Wandelnde Sprachmodelle
Von der Dummheit der Menschheit.
Ich verfolge ja schon lange die Theorie und Hypothese, dass die Gehirne der Menschen unterschiedlich arbeiten und das sachliche, wissenschaftliche Denken nicht jedem gegeben ist, viele in der Rudel-Betriebsart gefangen sind.
Linke haben keinen Wahrheitsbegriff und denken nicht wissenschaftlich.
Warum? Nach meiner Beobachtung fehlt ihnen – als Auswuchs meiner Beobachtung, dass da im Hirn was fehlt, die ratio, dafür die Rudelmechanik überentwickelt ist – die Fähigkeit zu einer deskriptiven Sprache. Sie beschreiben nicht, was ist. Deshalb gibt es auch keinen Wahrheitsbegriff, denn die Wahrheit ist ja die Übereinstimmung von Rede und Realität. Stattdessen haben sie Hilfskonstrukte wie die Sprechtakt- und Diskurstheorie, die behauptet, dass Sprache erst die Realität erschaffe. Sie reden von Realität wie der Blinde von der Farbe. Sie haben davon gehört, und versuchen, es sich zu erklären, aber sie wissen nicht, was es ist. Weil der Teil im Gehirn, der dazu fähig ist, fehlt oder nicht funktioniert.
Stattdessen haben sie eine imperative Sprache. Alles, was sie sagen, ist zielorientiert. Es geht immer nur darum, ob das, was man sagt, dem großen utopischen Ziel zu- oder abträglich ist. Auch wenn das Ziel nicht greifbar ist, und man auch nicht weiß, was es ist, geht es darum, es gemeinsam zu verfolgen und keinen abweichen zu lassen. Das hat evolutionäre Ursachen. Wenn – als Beispiel – die Elefantenherde der Leitkuh folgt, muss der einzelne Elefant nicht wissen, warum man da das tut – dass die Leitkuh weiß, wo man noch Wasser findet und wo die Herde noch überleben kann. Er soll widerspruchslos folgen, und andere sorgen für Konformität – weil die Herde nur so überleben konnte. Es sind archaische Verhaltensmuster aus der Frühzeit unserer Evolution.
Deshalb hadern Linke so mit unserer Zeit, unserer Sprache: Sie verstehen überhaupt nicht, ob etwas richtig oder falsch ist, sondern beurteilen Sprache, Gesprochenes, Geschriebenes allein danach, welche Wirkung es beim Empfänger verursacht, wie der sich dann fühlt. Ob es ein Kohärenzsignal ist. Es gibt keine Wahrheit. Es wird nur danach unterschieden, ob die von der Aussage hervorgerufene (STOP: Pause machen und darüber nachdenken, was das Wort hervor-rufen bedeutet und woher es kommt) Reaktion dem großen Ziel zu- oder abträglich ist.
Ich hatte schon mal in einem Blogartikel beschrieben, schon Jahre her, dass irgendwer in der Forschung durch Experimente herausgefunden haben will, dass ein erstaunlich großer Teil der Menschheit nicht denken im sachlichen Sinne kann. Der will herausgefunden haben, dass viele Menschen keinen „inneren Dialog“ führen können, dass sie nicht denken in dem Sinne können, dass sie ein inneres Gespräch, eine Diskussion mit sich selbst führen. Viele Menschen lebten ohne diese Fähigkeit und handelten rein reaktiv. Irgendwas passiert, was sie emotional positiv oder negativ triggert, und dann reagieren sie darauf. Deshalb brauchen die diese „safe spaces“, damit das Hirn mal 20 Minuten nicht auf der Flucht vor der Realität ist. Deshalb hängen da Kätzchen- und Welpenbilder an der Wand, damit das Hirn Schmusegefühle bekommt. Erstaunlich viele Leute tapsen im Prinzip plan- und willenlos durch das Geschehen und agieren rein emotional-reaktiv. Und wenn man sich die Ziele von Gender Studies, von Linken ansieht, dann ist das auch nichts anderes, als unsere Welt für solche Brainzombies gangbar zu machen, sie „gleichzustellen“ mit denen, die denken können.
Viele Leute schimpfen auf KI. Sie werde niemals „intelligent“ sein, weil sie ja nur ein statistisches Sprachmodell sei, die Begriffe nicht verstehe, sondern sie nur nach statistischen Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten zusammenfüge.
Das stimmt sogar.
Aber woher kommt die Überzeugung, dass das beim Menschen besser wäre?
