Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Milchmädchenrechnung der Manuela Schwesig

Hadmut
22.3.2015 22:38

Schwesig widerspricht sich gerade massiv selbst.

Die Frage ist: Warum? Dummheit oder Demagogie?

Ich sehe gerade ARD, Günther Jauch. Es geht um den Manuela Schwesig Vorhaben, gleiche Gehälter für Männer und Frauen per Gesetz durchzusetzen.

In meinen Augen widerspricht sich Schwesig dabei eklatant selbst. Aber weder Jauch, noch die anderen Teilnehmer scheinen das zu bemerken.

  • Einerseits beklagt Schwesig, dass Frauen als Arbeitnehmer für Arbeitgeber zu unattraktiv sind, weniger leistungsfähig, zeitlich weniger flexibel, Kinder, Haushalt und so weiter. Sie will, dass mehr Frauen eingestellt werden.
  • Schwesig sagt, dass Frauen deshalb weniger Gehalt bekommen, weil sie schlechter verhandeln. Das läge daran, dass sie nicht wissen, was sonst im Betrieb für vergleichbare Arbeit bezahlt wird, weshalb das transparenter sein muss. Das müssten sie wissen, um härter verhandeln zu können. (Logikfehler: Warum sollten Männer besser wissen, was andere verdienen, als Frauen? Wo sollte da der Verhandlungsvorteil für Männer liegen?)

Merkt jemand was?

Einerseits will sie, dass die Arbeitgeber mehr Frauen, einen höheren Frauenanteil einstellen.

Andererseits will sie, dass Frauen mehr Gehalt bekommen, härter verhandeln, mehr fordern, teuerer werden.

Passt ja nicht zusammen. Angebot und Nachfrage. Man kann ja nicht gleichzeitig etwas teurer machen und harte Verhandlungen wollen, gleichzeit erwartet, dass es öfter gekauft wird.

Wie denkt Schwesig sich das?

Denkt da überhaupt noch jemand was?

Kriegt Jauch noch etwas mit?

Interessanterweise wurde irgendeine Zuschrift erwähnt, wonach jemand gesagt habe, dass es für ihn billiger sei, drei Hausfrauen mit Halbzeit-Job einzustellen, als eine Vollzeitfrau, die fordert. Denn es gäbe viele Frauen mit Haushalt, die aus schierer Langeweile arbeiten gehen und deshalb billig zu haben sind.

Da besteht also ein Luxus-Problem, das die Marktpreise verdirbt.

125 Kommentare (RSS-Feed)

aga80
22.3.2015 22:51
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Ach die Schweswig denkt überhaupt nicht, sondern wiederholt ja nur mantramässig Positionen, die sie glaubt vorbringen zu müssen.

Jauch denkt nicht mehr, er trägt die Meinung, die ihm vorgegeben wird.


Stephan Fleischhauer
22.3.2015 22:53
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>Wie denkt Schwesig sich das?

Ganz einfach: Zwang.


die grafenburger
22.3.2015 22:54
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glaubt ihr immer noch an das Märchen dies alles geschähe im Namen und zugunsten von Frauen? Nach Schule, Uni will die Krake jetzt massiv in die Firmen hinein.


Krischan
22.3.2015 22:56
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Kriegt Jauch noch etwas mit?

Ist das eine ernstgemeinte Frage?


Hadmut
22.3.2015 22:57
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> Ist das eine ernstgemeinte Frage?

Eher rhetorisch.

Vielleicht merkt er es auch, hält aber wegen seines Millionengehalts die Klappe, um nicht politisch abgesägt zu werden. Ist ja bekannt, wie sowas läuft.


anonKlaus
22.3.2015 23:15
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Laut der aktuellen OECD Studie (März ’15)

http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article138114395/Maedchen-seid-doch-endlich-unangenehm.html

wird einfach festgestellt: Wirtschaft braucht die Fähigkeiten der Männer. Also müssen Frauen zu Männern umerzogen werden. So liesse sich die ‘Gähnder-Gap’ schliessen.

Ich schlage vor sie bis zum 18ten Lebensjahr mit Testosteron vollzuspritzen, dann werden sie auch ‘unangenehm’.

(Gucke den Jauch nicht. Aber, hat die Schwesig diese Studie dabei? 🙂


Tom174
22.3.2015 23:19
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Als ob sich die SPD noch für Angebot und Nachfrage interessierte.. tztz.


quer
22.3.2015 23:24
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Wer denkt in dieser Sache überhaupt etwas und warum? “Frau” wirkt inzwischen wie eine Art Schalter, der angeknipst wird. Wer denkt schon nach, wenn er einfach Licht anmacht? Automatismus.


Bärle
22.3.2015 23:32
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Sein Millionenhonorar für die Sendung sind doch Peanuts, kommerziell wesentlich interessanter für ihn ist, dass er sein eigener Produzent ist. Und das ganze korrupte System wird von wem bezahlt??

Ja, und damit er seine Pfründe behalten kann, macht er schön Mainstream. – Doch eigentlich macht er gar nichts, sitzt nur da labert Belanglosigkeiten, kolportiert paar Lügen und wartet, dass die Zeit rum geht, damit er wieder eine Rechnung schicken kann.


Emil
22.3.2015 23:53
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Küsten-Barbie ist doch nicht in diesem Kabinett, weil sie logisch denken kann.


MadProf
22.3.2015 23:58
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Dinge wie die Frauenquote müssen für deren Förderer nicht auf logischen Prinzipien wie Marktwirtschaft basieren. Eine moralisch vermeintlich höherwertige Perspektive auf das Problem reicht vollkommen, um solche ideologischen Projekte anzutreiben. Das ist für mich der Kern dessen, was linke Politik ineffizient und schlecht macht. So etwas wie Gerechtigkeit entsteht aus einer funktionierenden Gesellschaft, nicht umgekehrt.


Manfred P.
23.3.2015 0:12
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Am lustigsten fand ich den Hotelier mit dem Mädchen-Haarschnitt, der meinte, Schleswig sei “ohne Quote” nach oben gekommen…

hahahahaa selten so gelacht. Der hat mal wohl gar keine Ahnung, wie es in der SPD intern so abgeht.

Die sind inzwischen so gender-verseucht wie die Grünen, und das muss man erstmal hinkriegen.


petpanther
23.3.2015 0:14
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Frauenpolitik ist immer belastend parasitär und würgt die Wirtschaft ab, zerstört die
Gesellschaft … das haben schon die Römer erfahren müssen.


maja
23.3.2015 0:21
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Hat Quoten-Barbie auch erklärt warum Frauen nicht härter verhandeln KÖNNEN? Und liegt es etwa NUR daran?


toff
23.3.2015 1:06
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>Schwesig widerspricht sich gerade massiv selbst.
>Die Frage ist: Warum? Dummheit oder Demagogie?

Wieso immer wieder die gleichen Fragen seit Jahren? Ich habe doch schon mehrmals ausgeführt, daß
es nicht um Richtigkeit, Logik oder echte Argumente geht. Es geht um ein Ziel, um Interessen, und die
will man durchsetzen. Das heißt heute in unserer medial gelenkten Demokratie, daß man die Mehrheit
auf seine Seite bringen bzw. wenigstens passiv zustimmen (nicht protestieren) lassen muss.
Und das macht man nicht mit Logik im politischen Geschäft. Nirgends auf der Welt. Zu keiner Zeit.
Man macht das mit Gefühl.
Wenn ein Problem immer wieder medial durchgekaut wird, wenn geheult und angeklagt und geweint wird,
wenn sich “empört” wird usw. reicht das völlig aus. Ein Scheinargument ist völlig ausreichend.
Schleswig ist nicht dumm, sonst wäre sie nicht Ministerin. Vielleicht ist sie ein bisschen dumm und
wird benutzt, aber das ist egal. Auf was es ankommt, ist das die Interessen durchgesetzt werden, und die
Masse die “richtige” Meinung annimmt oder die politische Richtung wenigstens widerstandslos gewähren lässt.
Keine Demokratie kommt übrigens ohne Demagogie aus.
Das Dauerbombardement aus Meinungsmache und Propaganda ist wirksam, noch so klare und logische Argumente
sind impotent, weil sie A) die Masse gar nicht per Dauerberieselung erreichen und B) meistens auch
logische Denkfähigkeit erfordern sowie eine Aufmerksamkeitsspanne, die weit über “Edutainment”-Halbmninuten-
Beiträge hinausgeht. Wirksame Werbung ist nicht ohne Grund eher kurz.
Daher sollte Hadmut vielleicht langsam die inhaltlich wiederkehrende Fragerei und Empörerei:

>Schwesig widerspricht sich gerade massiv selbst.
>Die Frage ist: Warum? Dummheit oder Demagogie?

aufgeben. Seit Jahren geht das nun schon im dem Stil. Und es ist immer das Gleiche.
ES.GEHT.NICHT.UM.LOGISCHE.ARGUMENTE.
Es geht um die Durchsetzung von Interessen mit politischen Mitteln. Logische Argumente sind für die
massenmediale Lenkung so ziemlich das schlechteste Mittel. Indem man Politikern und Medienkampagnen
berechtigterweise Unlogik oder “Dummheit” (so manche Dummheit ist gezielt und sehr schlau) nachweist
erreicht man null, gewinnt nicht mal einen Trostpreis.

Möglicherweise steht Hadmut ein bisschen auf der Leitung, weil man intuitiv annimmt, die anderen Menschen
dächten mehr oder weniger wie man selbst. Dies ist ein Grundfehler, vor allem überdurchschnittlich
intelligenter Menschen. Und dieser Grundfehler muß z.B. Werbefachleuten schon ganz am Anfang ihrer
Ausbildung ausgetrieben werden, weil er effektive Werbung verhindert.

Beispiel – weil für damalige Verhältnisse sehr fortschrittlich, und auch heute noch fast uneingeschränkt
exakt so gültig:

http://de.wikipedia.org/wiki/NS-Propaganda
:

Propaganda müsse sich vornehmlich an das Gefühl richten und nur sehr bedingt an den Verstand. Sie habe „volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen auf die Aufnahmefähigkeit der Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt.“[3] Es sei „falsch, der Propaganda die Vielseitigkeit etwa des wissenschaftlichen Unterrichts geben zu wollen.“
“Als ein wesentliches Prinzip einer sich an die breite Masse der Bevölkerung richtenden Propaganda formuliert Hitler die Beschränkung auf wenige Themen, Gedanken und Schlussfolgerungen, die beharrlich wiederholt werden müssten.”
Hitler bekennt sich deutlich zum manipulativen Umgang von Propaganda mit Objektivität und Wahrheit. Propaganda habe „nicht objektiv auch die Wahrheit, soweit sie den anderen günstig ist, zu erforschen, um sie dann der Masse in doktrinärer Aufrichtigkeit vorzusetzen, sondern ununterbrochen der eigenen zu dienen“.
“Um eine „Mobilisierung der Massen“ zu erreichen, wurde das Schwergewicht der politischen Arbeit auf die Propaganda gelegt. Hitlers bereits in Mein Kampf entwickelte Prinzipien
Beschränkung auf wenige Themen und Schlagworte,
geringer geistiger Anspruch,
Abzielen auf das gefühlsmäßige Empfinden der Massen,[7]
Vermeidung von Differenzierungen,
und die tausendfache Wiederholung der jeweiligen Glaubenssätze”

Soviel allgemein zu den Mitteln.
Nun zu den Zielen.

Der Staat braucht Geld. Immer mehr von immer weniger Arbeitenden, die besteuert werden können, weil immer weniger Leute arbeiten und immer mehr Leute
vom Staat Leben, vor allem Renter – derzeit und für die nächsten 20 Jahre werden pro Jahr ca. 500.000 Deutsche in die Rente gehen – und damit wollen
eben 500.000 Menschen jedes Jahr Rente vom Staat, aber 500.000 Steuereinzahler fallen auch weg.
Dies ist das Kernproblem.
Es wird versucht, dies durch Immigration von Arbeitern, also Steuereinzahlern, abzumildern. Leider gehen die ganzen schlauen echten Fachkräfte
nach US/CAN/UK (weil man da weniger Steuern zahlt, und dank Ausbildung auch als Chinese oder Inder bereits die lokale Sprache berherrscht – käme man nach D,
verdiente man weniger und zahlte mehr Steuern, und man müsste noch eine 3. Sprache neu lernen). Aber es wurde entschieden, daß Immigranten
sein müssen. Also muß man diese nehmen, die man eigentlich nicht will. Also Neger, Moslems, Sinti und Roma, Flüchtlinge usw., mindestens teilweise
mit gewisser Berechtigung Abschaum, der absehbar nur Kosten und Probleme machen wird. Die Immigration wird also keine Lösung sein, bestenfalls ein kleines
bisschen beitragen, vielleicht auch nicht; das wird sich daran entscheiden, ob der Großteil der Immigranten Arbeit leisten wird, die ergiebig besteuerbar ist;
hier ist wohl Pessimismus ratsam.

Also die nächste Steuergeldquelle: Die bereits hier arbeitenden Deutschen. Klare Sache, die müssen mehr zahlen.
Da gibt es aber Hindernisse:
Die Steuerhöhe ist nicht deutlich über 50% erhöhbar, weil
1)dies das Verfassungsgericht untersagte,
2) und weil der Arbeitsanreiz dann stark ausbleiben würde (schon heute murren viele ob der Steuerlast) und Schwarzarbeit oder Arbeitsvermeidung dann
erst richtig als Ausweichmaßnahme genutzt würden.

Aber dennoch kann man da etwas machen! Man muß nur schlauer und indirekter vorgehen.
Und dafür benutzt man Feminismus und Gender Mainstreaming:
Die Frauen bekommen einen “Ausgleich” gemäß “Gendergerechtigkeit”, konkret: Sie werden deutlich bevorteilt, erhalten mehr Gehalt, bevorzugt
hochbezahtle Arbeitsplätze. Ohne mehr objektiv leisten zu müssen.
Frauen konsumieren mehr. Sie shoppen leidenschaftlich gern, auch dann, wenn sie nichts brauchen. Alte oder hässliche Frauen kompensieren
ihren Sexfrsut mit shoppen, also shoppen². Genderpolitk führt also Schnurstracks zu mehr shopping – darüber freuen sich die Frauen, und wählen
dies fordernde Parteien – und darüber freut sich der Staat, denn mehr shoppen = viel mehr Steuereinnahmen (aus besteuerter Arbeit und besteuertem
shoppen).

Bleiben noch die Männer. Und hier wird es richtig schlau.

Wie also die Männer zu NOCH mehr Arbeit und Stauerabgaben drängen?
Über die zwei Prinzipien, die seit den Anfängen der Geschichte für politische Steuerung benutzt werden:
Scham und Schuld.

Männer sind nämlich in einer Zwangslage.

SCHAM:
Kein kräftiger Verdiener zu sein, um Frauen für Sex oder Familiengründung zu finden:
Jüngere Männer müssen viel Geld verdienen, um sich für Sexualpartnerinnen interessant zu machen und eine Frau zu bekommen. Haus, Auto und
guter sicherer Job sowie Bereitschaft und Qualifikation zu harter, einträglicher Arbeit sind sehr attrakiv für Frauen (zu Recht, versprechen
sie doch Sicherheit und gutes Umfeld für die Aufzucht der späteren Kinder).
Da die meisten Männer weder Muskeln noch besondere Schönheit besitzen, sind sie auf diese vorgenannten Dinge angewiesen, um eine halbwegs
attraktive Frau zu bekommen – oder erstmal nur Sex.

SCHULD:
Der Familie keinen Luxus bieten können:
Männer die bereits Familie haben, sind in einer ebensolchen Zwangslage. Sogar noch gezwungener.
Denn wenn ein Mann Familie und Kinder hat – dann ist er der Versorger. Für Männer ist es sozial bzw. persönlich ein Horror, seine
Familie “nicht ernähren zu können”. Nun geht es da heute nicht um verhungern,sondern um Sozialstatus, edles wohnen und Konsumgegenstände, teure
Reisen und Urlaube usw. Das geht alles richtig ins Geld. Kann Mann das nicht oder “weniger” bieten, ist Mann schnell ein “Versager”, und das
ist sehr vermeidenswert. Familienväter sind also motiviert, extrem viel zu arbeiten und zu verdienen – für den Konsum ihrer Familie.
Und auch hier lacht der Staat: Verdienen und Ausgeben werden heftig besteuert.

