Ansichten eines Informatikers

Platzen linker Wolkenkuckucksheime

Hadmut
21.4.2020 16:04

Vom Schwindel. [Nachtrag 2]

Ich hatte Anfang März schon mal geschrieben, dass linke Bundessozialluftschlösser durch die Coronakrise gerade einstürzen.

Einerseits erzählt man uns ständig einen, dass wir hier Mindestlohn und Sozialstaat und hohe Lohnnebenkosten und Steuern bis zum Brechen brauchen (wofür?), aber durch die Krise stellt sich dann heraus, dass wir kein eigenfunktionsfähiger Staat mehr sind. Man hat einfach nur die Billiglohnjobs in so großen Umfang aus dem Land und aus dem Blick verschoben, nach China, Bangladesch und so weiter, dass man hier nur noch den Teil des Staates sieht, der linken Vorstellungen nahekommt, aber eben nur noch ein Teilstaat ist, eine Gesellschaftsruine.

Es ist Folge des linken marxistischen Schwindels. Er hat nie funktioniert, und deshalb kommt er – wie jedes Schneelballsystem – nur mit Täuschung, Schwindel und Betrug aus.

Ich verfolge ja verschiedene Quellen im Internet. Unter anderem einen Twitter-Account der LINKEN-Fraktion (die auch andere retweeten), und es schüttelt mich immer wieder, was für einen erbärmlichen Schwachsinn die von sich geben. Mir kommen die so widerwärtig vor wie Plünderer bei Naturkatastrophen, weil sie keine Gelegenheit auslassen, um bei Katastrophen und Krisen trittbrettfahren, um ihren Marxschwachsinn zu verbreiten. So eine richtig widerliche Sekte.

Es gibt da verschiedene Figuren, die mir besonders oft und besonders negativ auffallen. Einer davon ist der Riexinger, so ein richtiger Hohepriester niederträchtiger Dummheit. So eine Propaganda-Endlosschleife.

Der blubbert nun:

Muss man sich klarmachen:

Einerseits fordern Linke ständig

  • Mindestlohn
  • Sozialstaat
  • Höchste Steuern auf alles
  • Hohe Lohnnebenkosten
  • Umweltfreundlichste Maschinen
  • Höchste Strompreise
  • Alles irgendwie ökologisch umbauen
  • Arbeitszeitverkürzung

und regen sich dann auf, wenn die Preise von in Deutschland produzierten Waren dann zu hoch sind.

Natürlich sagt er nicht, was denn ein „akzeptabler” Preis wäre. Oder um wieviel der Preis von Trigema seiner Meinung nach überhöht wäre.

So dumm der Riexinger auch sein mag, bevor er Gewerkschaftsfunktionär wurde, hat der laut Wikipedia mal eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht, muss also mindestens in den Grundzügen wissen, wie das da in den Betrieben so läuft.

Im Prinzip also müsste man jetzt DIE LINKE mal zu einer Aussage nötigen, was denn ein „akzeptabler Preis” eigentlich wäre.

Und davon dann mal zurückrechnen, ob das mit linken Vorstellungen über Mindestlohn, Sozialversorgung, Steuern und Abgaben überhaupt zusammengeht, oder ob das wieder nur deren Schwindelnummer ist, dass es hier – wie alles Linke – nicht funktioniert und darauf beruht, dass das dann alles in China produziert wird.

Ich kann mich erinnern, dass vor der Wende günstige Hemden in der DDR genäht wurden, nach der Wende dann in Bangladesch und ähnlichen Ländern. Von dort bekommt man dann Hemden, die so zwischen 5 und 10 Euro kosten können. Ein Hemd „Made in Germany” kostet dann eher … ja, weiß ich nicht, kaufe ich eigentlich nicht, aber unter zwanzig, dreißig, vierzig Euro geht da eigentlich nichts.

Wie ist das Verhältnis der Arbeits- und Materialkosten einer Atemmaske zu einem Hemd? Das Hemd vielleicht doppelt soviel Aufwand? Dreimal?

