Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gibt es Deutschland in 15, 20, 30 Jahren noch?

Hadmut
7.6.2015 10:58

Meinungsumfrage!

Seit ich mich nicht mehr nur mit Technik, Informatik und Wissenschaftsbetrug, sondern auch mit Politik, Feminismus, Journalismus und allgemeinem Betrug befasse, verfestigt sich bei mir die Auffassung, dass Deutschland nicht nur auf einem steilen Abwärtskurs ist (wie schon oft in Blogartikeln beschrieben). Aber nicht nur das.

Ich bin inzwischen der Auffassung, dass der Absturz nicht mehr aufzuhalten ist, wir haben den Punkt überschritten, an dem noch was zu retten gewesen wäre:

  • Bevölkerungsschwund. Trotz umfangreicher Einwanderung nimmt die Bevölkerungszahl stark ab, in vielen Schulklassen sitzen überwiegend oder fast nur Zuwanderer. Die aber sind am Prinzip Deutschland so gar nicht interessiert.

    Ich bin der Auffassung, dass beim Bevölkerungsschwund aber die kritische Marke überschritten ist. Denn die starken Jahrgänge 1960 bis 1965 werden in 10 bis 15 Jahren in Rente gehen. Sie stehen dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung (und altersbedingt auch vorher schon nicht mehr in vollem Umfang) und müssen auch noch versorgt werden. Selbst wenn wir jetzt aber Kinder produzierten wie bekloppt, kämen die „zu spät”.

    Um das noch halbwegs aufzufangen bräuchten wir jetzt Zuwanderer, die jetzt in Deutschland Ausbildung machen und dann in 10 Jahren voll einsatzbereit sind. Also Leute, die jetzt so um die 18 bis 20 Jahre alt sind und auf dem Stand Abitur oder guter Realschulabschluss und ausbildungswillig sind. Haben wir aber nicht.

  • Verblödung. Wissen und Ingenieurskunst sind/waren unser einziges Kapital. Bodenschätze, Landwirtschaftsfläche, Tourismus und dergleichen haben wir alles nicht in einem Maß, das uns ernstlich Überleben sichern würde. Ausgerechnet das Einzige, was uns wirtschaftlich am Leben hielt, machen wir gerade kaputt.
  • Lehrpläne. Wir werfen gerade nahezu alles, was gut und nützlich war, aus den Lehrplänen und machen aus den Schulen und Kindergärten so eine Art Ideologie-Kindergarten mit Masturbationsförderung. Und besetzen sie mit Lehrern, die nichts anderes mehr können und den Quatsch glauben.

    Irgendwann wird man merken, dass man damit gegen die Wand fährt.

    Aber was will man dann dagegen machen? Man hat ja dann keine befähigten Lehrer mehr, da herrscht ja jetzt schon Mangel. Wenn aber erst mal die, die diesen Verblödungsparcours selbst durchlaufen haben, Lehrer geworden sind, woher soll dann noch ein besser Unterricht kommen können? Wie sollten Lehrer lesen, schreiben, rechnen, Biologie, Chemie, Physik und überhaupt Denken und Überlegen lehren können, wenn sie es selbst nie gelernt haben und nicht wissen, was das ist?

  • Verbeamtung. Wir reichern die Universitäten, Schulen und die Politik nicht nur bis zum Anschlag mit Korrupten, Ideologen und Idioten an, wir machen sie auch noch unkündbar. Unsere Universitäten sind nicht nur kaputt. Es ist auch der Weg zur Reparatur versperrt.
  • EU, UN, TTIP und so weiter: Wir sind demokratisch komplett enteignet worden. Wir haben hier im eigenen Land nichts mehr zu entscheiden oder bestimmen. Damit gibt es keine wirksamen Bestandsinteressen mehr. Die, die hier Einfluss nehmen, verfolgen keine auf den Bestand des Landes gerichteten Interessen mehr, sondern im Gegenteil feindliche Interessen, weil wir als Land einigen wirtschaftlich im Wege stehen oder als Buhmann angesehen werden.
  • Bundesregierung. Eine Witztruppe, ein korrupter Narrenverein.
  • Überschuldung. Die Staatsschulden wachsen jährlich an. Da wird nichts abgebaut, die bleiben nicht mal konstant. Einen enormen Teil unserer Wirtschaftsleistung drücken wir für Zinsen ab. Indikatoren dafür, dass wir uns übernommen haben, sind die Null-Zinsen und die künstliche Inflation. Wirtschaftlich können wir die Schuldenlast eigentlich schon nicht mehr tragen, also müssen solche Tricks herhalten.

    In letzter Zeit mehren sich die Stimmen, wonach Bargeld bald abgeschafft wird. Unbestritten hätte das Vorteile, aber es hat auch enorme Gefahren. Weder haben wir eine angemessen stabile, sichere und zuverlässige IT-Infrastruktur, noch entsprechend vertrauenswürdige Politik. Man kann dann Negativzinsen nicht nur auf Bankguthaben, sondern auf jedes Geld erheben. Oder wir bekommen den Dollar als Schattenwährung.

  • Der Zerfall hat eingesetzt. Man merkt an immer mehr Stellen, dass der Staat nicht mehr funktioniert, auch wenn es bisher nur Kleinigkeiten sind. Mein Reisepass läuft demnächst ab. Als ich ihn vor 10 Jahren beantragt habe, erschienen die damaligen Probleme schon als so kurios, dass sogar der Heise Newsticker damals darüber berichtete. Heute wohne ich in Berlin und die Probleme von damals erscheinen mir lächerlich im Vergleich zu damals, könnten meine Urlaubsplanung für dieses Jahr kaputt machen. Denn in Berlin ist es inzwischen fast unmöglich geworden, einen neuen Reisepass rechtzeitig zu beantragen. Man kann nicht mehr einfach zur Behörde gehen, sondern muss vorher per Webseite einen Termin vereinbaren. Die Software erlaubt aber nur, Termine innerhalb der nächsten 6 Wochen zu buchen – und die sind immer schon komplett ausgebucht. Für alle Einwohnerämter in Berlin. Also selbst dann, wenn einem der Ort egal ist und man stundenlang durch ganz Berlin zu fahren bereit ist, man bekommt erst gar keinen Termin mehr. Inzwischen kursieren unter Kollegen schon Tipps, wonach man morgens um 5.30 eine Chance hätte, weil die Software da jeweils neue Termine für den Tag in 6 Wochen und abgesagte Termine freigibt. Bei solchen Problemen wird’s nicht bleiben, das wird schlimmer werden.

Meine Prognose wäre, dass Deutschland in 20, spätestens 30, vermutlich schon in 15 Jahren implodiert. Die Rentenfrage wird sich dann vermutlich nicht mehr stellen, weil es kein Rentensystem und so weiter mehr gibt.

Ich glaube, wir erleben hier gerade einen Staat im Zerfall.

Vielleicht nicht so schnell wie Griechenland, Österreich, Schweden, aber meines Erachtens doch nach dem Point of no return.

Wie seht Ihr das?


127 Kommentare (RSS-Feed)

Benjamin
7.6.2015 11:14
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Der Bevölkerungsschwund an sich wäre zu verkraften wenn in die Lücke nicht Millionen von Zuwanderern stoßen würden. Afrika wird seine Bevölkerung bis 2050 um eine Milliarde auf zwei Milliarden verdoppeln.

Deutschland wird es bald nicht mehr geben. Von den alten Ägyptern stehen noch die Pyramiden. Der Nachlasse der Deutschen bzw. der gesamten europäischen Hochkultur wird geistiger Natur sein.

Asiatische Studenten werden immer wieder auf deutsche Namen in ihrem Studium der Naturwissenschaften oder der Mathematik stoßen.


Hadmut
7.6.2015 11:23
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> Asiatische Studenten werden immer wieder auf deutsche Namen in ihrem Studium der Naturwissenschaften oder der Mathematik stoßen.

…und sie für Amerikaner halten…


Bodo
7.6.2015 11:32
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Diagnose: Akuter Erkenntnisgewinn bei bereits bestehendem chronisch-rezidivierenden Realitätssinn.

Therapieempfehlung: Abonnements von Welt, Süddeutscher Zeitung und Spiegel, täglicher Konsum von Tagesschau und Tagesthemen, Mitgliedschaft in einer im Bundestag vertretenen Partei dringend anzuraten…


Rechnungsprüfer
7.6.2015 11:39
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Die Frage stelle ich mir täglich, insbesondere weil nun auch kleinstädte mit Integration überflutet werden. In traditionelles wird kaum noch investiert, dafür weht bald an jedem Rathaus eine Bunte Fahne. Bald wird jede Kleinstadt eine Moschee haben. Mir ist schlicht schleierhaft, warum Politik permanent von uns verlangt, dass wir uns anzupassen haben und nicht umgedreht, jene die zu uns kommen. Vielleicht legt die CDU es auch darauf an, dass der Knoten mal platzt, aber es könnte dann auch schön zu spät sein.


magiccap
7.6.2015 11:45
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Gut moeglich. Wenn uns bis dahin nicht unser technologisierter Alltag implodiert. Vermutlich scheren die Sueddeutschen Laender irgendwann aus. Bayern marschiert dann in Oesterreich ein. Die Schweiz wird Opfer einer Art Reverse Aquisition von Baden-Wuerttemberg. Der Zirkel der Wohlhabenden ist wieder etwas kleiner geworden. Wenn der Osten dann vollkommen ausgesaugt ist verschiebt Polen ohne viel Widerstand zu erfahren seine Grenze ein paarhunder Kilometer nach Westen. Berlin bekommt wieder eine Mauer aussenrum, weil die ergrauten Gender-Hipster dort keiner haben will. Hamburg wehrt sich noch eien Weile gegen die Daenen und das Saar- und Rheinland zuckt nur kurz mit den Schultern als sich die Amtssprache malwieder aendert. Der Rest stellt dann etwas ueberrascht fest, dass ausser VW nichts spannendes geblieben ist, nennt sich um in Grosswolfsburg und ueberlebt so knapp, wie es die umliegenden Laender, die sich am Neuwagen-Transit-Zoll bereichern, zulassen …


feel'n good on a wednesday
7.6.2015 11:45
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Mal so gefragt, was wäre den ein gutes Land zu umsiedelen? Besitze zweifache Staatsbürgerschaft: deutsch und russisch.


Hadmut
7.6.2015 11:46
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> Mal so gefragt, was wäre den ein gutes Land zu umsiedelen?

Das frag ich mich auch schon die ganze Zeit…


Michael Kumpmann
7.6.2015 11:55
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Deutschland wird ruiniert und dann billig an China verkauft. 😉


Gedöns
7.6.2015 11:57
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Nun, gerade die osteuropäischen Staaten werden wohl wieder einen eisernen Vorhang hochziehen und eine Anbindung an Russland suchen müssen – genauer: an die BRICS-Staaten. Flüchtlinge werden diesmal dann in umgekehrter Richtung die Mauer überwinden.
Hier wird ja schon fleißig die Verachtung der weißen europäischen Völker geübt – es wird sich hier also nicht viel ändern …


Michael Kumpmann
7.6.2015 12:02
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Andere Prognose:

Es wird sich an China nichts ändern, aber in 50 Jahren werden Leute, die nicht in einer kommunistischen Diktatur leben wollen, von Deutschland aus nach China auswandern.

Die in Deutschland regierende Koalition aus Linken und Grünen wird, um das zu verhindern, im Osten eine Mauer errichten.

Die Grünen werden gleichzeitig, der Umwelt zu Liebe alle Elektrizität komplett verbieten, in ihrem Plan, in 200 Jahren das Feuer komplett zu verbieten.

Deutsche werden im Namen des Naturzustandes von Rousseau auf ein Nomadenleben eingestellt, aber auf ein vegetarisches Nomadenleben.

Damit alle Menschen gleich sind, werden Namen durch Nummern ersetzt.

Kinder werden nicht von Eltern aufgezogen, sondern von speziell ausgebildeten Grünen.


David
7.6.2015 12:04
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Kulturpessimismus.

Natürlich richtet der Gender-Feminismus nachhaltigen Schaden an, aber ich denke, er hat den Höhepunkt überschritten. Ich wüsste keinen einzigen Fall, wo sich die Bevölkerung für Genderismus oder den neuen, aggressiven, misandrischen Feminismus ausgesprochen hätte, der sich mit Miss Piggy (ist die bipolar, narzisstisch, borderline?) ein passendes Aushängeschild gewählt hat.

Auch immer mehr Frauen wenden sich angewidert ab.


TOPCTEH
7.6.2015 12:09
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Zum Zerfall ist noch zu ergänzen, dass die Bestandsinfrastruktur konstant am Vergammeln ist, während die Steuergelder in schwachsinnige Prestigeprojekte (BER, $21, …) versenkt werden. In Bildungseinrichtungen fällt einem wortwörtlich die Decke auf den Kopf, während aber offenbar genug Steuergeld für Genderschwachsinn wie “Studierendenwerke” da ist. Die digitale Infrastruktur kommt wegen lobbygetriebenem Komplettschwachsinn wie “Störerhaftung” nicht in die Pötte, während woanders jede Burgerbude “free wifi” hat. Und die uferlose Bürokratie wird auch bald implodieren. Die einzige Zukunftsbranche werden wahrscheinlich Fackel-und-Mistgabel-Verleihe werden.


thogo
7.6.2015 12:12
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Ach Herrje. Hadmut, hast du den Blues? Die (einzige!) wirkliche Angst der Germanen war ja angeblich schon immer ob ihn der Himmel auf den Kopf fällt. Deine Fragestellung ist ja eine beliebte Variante davon.

Gibt es Deutschland in X Jahren noch (unter Ausschluss größerer planetarer Katastrophen mal abgesehen):

als Verwaltungseinheit? –> Ja

mit der selben Bevölkerung? –> Nein:
Einige von uns werden da ja da noch leben, aber natürlich wird sich die Zusammensetzung der Einwohner geändert haben. Aber das ist nichts Neues, das gab es schon immer. Das sich die Zusammensetzung nicht ändert ist eher ein neueres Phänomen seit Reichseinigung unter Bismark. Stell Dir Preußen vor mit Aufnahme der Hugenotten, diverse Kriege der Kleinstaaten vor. Oder die Änderungen der Bevölkerung im Zuge der Religionskriege…

Wird das Auswirkungen haben: –> Ja
Aber so wie ein um 1900 sozialisierter Mensch z.B. aus Bremen, Berlin oder München seine Stadt je 50 Jahre später nicht vorstellen konnte (oder wenn er es erlebte: ganz schrecklich fand) so geht es auch uns. BTW – im ländlichen Land sieht das anders aus. Dort gibt es teilweise Jahrhundert alte Strukturen die am Bodenbesitz gekoppelt sind und damit Änderungen eine zeit lang wesentlich mehr Widerstand entgegensetzen können.

Kann diese ständige Adaption schief gehen: –> Na klar, Reiche und Zivilisationen entstehen und vergehen. Aber wie für alles gilt: Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

Was können wir tun? –> Uns einmischen.
Demokratische Prozesse zielen meiner Meinung ja nicht darauf ab die beste Lösung schnell zu erzielen sondern so zäh und langwierig zu sein um die schlimmsten Auswüchse zu verhindern.

Daniele Ganser hat hat ja mal die schöne Frage aufgeworfen wer neben der USA die andere Großmacht ist: Nicht China, Russland etc.: Seine nachvollziehbare Antwort: Die öffentliche Meinung ist es.
Daher meiner Meinung nach die ganze Überwachung, Manipulationen etc. So wie früher Spione der Gegenseite gejagt wurden, so werden heute Whistleblower gejagt, Propagandafeldzüge gegen Andersdenkende gezielt geführt (Russland hat seine Trollfabriken, wir haben PR-Agenturen etc.). Genderismus ist, so wie in diesem Blog ja schön seziert eine, z.Z. relativ effektive Waffe in diesem Spiel nach dem Muster “Teile und Herrsche”. In dieser Variante: “Teile Weibchen & Männchen und spiele sie gegeneinander aus”


Zaza
7.6.2015 12:13
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Hier muss ich Herrn Danisch zu 100 % zustimmen.
Deutschland ist auf dem absteigenden Ast, und der Point of no Return ist überschritten. Der war in den ´80ern, da hätte man das Ruder noch rumreißen können. Aber dank Trottel wie Norbert Blüm und seinem Märchen von der sicheren Rente und dem moralischen Druck von linksgrün ist die Chance verpasst worden.

Wenn die Babyboomer in 10 – 15 Jahren in Rente gehen ist die Party vorbei, spätestens. Dann werden aus Leistungsträgern Leistungsempfänger, und es sind nicht genug neue Leistungsträger da um die versprochenen Renten zu erwirtschaften.

Die Zuwanderung, da völlig ungeregelt, verschärft die Probleme. Ich plauder mal aus dem Nähkästchen: 80 – 90 % der illegalen Einwanderer die unter keinem denkbaren Aspekt ein Bleiberecht haben werden nicht abgeschoben. Von denen die an der Grenze aufgegriffen werden sind ca. 95 % muslimische Männer zwischen 18 und 40, etwa die Hälfte Analphabeten.

Die Folge wird bestenfalls Verarmung, schlimmstenfalls bürgerkriegsähliche Zustände sein.

Was glaubt ihr was in Neukölln los sein wird wenn kein Hartz-IV mehr fließt…..


Grundgesetz
7.6.2015 12:26
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Ich teile die pessimistische Einstellung. Mich wundert es allerdings, das die Gesellschaft im heutigen Zustand noch so gut funktioniert.(wenn man mal Moral und Anstand ausblendet)
Vielleicht gibts ja noch so eine Art dunkle Energie die einiges abfängt.

Was die deutsche Identität angeht, ist der Zug abgefahren. Wir sind ein Einwanderungsland, jedenfalls überall dort, wo es Arbeit gibt.
Das ist auch nicht mehr rückgängig zu machen und auch so beabsichtigt. Von Deutschland darf nie wieder eine Gefahr ausgehen. Dieses Ziel wird mit der hemmungslosen Einwanderung erreicht.


Roland K.
7.6.2015 12:27
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Der altersbedingte Schwund ist nicht wirklich ein Problem – stehen die Holländer auf der “Roten Liste”? Es ginge weiter, aber nur “anders” und DAS ist angesichts unserer vollkommen verblödeten Politikerkaste DAS Problem!Der Rest hängt damit eng zusammen.Die Passgeschichte klingt interessant, ist aber wohl eher “typisch Berlin”. Hier in Stuttgart gehts sehr flott ohne Anmeldung.


jak
7.6.2015 12:37
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„Mir ist zunehmend der Verdacht gekommen, daß die westliche Zivilisation nicht bloß bedroht ist, sondern daß sie eigentlich schon tot ist. Sie starb wahrscheinlich vor vielen Jahren; wir haben es damals nur nicht bemerkt. Der Westen befindet sich gegenwärtig in einem solch fortgeschrittenen Stadium des Niedergangs, daß irgendeine Art von Kollaps nicht länger vermieden werden kann. Der vorhandene Bewegungsimpuls ist zu groß, und die herrschenden Oligarchen versuchen nicht einmal, auf die Bremse zu treten. Ein Kollaps wird stattfinden…“

In der Tat scheinen sich die Entwicklungen immer mehr zuzuspitzen. Was der Fjordman (G. Faye zitierend) „geistiges Aids“ nennt ist allgegenwärtig. Es ist die fundamentale Abwesenheit jeglichen Willens zur kollektiven Selbsterhaltung bei uns. Die ganze Gender/Multikulti/Trallala-Soße ist doch nur Symtom. Jeder noch so kleine Versuch den Wahnsinn zu mäßigen wird hysterisch bekämpft und niedergetrampelt (siehe die brave Pegida oder gar die noch viel bravere AfD). Was hält unsere unfassbar liberalen, emanzipierten westlichen „Völker“ denn noch anderes zusammmen als Konsumismus und der Wohlfahrtsstaat (hierzu gehört auch der ganze parasitäre Apparat der Ideologieproduktion). Doch bedauerlicherweise leben wir demographisch, geistig-moralisch, kulturell, ökologisch seit Jahrzehnten von der Substanz. Bestenfalls dürften wir uns auf lateinamerikanische Zustände zubewegen mit Massenarmut, Rassenkonflikten, Bürgerkriegen, (organisierter) Kriminalität usw. Das heißt nicht, dass zwangsläufig schlagartig die Welt untergeht und es werden auch in hundert Jahren noch „Menschen“ (A. Merkel) in Deutschland leben. Nur dass dieses „Deutschland“ dann nur noch wenig mit der behaglichen BRD zu tun haben wird in der wir aufgewachsen sind. Das klügste dürfte sein sich soweit möglich vom System unabhängig zu machen, Lügenpresse und Glotze links liegen zu lassen, wenn üüberhaupt dann keine Blockparteien mehr zu wählen und sich ansonsten in Stoizismus zu üben…


User
7.6.2015 12:40
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genau das habe ich mir vor ein paar tagen gedacht 🙂 es ist wie auf der titanik, der eisberg wurde bereits gesichtet aber es gibt noch häppchen an der bar und die musik spielt weiter – rettungsboote ins wasser lassen? ach komm wird schon schief gehen…


Jakob
7.6.2015 12:46
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Zu dem Reisepass: Ich hatte das ganze Spiel letztes Jahr (ebenfalls in Berlin) hinter mir. Damals gab es tatsächlich noch Termine (allerdings mit gut 4 Wochen Wartezeit). Das Foto wurde erst beim dritten Einscannen akzeptiert. Die haben da eine nervige Software, die Fotos automatisch analysiert und zurückweist, wenn die Positionierung auf dem Bild nicht exakt stimmt. Nach dem Termin ist erst mal nichts passiert und ich habe ca. 6 Wochen vergeblich auf eine Benachrichtigung gewartet. Als ich dann beim Bürgeramt nachgefragt habe, war der Pass schon längst da und mir wurde mitgeteilt, dass gar keine Benachrichtigung versendet wird (1x Briefporto wäre ja auch wirklich zu viel verlangt bei den 59 Euro für einen Pass).