SCHULD und SCHAM:
Bei vielen Männern wirkt es instinktiv-emotional, wenn Frauen anzeigen arm, verletzlich oder Opfer und hilfbedürftig zu sein. Männer wollen nämlich
instinktiv Frauen schützen und versorgen (Männer, die fruchtbare attraktive Frauen nicht bevorzugten und beschützten hatten schlicht weniger überlebende Nachkommen, weswegen die Evolution heutige Männer so psychisch formte – typischerweise beginnen Männer in Frauennähe sofort mit Angeberei, egal ob “Brust raus Bauch rein ” am Stand oder der Vorführung (und Beschenkung) von Ressourcen (Statuskonsum) oder Fähigkeiten (Wissen, Bildung, Fertigkeiten).
Nicht wenige Männer lassen sich daher so von der Propaganda, daß Frauen solche unterbezahlten Opfer seien und “Hilfe bräuchten” (geliefert von Politik und Gender und Feminismus per Gesetz) wenn schon nicht völlig überzeugen, so doch schuldinduziert in Widerstandslosigkeit “beschämen” – und schon ist dies
plötzlich geltendes Recht:

Sorgt man dafür, daß Frauen mehr arbeiten und mehr verdienen, zwingt man so ganz automatisch die Männer dazu, noch härter und länger zu arbeiten, um
effektiv NOCH MEHR zu verdienen als die Frauen, weil Frauen instinktiv nur Männer wollen, die “über ihnen stehen”:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypergamie
Kurz:
Sowohl machen Frauen schneller die Beine breit als auch bei der Familiengründung mit, wenn der Mann einen höheren Status hat (= mehr Geld/Einkommen).
Das alte Beispiel: Arzt heiratet gern Krankenschwester, aber Ärztin macht einen Riesenbogen um die Krankenpfleger.

Schon hat man erhebliche Steuermehreinnahmen, Wirtschaftsankurbelung usw. – natürlich auf dem Rücken der (meisten) Männer.
Illegale und demotivierende Steuererhöhungen können vermieden werden, der fiskalische Effekt ist aber mindestens vergleichbar.

Konkret hat der zweitreichste Mann der Welt, Warren Buffett (und führende Konzernbosse) den Effekt so bewertet:
Bruttosozialprodukt kann um ein Drittel steigen durch Gender Mainstreaming/Feminismus (wenn also Frauen mehr arbeiten, mehr verdienen, so mehr ausgeben, und, wie oben ausgeführt, Männer daher NOCH MEHR arbeiten und verdienen müssen).

http://www.bizjournals.com/bizwomen/news/latest-news/2014/05/warren-buffett-top-ceos-form-gender-diversity.html?page=all

“It inspired his recent column in Fortune, where he wrote, “we’ve seen what can be accomplished when we use 50% of our human capacity. If you visualize what 100% can do, you’ll join me as an unbridled optimist about America’s future.”
Know the power of your potential
“Look what’s happened since 1776, most of the time, using half our talent. I mean just imagine what’s gonna happen when we, you know — go full blast with 100%. And you know, it’s incumbent on everybody to try and help people — particularly if you’re in a boss’s type position, to help the people achieve their potential. And women have every bit the potential men do.”

http://www.businessinsider.com/warren-buffetts-advice-to-women-2013-5

http://www.usatoday.com/story/money/business/2013/05/02/buffett-women-prosperity/2129271/

http://www.businessinsider.com/warren-buffetts-advice-to-women-2013-5


Teardown
23.3.2015 1:09
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Auch nicht schlecht, dieses hier lies mich grübeln.

Dieses Gesetz soll also laut schwesig nur für Betriebe ab 500 Beschäftige gelten. Wusste ich noch gar nicht, da fing direkt das rattern an. Moment mal, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das in diesen betrieben starke Betriebsräte mit starken Tarifverträgen sind? Sehr hoch. Das dürfte doch nur einen kleinen Teil betreffen? Bingo!

Nämlich um die 13.000 Betriebe (oder 0,4 Prozent aller Betriebe) mit etwa der Hälfte der in Deutschland sozialpflichtig Beschäftigten. Dieses Gesetz wird also genau dort angewandt, wo es um viel kohle geht und wo die Transparenz ohnehin durch die Mitbestimmung maximal ist.

mit anderen Worten, weisse feministische wohlstandsfrauen lassen sich feiern, dass sie dem kleinen mann und der kleinen frau helfen, obwohl sie es gar NICHT tun. Der untere Mittelstand und die unterschicht soll also jubeln, damit Feministinnen und ohnehin priviligierte frauen noch mehr verdienen, als sie es ohnehin tun. Das ist wohl die moderne Version eines Landesfürsten, der seinem volk den mühsamen zehnten abknapst und sich dann für die armenspeisung feiern lässt. Feminismus als Vehikel der priviligieren….krass!

Das ist so harte klientelpolitik, dass die mwst Senkung für Hoteliers der fdp wie ein müder Witz erscheint.


Jauch et al können ja nur deshalb auf diese Weise erfolgreich agieren, weil anscheinend immer noch sehr viele Leute einschalten. Wer ist das eigentlich? (Abgesehen von Informatik-Bloggern, meine ich, die dürften statistisch nicht ins Gewicht fallen.)

Kommt mir vor wie bei der Bild: Kein Mensch kauft sie, aber die Auflage verkauft sich doch.


petpanther
23.3.2015 7:54
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Der 55k Unterschied am Anfang war auch eine Unverschämtheit.

Ein Abteilungsleiter in der Administration, z.B. Finanzbuchhaltung, verdient immer weniger als ein Inline Manager. Das ist überall so. Es sei denn, die Fibu ist Inline im Sinne der Finanzwirtschaft.

Keiner der Gäste jat das gemerkt. Auch nicht der tumbe sich anbiedernde Schwesig Lack Sattelberger. Denn der hätte das wissen und merken müssen.

Overhead Admin ist in jedem Produktionsbetrieb wichtig aber sekundär. Und das ist betriebswirtschaftlich auch richtig so.


petpanther
23.3.2015 7:56
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Korrektur: “wichtig” durch “notwendig” ersetzen.


Rechnungsprüfer
23.3.2015 8:32
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Vor ein paar Tagen habe ich zufällig ein Kommentar eines Unternehmers bei FB gelesen. Er meinte, er würde in Zukunft keine Frauen mehr einstellen, wenn er damit Gefahr laufe von den Frauen verklagt zu werden.
Ich muss sagen er hat recht, am ende dienen die zwei Gesetze nur den Juristen. Der Merhzahl an Frauen bringt das herzlich wenig.


Schorsch Elsner
23.3.2015 8:37
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Zum Link von anonKlaus, aktuellen OECD Studie (März ’15) aus der Welt.

Als besonders “nett” fand ich die letzten zwei Absätze:

— Begin —
Ein pikantes Detail der aktuellen Studie gibt Hinweise darauf, dass es Mädchen schon in frühen Jahren an Forschheit fehlt – und dass die Lehrer sie dafür systematisch belohnen. Mädchen bekommen auch bei gleichem Leistungsstand im Durchschnitt bessere Noten als Jungen. Der Grund: Sie sind braver, fleißiger, tun, was von ihnen erwartet wird.

Den Lehrern mag das gefallen. Im echten Leben aber hilft das wenig. “Hört auf, Fleißkärtchen zu sammeln!”, möchte man den Mädchen zurufen. “Traut euch etwas zu – und seid unbequem!”
— End —

Die Bevorzugung für braves Verhalten beginnt also im Kindergarten, Grundschule und den Unterstufen. Dort stellen Frauen die Mehrheit der Lehrer. Waren es 70 oder 80% Frauenanteil? Also ziehen Frauen sich die nächsten Frauengenerationen als brave, fleißige, “duldsame” Arbeitsbienen heran und jammern dann, daß diese sich nicht auf-die-Hinterbeine stellen können, sobald sie im “rauen” Arbeitsleben ankommen.

Hallo: Richtig Schwimmen lernt man nur im Wasser OHNE permanenten Rettungsring.

Schorsch


Dirk S
23.3.2015 9:06
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@ petpanther

> das haben schon die Römer erfahren müssen.

Die alten Römer haben Frauenpolitik betrieben? Ich meine, über Hütte, Feuer und Kinderbekommen hinaus?

‘ömische Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
23.3.2015 9:12
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@ Hadmut

> Schwesig widerspricht sich gerade massiv selbst.

Das ist normal, die ist Politikerin. Gehört zu den Grundvoraussetzungen, zwischen 2 völlig konträren Äußerungen keinen Widerspruch sehen zu können (und selbst wenn der einen anspringt), ebenso wie das Lügenkönnen ohne rot zu werden und die Fähigkeit, Dinge plötzlich und auf Kommando zu vergessen (Amnesia Bundestagis).

> Die Frage ist: Warum? Dummheit oder Demagogie?

Ach komm, es geht um ein höhres Ziel, um die “Gerechtigkeit”. Also um ihre persönliche. Also einen gut dotiereten Vorstandsposten nach dem Ministeramt und dafür muss sie natürlich wissen, was die anderen Vorstände so bekommen. Kann sie so natürlich nicht sagen.

Wahrheitsgemäße Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
23.3.2015 9:19
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@ toff

> Der Staat braucht Geld.

Korrekt. Zum einen für die Infrastruktur, für die Rechtspflege und die innere und äußere Sicherheit. Würden wir uns darauf beschränken, hätten wir in DE eine Steuerquote (über alles) von unter 10%. Der Rest ist nicht Teil der staatlichen Kernaufgaben, also von staatswegen verzichtbar und dient vor allem dem Stimmenkauf.
Die gesetzliche Sozialversicherung kann ohne Probleme unter einer demokratischen Selbstverwaltung existieren und darf eigentlich nicht durch Ministerien plünderbar sein (so wie derzeit).

> Immer mehr von immer weniger Arbeitenden, die besteuert werden können, weil immer weniger Leute arbeiten und immer mehr Leute vom Staat Leben,

Korrekt, wobei es in diesem Fall nur um die Lohn- und Einkommensteuer geht, daher auch die Bevorzugung der Verbrauchssteuern. Da kann man dann auch besser irgendwelche Gründe (je nach Saison) vorschieben. Allerdings finde ich perönlich Steuern auf ein steuerfinanziertes Einkommen zu erheben, doch schon ein wenig dämlich. So etwas beschäftigt nur die Steuerwerwaltung. Die könnten auch andere Dinge tun.

> vor allem Renter – derzeit und für die nächsten 20 Jahre werden pro Jahr ca. 500.000 Deutsche in die Rente gehen –

Der klassische Rentner bekommt seine Rente aus den eingezahlten Rentenbeiträgen der Rentenbeitragszahler (Umlageverfahren). Der Staatszuschuss dient einzig und allein dazu, zu verschleiern, dass die Politik der Rentenkasse immer mehr Leistungen aufgebürdet hat, praktisch die Rentenbeiträge veruntreut hat. Neustes Beispiel: Die Mütterrente (auch für Beamtinnen).
Es ist bedauerlich, dass die Politik auf die Sozialversicherungen einfluss nehmen kann. Das gehört geändet.

> und damit wollen eben 500.000 Menschen jedes Jahr Rente vom Staat, aber 500.000 Steuereinzahler fallen auch weg.

Wie schon geschrieben, die Rentner erhalten ihre Rente nicht vom Staat und als Steuerzahler fallen die nicht vollständig weg, da sie immer noch Verbrauchssteueren zahlen, nur (noch) keine Einkommensteuer auf die gesetzliche Rente. Und warte noch ein paar Jahre, dann wird auch die Rente voll Einkommenssteuerpflichtig sein. Privatrenten sind es ja bereits.

> Dies ist das Kernproblem.

Nein, das Kernproblem ist das Demokratiedefizit, dass wir in der “Parteienendemokratie” Deutschlands haben.

Unbesteuerte Grüße,

Euer Dirk


maSu
23.3.2015 9:31
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Witzig fand ich, wie direkt am Anfang der Sendung die offensichtliche Benachteiligung von Jungen in der Schule einfach so als “ist so” dargestellt wurde.

Noch lächerlicher fand ich dann auch als es darum ging, dass typische Frauenberufe eher schlecht bezahlt sind und das es ja nicht sein könne, dass man in der Industrie mehr Geld bekommt als in der Pflege.

Wie sollen wir das ändern?

Wir haben 2 Lösungsmöglichkeiten:

1) In Frauenberufen wird mehr Geld bezahlt
-> Folge: Gesundheits- und Sozialsystem bricht zusammen, denn: Niemand kann sich Kindergärtnerinnen mit 2500€ Brutto leisten. Niemand kann sich eine Altenpflege leisten, wenn die Person 2500€ Brutto bekommt. Ist einfach nicht drin. Zudem: Die Qualifikation ist einfach geringer.

2) Männerberufe werden schlechter bezahlt
-> Folge: Die Menschen, die die “Männerberufe” ausüben, die gehen ins Ausland. Unsere Wirtschaft bricht zusammen.

So und nun kommt die Schwesig mit ihrem Verbaldurchfall daher und die kapiert ohnehin noch weniger als der Jauch.

Netter Lacher am Rande:
Als der junge Hotelier kurz mal aus sich herauskam und dieses ganze Quotengedöns angriff und als unnötig darstellte. Da sagte er ja auch “Sie – Frau Schwesig – haben das ja auch ohne Quote erreicht” – ehm nein, sie ist der Inbegriff der unqualifizierten Quotenfrau…. denn die SPD hat eine Quote.

Insgesamt eine Sendung, in der jeder die Welt retten wollte, aber keiner wusste wie. Nur da war man sich einig: *irgendwas* muss man machen! Und zwar schnell!


Coyote38
23.3.2015 9:38
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Eines muss mir mal jemand erklären:

WENN doch nun die Frauen heutzutage angeblich SO VIEL BESSER qualifiziert sind, als die Männer …
WENN Frauen angeblich 22% weniger verdienen, als Männer …
WENN doch angeblich nur der “knallharte, internationale und globalisierte Finanzkapitalismus” das Wirtschaftsgeschehen bestimmt …

DANN müssten sich die Firmen doch darum REISSEN, “topqualifizierte Frauen zum Schnäppchenpreis” einzustellen, die “in kürzerer Zeit, menschlich angenehmer, fachlich kompetenter und für ein Fünftel weniger Gehalt einen besseren Job machen”, als Männer.

Genau DAS tun die Firmen aber nicht. Warum nur …? Fragen über Fragen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Grundannahmen ganz einfach FALSCH sind.


BDI Frauenrechtlerin
23.3.2015 9:43
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Die Ungleichbehandlung von Frauen ist das größte Problem der Menschheit. Die Lohnlücke von 22 Prozent muss zugunsten der Gleichstellung der Frau überwunden werden. Die Gewerkschaften haben mehr Lohnzurückhaltung üben bis die Berufe im sozialen Bereich, in Pflege und Erziehung besoldungsmäßig mit den technischen Berufen gleich aufliegen. Die IG Metall soll Jahre jeglichen Lohnzuwachs aussetzen, damit die Lohngruppen der halbtags arbeitenden Hausfrauen gleich aufliegen mit den der in Vollzeit arbeitenden Stahlarbeitern. So lässt sich die Ausbeutung und lohnentgeltliche Vergewaltigung der Frau endlich stoppen und Deutschland wettbewerbsfähig machen.


Bernd Kraut
23.3.2015 10:21
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@BDI Frauenrechtlerin: Ist ihr Beitrag Polemik oder Satire?


petpanther
23.3.2015 10:50
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@ Dirk S

“Die alten Römer haben Frauenpolitik betrieben? Ich meine, über Hütte, Feuer und Kinderbekommen hinaus?”

