Ansichten eines Informatikers

Was ist billiger? Deutschland zu erhalten oder aufzugeben?

Hadmut
24.1.2026 17:32

Ich stelle mal eine Frage in den Raum.

Ich bin ja der Auffassung, dass Deutschland schon faktisch nicht mehr zu retten, der point of no return überschritten ist, und die Selbstzerstörung einen selbsterhaltenden Zustand erreicht hat.

Der Punkt, an dem eine Demokratie angreifbar ist: Sobald die, die auf Kosten anderer Leben, eine absolute, relative oder auch nur effektive Mehrheit haben, geht nichts mehr. Dann ist man in einer Sackgasse, einer Falle, aus der man nicht mehr herauskommt. Und darin befinden wir uns. Dazu kommt, dass das Bundesverfassungsgericht mit seinen demokratisch nicht mehr angreifbaren Entscheidungen das System außerhalb seiner Funktionsfähigkeit festgenagelt hat.

Da kommen wir nicht mehr raus.

Trotzdem – oder gerade deshalb – möchte ich mal eine Frage in den Raum stellen: „Deutsch“ wird, wenn überhaupt, nur im Ausland, im Exil überleben können. Es wird alles in Deutschland zugrundegehen, und wer – wirtschaftlich oder kulturell – überleben will, muss sich einen Platz irgendwo im Ausland, am besten außerhalb der EU suchen.

Die Frage ist aber, was im Unglück noch die wirtschaftlich bessere Strategie wäre: Sollte man Deutschland noch am Leben halten bis zum Untergang, um noch möglichst viel Zeit rauszuschinden?

Oder ist es sinnvoller, vom sprichwörtlichen toten Pferd abzusteigen und so schnell wie möglich alles abzuziehen und die Ruine Deutschland sich einfach selbst überlassen, weil es im Endeffekt auch besser ist, wenn der Kahn möglichst schnell sinkt, bevor es immer schlimmer wird?

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende?

Ist es rational besser, Deutschland sofort aufzugeben und sinken zu lassen?