Auch toll ist die Abbuchung der Gebühren. Als Empfänger war lediglich “BANK” angegeben und der Verwendungszweck war irgendeine kryptische Nummer. Ich wollte das Geld schon zurückbuchen lassen, bis ich nach einigem Überlegen auf die Idee gekommen bin, dass “BANK” für “BürgerAmt NeuKölln” steht und es die Gebühren für den Reisepass sind.

Ach ja: Man kann sich zur Not (am besten direkt zu Beginn der Öffnungszeiten) auch vor Ort eine Wartenummer geben lassen. Aber dazu muss man wohl einen vollen Urlaubstag einplanen.


Stefan
7.6.2015 12:48
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Nunja..

(aus dem Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation des WBGU S. 336)
„Dies [die Schaffung einer gerechten Weltordnung, Anm. von mir] aber stellt Entscheidungsträger in Politik, Wirt-
schaft und Gesellschaft vor fundamentale politische
wie intellektuelle Herausforderungen: Politisch erfor-
dert es die historisch ungekannte Überwindung tra-
dierter Souveränitätsvorstellungen und rein machtge-
leiteter Weltpolitik zu Gunsten der dauerhaften Bereit-
stellung globaler Allgemeingüter. Intellektuell bedarf
es tragfähiger Strategien und Konzepte, die eine nach-
haltige globale Entwicklung in grenzüberschreitenden
demokratischen Strukturen verankern, Antworten auf
die globalen Gerechtigkeits- und Verteilungsfragen des
21. Jahrhunderts formulieren und dabei nicht zuletzt
weltweit Legitimität für sich beanspruchen können.“

Einer Gesellschaft, die sich noch an Ideen wie Freiheit und Gerechtigkeit erinnert, dürfte das deutlich zu weit gehen. Aber eine Gesellschaft, deren “Bildungsbürger” linke-Berufsignoranten sind, und deren Proletariat sich aus allen möglichen kulturellen und religiösen Ethnien zusammensetzt, dürfte schon eher für so eine Transformation zu haben sein.


Unerster
7.6.2015 12:53
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Die Aufzählung einiger Zustände ist sehr müßig und vielleicht Fehlerhaft. Schaut man sich die Geschichte der letzten dreihundert Jahr an weiß man sofort das eine Änderung kommen wird. Vielleicht kommt jemand und schlägt Thesen an einer Kirchentür an? Heute im Internet?

Das deutsche Volk ist so satt, verschuldet, verdummt und von sich selbst überzeugt das im Moment nichts besonderes zu erwarten ist. Aber die linke Seite wird mobil in Europa. Obama macht alles um die Völker Europas gegeneinander zu hetzen und hat Gehilfen in Europa gefunden. Warten wir es ab.

Ich habe über 30ig Jahre DDR erlebt und wurde überrascht. Ich werde noch einmal überrascht. Vielleicht nach 35 Jahre BRD?


Bert
7.6.2015 12:56
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Ich verstehe es auch nicht das gerade unsere “Freunde” aus Anatolien hier massenweise aufgenommen werden. Gerade die bildungsfernsten der Bildungsfernen. Da muss man sich auch nicht wundern. Wenn die nichtmal bereit sind deutsch zu lernen, werden die bestimmt auch nicht auf die Idee kommen was anderes lernen zu wollen.

Wenns so weiter geht fahren wir hier bald auch mit Eselkarren durch die Gegend und wohnen in Lehm- oder Wellblechhütten.

Das die systematische Dekonstruktion der klassischen Rollenverteilung ihr übriges getan hat brauche ich auf diesem Blog ja nicht extra zu erwähnen.

Von daher müssen zumindest zwei Dinge passieren bevor es besser werden kann:

1) Schmeisst integrationsunwillige Ausländer endlich raus. Integration funktioniert bei Menschen nicht die es schon die letzten 30 Jahre nicht wollten.
Ein Erdogan der sich in Köln vor zig 10-Tausenden hinstellt und hier sagt das Integration ein Verbrechen sei ist wenig hilfreich.

2) Bevördert das klassische Rollenbild wieder. Kann ja nicht wahr sein das Frauen schief angeguckt werden, die gerne zuhause in Heim und Herd bleiben möchten.


Eldoran
7.6.2015 12:56
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Nun, ich stimme dir bei der Einordnung der Symptome zu, allerdings bin ich ziemlich sicher, dass du bei Einem Großteil von falschen Ursachen ausgehst.

Bevölkerungsschwund. Trotz umfangreicher Einwanderung nimmt die Bevölkerungszahl…

Stimmt so weit, allerdings bringen aktuell mehr arbeitsfähige Personen wenig, denn das Problem ist eigentlich bei der angemessenen Bezahlung. Die “Wirtschaft” schreit nach mehr Facharbeitern, allerdings eher damit es zu einem stärkeren Überangebot kommt, und so (noch) niedrigere Gehälter bezahlt werden können. Mittlerweile ist das durch den Mindestlohn etwas eingeschränkt worden, aber bei hochqualifizierten Arbeitskräften natürlich weiterhin interessant.
Das ganze ist durchaus belegbar, etwa durch die Arbeitslosenstatistik, Lohnentwicklung (da kann man allerdings leicht tricksen, da Tariflöhne etc. jeweils stark abweichende Entwicklungen haben), vor allem aber bei der statistik der geleisteten Arbeitsstunden. Die sind nämlich alle seit etwa 2000 stagnierend – und das zu den Zeiten, bei denen es einen Aufschwung gab.
Es wäre derzeit ja auch nicht sonderlich schwer junge ausgebildete, willige Immigranten zu finden – in Spanien, Portugal, Griechenland etc. gibt es genug davon, es fehlt nur eben an den Arbeitsplätzen.

EU, UN, TTIP und so weiter

Stimmt, allerdings liegt es eher daran, dass die, die wirklich Einfluss nehmen können eben zu dem exclusiven Kreis der Profiteure gehören. Außerdem gilt da auch dass bei der Wirtschaft ebenfalls eine Ideologie als gültiges Modell durchgesetzt hat. Wenn man sich die daraus gewonnenen Hypothesen anschaut, sollte eigentlich klar sein, das das vorne und hinten logisch unmöglich ist. Es somit auch kein Wunder ist, dass es seit dem Platzen der Blase 2008 vor sich hin krieselt.

Überschuldung

Naja, irgendwie ist das nicht zu verhindern, unser aktuelles Geldsystem kennt keine Guthaben. Wenn man die ganzen Vermögen nicht enteignen will, muss es nun einmal Schulden geben. Dass wir trotz hoher Staatsschulden nicht alle vermögend sind liegt eher daran, dass es sehr ungleichmäßig verteilt ist.

Der Zerfall hat eingesetzt

Das ist eigentlich eine logische Folge des ganzen – es gibt keinen echten Aufschwung, somit wäre es auch dumm von den Unternehmen zu investieren und Schulden aufzunehmen. Es gibt ja auch keine Konsumenten/Abnehmer, die die gesteigerte Produktion abnehmen würden. Seitens der Arbeitnehmer sieht es ähnlich aus, nur wenige könnten die Schulden abbezahlen und bei einer Deflation oder zumindest Stagnation der Preise gibt es kaum eine Geldentwertung, die vorhandenes, nicht konsumiertes Vermögen reduzieren würde, also auch kein Anreiz vorhandenes Vermögen auszugeben, vor allem nach dem ja davon ausgegangen werden muss, dass die Einkünfte mittel- oder langfristig schrumpfen werden und man ja auch nicht in die Verlegenheit kommen will sozial ganz abzustürzen und in Harz4 zu landen.
Somit bleibt nur mehr das Ausland oder der Staat Schuldner übrig. Beim Ausland ist kaum noch eine Steigerung möglich – Deutschland ist ja schon längst Exportweltmeister und der Staat darf nicht mehr – Stichwort Schuldenbremse. Bleibt eben nur noch Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen übrig. Ersteres ist unpopulär und bei der extremen Ungleichheit nur begrenzt möglich (Steuerflucht!), zweiteres ist genau das – Ausgabenkürzung. Hier eben bei der Verwaltung.


John Galt
7.6.2015 12:57
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> Denn in Berlin ist es inzwischen fast unmöglich geworden, einen neuen Reisepass rechtzeitig zu beantragen.

Oh je. “First World Problems”, na? Erinnert mich an dieses: https://www.youtube.com/watch?v=uEY58fiSK8E

Die ganzen Beipflichter hier sind Insulaner auf ihrer kleinen Wohlstandsinsel Deutschland die nie mal reell in einem Entwicklungsland waren und gesehen haben, wieviel Abstand da nach unten ist.


Striesen
7.6.2015 13:00
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Wenn ich das aus der heutigen FAZ lese, glaube ich, dass es noch viel schneller geht:

“In einem neuen Schulfach sollen Schüler Kochen lernen und sich mit Handyverträgen auseinandersetzen, fordert die Bildungsministerin. Von einem einem neuen Fach „Benehmen“ hält sie allerdings nichts.”

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lehrplan-bildungsministerin-wanka-will-neues-schulfach-alltagswissen-13633393.html


Uh Ahh
7.6.2015 13:11
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Das einzige, was bisher und vielleicht weiterhin rettet ist, dass die anderen alten Kulturnationen beim Wettlauf den Berg runter noch schneller sind. Mal von der Bevölkerungsentwicklung abgesehen.

Vielleicht muss man noch rausrechnen, dass man selber halt immer älter und schlauer wird und deshalb die Anzahl der Bekloppten und Bescheuerten immer größer wird. Das war schon im alten Rom so, dass der Untergang ständig vor der Tür stand und dann hats doch noch ein paar hundert Jahre gedauert.
Was aber bleibt ist die Regel: das Bessere ist der Feind des Guten.

Und wenn wir Glück haben, werden wir halt chinesische Provinz mit Sonderrechten. Oder die nschfolgende Generation schubbst die, die es verbockt haben (also uns – ja, jammern allein genügt nicht. Nur Erfolg zählt in der Geschichte) einfach ins Meer und fängt nochmal neu an.


Fabian
7.6.2015 13:15
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Die Diagnose ist richtig, aber die Prognose zu pessimistisch. Man kann viel länger von der Substanz leben als die nächsten 15 bis 30 Jahre. Nur von der Substanz zu leben bedeutet Agonie und langsamen Abstieg. Natürlich für jemanden der in seinem Erwachsenenleben einen Hochpunkt erlebt hat und den Niedergang ebenfalls bewusst miterlebt (die Passgeschichte als ein Beispiel dafür) mag das unerträglicher erscheinen als jemandem, dessen Erwachsenenleben vom permanenten Niedergang geprägt ist.

Es gibt nur keine Ventile mehr. Was für die Europäer im 19. Jahrhundert vielleicht das gelobte Land Amerika oder den DDR-Insassen vielleicht der goldenen Westen in der BRD war, das existiert nicht mehr.


tron3
7.6.2015 13:29
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“Vielleicht nicht so schnell wie Griechenland, Österreich, Schweden, aber meines Erachtens doch nach dem Point of no return. ”

Bei Schweden meinen Sie wohl die Genderproblematik und die “Goldröcke”? (und vielleicht ein gewisses Vasallentum, wie man in der Sache Assange/Vergewaltigung/Auslieferung an USA sehen konnte). Ansonsten höre ich von da nicht so viel schlimmes.

Aber wieso denn Österreich?

Zu den Lehrplänen habe ich letztens einen kleinen Schocker mitbekommen. In meinem Bundesland (SH) ist “Uhr lesen” erst in der 3. Klasse vorgesehen. Ich habe das damals noch im Kindergarten gelernt, genauso wie Schnürsenkelbinden, was heute nur noch die wenigsten Kinder bei Schuleintritt können (na gut, ich musste bei der Schuluntersuchung auch 2 Minuten auf einem Bein stehen können, heute reichen 5 Sekunden aus…). Heute scheint man anzunehmen, die armen Kinderseelen werden erdrückt, wenn man ihnen noch vor Schuleintritt die Uhr oder das Schnüren (und dgl.) beibringt. Das hat auch etwas mit einem schrecklichen laissez-faire Gedanken zu tun, demnach Kinder nur sollen müßen, was sie auch selbst wollen. Sonst nämlich sei es autoritär. Wenn Kinder also gerade keine Lust haben, die Uhr zu lernen, halbwegs ansehnlich zu essen (oder sonstwas), dann soll es so sein. Sonst ist man Nazi und zerquetscht die Kinderseelen. Im Grunde eine späte Frucht der antiautoritären Erziehung und nach meinem Empfinden extrem schädlich, da die Kinder ziemlich orientierungslos in die Welt entlassen werden, mithin auch überfordert sind von der dauernden Ansage, sie sollen sich jeder Einzelne ihr eigenes kleines Wertesystem schaffen (Vermittlung von Werten gilt heute manchen schon als Überstülpen derselben).

Das ist freilich nicht in jeder Schule/Kindergarten so, aber ich habe inzwischen doch zu viele jener gesehen, als daß ich es noch für Einzelfälle halten könnte.

Zum nicht mehr funktionierenden Staat: ich finde, der Herr Range ist da auch ein Symptom. Die ganze Welt weiß, die NSA überwacht uns alle, auch die Kanzlerin, auch Wirtschaftsunternehmen, auch Politiker und der Herr Range findet bei all dem keinen hinreichen Anfangsverdacht für Ermittlungen zb wegen Verletzungen des Art10 GG oder wegen Wirtschaftsspionage.

Man darf auch die Verblödung der Massen nicht vergessen. Ich erinnere da an einen Witz vom Georg Schramm: Es gab ein Umfrage u.a. mit den Fragen “Wie zufrieden mit der Regierung?” und “wie zufrieden mit Angela Merkel?”. Ca. 70% waren danach unzufrieden mit der Regierung, aber (wahrscheinlich dieselben) 70% waren auch zufrieden mit Frau Merkel. “Die bringen die Merkel gar nicht mehr mit der Regierung in Verbindung!” meinte der Schramm dazu. Und wie soll man so Umfrageergebnisse sonst erklären?

Ich frage mich inzwischen manchmal, wie diese Zukunft wohl aussehen mag, in die wir da wandern?


DrMichi
7.6.2015 13:36
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Wieso braucht es eigentlich Pässe? Hat doch jeder schon eine ID.

Typisch “Haben wir schon immer so gemacht”.


Normwandler
7.6.2015 13:46
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> Besitze zweifache Staatsbürgerschaft: deutsch und russisch.

Russland hätte Potential. Man hat dem Land noch nicht den Nationalstolz chirurgisch entfernt (wesentlich für die Integration von Zuwanderern, sonst läuft es wie hier), man legt — zumindest wenn meine russischen Bekannten ein Maßstab sind — noch wesentlich mehr Wert auf Bildung, Ausbildung, Naturwissenschaften. Gender und sonstiger pseudotoleranter Schmonzes werden bestenfalls belacht, wenn nicht gar aktiv bekämpft.

Insofern scheint mir es für jeden Auswanderungswilligen sinnvoll zu sein, russisch zu lernen. Die englischsprechende Hemisphäre hat nämlich fertig — und das weiß sie. Eben drum zieht Big Brother in den USA alle Vasallenstaaten auf ihr Niveau und noch darunter …


John Galt
7.6.2015 13:51
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> Mal so gefragt, was wäre den ein gutes Land zu umsiedelen?

Die Frage zeugt ja von einer gewissen Bedienmentalität. *Andere* Menschen da draußen sollen hingehen und ein Land schaffen in dem es sich nett leben lässt, und dann den roten Teppich ausrollen damit Herr Einwanderer ankommen und sich ins gemachte Bett legen kann.

Es gibt keinen Grund für Menschen, die es sich irgendwo in der Welt in ihrer Ecke zurecht gemacht haben, und zum Beispiel die Punkte Überalterung, Bildund etc. im Griff haben, andere hinzu einzuladen.

Davon abgesehen halte ich das Konzept von Ländern/Staaten für ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Gesellschaften definieren sich nicht mehr durch geographische Verhältnisse, da räumliche Distanzen dank Transportwesen und Telekommunikation leicht überwunden werden können. Viel schwieriger ist es “geistige Distanzen”, also Ansichten und Einstellungen, soziale Beziehungen etc. zu überwinden.

Das hat zu räumlich nebeneinander bestehenden “Parallelgesellschaften” geführt, deren Existenz in Deutschland und global längst bestätigt und diskutiert wurde: Die Reichen, die Immigranten, die Intellektuellen, die Feministen, die Mafia etc. etc. Dabei wird diese Entwicklung meist kritisch betrachtet, ich dagehen halte das für sehr gesund, denn Menschen sind natürlich unterschiedlich und die Gesellschaft(en) sollten das reflektieren.

Die Frage ist also weniger “in welches Land soll ich aussiedeln”, sondern “welcher vor Ort bestehenden Parallelgesellschaft soll ich micht anschließen” und “wie kann ich die Spaltung weiter vorantreiben” und auch zur Vermeidung oben angesprochener Bedienmentalität vielleicht “wie kann ich eine neue Parallelgesellschaft schaffen”?


Heinz
7.6.2015 13:51
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> Unbestritten hätte das Vorteile, aber es hat auch enorme Gefahren

Z.B. die, von dir nicht erwähnte, Totalüberwachung
In anderen Ländern sind sie bei der Abschaffung des Bargeldes ja leider schon viel weiter.


derdiebuchstabenzaehlt
7.6.2015 14:03
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> Meine Prognose wäre, dass Deutschland in 20, spätestens 30, vermutlich schon in 15 Jahren implodiert.

Ja und? Die Leute gehen doch noch immer wählen und fühlen sich als gute deutsche Demokraten dabei … bitte, das Wahlvolk WILL es doch so.


Volker
7.6.2015 14:06
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@feel’n good on a wednesday, @Hadmut: Tja, was wäre ein gutes Land zum Auswandern… Unsere westlichen Nachbarn Spanien, Italien, Holland, Belgien, Frankreich sowieso fallen alle aus… Das ganze alte Westeuropa und Nordeuropa eigentlich, einschließlich UK. Bleibt nur der “Neue Westen”. Dazu zähle ich Polen, Tschechien und die Slowakei. Inzwischen sind die modernen osteuropäischen Staaten viel wichtigere deutsche Handelspartner als der alte Westen. In Tschechien sind die Steuern übersichtlich, Energiepreise ebenso. Da stehen kaum Windräder in der Gegend rum und Solarparks, im Osten ist viel Zulieferindustrie für Kernkraftwerke. Hat sich hier eigentlich mal jemand Gedanken darüber gemacht, woher der Strom für den deutschen Fuhrpark kommen soll, wenn man alles auf Elektro umstellt? Mehr als 50 Millionen Tonnen Sprit, die hier Jahr für Jahr verballert werden. Dafür bräuchte man rund 50 Kernkraftwerke, oder einen Solarpark mit 200 Kilometern Kantenlänge, oder mindestens 300.000 Windräder. Will man generell weg von fossilen Brennstoffen (Holz, Öl, Gas) und Kernkraft sowohl für Strom als auch fürs Heizen, dann bleibt uns nix anderes übrig als mehr als 50% unserer Fläche mit Solarzellen zuzuballern und auf jeden Quadratkilometer zwei, drei Windräder zu positionieren… Allein das zeigt mir schon, wie naiv und wie wenig langfristig unsere Politik denkt.