Nein. Aber da gab’s auch ein weibliches Dekandenzphänomen, dass u.a. auch mit dem Zerfall zu tun hat.

Übrigens gab es das auch schon davor. Zumindest das Wissen darüber. Auch Aristoteles berichtet davon.

Erstaunlich nicht?


Werner
23.3.2015 10:54
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@anonKlaus: AB 18. Bis 18 Östrogene (Pille!), ab 18 Testosteron. Ist schon unterwegs:

http://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/testosteron-562777/

http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/lustpille-fuer-die-frau-pharmafirmen-wollen-libido-steigern-a-911484.html

(schon etwas älter; einen Gugelsuche dazu fördert noch weit mehr zutage; sie müssen nur noch die Nebenwirkungen in den Griff kriegen – dann ist das allerdings auch für Männer interessant . Ätsch.)

Warum erst ab 18/20? Wg. dem weiblichen Körperbau (man muß sich dazu durch das Folgende schon durchkämpfen):

http://ichbinerleuchtet.de/English.htm

http://ichbinerleuchtet.de/leseprobe.htm

@toff: Exzellente Analyse, wenn auch die Quellen (Buffet et al) Zirkelschlüsse und Paradoxien enthalten. Die zentralste: Es geht zwar um finanzielle Forderungen von Frauen, unausgesprochen aber immer gegenüber Männern – man nenne mir andere. Dazu muß von denen aber etwas zu fordern sein, sie müssen also etwas abzugeben haben. In anderen Worten: Wenn Frauen WIRKLICH reich und mächtig sein wollen, dann dürfen sie nichts fordern, sondern müssen erfolgreiche(!!!!) Unternehmen gründen – so daß Männer (und andere Frauen) von IHNEN etwas zu fordern hätten. Dann wären sie, siehe oben, automatisch reicher und mächtiger als diese.

Wie sehr sie ihre Weiblichkeit daran hindert, sieht man an solchen erfolgreichen Testosteronbolzen wie Zuckerbeg, Gates und Jobs. Ironie off – die einzige wirklich erfolgreiche Mucki- Testosteronbombe, die mir so einfällt – ist Arnie; 5x Mister Universum , und das war erst der Anfang seiner Karriere – eine echte Ausnahme. Ansonsten aber ist es im Westen seit fast hundert Jahren alleinstehenden Frauen nicht mehr verboten, Unternehmen MIT ANGESTELLTEN zu gründen – und sie gründen weniger als je zuvor (auch nicht in ihrem Bereich: Schulen, Krankenhäuser…). Die Not kann also nicht sehr groß sein.

Tja. Warren Buffet ist zwar klug und geschickt und deshalb reicher als Andere. Aber das will er eben auch bleiben.


petpanther
23.3.2015 10:58
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@BDI Frauenrechtlerin

“Die Ungleichbehandlung von Frauen ist das größte Problem der Menschheit.”

Ja. Deren leistungslose und wettbewerbsvermeidende Überprivilegierung, die auf haltlosen Unterstellungen beruht.

Es untergräbt eine freie funktionierende Wirtschaft u.a. auch damit, dass es für echte Leistungserbringer demotivierend wirkt.

Stimmt nichts von dem was sie sagen.

In der Tat. Das ist eines der größten Probleme, eines der größten Dekandenzprobleme, die eigenartigerweise bzw. ausschließlich in Ländern auftauchen, die sich so etwas leisten können. So ist z.B. der Anteil von Frauen in MINT Berufen in den Ländern höher, die sich diese Luxusweibchen nicht leisten können bzw. in denen sich die Frauen deren Vermeidung durch Unterstellungsgeschrei und Beutelschneiderei nicht leisten können.


Dirk S
23.3.2015 11:06
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@ BDI Frauenrechtlerin

Das war jetzt Satire, oder?

Satierefreie Grüße,

Euer Dirk


petpanther
23.3.2015 11:15
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@BDI Frauenrechtlerin

Oder war das ironisch gemeint. Mea Culpa 🙂


JochenH
23.3.2015 11:29
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Es sind nun mal nicht alle Menschen gleich. Männer und Frauen sind anders.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Gleichheit sind geschaffen, aber das Ergebnis ist, dass dann die Frauen weiterhin freiwillig Berufe mit weniger Risiko und weniger Einkommen anstreben.

Frauen im Handwerk und Mittelstand? Höchstens als Inhaberin von Friseur-, Kosmetik-, oder Bekleidungsgeschäften. Sonst so gut wie nichts.

Mir macht Sorge, dass der ineffiziente Staat immer stärker in den Privatbereich hineinlangt. Der Unternehmer soll sich doch selber sein Personal aussuchen und die Bezahlung muss marktgerecht sein, da hilft Regulierung von außen nicht weiter.

Außerdem stehen wir im internationalen Wettbewerb. Wenn wir den Unternehmen Probleme bereiten, dann geht es denen so wie den Franzosen, die sehr viel Planwirtschaft haben, aber international zurückfallen, weil andere Länder besser arbeiten.


der eine Andreas
23.3.2015 11:36
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@BDI Frauenrechtlerin:

Nicht echt – oder?


der eine Andreas
23.3.2015 11:47
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Seid beruhigt – die Lösung ist nahe:
Jeder von uns ist ein bisschen Frau oder Mann – genetisch gesehen.

Meint zumindest “Der Freitag”:
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/frau-oder-mann-auch-biologisch-ist-das-nicht-so-einfach

>„Da meines Erachtens kein biologischer Parameter einen anderen auszustechen vermag“, sagt Eric Vilain, Arzt am Center für Gender-Based Biology in Los Angeles, „scheint mir letzten Endes die Geschlechtsidentität der vernünftigste Parameter zu sein.“<

Hafner bezieht sich auf einen Artikel in Nature:
http://www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943, der sich u.a. auf diese Untersuchung stützt:
http://www.biomedcentral.com/1471-2458/9/110

Problem erkannt – Problem gelöst!

Da wir jetzt alle Mischmasch sind, kann es keinen Gender Pay Gap mehr geben, auch kein Patri- oder Matriarchat, keine Unterdrückung der Frau durch den Mann, NIX – Ende und Aus mit Gender 🙂


Alexi
23.3.2015 11:54
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Coyote38: Tja, offensichtlich sind tatsächlich eine oder mehrere Grundannahmen falsch oder unvollständig. Zum Beispiel die dritte, dass der Finanzkapitalismus das Wirtschaftsgeschehen bestimmt. Angenommen, es ist der Mann, was dann?
Dann könnten Frauen besser und billiger sein, aber trotzdem nicht eingestellt werden, weil es den herrschenden Männern gegen den Strich geht!

Meine These ist, dass Männer das technologische System stärker voranbringen als Frauen und das die eigentliche Triebfeder ist.


Leonard
23.3.2015 12:05
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“Die Lohnlücke von 22 Prozent muss zugunsten der Gleichstellung der Frau überwunden werden.”

Wer nicht einmal verstanden hat, dass die oben genannte Zahl zwar irgendwie errechnet werden kann, jedoch inhaltlich nachweisbar nichts bedeutet, vor allem: keine Diskriminierung von Frauen, der sollte lieber die Klappe halten.

Ist es aber doch verstanden worden, dann ist es eine Lüge im Namen der sogenannten ´feministischen Parteilichkeit´.

Nun, Frau Frauenrechtlerin, wählen Sie selbst…


Maxwell
23.3.2015 12:28
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@ toff. Warum der von dir zitierte Warren Buffet falsch liegt kann ich sogar in meinem kleinen Erfahrungsbereich leicht sehen.

Ich arbeite als Mann in einem “Frauenberuf”, dem Pflegebereich. Hier ein bisschen was aus dem Nähkästchen.

1) Warren Buffet denkt, dass eine Totalmobilisierung des Arbeitskräftepotentials – insbesondere aller Frauen – die Wirtschaftsleistung verdoppelt. Aber je weiter man sich den 100% nähert, desto größer werden Störfaktoren. Es ist nämlich nicht so, dass Frauen bisher nichts für die Menschheit geleistet hätten. Sie standen nur der *Wirtschaft* bzw. dem *Staat* (in seinen mannigfaltigen Inkarnationen) nicht in dem Ausmaß zur Verfügung. Konkret: In meinem Job haben wir jetzt Frauen, die ihr einjähriges Kind fremdbetreuen lassen, während sie sich mehr oder weniger hingebungsvoll mit pflegebedürftigen Senioren abgeben. Okay, meistens nur Teilzeit aber trotzdem: Die Energie, die in die Arbeit fließt geht in der Familie ab. Und worin der Nettonutzen für die Gesellschaft liegt (auch Krippenplätze sind nicht gratis) ist nicht so klar.

2) Früher habe ich in einem klassischen Männerberuf gearbeitet, der stressig war und direkt auf die Gesundheit ging, inklusive hoher Unfallrisiken. Ein sehr produktiver und qualifizierter handwerklicher ausgerichteter Job, wo man am Ende des Tages meistens was funktionierendes geschaffen hatte, aber als Facharbeiter lohnte sich das Ganze langfristig nicht wirklich. Bezahlung und Risiko passten nicht zusammen.

Jetzt arbeite ich im Pflegebereich, der im Vergleich ein Spaziergang ist. Das Grundgehalt ist zwar niedrig, aber mit Sonderdiensten und anderen Benefits auch nicht so schlecht. Das Risiko im Job ist gering, für einen leistungsfähigen Mann ist er zumindest physisch keine Herausforderung, kaum ein Unfallrisiko und der Stress hängt wesentlich mit den eigenen sozialen und organisatorischen Skills, sowie dem eigenen psychologischen Profil zusammen.

Trotzdem sind in diesem Job – typisch für den öffentlichen Bereich – die Krankenstandsquoten hoch. Gerade bei den Teilzeitmitarbeiterinnen, die den Job oft nur “nebenbei” machen. Etliche zur Ergänzung des Familieneinkommens, wobei man den Eindruck hat, das es hier eher um den Teil des Einkommens geht, der für optionale (Luxus-)Ausgaben eingesetzt wird. Einige Kolleginnen sagen ganz offen, dass sie eigentlich genug Geld haben (Alimente, Mann verdient gut, …) und den Job nur machen um ein eigenes Einkommen zu haben, welches sie unhinterfragt verkonsumieren können. Andere sagen, sie täten es schlicht aus Langeweile. Sie genießen, dass sie den Job fast perfekt ihren jeweiligen Lebens- und Freizeitplänen anpassen können. (Es ist faszinierend wie viele Dienstplanforderungen Leute stellen können, die gerade mal 20 Stunden in der Woche arbeiten. Sogar der Hund ist noch wichtiger als der Job.)

Diese Einstellungen sind mit ein Grund, warum sich z.B. die Pflege nicht emanzipieren und professionell weiterentwickeln kann. Höhere Gehälter wären auch im Pflegebereich möglich, wie z.B. ein Blick in die USA zeigt. Aber sicher nicht mit Einstellungen, die die Arbeit zum Hobby degradieren.

3) Pflege ist kein Karrierejob und hat wenig Prestige. Also ganz so wie die meisten Jobs die die allermeisten Menschen so machen. Im Vergleich zu vielen anderen Jobs wo man auch richtig ran an die Arbeit muss ist er trotzdem nicht schlecht, zumindest hier in Österreich. Nichtsdestotrotz arbeiten sich Männer langsam in die wenigen Führungspositionen vor, die der Pflegebereich überhaupt bietet. Wir haben vielleicht 15% Männeranteil, halten aber mittlerweile fast 50% aller Führungspositionen im Haus, Tendenz steigend. Das passiert nicht nur im Pflegebereich: Als unsere Supermärkte begonnen hatten besser zu zahlen haben sich auch Männer öfter dorthin verirrt. Inzwischen – nach wenigen Jahren – gibt es auch wieder männliche Marktleiter. Es scheint als hätten es Männer in vermeintlichen Frauenjobs besonders einfach sich durchzusetzen. Ganz ohne Quoten und Förderungen.

Kurz: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt sind evident. Sie gegeneinander in derselben Sandkiste anzutreten lassen würde vielen Frauen große Probleme bereiten, wenn die Spielregeln nicht massiv zu ihren Gunsten verdreht werden (Quoten, Förderung, …). Dieses Verdrehen der Spielregeln schadet wiederum der Gesamtwirtschaft, da meritokratische Prinzipien untergraben werden. Daher wird eine Totalmobilisierung aller Arbeitskräfte den Wohlstand nicht signifikant weiter steigern, eher im Gegenteil.


Kritikier
23.3.2015 12:43
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@BDI Frauenrechtlerin

Schlechter Trollversuch.


Missingno.
23.3.2015 12:54
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@Coyote38
Mein Reden seit ’45! Aber auf mich hört ja keiner. Und hinterher will es dann wieder keiner gewesen sein. Aber macht doch, was ihr wollt, ihr habt es ja sowieso nicht besser verdient!


Der (r)echte Staat
23.3.2015 13:09
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Teardown hat belegt, warum es nur Promille-Politik zwecks Imagepflege ist, war und bleibt. Die wirklich wichtigen Entscheidungen werden in Hinterzimmern ausgeklüngelt. Nicht bei Quoten-Jauch. Dagegen ist es interessant zu wissen, wer hinter der netten-Onkel-Maske steckt… “Medien-Oligarch” wäre eine noch viel zu nette Umschreibung.


Teardown
23.3.2015 13:36
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>>”Noch lächerlicher fand ich dann auch als es darum ging, dass typische Frauenberufe eher schlecht bezahlt sind und das es ja nicht sein könne, dass man in der Industrie mehr Geld bekommt als in der Pflege.

Wie sollen wir das ändern?”

Eine staatliche Lohnfestsetzung in Frauenbereichen mit einem satten Plus von 10-15 Prozent wäre richtig geil. Die würde allerdings den Pay Gap nur weiter erhöhen. Warum?

Weil dann Frauenberufe die ja schon jetzt so eine ungeheure Anziehungskraft auf Frauen ausüben von eben diesen Frauen noch häufiger frequentiert werden. Logisch oder? Wenn zwischen bspw. zwischen Chemielaborantin und Erzieherin nur noch ein paar Taler Unterschied besteht, warum dann in die Wirtschaft, die Kinder sind doch so süß!

Warum KFZ-Mechatronikerin, wenn man doch all den Dreck sich für 200 Euro im Monat (Brutto) weniger sparen kann, und Friseurin werden kann. Autos sprechen nicht, Köpfe voller Haare schon, super!

Wenn die Politik es nicht akzeptieren kann, dass sich das Berufswahlverhalten von Frauen und Männern im Schnitt unterscheidet, dann sollte sie sich hüten Frauenberufe weiter aufzuwerten. Da gängelt man die Industrie zur Frauenförderung und Quote, nur um ihr dann die Potenziale an Frauen trocken zu legen.

Aber letztlich macht ja alles aus feministischer Perspektive Sinn. Die paar Frauen die sich im Management selbstverwirklichen (Pruuust) wollen, bekommen durch ihre Vagina den Karrierinnenaufzug hingestellt, während die Frauen die darauf kein Bock haben, auch weniger einbüßen müssen, da sie Frauenplangefödert und fürstlich entlohnt auch keine Sorgen mehr haben. Eine double Win-Win Situation für Frauen, und das Beste: Der Gap bleibt bestehen und die dummen Büttel von Männer kann man noch weiter vor sich hertreiben und beschämen.

