Ansichten eines Informatikers

Von Flugtaxis und dem subtilen Unterschied zwischen Deutschland und dem römischen Reich

Hadmut
7.1.2026 3:33

Eine Leserin erklärt ihn mir.

Sie schreibt:

Diskriminierungsfreie Pflege in der Migrationsgesellschaft statt Flugtaxis

Hallo Herr Danisch,

ab und zu werfe ich einen Blick auf den Arbeitsmarkt der Region. Mir fiel dabei schon seit geraumer Zeit auf, dass die Ausschreibungen des ÖD immer mehr und zugleich die aus der freien Wirtschaft immer weniger werden. Nicht wirklich überraschend.

Aktuell im Angebot eine Wissenschaftliche Mitarbeit (2 75%-Stellen) an der HAW Kiel für das vom Ministerium der Dorothee Bär geförderte Projekt „Altenpflege in der Migrationsgesellschaft: Zusammenhalt und Perspektiven guter (Zusammen-)Arbeit (ZuPer)“. Btr. Pflegekräfte mit Mig-Hintergrund, “die oftmals von Rassismus und eingeschränkter Mitbestimmung betroffen sind”. Man forscht im Westen und Osten der Republik – das Ergebnis lässt sich erahnen.
https://www.schleswig-holstein.de/SiteGlobals/Functions/Interamt/Stellenausschreibung?id=interamt_1395920

Als krisensicherer Arbeitsplatz mit ansprechendem Gehalt (TVL bis Entgeltgruppe 13) beworben, zeigt die m.E. völlig realitätsfernen Prioritäten der “Hausleitung”.

Was ist eigentlich aus den Flugtaxis geworden?
Sofern nicht umbenannt, offenbar im Orkus der Geschichte verschwunden:
https://www.bmftr.bund.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche/Servicesuche_Formular.html?nn=915916&resourceId=1051644&input_=915916&pageLocale=de&templateQueryString=flugtaxi&submit=&format_str=#searchResults

Es heisst, das Römische Reich sei aus diesen Hauptgründen untergegangen: Invasionen von “Barbaren”, wirtschaftliche Probleme, politische Korruption und Instabilität, Teilung des Reiches in Ost und West sowie der Einfall der Hunnen.

Ein Unterschied zum Niedergang Deutschlands dürfte sein, dass zahlreiche Brücken aus der röm. Antike noch heute stehen …

Nicht nur das. Aus der römischen Antike sind auch noch Schriften und Bodenmosaiken erhalten und man interessiert sich dafür. Was bei uns läuft ist schon nach 10 Jahren uninteressant. Und von dem Zeug, was wir hier haben, ist für Archäologen auch nichts mehr zu finden.

Es ist aber schon interessant, dass Dorothee Bär erst von Flugtaxis tönt und jetzt Raketenministerin ist, und tatsächlich dann „Altenpflege in der Migrationsgesellschaft: Zusammenhalt und Perspektiven guter (Zusammen-)Arbeit (ZuPer)“ fördert.

Irgendwie hat mich diese unserer Regierung schon öfter an Caligula und Messalina erinnert.

KI-Zusammenfassung zu Caligula:

Was hat Caligula gemacht?

Übersicht mit KI

Caligula, der dritte römische Kaiser (37–41 n. Chr.), regierte als Tyrann mit extremer Grausamkeit, Exzess und Verschwendung, machte sich durch Hinrichtungen und Demütigungen des Adels unbeliebt, verlangte göttliche Verehrung, trieb es mit seinen Schwestern und soll sein Pferd zum Konsul ernennen wollen, bevor er nach nur vier Jahren von Prätorianergarden ermordet wurde, die seine Willkür und seinen Wahn satt hatten.
Sein Herrschaftsstil:

  • Tyrannei und Terror:
    Er terrorisierte den römischen Senat durch willkürliche Hinrichtungen, Anklagen wegen Hochverrats und Verbannungen, was die Aristokratie in Angst versetzte.
  • Götterkult:
    Er forderte, als lebender Gott verehrt zu werden und verlangte von Senatoren, seine Statuen in Tempeln zu errichten.
  • Exzesse und Verschwendung:
    Er gab enorme Summen für Prunkbauten (wie die Schiffsbrücke auf dem Nemi-See) und Gladiatorenkämpfe aus, was zu Steuererhöhungen führte.
  • Sexuelle Ausschweifungen:
    Ihm werden Inzest mit seinen Schwestern sowie sexuelle Skandale und Orgien im Palast nachgesagt.
  • Scherze und Demütigungen:
    Seine berüchtigte Drohung, sein Pferd Incitatus zum Konsul zu ernennen, zeigt seinen Spott und seine Verachtung für den Adel.

