-zu-behalten/dp/3868200274

Für die Profis:
http://www.amazon.de/Kritik-reinen-Vernunft-Reclams-Universal-Bibliothek/dp/3150064619
und die anderen Kants.

Die richtige Vorgehensweise ist eben eine Rhetorik des Recht habens. DIE manchen ja auch nichts anderes.

Allerdings kann man das nicht allein aus Büchern lernen, es ist teilweise zu trainieren, muss aber zum größten Teil erst mal in einem drin stecken (scharfe Zunge….). Mir hat dieses Wissen sehr oft in Vertragsverhandlungen geholfen, nicht nur um den Gegner schlecht aussehen zu lassen, sondern sich auch davor zu schützen.

Ausserdem finde ich nicht, dass Hadmut sich den Vortrag hätte schenken können, NEIN gerade weil das Ding Online ist, zeigt es sehr gut wie der Hase läuft.
Ich war leider noch nie auf so einer Veranstaltung und war ganz gebannt von so viel Hmm ja was eigentlich, Machtgeilheit?

Eine solche Gegenfrage ist leicht zu kontern mit:

– Bitte Antworten Sie auf meine Frage nicht mit einer Gegenfrage

– Was tun bei feministischer Hate Speech, als Beispiel

Kommt natürlich auf die Situation an, zwei Beispiele habe ich oben noch erwähnt.

Hatte die Situation kürzlich bei einer Veranstaltung von den Grünen(oder warens die Freien?).
Selbe Frage nach Beispielen, Verlauf in etwa:

Ich möchte nicht, dass jetzt meine Antworten diskutiert werden, ich möchte wissen warum SIE keine Alternativen sehen.

Ja sagen sie doch ein Beispiel.

Nein ihr rhetorischer Kniff mit Gegenfragen zu antworten klappt bei mir nicht, meine Frage war….und die möchte ich beantwortet haben, oder können sie es nicht?

Ratlosigkeit, gingen dann zur nächsten Frage über, konnten mich aber nicht angreifen.

Bei Dir Hadmut war die Situation so, dass Du den Personen im Publikum (den Oberschiedsrichtern) Angriffsfläche geboten hast.

Aber ich gebs zu, vom grünen Tische ist leicht zu kritisieren.

Auf alle Fälle weiter so!

cu


Hadmut
20.10.2015 20:21
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@Klaus: Was soll der Blödsinn?

Sich hinterher ein Video anzuschauen und zu sagen, ich hätte mich in der Situation spontan anders verhalten müssen, als ob ich da hätte hellsehen und die Zukunft voraussagen könnte, ist dämlich und unvertretbar.

Auch das mit dem Mikro: Wenn Du Dir die Szene im Video man anschaust, siehst Du, dass sie mir das Mikro abgenommen haben. Was hätte ich machen sollen? Maul ganz halten?

Ich mache das so, wie ich es für richtig halte.

Von mir gibt es inzwischen einen ganzen Stapel von Veranstaltungsberichten und einige davon auf Videomitschnitten. Von Dir habe ich noch gar keine gesehn.

Wenn Du also erwartest, dass das nach Deinem Geschmack abläuft, wirst Du Dich schon selbst hinbegeben und das selbst machen müssen.


Albert
20.10.2015 15:27
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Ein bisschen Kritik an Hadmut vorweg. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Feminismus und ist daher verständlicherweise auch dazu gedacht die Standpunkte dieser Bewegung zu diskutieren und zu fokussieren. Das bedeutet unterm Strich, dass sich dort Leute treffen, die eben ihrer politischen Gesinnung nach weitere Vorgehensweisen bewerben wollen oder eben auch abchecken, was in der Community Beifall erhält und was nicht. Anders kann man ja keine Bewegung zusammen bekommen.

Das macht wohl jede politische Gruppierung so und trifft sich im Anschluss dann zu Diskussionen mit anderen Parteien. Erst an dieser Stelle ist auch die Kritik angebracht und die Zeit gegeben, die Argumentationen zu zerpflücken. Vorher sollte aber jeder Gruppe doch eine Möglichkeit zugesprochen werden, ihre Vorstellungen zu artikulieren und abzuwägen, welche Mittel und Wege zur Erreichung der Ziele als sinnvoll angesehen werden.