PS: Eine Million männlicher Leih- und Zeitarbeiter (von etwa 1,3 insgesamt), die aufgrund ihrer Qualifikation und Flexibilität mithelfen, dass deutsche Unternehmen konkurrenzfähig bleiben, die exakt die gleiche Arbeit wie ihre Kollegen leisten, und dabei durchschnittlich 30 Prozent weniger verdienen, sind aus jeder PayGap Berechnung ausgeschlossen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Feministische Lügen…


EinInformatiker
23.3.2015 14:13
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Also einen formallogischen Widerspruch zwischen: Mehr Frauen einstellen und die gleichen (höheren) Löhne zahlen sehe ich nicht. Und die inhaltlichen Widersprüche bzw. Ungereimtheiten werden von Schwesig Jauch und allen anderen übergangen und per Gesetz also per Zwang aufgelöst. Selbst wenn Schwesig meinen würde, die Unternehmer würden das freiwillig machen, nachdem sie auf dieses “größte Problem der Menschheit” hingewiesen worden sind, würde ich nicht von Widerspruch sprechen, sondern darauf hinweisen, dass es nach marktwirtschaftlicher Logik widersprüchlich wäre, aber die interessiert Schwesig ja nicht. Und wenn die marktwirtschaftliche Logik nicht zählt, dann gibt es im Schwesigschen Denken (und im Denken der Quotisten) da keinen Widerspruch mehr.


EinInformatiker
23.3.2015 14:39
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Man muß auch folgendes sehen: Für Schwesig et al gibt es auf dem Gebiet der Frauen (und anderer Opfergruppen) keine logischen Beziehungen zwischen Fakten innerhalb der Marktwirtschaft, bzw. ob es die gibt ist völlig beliebig. Und auch die Fakten und Voraussetzungen sind prinzipiell beliebig. Letztere existieren im eigentlichen Sinne nicht. Inhaltliche Beziehungen zwischen Fakten und Prinzipien werden nicht nur durch Zwang, sondern bereits durch eine “ethische Logik” außer Kraft gesetzt, bzw. zurechtgebogen, die dann den Zwang legitimiert. So agiert jede totalitäre Ideologie. Frauen sind genauso gut und müssen (nach ethischer Logik) mehr Geld bekommen. Und wer will schon öffentlich diese Fakten und die Opfer-Ethik anzweifeln.


Wolfgang T.
23.3.2015 14:42
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überall gibt es einen gap:

https://evidentist.wordpress.com/2015/03/20/gender-gaps-und-pay-gaps/

aus einen Kommentar:
“Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass die Kampf- und Organisationsbereitschaft von Frauen einfach erschreckend gering ist.
Umgekehrt proportional zur Jammerbereitschaft allerdings. “


Knut
23.3.2015 14:58
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Wie üblich: Es ist kompliziert!

Der berechnete Gehaltsabstand ist sicherlich daneben.

Das Problem für Frauen einen gut bezahlten Job zu bekommen, besteht aber dennoch. Es besteht allerdings auch für Männer, die sich nicht gescheit verkaufen (1) können oder zu unflexibel (2) sind. Desweiteren gibt es die, die eine Lotteriestelle (3) für die Wirtschaft halten, und dann enttäuscht sind, wenn es die nicht überall gibt. Anscheinend schießen sich aber nicht so viele Männer ins Abseits oder es redet keiner darüber.
Wenn man immer genau weiß, was man nicht macht, laufen Gehaltsverhandlungen eher zäh.

(2) Nur über den alten Job reden und mit keinem Wort an die neue Firma anpassen. Wenn man dann nicht branchenintern was findet, wird es eng. Das ist besonders doof, wenn der der Branche gerade schlecht geht.
(1) Kein Wechsel von 40 auf 35 oder umgekehrt. Reisetätigkeitsrisiko für ein bis zwei Inbetriebnahmen im Jahr, falls was schiefgeht => will den Job nicht. Vorher gab es einen Tag Heimarbeit und freien Kaffee => Job abgelehnt.
(3) Das gibt es den Kollegen aus der Schule oder dem Studium, der mit 80000 eingestellt wurde und der nach ein paar Jahren die 200k Marke anvisiert. Das will man und sonst nix. Dann wird es wohl eher nix. Insbesondere schaut man nicht, das der Kollege die Filiale in Teheran und dann Novosibirsk auf Vordermann gebracht hat. Oder er wurde als Konstrukteur für einen Harakiriauftrag im zweistelligen Millionenbereich eingestellt und hat den wider erwarten unter Kontrolle gebracht. Damit wurde dann auch der Folgeauftrag gewonnen. Der wird dann mit Gehalt gefesselt und konstruiert weiterhin Förderplattformen für das chinesische Meer.


Coyote38
23.3.2015 14:59
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@ .Missingno:

Man kann so etwas natürlich auch “ohne Rücksicht auf Verluste” und mit brachialer Gewalt “qua ordre de Mufti” durchsetzen.

Ein Beispiel:
Die Bundeswehr wird gerade mit weiblichen Obersten/Oberstärzten (Besoldungsgruppe A16; bitte selbst googlen) im zarten Alter von Ende 30 überschwemmt … einziges Qualitätsmerkmal: weiblich und Mutter.

Eine solche Praxis widerspricht ALLEN geltenden Vorschriften der Personalführung: Stehzeit im vorherigen Dienstgrad, Mindestdienstzeiten, Beurteilungskriterien und Eignungsreihenfolgen, Auswahlkonferenzen etc., etc., etc.
Zurückzuführen ist das auf die Feststellung der Ministerin Dr. von der Leyen, “dass in der Bundeswehr die Frauen in den Generals- und Admiralsrängen unterrepräsentiert” wären. Also werden die Damen der Schöpfung jetzt “auf Gedeih und Verderb” durch die Karriereleiter nach oben und an die fetten Tröge der Besoldung geschossen.

Nur mal zum Vergleich:
Die ABSOLUTE SPITZE männlicher Berufsoffiziere (und wir reden hier über Karriereperspektiven von 3-Sterne-Generalen “aufwärts”) wird FRÜHESTENS mit Mitte 40 Oberst. Warum? Weil es rein “laufbahntechnisch” gar nicht anders geht … und bei MÄNNERN die Vorschriften GNADENLOS Anwendung finden.

Man kann also nur hoffen, dass Frau Bundesministerin mit ihrer Weisungslage vor lauter Klagen am Bundesverwaltungsgericht ERSTICKT.


Norbert_G
23.3.2015 15:55
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Falls es jemand noch nicht gesehen hat: ein Stück TV-Geschichte:

ALICE SCHWARZER vs. ESTHER VILAR – Die ganze Sendung!

https://www.youtube.com/watch?v=y24CRiaOly8


C
23.3.2015 16:39
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@BDI Frauenrechtlerin
Made my day! Danke!

Wieso Satire? Inzwischen sind wir doch in der Realsatire angekommen.

“Unsere Arbeitswelt entspricht nicht dem 21. Jahrhundert, sondern dem Mittelalter” Da bluten einen ja schon beim Lesen die Augen.

Meine Einschätzung: Dummheit. Dummheit tut weh. Zumindest den Zuhörern.


Stephan Vollmer
23.3.2015 16:46
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Passt nicht ganz:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frauen-klagen-gegen-US-Internetfirmen-2582991.html

Bei Beforderungen übergangen usw.

Ich erinner mich vage das hier schon mal ein Link war das Frauen in der It soger mehr verdienen als Männer.
So viel zum Thema verhandeln.

Stephan


Raik Berger
23.3.2015 16:54
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@BDI Frauenrechtlerin

Sehe ich auch so, Frauen sollen in Wahrheit nicht mehr bekommen sondern Männer weniger. Deshalb auch das Gejammere über angeblichen Fachkräftemangel. Auch darum sind die Migranten(sogenannte Flüchtlinge) überwiegend männlich. Das nennt sich dann künstliche Verknappung. Wie zu erwarten war, wurde jetzt gefordert, dass den “Flüchlingen” der Arbeitsmarkt schnellstens zugänglich gemacht werden soll.


Dirk S
23.3.2015 17:03
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@ petpanther

> Nein. Aber da gab’s auch ein weibliches Dekandenzphänomen, dass u.a. auch mit dem Zerfall zu tun hat.

Ah ok, das wusste ich, aber eine bewusste Politik wäre mir neu gewesen. Aber gut, schon die alten Römer sind an Ihren Weibern verzweifelt. 😉

> Übrigens gab es das auch schon davor. Zumindest das Wissen darüber. Auch Aristoteles berichtet davon.

Warum sollte es anderen auch besser ergehen? 😉

> Erstaunlich nicht?

Nö, nicht wirklich. Hat die Menschheit keine Probleme, macht sie sich eben welche. Ob Krieg oder Weiberwirtschaft, egal, Hauptsache Probleme. Fragt sich bloß, was nachhaltiger Zugrunde richtet…

Feierabendliche Grüße,

Euer Dirk


CountZero
23.3.2015 17:17
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@Alexi:
>Angenommen, es ist der Mann, was dann?
Dann könnten Frauen besser und billiger sein, aber trotzdem nicht eingestellt werden, weil es den herrschenden Männern gegen den Strich geht!

Tja, was dann?

Das von Dir beschriebene System (Männer stellen Männer ein, obwohl Frauen besser, jedenfalls billiger die gleiche Leistung bringen) ist nicht evolutionär stabil.

Wenn nämlich ein einziger Mann nun die billigen Frauen einstellt, hat seine Firma einen Kostenvorteil. Genauso mit fraueneinstellenden Unternehmensgründerinnen.

Meine Sicht ist grob beschrieben die folgende:
– Männer wählen Berufe eher aus Gründen der Gehaltsmaximierung
– Männer sind zuverlässiger als Frauen (jaja, ich weiß. S.u.)
– Männer sind ehrgeiziger als Frauen

alles weil die Frauen(‘die Gesellschaft’) das Geldnachhausebringen von ihnen verlangen(!).

Ein möglichst hohes, regelmäßiges Einkommen (und am besten obendrauf noch soziale Macht: Abteilungsleiter, Vorstand eines DAX-Konzerns…) bietet Männern mehr und bessere Auswahl auf dem Paarungsmarkt.

Frauen hingegen haben (im Schnitt! Die wütenden Proteste gibts meist von den Frauen, die hier die Ausnahme von der Regel sind) eine völlig andere Einstellung zur Arbeit. Wie Maxwell oben bereits anmerkte, arbeiten viele lediglich aus ‘Langeweile’.

Kommentatorin Claudia Paul schrieb dazu in der FAZ folgenden hier von mir wiedergegebenen Kommentar (vom 05.08.2013, 21:01h):

Zu viele Frauen sehen ihre Arbeit als “Job” und nicht als “Beruf(ung)”
In meinem beruflichen und privaten Alltag (ich bin selbständig und arbeite mit Kunden auf Geschäftsführer-Ebene als “Gleiche unter Gleichen) sehe ich viele Frauen, die für ihre Familie leichten Herzens zurückstecken. Was ich nicht verurteile, sondern für sehr ok halte, so lange diese Frauen dann nicht nörgeln.

Meiner Erfahrung nach liegt das Problem oft darin, dass die Frauen vom Beginn ihrer Karriere an nicht “aufs Ganze” gehen. Sie wählen einen Job, also eine Arbeit, bei der sie geringen Widerstand erwarten und der ihnen von Anfang an keine Spitzenperspektive bietet. Anders gesagt: Sie stecken sich keine hohen Ziele und gehen auch nicht mit Ehrgeiz an die Sache, sondern wollen vor allem “von allen gemocht” werden und ein kuscheliges Teamklima. Das Beste, was sie sich erwarten, ist auf ihrer Position “unentbehrlich” zu werden.
Sie wollen gar nicht Chef sein, weil Chef sein auch immer unangenehme Entscheidungen bedeutet.

Nicht Zeit ist das Problem, sondern Konfliktfähigkeit.

Wie Maxwell schon schrieb:
> Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Arbeitswelt sind evident.

Ich bin nur noch genervt, wenn in diesem Thema ständig Äpfel mit Birnen verglichen werden. Leider ist das entsprechende Narrativ tief in die Köpfe der Menschen eingedrungen, mit rationalen Argumenten kommt man da nicht weit. Bei Gesprächen mit Kolleg_innen ecke ich daher regelmäßig an.


CountZero
23.3.2015 17:22
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Ah, das mit der ‘Zuverlässigkeit’ muß ich noch verargumentieren:

Maxwell hat’s aber schon für mich erledigt:
> Es ist faszinierend wie viele Dienstplanforderungen Leute stellen können, die gerade mal 20 Stunden in der Woche arbeiten. Sogar der Hund ist noch wichtiger als der Job.


Bernd Kraut
23.3.2015 17:31
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[OT] “Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass unter den Mitarbeitern von Internet-Firmen junge weiße Männer in der Überzahl sind. Jetzt stehen unter anderem Twitter und Facebook im Visier der Klagen von Frauen, die sich diskriminiert fühlen.” http://heise.de/-2582991


Passierschein
23.3.2015 18:04
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@Dirk S.

>Steuern auf ein steuerfinanziertes Einkommen zu erheben,
>doch schon ein wenig dämlich

Etwas ähnliches – nur “effizienter” – findet an Unis mit öffentlichen Drittmitteln bzw. Förderprogrammen statt: Da sitzen auf der einen Seite Professoren bzw. deren Mitarbeiter und verbraten gefühlte 80% der Zeit um Anträge zu schreiben (von denen so 10-25% durchkommen) – und auf der anderen Seite sitzen die ebenfalls staatlich finanzierten Gremien, die das alles lesen, um eh 90-75% davon abzulehnen (ok, vielleicht wird nicht alles davon vorher gelesen).


petpanther
23.3.2015 18:12
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Vera Lengsfeld: Antifa von Familienministerium über Koalitionsvertrag von CDU und SPD gefördert

https://www.youtube.com/watch?v=hSau3P5lnmI


janndh
23.3.2015 18:32
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Hat die Swesig sich wenigsten mal ein paar Tarifverträge auch nur ansatzweise durchgelesen?

Da steht nirgendwo was von Frauen oder Männergehalt drin.
Wer feststellt das er seiner Tätigkeit nach höher eingestuft werden müsste, und das nicht fordert, der hat dann aber eben Pech.

Wer bestimmte Dinge oder Fähigkeiten nicht haben will, der darf sich auch nicht wundern wenn aufeinmal viel später eingestellte an einem finanziell vorbeiziehn.

Und wie weiter oben schon jemand schrieb:

wenn es den Unterschied beim Gehalt wirklich gibt, Fähigkeiten usw aber gleich sind,
warum sind dann eigentlich nicht viel mehr Männer ohne Arbeit?

Unwichtige Arbeiten oder Berufe gibt es kaum.
Es gibt Berufe wo die Einstiegshürden und Anforderungen niedriger sind als in anderen Berufen. Ne falsch nicht niedriger, anders.
Es gibt Berufe mit hohem oder niedrigem Prestige. Und es gibt Firmen mit hohem und niedrigem Prestige.
Wird gern mal von Firmen mit hohem Prestige in Bereichen mit nidrigem Prestige ausgenutzt. nein wir zahlen nicht mehr, seien sie froh das sie Unseren Namen im Lebenslauf stehen haben!

Unterschiedliche bezahlung für gleiche arbeit halte ich für ein Märchen.

Meiner meinung nach muss jeder Vollzeitjob ausreichen um eine kleine Familie finanzieren zu können. das mit bestimmten Berufen mehr finanzierbar ist, das ist doch okay.

Hier werden Ängste gestreut die verhindern das wirklich die Mehrheit auf die Barikkaden geht, bzw es gehen Teile der Bürger aufeinander und gegeneinander los. Dividet et Impera


JochenH
23.3.2015 19:11
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Die Diskussion nimmt dieses Jahr eine andere Richtung als sonst. Das pay gap wird nun nicht mehr für “gleiche Arbeit” gesehen, was ja auch nicht existiert, sondern für “gleichwertige Arbeit”. Also wird rumgeheult, dass die Krankenschwester (die immer herhalten muss) eben weniger verdient als der Fachinformatiker und da wird gefordert, dass die Pflegeberufe hochgestuft werden.

Wenn das passiert, werden die Männer rübermigrieren in diese Jobs.


Küstennebel
23.3.2015 19:35
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Es ist halt eine Verwässerung der Sozialpolitik und eine Spaltung der Macht der Arbeitnehmer.