Ich habe oft darüber geschrieben, wie beim Menschen die Emotionalsynchronisation funktioniert, warum Leute – vor allem Frauen – oft unentwegt plappern und sich ständig ihrer – vor allem emotionalen und nachrichtlichen – Kohärenz versichern. Technisch gesehen ist das eine ständige Überwachung der Rudelkohärenz, ist das funktional nicht wesentlich anders als ein islamischer Sittenwächter. Es sind Überbleibsel aus der Zeit, als die Herde nur überleben konnte, wenn sie zusammenbleibt, sich einheitlich verhält und dem Leithammel bedingungslos folgt – weil selbst der Fehler für das Überleben der Spezies, des Rudels, unter Gefahr noch besser ist, wenn man ihn zusammen begeht, als wenn man das Richtige tut, aber alleine. Stichwort: Fressfeinde. Stichwort: Wehrlose Junge.
Damit einher geht, dass viele Leute auch kaum oder fast gar nicht inhaltlich reden, sondern – wie wir Informatiker das nennen – redundant. Wir haben ein ständiges protokollarisches Geschnatter, was im Prinzip nur dazu dient, ständig anzuzeigen, dass noch alle da sind und sie alle noch dem Rudel folgen. Das hat auch technische Aspekte, denn auch technische Protokolle wie das Point-to-Point-Protokoll (PPP), mit dem Modems, ISDN-Geräte und DSL-Router Internet-Pakete übermitteln, kennt keine „Ruhe“, sondern sorgt dann, wenn gerade keine Pakete übertragen werden, alle paar Sekunden für Nachfragen: Bist Du noch da? – Ja, ich bin noch da. Lebst Du noch? – Ja, ich lebe noch.
So wertlos das klingen mag, Informatikern ist bewusst, dass auch solches rein protokollarisches, fast inhaltloses, redundantes Dauergeschnatter seine Funktion hat und seinen Sinn erfüllt. Auch redundante Geräte – Server, Firewalls – brauchen solche Protokolle, mit denen sie sich ständig in hoher Frequenz austauschen, ob es dem anderen noch gut geht. Wenn man nämlich versteht, wozu das gut ist, dann versteht man auch, wann und warum die Evolution das entwickelt hat.
Und viele Menschen funktionieren nach solchen einfachen Modellen. Plappern einfach nach. Sagen das, was jetzt am wahrscheinlichsten gesagt werden müsste, um konform zu sein.
Was paradox ist. Denn aus der Informationstheorie – wieder Informatik – wissen wir, dass der Informationsgehalt einer Nachricht, eines Zeichens, umso höher ist, je mehr er vom Erwarteten abweicht, je unwahrscheinlicher die Nachricht ist. Je mehr sie aber der Regel entspricht, je näher sie am Erwarteten, am Prognostizierten, an der Regel ist, desto weniger Informationsgehalt trägt die Nachricht. Gemessen in Bit der negative dekadische Logarithmus der Wahrscheinlichkeit des Auftretens. Deshalb heißt es auch „Information“ – das Gegenteil einer „Formation“, die Abweichung vom Regelmäßigen.
Diese redundanten Nachrichten dienen aber der Bestätigung der Formation, also des Erwarteten. Im Prinzip kommuniziert man damit, dass es a) eigentlich nichts zu sagen gibt, weil alles erwartungsgemäß ist, aber b) die Kommunikation nicht unterbrochen ist. Man unterscheidet also zwei Arten von Stille, nämlich a) ich sage nichts, weil es gerade nichts zu sagen gibt, von b) ich würde gerne was sagen, kann aber nicht, weil ich tot oder weg bin, indem man permanent inhaltsloses, informationsloses Geschwätz austauscht.
Menschliche Verhaltensweisen sehen durch die Brille des Informatikers einfach anders aus.
Nun bin ich, ausgerechnet durch einen Retweet von Scott Adams, Autor und Zeichner der Dilbert-Comics, auf einen sehr langen, umfangreichen Tweet aufmerksam geworden: „A vast number of humans, probably a majority, aren’t people.“
A vast number of humans, probably a majority, aren't people.
They are large language models.
I'm not saying this as a generality, as a clever or funny way of saying, "they are stupid".
No. I mean something very concrete and specific, and there are a lot of people who appear… https://t.co/cDoRNdW6Ex pic.twitter.com/gm1g4xIDqy
— Devon Eriksen (@Devon_Eriksen_) January 8, 2026
No. I mean something very concrete and specific, and there are a lot of people who appear very intelligent, maybe even win awards for writing good poetry or something, who are nevertheless not people, not fully sapient, just a large language model walking around in a human body.