Würde man auf ein Treffen für die Förderung von Heavy Metal gehen, wird man auch als störend empfunden, wenn man die Teilnehmer damit nervt, warum keine Vertreter der Volksmusik eingeladen worden sind und ob das nicht ein verzerrtes Bild ergäbe. Ähnlich wäre es, würde man auf eine Veranstaltung von vegetariern gehen, und dort verlangen, dass einige Vertreter aus der Fleischindustrie doch bitte auch gehört werden sollten.

Kurz, man kann Veranstaltungen die einem nicht passen eben real stören und muss sich nicht wundern, wenn die Teilnehmer dort eben nicht von Kritik aufgehalten werden wollen, sondern mit ihren Themen weiter kommen wollen. Es gibt ja unter Aktivisten auch schon fast eine Tradition in dem Versuch Veranstaltungen plakativ zu sabotieren oder sich dort hineinzuschelichen und dann irgendwie auffällig zu stören (Farbbeutel, Nacktheit, Provokation, etc.).

Jetzt kann man schon nachvollziehen, dass Hadmut mit seiner Frage irgendwie proviziert hat. Beim anschauen des Videos ging es mir so, dass ich die Frage zunächst mal nicht so dramatsich fand. Denn natürlich muss eine Veranstaltung sich etwas dabei gedacht haben, warum sie eben den Gästen die vorne Sitzen eine Plattform bietet und eventuell andere Positionen nicht dabei haben wollte. Auf solche Fragen sollte man automatisch vorbereitet sein, weil sich die Veranstalter da eben im Vorfeld intensiv bei der Planung beschäftigt haben.

Hier wird die Situation aber nun doch sehr befremdlich. Denn es ist kein Geheimnis, dass auch Kritiker eine Veranstaltung zu einem Thema besuchen und vielleicht auch eine Frage stellen. Nachdem die Frage nicht beantwortet worden ist und dann an Hadmut zurückgegeben wurde um ihn damit zu zwingen eine verkürzte und missverständliche/ungelenke Aussage zu treffen, wurde er noch vor dem Publikum nach seinem Twitter-Account gefragt ohne dafür nachvollziehbare Gründe anzugeben. Kein anderer Fragesteller wurde im Anschluss diese Frage gestellt. So eindeutig hat man selten einen Aufruf für Cybermobbing erlebt. Allein die Frage nach dem Account entspricht dem Versuch einer Bloßstellung.

Nagut, Sturm im Wasserglas, nicht wirklich bedeutend. Aber immerhin, irgendwie sagt das eine Menge über die Personen aus, die da auf der Bühne sitzen und das Wort haben. Was sollte das? Nichts von dem was die da erzählen, kann man jetzt noch ernst nehmen. Und wer “victim blaming” betreibt, bekommt mal virtuell aufs Maul, selber schuld, soll sich halt nicht in Schalgweite setzen.


Der/Anarchist
20.10.2015 15:50
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@Hadmut

Weil Adolf Hitler noch bis in die Gegenwart aktuell ist, wobei ich nicht einmal das tägliche Hitlerprogramm im Propaganda-Fernsehen meine.

Bis auf den heutigen Tag werden Kritiker, und als solcher werden Sie sich auch bezeichnen, als “Rechter” stigmatisiert. Vor allem von den “Antifaschisten”. Das heißt vieles, was heute in der BRD umgesetzt wird, kann deshalb umgesetzt werden, weil man die Opposition als “Nazi” bezeichnet, um sie mundtod zu machen. Deshalb kann man auch den Spiess umdrehen und die Methoden der gegenwärtigen Politik mit denen der Nazis vergleichen, und plötzlich zeigt sich, dass deren Methoden mit denen der Nazis weitgehend identisch sind.

Und nebenbei war es Gysi, der erst vor kurzem in der Öffentlichkeit rumposaunte, dass es Deutschland gut täte, wenn die Deutschen aussterben, denn dadurch stirbt der Nazi aus, d.h. Deutscher=Nazi (zu lesen bei metropolico).