Wenn nur noch in Männer und Frauen gedacht wird, wenn nur noch alternativ-penetrante hypersexualisierte Pathologismen gefördert werden, wenn nur noch Lobbyismus für scheinbare soziale Interessen einiger weniger Personenkreise gemacht wird, die eigentlich oft gar nicht in den Kreis der Fürsorgebedürftigen gehören, weil sie mehr als genug verdienen, wenn also Soziale Arbeit neu definiert wird, als Teilhabe irgendwelcher wild durcheinander sexualisierter Dösköppe, dann bleibt die wirkliche Sozialarbeit für diejenigen Menschen, die gar nicht klar kommen mit dem Leben auf der Strecke.

Das Geld für Frauenhäuser mag durchaus berechtigt sein. Es sollten aber eigentlich Gewaltschutz-Häuser sein, weil auch Männer und Kinder und Jugendliche dort Zuflucht suchen dürfen müssen.

Aber eben die Spaltung in Lobbyismus was Aufgabe der Sozialpolitik sein müsste ist das Problem. Und für mich sieht das letztlich wie Demagogie aus, wenn sich vor allem bessergestellte Frauen aus dem Feminismus hinstellen und Mehr Geld und mehr Teilhabe fordern.

Das ist euer Problem. Fordert das von euren Ehemännern. Und wenn die nicht wollen, dann verdient euch euren Anteil selbst.

Männer kriegen noch weniger geschenkt als Frauen und müssen arbeiten und dafür lernen und ringen und zahlen meistens einen hohen persönlichen Preis.

Hätten Männer genauso gejammert, das das Arbeiten nicht vereinbar sei mit dem Leben, hätte es schon die Industrialisierung nicht geben können.

Was für eine Witz Veranstaltung.

Eigentlich suchen Frauen Anerkennung dafür das sie als Frauen ihren Ehemännern und Familien dienen. Aber sich das eingestehen können sie heute nicht mehr, geschweige denn diese Rolle annehmen. Deshalb hassen so viele Feministinnen auch die Mütter, die diese Rolle noch anstreben und sich wünschen und gerne Mütter sind.
Das Problem ist hier einfach die Externalisierung intrapsychischer Probleme und daraus folgend die Politisierung und Vergesellschaftlichung der persönlichen privaten Probleme der Frauen und die Forderung an die Gesellschaft diese Probleme zu lösen.

Und am Ende ist das ein Ausverkauf der Familie und alle dem wofür der Mensch in seiner Menschlichkeit eigentlich steht und was den Menschen auszeichnet.

Das begreifen sicher viele nicht mehr – ob Feministinnen oder Maskulisten, Genderistas, lila Pudel oder andere Beteiligte Gruppen – und das ist das Problem.

Wirklich profitieren und fördern tut diesen ganzen Scheißdreck der Kommerz und das Kapital, die lachen sich einfach ins Fäustchen wenn sie noch mehr Spaltungen und noch mehr noch billigere Arbeitskräfte am Ende haben werden. Das Ersatzheer der Frauen hat die Löhne ja schon zerstört und die Arbeitskraft nahezu verdoppelt.

Jetzt noch das Teilzeitsystem durchdrücken, die Austauschbarkeit der Arbeiter fördern. So kann man dann den Arbeitnehmer noch mehr ausquetschen und kann den geringeren Lohn dann auch noch positiv verkaufen.


Alex
23.3.2015 19:57
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> Das von Dir beschriebene System (Männer stellen Männer ein, obwohl Frauen besser, jedenfalls billiger die gleiche Leistung bringen) ist nicht evolutionär stabil.

Warum sollte das nicht evolutionär stabil sein? Der Mann kann, bzw konnte sich bisher immer, sich mit minimalen Mitteln an der Spitze halten, ohne irgendeine Konkurrenz fürchten zu müssen. Man hat sich so auf dem Planeten breitgemacht, dass es sozusagen keine Sau mehr juckt, ob wir uns evolutionär optimal verhalten oder nicht. Vielleicht leben wir im Moment auch tatsächlich nicht evolutionär stabil und es hat sich nur noch nicht bemerkbar gemacht?

Vielleicht ist das, was die Frauen veranstalten, sogar evolutionär stabiler, während wir uns an eine bekloppte Vorstellung von “Leistung” halten, an der wir alles messen.
Wenn diese Leistung insgesamt zum Nachteil ist (z.B. durch Zerstörung des Planeten) dann verhalten sich die Frauen klüger, indem sie WENIGER Leistung erbringen.


Anna
23.3.2015 20:09
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Das was Maxwell in der Pflege beschreibt, kann ich bestätigen. Ich habe vor ein paar Jahren auch in einem Altenheim nebenher gejobbt (über ein Jahr lang) und habe feststellen können:

· Männer machen kein Gezicke, was die Schichteinteilung angeht
· Männer wehren sich nicht gegen Verantwortung

Da gab es viel mehr Krankenschwestern, die besser als die notgedrungen hergekommenen Langzeitarbeitslosen geeignet waren, die Schichtleitung zu übernehmen. Aber die wollten nicht, weil sie nicht mit DerOderDer zusammenarbeiten wollten, oder weil man dann das FSJ überwachen mußte. Außerdem ist das ja mit dem Rasieren oder Pimmelwaschen so unangenehm, weswegen viele, auch nichtmuslimische, Pflegehelferinnen nicht alle Arbeiten übernehmen können. Nicht nur ich war darüber verwundert, aber letztendlich führte das dazu, daß Männer in der Hierarchie automatisch aufstiegen. Die waren nicht besonders gut. Die waren einfach nur weniger anspruchsvoll und mutiger und verantwortungsbewußter. Die haben das Notwendige getan und nicht darüber geredet.

PS: Hadmut, tolles Blog!


Hadmut
23.3.2015 20:57
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> PS: Hadmut, tolles Blog!

Danke! 🙂


petpanther
23.3.2015 20:13
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@Hadmut

Bausteine zur Antifa Verflechtung, woher kommt der Schub, auch parteinahe SPD Stiftungen, Feminismus etc. …

(insbesondere ab 20:00, aber auch vorher z.B. noch nicht aufgetauchtes SED Vermögen 40 Mrd DM)

Nochmal Vera Lengsfeld: SED, Stasi und Die LINKE – eine Bilanz im Jahr 2015

https://www.youtube.com/watch?v=AGhj1hWyqks


petpanther
23.3.2015 20:14
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… Genderismus …


petpanther
23.3.2015 20:19
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… aber auch lt. Lengsfeld paraphriert

“… verlogenen Antifaschismus der DDR auf Westdeutschlands Antitotalitären Konsens zu übertragen …”

Damit wird Antifa hoffähig, nicht?

Alles was nicht gleicher Meinung ist, ist sofort Nazi etc. …


petpanther
23.3.2015 20:26
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… und weiter Grüne/Bündnis 90 ist aus ehemaliger gleichnahmiger DDR Orga hervorgegangen, westdeutsche Grüne waren ziemlich ausgedünnt, sind die SED-artigen Antifas.

Auch einiges über Boley (seltsame Todesumstände … letzteres ist von mir, hat sie nicht angesprochen, aber sie erzählt da einiges was Verflechtungen offenbart).

Antifa nicht nur in der Linken, sondern auch in der SPD.

etc.


Joe
23.3.2015 20:31
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Es untergräbt eine freie funktionierende Wirtschaft u.a. auch damit, dass es für echte Leistungserbringer demotivierend wirkt.

Die Demotivierung ist längst Realität. Schau dich mal im Netz um. Da gibt es inzwischen eine ganze Generation an erwachsenen sog. NEETs, die im Elternhaus wohnend den ganzen Tag am Rechner verbringen.


petpanther
23.3.2015 21:01
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@Alex

Was für ein Unsinn.


petpanther
23.3.2015 21:06
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@Joe

Ich weiß.


petpanther
23.3.2015 21:23
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@JochenH

“Die Diskussion nimmt dieses Jahr eine andere Richtung als sonst. Das pay gap wird nun nicht mehr für “gleiche Arbeit” gesehen, was ja auch nicht existiert, sondern für “gleichwertige Arbeit”. Also wird rumgeheult, dass die Krankenschwester (die immer herhalten muss) eben weniger verdient als der Fachinformatiker und da wird gefordert, dass die Pflegeberufe hochgestuft werden.

Wenn das passiert, werden die Männer rübermigrieren”

Wenn das passiert sind wir Griechenland.

Weil es nicht funktionieren kann. Das ständige Gefasel von zu schlechter Bezahlung der dienstleistenden Helferberufe, die meist steuerfinanzierter öffentlicher Dienst sind, ist eh unverantwortlich. In zweierlei Hinsicht, einmal aus der nicht vorhandenen aber überlebensnotwendigen Güter-produktiven Wertschöpfung mit der wir auch den Staat per Steuern wie alles andere bezahlen bzw. erwirtschaften, dann auch noch obendrauf meist steuerfinanziert. Das ist genau der “griechische Fehler” und Ökonomie 101, dass das nicht nachhaltig gehen kann.

Es ist mitnichten so, das wir uns, etwas überspitzt formuliert, mit “gegenseitigem Haareschneiden” über Wasser halten können. Ich kann ja verstehen, dass man das denken könnte. Die Dienstleistungsgesellschaft ist eine Illusion. Es kann nicht nachgehalten werden.

Es sei denn wir würden unsere Dienstleistungen exportieren. Das wäre etwa IT. Aber auch da sieht es mehr als Mau aus. Siehe Hadmut’s häufige und m.E. richtige wie stimmige Erläuterungen.

Wir leisten uns ja dekadenten Kulturmarxismus und verlogene Antifa aus damaligen wie neuen Seilschaften – einen totalitär feudalen Crony oder Clan Capitalism mit Meinungsdikatur etc.

Allen voran die linksfeministischen wie konservativen “One Good Men” Beta-Pudel, die auch ihre Mutter veräußern würden und vor aufgesetzt einfältiger wie korrupter Gutmensch Scheinmoralität fast platzen.


DrMichi
23.3.2015 23:29
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Teardown, stimmt das mit der statistischen Bereinigung, dass Teilzeitkräfte und Temporäre rausgerechnet werden? Wenn ja, unerhört!

Quellen? Habe da immer so Diskussionen…


Hosea
24.3.2015 0:07
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@ petpanther
> https://www.youtube.com/watch?v=AGhj1hWyqks

Sehr informatives Video, vielen Dank !


Maxwell
24.3.2015 0:18
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@Anna

Danke für deine Beobachtungen. Von meiner Seite möchte ich noch hinzufügen, dass die meisten Männer in der Pflege Pragmatiker sind, der Idealismus ist von Anfang an weniger da. Aber die Arbeit wird ernst genommen, Professionalität gilt was und wir stellen uns auch auf die Barrikaden bzw. artikulieren unsere Interessen. Die Hobbyarbeiter machen das nicht, die cashen ab und lächeln den Rest weg.

Die Ausnahme sind die Schwestern aus dem Osten. Die sind hart im Nehmen, auch wirtschaftlich stärker motiviert und können auch leistungsbereiten und leistungsfähigen Männern jenseits der Schwangerschaftspausen das Wasser reichen. Die respektieren auch nur leistungsfähige Pfleger mit profilierter Männlichkeit, sonst werden sie bissig.Wehe dem Männchen das keine Affinität zu Haustechnik und Mineralwasserkisten hat oder bei weniger als einer fehlenden Gliedmaß Schmerzen klagt, haha.

Ansonsten habe ich gelernt, dass reine Frauenteams schlechter funktionieren und ein gewisser Männeranteil die Effizienz fördert. Generell sind männliche Männer von Klienten und Kolleginnen sehr geschätzt. Männer und Frauen ergänzen sich in dem Job wunderbar, wenn sie ordentliche Arbeit leisten wollen. Männer sind auch nicht pauschal sozial weniger begabt. Ich persönlich mache mit den Klienten halt lieber ein Lagerfeuer im Dementengarten als Gesprächsrunden. Wenn das halt personell geht, was öfter der Fall wäre, wenn Dienstpläne nicht so sehr durch Privatgeschichten strapaziert würden.


Sten Berg
24.3.2015 7:09
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BDI Frauenrechtlerin schrieb keine Satire… Es gibt nicht nur Frauen oder Männerberufe, sondern auch tatsächlich Mischberufe, die einst Männerberufe waren. Der (Real)Lohn wurde nicht an die Männer angepasst, sondern an die Frauen. Via Inflation war es auf dem Papier kaum festzustellen, aber beim Einkaufen schon. Kann natürlich mit den zwei Widersprüche von Danisch zu tun haben.

Schwesig ist dumm. Diese Tatsache blendete sie auch schön aus.


CountZero
24.3.2015 8:26
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@Alex
> Warum sollte das nicht evolutionär stabil sein?

Ich rede nicht von biologischer Evolution. In meinem Argument durchläuft der Frauen-/Männeranteil in wirtschaftlich orientierten Firmen eine Evolution im spieltheoretischen Sinne.

Wenn also Deine Hypothese stimmt: Frauen arbeiten über 20% billiger als Männer für die gleiche Leistung, werden aber für Arbeiten trotzdem nicht eingestellt, weil Männer nur Männer einstellen. DANN würde ein einziger Geschäftsführer, der nun Frauen einstellt, für seine Produkte/Dienstleistungen über 20% an Kosten einsparen, die er an den Kunden weitergeben könnte. Dadurch würden alle anderen Firmen ebenfalls gezwungen, darauf zu reagieren (z.B., in dem sie ebenfalls das Kostenpotenzial durch weibliche Angestellte heben). Damit verschiebt sich der Frauen-/Männeranteil von 0% Frauen (Deine Ausgangssituation) in Richtung 100% Frauen. Dein vorgeschlagener Mechanismus ist damit nicht evolutionär stabil, er beruht auf einer ‘conspiracy’ (im spieltheoretischen Sinn) der Manager. Conspiracies sind übrigens nie evolutionär stabile Strategien.

Wenn Du mehr wissen willst: Stichwort ‘evolutionary stable strategy’ ESS sowohl in Spiel- als auch in biologischer Evolutionstheorie recherchieren.


Dirk S
24.3.2015 8:55
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@ Passierschein

> Etwas ähnliches – nur “effizienter” – findet an Unis mit öffentlichen Drittmitteln bzw. Förderprogrammen statt: Da sitzen auf der einen Seite Professoren bzw. deren Mitarbeiter und verbraten gefühlte 80% der Zeit um Anträge zu schreiben (von denen so 10-25% durchkommen) – und auf der anderen Seite sitzen die ebenfalls staatlich finanzierten Gremien, die das alles lesen, um eh 90-75% davon abzulehnen (ok, vielleicht wird nicht alles davon vorher gelesen).

Na ja, die Drittmitteleinwerbung hat schon einen gewissen Sinn, schon allein weil sich die Leute erst einmal Gedanken machenn müssen, an was und mit welchem Ziel sie überhaupt forschen wollen. Und da dies idealer Weische schon recht früh geschehen sollte, reduziert das den reellen Aufwand für den Drittmittelantrag doch schon um einiges, zumal Drittmittel nicht nur von staatlichen Stellen kommen, auch (große) Firmen vergeben Forschungsgelder.

Kann natürlich sein, dass sich das mit den Drittmitteln bald ändert, schließlich wird durch die Ansprüche an die Ausformulierung des Foschungsgegenstandes, der Methoden und der Ziele die “Genderforschung” benachteiligt.

Werbefreie Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
24.3.2015 9:13
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@ janndh

> Hat die Swesig sich wenigsten mal ein paar Tarifverträge auch nur ansatzweise durchgelesen?

Bestimmt lag da noch ein Tarifvertrag von 1962 rum, in dem drin stand, dass Frauen pauschal 20% weniger verdienen als Männer. (Das war bis Ende der 60er ein gängiger Passus, gegen den erst einige Frauen vor dem BVerfG klagen mussten. Also sollte der DGB beim GPG mal schön das Mäulchen halten, solange sie sich nicht zu den Fehlern ihrer Vergangenheit bekennen.)

