Ansichten eines Informatikers

31 Euro vergurkt

Hadmut
21.1.2026 15:36

Ich glaub’, es hackt!

Nachdem man RAM und SSD nicht mehr bezahlen kann, und ein NAS bei mir schon ziemlich voll wird, dachte ich mir, schauen wir wenigstens, dass genug Festplattenplatz im Haus ist.

Festplatten: Auch teuer. Ich hatte vergangene Nacht geschaut, da waren sie da, wo ich sie normalerweise kaufe, bei 255 Euro pro Stück, die benötigten zwei also bei 510 Euro.

Ich habe noch überlegt, ob ich gleich zuschlagen soll, wollte noch recherchieren, und war dann mit anderen Sachen beschäftigt, habe bis kurz vor 5 heute morgen gebloggt, und es darüber dann, nicht ganz vergessen, aber für nach dem Aufstehen offen gelassen.

Eben wollte ich sie bestellen: Auf 271 Euro pro Stück gestiegen, im 2er Set einen Euro Rabatt, deshalb 541 Euro.

Letzte Nacht nicht schnell und entschlossen genug gedrückt – 31 Euro futsch.

Wahnsinn.

Ich bin mal gespannt, wann wir im „Digitalland Deutschland“ gar keinen RAM, keine SSD, keine Platten mehr bekommen, gar nicht mehr beliefert werden.

Ich habe noch alte Festplatten. Und hatte schon überlegt, die rauszuwerfen, weil einige schon über 10 Jahre alt. Ich muss mal schauen, die 2TB-Platten müssten teils schon langsam an die 20 Jahre kommen. Hatte ich mal so „zum Testen und Entwickeln“ aufgehoben, genauso wie alte HP-Microserver, deren 2-Kern-Prozessoren auch schon 15 Jahre alt waren und eigentlich schon auf der Abschussliste für die nächste Fahrt zum Wertstoffhof standen.

Jetzt muss ich mal schauen, dass ich die ganzen alten Festplatten nochmal reaktiviere, und schaue, ob die jahrelange unbenutzte Lagerung denen geschadet hat, volle Selbsttests und so weiter fahren.

Ich ärgere mich bald, dass ich Disketten schon vor über 20 Jahren (oder waren es 25?) alle rausgeworfen habe. Wenn das so weitergeht, wäre man bald froh, man hätte noch welche.

Aber ich habe noch einen Trumpf: Ich habe aus einer Studentenzeit noch ein paar nagelneue, frisch, unbenutzte Lochkarten. Die hatten damals, als ich so im ersten oder zweiten Semester waren, die letzten Lochkartengeräte rausgeworfen und die letzten leeren Lochkarten als Andenken oder Notizzettel verschenkt und zum Mitnehmen vor die Tür gelegt. Damals habe ich ein paar davon mitgenommen, und ein paar davon habe ich immer noch.