Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Mann und Kind: Die absurde Selbstwidersprüchlichkeit linken Denkens

Hadmut
18.9.2021 10:15

Was wollen sie denn nun?

Werden wir nicht seit Jahren mit einem Meinungsdauergeprassel überzogen, dass die Väter sich um die Kinder kümmern sollen, Elternzeit nehmen, die Mütter entlasten, dass wir weg sollen von den „Geschlechterstereotypen“, Frauen nicht mehr die spezifische Rolle der Hausfrau und Mutter haben, keine Geschlechterunterschiede mehr, alles irgendwie gleich. Ich hatte doch gerade den Artikel über grüne Gettos, da gab es ja dieses Werbebild der Grünen, wie die sich die Zukunft vorstellen (Leser hatten beklagt, dass da kein einziger weißer Mann mehr drin vorkommt, aber oben links steht der rothaarige Dicke bei Yoga-Übungen auf dem Balkon, ganz klein und irrelevant am Rande – was das vorne rechts sein soll, weiß ich nicht, will ich eigentlich auch nicht wissen), jedenfalls vorne Schwarzer Mann mit Gemüseeinkauf und Baby im Beutel.

Macht es dann aber mal tatsächlich ein Mann so, dann ruft man die Polizei und lässt ihn festnehmen.

Verschiedene Zeitungen, zuerst wohl Mopo, aber teils wohl hinter Paywall, im Moment ist es gerade frei lesbar, offen dann der Merkur, berichten darüber, dass ein Vater (55) sich in einem Zug (?) um seinen Sohn (7) gekümmert habe, mit dem rumgetobt hat, ihn auch geknuddelt hat, Küsschen gab’s auch. Also eigentlich genau das, was Linke sich da doch angeblich immer so wünschen. Merkur:

Ein Verhalten, das offenbar nicht allen Bahnreisenden im Zug gefielt. Eine Frau alarmierte die Polizei. Dann stoppte der Zug und zwei Polizeibeamte nahmen den Vater vorläufig fest. Das berichtet die MOPO.

Demnach sei die Zugfahrt am vergangenen Sonntag plötzlich „angeblich wegen technischer Probleme“ unterbrochen worden. Beamte der Bundespolizei betraten demnach das Abteil und baten Vater und Sohn mitzukommen. Eine Frau im Zug habe die Polizei verständigt, weil ihr das körperliche Vater-Sohn-Verhältnis komisch vorgekommen wäre.

„Die haben mich behandelt, als wäre ich Pablo Escobar“, sagt der Vater im Gespräch mit der MOPO. Und weiter: „Ich wusste überhaupt nicht, was die von mir wollen. Alle anderen Fahrgäste haben mich angeschaut.“ Irgendwann wurde ihm dann erklärt, dass es Hinweise für sexuelle Belästigung gegen seinen Sohn geben soll. „Ich dachte, ich höre nicht richtig“, sagt er. Der 55-Jährige reagiert fassungslos auf die Vorwürfe. Es sei alles ganz normal gewesen, beteuert er.

MOPO:

„Es gibt den Verdacht einer Straftat“, so Katja Marschall, Sprecherin des Polizeipräsidiums in Rostock. Was konkret die unbekannte Anruferin den Beamten sagte, könne die Polizei aufgrund von laufenden Ermittlungen nicht mitteilen. Slawow beteuert, es sei alles ganz normal gewesen. Er unterstellt der Anruferin, verrückt zu sein.

Der MOPO liegt ein polizeiliches Schreiben vor. Daraus ergeht, dass der siebenjährige Sohn laut Angaben der unbekannten Zeugin sexuelle Handlungen an dem Vater vorgenommen haben soll.

Das ist wohl so, dass die eingebildeten Vergewaltigungen inzwischen auch auf andere projiziert werden.

Was dann aber auch klar heißt: Sich in der Öffentlichkeit um die Kinder zu kümmern, ist nichts für Väter. Eindeutig Frauensache und Frauenaufgabe. Für Männer viel zu gefährlich.