Um es auf den Punkt zu bringen: solange Adolf Hitler und das 3. Reich noch eine Sonderstellung in der menschlichen Geschichte einnimmt (was bewusst aufrecht erhalten wird), wird er/es als “Totschag-Argument” eingesetzt. Und solange wird es auch keine vernünftige öffentliche Diskussion geben.

p.s. brauchen Sie nicht veröffentlichen. Schrieb ich nur, weil ich mch aufrege, wenn man den Namen einer geschichtlichen Person nicht mehr vorurteilsfrei und sachlich in den Mund nehmen kann, ohne gleich verurteilt und stigmatisiert zu werden (nehmen Sie das nicht persönlich, das war allgemein geschrieben).


Josh
20.10.2015 18:40
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> https://twitter.com/JudithBrandner/status/655469921443434498

Der Link ist ungültig.

Hat Judith Brandner den zugehörigen Tweet gelöscht?


Hadmut
20.10.2015 20:40
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> Hat Judith Brandner den zugehörigen Tweet gelöscht?

Offensichtlich.

Das machen die aber öfter bzw. fast immer so: Pöbeln, Mobben, Hate Speech und nach 24 bis 48 Stunden wieder löschen.


Frieder
21.10.2015 7:57
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“Bestrafe Einen, erziehe Viele” – das hat Jahrhunderte vor Mao schon die allumfassende katholische Kirche so getan mit ihren Verfolgungen von Hexe(r)n und Ketzern und allen Formen von Abweichungen (= Verweigerung von Zahlungen und Fronleistungen)


Werner
21.10.2015 15:29
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Diese Waschweiber-“Diskussionsrunden” in denen nichts diskutiert wird, finden sich zunehmend auch außerhalb des selbstbehindernden feministischen Zirkels.

Gestern zappte ich mich spätabends aus Gründen der Langeweile durch die Nachrichtenkanäle und traf auf Stuhlkreis und auf Stuhlkreis, wo sich gewichtige, kostümierte Menschen in Ledersesseln gegenseitig ihrer Abscheu vor den Äußerungen auf einer Pegida-Demo (von der ich bis dahin gar nichts mitbekommen hatte) versicherten. Ich habe es aus Gründen der dadurch noch gesteigerten Langeweile nirgendwo länger ausgehalten als ein paar Minuten, und immer wenn ich zurückschaltete, waren sie immer noch in ihrer Schleife gefangen. Es kam mir fast so vor, als hätte man sie genötigt, da zu sitzen, so sehr schielten sie in ihrer Empörung in die Kamera, auf daß sie ja nicht als zu weich empfunden werden. So nach dem Motto: Sie haben doch heute Abend Zeit? Wir vermelden sonst, wir hätten auch Prof / Dr XY zu dieser Gesprächsrunde gegen Pegida eingeladen, doch dieser Mensch habe eine Beteiligung abgelehnt. Ah, doch? Sehr gut. Sie kriegen es auch bezahlt – wie immer. Selbstverständlich. Ach ja: Und sehen sie sich vorher das Video an!

https://www.youtube.com/watch?v=MHvrYG_GjEI

Gesprächsrunden? Ich weiß gar nicht, wo ich zwischen Kindergarten, Waschweibergewäsch und politischer Inszenierung diese gegenseitige Bestätigung ansiedeln soll: Hast du das gehört? Der hat das und das gesagt! Neiinnnn! Doocch! Ohhh! Jaaa!!- Und dann hat er noch das gesagt! Neiinnnn! Doocch! Ohhh! Jajaja! Und ICH habe noch das und das gehört! Das der auch noch gesagt! Und der andere auch! Das geht ja nun GAR nicht! Neiinnnn! Doocch! Ohhh! (und es ist mir bewußt, daß ich das heilige LdF-Zitat hier mal außerhalb jeder Parodie benutze.)

Das, was für mich unterschwellig am meisten herüberkam, war Angst – nicht etwa vor Pegida. Nein. Angst vor etwas vor etwas viel mächtigerem: Dem Vater. Der Mutter. Der nährenden Hand, die mit einem Streich alles nehmen und vernichten kann. Vor Liebesentzug. Vor dem Verlust der Kontrolle über das eigene Leben.

