Ansichten eines Informatikers

Ein Spruch und eine Erkenntnis über KI und ihre Gefährlichkeit.

Hadmut
18.1.2026 1:42

Ich habe tolle Leser.

Zwei Beiträge.

Der Spruch ist super. Ganz kurz, ganz einfach und bringt das doch auf den Punkt und beschreibt alles:

„KI sagt Frauen, was sie hören wollen, und zeigt Männern, was sie sehen wollen.

Ganz einfach. Genau getroffen.

Instagram ist für Frauen schlimmer als Crack.

Das ist zwar auf den ersten Blick ein Widerspruch zum ersten Satz, weil Instagram ja augenscheinlich ein Foto-Dienst ist. Aber ich habe oft den Eindruck, dass es Frauen nicht um das Bild, sondern um die Message und die Reaktionen geht.

Aber ich will auf etwas anderes hinaus.

Ich habe früher einmal sehr ausgiebig über Drogen und Rauchen geschrieben, und dass diese eine Art chemische Auslösung des Belohnungszentrums sind, obwohl es gerade gar nichts gibt, wofür einen das Hirn gerade belohnen könnte, und das stärker belohnt, als es das Gehirn normalerweise und real tut.

Dieses Belohnungszentrum ist die Steuerung für soziales Wohlverhalten, eben die Art und Weise, wie der unbewusste Teil des Gehirns in den bewussten eingreift. Was wir „Moral“ nennen: Wir fühlen uns gut, wenn wir uns so verhalten, und schlecht, wenn anders. Wie kommt das? Da gibt es Teile des Gehirns außerhalb unserer bewussten Reichweite, die unser Verhalten auf Rudelkonformität prüfen und dann gut oder schlecht ausschütten. Wir fühlen uns zufrieden oder haben ein schlechtes Gewissen. Halal oder haram.

Es heißt, und diese These vertrete ich auch, dass Gutmenschen wie „Mutter Teresa“, in Wirklichkeit überhaupt nicht gut und schon gar nicht altruistisch, sondern schlicht und einfach Dopamin-Junkies sind. Die tun sich selbst etwas Gutes im Hirn, indem sie ständig über antrainiertes Sozialverhalten die „ich bin so gut“-Drüse reizen. Ganz ähnlich den Leuten, die gefahrsüchtig sind und ständig auf irgendwelchen Hochhaus-Außenkanten herumlaufen.

Sind Frauen auf Social Media auch Dopamin-Junkies?

Weil die Reaktionen, die „Follower-Zahl“, sozialen Rang, soziales Wohlverhalten signalisieren?

Reizüberflutung?

So, wie Orangensaft?

Früher hieß es nämlich, dass Orangensaft sehr gesund sei. Ist er auch. Aber nur in kleinen Mengen. Tatsächlich nämlich enthält er viel zu viel Fruktose, oder Zuckervarianten allgemein. Und in der Natur gibt es keinen Orangensaft, sondern nur Orangen, und die in Form eben von Ballaststoffen und in kleiner Zahl. Gepressten Saft ohne etwas dazu in großer Menge gibt es in der Natur nicht – und deshalb macht der ach so gesunde Orangensaft schlicht und einfach fett.

Könnte es sich mit Social Media genauso verhalten?

Könnte es sein, dass Social Media uns eine eigentlich natürliche soziale Interaktion liefern, aber viel zu konzentriert, hochdosiert, übervolumig? Eine Reizüberflutung an Sozialreizen?

Dass Frauen das also maßlos überkompensieren und den Sozial-Funktionen im Gehirn quasi die Analogie zur Verfettung passiert?

Und dass sie dann, wie vorhin beschrieben, im Zustand dieser „Sozialverfettung“ links wählen wie die 150kg-Frau den Weg zu McDonalds?