Ernsthaft: Mit Sicherheit nicht, denn dann würden ihre Ansichten und Forderungen mit der Realität kollidieren und daran zerschellen. Das geht ja nun wirklich nicht. Daher wird gerne auch von der behauptet und die Herstellung des Realitätsbezug den Kritikern überlassen, die dann ignoriert oder niedergemault und -geschrieen werden. Weibliche Argumentationsmuster eben.

Gehört Lesekompetenz eigentlich zu den Voraussetungen für die Erlangung eines Ministeramtes?

Lesekompetente Grüße,

Euer Dirk


Rechnungsprüfer
24.3.2015 10:00
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folgen der Frauenquote… es wird Klagen hageln und Firmen wollen solchen Frauen ganz sicher nicht haben
Man kann ja immer schon in USA sehen was später auf uns zu kommt.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frauen-klagen-gegen-US-Internetfirmen-2582991.html


Werner
24.3.2015 10:07
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@petpanther

>@Alex
>Was für ein Unsinn.

Nee, gar nich – da könnte durchaus was dran sein. Da liegt vielleicht sogar ein tieferer Grund für die ganze Misere: Das Maximum eines Systems liegt nämlich ziemlich häufig weit jenseits des Optimums. ZU erfolgreich zu sein geht nie lange gut – man muß mit dem Erfolg auch umgehen können.

Wo zur H… habe ich das letztens nur gelesen…?!

Nämlich daß der Stoizismus im Alten Rom die philosophische Begleitung des nach dem (erst dadurch als Höhepunkt der Ausdehnung des eigenen Machtbereiches erkannten!) bereits als unausweichlich erkannten eigenen Untergangs war, weil alle Reformen schon aus mathematischen und wirtschaftlichen Gründen das System nicht würden retten können. So ein Gemisch aus Frauen in die Politik, Finanzproblemen, sexueller Dekadenz und Soldatenkaisern, die das Land an ihre Leute verteilten.

Man darf Symptome und Ursachen nicht verwechseln, sie sind als solche oft schwer zu erkennen.


Werner
24.3.2015 10:51
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Ah ja, hier:

http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/mkracht/html/handbuch.pdf

S.142

Wenigstens teilweise. Offensichtlich haben schon die alten Griechen den Stoizismus dazu erfunden – zum philosophischen Umgang mit dem unvermeidlichen eigenen Untergang 🙂


Masochist
24.3.2015 10:57
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Die Lohnlückendebatte ist lückenlos ideologisiert. Es beginnt schon damit, dass eine Entgeltdifferenz als Ungerechtigkeit dargestellt wird. Vielmehr muss man in einer Marktwirtschaft davon ausgehen, dass der Markt den geringeren Preis für das schlechtere Produkt bildet. Die statistisch nachweisebare Entgeltlücke von 2-7 %, je nach Erhebung, ist in dem Zusammenhang vollkommen plausibel.
Rund fünf Prozent Abschlag für eine Arbeitnehmergruppe, die durchschnittlich weniger leistungsbereit und häufiger kurzzeiterkrankt ist, die häufig Teilzeit arbeiten will und häufiger Rechtsstreitigkeiten vom Zaun bricht, ist sicher kein schlechtes Geschäft für diese Gruppe. Da alle Frauen in den Statistiken zusammengefasst werden und diese Ursachen politisch nicht benannt werden dürfen, ist nicht mal ersichtlich, ob jede Frau aufgrund ihres schlechten Marktumfeldes diese geringere Einkommenserwartung hat (was ungerecht, aber marktwirtschaftlich auch noch vertretbar ist, so wie auch der Ruf der Universität für den Arbeitgeber zählen kann), oder Arbeitgeber die “Pflegebedürftigkeit” ihrer Arbeitnehmerinnen nicht weitgehend bis zur Einzelperson auflösend ins Gehalt einfließen lassen.

Die Ansätze von Schwesig sind von vielfältiger Unkenntnis geprägt, wie Unternehmen und Gesellschaft funktionieren:
Beispiel Frauenquote – Wenn eine Frau aufgrund Quote (oder beliebiger anderer Förderinstrumente, die es heute in Unternehmen zu genüge gibt) in eine Führungsposition gelangt, wird sie mit hoher Wahrscheninlichkeit scheitern, zu ihrem Nachteil oder zum Nachteil des Unternehmens. Unternehmen sind nicht demokratisch organisiert, aber doch soziale Gebilde, in denen in einem freien Land ein Demokratieverständnis mitschwingt. Wer auch immer einer Abteilung vor die Nase gesetzt wird, diese Entscheidung muss nachvollziehbar und “legitimiert” sein, wenn sie sich auszahlen soll. Konkurrenten werden sich immer ärgern, aber mit etwas Abstand meist erkennen, warum nicht sie zum Zuge gekommen sind, und eine fremde Leistung anerkennen. Aber nur, wenn diese Leistung tatsächlich in dem nötigen Maße besteht und nicht per Geschlecht überbrückt wurde.
Beispiel Entgeltgleichheit – Die wird automatisch dann erreicht, wenn der Arbeitgeber mit einer Frau auch den gleichwertigen Arbeitnehmer erhält. Nun bekommen Frauen aber nun mal Kinder. 12 bis 18 Monate Arbeitsausfall pro Kind sind hierbei ausdrücklich nicht das Problem. Das Problem ist, dass Frauen dadurch eine andere Stellung auf dem Partnermarkt und in der Gesellschaft einnehmen als Männer, die es ihnen offenbar erlaubt, ihre Prioritäten in der gesamten Bildungs- und Erwerbsbiografie anders zu setzen, nämlich nicht auf Erwerbstätigkeit. Als Familienministerin müsste Schwesig den bedrohlichen Zusammenhang zwischen Entgeltdifferenz und Familiengründungen erkennen: Wenn eine Frau eines Tages für den Arbeitgeber so attraktiv sein sollte wie ein Mann, kann das nur bedeuten, dass diese Frau dann denselben ökonomischen und sozialen Zwängen unterliegen muss wie ein Mann. D.h. sie findet offenbar keinen Partner mehr, der sie trotz schlechterer Ausbildung und geringerem beruflichem Ehrgeiz durch Ehe sozial absicher und ihr die Erwerbstätigkeit wenigstens in Teilen zur Option macht. Diese gleichwertige Arbeitnehmerin wird auch ebenso viele Kinder gebähren wie ein Mann.


die grafenburger
24.3.2015 11:07
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petpanther
24.3.2015 14:00
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@Werner

Nein.

“Vielleicht ist das, was die Frauen veranstalten, sogar evolutionär stabiler, während wir uns an eine bekloppte Vorstellung von “Leistung” halten, an der wir alles messen.
Wenn diese Leistung insgesamt zum Nachteil ist (z.B. durch Zerstörung des Planeten) dann verhalten sich die Frauen klüger, indem sie WENIGER Leistung erbringen.”

Hab selten größeren Schwachsinn gehört. Solch ein “Geschwulste” ist ein Zeichen unserer Zeit.

Auch das

“Man darf Symptome und Ursachen nicht verwechseln, sie sind als solche oft schwer zu erkennen.”

Nein. Und auch seltsam, denn Deine Darstellung ist entlang von Symptomen. Außerdem hab ich auf so etwas gar nicht abgehoben. Eher auf das obig angezeigte spinnerte “Geschwulste”. Denn das liegt näher an den Ursachen.

Was passiert bei solchen Menschen? Hirnerweichung?


Christian
24.3.2015 14:47
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Ob dieser Fall Frau Schweswig freuen würde? Eine Frau – erfolgreiche Selbstständige im (hm) Sozialgewerbe und dort überdies Gründerin eines Verbandes für gewisse Dienstleistungen – und (jetzt kommts): Ehemalige Informatikstudentin! Hadmut – wenn Du jetzt noch sagtest: Ach die Lena…. die kenn ich. 😀
http://www.welt.de/vermischtes/article121746951/Manche-studieren-Informatik-und-werden-dann-Hure.html
Oh tempora, oh mores….


Rechnungsprüfer
24.3.2015 16:12
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hier ist doch mal ein sehr erhellender Beitrag zu den Arbeitszeiten von Männer und Frauen.
Uns wird ja immer wieder vorgelogen, das Frauen viel weniger verdienen.

http://www.lvz-online.de/anzeigenmarktlvz/lvz-job/job-karriere-ratgeber/studiearbeitszeitkluft-zwischen-maennern-und-frauen/r-job-karriere-ratgeber-b-547048.html


yasar
24.3.2015 16:20
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Übrigens:

Während beim WDR frau.tv sich anläßlich de “Equal-Pay-Days” über die ungleiche Bezahlung aufregt:

http://medien.wdr.de/m/1426783367/frautv/wdr_fernsehen_frautv_20150319.mp4

Wird beim magazin markt vom selben Sender genauer “gerechnet” und festgestellt, daß es keine unetrschied gibt, wenn man die Statistik ordentlich macht.

http://medien.wdr.de/m/1427145942/testmarkt/wdr_fernsehen_markt_20150323.mp4

So gesehen, ist der WDR auch schizophren. 🙂


Dirk S
24.3.2015 16:20
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@ Coyote38

> Die Bundeswehr wird gerade mit weiblichen Obersten/Oberstärzten (Besoldungsgruppe A16; bitte selbst googlen) im zarten Alter von Ende 30 überschwemmt … einziges Qualitätsmerkmal: weiblich und Mutter.

Hört sich für mich so an, als wenn die eigene medizinische Betreuung bei der BW für die Soldaten inzwischen gefährlicher ist, als die Gegner.

Erinnert an einen Asterix:

Mediziner – Im Rudel gefährlicher als eine an die Zähne bewaffnete Legion.

Wie gut, dass ich zu alt für den Haufen bin (also, dass die mich im Ernstfall ziehen würden, falls Lichtenstein angreift 😉 ).

Abrüstungsbereite Grüße,

Euer Dirk


Alexi
24.3.2015 17:48
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@Petpanther, wie hoch ist denn deiner Meinung nach die
“überlebensnotwendige Güter-produktive Wertschöpfung”?
Ich geb dir mal einen Tipp: 1 Bauer versorgt heute über 100 Menschen.

Ich für meinen Teil halte das, was wir momentan hauptsächlich produzieren und konsumieren (Autos, Straßen, Playstation, Flugreisen, Plastikspielzeug, Kriegswaffen usw.), nicht für überlebensnotwendig, aber ich bin ja sowieso ein Spinner für dich.
Dann aber solche “produktive Wertschöpfung” über Helferberufe zu stellen und als überlebensnotwendig zu bezeichnen, hat für mich fast schon was morbides. Im günstigsten Fall ist es einfach nur Ignoranz.


petpanther
24.3.2015 20:27
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@Alexi

Ach solch ein dekadentes Scheinheiligkeits-Gefasel aus satter Position und warmer Stube heraus.

Bitte verschon mich oder uns doch damit.

“Dann aber solche “produktive Wertschöpfung” über Helferberufe zu stellen und als überlebensnotwendig zu bezeichnen, hat für mich fast schon was morbides. Im günstigsten Fall ist es einfach nur Ignoranz.”

Nein.

Dekandent ignorant, geradezu kreationistisch bist du selbst.

Ich mach keine ökonomischen Gesetzmäßigkeiten.

Es ist so und wer sich drüber hinwegsetzt bekommt es zu spüren, wenn es nicht mehr auf andere verschoben werden kann. Dieses feige wie selbstgefällige Verschieben auf andere und sich dann noch für ein Bessermenschen halten find ich ziemlich arg widerlich.

Es ist auch nicht so, dass ich die Situation unbedingt gutheiße. Aber das ist für einen selbstgefälligen Ideologen ja meist eine emotionale wie auch intellektuelle Überforderung – Realismus.


EinInformatiker
24.3.2015 20:48
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Wenn eine Frau eines Tages für den Arbeitgeber so attraktiv sein sollte wie ein Mann, kann das nur bedeuten, dass diese Frau dann denselben ökonomischen und sozialen Zwängen unterliegen muss wie ein Mann. D.h. sie findet offenbar keinen Partner mehr, der sie trotz schlechterer Ausbildung und geringerem beruflichem Ehrgeiz durch Ehe sozial absicher und ihr die Erwerbstätigkeit wenigstens in Teilen zur Option macht. Diese gleichwertige Arbeitnehmerin wird auch ebenso viele Kinder gebähren wie ein Mann.

Wie gesagt irgendwelche Denkprozesse sind Personen wie Schwesig et al entweder nicht möglich oder aus ideologischen Gründen verwehrt. Insofern ist eine inhaltliche Diskussion sinnlos. Mit Leuten wie Schwesig kann man nicht diskutieren, die muß man bekämpfen. Man sollte aber in der Tat einfach einmal feststellen, dass Personen wie Schwesig und damit alle die sie stützen gemeingefährlich für den Bestand der Gesellschaft sind. Das ist längst kein Spaß mehr für jeden, der natürlicherweise (aus welchem Grund auch immer) zu Lebzeiten und darüber hinaus an einen Fortbestand der Gesellschaft denkt.


Werner
24.3.2015 21:09
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@petpanther

?? nein, was? Nur mal so aus Jux und Dollerei – mir scheint das hier ein Fall von Korrelation vs. Kausalität zu sein. Ist das von Dir angesprochene “Geschwulste” deiner Meinung nach nun ein Zeichen der Zeit (grassierender Schwachsinn als Folge hirnerweichender Umstände) oder dessen Ursache (schlechte Zeiten als Folge von grassierendem Schwachsinn)? Ja , ich weiß – es gibt da das Henne-Ei-Problem, und es kann selbstverstärkend sein. Oder meinst Du den darin angesprochenen Inhalt? Ist also das Einkaufen geringerer bzw. teurerer Leistung von Frauen (oder die von Dir erwähnte “Frauenpolitik” in alten Rom) die Ursache einer Endzeit – oder ist sie das Symptom einer solchen? Die Meinungen dazu sind durchaus geteilt.

Nun ja. Vielleicht ist das ja auch Geschwulste. Vielleicht stört dich ja, daß Alex Leistung bekloppt nennt. Aber in einem Punkt hat er nun mal recht – Doofheit, Primitivität und Genügsamkeit ist evolutionär stabiler als Klugheit, Komplexität und Spitzenleistungen, so erstrebenswert diese auch sein mögen. Algen & Bakterien: > 2 Mrd. Jahre stabil. Dinosaurier, Krokodile, Haie: ~200 Mio Jahre relativ stabil. Säugetiere, Primaten, Menschen, gar zivilisierter Mensch: immer kurzlebiger und instabiler. Die Fähigkeit zur Entwicklung erfordert ja geradezu Instabilität!

Wozu nun diese ganzen ärgerlichen Hirnblähungen? Wenn man an einem besonders unangenehmen Punkt einer Entwicklung angekommen ist, und das nicht zum ersten mal in der Geschichte – da kann man schon mal innehalten und die Sache ein wenig überdenken. Stört ja nicht. Das heißt ja noch lange nicht, daß andere, hier insbesondere Feministen, mit ihren “fortschrittlichen” Ansichten und Ansinnen recht haben; insbesondere dann nicht, wenn man diese als Folge dieser Entwicklung begreift. Es sei denn, man sieht und begreift auch fortschreitenden Zerfall als eine Entwicklung, – was er rein sachlich gesehen ja auch ist, und vielleicht sogar von manchen angestrebt wird.

So. Und jetzt mache ich mir noch einen schönen Abend. Zum Schluß für Euch noch ein wenig Stoizismus für Anfänger a la Jürgen Becker und Rüdiger Hoffmann: “Es ist furchtbar, aber es geht”

Das ist egal.
Völlig egal.

Das ist ja völlig egal.
Das ist ja wirklich egal.

Das ist ja nun wirklich, sowas von egal.

(Pause)

Obwohl…

😉


JochenH
24.3.2015 22:00
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@Christian: so wie diese Lena ausschaut wundert mich, dass die als Hure über die Runden kommt.

