Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Guter Rassismus, Schlechter Rassismus: Eine Analyse des Linken

Hadmut
21.5.2017 12:11

Anmerkungen zu einem Interview mit einem Professor der Humboldt-Universität.

Die NZZ (wieder mal berichtet eine Schweizer Zeitung über Zustände in Deutschland, wo unsere Medien schweigen…) hat ein lesenswertes Interview mit dem Berliner Geschichtsprofessor Jörg Baberowski, der an der Humboldt-Universität gegen die Existenzvernichtungsmethoden der Linken ankämpft.

Jörg Baberowski ist ein Verfechter des freien Disputs und eckt damit in Deutschland an. Eine trotzkistische Splittergruppe an der Humboldt-Universität in Berlin will den Geschichtsprofessor mundtot machen.

Das sind die Zustände an dieser „Exzellenzuniversität“.

Baberowski beschreibt und beklagt den marxistisch-kommunistischen Kulturrassismus:

Also kann es so etwas wie kulturellen Rassismus eigentlich gar nicht geben?

Doch, den gibt es. In der Sowjetunion der Stalinzeit dominierte diese Form der Stigmatisierung. Der Kultur-Rassist schreibt Menschen aufgrund ihrer kulturellen Herkunft Eigenschaften zu, die er für verwerflich hält. Wie der biologische Rassist auch, glaubt er daran, dass die kulturelle Determinierung handlungsleitend ist. So gab es in der Sowjetunion eine Hierarchie der Nationen, die kulturell begründet wurde. Muslime galten als rückständig, europäische Nationen als modern. Die Verfolgung und Deportation der Tschetschenen oder Krimtataren war zweifellos eine Praxis des kulturellen Rassismus.

Das muss man sich stets vor Augen halten und wurde ja auch – hier und andernorts – schon häufig beschrieben: Das ganze „antifaschistische“ Gehampel, das vorgibt, gegen Rassismus zu sein, will in Wirklichkeit nur einen anderen Rassismus etablieren, der ihrer Ideologie nützlich ist.

So treffend ich die Aussagen Baberowskis in ihrer Gesamtheit finde, an einer Stelle redet er Unsinn:

Wer unterstellte, die Religionszugehörigkeit determiniere das Verhalten von Menschen, wäre zweifellos ein Kultur-Rassist. Die Behauptung, alle Muslime seien rückständig, ist insofern kulturrassistisch.

Das ist grundfalsch.

Denn erstens hat Religion kein anderes Ziel, als das Verhalten von Menschen zu beeinflussen, manche Religionen mehr als andere. Ich verstehe nicht, wie man in Abrede stellen kann, dass Religionszugehörigkeit das Verhalten beeinflusse. Gerade der Islam macht ja sehr weitgehende Verhaltensvorschriften.

Und man kann sehr wohl und sehr seriös die Ansicht vertreten, dass Religiosität rückständig ist. Es ist nicht kulturrassistisch, sondern eher intellektuell-neurologisch, wenn man das Anhängen an ein Gottesbild und fiktive Existenzen außerhalb jeder Wahrnehmbarkeit und Überprüfbarkeit für rückständig hält. Wenn man Religiöse für rückständig hält, dann kann man das auch über jede Teilgruppe sagen. Die Einstufung als kulturrassistisch würde ich da erst zulassen, wenn man versucht, die Religionen als unterschiedlich gut einzustufen, etwa Christentum für fortschrittlicher als den Islam zu halten. Religion an sich aber für rückständigen Quatsch zu halten, kann kein Kulturrassismus sein.

Gut hingegen sind seine Beobachtungen:

Was ist ein Rechtsradikaler?

Die Antwort hängt wohl vom Standpunkt ab. Vor dreissig Jahren war ein Rechtsradikaler noch ein Faschist oder ein Nationalsozialist. Wähler der NPD galten als rechtsradikal. Später galten alle Menschen als rechtsradikal, die sich rechts von der CDU verorteten. Heute ist der Begriff inhaltsleer. Potenziell rechtsradikal ist jeder, der sich nicht selbst als links bezeichnen mag.