Zurück zum “Osten” (wenn Prag Osten ist, dann muss es Berlin rein geografisch auch sein): Ich lerne derweil Tschechisch (sauschwer), schau mich dort um, verticker irgendwann in 5 bis 10 Jahren mein abbezahltes Wohneigentum in bester Lage, wenn die Preise ihren Zenit erreicht haben werden, kaufe mir irgendwas in ‘ner besseren Gegend in CZ und mache meine Geschäfte von dort aus. Die haben dort eine noch gut funktionierende Landwirtschaft, schönere (und bessere) Frauen und ‘ne prima Infrastruktur und Ladenöffnungszeiten von denen wir nur träumen können – und es gibt keinen Euro.


Knut
7.6.2015 14:06
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“Denn in Berlin ist es inzwischen fast unmöglich geworden, einen neuen Reisepass rechtzeitig zu beantragen. Man kann nicht mehr einfach zur Behörde gehen, sondern muss vorher per Webseite einen Termin vereinbaren. ”

Metropole ham se gesacht! Da gibt es alles ham se gesacht!

Ich habe im April meinen Pass beantragt. Bild genommen, mit Photoshop verschönert, rein in die Schablone und beim DM ausgedruckt.
Morgens um 8:30 auf dem Arbeitsweg hin, gezahlt und fertig.
Mitte Mai dann nachgefragt, war schon da, aber da inzwischen eine Baustelle weg ist, führt der Arbeitsweg nicht mehr vorbei. Also Nachmittags um 17:30 hin. Im Gegensatz zum 8:30 Termin war der Gang gut gefüllt. Aber nach 20 Minuten war das Ding im Sack und fertig.
Da wurde sogar noch ein Büro aufgemacht, was eigentlich nicht besetzt war.

Wenn die Infrastruktur in der Großstadt so viel Schlechter funktioniert, bleibe ich lieber auf dem Dorf.


Joe
7.6.2015 14:07
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Gibt es Deutschland in 15, 20, 30 Jahren noch?

Was ist eigentlich dieses “Deutschland”? Hat es nicht schon längst aufgehört zu existieren? Vielleicht sogar schon vor 100 Jahren?
Ich nehme mal an, daß die von den Allierten geschaffene Bundesrepublik gemeint ist und die ist unterwegs zu einem Failed State. Was in erster Linie mit massivem Brain Drain zu tun hat, also mit Abwanderung, weniger mit Geburtenzahlen (siehe Japan: kein Brain Drain). Jeder, der was in der Birne hat, macht nämlich schnellstmöglich vom Acker. Das begann IMHO auch schon vor 100 Jahren, man sehe sich mal die Verteilung der Nobelpreise an.

Um die nativen Deutschen (das Volk) mache ich mir keine Sorgen, die werden ihren Platz in der Welt schon finden.

Nur das Fleckchen Erde, das sich die hiesigen Oligarchen unter den Nagel gerissen haben wird wohl in nächster Zeit recht ungemütlich werden: So Russland 90er-Jahre-Stil (Jelzin-Ära) halte ich schon für möglich. Ich schließe auch nicht aus, nochmal als Flüchtling zu enden und richte meine Lebensplanung daran aus: keine Investitionen in immobiles Eigentum, am Buffet ordentlich eindecken, solange die Party auf der Titanic noch läuft, sowie Raushalten aus Hotspots (insbes. Berlin) und sich schon mal in der Nähe der Rettungsboote positionieren.


Owen
7.6.2015 14:15
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@tron3
Nicht übertreiben…

Ich war so ein antiautoritär erzogenes Kind, oben drein noch homegeschooled (hier in AT ist das ja zum Glück einfach).

Und trotzdem oder gerade deshalb mache ich gerade meinen PhD in Physik fertig.

Das einzige was bei mir auf der strecke geblieben ist ist die Rechtschreibung, die ist über alle maßen kreativ.

Und ich finde antiautoritäre Erziehung ganz super werde es bei meinen Kindern wen ich mal welche habe daher auch so machen.

Ob das bei allen Menschen so gut funktioniert kann ich nicht sagen, kann gut sein das so was nicht für alle Varianten von Menschen geeignet ist. Aber für viele ist es in bei denen zwang anzuwenden ist auch wirklich übelstes Nazitum. Das Schulsystem sollte hier wesentlich individueller sein und Kinder eben anhand ihrer eigenen Eigenarten unterschiedlich behandeln.


tool
7.6.2015 14:17
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Der Name Deutschland wurde vom Patriarchat geschaffen, daher wird spätestens 2020 eine Umbennenung in “EU-Verwaltungszone 3” erfolgen.

Ich sehe leider schwarz für die Zukunft. Es gibt immer mal wieder interessante Umfragen, an denen man sieht wie tief dass Bildungsniveau bereits gesunken ist, z.B.
http://www.focus.de/panorama/welt/gesundheit-alkohol-tabu-fuer-muetter-zu-unbekannt_id_4718152.html

Ein wunderbarer Teufelskreis. Natürlich sind auch hierfür schon “Lösungen” in den Schubladen ausgewählter Experten: ab 2025 bekommt jeder zur Volljährigkeit sein Abitur vom Staat geschenkt.


Joe
7.6.2015 14:22
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Oh je. “First World Problems”, na? Erinnert mich an dieses: https://www.youtube.com/watch?v=uEY58fiSK8E

Die ganzen Beipflichter hier sind Insulaner auf ihrer kleinen Wohlstandsinsel Deutschland die nie mal reell in einem Entwicklungsland waren und gesehen haben, wieviel Abstand da nach unten ist.

Der Abstand nach unten sind drei volle Mahlzeiten. Die Infrastruktur wird immer fragiler und ist voller Single-Point-of-Failures. Wenn der volle Bauch weg ist, bricht in der sog. “ersten Welt” innerhalb von Tagen Zentralafrika aus.

Man muß permanent daran arbeiten, den Stand der Zivilisation zu halten. Wenn Leute damit aufhören und die Substanz verbrauchen, ist in ganz kurzer Zeit Feierabend.


Krischan
7.6.2015 14:23
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@John Galt

volle Zustimmung. Ich glaube, vielen ist hier durch ihre Berlinerfahrungen das Urteilsvermögen ein bißchen vernebelt. Zentral-/Westeuropa ist in vielerlei Hinsicht so ziemlich die geilste Region der Erde.

Was nicht heißt, daß man hier nichts kritisieren sollte. In Zukunft wird sich einiges ändern müssen, aber Untergangsphantasien sind m.E. fehl am Platze.


thogo
7.6.2015 14:25
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@Striesen

“In einem neuen Schulfach sollen Schüler Kochen lernen und sich mit Handyverträgen auseinandersetzen”

Oh. Mein. Gott. Untergang des Abendlandes pur. Aber so als Einwand: Meine Oma als auch Uroma haben in Hauswirtschaft beim Kaiser bzw. beim bösen Mann unter anderem auch etwas übers Kochen gelernt und einer der Uropas hat auf der Handelsschule sich mit Vertragsrecht auseinandersetzen müssen.
Das wurde von deren Eltern auch erwartet. Waren wahrscheinlich Toleranz- und Multikultiversifft…


Ayesha
7.6.2015 14:30
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Schöner Beitrag, du wirst immer besser!


Hadmut
7.6.2015 15:46
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> Schöner Beitrag, du wirst immer besser!

Danke! 🙂


vortex
7.6.2015 14:38
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Weil der Mensch ein hochgradig schizophrenes Tier ist ( keine richtige “Tournamentspezies” wie Löwen, aber auch keine richtige “Paarbindungsspezies” wie Schwäne, sondern zwischendrin ) kommt es bei steigendem Wohlstand unweigerlich zu Verwerfungen in der Gesellschaft.

-Männer arbeiten hart um Frauen anzulocken
-Wirtschaft erstarkt
-Frauen schrauben ihre finanziellen Erwartungen höher
-Männer arbeiten mehr, um diesen Erwartungen gerecht zu werden
-Wirtschaft erstarkt noch mehr
-Schwere Probleme ( Seuche, Hunger ) sind wegen des Wohlstandes unbekannt, Ersatzprobleme sprießen ( “rape-culture”, “Pay gap”, #Aufschrei! )
-Frauen drängen auf den Arbeitsmarkt, um sich von der finanziellen Abhängigkeit von Männern zu lösen, bei gleichzeitiger Beibehaltung von finanz. Erwartungen an ihren Partner
-Wegen zusätzlicher Konkurrenz seitens der Frauen wird es zunehmend schwieriger für Männer den finanz. Erwartungen der Frauen zu entsprechen
-Mehr und mehr Männer sind nicht mehr in der Lage/willens den hypergamen Ansprüchen der Frauen gerecht zu werden und stellen die, für sie nun nutzlose, Arbeit ein
-Geburtenzahlen sinken
-Ersatzprobleme sind Doktrin/Canon geworden
-Wirtschaft bricht ein
-Frauen schrauben ihre Erwartungen zurück
-Schwere Probleme kommen zurück
-Fange wieder von vorne an

Die Römer, Perser, Araber, drei mal China und nun eben wir. Diesen Kreislauf zu durchbrechen wäre der (erste?) Schritt Richtung vollwertiger Zivilisation/Kultur. Dafür müssten aber mindestens 70% der Menschen ihre animalische Natur unter Kontrolle bringen.

Da ich keine Kinder haben werde, kann ich es mir leisten diese Fragen mit wenig Emotionen anzugehen.

Und zur Sache “werden die Deutschen aussterben?” Nein, germanische DNA ist schon um die ganze Welt gewandert. Die neue Welt ist voll von voll/halb/viertel Germanen.

Bis dann


Cerberus
7.6.2015 14:55
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Das Glas ist für mich immer halb voll und nicht halb leer. Insofern halte ich nicht viel von derartigem Untergangsgejammer.
Die Frage ist dabei auch immer, wozu dienen diese Untergangsfantasien, und wem nützen sie? Sie machen zwar Angst, aber bei diesen einschlägigen Untergangsfantasten auch in vielen anderen Blogs fehlt mir eigentlich immer die positive Induktion, also was wie und wo verändert werden muss, damit das Ziel erreicht wird, wie es wieder “besser” und „funktionierender kann.
In Berlin wird das sicher schwierig, ich glaube, diese komplett degenerierte SPD-CDU-LINKE und GRÜNE – Berliner Politikerkaste will mindestens 20 Prozent Migranten in den öffentliche Dienst reindrücken, und das unabhängig von irgendeiner Qualifikation (Deutsche mit besseren Zeugnissen werden dann wohl von vornherein ausgelistet). Vielleicht hilft in Berliner „Bürger“ämtern dann in Zukunft als Deutsche nur noch, anständig Bakshish zu löhnen, um an einen Pass zu kommen. Dann haben die Berliner Spinnerinnen und Spinner endlich ihre Mulitultitraumstadt auch in den Amtsstuben. Auch die “deutschen” Mulitkultiberliner kriegen dann halt endlich dass, was sie immer gewählt haben.
Im Übrigen: Auch wenn heute es “nur” noch ca. 40-45 Mio. eingeborene Deutsche unter 60 Jahren geben sollte, ist das noch eine ganze Menge. Und die wird es auch in 20 oder 30 Jahren noch geben. Auch die Türken und Araber werden die 40 Mio. in 30 Jahren anzahlmäßig garantiert nicht überholen können.


Wolf
7.6.2015 15:01
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@ Grundgesetzt

Welche Gefahr geht denn von Deutschland aus die mit Masseneinwanderung bekämpft werden muss? Wer hat da die Kappe auf zu behaupten von uns ginge eine Gefahr aus? Welcher Art ist diese Gefahr und für wen? Ist letztlich nur rhetorisch gemeint.

Und bitte keine Hitlermärchen. Letztlich ist das ganze eine von außen indizierte Psychose. Wer der Nutzer ist, ist offensichtlich, es reicht wenn man die Heartland Theorie von Sir Halford John Mackinder (Richtschnur der britischen Europapolitik) und die Werke des Us-Amerikaners Zbigniew Brzezi?ski kennt um die Täter einzugrenzen. Entsprechend beiden geopolitischen Strategen/Strategien gilt es zu verhindern, dass sich das europäische und asiatische Festland zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammenschliessen, da sonst die Macht der s.g. Seestaaten (USA/GB) gebrochen wird. Entsprechend sehen wir derzeit die Auswirkungen dieser Zielvorstellung, in den östlichen Gebieten Europas entsteht ein geographischer Länderriegel, in dem bevorzugt russophobe Politiker gefördert werden. Wird letztlich die Ukraine erfolgreich in dieses “antieurassische Bollwerk” integriert werden können, ist im Grunde der direkte Zugriff auf die dahinterliegenden Ressourcen für West- und Mitteleuropa Geschichte.

Als Prämisse sei weiterhin gesetzt, dass die USA im Grunde pleite (ca. 200 Billionen Dollar implizite Staatsverschuldung) sind und dem Untergang nur noch durch massives Ausschalten aller Konkurrenten entgehen können. Eine Verhinderung der Einigung des eurasischen Kontinents ist dabei nur ein Teilziel, da dies nur den Aufstieg potentieller Konkurrenz verhindert. Ein weiterer Schritt besteht in der permanenten Schwächung von Konkurrenten im eigenen Lager.

Sollte es dem angloamerikanischen Block gelingen, die Lebenssituation maßgeblich weiter zu verschärfen und im gewissen Maße einen Zusammenbruch tradierter Systeme in den von ihnen beherrschten Räumen in Europa zu erreichen, wird es eine Fluchtwelle im ungeahnten Ausmaß über den Teich geben, der den USA unerhörte neue Kapitalmittel, geistige Ressourcen als auch Technologien durch Standortverlagerungen bringen würde. Mit einer solcherart induzierten Fluchtwelle, könnte für dieses Land eine zweite Renaissance beginnen. Auch in diesem Teilerfolg wäre wieder in der langen Perspektive ein weiterer Erfolg verborgen.

Die Verhinderung der Einigung des eurasischen Kontinents. Als Staat europäischer Prägung wird Russland in der eurasischen Union aufgrund der fehlenden menschlichen Ressourcen auf Dauer zum Juniorpartner degradiert werden, was langfristig gesehen schlussendlich in das Umschlagen von eurasich zu nur noch asiatisch bedeuten würde. Der Zerfall West- und Mitteleuropas würde letztlich zu einer Schwächung Russlands und damit zum Ende der eurasischen Union führen. Die USA würden weiterhin weite Teile der Welt dominieren, hätten weite Teile potentieller Konkurrenz ausgeschaltet und nur noch einen Gegner, China, vor sich.

Die derzeitige Situation in Deutschland, um vom großen Bild aufs kleine zurückzukommen, ist geprägt von einem wachsendem Unmut in der Bevölkerung, und einer Politik die fremdgesteuert ist und auf Dauer zur Selbstvernichtung führt. Die Vertrteter der 5. Kolonne, sitzen im Grunde quer über Grenzen hinweg in allen politischen Parteien, offiziellen Organsiationen als auch Medien. Eines der Mittel zur Führung ist dabei die Organisation Transatlantikbrücke, deren Mitglieder ein Who ist who der deutschen Politik, Medien sowie Industriemamanger darstellen. Multiplikatoren an den richtigen Stellen eingesetzt, potentieren dabei noch die Macht und den entsprechenden Einfluss. Noch einmal, in ALLEN im Parlament vertretenen Parteien gibt es Mitglieder des Vereins Atlantik Brücke. Grüne als auch Linkspartei eingeschlossen. Man kann daher getrost davon sprechen das dies die wahre Einheitspartei der BRD ist.

Die Grünen können dabei getrost als rein us-amerikanische Marionettenpartei eingestuft werden. Unter dem Deckmantel der Ökopartei wird hier eine nicht verhüllte Deinudustrialisirung, Deintellektualisierung und Verarmung betrieben. Spätestens seit der Kriegspolitik in Jugoslawien, der primär ein us-geführtes Unternehmen war, ist da bei den Grünen die Maske gefallen. Parteigranden wie Fischer, die direkt für us-Think Tanks arbeiten, Roth die eine Villa für 20 Millionen Euro in der Türkei ihr eigen nennt und das permanent schwellenden Pädophilenbroblem das über der Partei als Erziehungsinstrument schwebt, machen klar das die Partei völligst korrumpiert ist.

Auch von der Linkspartei ist hier kein Gegengewicht zu erwarten. DIe Linke hat sich in den Kartellbetrieb der Regierungsparteien eingeklingt und verhindert seit über 20 Jahren eine weitere Ostanbindung der Linken. Dies wurde maßgeblich erreicht, in dem viele Führungspositionen der Partei durch Leute aus der K-Gruppenbewegung nach der Wende ersetzt wurden. Dazu muss man wissen, dass die Linke der BRD und DDR sich diametral unterschied. Während für die Ostlinke eine Anbindung an Moskau das Maß der Dinge war, schwärmten die im Westen der Republik schon immer für den Gegenpol der kommunistischen Welt, sprich Mao, PolPot und Co, Hauptsache exotisch. Entsprechend kann man übrigens genau dadurch eben auch bei den Grünen und führenden westdeutschen Linken extreme Antiressentimants gegen Russland feststellen und ist ideologisch eher ein Problemfall. Auf der einen Seite ein Russland das die Nationalstaaten und das Völkerrecht aufrechterhalten will, auf der anderen Seite eine westdeutsche Linke die genau diesen Zerfall tradierter Systeme aus dem Wahn heraus anstrebt und sich dadurch als ideales Tool eignet, um anglobritische Interessen auf dem Kontinent voranzutreiben.

Mittelfristig sehe ich es so, dass der Westen Deutschlands sich mental abgeschrieben hat. Die Aussicht sich gegen irgend etwas wehren zu wollen ist den meisten in diesem Landesteil so befremdlich wie eine Reise zum Mars morgen Früh 8.00 Uhr. Die im Laufe der letzten 50 Jahre vorgenommenen Veränderungen im Erziehungssystem haben zu einer mehr oder weniger geistigen Kastrierung des einzigen Teils der Bevölkerung der tatsächlich Widerstand leisten kann geführt, den Männern. Möglich war dies zum einen durch die Atomisierung der Bevölkerung und Zerstörung traditionellr familiärer Bindungen als auch einer massiven Feminisierung des männlichen Teils hinsichtlich einer psychologischen Konditionierung. Die Abwehrbereitschaft gegen Agression von Außen ist im Grunde in diesem Landesteil nicht mehr vorhanden. Negierung männlicher Attribute, Rassismuskeule und Feminismus haben hier ganze Arbeit geleistet. Dies kann an einem kleinen Beispiel illustriert werden.

Mann stelle sich vor, man käme in eine Konfliktsituation mit einer orientalischen Person. Wir alle kennen den Spruch “dann hol ich meine Brüder”. Jeder ahnt es und Polizisten wissen es, dass bei physischen Auseinandersetzungen mit diesem Personenkreis es teilweise nur Minuten dauer, bis einem ein Mob aus Menschen umringt, der noch nicht einmal unbedingt verwandt sein muss, Ehtnie und “man kennt sich” reichen hier oftmals aus. Nun, Frage an die werten Leser… Wenn Dieter ein Problem hätte, genau in dieser Situation, wieviele Verwandte kann er organiseren? Freunde? Einfach Fremde auf der Straße? 2? 3? Oder gar keinen?

Aufgrund der vorgenommenen Konditionierung im Westen des Landes, halte ich ein Aufbegehren im Osten für noch zumindest wahrscheinlicher. Wer denkt das auf brennende Masseneinwanderungscenter keine brennenden Bürgermeisterhäuser folgen, ist naiv.