Der Beitrag war wieder naiv: für 20 Euro ein Buch kaufen oder ins Bordell gehen. Wenn man mal nach den Dienstleistungen googelt, findet man schwindelerregende Preise, unter 100 Euro im Prinzip nichts.


petpanther
24.3.2015 23:11
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@Werner

Man kann innehalten und “überdenken”. Nur nicht ideologisch, selbstgefällig und dumm bzw. verschlagen.


Werner
24.3.2015 23:46
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@Alex

Obwohl: Der Knackpunkt ist natürlich, daß Frauen vom Schlage Schweswigs ja möglicherweise weniger leisten, gleichzeitig aber mehr Leistung fordern – also mehr von dem, was jetzt ist, nicht weniger. Sie fahren das System also hoch (genau das fordert auch Warren Buffet ja als Resultat der Teilnahme von Frauen an der Wirtschaft, bis zu 100% MEHR), während sie gleichzeitig die Kanäle verstopfen. Das mag eine Zeitlang gut gehen, aber wahrscheinlich nicht sehr lange. Das Resultat ist ja eine höhere Last bei gleichem Ausstoß. Erst wenn dat Dingen vor die Wand oder aus der Bahn fliegt, verringert sich tatsächlich die Last – dann aber unkontrolliert und wahrscheinlich drastisch.

Sie würden es auch dann so haben wollen, wenn alle Stellen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft zu 100% nur von Frauen besetzt und das Kinderkriegen komplett in indische Dörfer delegiert worden wäre (wo es bereits heute Gebärfabriken gibt) – oder später auch in Maschinen. Wahrscheinlich auch dann bei höheren Gesamtkosten, wie auch anders? Eigentlich finde ich es schade, das ich das alles wohl nicht mehr erleben werde – Der Aufstand der Leihmütter, das wäre ein echter Äktschn Film. Das Wort “Gebärstreik” bekäme dann eine ganz neue Bedeutung.

Der Witz ist, es gibt Berichte, daß die ollen Römer bereits arbeitsteilige, Wassermühlengetriebe Manufakturen hatten – Mittel- und Neuzeit also bereits in Reichweite waren. Es half ihnen nichts, ihr System kollabierte, sie wurden wieder zu Ziegenhirten, und bärtige Typen latschten durch ihr ehemaliges Wohnzimmer. Auch wenn das Christentum nun zu Rom gehörte…


Gedöns
25.3.2015 0:26
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Man stelle sich zwei Gauss-Kurven vor – eine männliche und eine weibliche. Die männliche ist etwas nach rechts verschoben (z.B. beim Lohn/ Gehalt sind es im Mittel 7% mehr; oder Nobelpreise – ein paar Dutzend über viele Jahre – bekommen wegen einer solchen Verschiebung eben nur Männer).
Jetzt wird also alles transparent: jede Frau fordert ab sofort den Mittelwert ein – aber dann auch jeder Mann (so mancher kann auch nicht gut verhandeln, fühlt sich selbst trotzdem zu Recht voll und ganz als Mann).
Oder anders (von einer Frau* in einem Forum) gesagt: wären die Häkelweltmeisterschaften mit Millionen dotiert, wären die Weltmeister auch alles Männer.
*Diese Frau würde ich gut bezahlt einstellen (weil: dürfte über dem Mittelwert der Männer-Kurve liegen) – manche Minister*Innen (gut so?) dagegen nicht (weil: schon den Abiturstoff nicht so richtig begriffen).


Christian
25.3.2015 8:46
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@JochenH: Jaaa – das dachte ich auch. 😀 Als ich noch von Türken ins Bordell eingeladen wurde (weil wir die in neue Arbeitsplätze vermittelt hatten – das waren Zeiten: Mensch Herr B, vielen Dank – komm, isch lad Disch ein in Puff!) – da hätten die andere Kaliber aufgefahren.
LG
C
P.S.: Guter Gedanke mit den Preisen – da wirds wohl erst ne echte Krise brauchen (kommt), bis analog zu z. B. Griechenland ein Überangebot die Preise massiv drückt. http://www.griechenland-blog.gr/2012/03/anstieg-der-prostitution-in-athen-um-ueber-1500-prozent/7174/


Dirk S
25.3.2015 9:44
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@ Werner

> Der Witz ist, es gibt Berichte, daß die ollen Römer bereits arbeitsteilige, Wassermühlengetriebe Manufakturen hatten – Mittel- und Neuzeit also bereits in Reichweite waren. Es half ihnen nichts, ihr System kollabierte, sie wurden wieder zu Ziegenhirten, und bärtige Typen latschten durch ihr ehemaliges Wohnzimmer. Auch wenn das Christentum nun zu Rom gehörte…

Es gibt nicht nur Berichte, die Nutzung der Wsserkraft für die (nicht nur römische) Antike gilt als gesichert. Wenn du da wirkich überraschen alle willst, musst die die weiträumige und wirtschaftliche Nutzung der Dampfkraft über Spielzeug und Tempel hinaus, nachweisen. Dann bekommst du auch die “Indiana-Jones-Medallie am Band”. 😉

Wobei die römische Zivilisation nicht kollabierte (wie z.b. einige indianische), sondern sich, bedingt durch die massive germanische Einwanderung über Jahrhunderte (und auch durch das sich ausbreitenden Christentum) und die römische Schwäche und Unfähigkeit, diese Einwanderer zu intergrieren, transformierte und über die Spätantike und das Mittelalter sich zu unserer heutigen entwickelte.

Zu Ziegenhirten wurden die aber nicht, das waren die (orientalen) Juden, aus ehemals stolzen Römern wurden Kohlbauern. 😉

Römische Traditionen findest du heute noch, z.B. in der kontinentaleuropäischen Juristik, auch die USA beziehen sich in vielen Dingen auf die römische Republik (wobei die USA eine angelsächsisches und damit primär germanisches Justizsystem haben).

Und um die Rom-Idee, die Idee einer das chistliche Abendland führenden Nation, balgten sich Deutsche und Franzosen seid Ende das Frankenreiches bis ins 20te Jahrhundert hinein (das mit dem Kaisertitel hat man damals sehr ernst genommen), bis diese Nachfolge des Imperium Romanum an die USA überging.

Imperiale Grüße,

Euer Dirk


Alexi
25.3.2015 10:00
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@Werner
> Man kann innehalten und “überdenken”. Nur nicht ideologisch, selbstgefällig und dumm bzw. verschlagen.
doch, das geht. Das muss man sogar, wenn man sich bereits in einer Ideologie befindet, deren Anhänger alles als selbstgefällig, dumm und verschlagen darstellen was ihr widerspricht. Und es nichtmal merken.

Vor dem Hintergrund lassen mich auch deine Beleidigungen kalt, da sie genauso ideologisch begründet sind. Von dem Leistungsdenken aus, das du zugrundelegst, ist das tatsächlich “hirnerweichend” was ich hier von mir gebe. Aber ich lege eben was anderes zugrunde (was, hast du nichtmal gefragt oder erschlossen) und da macht das Sinn.

Schwesigs Ideen kommen darin nichtmal vor, denn wie Werner richtig bemerkt hat, fahren die das System erst Recht an die Wand.

Wenn, dann wird nur die Idelogie, die wir im Moment haben, durch eine andere ersetzt. Das klingt so negativ, muss es aber nicht sein. Das Gaia der Indianer war auch eine Ideologie.

@Werner
> Erst wenn dat Dingen vor die Wand oder aus der Bahn fliegt, verringert sich tatsächlich die Last – dann aber unkontrolliert und wahrscheinlich drastisch.
gibt es andere Wege, diese Last zu verringern? Wäre um historische Beispiele dankbar. Bisher kenne ich das nur so, dass sowas drastisch passieren musste.


Werner
25.3.2015 10:36
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Hmmm. “Schwesig”, natürlich. Hm. Ich versuche meine Meinung dazu noch mal so zusammenzufassen: “Hätten wir die menschliche Entwicklung den Frauen überlassen, lebten wir heute noch in Grashütten” – Camille Paglia (Sie sagt auch, daß Frauen sich um den Median herum gruppieren, also weniger zu Extremen neigen; sie sagt überhaupt viel Kluges). Meine These ist nun, daß a) das stimmt und b) jede Gesellschaft, in denen Frauen das Ruder übernehmen, sich bereits (wieder) auf den Weg dorthin befinden; man nenne mir jeweils ein Gegenbeispiel. Nun könnte man ja hoffen, daß auf Grund der technischen Entwicklung es diesmal anders sein wird. Und das glaube ich eben nicht.

Und zwar deswegen, weil die Tatsache, daß Frauen in einer Gesellschaft das Ruder übernehmen können, bereits ein Zeichen dafür ist, daß das System insgesamt seinen Zenit schon überschritten hat. Ganz konkret, es läuft bereits jenseits des Optimums und produziert auf Halde – seht euch mal um (über die Verteilung des Überschusses ist damit noch nichts gesagt). Nun könnte man annehmen, wie schön, dann kommen eben die Frauen als Verbraucher und plündern die Überschüsse so lange, bis das System wieder im Gleichgewicht ist.

Leider nein. Erst einmal laden sie andere zum Plündern mit ein, die auch so gekommen wären, aber das ist es nicht. Das Wesentliche ist, daß das System immer weiter produziert, und das Plündern hysterisch und ohne Verstand geschieht, eine Psychose wie im Schlußverkauf (für den ja auch extra Ware hergestellt wird). Hysterisch deshalb, weil es unbefriedigt läßt – immer irrsinnigere Forderungen werden in immer kürzerer Zeit gestellt – inklusive übrigens der Forderung, am Produktionsprozeß teilzuhaben, um diesen noch weiter zu steigern. Und genau das erleben wir gerade. It’s junky-time!

Das Märchen von “Der Fischer und seine Frau” finde ich in diesem Zusammenhang eben deshalb so bedeutend, weil es zeigt, daß sich das Bewußtsein darum schon einmal gebildet hat – und offensichtlich wieder vergessen wurde.

Also denn, auf eine neues.


JochenH
25.3.2015 11:36
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Zum Kernthema: die Frauen beharren nun nicht mehr darauf, dass die GLEICHE Leistung schlechter bezahlt wird, sondern sie machen Umstände dafür verantwortlich, dass zB Frauen Berufe ergreifen, die weniger Geld einbringen.

Im Zuge der Quotenregelungen könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Sozialberufe staatlich bezuschusst werden und Industriearbeiter das durch Steuern auffangen müssen.

Dann wäre die Messlatte im Beruf einfach höher für Männer als für Frauen. Dazu kämen weitere Quotenregelungen, die sicher bereits in Planung sind.

Debatten und Diskussionen über das Thema sind sinnlos, weil Argumente gar nichts zählen. Es gibt einfach nur Schlagabtausch. Immerhin bin ich froh, dass ich mich in Hadmuts Blog ausweinen darf! 😉


Küstennebel
25.3.2015 12:42
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yasar
24.3.2015 16:20
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http://medien.wdr.de/m/1427145942/testmarkt/wdr_fernsehen_markt_20150323.mp4

Der Bericht am Ende der Sendung über den Equal-Pay-Day und die lapidar-legere Auflösung des Gender-Pay-Gap in heiße Luft ist richtig gut gelungen. Das brachte sogar noch ein paar grandiose Lacher rüber.

Wers noch nicht gesehen hat, sollte genau hinschauen.

Insbesondere die sarkastische Darstellung der “Chefetage” mit frauenfeindlichem Charme und “Herdanziehungskraft” sowie die Schlusspointe einer Frau in der Rolle des kreischenden Babys, das über eine herbeifantasierte gläserne Decke herumheult.

Am Ende ist das Resultat das Frauen einfach mehr in besser bezahlte technische Berufe müssen, wenn sie mehr verdienen möchten und vor allem damit Frauen das können brauchts eine sachlich korrekte Sozialpolitik und solide-verlässliche Kinderbetreuung.

____

Bezüglich technischer Berufe und wieso z.B. in Indien mehr Frauen diese ausüben würden gibts einen interessanten schlüssigen Erklärungsansatz: Frauen machen in befreiten Gesellschaften mehr das, was sie wirklich wollen, als in Schwellenländern, in denen sie vielfach mehr gezwungen werden für einen guten Verdienst auch unbeliebte technische Berufe zu ergreifen.

Niemand zwingt hier die Frauen in die technischen Berufe. Begeisterung für Technik kann man nicht erzwingen und noch weniger den pragmatischeren Charakter, der den technischen Beruf und das technische Denken oft begleitet und nicht selten auch Ursprung für das technische Denken ist.
Da ist dann kein Platz für Prinzesschen und Traumtänzerinnen-Allüren in Stöckelschühchen. Das ist auch der Grund, wieso tuckige männliche Weicheier dieselben Probleme in diesen Berufsfeldern haben und dort nicht zurecht kommen.

Ging mir ja auch so. Für laute harsche Berufsfelder war und bin ich nicht geeignet. Deshalb phantasiere ich nicht eine gläserne Decke herbei und fordere eine Quotenregelung in für mich ungeeignete Berufsfelder einsteigen zu können. Ich bin froh, das ich da nicht arbeiten muss O-o

MFG


Blindtrampel
25.3.2015 16:24
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George Orwell hat schon hellsichtig über Frauen geschrieben. Fand ich ganz interessant, aber hier vielleicht zu sehr offtopic

http://occidentinvicta.com/2015/03/21/a-few-lessons-from-1984/

Women possess a key characteristic that endears them to the Inner Party, and that is their propensity towards doublethink. Orwell defined doublethink as a form of mental gymnastics where an individual could simultaneously hold 2 contradictory beliefs. We are surrounded by examples too numerous to list here. We’ve noticed how women defiantly state that they don’t need men while simultaneously living on a man’s charity (alimony, child support ect). We’ve noticed how some women have consensual sex and then and then genuinely believe that they were raped. We’ve noticed how ‘strong’ women often rely on boyfriends, cops, bouncers ect to solve their problems.


Gedöns
25.3.2015 16:37
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Um mal ein paar Kommentare zusammenzufassen:
Ja, was hat denn der Westen mit seinem Fortschrittswahn der Menschheit gebracht? Das Öl könnte noch unter der Wüste schlummern und bin Laden hätte nicht „Werdet Bauern!“ fordern müssen oder wie Werner: „Werdet Algen!“ – die leben seit 2 Milliarden Jahren unverändert stabil.
Diese Frage stellte auch schon die Volksfront zur Befreiung Palästinas:
https://www.youtube.com/watch?v=BbOedZN3Sb4
Nun, das Problem mit Rom wurde damals mittels unkontrollierter Völker-Zuwanderung gelöst – was auch heute wieder als Vorbild dienen könnte:
http://www.bilanz.ch/unternehmen/islam-wachstumsbremse-koran
Links-grün hat das richtig erkannt und fährt bekanntlich den progressiven avantgardistischen Kurs hin zu immer weniger Bildung und Qualifikation mehrgleisig. Auch Pol Pot (von einem heutigen grünen Ministerpräsidenten früher verehrt) war in dieser Richtung aktiv und hat die 68er Losung „Null Bock“ schon damals so in die Tat umgesetzt, wie das heute nur noch Boko Haram tut.


Norbert_G
25.3.2015 17:14
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Falls jemand hören will, wie Utopisten ticken:

Ein libertärer Utopist (Oliver Janich) streitet mit einem kommunistischen Utopisten (Marcus Staiger):

https://www.youtube.com/watch?v=k7_XsHFppp0

Stellenweise wird einem – völlig ernsthaft – Irrsinn als politische Programmatik geboten. Und da frägt man nach den Ursachen irren Handelns einer Frau Schwesig? Laßt alle Hoffnung fahren!


petpanther
25.3.2015 21:07
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@Alexi

Du gibt’s gerad den Dieb, der haltet den Dieb schreit.

