Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Nöte der Emilia Fester

Hadmut
8.5.2022 11:46

Als junge Frau im Bundestag.

Geht gerade in den Social Media rum:

Die Urquelle, wann und wo sie das gesagt haben soll, habe ich noch nicht gefunden, außer eben die Zeitangabe, dass sie es am 4.5.2022 gesagt haben soll. Auf ihrem Twitter-Account sehe ich als neuesten Tweet aber einen vom 14. April. Ich weiß also noch nicht, ob sie das wirklich so gesagt hat, aber es würde zumindest grundsätzlich zu ihrem Gebaren passen. Dass ich es nicht ad hoc gefunden habe, kann natürlich auch daran liegen, dass immer mehr Aussagen auf Twitter nicht mehr als Text, sondern als eingebundene Graphik dargestellt und deshalb von der Suchfunktion nicht erfasst werden. Vielleicht ist es gelöscht. Vielleicht zeigt mir Twitter nicht alles.

Aber was erwartet sie, was erwarten die Grünen eigentlich?

Die fluten uns gerade mit ungebildeten, befähigungsarmen oder -losen Frauen, die mit Ach und Krach irgendein anspruchsloses und oft auch noch prüfungsloses Pseudostudium vielleicht zum Bachelor, vielleicht zum Abbruch oder Durchfallen, hin und wieder auch zum Master geschafft haben, und die in ihrem ganzen Leben noch nichts intellektuell geleistet haben, nichts erarbeitet haben, oft nicht mal körperlich. Viele können keine drei Sätze unfallfrei sprechen, reden dümmstes Zeug daher, manchen schaut die Dummheit direkt aus dem Gesicht.

Sie nennen das, was sie selbst sagen, gerne „Argumente“ oder sowas, Generation „Faktencheck“, in der von vornherein unterstellt wird, dass alles, was sie sagen, gut und richtig ist, und alles, was die anderen sagen, dumm und falsch. Dass sie aber selbst nicht nur unfassbar, sondern vor allem unübersehbar dumm und unfähig sind, merken sie in ihrer frauengeförderten Selbstüberschätzung nicht. Sie merken nicht, dass das, was sie da faseln, kein Argument ist, weil sie nicht wissen, was ein Argument ist.

Argument kommt von lateinisch argumentum und hat seine Herkunft in der Juristerei, ist mit dem römischen Recht inhaltlich verwandt, und bezeichnet einen Beweis, eine schlüssige und logisch nachvollziehbare Darlegung eines Sachverhaltes oder Gedankengangs.

Es bezeichnet nicht jedes beliebige Mädchengeplapper im Sinne von „Ich will aber, sonst stampfe ich feste auf!“

Man wird deshalb vor allem dann nicht für voll genommen, wenn man, wie Fester, dazu neigt, seine „Argumente“ in albernen Social-Media-Videos zu tanzen, rumzuhampeln, Grimassen zu schneiden, um das, was andere sagen, polemisch ins Lächerliche zu ziehen. Sie kommt sich dabei sicherlich gut vor, merkt aber gar nicht, dass sie auf Erwachsene dabei wirkt wie eine pubertierende Göre.

Fragen wir mal andersherum:

Hat schon mal irgendwer irgendeine schlaue, vernünftige, zitierfähige Aussage von Emilia Fester gehört oder gelesen? Hat die jemals schon mal etwas geistig oberhalb einer 14-Jährigen gesagt?

Wofür sollte man sie denn für voll nehmen? Für ihre Hops- und Hampelvideos in den Social Media?

Schaut man auf ihre Webseite, findet man

Die Zukunft gehört denen, die darin wohnen!

Ich bin Milla (23) und sitze seit September 2021 für die Jugend im deutschen Bundestag.

Gemeinsam mit der GRÜNEN JUGEND Hamburg kämpfe ich für eine gerechte Welt.

Mit Hampelfoto.

Könnte auch von Loriot stammen: Ich heiße Erwin Lindemann, bin Rentner und 66 Jahre.

Was, bitteschön, wäre denn eine „gerechte Welt“?

Ein Anfang des Vollgenommenwerdens wäre es, wenn sie mal beschreiben würde, was sie denn überhaupt unter Gerechtigkeit versteht. Was ist gerecht? Im angloamerikanischen Bereich lernt man in Schule und Ausbildung dazu, einen sogenannten Essay zu schreiben. Zu meiner Zeit hat man in der Schule noch Aufsätze geschrieben. Kleiner, anspruchsloser, habe ich damals gehasst. Hatte damals beschlossen, sowas nie wieder zu tun. (Heute bin ich Blogger.) Das wäre doch zumindest mal ein Anfang, wenn sie mal in lesbarer Form zu Papier bringen würde, was sie unter „gerecht“ versteht. So aber muss man annehmen, dass sie eine „gerechte Welt schaffen“ will, ohne zu wissen, was es ist und wo es hingehen soll. Aber es tanzt. Und dann beschwert sie sich, dass sie nicht für voll genommen wird. Merkt aber selbst nicht, wie erbärmlich schlecht ihr Auftreten ist, weil sie ja aus dem Kindertheater kommt und Kinder als Publikum gewohnt ist.

Korrelation und Kausalität.

Sie meinen, dass man sie nicht für voll nähme, läge daran, dass sie junge Frauen seien. Wer eine Korrelation findet, darf sich eine Kausalität frei aussuchen. Bei uns kommen die Kausalitäten aus der Steckdose.

Die Kausalität gibt es hier sogar, aber sie ist nur indirekt. Denn Rot-Grün haben eine katastrophale Doppelaffinität zu Dummen und zu jungen Frauen. Und kombinieren sie am liebsten, um dann die Politik mit denen zu fluten, die beide affinitäten erfüllen: Jung, dumm, Frau. Und das erleben wir gerade besonders stark von den Grünen: Jede Menge mehr oder weniger junger Frauen, die gemessen an dem, was sie sagen, doof wie ein Kochlöffel sind, aber aufgrund jahrlanger Fördereiempfängnis glauben, sie wären da irgendwie vollwertig, gleichwertig. Oder müssten das gar nicht können, weil sie doch gleichgestellt sind. Und dabei selbst die Situation erst schaffen, in der die Chauvinisten recht haben.

Und dazu noch die Provokation, dass wir alle gerade Steuern, Energiekosten, Inflation zahlen wie blöde, und uns dann solche Eier, die noch nie ernstlich gearbeitet haben, als Politiker vor die Nase setzen, uns mit blödem Gerede überschütten, Spitzengehälter vom Steuerzahler bekommen, und sich dann auch noch selbst die Diäten erhöhen, um die Inflation auszugleichen, die sie durch dumme Politik selbst machen.

Und das halten sie dann für „gerecht“ und wollen dafür auch noch für voll genommen werden.

Man kommt sich vor, als würde man auf der Straße von einem Räuber überfallen, der einem nicht nur Geld und Wertsachen nimmt und ins Knie schießt, sondern einen mit der Knarre auch noch zwingt, ihn zu respektieren und für einen guten Kumpel zu halten.

Wie also kommuniziert man das so, dass es bei den Grünen auch ankommt, dass wir diese Dummenflutung nicht wollen?

Es hat aber den Anschein, als hätten die Grünen personell nichts anderes mehr. Wenn sie es denn überhaupt je hatten.

Wer wählt sowas?