Im übrigen kann man den Erfolg der Konditionierung auch hier im Forum sehen. Statt zu fragen, was kann ich tun, was können wir tun, wird einfach nur die Niederlage akzeptiert ohne auch nur eine Minute lang gekämpft zu haben. Wer fragt in welches Land er gehen kann, hat im Grunde schon den Schwanz eingekniffen bevor es richtig ernst wurde. Was bringt es in die Fremde zu gehen? Um am Ende denenm, die dies verursacht haben, genau dadurch ihr Ziel zu ermöglichen, die Ruinierung des Landes? In der Fremde werded ihr das gleiche sein, was fremde Menschen hier sind, nicht dazgehörend, kulturell entwurzelt und letztlich allein.

Das ist mein Land, meine Kultur und mein Leben. Ich zumindest habe nicht vor das ohne ein Mindestmaß an Widerstand das kleptokratischen Größenwahnsinnigen zu überlassen die Nachts mit einem Erdball zum Kuscheln ins Bett steigen. Es gibt kein Rechts mehr und kein Links. Es geht nicht einmal mehr um Italien, Griechenland oder die BRD. Es gibt letztlich nur noch ein einziges Ringen zwischen zwei gewaltigen Kräften. Das kulturzerstörende angloamerikanischen Imperium auf der einen Seite, und viele Länder weltweit, die sich im eurasischen Projekt und in den BRICS zusammengefunden haben. Ein Krieg zwischen denen, die zwar Multikultur predigen, dabei aber den neuen Menschen vor Augen haben, der einheitlich den selben Fraß, die gleiche Mode und die gleichen Medien konsumiert, führbar, manipulierbar und letztlich graue amorphe Masse ist. Und denen, die echte Multikultur sind, Kulturen und Länder dieses Planeten, die sich alle voneinander unterscheiden, die Reisen zum Genusserlebniss machen und allesamt ihre Eigenheiten haben.

Die Frage wohin man gehen soll wenn das Ringen auf dem west- und mitteleuropäischen Schauplatz zugunsten der Angloamerikaner entschieden werden sollte? Das ist völlig egal, weil sie dann ohnehin überall hinkommen werden. Die Ideologie des Imperiums, die aus den Komponenten Atomisierung, Feminisierung und der multikulturellen Kulturrevolution tradierter Werte besteht, wird dann in jeden Winkel der Erde schwappen, früher oder später. Natürlich wird es noch Rückzugsgebiete geben in denen sie später landen werden, wie Russland oder China, aber Rückzug ist letztlich schon lange keine Option mehr.


HarryHirsch
7.6.2015 15:02
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“Naja, irgendwie ist das nicht zu verhindern, unser aktuelles Geldsystem kennt keine Guthaben. Wenn man die ganzen Vermögen nicht enteignen will, muss es nun einmal Schulden geben. Dass wir trotz hoher Staatsschulden nicht alle vermögend sind liegt eher daran, dass es sehr ungleichmäßig verteilt ist.”

Natürlich kennt unser Geldsystem Guthaben. Es wird nur zu gern vergessen, daß jedem Guthaben eine entsprechende Schuld gegenüber steht. Viele Guthaben sind nur Forderungen oder zukünftige Forderungen, die ein “Schuldner” bedienen können muß. Da die Zuwanderer nicht Kreditwürdig sind, fallen diese als Schuldner aus. Da diese auch noch Werte vernichten, fallen Kreditsicherungen und auch Forderungen aus. Je näher die Asylanten rücken, desto höher wird der Werteverfall…

Sobald erkannt werden wird, daß die Sozialindustrie nur eine Blase ist, die keine Werte schafft, sondern vernichtet, wird es das gewesen sein… Geld aus der Druckerpresse mit entsprechender Inflation oder Deflation.

Das dauert bei dem jetzigen Tempo nicht mehr so lange.

Es wäre sowohl aktives gegensteuern als auch ein Zuwarten auf den Knall und anschließende Neuorganisation möglich. was die Zukunft angeht, ist die Rente nicht in Stein gemeißelt. Da muß halt jung und alt zusammenarbeiten…

Gruß


Klaus
7.6.2015 15:08
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Deutschland ist seit 45 vernichtet. Hääte Stalin sich nicht so aufgeführt wäre der Morgenthau Plan umgesetzt worden (meine nicht nur ich, sondern auch, ganz unten:

http://sciencefiles.org/2015/06/03/morgenthaus-erben-die-grunen-wollen-den-deutschen-bananen-verbieten/

Die ganze NSA Geschichte wundert mich nicht, vor 30 Jahren haben unsere Prof. in München davor gewarnt, wichtige technische Informationen per Fax zu senden, da die Amerikaner alle Faxe in D abhören.

Das Gender Programm sich gegen weiße Heteros (vor allem Männer, aber in Konsequenz auch gegen Frauen) richtet ist völlig klar (Kill all white Man).

Es trifft aber nicht nur D. Ich sehe die gesammte Abendländische Kultur verschwinden, angefangen von den Kirchen, bis zu den Universitäten und alles dazwischen.

Jetzt wird erstmal Krieg gegen Europa mit Flüchtlingen geführt.

Tja, nichts ist ewig.

cu


Klaus
7.6.2015 15:18
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Äh, ja, eigentlich könnte man die Blog Artikel, gibts Deutschalnd noch UND Verblödung ein eine Topf werfen (wäre da nicht die Umfrage) bin gerade über:

http://icelandreview.com/news/2015/06/05/iceland-set-women-only-parliament

gestolpert.

Ich glaube Ganz Europa schafft sich ab. Nicht nur D.

cu


Michael2
7.6.2015 15:29
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Ich hoffe mich gibt es in 30 Jahren nicht mehr. Da gesetztlich Krankenversichert, sollte das machbar sein. Nach mir die Asylantenflut 🙂


Striesen
7.6.2015 16:11
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@thogo
“Meine Oma als auch Uroma haben in Hauswirtschaft beim Kaiser bzw. beim bösen Mann unter anderem auch etwas übers Kochen gelernt”

Geschenkt. Die Frage ist doch, was dafür wegfällt. Nachdem bereits der naturwissenschaftliche Unterricht in einigen Ländern erodiert, könnte z.B. doch jetzt der (Mädchen benachteiligende) Mathematikunterricht gekürzt werden. Wozu haben wir schließlich Rechner, wenn nicht zum Rechnen.
Kochen können war vor 100 Jahren eine Frage des Überlebens, heute eher eines des Berufs oder der Kunst.

Posen habe ich noch als Vorschlag der Ministerin vermisst. Wollen doch heute viele Superstar werden.


toff
7.6.2015 16:15
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>Bevölkerungsschwund.
Ja, ein Problem. Ein Hauptresultat wird sinkender Massenwohlstand sein, denn die Kosten der Gesellschaft (Verwaltung, Verteidigung, Medizin, Renten, Sozialsystem) verteilen sich auf weniger Schultern.
D.h. real höhere Gesamtabgaben pro Nettoeinzahler oder/und sinkende Auszahlungsbeträge bzw. Leistungsreduzierungen.
Dank der “Elastizität” von Geld durch Inflation wird niemand auf seine gesetzlich garantierten Auszahlungen verzichten müssen; alle werden jeden Euro erhalten, der ihnen zusteht. Leider werden die Preise steigen, und die Auszahlungsbeträge nicht (in dem gleichen Maße) mit.

>Verblödung. Wissen und Ingenieurskunst sind/waren unser einziges
>Kapital.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob das netto vorteilhaft ist, oder nicht. Die USA z.B kommen mit “Massenverblödung” seit vielen Jahrzehnten sehr gut zurecht – gerade deswegen, weil einfach zu steuernde Massen mit den alltbekannten “Brot und Spielen” zufriedenzustellen sind – das funktioniert, aber nur, wenn die Masse damit auch befriedigt werden kann – und das erfordert die Herausbildung von Blöden.
Wirtschaftlich muß das nicht nachteilig sein – die USA sind trotz dümmster Durchschnittsbevölkerung der wissenschaftlich und wirtschaftlich dynamischste Staat des Planeten – weil sie sich im Endeffekt auf extreme Elitenförderung beschränken und die Masse mit Verblödung neutralisieren. Quasi alles auf die 5% Begabtesten zu konzentrieren und den Rest mit Fastfood, Videospielen, Fernsehserien, Hollywoodfilmen usw. zu betäuben erwies und erweist sich als funktionierende, vielleicht sogar nahezu optimale Lösung.
Dies scheint mir auch der Weg zu sein, den die Eliten für Europa/Deutschland fest anstreben.
Solange man zu den oberen 5% gehört, oder zu den unteren 95% und dazu dumm genug ist, sich mit “Brot und Spielen” totalbefriedigen zu lassen, sehe ich keinen Grund, warum dies auch nicht hier ein erfolgreiches Zukunftsmodell sein sollte.

>Lehrpläne. Wir werfen gerade nahezu alles, was gut und nützlich war, aus den Lehrplänen
Erstaunlich, nicht wahr? Mir bleibt dafür eben auch keine andere Erkärung als den beabsichtigten Aufbau der 95/5-Bevölkerung, wie oben erläutert. 95% werden zu perfekten Konsumenten und Pöbelarbeitern erzogen – dafür ist das ganz genau optimal. Die 5% werden ausgefiltert und erhalten echte Bildung, keine Anscheinsbildung.
Zumal: Die 5% sind meiner Erfahrung nach so kognitiv und charakterlich Beschaffen, daß sie ohnehin autodidaktisch selbst aktiv werden. Die 5% bleiben nicht lange begeistert vor Videospielen oder Fernsehserien von der Grundschule bis zum Tode hocken, sondern ihr Gehirn giert nach mehr, und das suchen sie sich ganz allein.

>Verbeamtung
Ich stelle derzeit einen “weiblich-oberflächlichen” Zugang zu Bildung fest – Form und Schein statt echter Inhalt. Viele versuchen auf Teufel komm’ raus “Akademiker” zu werden, als ob dies einem automatisch Lebenserfolg und Wohlstand wie ein Videospielachievement “freispielen” würde. Da macht dann auch die Art des Abschlusses, die eigenen tatsächlichen Fähigkeiten oder Betrug (z.B. Ghostwriter und Plagiate) keinen Unterschied in diesen Köpfen … nur brauchen Arbeitgeber keine Leute mit bloßen Titeln, sondern tatsächlich produktiv Fähige die echten Mehrwert liefern. Heute verwechseln mir zuviele Statuserlangung mit Leistungsfähigkeit; zuerst kommt Leistung, dann dadurch der Status, also Position und Geld. Das werden einige Millionen noch in der richtigen Reihenfolge lernen müssen.

>EU, UN, TTIP und so weiter: Wir sind demokratisch komplett enteignet worden.
Letztlich wird es auf einen Weltstaat hinauslaufen. Warum wir als Menscheit alles komplizierter und langwieriger als nötig machen, bl0ß weil 200+ Länder und deren Administrationen und Systeme alle mitzureden haben, erschließt sich mir nicht.
Langfristig macht, vermute ich, nur eine echte Weltregierung Sinn.

>Bundesregierung. Eine Witztruppe, ein korrupter Narrenverein.
Ziemlich korrupt waren die Menschen und ihre Regierungen schon immer. Das ist nicht neu.
Das ist nicht verwunderlich, weil die Menschen alle Egoisten sind. Jeglicher HUmanismus und Altruismus ist inexistent, existiert stets und immer nur als Heuchelei.
Doch unsere Verwaltung ist tatsächlich vergleichsweise wenig korrupt und ziemlich effizient – in 90% der Länder der Welt ist es sehr, sehr, sehr viel schlimmer.
Aber Preußische Tugenden lassen bei uns leider schon längere Zeit immer mehr nach…
http://en.wikipedia.org/wiki/Prussian_virtues

>Überschuldung. Die Staatsschulden wachsen jährlich an. Da wird nichts abgebaut, die bleiben nicht mal
>konstant. Einen enormen Teil unserer Wirtschaftsleistung drücken wir für Zinsen ab.
Das ist normal, war noch nie anders, und ist handhabar. Mir fehlt die Zeit dies hier zu erklären, aber
dies ist wirklich kein Problem. Abschreiben oder Gelddrucken kann man nämlich immer.
Staats- und Hochfinanz gehorcht ganz anderen Regeln und Prinzipien als die Finanzen der kleinen Leute.

>Indikatoren dafür, dass wir uns übernommen haben, sind die Null-Zinsen und die künstliche Inflation.
>Wirtschaftlich können wir die Schuldenlast eigentlich schon nicht mehr tragen, also müssen solche Tricks
>herhalten.
Ja. Denn es ist besser, geplatzte Kredite in Banken wegzuinflationieren und/oder langsam, “kaffeelöffelweise”
über Jahrzehnte abzuschreiben, als sie abzuschreiben – denn dann reißen Kreditketten, und Menschen und Firmen gehen pleite, was Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsleistung, Steueraufkommen usw. erst noch richtig anheizt und die Kreditbedienungsfähigkeit erst recht weiter zusammenkrachen lässt und eine “autokatalytische” Spirale nach unten erzwingt. Dies wurde 1929 so getan, und diesmal wurde es anders – besser – gelöst. Diesmal haben wir keine “Great Depression”, sondern nur eine “Great Contraction”.
Das ist alles schon dabei, gut zu heilen. Es braucht natürlich Zeit.

>In letzter Zeit mehren sich die Stimmen, wonach Bargeld bald abgeschafft wird. Unbestritten hätte das >Vorteile, aber es hat auch enorme Gefahren.
Die Schweden haben das nahezu de fakto schon eingeführt. Mann kann noch nichtmal den Bus oder die Bahn
bar bezahlen. Wer weiß, vielleicht ist ja Schweden so eine Art Versuchslabor für soziale Experimente,
viel von dem, was ich von da erfahre, läßt mich das vermuten.

Was die Absicht angeht, sich in ein anderes Land abzusetzen, in dem es angeblich bessere Aussichten gibt – das hörte ich bereits auch von Amis, Kanadiern, Schweden, Finnen, Russen, Franzosen und einigen mehr.
Viele Oasen der Glückseligkeit wird es in einer globaliserten Welt wohl nicht geben können.
Wichtig ist vor allem, richtig reich zu sein. Das ist das Wichtigste, denke ich. Dies sollte man zu einem Hauptziel seines Lebens machen, dann kommt man auch zurecht.


DrMichi
7.6.2015 18:30
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@Wolf: Diese 2. Fluchtwelle wird aber dann nie als das aufgefasst werden, sondern als Hilfe von aussen rsp. für andere (aus der Sicht von Nordamerika).


Marcus Junge
7.6.2015 18:46
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Also das muß ich dann mal fragen. Kam mein Kommentar nicht an? Wenn er ankam, wurde er zensiert und warum?


Hadmut
7.6.2015 18:48
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> Also das muß ich dann mal fragen. Kam mein Kommentar nicht an? Wenn er ankam, wurde er zensiert und warum?

Ich seh hier nix zu diesem Blog-Artikel, ws nicht durchgelassen wurde.


HF
7.6.2015 18:51
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> Wichtig ist vor allem, richtig reich zu sein.

Aber das sind wir schon, bloß fühlen wir uns “beschissen”. Dagegen hilft wohl auch das Auswandern nicht, sein Deutschtum nimmt man mit. Hier und jetzt auszusteigen ist einfacher und lehrreicher, bloß machen das nur wenige. Das heilige Konsumniveau soll gehalten werden, was sollen die Nachbarn denken, usf. Wie gut man in Deutschland leben kann, machen uns die Flüchtlinge und Sozialschmarotzer vor, vielleicht sollte man mehr darüber nachdenkan, was man von ihnen lernen kann.


JochenH
7.6.2015 18:54
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Die gleichen fragen hat sarazzin in seinem buch “Deutschland schafft sich ab” gestellt und kam zu pessimistischen prognosen. Das wurde inhaltlich aber nie aufgegriffen sondern nur polemisch verrissen.

Meine Frau als Chinesin sagte mir gestern, dass chin. wissenschaftler den westen an der durchmischung mit fremden, bildungsfernen kulturen und religionen scheitern sehen. china lässt quasi keine schwarzen und muslims rein, weil diese in allen ihren ländern nichts zustande bringen und in reichen ländern eine ghettoisierte unterschicht bilden.

china wird auch überaltern, will aber genetisch geschlossen bleiben,setzt auf höhere produktivität.

die themen wie gender, schwulenkult oder praxisferne universitäten sehe ich weniger dramatisch, das leisten wir uns einfach, so lange es geht.

Ich bin traurig über die entwicklung, da ich deutsche kultur und lebensart mag.


Ralf
7.6.2015 18:59
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@Hadmut: ich stimme dir voll zu. Das Deutschland, in dem wir aufgewachsen sind, wird es bald nicht mehr geben. Aber hast du dich auch mal gefragt, warum gerade alles so den Bach runter geht?
Warum das alles so ist? Wem es nützt? Nicht nur links-grüne und Gender Leute fahren das Land and die Wand. “Mutti” auch! Und das wohl mit Absicht! Deutschland wurde von Merkel zum Billiglohnland Nr.1 in Europa umgebaut.


Hadmut
7.6.2015 19:31
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> Aber hast du dich auch mal gefragt, warum gerade alles so den Bach runter geht?

Das ist nicht das Problem. Fragen tue ich mich oft.

Das Problem ist, dass ich mir nicht immer antworte.


Last Socialist
7.6.2015 19:28
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Die Wurzeln der Misere liegen aber nicht bei den grünen Verrätern (die machen da nur mit), sondern beim entfesselten Kapitalismus. Und der wird von Rechten gemacht. Und damit auch die Misere.

Ihr könnt’s auch nicht besser.


tuka
7.6.2015 19:33
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Bezüglich Demographie der deutschen Bevölkerung: Der Pillenknick war kein Pillenknick, sondern der starke Anfang eines Selbstmordes. Seit über 40 Jahren nimmt die Bevölkerung konstant ab. Jede Generation ist etwa um 1/3 kleiner als die vorherige Generation.

Diese Bevölkerungsimplosion wird nur durch kulturelle Ausländer einigermaßen stabil gehalten. Heißt: Durch Leute die einen deutschen Pass haben, jedoch keine Bindung zum Kulturraum Deutschland.

Die Zustände die wir erleben, sind in meinen Augen das was man als Dead-Cat-Bounce bezeichnet. Die Katze ist schon tot, aber weil sie aus großer Höhe fällt, hüpft sie noch beim auf dem Boden schlagen. Unsere Sozies vernichten gerade die eiserne Reserve.

Es gab übrigens um 1910 schon einmal einen großen Pillenknick. Damals ging innerhalb von 10 Jahren die Geburtenrate von 4,2 auf 2.5 zurück. Hat der Wirtschaftskraft jedoch nicht geschadet. Der Grund war, dass man Menge durch Qualifikation ersetzen kann. Aber diesmal wird auch die Qualifikation zerstört.

Übrigens stirbt ganz West-Europa.

Putin hat sich darüber übrigens auch mal geäußert. Seine Worte waren sinngemäß “Europa begeht Selbstmord” und er hat ergänzt, dass Russland sich nicht beteiligen wird. Seine Lösung für Russland: wirtschaftliche Unabhängigkeit von Europa, kulturelle Unabhängig von den USA, niedrige Steuern für den Staat, starkes Militär, starker Mittelstand, Schutz der Religion als moralische und kulturelle Instanz. Es gibt in Russland entsprechend keinen Feminismus, Kommunisten sind eine Randgruppe und Liberale (liberale russischer Prägung, also Oligarchen) sind eine winzige Splittergruppe. Logisch, gibt es auch kaum was zu verteilen beim Staat.


peter
7.6.2015 19:41
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Gener erklärt in weniger als 3 Minuten
https://www.youtube.com/watch?v=c8hwvyoNOpA


Udo
7.6.2015 20:12
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Der Zerfall geht wesentlich schneller. Ich lese sehr gerne Martin Armstrong, habe auch den Film The Forecaster gesehen. Wenn seine Prognose, Trendumkehrpunkt zum Oktober, stimmt, könnte dies gut mit dem Zahlungsausfall von Giechenland (Bing Bang der Staatsschuldenkrise) und dem Beginn des Wirtschaftstotalitarismus (Beginn der Maßnahmen eines Bargeldverbots)einhergehen.
Des Weiteren werden die Staaten die Wirtschaft ruinieren, da der Staat als blutrünstiges Monster agieren wird und seinerseits seinen Status Quo aufrechterhalten will, koste es was es wolle.
Die Bürger in der Ukraine schnallen langsam was wirklich los ist. Da der Staat bankrott ist und noch wesentlich schlimmere Zustände als in Griechenland vorherrschen, sollte man vorsichtig damit rechnen, dass auch hier eine größere Zahl von Flüchtlingen nach Deutchland strömen könnte verbunden mit großen Zahlungen an die Ukraine.
Die Handelsabkommen, TTIP,TISA und Co, verwandeln den Kapitalismus bzw. die sozialverbrämte Diktatur in einen Kannibalismus mit beschleunigter Ausbeutung.
Man könnte noch mehr aufzählen, aber ich lasse es dabei.

