Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Soziologische Verblödung: Die Implosion des Linken

Hadmut
1.8.2021 14:38

Nur mal so ein Beispiel.

Ich war vor einigen Jahren hin und wieder mal bei Veranstaltungen des Alexander von Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft. Früher hatten die mal einen „Digitalen Salon“, der hier in der Nähe, nämlich an der juristischen Fakultät, am Bebelplatz, stattfand und im Radio übertragen wurde. Ich war da seit 2013 immer wieder mal.

Aber eigentlich war das grottenschlecht. Es war eigentlich nur das Gruseln über die zu Markte getragene Dummheit und Inkompetenz von Geisteswissenschaftlern, die sich gar nicht daran stören, nicht zu wissen, wovon sie reden, sondern es zu ihrem Funktionsprinzip gemacht zu zu haben, grundsätzlich nicht zu wissen, wovon man redet, weil erst dieses Prinzip einem ermöglicht, hemmungs- und grenzenlos wirklich überall reinzuschwätzen und ihren marxistischen Blödsinn zum obersten Maßstab zu machen. Habe ich auch immer wieder gemerkt, wenn ich dann danach, als man Fragen stellen konnte, als Informatiker mal was gesagt habe. Für die völlig inakzeptabel und irrelevant, was ein Informatiker zu Digitalem und Internet sagt – nicht hinnehmbar und im besten Falle mit einem Kopfschütteln zu übergehen. Aus ihrem Selbstverständnis:

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) wurde 2011 gegründet, um die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive zu erforschen und die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen. Als erstes Institut in Deutschland mit diesem Fokus haben wir ein Verständnis erarbeitet, das die enge Verflechtung technischer Innovationen mit gesellschaftlichen Prozessen in den Mittelpunkt stellt: Technikentwicklung reflektiert Normen, Werte und Interessensgeflechte – umgekehrt wirken Technologien, sobald sie verstetigt sind, wiederum auf gesellschaftliche Wertvorstellungen ein.
Wir erforschen neue Denk- und Handlungsmodelle

Moderne Gesellschaften beruhen auf sich wandelnden Normen, Verfahren und Strukturen, die ein freies, demokratisches Zusammenleben ermöglichen sollen. In Zeiten grundlegender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Transformation geraten einige dieser Institutionen jedoch an die Grenzen ihrer Veränderungsfähigkeit und es entsteht etwas, das wir als „Broken Concepts“ bezeichnen. Dabei geht es um Denkweisen, Handlungsmuster oder Erklärungsmodelle, die in ihrem bisherigen Kontext so verhaftet sind, dass sie heute aus der Zeit gefallen scheinen und einer Neuformulierung bedürfen. Wir möchten Broken Concepts, wie etwa die einstmals sinnvolle Unterscheidung zwischen der Online- und der Offline-Welt, erforschen und helfen, diese durch neue Denk- und Handlungsmodelle zu überwinden.

Auf diese Weise beteiligen wir uns an der Gestaltung der künftigen Gesellschaft. Basierend auf den am Institut gebündelten wissenschaftlichen Kompetenzen und der gelebten Interdisziplinarität greifen wir aktuelle Themen wie die „Plattformisierung“ von Wirtschaft und Gesellschaft oder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf und hinterfragen die darunterliegenden Konzepte, Strukturen und Normen.

Sachkunde stört da nur. Von wegen interdisziplinär. „Interdisziplinär“ heißt heute, dass man wirklich gar nichts mehr können muss, um mitzuschwätzen, weil das ja jemanden abhalten könnte. Es heißt aber auch, dass man nichts können darf, weil sich die anderen ja sonst benachteiligt fühlen könnten. Merkte man denen auch so richtig an, wie die sich angegriffen und ausgegrenzt fühlen, wenn einer weiß, was diese Begriffe so alle bedeuten und wie das Internet funktioniert. Oft unfassbar blöd, aber stets mit Leuten besetzt, die zuverlässig sagten, was man von ihnen erwartet, weil die Ergebnisse selbstverständlich immer von vornherein feststanden.

Aus irgendwelchen Gründen, die nich nicht verstanden habe, sind die dann mal in sehr teuer aussehenden Räumlichkeiten in der Französischen Straße aufgetaucht. Sieht sehr teuer aus. Viel dazu gefunden habe ich nicht, außer in einem Artikel einer Artprojekt-Gruppe:

Englischer Architekt, französischer Charme, Berliner Salonkultur: Das Palais Varnhagen ist fertig gestellt

Die letz­te Lücke in der Fran­zö­si­schen Stra­ße ist geschlos­sen: Da, wo sich einst Ber­lins teu­ers­ter Innen­stadt­park­platz auf fast 1.700 m² breit­ge­macht hat, erstrahlt es seit Jah­res­be­ginn in sei­ner gan­zen Schön­heit und dank sei­ner Süd­aus­rich­tung ganz­tags im Son­nen­licht. So, wie es Archi­tekt David Chip­per­field geplant hat­te und es Artprojekt und Bay­wo­bau errich­ten ließ: Das Palais Varn­ha­gen in Berlin-Mitte.

