Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die schmutzigen Details der Redefreiheit aus Sicht von ARD, ZDF und SPD

Hadmut
1.2.2021 16:22

Redet.

Solange Ihr noch dürft. Und könnt.

ZDF

Leser wiesen mich auf etliche Tweets hin, die alle dieses Bild enthalten und in verschiedenen Geschmacksrichtigungen kommentieren:

Das hat mich zunächst so wenig interessiert wie das Morgenmagazin im Ganzen. Ich halte das Morgenmagazin zwar für Schund, aber es gibt wenig Kollisionen, weil das ZDF zumindest in diesem Punkt die Güte hat, es auszustrahlen, wenn ich normalerweise meine Tiefstschlafphase habe.

Dann wies man mich auf das da hin:

Ein seltsamer Katalog von „Konsequenzen”. Das stinkt so gewaltig nach dem typischen öffentlich-rechtlichen Journalisten-Slang, Leute zu bedrohen, und dann zu sagen, das könnte ja auch harmlos gewesen sein.

Zumal sich da ein Fehler ergibt, denn in der Sendung vom 29.1.2021 hat sie das nicht gesagt. Es war die Sendung vom 28.1.2021. Schauen wir uns das also erst mal an, um zu wissen, wovon man da überhaupt redet. Oder besser gesagt, hören, denn eigentlich ist wichtiger, wie sie es gesagt hat, als was sie gesagt hat, der Unterton macht hier die Musik:

Hayali hatte ab 08:11 morgens ein Interview mit Carsten Schneider, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, zum Thema Corona-Impfstoff geführt und ihn eingangs gefragt, warum die SPD in der Regierung sitzt, aber mit dem Finger nur auf die Kanzlerin und den Gesundheitsminister zeige, das klinge nach Wahlkampf. Die Frage ist nicht unberechtigt, aber ziemlich flach, an Stelle der SPD hätte ich geantwortet, „weil die und nur die dafür zuständig sind!”

Im Prinzip sagt er das dann auch.

Nun ist das hier relativ schwierig, die Rolle Hayalis zu bewerten, weil das etwas doppeldeutig rüberkommt. Schneider greift Spahn an, der mache nur Dienst nach Vorschrift, und Hayali fragt, wie er das meint. Da unterscheiden die sich, weil Hayali darauf hinaus will, dass die EU-Kommission schuld am Desaster ist. Es reibt sich also daran, dass Schneider national argumentiert, Hayali aber auf europäische Ebene hinaus will, beide aber das jeweils kritisieren, also nicht so ganz klar wird, wer nun was kritisiert. Es passt ihr aber dann auch nicht, dass er dann Jens Spahn kritisiert, denn was könne Jens Spahn dafür, was auf EU-Ebene passiert.

Und dann hakt Hayali – bei ihr selten – schon richtig nach, wie das zu verstehen sei, dass Schneider die Verantwortung bei der EU sieht, aber auf Spahn losgeht, und will von ihm wissen, was Spahn für die EU-Kommissionsentscheidungen kann. [Die Danisch-Antwort wäre, dass Ursula von der Leyen Frau und verdiente Feministin ist, Merkel ebenso, deshalb nach feministischem SPD-Prinzip an allem und jedem der nächstgreifbare Mann an allem Schuld sein muss, und das wäre hier Jens Spahn.] Schneider sagt aber, dass er das beim Triumvirat Von-der-Leyen/Merkel/Spahn sehe. [Und dann muss der Kleinste dran glauben, weil der eben der Mann ist und Frauen nie an etwas schuld sind.]

Hayali fragt dann (von der Reaktion her eigentlich richtig, aber vom Wissensstand her flach und doof), warum die SPD auf Merkel und Spahn zeigt, obwohl sie doch selbst in der Regierung mit drin sitzt. Das klinge doch nach Wahlkampf. Sie fragt, was die SPD denn mit einem linken Koalitätspartner (da die SPD ja nicht ihr eigener Koalitionspartner sein kann, bleiben nur LINKE und Grüne, und sie erwähnt dazu eben explizit die LINKEN) „besser gemacht” hätte, Hayali klingt danach, als will sie auf den Dreh hinaus, dass die CDU weg muss und wir eine allein linke Regierung brauchen, also Wahlkampf für die LINKE macht. Allerdings will sie auch darauf hinaus, dass die SPD gerade noch Ursula von der Leyen als EU-Verantwortliche ausgemacht habe, sich also mal zwischen von der Leyen und Spahn als Schuldigem entscheiden müsse.