Vielleicht eher wie ein T-Shirt? Oder Boxer-Shorts? Das erscheint mir als Laie mit dem Aufwand und Material einer Stoff-Atemmaske halbwegs vergleichbar. Da zahlt man für ordentliche Qualität auch schnell mal 20 Euro oder sogar deutlich mehr, wenn in Deutschland hergestellt. Gerade mal gegoogelt: Trigema-T-Shirt ab 13,50 Euro.

Es wäre mal eine hochinteressante Frage, ob der Preis von 120 Euro für 10 Masken von Trigema überhöht ist und wenn ja, um wieviel.

Ich bin kein Trigema-Käufer, das ist nicht so mein Geschmack, aber ich habe mir sagen lassen, die Qualität stimme, die wäre gut.

Wieviel kostet also die Herstellung so einer Maske am Standort Deutschland?

Bisher waren die Linken ja immer vorne mit dabei, alles zu verteuern und sich darüber aufzuregen, dass alles viel zu billig sei (schimpfen dann aber wegen zu hoher Mieten auf den Markt und den Kapitalismus).

Kaum aber sind sie mal mit Nicht-Billig-Preisen konfrontiert, regen sie sich sofort auf.

Und auf die Idee, dass Masken vielleicht gerade deshalb teuer sind, weil sie sehr knapp sind und es keinen normalen Markt gibt, kommen diese selbsternannten Wirtschaftsspezialisten auch nicht.

Und dass sie verlangen, dass das alles staatlich passieren müsse, der Staat die Corona-Affäre aber nicht nur verschlafen hat, sondern sich bei Herstellung und Beschaffung von Masken auch nur blamiert hat (irgendwo hieß es neulich, dass man sich zuerst auf das Beschaffungsamt der Bundeswehr verlassen habe, die es aber verbockt haben. Masken gäbe es erst, seit man Firmen wie Siemens usw. mit deren effizienten Einkaufswegen um Beschaffungshilfe gebeten habe.). Würde man sich also auf den Staat verlassen, hätten wir gar keine Masken. Und der Zustand lässt sich für Sozialisten ja leicht emulieren, indem sie die von Trigema einfach nicht kaufen.

Es ist aber wieder mal schön zu sehen, dass Linke aus Rhetorik und Vollversorgungsanspruch bestehen.

Nachtrag: Trigema hat eine Webseite zu ihren Masken und Lieferzeiten, und dort auch ein Video über die Herstellung.

Nachtrag 2: Leser weist darauf hin, dass die 120 Euro für 10 Stück ja inklusive Mehrwertsteuer sind, die also netto 10,08 pro Stück kosten und

Subject: Die Trigema Masken sind ziemlich preiswert, hier die Rechnung

Hallo,

ich habe mich auch schon aufgeregt über dieses Geeiere von wegen überteuerter Preis mit 12 Euro pro Stück. Das ist völlig falsch, wenn man sich einmal ansieht, was man für den Preis bekommt.

1. Geht da die MwSt runter, dh pro Maske sind es noch 10,08 Euro (kennen Linke wohl nicht, weil nie mit USt und Vorsteuerabzug zu tun gehabt; oder nicht verstanden wie Riexinger wahrscheinlich)

2. Die Masken können bei 95° gewaschen werden oder alternativ mit einem vermutlich ätzenden Waschmittel bei 65°. Das muss das Stoffgewebe aushalten. Derartige Stoffe sind ziemlich teuer, auch wenn Trigema sicherlich gute Preise bekommt. Dazu kommt der Bügel, der Faden, die Nähte und die Farbe, die alle ebenso robust sein müssen.

3. Sind das Mehrwegmasken, die man einmal trägt und dann in die Wäsche geben kann. Geht man von 20x tragen aus, bis die Maske kaputt ist, dann kommt ein Preis 50 Cent netto raus oder eben 60 Cent mit MwSt.

4. Die Produktionsumstellung muss erst einmal finanziert werden, ich denke nicht, dass Trigema da mit mehr als einer schwarzen Null rausgehen wird.