Ansichten eines Informatikers

Der Marxist, ein Idiot als solcher

Hadmut
29.8.2026 18:52

Von der Erkenntnis über den Idioten und warum der Marxismus immer und jedes Mal scheitert.

Auch ein Thema seit Jahren in diesem Blog: Marxisten, Feministen, Linke, Queere, Woke und so weiter, der ganze Zirkus (oder Zoo?) ist sich immer einig darin, dass man die Böse los werden müsse: Männer, Weiße, der Westen, das Christentum, Testosteronhabende, Missionare, Kolonialisten, Undiverse, schlicht alle, die nicht die Diversitätsuniformierte sind, müssen weg.

Radikal. Gulag. KZ. Frauenquote.

Denn man ist ja „progressiv“. Und man ist „kritisch“. Hat man in der Frankfurter Schule gelernt: Kritische Theorie. Man muss nichts können, nichts arbeiten, nichts lernen. Es reicht, sich in Sozialwissenschaften oder Politologie zu immatriulieren, rumzusitzen, rumzunölen, zu stinken, alles vollzukacken und allen die Schuld zuzuweisen. Bauen muss man nichts.

Oder wie die Gender Studies es formulieren: „Quality is a myth“. Es ist wichtig, dass Frauen auf Posten und an Macht kommen. Nicht, dass sie da dann irgendetwas machen oder können. Es geht darum, „die Verhältnisse“ zu ändern.

Aber wie ich schon oft bemerkte: Keiner von denen konnte mir je erklären, wie das denn dann laufen soll. Darüber machen sie sich keine Gedanken. Es geht nur ums Beseitigen, ums Vertreiben, „Nazis raus!“ und sowas alles, aber nie um die Frage, was danach kommt und wie es funktionieren soll.

Das lässt sich auch von der Meta-Ebene runterkonkretisieren: Ich werde seit Jahren von Linken angegriffen, um Jobs, Stellungen, Berufe, Einkommen, Zeit gebracht. Antifa, Grüne und so weiter lassen wenig Zweifel daran, dass sie mich nicht leiden können und egal, was ich mache, dagegen sind und es bekämpfen. Mir konnte aber noch keiner sagen, was denn meine Situation, Rolle, Aufgabe in einer grünen, linken, feministischen Gesellschaft wäre. Gut, ich habe feministische Bücher, die das das beschreiben: 95% der Männer werden umgebracht und die restlichen 5% (legt mich jetzt nicht auf die genauen Prozentzahlen fest, irgendetwas in der Größenordnung) werden als Samenspender in Käfigen gehalten (und dann gemolken, oder wie?) ohne jemals Bildung zu erhalten, vermutlich auch ohne sprechen zu lernen. Ich glaube, aus dem Alter bin ich raus, dafür würde ich mich nicht mehr so eignen, obwohl das über ein paar Tage oder Wochen vielleicht sogar seinen Reiz hätte.

Mir konnte noch nie jemand erklären, wie eine sozialistische oder kommunistische Gesellschaft eigentlich funktionieren soll:

  • alle sind gleich
  • alle haben gleich viel Geld und „bedingungsloses Grundeinkommen“
  • jegliche Arbeit wird hoch besteuert
  • es gibt weder einen Grund zu arbeiten, noch einen Zwang: Jeder kann sich selbst verwirklichen, indem er einfach das arbeitet, wozu er gerade Lust hat: Morgens Jäger, mittags Fischer, abends Hirt und morgen eben Kritiker oder Hirnchirurg. Jeder darf das tun, wozu ihm aktuell gerade ist. Beschrieben u.a. in Karl Marx, die Quelle des Dummheitskults.

    So, ach, ich möchte mich heute mal verwirklichen und werde mal Kanalreinigen. Oder den Müllmann machen. Schatz, hattest Du nicht gesagt, dass Ihr mit Eurer Feministinnengruppe jeden Donnerstag Straßen asphaltiert und freitags Häuser baut? Habt Ihr Samstags noch Zeit? Sie suchen Bestatter.