Das klingt nach dem im Fernsehen im Allgemeinen und bei Hayali im besonderen üblichen schlechten Stil, das immer irgendwie alles zu verrühren, und ständig die eigene „Haltung” einzubringen, nie neutral zu fragen, immer mit jeder Frage Stellvertreterwahlkampf zu führen. Es ist aber nicht so ganz eindeutig, weil die Frage an sich ja richtig ist, nur der Fragestil eben schlechter Stil ist, als versuche sie aus der Situation herauszumelken, dass eine rein linke Regierung besser sei.

Hayali will auf links-gut-rechts-schlecht hinaus. Auf das Ding lässt sich Schneider aber nicht ein, scheint im Gegensatz zu Hayali von der LINKEN nicht so begeistert zu sein, und bleibt auf die Struktur der Bundesregierung bezogen, und sagt aber – womit er nicht Unrecht hat – dass er den Eindruck hat, dass man sich in der CDU mehr um den parteiinternen Wahlkampf als um die Impfstoffbeschaffung gekümmert habe. Genau das hatte ich ja vor Monaten auch schon geschrieben. Die haben COVID-19 als Nebensache, Tagesgeschäft abgetan und sich um den CDU-Vorsitz und die Kanzlernachfolge gebalgt. Und das endet mit „…und das muss man doch in Deutschland noch sagen dürfen!”

Das passt dann aber Hayali nicht, weil die was anderes hören wollte, weshalb sie dann diese pampige Bemerkung fallen lässt:

Was für mich zeigt, dass Hayali sich nicht im Griff hat, sondern ständig und überall immer nur auf ihrer Jagd auf Rechte ist.

Sagen wir es so: Stalin und Mao hätten das auch so gesehen, und in Hong Kong und Russland ist das auch nicht anders: Man kann alles sagen, was man will.

Manches aber eben nur ein Mal.

Demokratie und Redefreiheit bemessen sich nicht danach, ob man etwas sagen kann und darf, sondern ob man es auch zweimal oder immer wieder sagen kann.

Und die Konsequenzen unerwünschter Rede sind bekannt: Brennende Autos, beschmierte Häuser, Diffamierung und Verleumdungskriege in den Social Media und sogar in der Nachbarschaft und im persönlichen Lebensumfeld, Jobverlust.

Es ist ein Hohn, wenn Hayali sich dann damit rausreden will, dass „Konsequenzen” ja auch Widerspruch, Nachfrage bedeuten könne. Seit wann gilt es als „Konsequenzen”, wenn Leute nachfragen?

Und wann hätte Hayali bei sich selbst sowas wie Widerspruch oder Nachfrage geduldet?

Hayali wirkt auf mich wie so eine Pubertierende oder Vorpubertierende, die erst unmotiviert dumm Zeug daherredet und es dann hinterher immer so drehen will, als habe sie natürlich völlig recht und wisse alles besser.

Solche Aussagen sollte man zwar nicht aus dem Zusammenhang reißen (auch weil man dann merkt, dass sie in den Zusammenhang überhaupt nicht passte), aber es ist durchaus ein Sinnbild dafür, wie politisch verdreckt das ZDF längst ist, man nämlich nicht mehr alles sagen kann, und die ihre Position an der großen Sendekanone für eine moralische Überlegenheit halten.

Es hätte mich ja sehr interessiert, wieviel Hayali beim ZDF so verdient. Nimmt man die sonstigen Gehälter so als Maßstab, dürfte die deutlich über 200.000 plus Pension liegen, allein schon, weil die Ausgaben ja gequotet sein müssen. Ich halte Hayali für den fleischgewordenen Beweis, dass das Personal beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon lange nur noch politisch und nicht nach Befähigung ausgewählt wird, und der Laden längst unterwandert und übernommen ist.