Das ist der Punkt.

Es wird geradezu eine Einheitsideologie als Staatsreligion etabliert und jeder „Ungläubige“ stigmatisiert. „Rechtsradikal“ ist heute gleichbedeutend mit dem Begriff des Ketzers in der katholischen Kirche oder dem Kuffar im Islam. In allein drei Religionen – links, christlich, islamisch – geht die Kategorisierung als Nichtteilnehmer mit dem Verstoßen, Ausgrenzen und der Legitimation von Gewalt einher.

Was ist denn heute eigentlich links?

Vor Jahrzehnten galt als links, wer in der sozialen Frage als Anwalt der Schwachen auftrat. Heute gilt als links, was eine Wohlstandselite der Gesellschaft verordnet: staatliche Bevormundung der Bürger, Selbstbestimmung auf Kosten anderer, die Tribalisierung und Ethnisierung der Gesellschaft, offene Grenzen und die Verteufelung des Nationalstaats, die Anbetung der Globalisierung, die Moralisierung aller politischen Fragen und die Rehabilitierung der Religion gegenüber der Aufklärung.

Auch das ist richtig.

Linke sind heute eigentlich nicht mehr politisch, sondern die berühmte dritte Generation, die das versaufen, was die erste Generation aufgebaut und die zweite erhalten hat. Da geht es nur noch darum, sich leistungslos im Moralisierungssumpf unterhalb jedes Stammtischniveaus zu suhlen.

Im Prinzip nichts anderes als eine durchgeknallte Staatsreligion, die Jagd auf jeden andersgläubigen macht.

Und Justizminister Heiko Maas mit seinem Informationskrieg ist darin auch nichts anderes als die heilige Inquisition der Kirche, die die Ketzerei verfolgt.

Die Linken haben also die Macht an sich gerissen? Das klingt nach Verschwörungstheorie.

Die Linken haben die kulturelle Hegemonie im Sinne Antonio Gramscis angestrebt und durchgesetzt. Dieser Kampf um Hegemonie wird nicht in der Politik ausgefochten, denn Politik reagiert nur, sie vollzieht, was der Deutung schon unterworfen worden ist. Die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien sprechen nur noch eine Sprache und unterscheiden sich nicht mehr voneinander. Die eigentlichen Auseinandersetzungen vollziehen sich in den zivilgesellschaftlichen Institutionen, in den Medien, im Bildungswesen, an den Universitäten. Dort aber ist die kulturelle Hegemonie der Linken auf eine Weise strukturell gesichert worden, dass Widerstand zwecklos ist.

Ja. Das beschreibt die Entdemokratisierung.

Ich habe lange gegen den – verfassungsrechtlich verbotenen – Einfluss der Politik auf die Wissenschaft und Universitäten gekämpft, aber womöglich liegt der größere Schaden darin, dass die Universitäten die Politik steuern.

Und darin dann auch die Ursache, warum das Bundesverfassungsgericht diese Trennung aushebelt und jegliche Qualitätsmaßstäbe der Wissenschaft sabotiert. Es geht darum, die Universitäten als Einfallstor offen zu halten.

Wie kommen Sie darauf, dass linke Ideologen das Zepter übernommen haben?

Achten Sie auf den Sprachgebrauch. Gerade im bürgerlichen Milieu sprechen die meisten Menschen dieselbe genormte Sprache und geben sich Mühe, gegen die Auflagen des Tugenddiktats nicht zu verstossen. Denn wer etwas kann und etwas ist, kann auch vieles wieder verlieren.

Das alte Prinzip: Nur der, der der Diktatur zuarbeitet, darf seinen Stand halten. Wer kritisiert, wird abgesägt (Beispiel: Ich).

Auf die politische Korrektheit wird seit einiger Zeit lustvoll eingedroschen. Aber eine überlegte, angepasste Wahl der Sprache ist ja auch Ausdruck von Respekt. Können Sie dies nachvollziehen?

