Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die NASDAQ und die Quoten

Hadmut
10.8.2021 15:02

Die USA auf dem Weg zur Sowjetunion.

Heißt es eigentlich der, die oder das NASDAQ?

Google erklärt dazu:

Was ist der Nasdaq?

Abkürzung für: National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Sie ist die Computer-Börse der US-amerikanischen Freiverkehrshändler in New York. An ihr werden besonders wachstumsträchtige, aber auch spekulative Werte gehandelt.

Können sich auch nicht einig werden ob der oder die.

Jedenfalls üben die gerade Druck auf Firmen aus, Quoten einzuführen, wenn sie noch gehandelt werden wollen, die Aufsichtsbehörde hat das gerade genehmigt:

The Securities and Exchange Commission on Friday approved Nasdaq’s groundbreaking proposal to boost the number of women, racial minorities and LGBTQ people on U.S. corporate boards.

The new policy — the first of its kind for a U.S. securities exchange — requires most of the nearly 3,000 companies listed on Nasdaq to have at least one woman on their board of directors, along with one person from a racial minority or who identifies as gay, lesbian, bisexual, transgender or queer. It also requires companies to publicly disclose statistics on the demographic composition of their boards.

“These rules will allow investors to gain a better understanding of Nasdaq-listed companies’ approach to board diversity, while ensuring that those companies have the flexibility to make decisions that best serve their shareholders,” SEC Chair Gary Gensler said in a statement accompanying the decision.

Die meisten der fast 3000 an der NASDAQ gelisteten Unternehmen müssen also mindestens eine Frau im Vorstand haben, dazu eine Person einer Minderheitenrasse oder jemanden, der sich als schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder queer „identifiziert“.

Was sich eher so anhört, als wolle man Investoren davon abhalten, in Firmen zu investieren, die das nicht tun.

Was ohnehin völlig bescheuert ist. Denn was ist überhaupt die Definition von „queer“? Ich habe mir das ja angesehen, die wissen ja selbst nicht, was das ist. Alles, was irgendwie zwischen hysterisch und durchgeknallt rumläuft, erklärt sich für „queer“.

Was würde einen nun davon abhalten, sich als irgendsowas zu erklären? Bei den US-Unternehmen gibt es Vorstände, die 10 oder 100 Millionen im Jahr bekommen. Für 100 Millionen im Jahr wäre ich auch bereit, mich pro Forma zur Frau oder für bisexuell oder queer zu erklären. Für das Geld würde ich sogar mal ein, zwei Jahre im Kleid rumlaufen. Wie wollen die denn das eigentlich nachprüfen?

Vor 10, 15, 20 Jahren hätte ich das ja noch verstanden, weil da „Frau“ oder „Schwarz“ noch gewissermaßen eindeutige, feststellbare Eigenschaften waren. Aber heute im Zeitalter der Beliebigkeit, in der man sich erklären kann, wozu mal gerade will, noch Eigenschaften zu verlangen, ist völlig sinnlos.

Besonders problematisch dürfte der Punkt mit der „racial minority“ sein. Denn es gibt ja bereits Feststellungen, dass in spätestens ein paar wenigen Jahren, wenn nicht bereits jetzt, Weiße in den USA in der Minderheit sein werden. Also eine „racial minority“ sind.

Wird noch lustig.