Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die völlig geheimdienstverseuchte Spionagehure Schweiz

Hadmut
10.11.2020 3:24

Jetzt bin ich mir sicher.

Ich wollte schon längst im Bett liegen, konnte es mir jetzt aber doch nicht verkneifen, die fünf Folgen von „Die Schweiz in geheimer Mission” zu schauen. Die dauern ja nur jeweils 10 bis 14 Minuten. Es geht um weit mehr als nur die Crypto AG, die ist nur Thema des ersten Teiles.

Die Schweiz ist quasi so etwas wie das europäische Abhörzentrum der USA auf dem Festland. (Natürlich sind noch die Briten dick drin und in Deutschland Frankfurt und Wiesbaden.) Was erst mal erstaunt, weil die Schweiz durch die Berge jetzt nicht gerade so optimal liegt, was die horizontale Wellenausbreitung betrifft, aber sie hören da auch Leitungen und Satelliten massiv ab, und da ist es wohl die zentrale Lage, die sie so wichtig und wertvoll macht. Außerdem geht es wohl auf den zweiten Weltkrieg zurück, wo sich die Schweiz mit den Amerikanern eingelassen hat, um geschützt zu sein und den Weltkrieg zu überstehen (das habe ich noch nicht so richtig verstanden, das muss ich mir noch anschauen) und damals wohl ihre Seele verkauft hat. Im Prinzip ist die Schweiz in dieser Hinsicht nur noch ein Außenposten, ein Vasall amerikanischer Geheimdienstarbeit. Aber auch sonst treibt sich da wohl alles herum, was Spion heißt. Dass Barschel sich damals ausgerechnet in Genf zur Ruhe und zum Schweigen gelegt hat, dürfte wohl auch nicht gerade ein Zufall gewesen sein.

Damit ist die Ansicht, dass die Schweiz von CIA UND BND in Sachen Crypto AG missbraucht wurde, nicht mehr zu halten. Die Schweiz ist seit dem zweiten Weltkrieg die Spionagehure der Amerikaner. Und zwar offenbar völlig.

Es wird sogar mal angesprochen, dass die rückständige Rechtslage der Schweiz da reinspielt, und da könnte man die Frage stellen, ob die Schweiz allein schon deshalb nicht der EU beitritt, damit die Kontrolle dort bei den Amerikanern bleibt und nicht die EU da reinreden kann.

Demnach ist die Schweiz zumindest auf Bundesebene, auf Telekommunikationsebene und vor allem in Genf völlig durchseucht von Geheimdiensten. Sogar Edward Snowden war dort tätig. Der hat das ja aufgedeckt, was auch in dieser Dokumentation betrachtet wird.

Wenn die Schweiz aber auf Bundesebene so geheimdienstdurchseucht ist, wie in dieser (Schweizer!) Dokumentation dargestellt, dann ist es nicht nur hochwarscheinlich oder gar zwingend, dass die ETH Zürich da tief mit drin steckt, sondern es ist geradezu ausgeschlossen, dass sie es nicht sein könnte.

Und damit bin ich dann auch an dem Punkt, an dem ich voll überzeugt bin, dass eben jener Ueli Maurer auch der ist, von dem in den Minerva-Dokumenten ohne genaue Namensnennung als Gefälligkeitslügner an der ETH die Rede ist. Denn genau das hat er ja getan, er stammt selbst von einer geheimdienstverseuchten US-Uni, von der es heißt, da komme niemand durch und könnte dabei deren Rekrutierversuchen entgehen. Und das in einem völlig abhör- und spionagedurchtränkten Land, in dem man nichts, wirklich gar nichts zulässt, was man nicht abhören kann. Wer glaubt eigentlich, dass die NSA/CIA am Ort ihrer größten Spionageaktion seit dem zweiten Weltkrieg mittendrin einen Kryptoprofessor gewähren lassen würden, der ihre ganze aufwändige und wichtige Operation zum Platzen bringen könnte, wenn sie mich als kleinen Doktoranden in Karlsruhe schon abgeschossen haben?