Eine typische Pose von ideologischem sich für “progressiv” haltenden Projektor_Innen. Ein Trick und Versuch zur Erheischung der selbstbespiegelnden Gutmensch- und Opferposition. Natürlich auf Kosten anderer. Notfalls Zensur etc., da man sich ja gewiss ist “gut” zu sein und sich nicht an Realitäten zu halten braucht.

Alles aus warmer Warte heraus. Hinwegsetzung als Lebensstil, solange das eben geht.

Eine solispsistische Dekandenzerscheinung, die mit Nihilismus einhergeht. Das Grab jeder Kultur und Menschlichkeit.

Psychologisch ist es gewachsener Narzissmus. Ziemlich irreversibel, da die Identität dran hängt bzw. drauf aufbaut, denn der Turkey bei Entzug ist für viele zu groß. Aber Selbstbequemlichkeit war ja auch schon die Ursache dafür.


petpanther
25.3.2015 21:15
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Korrektur: solipsistisch


petpanther
25.3.2015 21:25
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@Werner

Camille Paglia. Eine wunderbare Frau und Kulturkritikerin (Und Lesbierin 🙂 Ich bin auch ein Fan.

Hier ist sie in einem kürzlichem Interview und sie ist gut in Fahrt:

https://www.youtube.com/watch?v=88_3AhU0-B0


petpanther
25.3.2015 21:32
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@Alexi

Vielleicht fällst du nicht ganz unter die, die ich da gerad dargestellt hab. Aber so sind eine ganze Menge heutzutage unterwegs.

Meine Sichtweise ist nicht so kalt, wie die, die ich gerade beschrieben habe. Realität kann kalt und “unwirklich” paradox sein.

Dem muss man sich stellen. Und das interpretierst du als “kalt”. Aber dieses Ausweichen ist eben nicht ok. Da liegt das Problem.


EinInformatiker
25.3.2015 21:38
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Links-grün hat das richtig erkannt und fährt bekanntlich den progressiven avantgardistischen Kurs hin zu immer weniger Bildung und Qualifikation mehrgleisig.

Man sollte mal folgendes grundsätzlich bedenken. Die ideologischen Selbstmordprogramme (Abschaffung Leistungsprinzip, Multikulti, Zuwanderung über Asyl usw. werden zwar i. a. von “Links-grün” entworfen und initiiert. Aber die “Bürgerlichen” (also CDU) setzen dem keinerlei Widerstand entgegen. Im Gegenteil bei Multikulti und Zuwanderung stellt die CDU oft die Speerspitze dar. Das ist das eigentliche Problem. Dass es im Pluralismus auch Feinde von Staat Demokratie und Freiheit usw. gibt ist der Normalfall. Aber die Verteidigung dagegen funktioniert nicht.´Es gibt in Politik und Medien niemand der Rechtsstaat und Demokratie (also die offene Gesellschaft) gegen ihre Feinde verteidigt. Popper hat das damals so formuliert und ich habe das vor 40 Jahren aufgenommen: man muß tolerant sein außer gegen die Feinde der Toleranz. Das schien mir sinnvoll. Aber Popper hat sich geirrt. Intoleranz gegen die Intoleranten war nicht praktikabel oder nicht gewünscht.


EinInformatiker
25.3.2015 21:39
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Korrektur: Bei den Selbstmordprogrammen fehlen mindestens noch der Genderismus und der Feminismus.


petpanther
25.3.2015 22:48
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http://www.gender.de/das-buro/team/

Das Gender Büro.

Gender ist auch ein Geschäftsmodell.


petpanther
25.3.2015 22:52
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http://eige.europa.eu/

… und weiter in die EU …

Die haben sich überall einparasitiert. Agitieren und leben von Steuergeldern.


Masochist
26.3.2015 4:20
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@Werner:
Ich finde das eine plausible Beobachtung. Sie würde auch erklären, warum Feministinnen bei Arbeitsplätzen in Führungsfunktion immer von “Posten” sprechen (sehr augenfällig die Aufschrei-Frau letztens bei Hart aber fair). Für die ist, was eigentlich eine Frage der Motivation und Befähigung ist, immer nur ein Verteilungsproblem.
Ich glaube, Hadmut hat es hier einmal auf den Punkt gebracht, was Gender-“Wissenschaftlerinnen” angeht (ansonsten war es ScienceFiles): Wenn man sie auf eine Professoren-Stelle setzt, glauben sie automatisch, sie würden Wissenschaft betreiben.

Die Funktionen werden nicht mehr durch denjenigen qualifiziert, der sie in einer bestimmten Weise ausfüllt, sondern sie sind scheibar einfach da – natur- oder wohlstandsgegeben – und sollen nach verhandelbaren Prinzipien an Leute verteilt werden, die sich gern über die Funktion qualifizieren würden. Die Frage, wer in Mathe Klassenbester ist, soll auf die gleiche Weise geklärt werden wie die Frage, wer Klassensprecher wird.

Dass dies zur Stagnation führt, ist offensichtlich: Denn es erfordert, dass die Funktionen eben tatsächlich schon da sind oder durch breiten gesellschaftlichen Konsens geschaffen werden. Hätte man vor 500 Jahren so gedacht, hätte es einen allgemeinen Konsens geben müssen, die Neue Welt zu erforschen, und dann hätte man nach Quoten weitgehend ungeeignete Schiffsbesatzungen dafür zusammen gestellt. Gleichzeitig droht dieses Prinzip natürlich jedem, der initiativ dennoch eine Funktion schafft und ausfüllt, ihn der Früchte dieser Wagnis zu berauben, weil seine Initiative irgendwelchen Verteilungs-Schemata widerspricht.


_Josh
26.3.2015 9:24
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JochenH
26.3.2015 10:33
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@Masochist: das ist mir auch aufgefallen, dass Frauen immer Posten besetzen wollen, die schon da sind. Bei den Piraten waren das Spitzenplätze für Wahlllisten, in der Wirtschaft sind es Vorstandsposten. Aber auf die Idee zu kommen, Arbeit abzuliefern, die eine entsprechende Qualifikation nachweist, kommen sie nicht.

@EinInformatiker
Die Selbstmordprogramme sind völlig absurd. Als der Euro kam, hatten wir mit der Agenda2010 genau die Antwort für den zu erwartenden Wettbewerb. Während Südeuropäer in sozialen Hängematten einschliefen, haben wir hart gearbeitet. Und nun? Schieben wir selbst abgelehnte Asylanten nicht ab, machen hohe Hürden für qualifizierte Ausländer und werfen den Firmen nun in Form von Regelungen und Quoten Knüppel zwischen die Beine.

Der erfolgreiche Weg wurde verlassen und der Kurs geht nun andersrum.

Mein Trost ist a) dass ist selber mich weitestgehend davon entkoppeln kann und b) dass kein Trend endgültig ist.


Dirk S
26.3.2015 11:18
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@ Werner

> “Hätten wir die menschliche Entwicklung den Frauen überlassen, lebten wir heute noch in Grashütten”

Das halte ich für eindeutig zu positiv übertrieben. Wir hätten dann noch nicht einmal die Disskussion “Nimmt wohnen in Höhlen anderen Lebewesen den Lebensraum?” ja noch nicht einmal beendet. An Grashütten würden wir noch nicht einmal denken. Und erst recht nicht an Laubhütten.

Diskussionsfreie Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
26.3.2015 11:26
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@ Gedöns

> Ja, was hat denn der Westen mit seinem Fortschrittswahn der Menschheit gebracht?

Moderne Medizin, Lebenserwartung über 20 und Sozialkassen. Ohne den Fortschritt des weißen Mannes würde es keinen Feminsmus geben, weil die Protagonistinnen bereits an Kindbettfieber verstorben wären.

> Nun, das Problem mit Rom wurde damals mittels unkontrollierter Völker-Zuwanderung gelöst – was auch heute wieder als Vorbild dienen könnte:

Rom brauchte aber auch die germainischenVölker, um sich gegen einen übermächtigen Feind, die Hunnen, zu erwehren. So einfach ist der Untergang Roms (was eigentlich nicht untergegangen ist, sondern nur als Staat endete, als Kultur durchaus überlebte, römische Traditionen hielten sich bis ins 8te Jahrhundert) nun auch nicht.
ber daraus lernen können wir heute tatsächlich: Man kann Entwicklungen nicht aufhalten, nur beeinflussen. Und das versuchehn einige Feminstinnen in ihrem Sinne.

Beeinflussungsfreie Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
26.3.2015 11:37
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@ Küstennebel

> vor allem damit Frauen das können brauchts eine sachlich korrekte Sozialpolitik und solide-verlässliche Kinderbetreuung.

Vor allem müssen Frauen sich von ihrem “nach oben heiraten” lösen, denn die Kinderbetreuung kann auch durch den Vater erbracht werden, während die Mutter sich ihrer Karriere widmet. Warum das nicht geschieht? Weil die meisten Frauen Kinder als Ausstieg aus der Erwerbsarbeit nutzen und alles andere nur vorschieben. Eine verbesserte Kinderbetreuung bringt da in der Fläche gar nichts. Die Damen gehen eben am Morgen shoppen, während das Kind in Krippe, KiTa oder Schule beschäftigt wird. Ganztagsbetreuung verlängert nur die Shopping-Zeit.

Etwas mehr Ehrlichkeit und wir kommen wieder in gesellschaftlich gesunde Fahrwasser. Die derzeitige Schlagseite ist einzig und allein der Unehrlichkeit der Diskussion geschuldet. Und Schlagseite ist die Vorstufe zum Kentern, was einer Gesellschaft leicht passieren kann, wenn Probleme nicht angegangen werden (können).

Problemfreie Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
26.3.2015 11:44
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@ JochenH

> Es gibt einfach nur Schlagabtausch.

Bei dem die Feministinnen kontinuierlich die Schlagzahl erhöhen. Wird Zeit, das deren Gegener mal die Schlaghärte erhöhen. Mal sehen, wer dann zuerst ko geht. Noch sind wir in den ersten Runden.

Rundenbasierte Grüße,

Euer Dirk


Werner
26.3.2015 12:44
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@Masochist: Danke. Ich hätt’s nicht besser ausdrücken können. Vor allem deine Beschreibung “sie sind scheinbar einfach da” bringt es auf den Punkt: Wie im Kaufhaus ist alles nur “scheinbar” einfach da! Sich dieser oberflächlichen, kindlichen Betrachtungsweise zu entziehen, fällt vielen offensichtlich schwer. Im Gegenzug sind Sachen auch manchmal scheinbar einfach *nicht* mehr da. Einfach so. Tralala. Weiß auch nicht, wie das kommt. Interessiert auch nicht, jemand anders hat Schuld. Die Vorstellung, das manche Sachen nicht einfach “da” sind, sondern (mühselig) gemacht werden (müssen), ist anstrengend und bäh. Vielleicht ist das tatsächlich der Unterschied zwischen Sammeln (Quellen suchen, Qualität beurteilen, Fund nach Bedürfnissen verteilen) und Jagen (Artefakte herstellen, Anwendung organisieren, Beute nach Meriten verteilen), aber das sollen Andere beurteilen, weil ich mich jetzt mal für fünf Minuten in die obskuren Bereich jenseits von Verstand und Sachlogik begeben werde, um Korrelations– Grenzerfahrungen zu erleben – Juchuu!:

Mir fällt nämlich gerade auf, daß der international gefundenen _overall_(!) “pay gap” von 22-23% (=Leistungslücke, wenn man von einer wirtschaftlich handelnden Menschheit ausgeht, ‘Leistung’ heißt auch ‘Lohn’, und ‘pay’ heißt wie ‘Lohn’ in Gegenzug auch ‘Gewinn’ – Es lohnt sich nicht = it does not pay!) sehr nahe an 25% liegen – einem Viertel = a quarter. Nun hat “quarter” bzw. “Viertel” in beiden Sprachen mindestens zwei Bedeutungen: Die Hälfte der Hälfte – oder ein Gebiet, ein Ort, eine Unterkunft (Quartier). Mindestens, weil es gibt im englischen mindestens noch eine weitere: und zwar im Sinne von Pardon, Gnade, Nachsicht, Handikap (kann man gugeln). “No Quarter” heißt “Keine Gnade dem Schwächeren”. Tja. Wenn nun eine Gruppe, der über Jahrtausende hinweg als schwächere einen 25% – Rabatt eingeräumt wurde, und nun auf eigenes ideologisches Betreiben nicht mehr, denn wird er eben hintenrum wieder eingefordert, und wird ebenso hintenrum wieder herausgerechnet werden müssen, wenn nicht rückgekoppelte, unbremsbare Kostensteigerung oder “Leistungsexkursionen” (=Beschreibung dessen, was in Block vier(! ;-)) in Tschernobyl passierte) die Folge sein sollen.

So, Ausflug beendet. Ich muß heute noch was tun.


Werner
26.3.2015 13:13
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Eins noch:

@Masochist: In der Tat, die Entdeckung der neuen Welt zeigt das Verhältnis Mann (Kolumbus + Mannschaft: egomanisch besessenes Himmelfahrtskommando) – Frau (Isabella: Genehmigung – jenseits allen Konsenses am Hof!) in einer Nußschale – und mehr war die Santa Maria selbst nun wirklich nicht – wenn es erfolgreich läuft (nicht unbedingt richtig und fair). Deshalb ist das so ein Mythos. Elisabeth und Drake als spätere Gegenspieler fallen mir noch ein. (Öh. Ich glaube, ich sollte die Pillen mal sein lassen…)

If civilization had been left in female hands, we would still be living in grass huts. – Paglia (@petpanther: Ja. Gutes Interview! Und schön auch: Gender im Altersheim – http://www.gender.de/angebote/beratung/)


Küstennebel
1.4.2015 16:04
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Dirk S
26.3.2015 11:37
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@ Küstennebel

> vor allem damit Frauen das können brauchts eine sachlich korrekte Sozialpolitik und solide-verlässliche Kinderbetreuung.

Vor allem müssen Frauen sich von ihrem “nach oben heiraten” lösen, denn die Kinderbetreuung kann auch durch den Vater erbracht werden, während die Mutter sich ihrer Karriere widmet. Warum das nicht geschieht? Weil die meisten Frauen Kinder als Ausstieg aus der Erwerbsarbeit nutzen und alles andere nur vorschieben. Eine verbesserte Kinderbetreuung bringt da in der Fläche gar nichts. Die Damen gehen eben am Morgen shoppen, während das Kind in Krippe, KiTa oder Schule beschäftigt wird. Ganztagsbetreuung verlängert nur die Shopping-Zeit.

Hm das seh ich anders.

Frauen sind einfach so. Die brauchen den Mann als Protegisten, als Leitfigur und projizieren darin ihre Wünsche nach Führung und Anleitung hinein. Das wird heute leider nicht mehr zugegeben, die Frauen stehen auch nicht mehr dazu, aber es ist einfach eine Beobachtbare Tatsache.

Das ist meiner Meinung nach auch nichts schlechtes, aber man muss dazu stehen, das auch bewußt als Wunsch und Wille formulieren und den Männern erlauben dann auch das zu tun und ihnen dann auch dankbar sein und nicht unausgesprochen von Männern das Protegieren fordern aber wenn die das dann machen, herumjammern das den Frauen etwas weggenommen würde oder die Männer die Frauen bevormunden. So sollte es ja nicht aufgehen.

Das ist doch das was nahezu alle Männer bewegt, eine Frau annehmen, aufnehmen und schützen inklusive der folgenden etwaigen Kinder dann, oder?


CountZero
2.4.2015 16:52
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@Blindtrampel
>Orwell defined doublethink as a form of mental gymnastics where an individual could simultaneously hold 2 contradictory beliefs. We are surrounded by examples too numerous to list here.

Hmmmh, ist mir auch schon aufgefallen, allerdings eher mit Fokus auf sog. ‘Gutmenschen’ (SJWs, Antifanten, grüne Bundesvorstände…) als auf Frauen als solche. Bin mir nicht sicher, ob das (ehem.) ‘schöne Geschlecht’ eher zwiedenkt als das ‘starke’. Oder dann, vielleicht doch… :-).