Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

„Es mangelt vor allem an Frauen.“

Hadmut
6.5.2021 22:25

Der Genderschwachsinn galoppiert – die Frauenquote wird zur völligen Absurdität.

Das Käseblatt „Businessinsider“ trötet:

Zu wenig Frauen: Warum sich ein Job in der IT-Branche für sie lohnt – und wie der Schritt dorthin gelingt

  • Der IT-Branche fehlen Fachkräfte. Es mangelt vor allem an Frauen. Ihr Anteil liegt bei 18 Prozent.
  • Auf offene Positionen etwa im Bereich Programmierung und IT bewerben sich nur 10 bis 20 Prozent von ihnen, zeigen Analysen.
  • Um mehr Frauen für Jobs in der Informationstechnologie zu gewinnen, gibt es immer mehr Initiativen. Für mehr Diversität braucht es Role Models – und die Mitarbeit von Männern.

Als ob die IT-Branche einen speziellen Bedarf an Frauen hätte. Als ob ein IT-Unternehmen, das zuwenig Mitarbeiter hat, besonders Frauen bräuchte.

Wie kommt Frau also in die IT?

Hillenbrands Neugier siegte. „Ich hatte keine Ahnung von Technik und von dem, was das Unternehmen machte“, sagt sie. „Aber ich fand es spannend. Also sagte ich zu – und löcherte von Tag eins an jeden bei meinem neuen Arbeitgeber so lange mit Fragen, bis ich verstand, was sie tun.“

Na, darauf warten die IT-Unternehmen doch händeringend. Und das qualifiziert dann auch gleich für „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

Keine Branche, kaum ein Lebensbereich kommt heute ohne das Verarbeiten, Übertragen und Speichern von Daten aus – gerade in der Pandemie hat sich die IT als systemrelevant erwiesen. Jobs bietet der Sektor genug, etwa in der Softwareentwicklung, in der IT-Sicherheit oder in der Kundenbetreuung von Unternehmen.

Eben. Und deshalb ist deren Bedarf auch so groß besonders an Frauen, die keine Ahnung von Technik haben und erst mal rumfragen, was sie tun sollen.

„Vor allem in der Entwicklung und Wartung von IT-Systemen für alle Anwendungsbereiche besteht großer Bedarf“, sagt Gregor Engels, Professor für Informatik an der Universität Paderborn. Dieses Bedarf kennt keine Geschlechtergrenzen. Doch kaum irgendwo sind sie so ausgeprägt wie hier.

Echt? Vielleicht weil man da doch was wissen muss und sich nicht nur durchfragen kann?

2021 lag der Frauenanteil in der IT-Branche in Deutschland bei 18 Prozent, 2 Prozent mehr als 2020. Ein Bild, das seit Jahren mager ist. In Informatik-Studiengängen liegt der Frauenanteil bei einem Viertel (knapp 25 Prozent). „Bei Informatik-Auszubildenden sind die Zahlen noch ernüchternder“, sagt Daniel Breitinger, Referent Bildungspolitik beim Digitalverband Bitkom. „Nur rund sieben Prozent der Auszubildenden im Bereich Informatik sind Frauen.“

Auf offene Positionen im Bereich Programmierung und IT bewerben sich je nach Position 10 bis 20 Prozent Frauen. Im Startup-Umfeld ist es kaum besser. An der Gründung mit vorwiegend digitalen Geschäftsmodellen sind 15,7 Prozent Frauen in Gründungsteams beteiligt, ermittelte der eco Verband für Internetwirtschaft.

Da haben wir Milliarden für Frauenförderung, Gleichstellungsbeauftragte, das ganze Gender-Geschrei und 200 tiefenbekloppte Gender-Professorinnen ausgegeben, und das ist das jämmerliche Ergebnis: Das geisteswissenschaftliche Schwachssinnsmärchen vom Poststrukturalismus funktioniert nicht.

Die ganze Gendernummer: Ein großer, dummer, dämlicher Haufen Blödsinn, der nur Schaden verursacht hat.

Zugleich gibt es zu wenig effektive Schritte, um Frauen für IT und Digitalwirtschaft zu gewinnen. „Frauen und Mädchen sind das größte Potenzial, das Deutschland bisher brach liegen lässt“, sagt Oliver J. Süme, eco-Vorstandsvorsitzender, zum Weltfrauentag am 8. März. „Kein Arbeitgeber kann es sich erlauben, auf weibliche Fach- und Führungskräfte zu verzichten“, ergänzt Lucia Falkenberg, Chief People Officer beim eco und beim Internet-Knoten-Betreiber DE-CIX. Und trotzdem stagnieren die Zahlen.

Warum wohl?

Praktische Gründe kann der Frauenmangel kaum haben: Die Jobs sind weder langweilig noch gleichförmig. Im Gegenteil. „Die IT ist ideal für alle, die gern immer wieder Neues lernen“, sagt Christine Hensel, Director Solution Engineering beim Softwarespezialisten VMWare. Die Informatikerin gestaltet als Führungskraft den Aufbau und die Anwenderfreundlichkeit der IT-Infrastruktur in Kundenunternehmen mit, die ihr Team bei der Digitalisierung berät. „Ich habe meinen Platz in einem Software-Unternehmen gefunden, weil man hier live miterlebt, wie IT-Lösungen Unternehmen helfen, ihre Businessziele zu erreichen“, sagt sie.

Ja.

Aber: Gerade die Gender-Deppen haben ja die Fake-News verbreitet, IT sei von fiesen weißen Männern der Sorte Nerd dominiert, unter deren Sexismus es nicht auszuhalten sei.

Ohne den ganzen Gender-Schwachsinn, der Angst vor Männern zur Staatsreligion macht, wäre der Frauenanteil höher. Aber man hat Milliarden von Euro dafür ausgegeben, Männer zum Kriegsgebiet zu erklären. Das ist dann eben das Ergebnis strunzdummer Politik und noch dümmerer Geisteswissenschaften.

Das geläufige Bild vom blassen Nerd, der keine Sonne, kaum Menschen, dafür aber stundenlang nur Codes sieht, hält sich bis heute. „Informatik gilt als Maschinen-nah, sehr abgehoben und damit als etwas für Nerds“, sagt Informatiker Engels. „Programmieren, Hacken, Pizza und fettige Haare – es gibt viele Bilder zum Klischee. Die tatsächlichen Berufsbilder zur Informatik sind dagegen allgemein oft vollkommen unklar.“

Ein Geschlechterklischee. Von Frauen gemacht, von Genderdeppen hochgekocht.

Experten glauben, dass sich der Anteil der Frauen in der IT nur mit dem erhöhen lässt, was viele aus dem IT-Alltag kennen: wohlwollenden Männern und auch Frauen, denen Gleichberechtigung wichtig ist und die sich unterstützen. So, wie Gregor Engels oder Mona Hillenbrand es kennen. Der Regelfall ist es nicht – dafür gibt es noch zu viele alte Muster im System.

Falsch.

Wenn wir mehr Frauen in der IT haben wollen, müssen wir Geisteswissenschaften abschaffen und die Genderdeppen in die Wüste schicken.

Denn erst wenn das saudumme Gender-Geschwätz aufhört, kann die IT ein normaler Beruf werden.

Wir müssen nicht Frauen fördern. Bringt ja auch nichts, hat sich ja gezeigt, merken sie ja gerade.

Wir müssen Geisteswissenschaftler und deren Gendergeschwätz loswerden. Wir müssen die entsorgen und uns dekontaminieren.