Ansichten eines Informatikers

Von der vorhersehbaren Klimaerwärmung in Norddeutschland

Hadmut
17.5.2026 22:03

Über halal und haram.

Irgendwo in den Social Media stand die Tage, dass selbst Linke inzwischen zustimmen, dass wir eine Überfremdung haben.

Ich dachte erst, so weit sind die noch lange nicht – aber schon der ultralinke SPIEGEL scheint es gerade mit der Angst zu tun zu bekommen: Gebete, Gebote, Gruppenzwang – Wenn Religion den Schulalltag dominiert

Von einer aus Sicherheitsgründen nicht näher genannten Gesamtschule in Norddeutschland:

Die Schulleiterin klingt fassungslos, wenn man sie nach der Stimmung an ihrer Schule fragt. »Einige muslimische Schüler bewerten bei uns mit großer Vehemenz, was gut ist und was schlecht, was halal ist und haram.« Halal bezeichnet alles, was nach islamischem Recht gestattet, haram alles, was verboten ist.

Noch bis vor ein paar Jahren habe an ihrer Gesamtschule in einer Stadt in Norddeutschland ein offenes Klima geherrscht. Doch das sei vorbei. Die Schulleiterin erzählt von Ungeheuerlichkeiten, die bei ihr Alltag seien: »Mädchen werden schon in der fünften Klasse unter Druck gesetzt, wie sie sich anzuziehen haben. Wenn eine Lehrkraft in der Weihnachtszeit den Klassenraum schmücken will, stehen zwei muslimische Schüler auf und sagen, ›das wollen wir nicht‹. Keiner hält dagegen. Im Prinzip kann niemand ein Salamibrot auspacken, ohne dass ein Thema daraus wird.«

Das Klima sei kaum noch zu ertragen, vereinzelt hätten Schülerinnen bereits die Schule gewechselt. Die Schulleiterin sagt: »Eine kleine Gruppe von Schülern hat unglaublich Macht über eine große Gruppe gewonnen.«

Man nennt es „Klimaerwärmung“.

Wer versuche, dominanten Jugendlichen entgegenzutreten, die vermeintlich muslimisch korrekte Lebensweisen propagierten, werde von ihnen schnell als Rassist oder Nazi beschimpft.

Das haben Linke – wie auch der SPIEGEL – über Jahre und Jahrzehnte genau so aufgebaut, eben man damit man das nicht kritisieren kann. Und jetzt haben sie das Ergebnis. Geliefert wie bestellt.

Wer Missstände öffentlich anspreche, laufe Gefahr, dass Neonazis und Rechtspopulisten sie instrumentalisierten.

Tja … also Maul halten, damit die SPD und die Grünen weiter gewählt werden.

Mehrere Schulen im Land sind in jüngerer Zeit durch ähnliche Vorfälle in die Schlagzeilen geraten. An einem Essener Gymnasium hatten einige Abiturienten überlegt, den Abiball aus Rücksicht auf streng muslimische Schülerinnen nach Geschlechtern getrennt zu feiern.

Das ist übel. Bei 97.000 Geschlechtern hat man leicht mehr Geschlechter als Schüler im Jahrgang und jeder sein eigenes Geschlecht. Dann feiert jeder alleine.

Mehrere Schulen in Hamburg berichteten vergangenes Jahr, dass muslimische Schüler gezwungen worden seien zu fasten oder religiöse Schüler den Musikunterricht boykottiert haben sollen. Die AfD griff die Konflikte jeweils auf, um vor einer angeblichen Überfremdung und Islamisierung Deutschlands zu warnen.

Ja, und? Hat die AfD nun recht, oder sind sie die Bösen? Oder – aus linker Sicht – beides?

Ihre 2025 veröffentlichte Befragung von knapp 700 Schulsozialarbeitern und Lehrkräften aller Schulformen in ganz Deutschland ist nicht repräsentativ, zeigt aber: Solche Herausforderungen beschäftigen viele Schulen. Ein Drittel der Teilnehmenden berichtet demnach von religiös motivierten Konflikten. Oft gehe es um Spannungen zwischen stärker und weniger stark praktizierenden muslimischen Schülerinnen und Schülern. Um Gruppenzwang beim Fasten im Ramadan, um das Einhalten von Speisevorschriften oder Gebetszeiten. Musliminnen und Muslime seien also manchmal Täter, aber auch Opfer. Intoleranz gegenüber anderen Religionen sei generell ein Problem.

Und was macht man da nun dagegen?

Ein Viertel der Befragten berichtete zudem von islamistischen Tendenzen, etwa von Frauen- und Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und Ablehnung von Demokratie und Menschenrechten, die mit dem Islam begründet werden.

Aber es hieß doch immer, dass durch Diversität alles besser werde. Auch beim SPIEGEL. Und nun hat man sie, und nun gefällt es ihnen nicht.

Can sagt, er beobachte, wie islamistische Influencer in sozialen Medien mehr Einfluss auf junge Menschen gewinnen würden. »Sie sprechen die Sprache der Jugendlichen, das ist ein fundamentaler Unterschied zu den traditionellen altbackenen Moscheegemeinden.« Can sieht das mit großer Sorge, weil diese Inhalte »Abwertungstendenzen« gegenüber anderen Religionen oder Lebensweisen beförderten.

Ist das der wirkliche Grund für die Social-Media-Sperren für Jugendliche? Ist Pornographie nur der Vorwand?

Der SPIEGEL will das damit wegreden, dass die Kinder halt wieder religiöser werden, und man ihnen eben Gebetsräume geben müsse, dann werde das schon wieder.

Ich glaube, das wird noch richtig lustig.