Wichtige Ereignisse:

  • Krankheit und Wandel:
    Nach einer schweren Krankheit 37 n. Chr. verschlechterte sich sein Verhalten; er entwickelte Paranoia und ging noch härter gegen seine Umgebung vor.
  • Mord:
    Im Jahr 41 n. Chr. wurde er von einer Verschwörung, angeführt vom Prätorianerpräfekten Cassius Chaerea, ermordet.

Fazit:
Caligula gilt als Archetyp des “wahnsinnigen” römischen Kaisers, dessen kurze, aber turbulente Herrschaft von Sadismus, Prahlerei und einem tiefen Konflikt mit der römischen Elite geprägt war, der letztlich zu seinem eigenen Sturz führte.

Ich bin mir nicht sicher, ob der heute in der SPD oder der CSU wäre, beide würden passen. In deren Koalition auf jeden Fall.

Messalina war die Gattin von Caligulas Onkel und Nachfolger; Wikipedia:

Valeria Messalina (* vor 20 n. Chr.;[1] † Herbst 48 n. Chr.) war die dritte Frau des römischen Kaisers Claudius. In den ihr überwiegend äußerst negativ gesinnten Quellen wird sie als habgierig, grausam und ausschweifend beschrieben; sie sei eine Nymphomanin gewesen. Zahlreiche hochrangige unliebsame Personen fielen ihren Intrigen zum Opfer. Als sie mit der mächtigen Partei der Freigelassenen brach und mit Gaius Silius eine neue Ehe einging, wurde sie auf Betreiben von Narcissus hingerichtet.

[…]

Ihren Einfluss auf Claudius nutzte Messalina unter anderem zur Beseitigung missliebiger Personen, doch scheint sie keine großen politischen Ambitionen gehabt zu haben. Mit mehreren mächtigen Freigelassenen, insbesondere Narcissus, arbeitete sie bis kurz vor ihrem Sturz eng zusammen und zog großen finanziellen Gewinn aus ihrem angeblich stets teuer angebotenen Einsatz beim Kaiser bei Bürgerrechtsverleihungen und der Verschaffung hoher Posten. Auf diese Weise verpflichtete sie sich auch jene Männer, denen sie ihre Gunst gewährt hatte.

[…]

Als Messalinas angeblich hervorstechendste Charaktereigenschaften führt die Überlieferung Geiz, Grausamkeit und exzessive Ausschweifungssucht an. Letztere soll sich in ihren zahlreichen außerehelichen Affären geäußert haben. Claudius dürfte in seine weit jüngere, lebenslustige, schöne Frau aufrichtig verliebt gewesen sein und später ihren immer offener kritisierten Lebenswandel nachsichtig ignoriert haben. Die Vergnügungen der jungen Kaiserin auf Festen und Banketten hatten bald den Ruf, in opulente und zügellose Orgien auszuarten. Sie wird stets als aktiv begehrende und ihre sexuellen Bedürfnisse auch rücksichtslos durchsetzende Frau geschildert. So habe sie den berühmten Pantomimen Mnester zum Beischlaf genötigt, indem sie Claudius unter Vorschützen falscher Gründe den Befehl abrang, dass Mnester ihr in jeder Weise gehorchen müsse.

[…]

Messalina soll ihren Mann beeinflusst haben, Todesurteile gegen Personen auszusprechen, von denen sie sich gestört, beleidigt, sexuell zurückgewiesen oder zu wenig beachtet fühlte.

Die wäre dann wohl eher was für die Grünen oder die FDP.