Die Zigeunersoße im WDR

Da muss wohl beim WDR eine Talkrunde mit Janine Kunze und Thomas Gottschalk gelaufen sein, unter dem Namen „Die letzte Instanz”. So kann man eine Kneipe nennen, aber sich selbst so zu titulieren … ich weiß nicht.

Jedenfalls begab es sich, dass da anscheinend wohl Gottschalk und Kunze nicht so sonderlich politisch korrekt daherredeten und schon der Shitstorm tobte und es zu jenen „Konsequenzen” kam, die Hayali für den Fall versprach, dass man noch wagte zu reden. Nicht, dass sie jetzt was damit zu tun gehabt hätte, aber es passt so gut.

Und so werden sofort Unterwerfungserklärungen erzwungen. Kunze hat sich schon irgendwo öffentlich entschuldigt, wofür auch immer, Gottschalk auch, und selbst der WDR muss sich für sich selbst entschuldigen, denn in der Mediathek wurde dem Video folgendes vorgeschaltet:

Man entschuldigt sich dafür, eine Meinung zu haben. Meinung = Schuld?

So also sieht die Meinungsfreiheit von Janine Kunze und Thomas Gottschalk aus, wenn sie öffentlich-rechtlich erfolgt. Wehe dem, der noch von Zigeunersoße redet. Ungeachtet natürlich des Umstandes, dass Zigeunersoße und Zigeunerschnitzel zu den wenigen positiv konnotierten Begriffen gehören. Vermieter äußern sich da oft in andere Richtungen.

Auf Twitter empörten sich im Anschluss viele Zuschauer darüber, dass die Gäste „empathielos“, „unkritisch“ und „naiv“ mit dem Thema Alltagsrassismus umgegangen seien und rassistische Begriffe verteidigt hätten. Auch der Umstand, dass zu einer Diskussion über Rassismus ausschließlich weiße Gäste in die Talkrunde eingeladen waren, wurde heftig kritisiert.

Wieviele sind denn „viele”? Drei? Oder doch fünf? Und wieviele davon waren überhaupt echt und nicht wieder Meinungsagenturen? Immer, wenn irgendwelche Tweets politisch nicht passen, heißt es sofort, dass üble Fälscher und/oder die Russen dahinterstecken. Passt es aber gerade, dann waren es „viele Zuschauer”. Bei Zuschauerzahlen im Millionenbereich soll ein einstelliger Bereich dann „viele” sein? Und was ist mit dem Rest, der sich nicht daran gestört hat?

Und sofort kommen sie alle aus den Löchern, um den ersten Stein zu werfen, wie einst im Leben des Brian: „Sie hat »Zigeuner« gesagt.”

Nur mal so um des Disputes Willen: Wenn man alles nicht mehr sagen darf, was „viele so bezeichnete Menschen” verletzt, dürfte man dann auch Verbrecher, Nazi, Populist, Sachse und sowas nicht mehr sagen?

Oder anders gefragt: Wieviel Freiheit ist eine Freiheit, die nur so weit geht, wie sie niemanden stört? Worin unterscheidet sich so eine Freiheit, so eine Demokratie noch von der Anarchie, der Anomie, einem Zustand mit allein dem Recht des Stärkeren? Auch in den Ländern, die nur noch von kriminellen Banden beherrscht werden, herrscht genau dieser Zustand: Man darf alles sagen, solange es keinen stört. Stört es jemanden, setzt es Konsequenzen. Was ist also eine Meinungs- und Redefreiheit noch wert, die nur bis dahin geht, bis sich jemand daran stört?

Vor allem dann, wenn es professionelle Aufmerksamkeitshuren gibt, deren Hauptberuf es ist, sich von morgens bis abends an irgendetwas zu stören:

Die macht auch alles, was Publizität bringt. Erst waren es die Piraten. Dann war sie die Expertin für die Ukraine. Letzte Woche noch die professionelle Muster- und Vorzeigejüdin und jetzt dann eben die Zigeuneranwältin. Ach, Klima hatte ich noch vergessen. Ich könnte mich nicht erinnern, von der jemals irgendetwas Konstruktives oder irgendeine reale Arbeit gesehen zu haben. Aber im Aufmerksamkeitsmelken ist sie vorne mit dabei.

