Frau und Berlin
Geliefert wie bestellt – warum das Frauenwahlrecht zum Rohrkrepierer wurde.
Die Berliner Zeitung: Frauen verzweifeln an Gewalt im Berliner Nahverkehr: „Man will nur noch verschwinden“
Junkies jagen Frauen mit Spritzen, ein Mann fantasiert auf Arabisch in der Bahn über Vergewaltigung: Als ich vor kurzem einen Text über meine Erlebnisse am Nordbahnhof in Mitte veröffentlichte, war mir klar, dass ich keinen Einzelfall beschreibe. Bedrohungen, Gewalt- und Vergewaltigungsfantasien, ein permanentes Gefühl von Unsicherheit – für viele Frauen ist das längst Alltag in Berlin.
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Eine Leserin schreibt, sie habe so etwas noch nie gemacht: einen Leserbrief an eine Redaktion gesendet. Aber nach dem Text habe sie das Bedürfnis gehabt, sich zu melden. Sie sei, wie sie selbst schreibt, ein „reifes Mädchen“ und trotzdem nicht vor anzüglichen Sprüchen und Übergriffen geschützt.
„Frau möchte hier nur noch verschwinden“
Besonders belastend sei die Situation ihrer Tochter. Mit zwei Kindern und Kinderwagen bewege sie sich regelmäßig durch U-Bahnhöfe, schlängele sich durch Crackwolken, müsse sich ähnlich widerliche Sprüche anhören. Und mal eben aus der Situation raus über den Fahrstuhl gehe auch nicht – der fahre nämlich gerade wieder nicht. Ausweichen sei oft keine Option. „Frau möchte hier nur noch verschwinden“, schreibt sie.
Eine andere Zuschrift kommt von einer 70-Jährigen. Der Text habe sie berührt, schreibt sie, weil sie dieses Thema schon lange kenne. Schon als junge Frau sei sie davor gewarnt worden, nachts allein unterwegs zu sein. Damals habe sie diese Warnung empört zurückgewiesen. Heute beschreibt sie eine Grundängstlichkeit, die geblieben ist.
[…]
Was mich an diesen Zuschriften am meisten trifft, sind nicht die einzelnen Vorfälle. Es ist der Zustand dahinter. Frauen jeden Alters beschreiben denselben inneren Ablauf: Plätze prüfen. Ausgänge merken. Abstand halten. Den Schlüssel wie eine Waffe in die Hand nehmen. Alles, um heil von A nach B zu kommen.
Blanke, weibliche Dummheit:
- Erst wollen sie alle Frauenwahlrecht.
- Dann wissen sie alles besser und wollen, früher sagte man „emanzipiert“, heute sagt man „selbstbestimmt“ sein – unbelehrbar als Prinzip.
- Dann wählen sie so gerne links und beschimpfen alle Männer, die die Bedrohung wahrnehmen, als Rechte, Populisten, Nazis.
- Dann stehen sie am Bahnhof mit Teddy-Bär: „Refugees Welcome!“ Und: „Wir haben Platz!“ und sowas.
- Ist der Mist dann aber angerührt und nicht mehr zu reparieren, dann heißt es „Frau möchte hier nur noch verschwinden“ – die Suppe auslöfflen sollen andere. Wie immer – Frauen sind nie für ihre Handlungen selbst verantwortlich. Schuld ist immer der nächst greifbare Mann.
Kann man auch sehr schön an Alice Schwarzer sehen. Die hat auch für Feminismus und Abtreibung und so weiter getrommelt, und heute heult sie Rotz und Wasser wegen der Migration und Islamisierung. Burka drüber.
Und:
Sie erinnert an die Frauenbewegung, an die Kämpfe um Selbstbestimmung und Sicherheit und daran, wie mühsam diese Errungenschaften erkämpft wurden. Gleichzeitig schreibt sie offen über die Realität heutiger Großstädte, über kulturelle Prägungen, über das Wegsehen der Politik und über die Folgen einer jahrelangen Verdrängung von Problemen. Ihre Mail ist keine Anklage, sondern ein nüchterner Appell, die Realität nicht zu ignorieren, sondern ihr endlich zu begegnen.
Dass der heutige Zustand aber eine direkte Folge der Frauenbewegung ist, kapieren sie nicht.
Dass der Kampf vor lauter Dummheit kontraproduktiv war und das Gegenteil bewirkt hat. Nie und nirgendwo, an keinem Ort und zu keiner Zeit, ging es Frauen jemals so gut wie im mitteleuropäischen „Patriarchat“ Ende des 20. Jahrhunderts. Nirgendwo, nie zuvor lebten Frauen so bequem, so komfortabel, so sicher, so reich wie bei uns.