  • Irgendwie erledigt sich dann jede Art von Arbeit auf magische Weise von selbst, weil alle nur noch Geisteswissenschaften studieren und diskutierend einherschreiten. Unklar, wo das Essen dann herkommt, aber es ist „bezahlbar“, so wie die Wohnungen und die medizinische Versorgung.
  • Und ganz toll: Alles im 15-Minuten-Radius der 15-Minuten-Stadt: Keiner arbeitet, aber jeder wird voll versorgt.

Wie kommt so etwas?

Naja, wie schon so oft gesagt, da fehlt was im Hirn. Ganz wichtiges Bauteil, der Verstand. Aus irgendwelchen Gründen glauben sie aber, dass wir am Südpol „divers“ sind und es hunderttausend Geschlechter gibt, am Nordpol, oben in der Birne, aber alle gleich, und jeder, der was anderes sagt, ist Rassist, Sexist, Kapitalist oder irgendwas anderes mit *ist.

Und sie glauben eben, weil Marx und Co. den Schwachsinn so in die Welt gesetzt haben, dass der Kommunismus nicht nur so eine Art Paradieszustand ist, in dem keiner arbeiten muss, vegane Hafermilch und Agavendicksaft (statt Milch und Honig, die aber klimabelastend wären) von den Bäumen tropfen und einem die gebratenen Tofu-Tauben direkt ins offene Maul fliegen. Obwohl Tofu nicht fliegen kann.

So wie auch Energie aus den „erneuerbaren Energieen“ einfach so frei Haus geliefert wird und das Geld vom Himmel fällt, indem man einfach „die Reichen besteuert und enteignet“. Und die Pornos kommen vom ZDF.

Diese ganze Vorstellung beruht darauf, dass von irgendwoher eine wundersame Vollversorgung mit allem, was man braucht, erfolgt, und dieses kommunistische Paradies, in dem keiner mehr arbeiten muss, der zwingend und automatisch eintretende unvermeidbare Paradieszustand ist, für den man gar nichts machen muss außer eben alle die umzulegen, die aus finsterster Gesinnung das Paradies blockieren: Ausbeutende Kapitalisten, frauenunterdrückende Männer, Rassisten, Rechte und AfD-Wähler, die alle aus böser Absicht kein Paradies haben und noch weniger anderen gönnen wollen, sondern lieber die Arbeiterklasse in der Fabrik schuften lassen. Man muss sie nur umlegen, oder – etwas milder – ihnen die Betriebsmittel abnehmen, schon macht es *PLOPP* und das unvermeidliche Paradies tritt ein. So sieht es übrigens auch der Islam mit dem Djihad: Man muss nur alle umbringen, dann wird alles gut. Weil Marx und Allah das so gesagt haben.

Wie Allah darauf kommt, weiß ich nicht, aber bei Marx waren es die Dampfmaschinen, die ihm den feuchten Traum brauchten, nie mehr arbeiten zu müssen, obwohl er ja gar nicht wusste, was das ist, und der Vater von Engels, den sie ausgeplündert haben, damit das Geld von selbst fließt.

Und diesen Quatsch glauben sie noch heute, weil sich jeder Hoffnung macht, niemals arbeiten zu müssen.

Und dazu schickt mir nun ein Leser das:

Es liest sich etwas leichter in der automatischen deutschen Übersetzung:

Während meiner Militanz im Marxismus habe ich an unzähligen Vorträgen teilgenommen. Und mit der Zeit begann ich, ein sehr interessantes Muster zu erkennen:

Wir konnten zehn Stunden lang darüber sprechen, wie man die Macht ergreift.

Zehn Stunden lang über Revolution, Strategie, Organisation, Aktivismus, darüber, wie man den Klassenfeind besiegt, wie man die Machtverhältnisse transformiert.

Aber es gab eine Frage, die nie auftauchte:

Und danach?

Das heißt:

Wie werden wir Wohlstand schaffen?

Wie werden wir Anreize organisieren?

Wie werden wir knappe Ressourcen verteilen?

Stille.

Und genau da habe ich es verstanden.

Der Marxismus hat eine pathologische Obsession mit der Eroberung der Macht und eine außergewöhnliche Armut an Antworten darauf, wie man sie nutzt, um eine funktionierende Gesellschaft aufzubauen.