First, you have to understand what a large language model is.
It’s a computer (organic or inorganic), which has been trained on a data set consisting solely of language (written or spoken), and rewarded for producing language that sounds like the data set, and is relevant to a prompt.
That’s all there is in there.
This is why ChatGPT and Grok lie to you constantly.
It’s not because they are somehow just indifferent to the truth — they actually do not understand the concept of “truth” at all.
For something to be a “lie”, or an “inaccuracy”, there has to be a mismatch between the meaning of words, and the state of reality.
And there’s the critical difference. You see, in order to identify a mismatch between the state of reality, and the meaning of a sentence, you have to have a model of reality.
Not just one model, of language.
Und das beschreibt genau das, was ich seit Jahren beobachte und schreibe: Viele Menschen haben überhaupt keinen Realitätsbezug, sondern plappern nur innerhalb dessen, was wir in der Informatik als „Sprache“ betrachten, nämlich nämlich etwas zu äußern, was gewissen Regeln entspricht, was der Empfänger „akzeptiert“.
Und er meint, und das sehe ich genauso, dass wenn uns KI-Systeme wie Grok und ChatGPT „anlügen“, dann tun sie das nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Statistik und Wahrscheinlichkeit, weil sie kein Verständnis für Wahrheit haben – und liefern uns damit genau das Verständnis dafür, wie solche Leute denken und warum sie „lügen“.
Ich hatte das früher schon mal geschrieben, dass man vorsichtig damit sein sollte, KI für blöd zu halten. Denn es könnte sein, dass die KI uns besser entspricht, als uns lieb ist, und wir an den Mängeln der KI letztlich unsere eigenen Mängel sehen.
What I mean is that humans who are large language models do not have a robust world-object model to counterweight their language model. They are able to manipulate symbols, sometimes adroitly, but they are on far shakier ground when trying imagine the objects those symbols represent.
Und deshalb brauchen wir Gender-Sprache: Sie haben kein Realitätsmodell, keinen Realitätsbezug, aber wollen ihr Sprachmodell ihrer Utopie anpassen.
Und dieser fehlende Realitätsbezug, das ist genau das, was ich seit über 10 Jahren als „denen fehlt was im Gehirn“ beschreibe. Denn dieser Realitätsbezug ist ja genau die ratio, die ich bei diesen Leuten vermisse.
Which brings us to this woman.
Most conservatives understand her behavior in terms of concepts like “suicidal empathy”, or “brainwashing”, or an “information bubble”, interpreted as reasons why she is delusional, but the truth is far worse than that.
To delusional is to have an object model of the world that is deeply and profoundly wrong. But to have an object model of the world that is deeply and profoundly wrong… you have to have one in the first place.
To sapient humans, words are symbols, grounded in object model of reality, that we use to communicate ideas about that reality. We need those words because we don’t come equipped with a hologram projector, or telepathic powers.
But for another type of human, that object model isn’t very large or robust at all. It consists only of a grass hut or two with a few sticks of furniture, and it can never be matched up with the palaces in the air which she weaves out of words.
And so, to her, there is no reality. Or at least very little.
Reality consists only of her and her immediate surroundings in time and space, and words referring to anything bigger or more complicated are not descriptions of reality… they are magic spells which will make other humans drop loot or give her social approval.
Und damit sind wir genau in dieser Sprechakt- und Diskurstheorie: Eine Ersatzerklärung für Realität von und für Leute ohne Realitätsfähigkeit.
You cannot correct her worldview with contradictory evidence, because there is no worldview to correct.
You cannot confront her with the logical inconsistencies in her worldview, because her object model doesn’t actually have any, it’s not complex enough for that.
Und deshalb kann man mit Feministinnen und Linken auch nicht diskutieren – die Stelle im Hirn, die dafür nötig wäre, fehlt schlicht und einfach. Die sind neural nicht diskussionsfähig. Als würde man mit einem Tier über Mathematik diskutieren wollen. Es geht schlicht nicht.
Und vermutlich ist genau das auch die Quelle für Marxismus. Eine Erklärung derer, denen diese Hirnfunktion fehlt, alle die, die diese Funktion haben, einfach für böswillig und unterdrückerisch zu erklären.
The relevant parts of her world-object model can be summed up as follows:
“If I say Goodthing, I get headpats and cookies from all the people like me.”
So funktioniert unser Journalismus. Wie ein Papagei. „Wahrheit“ ist, wofür man gut ankommt.