Mit Wasser gestreckt
Geht mir auf den Sack.
Ich freue mich zwar schon darüber, dass die Butter hier in Deutschland gerade wieder billiger geworden ist, wobei ich zugeben muss, dass ich gerne die Buttervariante kaufe, der Rapsöl zugesetzt ist, damit sie streichfähig bleibt (wenn ich das erwähne, bekomme ich Zuschriften, wie ich so einen Müll fressen könnte, Rapsöl sei Brenn- und Schmierstoff und kein Lebensmittel. Ich mag es aber nicht, wenn die Butter das Brot zerreißt oder sich nicht streichen lässt).
Streiche ich nun die „Butter“ aufs Brot, ist sie so nass, als hätte ich sie mit einem Wassersprüher eingesprüht.
Nur 63% sind nach Zutatenliste tatsächlich Butter, dann die zweite Zutat gleich Wasser, und als dritte dann 13% Rapsöl.
Auf Zypern kostet ein Stück (oft britische, irische) Butter oft zwischen 3 und 4 Euro, manchmal auch unter 3. Aber sie schmeckt sehr gut, ist richtige Butter. Problem daran ist, dass die dann sehr hart ist. Man bekommt sie kaum unfallfrei aufs Brot. Hätte ich eine Brotschneidemaschine, würde ich dort eher die Butter als das Brot damit in Scheiben schneiden. Ich hatte das schon mal erwähnt, und Leser schrieben mir damals, dass das eigentlich ein Qualitätsmerkmal sei und mit deren Zusammensetzung zusammenhänge. Man müsse sich nun mal zwischen gut und streichfähig entscheiden.
Streichfähig hin oder her, es passt mir nicht, dass ich mir Butter aufs Brot streiche und das Brot dann einfach nass ist, weil das Streichen das Wasser aus dem Gemisch drückt.
Im Amerika hat man das Problem wohl eher nicht, da kann man Butter und Käse aus der Sprühdose auf das Brot sprühen. Etwas Erfahrung als Maler und Lackierer, und das passt.
Aber Hauptsache, die Butter ist wieder billig im Supermarkt.