Ich hab den Beruf verfehlt
Bein einer Bank hätte ich arbeiten sollen:
Pressemeldung der Polizei Hamburg: POL-HH: 260114-4. Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse nach gewerbsmäßigem Betrug in Hamburg-Wandsbek
Die Polizei Hamburg ermittelt gegen drei Männer und eine Frau, die im Verdacht stehen, unberechtigt mehr als eine Million Euro von Kundenkonten ins Ausland transferiert zu haben. Das Landeskriminalamt für Betrugsdelikte (LKA 1B) führt die Ermittlungen.
Aufgrund eines Hinweises einer Bank sowie umfangreicher Ermittlungen der Beamtinnen und Beamten des LKA 1B gerieten drei Männer und eine Frau in den Verdacht, im vergangenen Jahr gewerbsmäßigen Computerbetrug begangen zu haben. Die Tatverdächtigen im Alter von 25 bis 41 Jahren arbeiteten als Mitarbeiter in einer Bankfiliale im Stadtteil Wandsbek. Durch eine gezielte Durchsuchung von Kundendaten erlangten sie personenbezogene Daten von überwiegend älteren Kundinnen und Kunden. Diese Daten nutzten sie anschließend, um in einem Zeitraum von drei Monaten unberechtigt etwa 1,4 Millionen Euro für sogenannte Briefkastenfirmen, bei denen zwei der Tatverdächtigen Konten eröffnet hatten, ins Ausland zu transferieren.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der mutmaßlichen Betrüger (25/deutsche Staatsangehörigkeit, 29/türkische Staatsangehörigkeit, 34/italienische Staatsangehörigkeit, 41/serbische Staatsangehörigkeit).
Die Ermittlerinnen und Ermittler vollstreckten gestern die Beschlüsse in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Horn, Billstedt und Niendorf.
Bei den Wohnungsdurchsuchungen stellten die Polizeikräfte diverse Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Die Männer und die Frau verblieben nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihren Wohnanschriften.
Ich habe es noch nicht verstanden: Mitarbeiter einer Bankfiliale durchsuchen Kundendaten, erlangen personenbezogene Daten von überwiegend älteren Kunden und nutzten die Daten, um drei Monate lang Geld ins Ausland zu transferieren.
Was für „personenbezogene Daten“ kann man denn verwenden, um Geld zu transferieren?
Sie die an Passworte und TANs gekommen oder was?
Dazu schreibt mir ein Leser:
Weg damit bevor es sich der Staat noch über die Erbschaftssteuer holt.
Eigentlich kenne ich solche Diebstähle von Bankmitarbeitern aus Portugal. Vor einigen Jahren (ca. 15?) gab es vermehrt Berichte in denen Bankmitarbeiter Gelder ihrer Kunden gestohlen haben. Einen Fall habe ich noch in Erinnerung. Ein älterer Kunde oder Kundin bemerkte auf seinem Kontoauszug einen zusätzlichen Namen. Obwohl er oder sie das bei der Bank beanstandete tat die Bank nichts. Die Geschädigten waren alle ältere Leute.
Mein Vater kennt sogar Fälle (schon Jahrzehnte alt) in denen seine damaligen Arbeitskollegen ein Teil ihres angespartes nach Portugal zu ihren Familien überwiesen haben und bei einigen haben die Bankmitarbeiter die Gelder einbehalten.
Bei einem weiß ich, dass er in einer Bank in Portugal vor Ort Geld eingezahlt hat und die Bank es als Auszahlung notiert hat. Das waren damals 5000 DM. Das Geld war weg.