Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Baerbocks Einkommen 2009-2013: Stipendium als unverschämtes Taschenfüllen?

Hadmut
8.7.2021 22:37

Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht.

Ein Leser fragt an, ob das stimmt, was die da twittern:

Hier noch der eine Tweet mit den Links zum Anklicken also hier, hier und hier:

Weiß ich nicht.

Aber vermutet hatte ich ja schon, dass die nicht von dem Stipendium lebte, sondern das nur ein steuerfreies Sahnetörtchen obendrauf war.

Und es würde ins Muster passen, dass die Grünen von grenzenloser Raffgier sind und völlig hemmungslos alles abgreifen, was sie kriegen können. Und dass deren Posten alle nur Fake sind um Geld, Posten, Macht, Dienstwagen usw. abzugreifen. Ging ja neulich schon zu Baerbock und den bulgarischen Huren rum, dass die ihren Job da wohl nicht ernstlich und brauchbar ausgeführt hat.

Bei mindestens 7500 € monatlich kommt einiges zusammen, zumal das Stipendium und womoglich die Gelder aus Brüssel sogar steuerfrei gewesen wären (und anderen brummen sie Steuererhöhungen auf). Und Sozialabgaben zahlt man auf Stipendien und das Geld aus Brüssel.

Wenn das stimmt – das müsste man nochmal überprüfen – hatte die schon aus Brandenburg und aus Brüssel dick Geld aus Steuergeldern, und dann wohl den Hals nicht voll bekommen und dann noch ein Stipendium oben drauf, das sie nicht hätte bekommen dürfen, weil sie die Voraussetzungen so wenig erfüllte, wie die Zulassungsvoraussetzungen für London oder das Promotionsstudium in Berlin.

Und da diskutiert die Presse, ob sie das Stipendium verplempert habe. Zum Beispiel die Süddeutsche: Viele Doktoranden scheitern. Na und?

Natürlich kann man der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vorwerfen, sie habe ein Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung verplempert, ohne eine Dissertation vorzulegen. So, wie es der “Plagiatsjäger” Stefan Weber jetzt tut. Voraussetzung dafür ist bloß, dass man keine Ahnung, mindestens aber keinen Respekt davor hat, wie Wissenschaft und Wissenschaftsförderung funktionieren.

Es gibt Gründe, warum ein Promotionsvorhaben scheitern kann. Es ist keine Schande. Bei Annalena Baerbock war die Zeit zwischen April 2009 und Dezember 2012, in der sie an einer Studie zu “Naturkatastrophen und humanitärer Hilfe im Völkerrecht” an der Freien Universität Berlin arbeitete, zugleich die Zeit, in der sie zum ersten Mal Mutter wurde. Kurz darauf ist sie zum ersten Mal in den Bundestag gewählt worden. […]

Die Stiftungen kontrollieren, wie die Arbeit vorangeht

Es gibt viele ehrenhafte Gründe, warum die Fortführung einer Doktorarbeit irgendwann keinen Sinn mehr ergibt. Und es ist ehrenhaft, wenn man dann aufgibt. Unehrenhaft ist es nur, wenn man erkennt, dass man es nicht sinnvoll aus eigener Kraft zu Ende bringen kann, und trotzdem weitermacht – mogelnd. Da fallen einem aus dem politischen Raum ein paar Beispiele ein. Annalena Baerbock scheint da eher das löbliche Gegenbeispiel zu sein.

Huahahahaaa! Baerbock, das „löbliche Gegenbeispiel“. Holt sich das Geld unberechtigt vom Steuerzahler und wird dafür noch gelobt.

Wenn die Böller-Stiftung an Baerbock irgendwas kontrolliert hätte, warum hat sie dann nicht gemerkt, dass sie weder die Voraussetzungen für die Promotionszulassung, noch für das Stipenium erfüllt hat?

Und wenn Baerbock tatsächlich die nötigen Fortschritte gemacht hätte, und das müsste sie ja, weil sie ja dreimal Verlängerung bekommen hat, wie könnte es dann sein, dass sie aufgegeben hat? Wer gibt denn kurz vor dem Ziel auf? Ich habe Fälle erlebt, in denen Förderweibchen und Korruptobübchen ihre Diss erst zwei oder sogar drei Jahre nach der Prüfung veröffentlicht haben, und das mitunter erst, als ich bei der Fakultät anfragte, warum die nicht veröffentlicht wurden. In Berlin rennen endlos Fördertussis mit dem unzulässigen und meist frei erfundenen Titel „Dr. des.“ rum. Und ausgerechnet die Dauerschwindlerin und Plagieuse Baerbock soll dasvor zurückgeschreckt haben? Ausgerechnet die soll plötzlich Angst bekommen haben, dass ihr die Dissertation auf die Füße fällt?

Ausgerechnet Baerbock soll Angst gehabt haben, dass ihre Diss nicht den höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen könnte?

Wer – außer der Süddeutschen – glaubt diesen Blödsinn?

Das Geld ist auch nicht üppig. Baerbock hat als Promotionsstipendiatin 39 Monate lang den Standardsatz von damals 1050 Euro für die Lebenshaltungskosten bekommen (gespeist “aus Bundesmitteln”, wie der Tagesspiegel jetzt, warum auch immer, vorwurfsvoll schreibt). Standard ist auch, dass sie halbjährlich nachweisen musste, wie es vorangeht. Standard ist auch, dass auf Promovierende mit Kind besonders Rücksicht genommen wird.

Ja.

Wenn es denn nur diese 1050 Euro gewesen waren.

Die andere außerdem nicht bekommen. Ich habe in meinem Umfeld, Kollegen und Freundeskreis viele Doktoren. Kein einziger mit Stipendium. Aber wenn man zu den Parteileuten gehört, geht das wie von selbst. Auch dann, wenn man sämtliche Anforderungen verletzt.