Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Labern in Erlangen-Nürnberg

Hadmut
25.5.2017 11:08

Wie an den Universitäten Steuergelder verjubelt werden.

Da haben sie jetzt eine Ringvorlesung: Gender im 21. Jahrhundert aus interdisziplinärer Perspektive: Revisionen und Visionen einer neuen Geschlechterforschung

Bisher hat man in den Gender Studies schon nichts zustandegebracht außer Gegeifer und leerem Gerede, jetzt wollen sie auch noch eine „neue Geschlechterforschung“ – sie arbeiten wieder nichts, wollen aber nochmal von vorne Geld. Wenn man schon dieses Sozio-Geschwafel liest:

Die gesellschaftliche Relevanz von Genderfragestellungen ist größer denn je, zumal sich inzwischen nicht nur die Männlichkeitsforschung etabliert hat, sondern Gender-Identitäten auch zunehmend als multipel bzw. plural verstanden werden.Die gesellschaftliche Relevanz von Genderfragestellungen ist größer denn je, zumal sich inzwischen nicht nur die Männlichkeitsforschung etabliert hat, sondern Gender-Identitäten auch zunehmend als multipel bzw. plural verstanden werden.

Wenn in Sozio-Kontexten schon die Wendung „… als … verstanden werden“ auftaucht, weiß man sofort, dass es da um willkürliches Geschwafel geht. Weil nicht Realität betrachtet oder irgendetwas objektiv untersucht wird, sondern alles darauf beruht, dass halt irgendwer willkürlich verkündet, dass er irgendetwas so und so „versteht“. Das sind so typische Willkürformulierungen.

Schaut man sich dann mal an, wer (d.h. mit welchem Hintergrund) da vorliest und was die Abstracts sind, dann geht es wieder mal nur um eines: Sie haben nichts brauchbares gelernt, ignorieren Natur, Realität und Empirie, wurden damit verbeamtet und wollen sich jetzt anderen damit aufdrängen. Frei erfundener Unsinn, der sich jeglicher Nachprüfbarkeit entzieht und jegliche Wissenschaft übergeht.

Damit nicht genug, sie machen auch noch das:

Neues FAU-Institut widmet sich der Wissenschaftsreflexion

Als eine der ersten deutschen Universitäten hat die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) eine Einrichtung, die sich mit dem Thema Wissenschaftsreflexion beschäftigt. Heute ist das Institut feierlich eröffnet worden.

„Die FAU stärkt mit dem neuen Zentralinstitut ausdrücklich ihr Profil als Volluniversität mit breitem Fächerspektrum, indem sie ein Forum schafft, wo Forschung und Lehre von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Fächer gemeinsam und fächerübergreifend reflektiert werden können“, betonte Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, anlässlich der Eröffnung. Das ZiWiS wird sich in Zukunft interdisziplinär und im Dialog mit der Öffentlichkeit mit den aktuellen Debatten rund um die Wissenschaft und ihren Aufgaben befassen.

Auf den ersten Blick kein schlechter Ansatz. Denn nimmt man die Formulierung ernst, dann sieht man vor dem geistigen Auge, dass sie endlich so eine Art Selbstreinigung anfangen. Und deren erste Aufgabe müsste sein, die Wissenschaft von diesem Gender-Schrott zu befreien, denn weder erfüllen die Anforderungen an Wissenschaft, noch haben sie – außer Korruption, Streit und Geldverschwendung – irgendetwas hervorgebracht oder fielen unter die Aufgaben einer Universität. Im Gegenteil wäre es Aufgabe einer Universität, sich mit Hinweis auf die Gewaltenteilung und die Freiheit von Forschung und Lehre gegen solche politischen Eingriffe zu wehren. Ein solches Institut müsste untersuchen und zu dem Ergebnis kommen, dass Gender an Universitäten nichts verloren hat und zum Schutz von Wissenschaft, Studenten und Steuergeldern sofort rausgeworfen werden müssten.

Dabei wird auch die mancherorts aufkeimende Wissenschaftsskepsis von Belang sein. „Im ZiWiS setzen wir uns intensiv mit den Potenzialen, aber auch den Grenzen von Forschung auseinander. Dabei nehmen Fragen nach der Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder nach der Bedeutung von Forschung und Lehre für die Gesellschaft eine bedeutende Rolle ein“, erklärte Prof. Dr. Antje Kley, Vizepräsidentin für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Chancengleichheit sowie Sprecherin der kollegialen Leitung des ZiWiS.

Verantwortung von Wissenschaftlern gegenüber der Gesellschaft wäre beispielsweise

  • Steuergelder nicht zu verplempern,
  • nicht zu lügen und keinen Forschungsbetrug zu begehen,
  • Beamtenstellen und Forschungsgelder nicht zu veruntreuen und zu vergeuden,
  • die Freiheit von Forschung und Lehre zu gewährleisten,
  • sich als Grundrechtsverpflichtete an Grundrechte zu halten.

Es gibt eine unmittelbare Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft, solche Betrugsmethoden wie Gender zu unterlassen.

Das tun sie aber nicht, sondern genau das Gegenteil. Wenn man da schon liest, dass die „Vizepräsidentin für … Chancengleichheit“ das sagt, dann weiß man gleich, dass das nur geheuchelt ist und sie in Wirklichkeit die Kriminialität und den Missbrauch noch weit befördern und mit einem pseudo-moralisch-ethischen Anstrich versehen.

Die Taktik ist mir von Universitäten wohlvertraut: Zu jeder Form von Betrug und Kriminalität gibt es immer noch ein Prüfungsgremium aus eigenem Hause, das immer sofort erklärt, dass das alles ganz sauber und einwandfrei ist, und damit ist in der Wissenschaft immer gleich jede Diskussion beendet, wenn es ein paar Leute mit langen Titeln gibt, die sich auf die Seite des Angezweifelten stellen. Auf Argumente kommte es nicht an.

Es wird ja immer so gerne die Rhetorik-Figur der „Verschwörungstheorie“ hervorgezerrt, wenn es darum geht, Kritiker zu entwerten und für unbeachtlich zu erklären.

Faktisch jedoch ist der Genderismus gleich doppelt Verschwörungstheorie:

  • Inhaltlich, weil es ja um nichts anderes als die frei erfundene, und längst als falsch widerlegte Behauptung geht, alle Männer hätten sich zur Unterdrückung der Frau verschworen,
  • Systematisch, weil die Gender Studies alle Kriterien einer Verschwörung erfüllen, denn sie sind ein kriminelles Betrugssystem, das auf Heimlichkeit, Kooperation und gegenseitigen (falschen) Bestätigungen beruht.

Verblüffenderweise schreit ja gerade alle Welt gegen Fake News, bei denen irgendwer böswillig eine falsche Behauptung aufstellt, die sich aber trotzdem verbreitet, weil dumme Leute sofort bereit sind, sie zu rezitieren und zu verbreiten, weil sie ihnen in ihr persönliches Weltbild passt. Genau so funktionieren Gender Studies, aber niemand an den Universitäten will das wahrhaben.