Und so erkenne ich, ganz persönlich, in den Gesichtern, den Worten, den Handlungen unserer Minister – insbesondere eines – und ihrer Adepten nichts Gutes mehr: Weder Mut, noch Güte, noch Milde, noch Achtung vor dem Anderen; sondern nur noch Angst, Haß, Wut und Verachtung. Wobei die Verachtung für die reserviert sind, denen sie den Marsch blasen wollen. Ihre Angst, ihr Haß und ihre Wut sind auf sich selber gerichtet, wie bei einem Kind, daß dazu gezwungen wird, das zu tun, was ihm gesagt wird, und nun kocht vor Ohnmacht. Irgend wann macht es das dann gerne – dann ist die Grenze zum perversen und sadistischen schnell überschritten. Diese Menschen sind nicht religiös, sondern gläubig.

Und sie kotzen vor Angst. Sie kotzen ihre Angst in unausgegorene Gesetze, die sie schnell wieder aufwischen. Sie kotzen ihre Angst in Kommentare, wo sie einen See aus unverdauten Wortbruchstücken und Satzfetzen bilden. Nur raus, raus, raus damit. Mir ist ja soooo übel. Und das ist noch nicht einmal geistiger Dünnpfiff; der wäre wenigstens bereits verdaut und kohärent.

Doch woher ihre Angst? Das sind keine Christen. Das sind noch nicht einmal Atheisten. Das denken sie nur. Das sind Menschen, die sich mit uralten, unerbittlichen Gottheiten eingelassen haben, die es nicht dulden, wenn der Tanz um sie nachläßt: Baal, Mammon und Moloch. Natürlich nicht diesen Gottheiten selbst, sondern mit dem, wofür sie stehen: Der Macht- und Geldgier, dem Kindesmord, der Unterwerfung.

Man muß nur deren Bilder googlen…

Und der Tanz beginnt, und er weitet sich aus.

Es war eine Freude, Hadmut. Danke.

Und sieh’ mal nach, ob google dich inhaltlich überhaupt noch neu indiziert…


Heiner
7.11.2015 9:09
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Die Amadeu-Antonio-Stiftung scheint überhaupt ein recht eigentümliches Gebilde und Auffangbecken zu sein.

Wo sonst eine Stasimitgliedschaft abschreckt und zur Ächtung und zum Ausschluß einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst führt, scheint sie hier auf Ministerien, wie das Justizministerium und das Familienministerium geradezu anziehend zu wirken.

Aber man stellt ja auch nicht an, sondern vergibt “nur” Aufträge.

http://sciencefiles.org/2015/10/26/erst-sauline-dann-pauline-die-merkwuerdige-wandlung-der-anetta-kahane/

http://sciencefiles.org/2015/10/23/vergifter-des-sozialen-klimas-wuerden-sie-dieser-kindergaertnerin-ihr-kind-ueberlassen/

Einen merkwürdigen Beigeschmack bekommt dann auch die Theodor-Heuss-Stiftung, bei der Frau Kahane im Kuratorium sitzt.

Bemerkenswert auch eine fast unauffällige Randnotiz im Stern Nr. 37 vom 3.9.2015, Seite 16:

“Rechtsextreme Übergriffe: Stiftung kommt mit dem Zählen kaum hinterher

17 Brandanschläge, 23 Sachbeschädigungen, 12 Überfälle auf Flüchtlinge mit Körperverletzung. Im August war die Gewalt gegen Asylbewerber und ihre Unterkünfte heftig wie lange nicht mehr. Damit kein Vorfall durchrutscht, hat die Amadeu-Antonio-Stiftung, die mit Pro Asyl die Chronik der Übergriffe führt, einen Mitarbeiter eingestellt, der ausschließlich für die Erfassung dieser Delikte zuständig ist.”

Wir halten also fest:

52 Delikte im August 2015: das sind pro Kalendertag (August = 31 Tage) 1,67 Delikte, pro Arbeitstag (August 2015 = 21 Arbeitstage) 2,48 Delikte.

Mal abgesehen davon, daß jedes Delikt eins zu viel ist, zeigt die Meldung uns nebenher, daß bei der Amadeu-Antonio-Stiftung anscheinend kein Mitarbeiter in der Lage ist, an einem Tag bis 3 zu zählen, und man aus diesem Grunde eine extra Fachkraft anstellen muss, die ausschließlich (!) dafür da ist.