Sie dürfen einen weissen, ungebildeten Mann aus der Unterschicht nach Herzenslust beleidigen. Kein Tugendwächter würde sich darüber empören. Höflichkeit und Respekt im Umgang miteinander sind unabdingbar für eine offene, liberale Gesellschaft – aber Respekt heisst auch: dem Gesprächspartner freies Denken und Sprechen zuzumuten. Die Tabuisierung ist ein Akt der Respektlosigkeit, weil sie dem anderen unterstellt, er sei zu dumm zu verstehen, was gesagt wird. Die Achtundsechziger haben anfangs selbst gegen die Tabuisierung aufbegehrt – gegen das Schweigen ihrer Eltern, die Nazis gewesen waren, sie geduldet oder sich ihnen unterworfen hatten.

Die Achtundsechziger setzten sich mit den Schrecken der Vergangenheit auseinander, aber sie legten zugleich den Grundstein für die Moralisierung des Politischen, indem sie entschieden, worüber und wie über die Vergangenheit noch gesprochen werden konnte. Seither ist der Widerstand gegen einen toten Diktator Legitimation genug, um sich moralisch über andere Menschen zu erheben. Alle anderen Bevormundungsstrategien folgen dem gleichen Muster. Wer über Rassismus, Kolonialismus, über Krieg und Frieden oder das Verhältnis der Geschlechter anders urteilt, als es der hegemoniale Diskurs erlaubt, wird moralisch diskreditiert.

Auch das ist treffend beschrieben: Aus einem eigentlich ganz billigen und leistungslosen Standpunkt, nämlich der Distanzierung vom Nationalsozialismus und dem Dritten Reich, wird die alles überragende moralische Überlegenheit gefolgert.

Eigentlich ein entlarvendes Merkmal des Linken als Schandmal der Dummen. Denn alleine aus einer so billigen Selbstverständlichkeit ohne jegliche weitere Leistung eine moralische Überlegenheit zu folgern ist nichts anderes als ein Dummheitskult. Je weniger einer intellektuell zu bieten hat, desto überlegener soll er sein. Auch hier wieder Parallelen zu Religionen wie dem Islam, in dem der als der frommste und überlegenste gilt, der sich intellektuell auf den Koran reduziert. Es gibt Leute, die der Meinung sind, dass jedes andere Buch überflüssig sei und man kein zweites brauche, man damit dann moralisch am höchsten stünde. Der Effekt ist auch bei der Linken zu sehen. Je hohler die Birne, je mehr man sich geistig auf das beschränkt, was ohnehin auf der Straße herumliegt, desto überlegener fühlt man sich. Diktatur der geistig Besitzlosen.

Sie beschreiben eine Tendenz, die ich ebenfalls beobachte: Die Zugehörigkeit zu einer Peer-Group wird wichtiger als die gemeinsame Orientierung an so etwas wie der Wahrheit. Dies führt zu einer Verarmung des öffentlichen Diskurses.

Nicht um die Plausibilität von Argumenten geht es, sondern darum, auf der richtigen Seite zu stehen. Eine sachliche Auseinandersetzung ist unter solchen Umständen unmöglich. Daran sind jene, die die Moral auf ihrer Seite wissen, auch gar nicht interessiert. Wer ein Argument nicht danach beurteilt, ob es plausibel ist, sondern danach, wer es vorträgt, muss seinen Verstand überhaupt nicht mehr bemühen. Man erzielt einen Machtgewinn durch Diskreditierung. Und man nimmt dafür in Kauf, dass die Aufklärung auf dem Altar der wahren Tugendlehre geopfert wird.

Das Phänomen nennt man heute „Groupthink“. Und ist lange bekannt. Letztlich funktioniert die Linke damit heute nach dem gleichen Prinzip, nachdem auch der Nationalsozialismus ablief, Herdentrieb, Tribalismus (das Thema hatte ich in den letzten Wochen ja oft).