Reichte ihnen nicht. Beschweren, beschweren, bescheren, immer unverschämter, mit nichts zufrieden. Immer mehr rauspressen, immer mehr verlangen, alle beschimpfen, alle beschuldigen.
Wie im Märchen vom Fischer und seiner Frau. Nie zufrieden, nie genug. Immer mehr verlangen.
Und so haben sie unsere Gesellschaft nicht nur zerstört – sie wollten es sogar. So marxistisch und Nieder mit dem Patriarchat und sowas alles, die Gesellschaft müsse zerstört werden.
Und haben nicht bedacht, dass die Gesellschaft, die sie zerstört haben, die beste war, die es für sie gab. Die Habgier, die Machtgier, die Geltungsgier siegten. Gier, Gier, Gier.
Und nun haben sie eben das Ergebnis. Geliefert wie bestellt.
Aber vielleicht haben sie auch einfach nur an die falsche Zeitung geschrieben. An die TAZ hätten sie schreiben müssen, an Ulrike Herrmann. Die Frau, die alles weggrinst und vor der sogar die Vergewaltiger Reißaus nehmen, wenn sie kommt.
Ulrike Herrmann kritisierte den Bundeskanzler in der Sendung für seine “Stadtbild”-Aussage. Vor allem die implizite These, dass Frauen sich aus Angst vor männlichen Migranten nach Einbruch der Dunkelheit kaum auf die Straße trauen würden, kritisierte die “taz”-Wirtschaftskorrespondentin.
Als Gegenargument verwies sie auf eine Statistik, wonach ein erheblicher Teil der Tötungsdelikte gegen Frauen von deutschen Männern verübt werde. Die konkreten Zahlen schauen wir uns hier noch einmal genauer an.
Herrmann: “Er (gemeint ist Bundeskanzler Friedrich Merz, Anm. d. Red.) hat gesagt, es gibt ein Problem im Stadtbild, und dann – genau wie Herr Koll gesagt hat – kommt als nächstes: Das Problem im Stadtbild sind die Migranten. Und das heißt ja dann doch nichts anderes als: Die Leute, die irgendwie nicht deutsch aussehen, sind ein Problem. (…) Dann kam ja die nächste Volte, als er gefragt wurde, was er denn meint: Ja, fragt doch eure Töchter.”
Maischberger: “Genau, er sagte, fragt eure Töchter. Und dann sagte er: ‘Alle bestätigen, dass das ein Problem ist, spätestens mit Einbruch der Dunkelheit.’ Jetzt sind Sie eine Frau – haben Sie Angst bei Einbruch der Dunkelheit?”
Herrmann: “Jetzt muss ich mal selber sagen, also ich wohne im Zentrum von Berlin und ich habe noch nie Angst gehabt. Ich will jetzt aber nicht sagen, dass ich jetzt allen Frauen, die Angst haben, jetzt irgendwie denen nahelegen will, wisst ihr was, ihr bildet euch das ein. Nur ist es doch ein bisschen erstaunlich jetzt zu denken, dass, wenn Frauen Angst haben in der Dunkelheit, dass sie nur Angst haben vor Leuten, die migrantisch aussehen. Weil das wäre ja auch Quatsch, weil man auch, wenn man Angst hat, auch durchaus vor deutschen Männern Angst haben sollte. Also es gibt ja eine Statistik zum Thema Femizid, ja, also es werden durchaus Frauen umgebracht. Und da sind leider auch deutsche Männer drunter, in Anführungsstrichen. Das heißt, das jetzt wieder so zu drehen, macht den Rassismus der ursprünglichen Aussage eigentlich noch schlimmer.”
So einfach ist das. Ihr bildet Euch das alles nur ein, weil Ihr alles Rassistinnen seid.
Wäre ich allerdings der Blogger Danisch, würde ich die Frage stellen, ob diese Aussage Ulrike Hermanns und ihr debiles Dauergrinsen nicht darauf schließen lassen, dass ihre Amygdala defekt ist und sie Emotionen nur simuliert und gefahrenblind ist.
Solange Frauen links wählen und Linke vor allem von Frauen gewählt werden, sind sie da halt einfach auch selbst schuld. Sie fallen ja auch auf jeden Öko- und Klima- und Veganer- und e-Auto- und Gerechtigkeits- und Frauenquoten-Scheiß herein.
Auf die Idee, dass man sie mit dem ganzen Frauenförderkram nur als dummes Stimmvieh zugunsten von Marxisten eingefangen hat, kommen sie nicht. Aber alles Rechte, Rassisten, Populisten, die sie davor gewarnt haben.
Der Fischer und seine Frau.
Fridays for Future!
Und Luisa ist in der Arktis.