Die Revolution ist perfekt beschrieben.

Die Gesellschaft danach liegt in absoluter Dunkelheit.

Denn zu sagen, dass eines Tages eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, ohne Klassen und ohne Widersprüche kommen wird, ist sehr einfach.

Schwierig ist es zu erklären, wie man dorthin kommt, ohne unterwegs die Mechanismen zu zerstören, die einer Gesellschaft ermöglichen, zu produzieren und zu gedeihen.

Und je mehr ich fragte, desto offensichtlicher wurde es.

Der Marxist konnte dir stundenlang erklären, wem die Schuld gehörte.

Aber wenn du fragtest, wie diese neue Gesellschaft konkret funktionieren würde, wurden die Antworten immer dunkler.

Und vielleicht gerade deswegen, wenn ich in diese Themen eintauchte, kehrte das Gespräch immer zum selben Punkt zurück: wie man die Macht ergreift. Sie kamen nicht darüber hinaus.

Deshalb ist es heute so, dass, wenn ich jemanden stundenlang über Ausbeutung reden höre, über das Zerstören des Systems und den Aufbau einer neuen Gesellschaft, meine erste Frage lautet:

Wie willst du sie zum Laufen bringen?

Du wirst nie einen Marxisten sehen, der dir das beantwortet, weil er es buchstäblich nicht kann, nicht weiß.

Schlussfolgern also, dass – genau wie bei jeder anderen Pyramidenbetrugsmasche – der Marxismus, wenn du direkte und konkrete Fragen stellst, in jeder Weise versuchen wird, dir klare Antworten zu verweigern.

Vergiss das nie.

Genau das beobachte ich auch immer.

Das sind so diese Kevin-Kühnert-Typen: Sie nennen sich „progressiv“ und sagen immer wieder, was man alles abschaffen muss, wovon man weg muss. Aber wo es hingehen soll, das sagen und wissen sie nie. Das soll/muss/wird sich dann schon irgendwie finden, wenn erst einmal alles kaputt ist.

Dabei lautet der Fachbegriff dafür „degressiv“ – und wäre damit auch der logische Gegenpol zu „konservativ“.

Aber wie das dann aussehen soll, sagen sie nie und sie beantworten auch die Frage nie.

Ich hatte das schon als Schwindel in Platzen linker Wolkenkuckucksheime beschrieben. Man jodelt sich hier einen Sozialstaat mit Vollversorgung, Arbeitssicherheit, Sozialhilfe zusammen, aber schaut man hinter die Kulissen, dann werden immer mehr Tätigkeiten in eben die Sphäre außerhalb dieses Sozialwolkenkuckucksheims ausgelagert, nämlich nach China, Bangladesh und so weiter, weil wir immer mehr von unserer Arbeit dort erledigen lassen.

Und schaut man sich SPD, Grüne, Linke an, dann ist auch nichts außer „Reiche enteignen und umverteilen“.

Und dass der Marxismus ein kriminelles Betrugssystem ist und den Schneeballbetrugsssystemen gleich, habe ich ja auch schon geschrieben, aber der oben sagt es ja –„Pyramidenbetrugsmasche“ – auch.

Mein Verdacht: Islam und Migration als Substitut

Dass Linke der Auffassung sind, dass wir für die ganzen Drecksarbeiten, die von den Marxisten keiner machen will, Migranten brauchen, ist bekannt. Nichts Gleichheit, ein neues Kastenwesen wird aufgespannt.

Ich hege aber den Verdacht, dass sie deshalb so scharf auf den Islam sind, weil sie drigend und händeringend ein Gesellschaftsmodell für die Zeit danach suchen, wenn alles kaputt ist.

Für Migranten aus islamischen Ländern dagegen ist die Migration nach Europa ja genau dieser Eintritt in ein Paradies, weil Allah ihnen ja versprochen hat, dass sie von Ungläubigen versorgt und bezahlt und gefüttert werden.

Das Problem daran ist, das Linke und Islamisten glauben, der jeweils andere sei dafür da, um sie zu versorgen und die Arbeit für sie zu machen.

Das wird nicht aufgehen.