Ihre Zeitprognose von 15 Jahren reduziere ich auf ca. 5 Jahre. Mehr gebe ich diesem Wahnsinn nicht mehr!


Jan Lul
7.6.2015 20:16
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Die Verwaltungseinheit Deutschland als Gebiet der EU wird es noch geben.
Sonst wird sich vieles ändern!

Aber das passiert doch die ganze Zeit schon:
Meine Eltern waren 1963 als Verlobte mit einer Kommilitonengruppe aus Bayern auf einer Hochzeit im Ländle, ein Studienkollege von dort hat ein Mädel aus Kiel geehelicht. Alle Gäste kamen aus Deutschland, aber die drei Gruppen konnten sich nur schlecht bis gar nicht verstehen: Schwäbisch, Platt, Bayrisch. Die Geschichten hör ich heute noch. Flächendeckend normiertes Hochdeutsch zu sprechen war damals wohl noch nicht üblich.

Als Werksstudent fiel ich zweimal die Karrieretreppe hoch, weil ich in einem Nest von älteren Ingenieuren der einzige war, der keine Angst vor Englisch oder Französisch hatte. Heute hätte mit Englisch niemand mehr Probleme. Wird auch Zeit: In 3 Semestern kann man 20km von hier Brauwesen und Lebensmitteltechnologie nur noch auf Englisch studieren.

Infrastrukturtechnisch wird es übel werden: in den Ballungsgebieten alles mehrfach überbucht (ich kenne Studenten mit 25…27 die sich hier in München zu dritt ein Einzimmerwohnklo teilen). In der Fläche wird die Infrastruktur totgespart oder macht Leben unmöglich. In Niederbayern z.B. soll die Kanalisation auf EU-Vorschrifts-Niveau gebracht werden und dieser Zwang verschuldet die Gemeinden, dabei schrumpft dort die Bevölkerung, die Jungen ziehen weg. Alles was die Leute dort halten würde, Kulturprogramm, oder einfach nur schnelles Internet wird totgespart oder für 15 Jahre an Monopolisten gehängt.

Alles in allem führe ich das darauf zurück, dass alle nur noch egoistisch denken: jeder gegen jeden, Generation gegen Generation, Firma gegen Firma, Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber, Arbeitnehmer gegen Arbeitnehmer.

Der Gemeinsinn ist irgendwie flöten gegangen, aber schon bei den in den 40er Jahre geborenen oder bei den 68ern war da nicht mehr so viel davon da. Alle sind permanent damit beschäftigt möglichst viel anzuhäufen, andere über den Tisch zu ziehen, zu übervorteilen, Kosten zu externalisieren.

Meine Großeltern waren da anders, die waren nie auch nur wohlhabend, als sie starben hatten sie fast nichts, aber für Kinder und Familie war immer genug da.


mad
7.6.2015 20:53
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Das aufgezeigte Szenario würde so kommmen, wenn man den Status quo linear hoch rechnet. Ich bin der Meinung, dass in den nächsten 10 Jahren ein singuläres Ereignis auf uns zu kommt, welches die Geschichte entscheidend beeinflussen wird.

Ich halte mich vor diesem Hintergrund an Alois Irlmaier, der schon in der 1950er Jahren folgende Ereigniskette formuliert hat:

– Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
– Dann folgt ein Glaubensabfall wie nie zuvor.
– Darauf eine nie da gewesene Sittenverderbnis.
– Alsdann kommt eine große Zahl Fremder ins Land.
– Es herrscht eine hohe Inflation.
– Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
– Bald darauf folgt die Revolution.

Behaltet die Bundeswehr in den jungen Bundesländern im Auge, speziell
am Standort Leipzig.


Hadmut
7.6.2015 20:57
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> Behaltet die Bundeswehr in den jungen Bundesländern im Auge, speziell am Standort Leipzig.

Du meinst die mit den Gewehren, die nicht treffen, den Helis, die nicht fliegen und den Transportflugzeugen, die nicht oben bleiben?


feel'n good on a wednesday
7.6.2015 23:08
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@mad für ein Revolution braucht man hier den Passierschein A38


Pjotr
7.6.2015 23:36
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Eine Revolution wird es in Deutschland nicht geben, denn es ist verboten, den Rasen zu betreten.
Baden Württemberg könnte sich der Schweiz anschliessen. Dann gäbs eben ein paar Kantone mehr. Berlin dürft ihr behalten.


Raik Berger
8.6.2015 1:03
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>Deutschland wird ruiniert und dann billig an China verkauft.

Der Ausverkauf und das Ausbluten Deutschlands läuft schon seit vielen Jahren. Z.Bsp. ist Deutschland seit Beginn der EU der grösste Nettozahler. Dazu kommt noch, Deutschland wurde jahrelang systematisch kaputt gespaart. Hier hat praktisch niemand mehr Geld. Viele Unternehmen sind ja schon verkauft und in ausländischer Hand.

2012, bei ihrem Besuch in China warb Frau Merkel vor laufender Kamera dafür deutsche Unternehmen zu kaufen. Gab es da auch einen #Aufschrei, ich glaube nicht.

Kurz vor der Einführung des Euro gab es eine Umfrage. Über 60 % der Westdeutschen und über 90 % der Ostdeutschen waren gegen den Euro, Soviel dazu.

Vielleicht steht das “D” bald für Dummland.


Flo
8.6.2015 1:27
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In irgendeiner Form wird es Deutschland schon noch geben, aber ich befürchte, dass in 20 bis eher 30 Jahren das Sozialsystem zusammenbricht.


quarc
8.6.2015 2:56
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> Meinungsumfrage!
> […]
> Meine Prognose wäre, dass Deutschland in 20, spätestens 30,
> vermutlich schon in 15 Jahren implodiert. Die Rentenfrage
> wird sich dann vermutlich nicht mehr stellen, weil es kein
> Rentensystem und so weiter mehr gibt.
>
> Ich glaube, wir erleben hier gerade einen Staat im Zerfall.
>
> Vielleicht nicht so schnell wie Griechenland, Österreich,
> Schweden, aber meines Erachtens doch nach dem Point of no return.
>
> Wie seht Ihr das?

Die Meldungen über den Zerfall von Deutschland halte ich für verfrüht und tippe eher auf einen Anflug von Alterspessimismus.

Natürlich wird Deutschland in 30 Jahren anders aussehen als heute; aber es sieht ja auch heute anders aus als vor 30 Jahren.

> * Bevölkerungsschwund.
der wird in Ausmaß und Auswirkung überschätzt. Es ist immer so, dass der produktive Teil der Bevölkerung den unproduktiven Teil mit Gütern und Dienstleistungen mitversorgt. Dabei ist es unerheblich, aus welchen Gründen die mitversorgten Personen nicht an der Produktion teilnehmen. Beschäftigungsquote und Lebensarbeitszeit dürften zusammen mit Zuwanderung (auch von bereits fertig ausgebildeten Personen) hier die Effekte der Bevolkerungsentwicklung abmildern. Wobei z.B. die Verlängerung der Lebensarbeitszeit in vielen Berufen möglich wäre, wenn man die Arbeitsbedingungen darauf ausrichtet, anstatt Arbeitskräfte möglichst schnell zu verheizen. Ich kann auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, dass Schulkinder aus Zuwandererfamilien weniger Interesse am “Prinzip Deutschland” (was immer das nun wieder sein soll) hätten, als die anderen. Allerdings bin ich in einer westdeutschen Großstadt aufgewachsen und in der Gegend findet Zuwanderung seit Generationen statt, und funktioniert weitgehend. Woanders mag es anders aussehen und ich will gerne einräumen, dass Berliner mit dem “Prinzip Deutschland” nicht zurechtkommen.

> * Verblödung.
Gab es früher auch schon. Wobei es immer darauf ankommt, auf welchem Niveau man den Abstieg beginnt. Teilweise ist es auch politisch gewollt. Die Ingenieurstudenten mit denen ich zu tun habe, kommen mir nicht so doof vor, wie man vielleicht vermuten sollte.

> * Lehrpläne.
Lehrpläne kommen und gehen, die Lehrer bleiben bestehen. Ich gebe ab und zu noch Nachhilfe für Schüler und zumindest bei den Inhalten in Mathe scheint es nicht schlechter zu sein als das, was zu meiner Schulzeit gemacht wurde. Seit Mitte der 70er Jahre sind es nicht unbedingt die hellsten Köpfe eines Jahrgangs, die sich für das Lehramt entscheiden. Auch da also keine größe Veränderung.

> * Verbeamtung.
Verbeamtung ist in erster Line eine Methode, Lohnkosten in die Zukunft zu verschieben. Das Beamtentum ist weitgehend überflüssig. Aber an Universitäten ist das Gegenteil ein Problem: die prekäre Beschäftigung unterhalb der Professur würgt Forschung ab. In NRW wurden die Hochschulen übrigens durch Pinkwart/Bertelsmann zerstört.

> * EU, UN, TTIP und so weiter: Wir sind demokratisch komplett
> enteignet worden. Wir haben hier im eigenen Land nichts mehr zu
> entscheiden oder bestimmen.
Tja, der Westen ist der neue Osten. Die passende Kanzlerine haben wir dafür ja schon, die kennt sich mit so einem System aus.

> * Bundesregierung. Eine Witztruppe, ein korrupter Narrenverein.
wie früher.

> * Überschuldung.
Halb so wild. Es kommt immer darauf an, bei wem man die Schulden hat. Um es Informatikerkompatibel auszudrücken: die Summe aller Einträge einer antisymmetrischen Matrix ist Null.

> * Der Zerfall hat eingesetzt.
%gt; […] Denn in Berlin ist es inzwischen fast unmöglich geworden,
> einen neuen Reisepass rechtzeitig zu beantragen. Man kann nicht
> mehr einfach zur Behörde gehen, sondern muss vorher per Webseite
> einen Termin vereinbaren.
> Die Software erlaubt aber nur, Termine innerhalb der nächsten 6
> Wochen zu buchen – und die sind immer schon komplett ausgebucht.

Das wollten doch alle, nicht wahr? Also “schlanker Staat”, “Verwaltung abspecken” etc. Tja, bedenke um was Du bittest …

Wir sollten Putin benachrichtigen, dass die russische Bevolkerung in Berlin unterdrückt und bedroht wird. Vielleicht kann man die Probleme damit elegant loswerden.


Miji
8.6.2015 4:07
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Na ja. ich bin bereits seit einigen Jahren in, sagen wir mal, Südamerika. Der Grund: In den meisten Staaten kann man als Ausländer rechtsgültig Grund und Boden erwerben und eine Firma gründen. Diese, nicht unwesentliche Sache ist in asiatischen Ländern nicht gegeben. Außerden haben die meisten Südamerikaner gegen Deutschsprachige nicht nur keine Aversion, sondern schätzen sie. (Sie leben noch in dem Traum, daß Deutschland besser ist. Lassen wir Ihnen den Traum. Träume zu zerstören ist immer schlecht). Im Gegensatz zu den Amis.
Dei Steuergesetzgebung ist christlich, und das Leben ist gut, weil frei. Ich schreibe bewußt nicht, in welchem Land ich lebe, weil jeder muß seinen eigenen Weg finden. Aber bevor ich in D oder Ö noch Steuern abdrücken muß, gehe ich lieber nach Sibirien.
Übrigens: Mein Steuersatz ist ab 40.000,– (vierzigtausend Dollar pro Jahr 10% (zehn Prozent). Das bringe ich selber und freiwillig zum Finanzamt.

Herzliche Grüße an die zwänglchen Jammerer


Miji
8.6.2015 4:08
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Na ja. ich bin bereits seit einigen Jahren in, sagen wir mal, Südamerika. Der Grund: In den meisten Staaten kann man als Ausländer rechtsgültig Grund und Boden erwerben und eine Firma gründen. Diese, nicht unwesentliche Sache ist in asiatischen Ländern nicht gegeben. Außerden haben die meisten Südamerikaner gegen Deutschsprachige nicht nur keine Aversion, sondern schätzen sie. (Sie leben noch in dem Traum, daß Deutschland besser ist. Lassen wir Ihnen den Traum. Träume zu zerstören ist immer schlecht). Im Gegensatz zu den Amis.
Dei Steuergesetzgebung ist christlich, und das Leben ist gut, weil frei. Ich schreibe bewußt nicht, in welchem Land ich lebe, weil jeder muß seinen eigenen Weg finden. Aber bevor ich in D oder Ö noch Steuern abdrücken muß, gehe ich lieber nach Sibirien.
Übrigens: Mein Steuersatz ist ab 40.000,– (vierzigtausend Dollar pro Jahr 10% (zehn Prozent). Das bringe ich selber und freiwillig zum Finanzamt.

Herzliche Grüße an die zwänglchen Jammerer

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brrr
8.6.2015 4:53
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Das kommende ist vergleichbar mit der Endphase des römischen Reiches.
Es wird sehr schnell gehen.
Wie Udo schon gesagt hat:
Im Oktober geht es los, da platzt die Staatsschuldenblase. Dadurch sind die Renten weg, die Restbevölkerung wird merken, was Sache ist: Da ist absolut NICHTS. Das ganze Geld ist WEG.
Dann kommen zwei extrem schlechte Jahre, wonach es kurz den Schein haben wird, dass eine Erholung eintritt, aber dann kommt der komplette Abstieg.
Ich habe neulich hier geschrieben, dass Amerika die letzte Enklave “europäischer” Kultur werden wird, dass das quasi von Amerika beabsichtigt ist. Hat ja hier auch schon jemand geschrieben.
Ich glaube das aber nicht mehr. Amerika wird zusammenbrechen.
Der Weltgeist geht nach China.


Einäugiger Blinder
8.6.2015 8:36
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Jetzt seid mal ehrlich: Alle Argumente, die hier gebracht werden, laufen auf folgende Punkte heraus:

(1) In Deutschland ist ALLES schlecht.
(2) Alles Deutsche gehört radikal VERÄNDERT.
(3) Alles Deutsche, was sich nicht verändern lässt, gehört ABGESCHAFFT.

Das sind linke Parolen, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges andauernd auf euch einprasseln. Und ihr, die ihr alles “linksgrüne” so abgrundtief zu verachten vorgebt, schmettert diese Parolen in anderem Kontext munter nach – und das war es dann. In anderen Worten: Ihr schafft euch SELBST ab und wirkt ALLE AKTIV daran mit. Schuld sind aber trotzdem nur DIE ANDEREN.

Ihr seid Teil jenes Problems, das ihr vorgebt, erkannt zu haben. Unter den Blinden ist eben der einäugige König.


yasar
8.6.2015 8:52
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> Inzwischen kursieren unter Kollegen schon Tipps, wonach man morgens um 5.30 eine Chance hätte, weil die Software da jeweils neue Termine für den Tag in 6 Wochen und abgesagte Termine freigibt. Bei solchen Problemen wird’s nicht bleiben, das wird schlimmer werden.

Informatikerlösung: Man könnte natürlich ein Skript programmieren, daß automatisch das für einen macht (Oder ein indisches Callcenter damit bauftragen). 🙂

Alternative: Für einen Monat Hauptwohnsitz formal außerhalb von Berlin verlegen. (wenn Du willst, kannst Du hier bei mir in BaWü zur für diese Zeit unterkommen und einen Adresse bekommen. :-))

PS. Ich kenne die Leute hier auf dem Amt persönlich. Da geht dann vieles, was in “großen Städten” unmöglich wäre.


yasar
8.6.2015 8:56
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> Bald wird jede Kleinstadt eine Moschee haben.

@Rechnungsprüfer:

Wo ist der Unerschied, ob nun eine Kirche, Synagoge, Moschee, Hindutempel & Co. ist.

Ob da nun ein weiteres Gebäude steht, das die Gegend verschandelt (oder bereichert) ist doch vollkommen egal. Wichtig ist doch nur, Dafür zu sorgen, daß die Anwohner nicht belästigt werden. Und da gibt es selbst bei den etablierten Institutionen genügend Konfliktpotential.


kopftisch
8.6.2015 9:12
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Die Menschen, die hierher kommen, haben nichts von dem was unser Land groß gemacht hat. Sonst wäre ihr eigenes Land nicht so ein Scheißloch. Diese Menschen machen DE eher kaputt, als das sie uns bei irgendwas helfen. Jeder der, das anders sieht, ist ein total verblödeter Träumer.

Deine obigen Feststellungen sind also keine Symptome der Zuwanderung – sondern der Grund. So einfach ist das.


yasar
8.6.2015 9:17
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@Wolf

> Wenn Dieter ein Problem hätte, genau in dieser Situation, wieviele
> Verwandte kann er organiseren? Freunde? Einfach Fremde auf der
> Straße? 2? 3? Oder gar keinen?

In der Stadt? vermutlich gar keiner.

Hier auf dem “Dorf” recht schnell mindestens ein dutzend Freunde oder Bekannte oder gar welche “aus demselben Dorf”.

Bis vor einigen wenigen Jahrzehten, kanm es hier durchaus noch vor, daß sich die ganze Dorfjugend von verschiedenen “Dörfern” gekloppt hat, weil der eine das Mädel des anderen schief angeguckt hat. 🙂


quer
8.6.2015 9:39
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Der Beitrag ist treffend in seinem Befund. Leider. Glücklicherweise muß ich – in Anbetracht der mir noch statistisch (gem. Familientradition) bleibenden Zeit – die Bestätigung nicht erleben. Für mich und meine Frau reicht’s noch. Zumal wir die Schweiz als Rückzugsort haben.

Für alle, denen es nach einer Erklärung für den obigen Befund dürstet, hier die passende Lektüre:

„Der Todestrieb in der Geschichte – Erscheinungsformen des Sozialismus“ Igor R. Schafarewitsch. 1980 bei Ullstein Kontinent, ISBN 3-548-38009-3

Das Werk ist vergriffen, aber in guten Antiquariaten erhältlich. Immerhin aber in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt und Leipzig einsehbar und lesbar.

Für alle, die wenigstens Erinnerungsmaterial an dieses Land und seine (vormals) geistige Substanz haben wollen:

„Der Deutsche Genius“ Peter Watson, 2010 bei Bertelsmann, ISBN 978-3-570-01085-3

Glücklicherweise von einem Engländer geschrieben und daher für hiesige Gutmenschen unangreifbar.

Meine Lektüreempfehlungen sollten hilfreich sein, um der Erkenntnis willen.


steffen
8.6.2015 10:23
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Da hier China doch des öfteren bei den Kommentaren erwähnt und als “die Zukunft” bezeichnet wurde:

Es ist schon sehr bezeichnend, daß wohl die Hälfte aller chinesischen Millionäre Pläne hat das Land zu verlassen. Damit scheint China weltweit Spitze zu sein. Nirgendwo anders gibt es derart viele Mitglieder der Oberschicht die aus dem Land rauswollen. Beliebteste Auswanderungsziele der reichen Chinesen: USA und Europa.

http://www.bloomberg.com/bw/articles/2014-09-15/almost-half-of-chinas-rich-want-to-emigrate

China ist alles andere als super. Die Reichen dort schauen zu daß sie soviel Geld wie möglich machen um dann abhauen zu können, nach uns die Sintflut. Das hört sich für mich alles andere als zukunftsfähig an.

China könnte eine Riesenblase sein. Bisschen wie Japan in den 80ern, wo hier in Westeuropa ebenfalls Panik herrschte “Hilfe, Japan kauft uns auf und Deutschland gibt es in 30 Jahren nicht mehr!”. Seit dem japanischen Crash 1989 redet da keiner mehr von.


@Hadmut

Ich glaube, wir erleben hier gerade einen Staat im Zerfall.

