Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gewalttätiger Feminismus

Hadmut
30.3.2016 22:17

Na, das ging ja schnell.

Ich hatte doch gerade erst erwähnt, dass sich in Berlin feministische Rädelsführer mit der „Interventionistischen Linken” zusammengetan haben, die laut Behörden als Schnittstelle zu gewalttätigen Gruppen (Schlägerdienstleister) gelten.

Die kommen flott zur Sache.

Siehe hier, hier und hier (Danke für die Hinweise).

Ein Küchengeschäft in Leipzig hatte in den Geschäftsfräumen eine 1,50 Meter hohe Holzskulptur einer nackten Frau. Und weil das Küchengeschäft die Figur nicht wegstellen wollte, hat man die mit Farbe beschmiert und Scheiben eingeworfen.

Da gehen jetzt gewalttätige Kriminelle herum und schreiben den Leuten vor, was sie ihn ihren Laden stellen dürfen und was nicht. Und wer nicht gehorcht, dem wird der Laden ruiniert. Genau wie damals die SA. (Erinnert an Berlin, wo sie Gastwirten die Gaststätten demolieren, wenn die Mitglieder unerwünschter Parteien reinlassen.)

Warum ein Küchengeschäft?

Konkret ging es uns um eine ca. 1,50 m große Holzskulptur direkt in dem Geschäft. Abstrakter gesehen ging es jedoch ebenso um die Thematisierung radikal feministischer Kämpfe gegen das kapitalistisch patriarchale HERRschaftssystem als deren Teil wir uns ansehen.

Der internationale Frauen*kampftag ist schon eine Weile her- unser Widerstand gegen dieses System darf sich jedoch nicht auf ein einmaliges auf-die-Straße-gehen an diesem Tag beschränken- sondern muss alltäglich sein.

Also Besitzende des „Küchenfuchs“ Küchengeschäfts:
schmeißt die Holzpuppe raus, sonst tun wir es. Unsere Ideen sind Vielfältig.
Wie wäre es zum Beispiel damit, die Puppe vermummt auf die Fahrbahn zu stellen und sie mit einem Bengalo zu versehen? Sie würde ein wenig die städtische Infrastruktur lähmen und zugleich ein Symbol sein für den Widerstand gegen das Patriarchat. Unser Widerstand ist alltäglich.

(Typisch links: Nicht nur die Ideen sind vielfältig, die Rechtschreibung ist es auch.)

Damit besteht aber auch ein direkter Bezug zu der Veranstaltung zwischen Feminismus und Linksradikalen, denn die gehörte zu diesem „Frauenkampftag”.

Was haben die überhaupt gegen so eine Skulptur?

Eigentlich bescheuert, denn einerseits rennen sie als Femen nackt herum, und treten in anderen Ländern (wie den USA) für das Stillen in der Öffentlichkeit, Oben-Ohne-Baden und das Zeigen der Brüste ein. An einer Holzfigur stören sie sich dann aber.

Die enorme Sexualisierung dieser Gesellschaft ist geprägt durch klare Wert- und Normvorstellung. Halb nackte, stets perfekt geformte und makellose Frauenkörper finden wir auf etlichen Werbeplakaten in den Straßen, im Fernsehen- und eben auch auch in den Räumen besagten Küchengeschäfts. Ja,richtig gelesen.
Die ca. 1,50 m hohe Holzskulptur kniet in dem Laden, direkt hinter dem Schaufenster, mit Blickrichtung Straße in einer unterwürfigen und zugleich willigen Pose. Nackt, versteht sich von selbst. Als kleines „Extra“ können Kund*innen Kleinigkeiten auf dem Hintern der Skulptur abstellen. Die Figur dient in diesem Zusammenhang als Werbung. Die Botschaft ist klar. Ich bin geil, komm rein, kauf eine Küche. Ist doch klar, oder?

Das Problem liegt etwas anders. Dazu muss man radikalfeministische Veranstaltungen besucht haben. Denn dahinter stecken zwar durchaus manchmal jüngere, halbwegs ansehnliche Leute, aber zentral steuernd meist ziemlich hässliche Leute, verbittert, verbiestert, und meist eben fette Lesben. Und fette Lesben ist keine Polemik, da sind viele mit Hormon-Problemen unterwegs.

Und die ertragen das nicht, wenn da jemand besser aussieht. Schneewittchen-Syndrom, sofort vergiften.

Sie ertragen es auch nicht, dass es überhaupt irgendwelche Wertmaßstäbe gibt. Der gleiche Hintergrund wie im Beruf und in der Wissenschaft: Jegliche Wertmaßstäbe, Qualitätsmerkmale, Leistungsanforderungen, Prioritäten, Rangordnungen, Bewertungen müssen unterbleiben.

Warum?

Weil sie völlig ohne jede Leistung, jedes Lernen oder Können, jede Ausbildung, ohne jeden Nutzen oder die Fähigkeit, sich selbst zu ernähren, auskommen wollen und schlicht für das völlige Nichts-Können, Nichts-Tun, Nichts-Bieten, Nichts-Sein, Nichts-Darstellen mühelos und auch bei völliger Wertlosigkeit voll durchfinanziert werden wollen. Deshalb bekämpfen sie jegliche Wertmaßstäbe, jedes Bild einer schönen Frau. Hängetitte liegt auf Schwabbelbauch ist das Minimum, was man wahrnehmen darf.

Zahlen sollen das dann die anderen, nämlich – ist ja sonst keiner mehr da – die Männer. Sie haben ein Bild von der Frau, die sich nicht die allergeringste Mühe geben, nicht können, nichts machen oder lernen muss, nach nichts aussehen, und trotzdem lebenslang von Männern finanziert wird. Und damit das funktioniert, müssen jegliche Anforderungen an Frauen abgeschafft werden.

Wie sie das nennen?

Sie nennen es „Emanzipation”.