Von der Fran­zö­si­schen Stra­ße aus sieht man im Durch­blick auf den Innen­hof und auf der Hoch­ter­ras­se Föh­ren und Sträu­cher – ins­ge­samt wur­den nach der Pla­nung der Land­schafts­ar­chi­tek­ten von BBS Land­s­cape Engi­nee­ring Föh­ren und Lat­schen­kie­fern gepflanzt. Ein­ge­rahmt vom Ber­li­ner Haupt­sitz der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung (links), dem RTL-Hauptstadtstudio und der Baye­ri­schen Lan­des­ver­tre­tung, der Baye­ri­schen Lan­des­bank und dem Alex­an­der von Hum­boldt Insti­tut für Inter­net und Gesell­schaft, behaup­tet sich die Ästhe­tik des sand­far­be­nen Sicht­be­tons der Fas­sa­den im Erd­ge­schoss und in den dop­pel­ge­schos­si­gen Pent­houses sowie des mit far­bi­gen San­den ange­misch­ten mine­ra­li­schen Put­zes vom ers­ten bis zum fünf­ten Ober­ge­schoss.

Par­al­lel zur Pla­nung und Errich­tung des Palais Varn­ha­gen arbei­te­te David Chip­per­field an spek­ta­ku­lä­ren Groß­pro­jek­ten wie dem Forum an der Muse­ums­in­sel und der James Simon-Galerie, dem neu­en Ein­gangs­ge­bäu­de der Ber­li­ner Muse­ums­in­sel. Doch für Chip­per­field ist es oft schwie­ri­ger, in einem dich­ten Umfeld qua­li­tät­vol­le Wohn­bau­ten zu kon­zi­pie­ren, als gro­ße Muse­ums­pro­jek­te umzu­set­zen: „Gera­de beim Palais Varn­ha­gen hat­ten wir es mit einem Grund­stück zu tun, das von drei Sei­ten von Brand­mau­ern ein­ge­schlos­sen ist. Hier bestand die Kunst dar­in, eine gute Belich­tung in das zukünf­ti­ge Gebäu­de zu brin­gen.“

Klingt teuer, sieht auch teuer aus.

Woher kommt das Geld?

Sie schreiben über sich selbst:

Finanzierung

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) ist ein durch private, nicht-zweckgebundene Zuwendungen und Drittmittel finanziertes Forschungsinstitut. Es wurde 2012 durch die Humboldt Universität zu Berlin (HU), die Universität der Künste Berlin (UdK) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), zusammen mit dem Hans-Bredow Institut für Medienforschung (HBI) in Hamburg als Kooperationspartner durch eine initiale Spende von Google in Höhe von 4,5 Mio € (bis 2013) gegründet. Diese Förderung wurde ab 2014 noch einmal verlängert (s.u.).

Ja, da war sowas. Das war irgendwie das Schutzgeld von Google, das die an den linken Sumpf gezahlt hatten, um irgendwas mit Internet halbwegs unbehelligt machen zu können.

Ich hatte auch zwei, dreimal versucht, an diesem neuen Standort an ihren Veranstaltungen teilzunehmen, nachdem ich das bei irgendeiner Langen Nacht der Irgendwas oder irgendeinem Tag der offenen Tür oder sowas besichtigt hatte. Ziemlich groß und medial voll ausgestattet. War aber nicht mehr reinzukommen, weil trotz der viel größeren Räume gerappelt voll.

Allerdings auch immer dämlicher. Man merkt so richtig, wie die – vorher zwar auch schon dumm und links, aber wenigstens noch halbwegs verteilt – immer stärker in diesen linken Dummheitsstrudel gerieten. Da wollte man eigentlich gar nicht mehr hin. Zumal ich am alten Standort in den kleinen Räumlichkeiten immer direkt an einer Tür ins Freie saß, einen direkten Fluchtweg gehabt hätte und innerhalb von 3, 4 Sekunden draußen gewesen wäre, was man an deren neuen Örtlichkeiten nicht mehr hat. Ich habe irgendwelche Aufzeichnungen gesehen, aber es war einfach viel zu dumm. Tollwütiges Ideologiegepumpe.

Allerdings bin ich noch auf deren Mailingliste. Gerade bekame ich wieder eine Zusammenfassung, die auch im Internet zu lesen ist.

Was da nur leider fehlt: Die Überschrift, deren eigene Zusammenfassung. Die war nur in der Mailversion dabei:

MONTHLY DIGEST: Racism, Climate Change & Harmful Research on the Internet

Eigentlich das, was man gerade überall sieht: Dieser linke Komplex implodiert gerade an seiner eigenen Verblödung. Es geht nur noch darum, immer schneller um sich selbst zu rotieren und nur noch in einer Endlosschleife „Rassismus!“, „Klima!“ und „Böses Internet!“ zu schreien.

Was anderes läuft da nicht mehr.

Kennt Ihr den Potentialtopf?

Wenn Planeten, Monde, Satelliten immer niedriger, aber immer schneller um etwas kreisen, und das immer niedrigere Niveau sich in einer immer engeren Bahn mit einer immer höheren Umdrehungsgeschwindigkeit äußert. Kann man auch an diesen wunderbaren Spendentrichtern beobachten, die in Museen und ähnlichen Einrichtungen rumstehen, die so einen Potentialtopf (es müsste wohl eine Rotationshyperbel sein) mit Loch in der Mitte hat, in das man einen Münze rollen lassen kann, die dann immer schneller, immer enger rollt, bis sie im Loch verschwindet und Ruhe ist.

So kommt mir dieser ganze linke Komplex inzwischen vor.

Es wird eigentlich immer schlimmer und bekloppter. Nur noch Rassismus, Klima, LBQTDX, böses Internet. Das Thema Frauen ist schon rausgefallen.