Natürlich nur, wenn es passt. Ich könnte mich nicht erinnern, dass sie sich zu Berlinern (Krapfen), einem Frankfurter oder Wiener Würstchen, dem Hamburger, oder dem Amerikaner in der Bäckerei gäußert hätte. Wusstet Ihr eigentlich, dass Kondome vor 40 Jahren noch „Pariser” hießen? Mir konnte noch keiner erklären, was an Zigeunersoße eigentlich falsch oder schlecht sein sollte. Warum sich dadurch jemand objektiv nachvollziehbar verletzt fühlen sollte.

Ich habe mal mit einem Kumpel während des Studiums für die Erstsemesterveranstaltung Berge von Käsespätzle mit Sauerkraut gekocht. Und dazu bei Aldi noch eine ganze Stiege Sauerkrautkonservendosen gekauft. Wie ich so an der Fußgängerampel stehe und sie vor mir auf den Armen hatte, hielt vor mir zufällig ein Auto voller Amerikaner, damals gab es ja noch die amerikanische Kaserne in Karlsruhe. Auf einmal ein Schrei und das ganze Auto wackelte vor Gelächter: „Look, German Sauerkrauts!”. Na, und? Sauerkraut ist gut. Mach ich deshalb einen Volksaufstand? Oder weil ich in den verschiedensten Ländern schon Essensangebote für „Deutsches Essen” gesehen habe, deren Angebot wirklich gar nichts mit deutscher Küche zu tun hat? Oder weil die Amerikaner, Australer und Südafrikaner Oktoberfest feiern, sich Lederhosen anziehen, Pretzels fressen, Bier saufen und Zicke-Zacke rufen? Und hier wird ein Volksaufstand gemacht, weil es eine „Zigeunersoße” gibt?

Warum eigentlich muss man sich von solchen selbsternannten Moralsirenen Sprachvorschriften machen lassen?

Mit derselben Begründung dürfte man auch nicht mehr „Jude” sagen. Warum ist „Jude” aber gut und normal, „Zigeuner” dagegen schlecht und verboten, obwohl doch beides von den Nazis verwendet wurde? Das wäre doch mal eine Frage für Marina Weisband, warum sie innerhalb nur einer Woche als Jüdin auftritt und für die Sichtbarkeit und die Integration wirbt, und den Begriff Zigeuner ablehnt, obwohl beide Begriffe doch eine ähnliche Behandlung durch die Nazis erfahren haben. Da geht es wohl gar nicht um die Begriffe, sondern um die politische Instrumentalisierung von Sprache.

Warum hat man Sigourney Weaver noch nicht als Hexe verbrannt, weil sie sich den Künstlernamen Sigourney gab, weil sie das Wort Zigeuner so schön fand?

Und warum verfolgen wir nicht jeden, der uns noch Germanen oder Germany nennt?

Und überhaupt: Warum nicht Gerwomany?

Aha.

Was für ein strunzdummes und unverschämtes Geschwätz.

Vier weiße Menschen dürfen sich nicht mehr zusammensetzen und sprechen, worüber sie wollen.

Weiße dürfen nur noch über ihre Schuld und ihre Privilegien sprechen, alles andere nicht mehr.

Wir sind hier ein Land, in dem seit – weiß nicht so genau – 3000, 4000, 10.000 Jahren Weiße wohnen. Eigentlich nur Weiße. So weit ich mich erinnern kann, ist auch hier alles von Weißen aufgebaut und zumindest bis vor einiger Zeit auch alles erfunden worden. Das ganze Handwerk, der Städtebau, Strom, Autos und so weiter, alles hier und von Weißen erfunden. Und jetzt kommt da eine an und sagt, dass vier Weiße sich erst gar nicht mehr zusammensetzen und reden dürften, also das erst gar nicht mehr zugelassen werden dürfte.

Wegen der Hautfarbe.

Ansammlungen von vier Weißen gehen gar nicht mehr. Sagt das ARD Hauptstadtstudio, Bericht aus Berlin.