Ja, so ist es.
Es ist aber nur die BRD, die zerfällt, das Lügenkonstrukt der Alliierten. Deutsch wird in Mitteleuropa noch lange gesprochen werden. Das kann man nicht so leicht ausrotten.
A propos ausrotten, es gibt die Bestrebungen, Deutschland auszurotten, schon lange. Man glaubt jetzt, die Sache würde sich erledigen, wenn sich Deutschland, was ja nur in der Form der BRD zur Zeit existiert, selbst zerstört. Das wird aber nach hinten losgehen. Wenn das deutsche Gebiet in Europa aufgelöst wird werden deutsche Gebiete in der ganzen Welt Metastasen gleich wachsen. Deutsche Weltsicht und deutscher Aufbauwille werden Bestand haben, auch in der Diaspora. Man müßte mal recherchieren, woher die Deutschlandzerstörer wie die 1968er, Kaufmann, Nizer, Paneuropa, Morgenthau, Hooton, Multikulti, Klimawahn, Genderei, Feminismus, die Bildungstheorien und andere kommen.
Die Spreu wird sich vom Weizen trennen. Der Weizen wird überleben, nicht die Spreu. Sicher, Spreu wird es immer geben, aber es wird wieder weniger werden. Man wird sich bereits der Entwicklung bewußt, unter anderem beweist das dieser Beitrag.

Mal so gefragt, was wäre den ein gutes Land zu umsiedelen?

Das frag ich mich auch schon die ganze Zeit…

Ooooch, es gibt durchaus noch Möglichkeiten! In Europa wird es zur Zeit eng. In Afrika und Südamerika gibt es noch Möglichkeiten. Übersehen sollte man aber nicht, daß es die Möglichkeit gibt, um Deutschland zu kämpfen. Die rechtliche Situation der BRD ist so versaut, da diese nur noch mit Gewalt und Rechtsbruch zu halten ist.

BRICS-Staaten

Ja, eine große Hoffnung gegen den Weltherrschaftsanspruch.
Man sollte dabei aber nicht vergessen daß dann dieser Anspruch aus einer anderen Richtung kommt. Man sollte keinesfalls vergessen, daß der Staat, als größter Mafioso, das Problem ist. Man sollte bei dem gesamten Problem verstehen, daß es die Freiheitsfeindlichkeit ist, die den Menschen eingeblasen wird, die dem Staat und dem Allmachtsanspruch in die Hände spielt.

Es wird sich an China nichts ändern, aber in 50 Jahren werden Leute, die nicht in einer kommunistischen Diktatur leben wollen, von Deutschland aus nach China auswandern.

Klasse, dem gäbe es nichts hinzuzufügen. Ich glaube aber, so lange wird es nicht dauern. Wir werden es erleben, wie die Spreu von einer Pleite in die andere rutscht und sich langsam neue Pflänzchen erheben. Es haben viele Leute die Geduld verloren!
So extrem habe ich Rousseau nicht verstanden. Vielleicht war das ein Fehler von mir.
Nummern sind individuell.

Jeder noch so kleine Versuch den Wahnsinn zu mäßigen wird hysterisch bekämpft und niedergetrampelt

So ist es. Die Wut zeigt schon, daß sie am Ende sind. Die BRD kämpft schon um ihre Existenz. Das zeigt aber auch, daß schon lange Mechanismen implementiert sind, die diese Funktion erledigen, daß schon mit Kriegsende das Problem bearbeitet wurde. Die BRD ist auch nur eine DDR, und das wird den Bürgern bewußt. Zur Zeit gibt es noch sehr viele gut genährte Systemmaden. Wenn deren Nahrungsversorgung aber ins Stocken kommt, dann geht der Rutsch richtig los. Jetzt sind das nur Kleinigkeiten.
Neue Pflänzchen sprießen schon. Gut, das taten sie schon immer. Aber jetzt wird das akut und immer mehr Menschen verweigern sich dem System.

Mal ein Beispiel für die grenzenlose Arroganz derer, die wirklich herrschen:
Prof. Hamer: TTIP als Verrat an Deutschland
https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/06/06/prof-hamer-ttip-als-verrat-an-deutschland/
siehe Video
Das Verhältnis bei der Verhandlungsführung und der Geheimhaltungswahn sprechen Bände!
Ein freier Markt ist eigentlich zu begrüßen. Aber die Methoden sind dunkelschwarz.

Die englischsprechende Hemisphäre hat nämlich fertig — und das weiß sie.

Ich denke, das stimmt. Auswandern ist die eine Sache. Hier etwas Neues wachsen lassen ist die andere Sache. In Deutschland ist die komplett versaute Rechtssituation seit einhundert Jahren auch die Chance zu einem Neuanfang, wie es sie auf der Welt nirgendwo gibt!

Gesellschaften definieren sich nicht mehr

Falsches Denken! Gruppen sind da. Gruppenbildung und Kampf sind Konsequenzen der Entwicklung. Man kann die ignorieren, indem man glaubt, die Staaten definieren sich — der Untergang ist die Konsequenz. Gerade das erleben wir ja. Aus der Ignoranz der Realität folgt der Glaube, sich definieren zu können. Daraufhin folgt der Untergang, weil an der Realität gemessen wird.

In Berlin wird das sicher schwierig, ich glaube, diese komplett degenerierte SPD-CDU-LINKE und GRÜNE – Berliner Politikerkaste will mindestens 20 Prozent Migranten in den öffentliche Dienst reindrücken

Ist doch prima, die guten Leute werden sich dann in den alternativen Strukturen sammeln. Hooton funktioniert nicht!

Die Vertrteter der 5. Kolonne, sitzen im Grunde quer über Grenzen hinweg in allen politischen Parteien, offiziellen Organsiationen als auch Medien.

Ja, Deutschland ist durchseucht von Deutschlandzerstörern. Die dem zugrunde liegende Ideologie geht auf die Alliierten und die Kriegsgründe zurück.

Die im Laufe der letzten 50 Jahre vorgenommenen Veränderungen im Erziehungssystem haben zu einer mehr oder weniger geistigen Kastrierung des einzigen Teils der Bevölkerung der tatsächlich Widerstand leisten kann geführt, den Männern.

Ja!
Man fragt sich wirklich, ob das Absicht ist, ob man Deutschland zur Revolution reizen will. Gewinnen würde man eine neue Struktur bei der Unterdrückung eines Aufstandes. Also muß man auch das mitbedenken. Läßt man den Laden schleifen, dann gewinnen neue Strukturen, die sich selbst entwickeln. So aber kann man Gewalt anwenden. Es kann durchaus Absicht sein!

In den nächsten Jahren werden mehr und mehr Pflänzchen gedeihen. Ob die BRD noch hält, wer weiß. Sie wird es immer schwerer haben. Irgendwann wird einem der Pflänzchen die BRD egal sein.

Und einen Trost haben wir, die Systemretter machen es mit jeder Aktion noch schlimmer. Und woran das liegt verraten wir ihnen jetzt nicht, viele Menschen wissen es aber.

___!ICH HABE EUCH NICHT GEWÄHLT!___!WIR HABEN KEINEN VERTRAG MITEINANDER!

Carsten

Dummheit ist nachhaltig


Christian
8.6.2015 11:08
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Das Schlechte: Alles, was Du darstellst, Hadmut, ist von Dir korrekt dargestellt.
Das Gute: Da es keine lineare Entwicklung in der Geschichte gibt, werden wohl Dinge passieren, die niemand auf dem Schirm hat. (D.h. nicht, dass es schöne Dinge sein werden). Beispiele:

Hättest Du einem Deutschen im Frühling 1914 gesagt, dass er in fünf Jahren keinen Kaiser mehr hat, hätte der Dich (so er kein Kommunist oder Sozialdemokrat war), wohl ausgelacht.
Hättest Du einem Schlesier 1936 gesagt, dass es in zehn Jahren kein Schlesien mehr gibt, hätte der Dir wohl ne Backpfeife gegeben (waren temperamentvolle Leute im Allgemeinen).

Kurz: Es werden Dinge kommen, die niemand, auch Du nicht, sich vorstellen kann. Spengler hat Wegweisendes gedacht, als er vermutete, dass die Demokratie als letzte Stufe der Geldherrschaft, wenn sie zusammenbricht, durch den Cäsarismus ersetzt wird. Der Debitismus stellt klar dar, weshalb die ganze Chose brutal schief gehen muss. Immer! Diesmal halt besonders brutal, da die Fallhöhe so immens ist.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=194691

Natürlich weiss man das an entsprechender Stelle – man schaue sich mal die Notstandsverordnungen bei uns oder in den USA an, die flächendeckende Überwachung, die Übungen von Bundeswehr zu inneren Unruhen etc.
Was also kommt?

Vielleicht so ähnlich:
Eine EU-Diktatur…. Enteignung weiter Teile der Bevölkerung… wirtschaftlicher Zusammenbruch……Zerfall staatlicher Strukturen…. Bandenwesen…… Unruhen….. Bürgerkriege und Kriege…. und irgendwann – nach diesem sehr unangenehmen Reinigungsprozess – geht’s auch wieder aufwärts.

Denn immer wächst mit der Gefahr auch das Rettende.
“Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit – und neues Leben blüht aus den Ruinen”. (Schiller)
Also – durchhalten.


Horsti
8.6.2015 11:29
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Deutschland geht politisch aktuell in einer ziemlich undemokratisch gestalteten EU unter. Gesellschaftlich wird Deutschland gerade vermischt, nämlich mit Menschen völlig anderer Kulturkreise. Und Familienpolitik kann man eigentlich abschaffen, denn es gibt immer weniger Kinder.
Im Grund erleben wir die konzertierte Abschaffung des noch vor 20 Jahren am meisten gelebten Lebensmodells, nämlich der des allein versorgenden Familienvaters. Dank massiver Förderung sowohl von Frauenerwerbstätigkeit (Quoten sind dafür das Hilfsmittel) und zugleich massiver Einwanderung ist heute kaum noch ein Vater in der Lage eine Familie alleine zu versorgen, denn die Zahl von verfügbaren Arbeitskräften nimmt ständig zu und mit ihr die Lohnsenkung. Eine Folge ist der Rückzug der Männer, sowohl vom Arbeits- als auch vom Partnermarkt. Schon heute bekommen Frauen wesentlich weniger Kinder, als sie eigentlich wollen. Sie finden schlicht keine Partner mehr, die für eine Familiengründung in Frage kämen. Bei der Abzocke im Familienrecht ist dieses männliche Verhalten auch sehr rational.
Was die Zuwanderer betrifft, so darf man sich da keinen Illusionen hingeben: Die allermeisten sind für einen hochtechnisierten Staat einfach viel zu schlecht ausgebildet und werden viel eher Leistungsempfänger als diesem Staat die Rentenproblematik abzunehmen.
In den Niederlanden hat die dortige Regierung jetzt übrigens bestätigt, daß ein Asylbewerber den Staat gute 3000 Euro pro Monat kostet, das 3-fache was ein Durchschnittsrenter nach 40 Jahren Arbeit erhält:
https://www.youtube.com/watch?v=hWWVTb3ok6g
Was die Bildung betrifft, so bin ich da nicht so pessimistisch. Schon seit Jahrtausenden wird beklagt, daß die nächste Generation verdummen würde.


Tauriel
8.6.2015 12:07
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@quer: “Der Deutsche Genius” auf der einen Seite und “islamische Inzestverbödung” auf der anderen.

http://www.taz.de/!5111122/

“Am weitesten verbreitet sind Verwandtenehen im Nahen Osten, in Ländern, in denen der Islam praktiziert wird. … Ein Genetiker, der nicht namentlich genannt werden will, sagt zynisch: “Oman ist ein Paradies für uns Humangenetiker. Die heiraten dort alle untereinander, es gibt die verrücktesten Krankheiten”.

Ich habe ja nichts dagegen, wenn die Musels in ihren Heimatländern bleiben und dort ihren IQ immer mehr ausdünnen. Aber warum zur Hölle lassen wir solche Leute nach Deutschland? Das glaubt doch kein Mensch, dass die mal für unsere Rente sorgen.

Im Gegenteil, die liegen dem Staat durch Sozialleistungen auf der Tasche, der Allgemeinheit durch steigende Krankenversicherungsbeiträge (“Das Kind ist schwerstbehindert. … Bedarf 24 Std. Betreuung/Tag. … Das kostet einen 5 stelligen Betrag jeden Monat. … Verwandte des Paares haben ebenfalls schwerstbehinderte Kinder.”).

Ernsthaft Leute: Warum wird Deutschland so zu Grunde gerichtet? Und warum lassen wir das geschehen?


Frank
8.6.2015 12:54
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@Wolf

Gut zusammengefasst!
“Westdeutschland” ist kastriert,Widerstand kann nurnoch der Osten leisten.
Bildhaftes Beispiel ist da die Türsteherszene, im Westen ausschließlich in Rabenhand, im Osten stehen Deutsche.
Selbst in Berlin geht da noch die unsichtbare Mauer durch die Stadt,in den Ostclubs stehen teilweise immer noch die alten BFC Hools an der Tür.
Aber auch im Osten wirkt seit 25Jahren die Umerziehung und PolitMarionetten pressen mit Druck “Flüchtlinge” ins Land.
Glaube daß Hadmuts 15 Jahre noch zu optimistisch sind,die CIA prognostiziert Bürgerkrieg in D ab zirka 2020.
Da sich der Wirbel der Wahnsinns
hier immer schneller dreht durchaus realistisch.


yasar
8.6.2015 12:56
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Gibt es Deutschland in X Jahren noch?

Sicher.

So wie wir es kennen?

Sicher nicht.

Deutschland gibt es schon seit Jahrhunderten udn wird imho auch noch einige Jahrhudnerte weiterbestehen. Nur wird es stark verändert sein. Selbst das Deutschland meiner Kindheit ist deutlich ein anderes als das heute und wird in 30 Jahren vermutlich auch wieder ganz anders sein.

Aber das tägliche Leben hier im Ort ist bis auf ein paar Details nciht wesentlich anders. Aber das könten auch am “Beharrungsvermögen” der Landbevölkerung liegen.

PS: In den 50ern/60ern waren es die Flüchtlinge aus den Ostprovinzen, In den 70er/80ern die Gastarbeiter, in den 90ern/2000ern die Asylanten und aktuell die Flüchtlinge aus Nahost, die die Gemüter bewegen. Und das “Dorf” hat das bisher ohne größere Probleme verkraftet.


WikiMANNia
8.6.2015 13:29
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Dort wo Danisch richtig recherchiert, kommen tolle Dinge zu Tage.

Bewegt er sich abseits, wird es eher peinlich.

Was soll man zu der Frage “Gibt es Deutschland in 15, 20, 30 Jahren noch?” sagen?

Man stelle sich die Frage vor seinem geistigen Auge als in der Zeit gestellt, als die Römer den Limes erbaut und nach Belieben in Germanien eingefallen sind. Wo ist das römische Imperium heute? Was ist aus Germanien geworden?!??

Es legt die Vermutung nahe, dass die Frage blödsinnig ist, weil niemand eine Glaskugel hat, in der er in die Zukunft blicken kann.
Wer hat, nur zum Beispiel, “15, 20, 30 Jahre” die Wiedervereinigung Deutschlands vorhergesagt?
In “15, 20, 30 Jahren” kann sich die Europäische Union in Wohlgefallen aufgelöst haben, möglich ist aber auch, dass aktuell bestehende Probleme überwunden werden konnten. Es ist wie mit der Wettervorhersage, die nie länger als drei Tage im Voraus sinnvoll etwas vorhersagen kann. Darüberhinaus ist Kaffeesatzleserrei genau so hilfreich.

Der
http://de.wikipedia.org/wiki/Tripel-Allianz-Krieg (1864-1870)
führe Paraguay in eine Katastrophe, die Staat und Volk an den Rand der Vernichtung führte. Rund 95% der männlichen Bevölkerung starb. Greise und Invalide wurden in die Betten herumgereicht, damit die Frauen schwanger werden konnten.
Paraguay gibt es trotz allem heute noch und den
http://de.wikipedia.org/wiki/Chacokrieg (1932-1935)
hat es auch gewonnen.

Ich halte es deshalb für müssig, so schwarzmalerischen Fragestellungen zu diskutieren…


Hadmut
8.6.2015 19:06
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@WikiMANNia:

> Was soll man zu der Frage “Gibt es Deutschland in 15, 20, 30 Jahren noch?” sagen?

Wie wär’s denn damit, einfach gar nichts zu sagen, wenn einem nichts ordentliches dazu einfällt?

> Ich halte es deshalb für müssig, so schwarzmalerischen Fragestellungen zu diskutieren…

Und warum lässt Du es dann nicht einfach bleiben?

Was soll dann die Pöbelei?


WikiMANNia
8.6.2015 13:52
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@brr

Das ganze Geld ist WEG.

Fiktives Geld war nie wirklich “da”, was “weg” sein wird ist die Einbildung, dass da mal was “da” gewesen wäre… 😉


WikiMANNia
8.6.2015 14:03
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Thomas
8.6.2015 15:29
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Habe das hier gefunden:

http://landesparteitag.spw.at/?p=142

Geschlechtsspezifische Diskriminierung durchzieht alle Bereiche der Gesellschaft, auch die Arbeitswelt. Frauen verdienen im Schnitt 25 Prozent weniger als Ma?nner, obwohl sie dieselbe Arbeit verrichten. Auch in Pflichtpraktika gibt es erhebliche Unterschiede. 70 Prozent der Pflichtpraktika von Studentinnen sind unbezahlt, wa?hrend es weniger als die Ha?lfte der Pflichtpraktika ihrer ma?nnlichen Kollegen sind.

Ist aus Österreich, aber das kommt hier wohl noch.

Akademischer Abschluss = Gleichwertig.

Egal ob Elektrotechnik oder Vergleichende Literaturwissenschaften / oder gar Genderstudies.

Zurück in der DDR


Thomas
8.6.2015 15:31
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Frauen sind besser qualifiziert….

Sind Sie es wirklich?
Der Hauptschüler der Werkzeugmechaniker gelernt hat,
ist am freien Markt mehr qualifiziert als viele Geisteswissenschaftler es je sein werden.


WikiMANNia
8.6.2015 15:58
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Nachtrag:

Man sollte nie die
http://de.wikimannia.org/Autopoiesis
unterschätzen…

(Die einem System innewohnenden Kräfte der Selbsterschaffung und -erhaltung)


WikiMANNia
8.6.2015 16:46
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Ich sage es noch mal anders:
Viele Länder dieser Welt würden gerne ihre Probleme gegen die der Deutschen tauschen. Den Luxus wie die Deutschen auf hohem Niveau zu jammern, würden sich viele gerne erlauben können…

Korrupt sind gefühlt alle Regierungen der Welt, im Vergleich zu anderen ist Berlin doch eher ein Kindergartenverein. Da gibt es wesentlich Schlimmeres.

Ja, unsere Alterversorgung steht auf wackeligen Füßen, aber wir haben eine, während andere gar nicht erst eine haben. Das Kernproblem hat John F. Kennedy mal so formuliert: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

Oder Frédéric Bastiat: „Der STAAT ist die große Fiktion, nach der sich JEDERMANN bemüht, auf Kosten JEDERMANNS zu leben.“

http://de.wikimannia.org/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Bastiat


[…] Auch Verschwörungstheorien eher abholde Zeitgenossen wie der den Genderkram unermüdlich als Unsinn entlarvende Informatiker Hadmut Danisch aus Berlin gelangen mittlerweile zu der Einsicht, dass mehr als nur etwas faul ist im Staate Dänemark….. https://www.danisch.de/blog/2015/06/07/gibt-es-deutschland-in-15-20-30-jahren-noch/ […]


Werner
8.6.2015 17:50
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Antwort: Deutschland ja, aber mit anderen Menschen.

Miesepetrig gesehen: Die Afrikaner und Mittelmeeranrainer(/-Innen!), die aus dem Süden jetzt hier her strömen, kommen als illegale, billige Dienstleister (nix “Arbeitskräfte”), um nach einer kurzen Eingewöhnungszeit den vor- Pillenknick (1960 +60 = 2020) Singles und deren Eltern und Nachfolgern für wenig Geld den Hintern abzuputzen und deren Müll wegzuräumen (ihre Angehörigen machen das meist schon anderswo!). Oder woher soll bitteschön die benötigten Pflegekräfte zahlenmäßig sonst herkommen? Deswegen gibt es dagegen so wenig Widerstand – von wem auch? Es ist das, oder Roboter. Die Sklaverei lebt, durch Eigennutz. Beim natürlichen Abgang ihrer Pflegesubjekte erben die Billigen und Willigen dann nach und nach deren Land & Besitz – ist ja sonst niemand mehr da. Direkt oder indirekt. Das fällt testamentarisch an sie wie weiland an die Kirche. Darauf bauen sie dann eine eigene Zivilisation auf (jede davon hält ja nur max. 30-60 Jahre).