Es lassen sich verschiedene Arten und Steigerungsformen der Diffamierung des Sprechenden unterscheiden. Stufe 1, ziemlich harmlos: Der andere ist ein Idiot. Stufe 2: Der andere ist ein schlechter, also ein moralisch minderwertiger Mensch. Stufe 3: Der andere ist krank.

Ja, und dann gibt es noch eine vierte Stufe: Der andere gehört zu einer Gruppe, die das Recht auf freie Meinungsäusserung verwirkt hat und die man diskreditieren darf, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Ein weisser, heterosexueller Mann darf Rassist genannt werden, eine Frau mit passendem Migrationshintergrund darf hingegen sagen, was sie über andere denkt. Über Schuld und Verantwortung müssen Deutsche anders sprechen, als es Türken oder Arabern gestattet ist. Manche glauben auch, Weisse dürften keine Blues-Musik hören, weil sie sich kulturell aneigneten, was ihnen nicht gehöre. Im Grunde gesteht dieser Essenzialismus Menschen gar nicht mehr zu, durch Reflexion klüger zu werden. Alle sollen bleiben, was sie sind.

Klar. Weil der Klassenkampf angestrebt wird, und das geht halt nicht ohne Gegner. Auch hier wieder Paralellen zum Islam. Auch da geht man davon aus, dass die Welt durch den großen ultimativen Krieg abschließend geläutert wird, und das geht eben nicht ohne Gegner.

Bemerkenswert ist dabei die Selbstwidersprüchlichkeit der Linken:

Einerseits behaupten sie, für die totale Gleichheit und Gleichberechtigung einzustehen.

Andererseits haben sie ein extremes System völlig unterschiedlicher Rechte, die sie Gruppen vergeben, sehr ähnlich dem indischen Kastensystem.

Die Reflexion über den eigenen Standpunkt gehört zur intellektuellen Redlichkeit. Aber in ihrer Extremform führt diese Art der angeblich progressiven Diskurskritik zu einer Ethnisierung des Sprechens. Wie stehen Sie dazu?

Wer so denkt, denkt vormodern. Die Aufklärung hat uns darüber belehrt, dass Argumente unabhängig von der Person gelten sollen. Die Linke hat sich von dieser Errungenschaft freien Denkens verabschiedet. Sie hat den Menschen wieder zum Gefangenen seines Stammes, seines Standes, seiner ethnischen und religiösen Zugehörigkeit gemacht. In dieser Wirklichkeit kann man Prestigegewinne erzielen, wenn man sich auf Herkunft und Kultur beruft.

Recht hat nicht, wer das bessere Argument auf seiner Seite hat, sondern wer belegen kann, einer diskriminierten Opfergruppe anzugehören. Dieser Verlockung können nur wenige Menschen widerstehen. Inzwischen empfinden sich auch jene, die von den Eliten als «white trash» bezeichnet werden, als Opfer. Und sie haben Erfolg damit, wie die Wahlen in den USA gezeigt haben.

Genau das habe ich ja neulich rund um die Amygdala beschrieben. Es geht nicht mehr darum, was man sagt, sondern nur noch in eine Einteilung der Menschheit in befreundete und verfeindete Herden.

Warum haben sie es gerade auf Sie abgesehen?

Ich habe vor einiger Zeit einen bekannten britischen Historiker in mein Doktoranden-Kolloquium eingeladen, den Autor einer Biografie über Trotzki. Diese Einladung empfanden die Sektierer als Beleidigung ihres Religionsstifters und forderten mich auf, meinen Gast wieder auszuladen. Das lehnte ich ab, und seither verfolgen die Extremisten mich mit Verleumdungen.

Religionsstifter … Treffer!

Ist die Freiheit von Forschung und Lehre in Gefahr?

