Ansichten eines Informatikers

Soziologenpost

Hadmut
6.2.2024 16:52

Ein Soziologen hat mir einen anonymen Schmähbrief geschickt.

Eigentlich nicht erwähnenswert, steht ja auch nichts drin außer Schmähphrasen. Bevor ich bei Soziologen „pro und contra“ abwägen könnte, müsste mir erst einmal jemand ein „pro“ bringen. Da liegt mir bisher nämlich nichts vor, außer dass sie alle gern „Max Weber!“ schreien, und der erstens schon lange tot ist, und mir zweitens die Tage ein Soziologe mit Abschluss sagte, dass man von Max Weber nicht auf die anderen Soziologen schließen könne, weil Max Weber von Beruf Nationalökonom gewesen sei, also etwas gelernt habe, während die anderen Soziologen (und er meinte ausdrücklich seine eigene Zunft aus eigener Anschauung) einfach gar nichts könne außer dumm rumlabern und auf Marxismus machen. Und in der Tat, ich habe das ja auch schon beschrieben, ist die Soziologie ja nichts anderes als Tarnrhetorik, um Forschungsgelder, Professuren und den Anschein der Wissenschaftlichkeit für Marxismus zu bekommen. Und man muss eben sehr dumm sein, um Marxist zu sein, denn gedanklich kann der Marxismus nicht funktionieren, wozu schon Grips für 20 Pfennig reicht, und empirisch hat der Marxismus in seinen über hundert Jahren ja auch nie funktioniert.

Erstaunlicherweise sind Soziologen aber jederzeit bereit, einen dicken Mann mit Deutschlandhut oder einen Mann, der einem frechen Migranten hinterherrennt zu verallgemeinern und ganz Sachsen zur Reinkarnation des Dritten Reiches zu erklären. Und sich zu jeder Koinzidenz oder Korrelation eine beliebige Kausalität auszudenken und als Wahrheit zu behaupten. Aber selbst wollen sie mit ihren eigenen Maßstäben und Methoden nicht gemessen werden?

Zwei Punkte daran finde ich aber interessant (außer, dass er behauptet, mich und mein Blog zu kennen, aber schon an der Hürde scheitert, meinen Namen richtig zu schreiben – daran merke ich, ob jemand nur so tut, als würde er mein Blog oft lesen):

  1. Er regt sich fürchterlich auf, dass ich es „gruppenbezogen“ verallgemeinerte, wenn ein Soziologe „Scheiße rede“. (Was ich, wie schon oft erklärt, nicht tue, sondern erläutere, dass man manche Dinge nach Durchschnitt, Median, Maximum, Minimum beurteilen muss und ich Studiengänge danach beurteile, was für Dumme sie durchlassen, und ich die Soziologie danach beurteile, wieviele Dumme und ganz Dumme da rumlaufen. Ich bin auch nicht gewillt, ein Auto aus der Fabrik ohne Bremsen zu akzeptieren, obwohl die letzten drei Autos welche hatten und sie damit im Durchschnitt mit Bremsen ausgestattet sind. Wenn Vollidioten und Betrüger in dieser Menge Soziologen werden können, dann ist ein Soziologieabschluss eben keinerlei Nachweis dafür, irgendetwas obehalb von Vollidiot oder Betrüger zu sein, aber der Nachweis dafür, sich freiwillig unter Vollidioten und Betrüger gemischt und nichts gegen Vollidioten getan zu haben.
  2. Der computergedrucke Brief ist schon Murks. Ich habe den Anschriftenteil nicht im Scan oben mit drin, aber er ist in einer anderen Schriftart, und im Brief die Schriftart zu wechseln ist kein Zeichen von Befähigung, Text und Wortwahl sind ja auch nicht gerade ein Beleg geistiger Kapazität.

    Gruselig ist aber die Handschrift, denn auf dem Kuvert ist die Anschrift mit Hand geschrieben.

    Wie von einem Schreibanfänger. Schief, unbeholfen, wie von einem Kind, das gerde erst schreiben lernt. Die Grundlinie nicht gerade, keine einheitliche Größe („Mr. H. DANISCH“ wird größer und wieder kleiner), die Buchstaben eher hilflos und ungeübt, Druck- und Schreibschrift wechseln sich ab.

    Wenn ich so etwas sehe, kann ich nicht glauben, dass der Absender jemals Abitur gemacht haben kann. Das sieht nach einem Menschen aus, der in seinem ganzen Leben nur sehr selten, sehr wenig mit der Hand geschrieben hat und das nur mühsam und für den Notfall kann. Das ist kein völliger, aber ein funktionaler Analphabetismus, weil es an den Schreib- und Lesefähigkeiten fehlt, die in dieser Stellung erwartet werden. Ich hatte das ja vor 20 Jahren schon beschrieben, dass erschreckend viele Informatik-Professoren funktionale Analphabeten sind, weil sie weit entfernt von den Fähigkeiten sind, die man von einem Professor erwarten würde, sich schriftlich und verständlich auszudrücken und zu artikulieren. Und von Informatik dann auch nicht viel Ahnung haben, weil sie Informatik-Professoren, aber keine Informatiker sind.

    Nun behauptet der hier nicht explizit, Soziologe zu sein, er insinuiert das nur. Er regt sich darüber auf, dass ich Soziologen für blöd halte, aber schickt mir einen Brief, der beweist, dass er genau so blöd ist, für wie ich heutige Soziologen halte.

Ich hatte ja vorhin schon dieses Video von dem netten Onkel, der Abhören gut findet.

Ich schüttle mich seit Tagen, wenn ich sehe, was für Leute da „gegen rechts“ demonstrieren, was für dumme Leute da zu sehen sind.

Sowas:

Sowas ist doch schrecklich. Sieht beknackt aus, singen können sie nicht, und die Denke ist wieder einmal, dass wenn es sich reimt, es wohl stimmen muss.

Ich habe oft geschrieben, dass die Demokratie anfällig ist und zerbricht, sobald die, die parasitär auf Kosten anderer leben, eine effektive oder sogar absolute Mehrheit haben. Dann ist die Demokratie nicht mehr zu retten. Dann stirbt sie an Parasitose. Dazu kommt aber noch der Dummeballast, also diese Leute, die in ihrer Selbstgefälligkeit ohne Hirninhalt aufgrund Rudelverhalten oder Moralinkontinenz irgendwelchem Blödsinn hinterherrennen, in Fachkreisen als „Group Think“ bekannt, man also eben keine proportionale Stimmgewalt hat, sondern ständig quasi bergauf kämpfen muss.

Diese Gesellschaft stirbt gerade an ihren Ungebildeten.