KI als Weg in die Steinzeit?
Stellt Euch mal vor …
Stellt Euch vor, das funktioniert mit der KI.
Wir schaffen jede Menge Berufsausbildungen ab, gewöhnen die Leute alle daran, alles von der KI erledigen zu lassen, nichts mehr zu arbeiten, keine Jobs mehr zu haben. Keiner lernt mehr was, alles macht und entscheidet die KI. Alle Software, alle Diagnosen und so weiter.
Das heißt, dass alle Zivilisationsfähigkeiten, die bisher auf ungefähr 1 bis 2 Milliarden Menschen verteilt waren, zunehmend auf ein paar Rechenzentren und vielleicht ein bis zwei Dutzend Firmen zusammenschrumpfen und sich auf das Territorium der USA konzentrieren.
Und nun stellt Euch mal vor, jemand zieht den Stecker.
- Entscheidung des Weltkommunismus/WEF/ usw. oder ein paar durchgeknallter Supermilliardäre
- Ein Hacker-Kollektiv greift die KI-Zentren an und legt sie lahm, Ransom-Ware, Datenlöschung, oder unter Umständen Zerstörung der Hardware.
- Insuffizienz der Stromversorgung
- Atomschlag oder kriegerische Sabotage
- Religion/Islam/Marxismus/Ideologie/Technophobie
- Irgendwer Durchgeknalltes
- Irgendwer hält es einfach für falsch
Im Prinzip bauen wir mit der KI einen nahezu single point of failure der gesamten Zivilisation.
Und dann?
Keiner weiß mehr, wie etwas geht.
Keiner mehr da, den man fragen kann.
Keine Fachbücher mehr.
Keine Organisation.
Keine Berufsausbildung – oder nur sehr wenige Ausgebildete. Selbst die Ausgebildeten kommen ohne KI nicht mehr klar – Diagnosen, Programmierung, Zug oder Flugzeug steuern, Auto fahren.
Dann sind alle gleich. Keiner kann mehr was. Wie die Klavierspieler in der chinesischen Revolution. Dann sind wir da, wo uns die Vulkan-Gruppe haben will: Keine medizinische Versorgung, keine Fahrzeuge, und jeder gärtnert so vor sich hin um sich zu ernähren.
Ich habe bisher nicht gesehen, dass irgendwer vor der Gefahr warnt, unsere gesamten Zivilisationsfähigkeiten immer mehr in ein paar Rechenzentren zu verlagern und zu zentralisieren.