Was sonst? Und das ist nur die persönliche, kurzfristige, eigennützige Seite der Geschichte. Die langfristig politische – Konkurrenzbeseitigung innerhalb der westlichen Zivilisation, um Rußland und Asien in Schach zu halten – die hatten wir ja schon. Wenn es nicht noch heftiger kommt. Aber auch die Option kam hier schon zur Sprache.


Christian
8.6.2015 18:00
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Nochn Nachtrag: Danke Hadmut – Dein Artikel war mir Inspiration, mal zusammenzuschreiben, was mir spontan dazu einfällt, wie denn unser lieber Vater Staat wohl die nächsten Jahre (re)agieren wird angesichts der von Dir zusammengestellten Tendenzen.
Also welche Maßnahmen finanzieller und anderer Art gegenüber den Bürgern zu erwarten sind (Arbeitspflicht, Immo-Belastung etc.).
Das Ergebnis findet sich hier (hab Dich da auch verlinkt):
https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2015/06/08/was-ist-die-nachsten-jahre-zu-erwarten/
Schönen Gruß nach Berlin
C


Gedöns
8.6.2015 20:39
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@Carsten Thumulla
„Wenn das deutsche Gebiet in Europa aufgelöst wird werden deutsche Gebiete in der ganzen Welt Metastasen gleich wachsen. Deutsche Weltsicht und deutscher Aufbauwille werden Bestand haben, auch in der Diaspora.“//
Das klingt ja schon fast wie eine Art „Protokolle von Zion“ – durchaus möglich, daß den in alle Welt verstreuten Deutschen in der Diaspora ein Schicksal wie früher den Juden droht – vor allem, wenn sie zu sehr die Gesellschaft im Ausland dominieren … Das hätte dann in der Bewertung schon größere als nur philosophische Dimensionen …
Denkt mal drüber nach!


Stannis Baratheon
8.6.2015 21:23
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Bildhaftes Beispiel ist da die Türsteherszene, im Westen ausschließlich in Rabenhand, im Osten stehen Deutsche.

Wobei es auch hier schon gewaltätige Versuche gab in diese Szene einzudringen, siehe Leipziger Discokrieg.
Anyway, allem Femiquatsch zum trotz sind es junge Männer und deren Hintergrund die maßgeblich sind welche Arten von Milieus sich ausbilden. Und Zweifelsfall wird Politik eben nicht im Hohen Haus sondern auf der Straße von “angry young men” gemacht.

Gerade deswegen sieht die Prognose für viele Lokalitäten in Westdeutschland auch so finster aus. Diese werden zwar rechnerisch “deutsch” bleiben aber die jüngeren Alterskohorten sind meistens schon zugunsten der Zugewanderten gekippt.


vortex
8.6.2015 21:31
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@Gedöns

“durchaus möglich, daß den in alle Welt verstreuten Deutschen in der Diaspora ein Schicksal wie früher den Juden droht ”

Was wiederum erhöhten Selektiondruck auf die Germanen ausüben würde. Wenn man sich meine Rechtschreibung ansieht kann das kein Fehler sein. Toi toi toi.

Ich wünsche einen schönen Abend


Christian
8.6.2015 22:40
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@yasar: Du schrubst:
PS: In den 50ern/60ern waren es die Flüchtlinge aus den Ostprovinzen, In den 70er/80ern die Gastarbeiter, in den 90ern/2000ern die Asylanten und aktuell die Flüchtlinge aus Nahost, die die Gemüter bewegen. Und das “Dorf” hat das bisher ohne größere Probleme verkraftet.

Das ist diese gefährliche Relativierung auf Teilen der Linken. Als wären die Vertriebenen der ostdeutschen Gebiete den Asylanten von heute gleichzusetzen – sie sind es nicht.

Die ersteren flohen in GÄNZE vor Massenmord und Vergewaltigung und waren somit echte Flüchtlinge. Ihr Gebiet war ihnen geraubt worden. Zudem waren sie Landsleute – eben Deutsche. Die nebenbei auch von den Alteingessenen schief angeschaut wurden. Aber man wollte sich integrieren, man tat es – und somit gab es keine tieferen Probleme, genausowenig wie mit Hugenotten oder Ruhrpottpolen etc.

Heute kommen uns kultur- und religionsfremde Menschen aus von Gewalt und Armut geprägten Regionen (mit den entsprechenden dort gelernten Umgangsformen von Protest etc., die uns unbekannt sind) – manche (Syrien) fliehen vor dem Krieg, die meisten (Balkan, Afrika) einfach vor Armut und Elend. Diese zumeist jungen Menschen sorgen für ein verhängnisvolles Kippen einer eh schon schiefen Bevölkerungspyramide.

Das Ganze wird wegen fehlender Formen des Zusammenhalts und der Integration übel enden. Denn was auf dem “Dorf” bei 20 Asylbewerbern unter 500 Dörflern funktionieren mag, wird in größerer Zahl schief gehen. Schon ulkig – kein selbst-bewusstes Volk der Welt würde eine derartige Überfremdung klaglos hinnehmen – aber da man bei uns fast alles nationale und jegliche tiefere Form des Zusammenhalts abgeschafft hat, meint man ein gutes Werk zu tun, wo man einfach nur die Saat für blutige Konflikte legt.

Die sich schon ankündigen (Jesiden gegen Islamisten, Kurden gegen Tschetschenen, Kriminalitätsstatistik, Neukölln ist überall etc.). Alles noch “nur” der Beginn. Desweiteren wird der Zusammenhalt in der Bevölkerung durch ihre Heterogenität immer schwächer, divide et impera, die Lohnstruktur wird weiter bzw. schneller untergraben, die Ungerechtigkeiten bei der Behandlung der Asylbewerber (brauchen Wohnungen, müssen therapiert werden etc. – alles schön und gut – und deutsche Obdachlose? Sind nicht so wichtig. Und deutsche Senioren oder Vereinsheimbesitzer? Müssen schon mal weichen). Das erzeugt Unmut und Groll. Der weiter wachsen wird.

Lass die deutschen Innenstädte gänzlich zu Ghettos werden – dann wird man sich bei Dir auf dem “Dorf” noch mehr freuen, nicht in der Stadt zu wohnen.

Kurz: Es ist ein großes Verbrechen, was da aktuell stattfindet – an uns, den Deutschen, wie auch an den Asylanten.

Die von Hadmut so gemochten Australier (und andere klassische Einwanderungsländer wie Kanada oder Neuseeland) machen es anders – und lassen solche Flüchtlinge gar nicht erst ins Land. Was die bessere und langfristig auch humanere Lösung ist. Wir lassen sie hinein – und laden uns alle damit skizzierten Probleme auf – und in 15 Jahren kippt das Ganze. Wohl eher früher.

Es ist ja schon gradezu lächerlich, dass in Berlin am Tröglitzer Park diejenigen, die sich Prügeleien mit den dealenden Asylbwerbern liefern, türkische Kneipenbesitzer sind. DIE trauen sich das noch – wenn da einmal eine deutsche Gruppe ein paar afrikanische Dealer vermöbeln würde, weil die den Kindern Drogen andrehen – nahallamarsch, was wäre die Presse voll von “Nazis marschieren gegen Schwarze” oder “Prügelnder Nazimob – Schande für Deutschland”.

Also nein – das wird übel enden. Leider. Ist nämlich so unnötig wie ein Kropf.
Hoffentlich kriegt Hadmut wenigstens noch seinen Flieger nach Melbourne. 🙂
Schönen Abend
C


EinInformatiker
8.6.2015 23:19
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Mir wäre es eigentlich nicht wichtig, ob es Deutschland demnächst noch gibt. Mir wäre es nur wichtig, ob man davon ausgehen könnte, dass es hier noch einen Staat gibt, in dem Freiheit und Rechtsstaat herrschen. Ich dachte mal fälschlicherweise das wäre geschafft wenn nicht in einer Wirtschaftskrise ein neuer Totalitarismus käme. Und ohne materiellen Wohlstand gehts halt auch nicht. Aber man muß leider bei all dem, rationalerweise nach Lage der Dinge, vom Gegenteil ausgehen. Und dazu ist keineswegs ein neues 33 nötig wie ich früher dachte. Das hat die Demokratie aus sich selbst heraus fertig gebracht.


yasar
9.6.2015 0:26
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@Christian:

Unser “Dorf” hat über 5000 Einwohner und wir haben über 100 Flüchtlinge hier.

Worauf ich hinauswollte ist folgendes:

Die Flüchtlinge in den 50 und 60er Jahren waren hier nicht sehr gut angesehen udn sind oft nagefeidnet worden, von wegen die würden den anders alles wegnehmen und stehlen. nach einiger Zeot des Zusammenlebens haben die Einheimischen festgestellt, daß die doch nicht so schlimm waren.

Dann kamen die Gastarbeiter (u.a. ich mit meinen Eltern). Auch hier wurden die sehr skeptisch beäüugt und man tat sich mit denen schwer. Inzwischen weiß man da auch, daß man da mit den meisten ordentlich zusammenleben kann. Viele der dritten Generation sind hier schwer von den Einheimischen zu unterscheiden, wenn sie nicht gerade in Ihrer ehemaligen ursprungssprache reden.

Auch bei den Asylanten, die in folge des Balkankrieges hierherkammen lief es ähnlich ab. Udn auch aktuell bei den syrischen Flüchtlingen ging heir die Wogen sehr hoch. Nachdem diese Menschen da sind und das auch ganz normale familien sind, beruhigt sich das ganz wieder.

Was ich sagen will: Wenn man sich “fremde” ins land holt, muß man durch entsprechende Strukturen dafür sorgen, daß die sozial eingebudnen sind. dann funktioniert das ganz auch.

Klar in den Städten ist das vermutlich eine Sisyphos-Arbeit, so sie denn zu bewältigen ist, aber man kann das funktionierend hinbekommen.

Man muß in Problemfällen einfach hart durchgreifen. Die meisten Wissen sich nämlich ordentlich zu benehmen und auch in gewissen Grenzen dem Gastland anzupassen.


KaRa
9.6.2015 1:40
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Meldung der HAZ vom 28.05.2015:

China drängt auf die Überholspur
Die Parteiführung in Peking will die deutsche Industrie bis 2025 einholen

…In zehn Jahren will die Volksrepublik bei Innovation, Qualität, effizent und Nachhaltigkeit zu Deutschland aufschließen. ….

…Aber die kommenden zehn Jahre sind nur die erste von drei Phasen in der langfristigen Industriepolitik. “Zum 100. Geburtstag werden wir zur führenden Industrie-Supermacht aufsteigen”, heißt es im Strategiepapier des Staaatsrates. …

Leider nicht mehr online verfügbar.


@Gedöns
Ja, das geht in diese Richtung. Deutsche Gebiete gibt es aber schon auf der Welt. Das trifft auch auf andere Nationen zu. Ich wollte nur sagen, man kann nicht so einfach ein Volk ausrotten. Erhöht man den Druck im Kernland, dann wächst außen mehr. Ganz einfach.
Bei den Iren ist die Auswanderung wegen einer Hungersnot bekannt und nachgewiesen.

Carsten

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@WikiMANnia

Ich sage es noch mal anders:
Viele Länder dieser Welt würden gerne ihre Probleme gegen die der Deutschen tauschen. Den Luxus wie die Deutschen auf hohem Niveau zu jammern, würden sich viele gerne erlauben können…

Das ist der übliche Blödsinn, der in eine solche Diskussion geworfen wird. Den Menschen in der DDR ging es gut. Sie hatten einen Arbeitsplatz, Auto und Kühlschrank und einen ordentlichen Urlaub. Das wollen die Westtrottel nicht wahrhaben, das muß zerredet werden.
Deutschland lebt weit unter den Verhältnissen, für die es arbeitet. Es werden Geschenke gemacht, es wird Leistung exportiert, es wird nutzlos Geld verschwendet. Es werden zwei Billionen Euro für einen physikalisch blödsinnigen Treibhauseffekt rausgeworfen. Die Nation wird zerstört, in Schrift und Sprache, es wird Volk importiert zum Zwecke dieser Zerstörung. Die Geschlechter werden gemischt, zum Zwecke dieser Zerstörung.
Deine Provokation ist gelungen!

Korrupt sind gefühlt alle Regierungen der Welt, im Vergleich zu anderen ist Berlin doch eher ein Kindergartenverein. Da gibt es wesentlich Schlimmeres.

Ach ja? Wo ist es denn besser? Geh’ doch rüber!
Die Diskussion lautet nicht, wo was schlechter ist, sondern warum wir uns diese bewußte Zerstörung gefallen lassen.
Nun? Warum?

Ja, unsere Alterversorgung steht auf wackeligen Füßen, aber wir haben eine, während andere gar nicht erst eine haben. Das Kernproblem hat John F. Kennedy mal so formuliert: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

Die Altersversorgung, mit der Adenauer seine Wiederwahl sicherte? Na prima!
Für das Land tun alle was! Ich nicht mehr. Mich kann dieses Land kreuzweise. Denn es fragt nicht, was es für mich tun kann, es fragt nur noch, was es noch verschwenden kann und wie es die Deutschen, nur die Deutschen, noch mehr ausplündern kann. Es verschleudert das Geld, das es raubt. Es raubt und verschleudert! Für einen solchen Verschwender mache ich keinen Finger mehr krumm.

Carsten

http://ruthe.de/cartoons/strip_0269.jpg


Juergen Sprenger
9.6.2015 8:46
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Ich sehe die Punkte bei weitem nicht so tragisch, da scheint der Autor zu einem guten Teil Opfer des propagandistischen Alarmismus geworden zu sein.

1 Bevölkerungsschwund

Bevölkerungsschwund ist an sich nicht grundsätzlich schlecht. Wo steht denn geschrieben, daß auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mindestens 80 Millionen Menschen leben müssen? Ein funktionierendes Staatswesen ließe sich auch mit einem Fünftel der Bevölkerungszahl problemlos aufrecht erhalten. Die Produktivität ist inzwischen so hoch, daß die benötigten Waren von einem Bruchteil der Beschäftigten problemlos hergestellt werden könnten, man müßte nur statt auf Niedriglohn zu setzen den Grad der Automatisierung erhöhen.

2 Verblödung

Das mit der Landwirtschaftsfläche ist schon mal kein Argument, denn mit sinkender Bevölkerungszahl benötigt man auch weniger Fläche für die Selbstversorgung. Mit Tourismus ist ohnehin kaum ein Blumentopf zu gewinnen. Für den Eigenbedarf sollte es mit den Bodenschätzen schon genügen, es sei denn, man will von deren Export leben:
http://rohstoffportal_sgd.bgr.de/pics/BSK1000_gr.png
Das Argument mit Wissen und Ingenieurskunst ist übrigens ein Märchen, wir können nur billig, deshalb auch die Lohnentwicklung der letzten 25 Jahre:
http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-neue-deutsche-Wirtschaftswunder/story/24006194

3 Lehrpläne

Das ist so gewollt. Hat allerdings weniger mit Sozialismus und Feminismus zu tun, sondern ist ein Teil des Programms zur Refeudalisierung der Gesellschaft. Der Pöbel braucht nicht mehr zu können als die richtigen Knöpfe zu drücken und den Papierkram zu erledigen. Deshalb auch die Umstrukturierung der Universitäten im Zuge der Bologna-Reform. Das betrifft nicht nur Deutschland, sondern ist ein internationales Phänomen.

4 Verbeamtung

Verbeamtung an sich ist nichts schlechtes. Mit Beamten gäbe es zum Beispiel keinen Bahnstreik, keinen Poststreik, keinen Streik der Fluglotsen. Polizisten und Richter sind meines Wissens immer noch Beamte, und das aus gutem Grund. Ein anderer Ausdruck für Beamter ist übrigens Staatsdiener. Das Problem der Universitäten ist sicher nicht der Beamtenstatus der Professoren, das hat andere Ursachen.

5 Bundesregierung

Liebe Leute, ihr bekommt was ihr wählt. Wenn ihr die Ursache der Misere sehen wollt schaut mal morgens in den Spiegel (den im Badezimmer, nicht das ehemalige Nachrichtenmagazin).

6 Überschuldung

Der größte Teil der Staatsverschuldung besteht aus kreditfinanzierten Steuergeschenken an Reiche und Konzerne seit 1990 sowie Geldern für die Bankenrettung seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008. Bis 1990 betrug der Spitzensteuersatz 56% und eine pauschale Abgeltungssteuer gab es damals noch nicht. Wer heute sein Einkommen ausschließlich aus Kapitaleinkünften bezieht hat einen Steuersatz von 25% Kapitalertragsteuer plus 5,5% Solidaritätszuschlag, was einer Gesamtbelastung von 26,375% entspricht, falls man keine zusätzlichen Maßnahmen zur Steueroptimierung vornimmt.

Aus der Grafik zur Entwicklung der Staatsverschuldung in Deutschland ist ersichtlich, dass die Staatsverschuldung unter CDU-Regierungen und während der Finanzkrise am stärksten gestiegen sind:

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_Deutschlands#Entwicklung_der_Staatsverschuldung_in_Deutschland


@WikiMANNia
Ach, das ist doch nicht möglich! Autopoiesis — das ist doch die Spinnerei von Maturana und Varela. Wie kann man ernsthaft für eine Selbstorganisation ein neues Wort erfinden, ohne diese zu erklären, und dann als Wissenschaftler auftreten? Man kann! Weil alle anderen das neue Wort anstrahlen wie einen neuen Gott, auch, ohne es verstanden zu haben. Nachplappern ist eben Wissenschaft!

Ich warte! Ich warte auf Thesen! Ich warte auf Erklärungen! Ich warte auf Zusammenhänge! Wenn die kommen nehme ich auch das Wort Spinner zurück.

Carsten

http://ruthe.de/cartoons/strip_0204.jpg


@WikiMANNia
@brr

Das ganze Geld ist WEG.

Fiktives Geld war nie wirklich “da”, was “weg” sein wird ist die Einbildung, dass da mal was “da” gewesen wäre… ????

Das ist schon richtig, das Geld, das nur ein Versprechen ist, ist weg. Wer aber ein Versprechen bricht, der ist aus dem Geschäft. Nur gegenüber dem Staat vergessen die Menschen die Veruntreuung.
Das Geld ist nicht fiktiv! Das Versprechen ist real, also ist auch das Geld real! Ok, da ist eine Grinsebacke. Trotzdem nochmal, was ist Geld.
http://thumulla.com/home/__liste_der_artikel_Geld.html
http://thumulla.com/home/was_ist_geld_.html
http://thumulla.com/home/die_grundfunktionen_des_geldes.html
Es werden selbst von Ökonomen viele Irrtümer verbreitet, deshalb rege ich mich auf.

Carsten

http://ruthe.de/cartoons/strip_0319.jpg


quer
9.6.2015 9:20
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@Juergen Sprenger,

Zum Bevölkerungsschwund:

Eine interessanter Vergleich. Gehen wir 100 Jahre zurück und betrachten uns die seinerzeitige Fläche Deutschlands. Gegenüber heute fehlen uns danach mindestens 30-35% des Staatsgebietes. Auf dieser Fläche lebten 1914 ca. 65 Mio. Deutsche inkl. einer kleinen polnischen Minderheit.

