Outsourcing nach China
Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht.
Ein Leser meint, dass auch das Outsourcing nach China aller Produktion zum Zweck der Deindustrialisierung Deutschlands erfolgte.
Weiß ich nicht.
Es würde aber passen.
Denn stellt Euch vor, China, oder generell Asien, würde aus irgendeinem wirtschaftlichen, politischen oder militärischen Grund von einem Tag auf den anderen aufhören, Europa zu beliefern. Zypern könnte sofort dicht machen, denn fast alles, was es außer Lebensmitteln auf Zypern zu kaufen gibt, der ganze Elektronik-, Haushalts-, Klamottenkram ist „Made in China“. Bis auf die Wasserpumpen auf dem Dach, die kommen aus Italien.
Aber was wäre in Deutschland?
Von heute auf morgen von „Made in China“ abgeschnitten?
Hatten wir so etwas nicht schon oder haben es gerade?
- Gesichtsmasken in der Corona-Krise
- Medikamente, Medikamentenzutaten und -grundstoffe, Antibiotika
- Wir haben gerade eine RAM- und SSD-Krise
- Kleidung
Was wäre, wenn wir von heute auf morgen keine Handys und keine Computer mehr bekämen?
Es ist eine interessante Frage, wieviele politische Entscheidungen und Entwicklungen der letzten Jahre dazu dienten, die Produktion aus Deutschland zu verlagern. Auch, indem man uns die Konkurrenzfähigkeit nimmt. Etwa durch hohe Steuern, Sozialabgaben, Energiekosten.
Sind wir am Ende gar kein Sozial-, sondern nur ein schleichender Deindustrialisierungsstaat?
Zielt am Ende alles, wirklich alles, darauf ab, Deutschland in eine Steinzeitgesellschaft zurückzuführen?
In Berlin gibt es eine Initiative, den Leuten nur noch 12 Autofahrten pro Jahr zu gestatten. Wohl dem, der 10 oder 20 Identitäten hat. Das Ziel ist wohl, Industrie abzutöten und Deutsche zu vertreiben.
Es würde eine Menge erklären, wenn hier schon seit Jahrzehnten in Wirklichkeit das Ziel einer industrielosen Lokalagrargesellschaft verfolgt wird.
Es würde auch erklären, warum ich vor 30 Jahren beobachtet habe, dass man die Informatikprofessuren systematisch mit Pfeifen besetzt hat.