Sie ist in Gefahr, wenn die Universitäten Fanatikern, Eiferern und Tugendaposteln das Feld überlassen. Die Universitäten, an denen einst das wilde Denken zu Hause war, an denen man intellektuell etwas wagen konnte, haben sich in Orte des Konformismus verwandelt. Im Falle Münklers stellte sich am Ende heraus, dass eine einzige Person hinter der Kampagne stand.

Der Effekt ist heute häufig zu beobachten, dass winzige Splittergruppen mit den Mitteln moderner Kommunikationstechnik vortäuschen, eine Mehrheit zu sein.

Ist mir neulich auch passiert: Ich wurde aus mehreren Accounts angepöbelt, die dann „zum Beweis“ andere zitierten, aber bei genauem Lesen zeigte sich, dass das alles nur eine Person war.

Wir haben nicht nur Tribalismen, sondern diese Tribalismen beruhen sogar auf vorgetäuschten, eingebildeten, virtualisierten Herden, die trotzdem ausreichen können, bei anderen den Herdentrieb auszulösen.

Gerade in den Geisteswissenschaften gibt es ja diesen Aberglauben, dass etwas wahr ist, wenn es vorher schon andere gesagt haben. Dieses Argumentationsmuster lässt sich natürlich trefflich ausnutzen, wenn man selbst unter verschiedenen Identitäten auftreten kann.

Wer öffentlich angegriffen wird, muss sich wehren. Man darf Fanatikern und selbsternannten Moralaposteln nicht die Deutungshoheit überlassen. Auch in der linken Szene wird inzwischen erkannt, dass die Überschreitung von Grenzen auf ihre Urheber zurückfällt. Denn die Verleumder bedenken nicht, dass es in der postheroischen Gesellschaft von Vorteil ist, ein Opfer zu sein. Wer als Opfer wahrgenommen wird, kann sich Gehör verschaffen. Wäre ich ein hilfloser und machtloser Hartz-IV-Empfänger, könnte man mich leicht zum Schweigen bringen.

Dann würden wir dieses Gespräch kaum führen.

Und niemand würde überhaupt bemerken, was geschieht. Wer sprechen und schreiben kann, soll aber sagen, was der Fall ist.

„Wer sprechen und schreiben kann, soll aber sagen, was der Fall ist.“

Könnte man sich eigentlich in Stein gravieren lassen und über das Blog hängen.

Noch ein hübscher Nebenfund. Wikipedia schreibt zu Trotzkismus:

Eine unter anderem von trotzkistischen Bewegungen verwendete Methode ist jene des „Entrismus“, der offenen oder verdeckten Mitarbeit in Parteien und Organisationen. Ziel kann dabei sein, die eigene Ideologie zu verbreiten, Mitglieder zu gewinnen, den Kurs der Organisation zu verändern, in Zeiten der Marginalisierung beziehungsweise des Verbots revolutionärer Organisationen nicht vollständig vom politischen Geschehen isoliert zu sein oder eine legale politische Arbeitsmöglichkeit zu haben.

und von da kommt man auf Entrismus:

Entrismus ist eine von verschiedenen kommunistischen, vor allem von trotzkistischen Organisationen angewandte Taktik des gezielten (mitunter heimlichen) Eindringens in Organisationen, v. a. in Parteien der Arbeiterbewegung, seltener anderer Sozialer Bewegungen. Ziel kann dabei sein, von innen heraus Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, die eigene Ideologie zu verbreiten, Mitglieder zu gewinnen, den Kurs der Organisation zu verändern oder auch in Zeiten der Marginalisierung beziehungsweise des Verbots revolutionärer Organisationen nicht vollständig vom politischen Geschehen isoliert zu sein („Überwinterungs-Entrismus“) oder eine legale politische Arbeitsmöglichkeit zu haben.

Genau das ist mit den Piraten passiert und passiert gerade mit linken Parteien und den Universitäten.

Hat man ja oft genug erlebt, dass die dann plötzlich in großen Personenzahlen bei irgendwelchen Abstimmungen auftauchen und dann Entscheidungen, Personalwahlen usw. übernehmen.