Ich bin mir nun sicher, dass das damals eine Geheimdienstaktion war, wenn auch nur eine ganz kleine, mich da aus der Forschung zu schießen. Und zwar genauso wie die Bundesverfassungsgerichtsentscheidung. Beide, ETH Zürich und Bundesverfassungsgericht werden von der CIA dirigiert. Beides lief jeweils über die Personen Ueli Mauer und Susanne Baer, beides steht hinter dem von der Uni mir gegenüber erklärten Ziel, dass es nicht um den Doktor geht, sondern darum, mich aus dem gesamten Forschungsbereich herauszuhalten. Und beide waren vorher an CIA-verseuchten US-Unis. Und weil ich bis heute keinen nachvollziehbaren Grund gesehen habe, wofür Susanne Baer eigentlich eine Gastprofessur bekommen hat, halte ich das für eine passende Legende, wie früher schon ausführlich dargelegt.

Dabei muss man allerdings aufpassen. Es gibt nämlich zwei Ueli Maurer in der Schweiz, die man nicht verwechseln sollte. Einer ist Politiker, der andere Crypto-Professor an der ETH Zürich.

Und der Politiker kommt sogar in dieser Dokumentation vor. Also sollten die, die die Doku sehen und mein Blog lesen, darauf achten, beide nicht miteinander zu verwechseln. Obwohl man den Eindruck gewinnen kann, dass sie beide Dreck am Stecken haben und in der CIA-Nummer mit drinstecken.

Und solche Vorgänge wie der in Wien oder die Kinderpornographie sind passende Vorwände, um technische Hintertüren und Abhörschnittstellen durchzusetzen.

Unsere Vorratsdatenspeicherung

Ich hatte ja vor rund zehn Jahren schon über die Vorratsdatenspeicherung geschrieben, dass ich das ganze Konstrukt der Urheberrechtsabfragen nur für eine Tarnung einer Geheimdienstabfrageschnittstelle gehalten habe.

Denn die meisten wiederkehrenden Abfragen wegen Urheberrechtsverletzungen kamen von einem Anbieter von Amateurpornos mit entsetzlich dämlichen Titeln, der wohl eher vom Abmahnen für Raubkopien als von seinen lausigen Pornos selbst lebte. Die Staatsanwälte stöhnten schon, wenn die wieder ankamen. Aber nicht vor Lust.

Der Punkt war: Jeder, der auch nur behauptete, in irgendwelchen Urheberrechten verletzt zu sein, was nie geprüft wurde und der nie belegen musste, konnte abfragen, wer wann eine bestimmte IP-Adresse benutzt hatte.

Besonders frappierend fiel mir das mal auf, als eine Londoner Kanzlei mit seltsamem Namen gleich eine Liste von einigen Hundert Abfragen einreichte. Obwohl die taten, als wären sie eine seriöse Großkanzlei, hatte ich unter deren Adresse auf Google Street View damals nichts gefunden, was irgendwie nach Kanzlei aussieht. Mehr so unauffälliger Billig-Bau für Briefkastenadressen. Und das machte auf mich den Eindruck, als stünden 95% der Anfragen auch nur deshalb auf der Liste, damit man nicht erkennt, was die Anfragen sind, die sie wirklich interessieren und derentwegen sie fragen.

Da hätte ich damals drauf gewettet, dass das ein Geheimdienst war, der fragte. Und als mir so durch den Kopf ging, dass die das missbrauchen, ging mir auch die Frage durch den Kopf, ob der ganze Hokus Pokus überhaupt nur für die da ist, und man solchen Blödsinn wie die Pornofirma, die Geld damit verdient, Leute für das Raubkopieren extrem schlechter Amateurpornos abzumelken, damit man abgelenkt wird von solchen Anfragen britischer Scheinkanzleien.

Mal ist es die Kinder-, mal die Amateurpornographie, die als Camouflage herhält.

Gesamtsicht

Diese Doku hat bei mir jetzt den letzten Hauch von Zweifel weggeblasen.

Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass die Promotionssabotage nicht nur auf deutscher Seite eine Geheimdienstmaßnahme war, sondern dass auch dieses Schundgutachten von der ETH Zürich – und da wurde ja dann auch massiv gelogen und vertuscht – ein Fake-Gutachten war.

Denn wenn das alles so war und ist, wie die das in dieser Dokumentation gezeigt wird, dann konnten sich CIA/NSA ganz sicher weder einen seriösen Ueli Maurer an der ETH Zürich oder einen seriösen Hadmut Danisch an der Uni Karlsruhe, die ihre Operationen gefährdet hätten, einfach nicht leisten, sie nicht zulassen.

Ueli Maurer war nicht seriös. Den ließ man an die Uni.

Hadmut Danisch war seriös. Den ließ man nicht an die Uni.