Stellt man 1914 und 2014 gegenüber, so wird der Abstieg besonders krass deutlich. Auf allen Gebieten, bishin zu dem damals weltweit gerühmten Schul- und Bildungswesen, mitsamt seiner weltweit besten Universitäten.


rleo
9.6.2015 9:57
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@Carsten
“Sie hatten einen Arbeitsplatz, Auto und Kühlschrank”
Rein formal stimmt das.
Vergleicht man die Kosten, schaut es anders aus.
Viele konnten sich kein Auto leisten. Und wenn, dann auch nur die Pappkiste.
Und der offizielle Beschaffungsweg per Warteschlange (12 Jahre und mehr) war schlichtweg irreal.
Selbst Telefone waren rar.
Auf dem Dorf war es oft nur das Pfarramt und der Bürgermeister, die Telefon hatten.
Und der Arbeitsplatz war nur ‘sicher’, wenn man ‘systemkonform’ war.
Da es formal keine Arbeitslosen gab, wurden ‘Unliebsame’ nicht entlassen, aber ‘kalt gestellt’. D.h. es gab keine berufliche Weiterentwicklung mehr.
Und ‘systemkonform’ bedeutete nicht immer ein Bekenntnis zur Partei.
Die DDR Bürokratie war korrupt, wer mitmachte, war ‘systemkonform’, wer nicht, flog, oder bekam eben kein Baumaterial, keine Ersatzteile, kein Auto, keine Privilegien usw.
Da traf für untere Ausbildungsgruppen weniger zu, aber ab Hochschulausbildung war das Abschieben auf Warteplätze schon mit der westlichen ‘Arbeitslosigkeit’ gleichwertig.
Im Westen konnte man sich wenigstens einen neuen Job suchen, im Osten ging das nicht, die ‘Kaderakte’ begleitete einen lebenslang.
Wer im Osten von solcher ‘Arbeitslosigkeit’ betroffen war, bekam nur noch eine, wenn auch kleine, Perspektive, wenn er bei einem vom Staat weniger abhängigen Unternehmen anheuerte (ja die gab es, weil der Staat mehr oder weniger davon abhängig war).
Das hatte komischerweise zur Folge, dass solche Unternehmen einen hohen Anteil an Hochschulabsolventen hatten, die fast alle unter ihrer Qualifikation beschäftigt waren.


rleo
9.6.2015 10:50
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@Hadmut
“Gibt es Deutschland in 15, 20, 30 Jahren noch”

Vermutlich ja.
Nach Popper ist die Zukunft offen. Es ist fast unmöglich, aus der Geschichte auf die Zukunft zu schliessen.

Manchmal schaut es so aus, als ob alles den Bach runter geht.
Nicht immer.
In meinem Bekanntenkreis, meist Leute mit guter Ausbildung, spielt z.B. die ‘Genderitis’ und die Folgen keine Rolle.
Das Thema existiert praktisch nicht.
Und in den letzten Jahren hatte ich einen Arbeitgeber, der ‘high-tech’
Produkte herstellte in Süddeutschland, alles ‘Made in Germany’ (bis auf die Chips). Alle Produktionsschritte, Konstruktion, Fertigung, Zusammenbau, erfolgten in wenigen km Umkreis. Und es gibt auch die Leute mit genügend Grips im Kopf, die das machen können.

Und den Vortrag von Spitzer habe ich mir angehört. Er hat Recht.
Mangelnder Gebrauch des Gehirns führt zur unumkehrbaren Verblödung.
Das gab es aber schon immer. Denken ist harte Arbeit, und Denkfaule hatten immer ihre Strategien, das Arbeit zu vermeiden.
Dazu mehr, wenn ich dazu komme, im noch folgenden Kommentar zum Blogeintrag zu Spitzer.

BTW: In vielen Punkten gebe ich Dir recht.
“Ich glaube, wir erleben hier gerade einen Staat im Zerfall. ”
Das stimmt, aber nicht der Staat, sondern es scheint so, als ob uns gewohnte Strukturen zerfallen.

Hier ein Text zum angeblichen Verfall der Familien:
http://michael-klonovsky.de/artikel/item/207-unsterbliches-modell-207

und:
Popper, Offene Gesellschaft und ihre Feinde, Band2,
Hat die Weltgeschichte einen Sinn?
“Weder die Natur noch die Geschichte kann uns sagen, was wir tun sollen. Tatsachen … können die Entscheidungen nicht für uns treffen … .
Wir sind es, die Zweck und Sinn in die Natur in die Geschichte einführen. Die Menschen sind einander nicht gleich, aber wir können uns entschließen für gleiche Rechte zu kämpfen. …”


Frank L
9.6.2015 11:54
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Absolute Zustimmung zu deiner Zustandsbeschreibung! Hier ist auch rein gar nichts mehr zu machen. Unser Staat und unsere Gesellschaft sind komplett von einem Virus verseucht wie ein Computer, und wie auch in diesem Fall hilft es nur noch, das Betriebssystem komplett zu deinstallieren und neu aufzusetzen. Zu Deutsch: Das System ist nicht mehr reformierbar, da bereits komplett verseucht. Waren nach 1968 ff. nur einzelne “Dateien” und “Verzeichnisse” (Unis, SPD, Grüne, evangelische Kirche usw.) nach und nach betroffen, so hat sich der Virus inzwischen ins Bootsystem eingenistet, und so macht die von dir erwähnte Bundesregierung wie in einer befallenen Batchdatei nur noch das, was der Virus will. Ohne kompletten Reset geht da gar nichts mehr.
Wir werden es erleben, und es wird furchtbar sein. Aber nur so besteht die Chance auf einen gesunden und radikalen Neuanfang. Ohne Gender, Grüne und Homokult. Also eigentlich etwas, auf das man sich freuen kann. Doch der Weg bis dahin wird extrem steinig sein.


Christian
9.6.2015 12:25
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Salut yasar,
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Nochmal: Die Flüchtlinge aus den Ostprovinzen waren Deutsche. Integrationsaufwand vergleichsweise gering. Zudem es noch eine Art selbstverständlichen Gemeinschaftssinns und Nationalstolzes gab. Pass Dich an – oder es gibt Ärger! Ein paar hinter die Löffel!

Die Gastarbeiter waren in ihrer Mehrheit aus dem europäischen Ausland. Integrationsaufwand immer noch im Rahmen. Botschaft: Arbeitet – und passt Euch bitte an!

Seit ca. den neunziger Jahren kommen aber immer mehr Gruppen aus gesellschaftlich, kulturell und religiös komplett anderen Strukturen – man könnte sie archaischer nennen. Integrationsaufwand sehr hoch. Und grade DENEN wird vermittelt: Ihr dürft so bleiben wie ihr seid.

Was nebenbei auch von immer mehr Türken der dritten Generation gelebt wird – eine Segregation, statt Integration. Egal welche Ebene Du anschaust, yasar:

Kulturelle Assimilation (Wissen, Kultur, Sprache) – da sieht es desaströs aus. Deutsche Kultur vorleben? Das ist ja voll Nazi! Und ein Herr Erdogan darf diese Assimilation als Verbrechen bezeichnen. Sancta Simplicitas….

Strukturelle Assimilation (Bildung und Arbeitsmarkt) – die bildungsfernen Schichten werden größer, s. Sarrazin. Der Anteil der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss liegt bei den Ausländern nun mal deutlich höher, als es dem Bevölkerungsanteil entspricht. Und wächst weiter.

Emotionale Assimilation – Deutschland mein Land? Stolz, Deutscher zu sein? Ach was. Da gibt es keine Basis. Und da soll auch keine Basis geschaffen werden. Alles so schön bunt hier.

Die Ergebnisse siehst Du in allen Städten: Ghettos, Rückgang Immopreise, wo verstärkt Gruppen von Ausländern hinziehen, mehr Dreck, ein Unwohlsein bei vielen Deutschen bzw. der Wegzug aus Gegenden, wo verstärkt Ausländer hinziehen, Kriminalitätsstatistik etc.

Du sprichst ein wahres Wort am Rande aus: Wenn „man“ sich Fremde ins Land holt….. ich behaupte mal: Die Mehrheit der Deutschen will keine Fremden ins Land holen. Nicht diese Massen. Sie würden viel lieber wie Australier und Neuseeländer handeln und sagen: Nein! Stop! Wir wollen das nicht!

Das zu sagen, ist aber bei uns aus historischen Gründen tabu. Und so wird leider das Nebeneinander unter der Fahne falscher oder nicht stattfindender Integration weitergehen. Mit allen Folgen. Neukölln ist bald überall und das ist noch nicht das Ende, es ist erst der Anfang.

„Raubzüge“ von bewaffneten Ausländerbanden in bürgerlichen Wohnvierteln (London 2011), Randale (Paris 2005) – und das Perfide ist, man wird dann die Segregation noch weiter stärken. Gated Communities, draussen der arme Pöbel, deutsche Unterschicht wie Ausländer.

Unruhen als Beweis für den latenten Rassismus in der alteingesessenen Bevölkerung, Forderung nach mehr Integration, Zwangszuteilungen von Asylanten in Privatwohnungen etc. (Warum nicht deutsche Obdachlose zwangszuteilen? Oder Junkies? Fliehen die nicht auch – vor sich selbst)?

Es gibt einen Punkt, yasar, wo Einwanderung zum Problem wird. Wir haben schon einen 20% Anteil mit Migrationshintergrund in der Bevölkerung. Der Kipppunkt ist eigentlich längst erreicht, aber noch wachsen der Anteil (und der Unmut) im Stillen weiter.

Bitte einfach mal den Blick weiten. Es ist schließlich auch in anderen Ländern so. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=356671 Was da gespielt wird, ist ein hässliches und menschenunwürdiges Spiel – für BEIDE Seiten – und es wird in Leid und Blutvergießen enden. Denn wenn es hart auf hart kommt, hält der Mensch zur Familie, zum Clan, zur Sippe.

Um es klar zu sagen: Ich wehre mich dagegen und werde dies auch in Zukunft tun, Ausländer per se als Sündenböcke heranzuziehen. Aber für eine „wirkliche“ Integration bräuchten wir eine selbst-bewusste Gesellschaft und eine offene Debatte darüber, wie viele und welche Ausländer mit welchen Qualifikationen hier her dürften. Beides wird uns vorenthalten. Die Folgen davon werden wir zu spüren bekommen.

Vielleicht…. Hoffentlich…. Kommt da einer, der beide Seiten anzusprechen weiß. Denn die Türken und Araber, die ich so kennengelernt habe, die haben Achtung vor einer starken Vaterfigur. Gäbe es die – auf politischer Ebene – oder meinetwegen jemand wie Dieudonne in Frankreich, der den Zorn auf den Staat zu richten weiß – dies wäre ein Anfang. Aber ich bin skeptisch.

Denn da wir halt als Gesellschaft mathematisch unweigerlich in den nächsten Jahren einen Punkt erreichen werden, an dem es „hart auf hart“ kommt, wird dieses „Gerüst“ Gesellschaft zerbrechen. Insofern freut es mich, dass Du auf dem Dorf lebst – dort wird es wohl besser auszuhalten sein.

So long
C


Missingno.
9.6.2015 14:03
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5 Bundesregierung
Liebe Leute, ihr bekommt was ihr wählt.

Aha? Bislang habe ich immer bekommen, was die anderen gewählt haben, nie das, was ich gewählt habe. Was noch schlimmer ist, die Leute, die von 15%-30% der Wahlberechtigten gewählt werden, behaupten, dass die Mehrheit hinter ihnen steht.


Ronin
9.6.2015 17:12
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Werter Herr Danisch,
gelegentlich — sozusagen in “Wachefreien Stunden” 😉 — schlendere ich durchs “Internet”; nun ja mit durchaus weitgespannten Eindrücken, doch seit einiger Zeit immer mehr “Sondermülldeponie”.
Lobend zu erwähnen Ihre systemkritische Präsenz! Chapeau!!!
Das der seit längerer Zeit stattfindende Absturz immer mehr Fahrt aufnimmt, ist mir schon seit dem kriegerischen Zerlegungsprozeß Jugoslawiens und der sogenannten Prestroika klar. (Zur Frage wieso? Eine einfache Antwort: Die Beobachtung und Anlayse von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und militärischen Prozessen war ein wesentlicher Teil meines Berufes…)
Nun zu Ihrem Thema: 150% d’accord. Dazu auch ein Verweis auf eine kleine Veröffentlichung in sogenannten Gelben(-sack?)forum:
Einblick in eine deutsche Stadtverwaltung: “Ja gut, dann bin ich eben ein Nazi!”
http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=356671&page=0&category=0&order=time&descasc=DESC

Und an all die Hoffenden: Die Entlastung kommt werder aus den Osten noch aus dem Süden noch von sonstwo: Mehr oder weniger, kurz oder land werden “die Meisten” im eingen Saft abgekocht. Meine praktischen Erfahrungen in vielen Jahren “südlich der Alpen und östlich der Elbe” haben mir gezeigt, zu was Menschen aus anderen Kulturen Ihresgleichen anzutun fähig sind… am Ende kommt die “ballistische Lösung” (frei nach “Onkel Mao”)

Um mit einem Zitat von Gunnery Sergeant Hartman zu schließen:
Load up and party on…

PS:
…ich weiß nicht mehr so recht: Das Zitat könnte auch von Colonel Walter E. Kurtz stammen.


HarryHirsch
10.6.2015 2:18
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@rleo

“Manchmal schaut es so aus, als ob alles den Bach runter geht.
Nicht immer.
In meinem Bekanntenkreis, meist Leute mit guter Ausbildung, spielt z.B. die ‘Genderitis’ und die Folgen keine Rolle.
Das Thema existiert praktisch nicht.”

Dein Bekanntenkreis ist wohl schön Fett gefressen, bekommt regelmäßig die Kohle und träumt von einer dicken Rente, weil privat vorgesorgt uvm. Solche kenne ich zuhauf. Prinzen und Prinzessinnen

“Und in den letzten Jahren hatte ich einen Arbeitgeber, der ‘high-tech’
Produkte herstellte in Süddeutschland, alles ‘Made in Germany’ (bis auf die Chips). Alle Produktionsschritte, Konstruktion, Fertigung, Zusammenbau, erfolgten in wenigen km Umkreis. Und es gibt auch die Leute mit genügend Grips im Kopf, die das machen können.”

Das mag schon sein, aber zum einen muß er alles vorfinanziert und dann auch alles verkauft bekommen und da kommt das liebe Geld ins Spiel. https://www.danisch.de/blog/2015/06/07/gibt-es-deutschland-in-15-20-30-jahren-noch/#comment-83759

Die Sozialindustrie hat erheblich zugelegt, damit auch die Kosten!

Hier sind einige Schönredner, die der Meinung sind Lösungen würden nie eine Sättigung erreichen… Wenn die dann die Polaritäten tauschen, dann…


Frank
10.6.2015 14:23
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@Missingno

>was ich gewählt habe

Immer nochnicht gerafft?
Es gibt nix zu wählen -das ist nur ne Simulation um die Sklaven ruhig zu halten.


Christoph
10.6.2015 17:38
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Wenn ich das aus der heutigen FAZ lese, glaube ich, dass es noch viel schneller geht:

“In einem neuen Schulfach sollen Schüler Kochen lernen und sich mit Handyverträgen auseinandersetzen, fordert die Bildungsministerin. Von einem einem neuen Fach „Benehmen“ hält sie allerdings nichts.”

Und?? Es ist doch wichtig, dass Schüler lebensfähiger werden, statt Gedichtsanalysen zu schreiben, in Latein zu konjugieren und sich für die intellektuellen Fürsten der Welt zu halten. Eine gesunde Ernährung und etwas Vertragsrecht sind wichtig zu haben. Männer sind weniger auf Frauen angewiesen, wenn sie kochen können, was ihre Position stärkt.


Martin
11.6.2015 12:21
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@Juergen Sprenger

Ich kann, ehrlich gesagt, diese Sprüche “Ihr bekommt, was ihr wählt” so langsam nicht mehr hören. Was ist, wenn man die Regierung gar nicht gewählt hat? Das trifft übrigens auf die Mehrheit der Wähler zu. Dazu kommt noch, dass mit der Entscheidung gegen den Mainstream zu wählen de facto die eigene Stimme “weggeworfen” wird, da die gewählte Partei an mich Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in das Parlament zieht. Die Wahl wird zu einem idealistischem Akt.
Für die Mehrheit der Wähler ist dieser Spruch Zynismus.


VoteCthulhu
11.6.2015 21:29
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GoodBye Europe…

http://swedenreport.org/2015/06/02/goodbye-sweden/

Nichts wie weg hier.


Juergen Sprenger
12.6.2015 9:33
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@Martin

Wenn Du als Einzelner die Regierung nicht gewählt hast bekommst Du, was mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt wurde. Das nennt man dann demokratische Wahlen.

Für die Mehrheit der Wähler ist der Spruch eben kein Zynismus, denn auf welche Parteien entfällt denn die Mehrheit der abgegebenen Stimmen?

Übrigens: Nichtwähler sind keine Wähler.


Tommy
12.6.2015 10:30
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Interessant, dass bei den vielen, vielen Kommentaren auf dieser Seite niemand ein echtes Problem angesprochen hat. Die Frage sollte nicht lauten, ob es Deutschland in einigen Jahrzehnten noch geben wird, sondern ob dann überhaupt noch Menschen existieren werden.

Ich arbeite seit zwanzig Jahren in der IT Branche und befasse mich mit Psychologie und dem Ersetzen des Arbeitnehmers durch Computer. Simpelstes Beispiel sind unsere verwaisten Bahnhöfe, in denen Tickets durch vergleichsweise primitive Automaten verkauft werden. Ein anderes Beispiel wären die selbstfahrenden Autos. Bereits heute könnte man sämtliche LKW Fahrer, Taxifahrer, Amazon-Fahrer, Postfahrer usw. durch autonome Wagen ersetzen. Die aktuelle Gesetzeslage lässt dies nur noch nicht zu.

Wir befinden uns an einer Schwelle, an der die unflexiblen digitalen Computer von selbstlernenden, neuronalen Netzen abgelöst werden. Es ist abzusehen, wann der erste Computer intelligernter sein wird als ein Durchschnittsmensch. Von da an sind die Schleusen geöffnet, der point of no return erreicht. Von da an werden Computer ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, wie gewohnt exponentiell.

Nach einer Studie der Ing-DiBa dürften 59 Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland in den nächsten 15 – 20 Jahren ersatzlos wegfallen – und das bei vorsichtiger Schätzung. Eine brutale Arbeitslosigkeit, verbunden mit Bürgerkriegen und Ghettobildung ist zu erwarten. Studien der Oxford University und der London School of Economics kommen zum gleichen Ergebnis.

Ethnische Gruppen, die an primitives Leben angepasst sind, dürften den in wehrlosen Kleinstfamilien lebenden Restdeutschen das Leben zur Hölle machen. Obgleich unsere – von wem auch immer genötigte – Regierung das weiß, schleust sie minderbegabte, analphabetische Migranten zu Millionen ins Land.

Endlich, nach Hawkins jedenfalls noch in diesem Jahrhundert, werden sich Computer zu einer neuen Lebensform entwickeln, die uns so unglaublich überlegen ist, dass wir es nicht mal merken, wenn sie uns eliminieren.

Leider glauben die meisten Leute, das sei Science Fiction. Ich empfehle, sich mal ein wenig mit Artificial Intelligence, Genetik und Hirnphysiologie zu befassen.


Hadmut
12.6.2015 10:56
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@Tommy: Der weltweite Börsenhandel wird schon enorm einflussreich von Computern gesteuert, bei denen man schon nicht mehr voll versteht, was die da eigentlich treiben und wen sie gerade in den Ruin stürzen.


Tommy
12.6.2015 11:27
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@Hadmut

Vielen Dank, der Börsenhandel ist ein hervorragendes Beispiel! Ich selbst komme aus der Reisedatenbankbranche. Auch hier existiert ein weltweites Netz, das Flugzeiten- und Reiseroutenänderungen usw. in Sekundenbruchteilen aktualisiert. Das hat zu einer mächtigen Entlassungswelle bei Reiseverkehrskaufleuten geführt.

Die meisten Leute verstehen leider zu wenig von Evolution. Wir Menschen haben uns seit etwa 7 Mill. Jahren von der Schimpansenlinie fortentwickelt, was zu einer genetischen Änderung von etwa 0,5 % geführt hat. Oder anders gesagt, Homo Sapiens ist mit dem Zwergschimpansen Bonobo noch etwa 99,5 % genetisch identisch. Wir Säuger haben also nur die Möglichkeit, unsere Intelligenz in Jahrhundettausenden minimal fortzuentwickeln. Computer schaffen die Entwicklung zu einem menschenähnlichen (und teilweise heute bereits leistungsfähigeren) Hirn wohl innerhalb eines Jahrhunderts. Da ist abzusehen, dass wir keine Chance haben werden, dieses Problem in den Griff zu bekommen.


Juergen Sprenger
12.6.2015 12:22
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@Hadmut

Der weltweite Börsenhandel ist ohnehin manipuliert und der Hauptteil der Computersteuerung betrifft HFT (high-frequency trading) und das ist prinzipiell nichts anderes als Frontrunning.

Großartige KI steckt da eher nicht dahinter.

Und weil auch dort alle voneinander abschreiben und dasselbe tun sollte es mit hinreichenden Kenntnissen über die Interna dieser Programme möglich sein das System in sich aufschaukelnde Schwingungen zu versetzen und damit ordentlich Gewinn zu machen.

Zumindest bis das PPT (Plunge Protection Team) eingreift.