Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Kevin hat kein Zuhaus’

Hadmut
5.5.2022 19:15

…in Berlin gefunden.

Kennt Ihr noch den Film „Kevin – Allein zu Haus“? Der hatte wenigstens eines.

Verschiedene Medien berichten, dass Kevin Kühnert seit einem Jahr eine Wohnung in Berlin sucht und trotz seines fetten Gehalts keine fände:

SPIEGEL:

Kühnert scheitert seit mehr als einem Jahr an Wohnungssuche in Berlin

Trotz guten Abgeordnetenlohns findet Kevin Kühnert keine neue Bleibe. In einem Podcast erklärt er, was die »Pest« des Berliner Wohnungsmarkts sei. Auch mit Blick auf die CSU ist der SPD-Generalsekretär in Angriffslaune.

Bezahlbare Wohnungen zu finden, wird in immer mehr deutschen Städten zum Problem. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert erlebt das nach eigenen Aussagen seit Längerem selbst. »Ich suche seit mittlerweile über einem Jahr nach einer Wohnung«, sagte Kühnert im »Tagesspiegel Checkpoint«-Podcast »Berliner & Pfannkuchen«. […]

Die »Pest auf unserem Wohnungsmarkt«

Bundestagsabgeordnete verdienen derzeit monatlich 10.012,89 Euro. Die Probleme auf dem Berliner Wohnungsmarkt sieht Kühnert unter anderem bei »Umgehungsinstrumenten«. Vor allem greife das Prinzip des möblierten und teilmöblierten Vermietens um sich. »Das ist leider ein gängiges Umgehungsinstrument für Mietpreisbremse, Kappungsgrenze und andere Mietregularien geworden. Es ist eine wirkliche Unwucht und Pest auf unserem Wohnungsmarkt«, so Kühnert.

Was für mich darauf hindeutet, dass er durchaus eine Wohnung hätte kriegen und bezahlen können, nämlich eine Möblierte, die aber seinen sozialistischen Preisvorstellungen nicht entsprach. Möblierte Wohnungen fallen meines Wissens nicht unter die Mietpreisbremse. Anscheinend wollte er aus Geiz oder politischen Gründen eine billige Wohnung haben.

Auch andere Medien berichten darüber, etwa die FAZ: Kevin Kühnert findet keinen Vermieter Man beachte: Die sagen nicht, dass er keine Wohnung findet, sondern keinen Vermieter. Man könnte meinen, das habe damit zu tun, dass die Vermieter wegen der Mietpreisbremse einem SPD-Sozialisten keine Wohnung geben wollen. Vielleicht aber auch nur mit seinem Benehmen. Don Alphonso hat ihm bereits gratuliert:

Mietpreisbremse, Vermieterbeschimpfung – was könnte sich ein Vermieter Schöneres wünschen als so einen Mieter?

Erst schneiden sie die Vermieter vom Geld ab, dann beschimpft er sie, und dann wundert er sich, dass er nicht willkommen ist? Sahnehäubchen: Es gibt ja das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, mit dem man auch bei Vermietungen und sowas gegen Diskrimierung von Frauen, Transen, Migranten usw. vorgehen kann. An dem von der SPD mitgestrickten Gesetz hat man nur die Diskriminierung wegen politischer Ansichten weggelassen: Nämlich damit Gastwirte, Vermieter und so weiter „Rechte“ ausschließen können. Und jetzt hat er natürlich das Problem, dass man ihn dann wegen seiner politischen Ansichten diskriminieren kann.

Geliefert wie bestellt

Bedenke, worum Du bittest. Es könnte Dir gewährt werden.

Denn Kühnert war ja selbst für Migration. Ich habe jetzt die Originaquelle noch nicht ausfindig gemacht, aber CDU/CSU schreiben über Kühnert:

„Die Forderungen von Kevin Kühnert und seinen Jusos, dass jeder Mensch dort leben können soll, wo er möchte, und dass Deutschland oder die EU den Transport der Migranten hierher organisieren und finanzieren sollen, ist brandgefährlich für die gesellschaftliche Stabilität unseres Landes und für unserer Sozialsysteme. Mit so einer Idee würde ein neuer Sog von Menschen in unser Land ausgelöst, die in ganz großen Teilen nicht schutzbedürftig sind und wirtschaftlich nicht auf eigenen Beinen stehen könnten. Verantwortungsvolle Politik für unser Land und für die Menschen in Deutschland sieht anders aus. […]“

Während man gleichzeitig den Wohnungsbau sabotiert.

Nun sind also die Wohnungen in Berlin alle weg, weil eben so viele Leute aus der ganzen Welt in Berlin leben wollten, wie von Kühnert und den Jusos gefordert. Die Zahlen sind nicht belastbar, das ist alles auch nicht so glaubwürdig, weil es auch keiner so genau weiß, aber es heißt, dass mindestens ein Drittel der Wohnungen in Berlin von Migranten belegt sind, in manchen Gegenden nahezu 100%. Ich hatte ja schon geschrieben, was für Erlebnisse ich hatte, als ich 2013 nach einer Wohnung gesucht hatte. Einmal hatte ich in einer Wohnanlage eine günstige, einfache, aber gut renovierte Wohnung gesehen. Beim Warten auf den Hausverwalter zur Besichtigung sprachen mich aber ganz viele Bewohner auf irgendwelche Probleme an. Weil sie überzeugt waren, dass ein Deutscher, der dort in der Wohnanlage auftaucht, nur von der Hausverwaltung sein kann, und keiner, der dort einziehen will. Es gäbe dort keine Deutschen.

Woanders hatte ich mir eine Wohnung angesehen, dabei war ein älteres türkisches Ehepaar, die kein Deutsch konnten n ihre ca. 12 Jahre alte Tochter oder Enkelin als Dolmetscherin dabei hatten. Über die fragten sie mich etwas fassungslos, was denn ein Deutscher in dieser Wohngegend wolle. Die sei doch rein türkisch-arabisch. So der Tonfall, ob ich nicht merken würde, dass ich da völlig falsch bin und das nichts wird.

Anscheinend ist Kevin Kühnert jetzt mit den Konsequenzen der SPD- und Juso-Politik konfrontiert.

Irgendwie scheint der nämlich eine Mathe-Schwäche zu haben. Der scheint nicht kapieren zu können, dass die Zahl der Wohnungen in Berlin endlich ist, auch nicht sonderlich wächst unter der SPD-Klima- und Enteignungspolitik, man aber trotzdem unbegrenzten Zuzug betreiben kann. Denn: Bei uns kommen Wohnungen aus der Steckdose.

Oder um es anders zu sagen:

Das mit dem „#WirHabenPlatz“ ist so ein ähnliches Ding wie „Deutschland ist ein reiches Land“. Der Glaube an die Unbegrenztheit der Resourcen.

Und dann kommt ja noch dazu, dass man einem wie Kühnert – weiß, männlich – in Berlin sowieso keine Wohnung geben dürfte, weil man inzwischen ja Migranten, Muslime, Schwarze, Frauen, Lesben, Transsexuelle vorziehen und noch die „Berliner Mischung“ beachten muss. Selbst wenn man eine Wohnung hätte, und sie ihm geben wollte, man dürfte es politisch nicht. Zu männlich (selbst der). Zu weiß.

Und das Tolle an den sozialistischen Utopien und Ideologien ist ja: Früher oder später krachen sie zuverlässig immer irgendwann gegen die massive Wand aus Realität. Denkprozesse setzen deshalb aber nicht ein.

Bleibt die Mutter aller Fragen:

Wer wählt sowas?