Was wäre denn gewesen, wenn die nicht von Zigeunersoße geredet, sondern sich darüber echauffiert hätten, dass sich da irgendwo vier Zigeuner zusammengerottet hätten? Vier Schwarze? Vier Juden?

Was wäre dann gewesen?

Weiße sind offenbar die einzige Rasse, denen man inzwischen verbieten darf, noch eine Meinung zu haben oder sie untereinander auszutauschen.

Und dann noch diese außerordentliche Impertinenz, diese rotzige Frechheit und Unverschämtheit zu sagen, dass „Weiße” ja von Rassismus gar nicht betroffen seien und auch niemals sein werden. Als ob nicht ihr eigenes Auftreten schon so rassistisch wäre, dass man sie zum Ehrennazi erklären und ihr das Hakenkreuz in schwarz am Bande dafür verleihen müsste. Noch so ein Spruch, und sie bekommt noch Stiefel dazu. Hätte sie Bildung, wüsste sie, dass der stärkste Rassismus heute in Afrika unter Schwarzen und in völliger Abwesenheit von Weißen stattfindet. Das ist nur nicht so leicht zu erkennen, weil es da viel weniger um die Hautfarbe geht.

Bemerkenswert aber die Auffassung, dass Rassismus ja das ist, wovon Weiße nie betroffen sein könnten.

Was ja nun wieder wie aus dem Kinderprogramm des ZDF erscheint, denn auch die haben „Weiße” als die definiert, die keine Probleme mit Rassismus haben.

Was dann wieder die grenzenlose Willkür unbegrenzter Dummheit aufzeigt, denn „Weiß” und „Rassismus” sind im Zirkelschluss definiert, und damit eigentlich gar nicht. Rassismus ist, was Weiße machen und Weiß ist, wer mit Rassismus keine Probleme hat. Damit ist das dann völlig inhaltsleer und willkürlich. Aber wie ich ja schon zu Hass und Meinungsfreiheit aus dem NDR von den Neuen Deutschen Medienmachern berichtet hatte: Definitionen sind unerwünscht. Das teilen sie dann per Diskurs tagesaktuell mit, was jeweils gerade erlaubt und verboten, deshalb als Meinung nicht mehr geschützt ist und geäußert werden darf.

Die SPD

Esken, die Dumme, kommt wieder mal mit der üblichen Masche an zu lamentieren und zu twittern, dass ihr die Worte fehlten:

Jemanden, dem die Worte fehlen, erkennt man daran, dass er keine Worte äußert.

Genauso gut könnte man aber fragen, warum sie sich dann nicht schämt, wenn es zum schämen ist.

Womit wir dann wieder bei der von der SPD durchgedrückten Grundrechtsänderung des Artikel 3 GG wären, nämlich der Änderung, dass gestrichen werden soll, dass niemand wegen seiner Rasse benachteiligt werden dürfe, weil es Rassen nicht gäbe, und dafür gesetzt werden soll, dass niemand „rassistisch” benachteiligt werden dürfe.

Weil man ja nämlich gleichzeitig der Meinung ist, dass man Weiße rassistisch gar nicht benachteiligen könne, weil Weiße eben die sind, die keinen Rassismus erfahren können, fällt für die der Grundrechtsschutz aus Artikel 3 GG völlig weg. Natürlich lügt die SPD im Allgemeinen und die Justizministerin Christine Lambrecht im Besonderen, dass sich ja inhaltlich gar nichts ändere, nur eine zeitgemäße Formulierung gewählt werden müsse.

Aber der Schutz für Weiße ist dann weg, vor allem, weil das dann alles vom Grundgesetz weg hin zum Diskurs durch migrantische Medienmacher verschoben wird.

Deshalb kann man dann nach der Grundgesetzänderung dann auch verbieten, dass noch vier Weiße zusammensitzen und miteinander reden.

Und es wird nicht lange dauern, bis man dann Weißensterne oder die Zwangsvornahmen Günther und Gisela tragen muss, damit jeder kontrollieren kann, ob die Talkshow denn korrekt besetzt ist.