Ansichten eines Informatikers

Deutschland verliert an Boden

Hadmut
1.1.2026 14:47

Man achte auf das Bild.

Sie reden von exzellenter Forschung und herausragenden Ingenieurskompetenzen – und zeigen Dorothee Bär.

Deutschlands Innovationskraft stagniert. Das größte EU-Land ist Weltspitze in der Forschung, aber nur Mittelmaß bei der Kommerzialisierung. Das zeigt das aktuelle Innovationsbarometer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Und mehr noch: In zentralen Wachstumsfeldern des KI-Zeitalters geraten deutsche Unternehmen zusehends unter Druck.

Die Aussagen mögen alarmistisch klingen oder als übertrieben eifriger Verbandslobbyismus abgetan werden, doch unzählige Konferenzen und Branchentreffen im politischen Berlin kreisen seit Monaten genau um diese Problembereiche. So zuletzt im November beim deutsch-französischen Gipfel für digitale Souveränität. Fast alle europäischen Digitalminister, inklusive EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen, waren im Euref-Campus Berlin anwesend. Das Leitmotiv war auch hier: Europas technologische Unabhängigkeit sichern.

Ist das nicht genau das Problem, das ich hier seit 25 Jahren beschreibe?

Es geht aber nicht nur uns so:

(Die Links im Text nicht mitkopiert, siehe Originaltext)

President Trump’s heralded decision to make DEI DOA couldn’t come a moment too soon for Nicole Parker.

The so-called diversity, equity and inclusion initiative was a boondoggle that wrought incalculable damage across every sphere of employment in the country.

No one knows that better than Parker, a former FBI special agent of 12 years who described how a civil war brewed inside the once-venerable agency, with “lines drawn” between two clashing factions she termed “FBI 1 versus FBI 2.”

One side represents “integrity, meritocracy and protecting the American people” while the other force pushes “personal agendas and identity politics, DEI and politically motivated cases” in lieu of serious crime investigations and “the upholding of law and order replaced by performative posturing.”

Und das entspricht genau dem, was ich von Antonio Gramsci beschrieben hatte:

Rolle der Intellektuellen

Gramsci unterschied zwischen:

  • Traditionellen Intellektuellen (z. B. Akademiker, die die bestehende Ordnung stützen).
  • Organischen Intellektuellen (die aus einer Klasse hervorgehen und ihre Interessen artikulieren, z. B. Arbeiterintellektuelle für eine Gegenhegemonie).

Und:

Gramsci unterschied zwischen:

  • Krieg der Manöver (direkter Angriff, wie in der Russischen Revolution 1917, möglich in schwachen Staaten wie dem zaristischen Russland).
  • Krieg der Position (langfristiger Kampf um kulturelle Hegemonie in starken westlichen Staaten mit entwickelter Zivilgesellschaft).

Man hat den Westen nicht mit Gewalt, sondern, wie von Gramsci geplant, durch Unterwanderung und Durchseuchung mit Marxisten angegriffen – und zerstört. Marxismus zerstört alles.

Und an dem Punkt sind wir jetzt. Denn mit unserer Wissenschaft und Industrie lief das ganz genauso. Die hat man – insbesondere per Frauenquote – geflutet mit dummen Marxisten, die nichts leisten, aber die angeblichen „Interessen artikulieren“. Denn Gender Studies waren ja nichts anderes als das.

Und auch das Bundesverfassungsgericht hat man nach genau diesem Schema unterwandert und zerstört.