Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die mixed Staffel

Hadmut
31.7.2021 14:49

Vom Frau gegen Mann im Sport.

In der Olympia-Sendung im Ersten diskutieren sie gerade mit Frank Busemann (Ex-Zehnkämpfer) über den neuen Trend in der Leichtathletik, die Mixed Staffel, also Staffellauf mit jeweils je zwei Männern und zwei Frauen.

Reihenfolge beliebig.

Aber nicht egal. Obwohl man das denken sollte, weil ja die Zeiten letztlich damit addiert werden und man sie deshalb für algebraisch kommutativ halten sollte.

Und weil das eben nicht so ist, meint Busemann, dass Mann-Frau-Frau-Mann am effektivsten sei. Der Zuschauerbrüller sei zwar immer, wenn Männer und Frauen gegeneinander laufen, er findet das aber nicht gut, und sie zeigen es anhand eines (älteren) Beispiels, in denen Teams davon abgewichen sind, etwa Mann-Frau-Mann-Frau bei den Polen. Das führte dazu, dass beim dritten Läufer ein Mann gegen 7 Frauen rannte und ewig weit davonzog, weil Männer halt schneller rennen, und denen scheinbar uneinholbar davongelaufen war, bei den vierten Läufern aber dann eine Frau gegen 7 Männer rennen musste und die halt gnadenlos an der vorbeigerannt sind, die wurden letztlich nur Fünfter, obwohl sie ja zwischendrin so weit voraus waren.

Und das sei halt einfach nicht schön und zu frustrierend, wenn man da bei den dritten Läufern die Frauen den Mann sehen, der ihnen einfach so davonläuft, oder dann bei den vierten die Frau sich von allen so überholen lassen muss.

Gut, das muss dann jeder selber wissen, das wird ja jedem überlassen, wie er das macht. Es spricht einiges für das, was Busemann sagte: Mann-Frau-Frau-Mann.

Worauf ich aber hinaus will: Man sieht da nun mal das unterschiedliche Leistungsbild von Männern und Frauen. Und deshalb ist es schlicht unfair, „Trans-Frauen“ gegen Frauen antreten zu lassen.

Beachtlich ist nämlich auch, dass „Trans-Frauen“ immer nur da auftauchen, wo es primär um Kraft und Schnelligkeit geht. Und oft waren sie vorher als Männer nur mäßig erfolgreich, suchen sich damit also einfach ein schwächeres Konkurrenzfeld.

Im Kunstturnen so auf dem Barren sieht man da eigentlich keine Trans-Frauen.