Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Strafsteuern für Männer in Schweden?

Hadmut
18.3.2015 23:32

Sack Zement, die Schweden (oder jedenfalls eine ihrer Parteien) kennen da aber auch keinen Schmerz.

Da beschreibt einer die Zustände in Schweden. Ich kann’s nur leider nicht nachprüfen, weil ich kein schwedisch kann. Irgendeine bekloppte Partei (gut bekloppte Parteien gibt’s überall und ich weiß nicht, wieviele Stimmen die dort holen – der Autor behauptet, es wären so um die 5% und sie hätten schon 3 Sitze) plant da wohl:

A ”retraining program” where men in the EU should be reprogrammed in their ”consuming habits”, as they claim that men use more of the resources on the planet.

und

They want Sweden to 100% abandon it’s military. Not a single soldier and not a single battle plane or ship. Instead they propose that organisations working with feminism and LGBT should arbitrate all conflicts (even internationally). So if a hostile army would stand next to the Swedish border, then we would send out a transvestite or lesbian to ”arbitrate” instead of having an army protecting the country. It’s veiled in mystery why they think an LGBT person would be better to arbitrate than a regular heterosexual, but regardless of that we can conclude that the idea of not having an army to protect your country against aggressors have historically not been too successful. This shows how out of phase with reality these people are.

Erinnert mich an die Nummer mit den vedischen Fliegern. Es hieß ja mal, eine Truppe von ein paar tausend Yogi, die da ein bisschen vedisch herumfliegen, wäre so beeindruckend, dass jede Armee der Welt vor Ehrfurcht ihre Waffen niederlegen wurde. (Wohl eher vor Lachen fallen lassen.)

Ich stelle mir das gerade so vor: Putin reicht die Ukraine nicht, er will Krieg, er schnappt sich erst die baltischen Staaten und von da aus dann Finnland und Schweden.

Jetzt male sich jeder mal in seiner Fantasie aus, was passiert, wenn die russische Armee kommt und die Schweden Lesben, Schwule, Tunten und Transen hinschicken, um die Russen umzustimmen. Ehrlich gesagt, ich kann’s mir nicht so richtig vorstellen, dass sich die Russen von Schwulen und Transen überzeugen lassen, umzudrehen und wieder nach Hause zu gehen. Aber sei’s drum, Schweden ist ein failed state, da kommt’s auf den Einmarsch der Russen auch nicht mehr an.

Eine normale Armee würden sie ohnehin nicht mehr zustandebringen, weil jeder Mann, der noch halbwegs bei Verstand ist, beim nächsten Punkt sowieso das Land verlässt:

On top on this, the leader of the party was passing a bill to the parliament a year before she formed the feminist party (she was then representing the ex. communist party), where she proposed a tax on men. The initial idea was that because some men performing domestic violence, all men should pay for it collectively with a tax.

http://www.sydsvenskan.se/sverige/schyman-vill-ha-mansskatt

But two years later the idea was relaunched again (now via the new feminist party) at the biggest political rally in Sweden, but this time with the economic argument that men earns more and should collectively contribute to women via a gender based tax:

http://www.svd.se/…/fi-vill-jamna-ut-loner-med-sarskild-ska…

So by their logic a poor hard working man who barely can feed his family should pay an extra tax just because he is a man. While a rich women who have tons of money should receive tax compensation for being a women.

Last time I posted this (it got erased by FB), I was attacked by supporters who said I was unfairly slandering the party. I’ve provided a link to their party program, but for you who don’t have the patience to google translate and go though 87 pages, there’s a summary published by a popular Swedish liberal commentator published on a public service page (there you can also amuse your self reading their insane populist ideas):

https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=sv&tl=de&u=http%3A%2F%2Fwww.svt.se%2Fopinion%2Ffeministiskt-initiativ-slipper-kritisk-granskning

Die Frage ist schon, wieviel eine 5%-Partei erreicht, aber wenn man berücksichtigt, wie Gender-verseucht Schweden ist, da reichen vielelicht ein paar Extreme, die mit bekloppten Ideen die anderen auf dumme Gedanken bringen.

Mal sehen, was da passiert.


21 Kommentare (RSS-Feed)

Trinar Molat
18.3.2015 23:40
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Siehe auch: “Feminist Initiative”

https://en.wikipedia.org/wiki/Feminist_Initiative_%28Sweden%29

The original pressure group was presented at a press conference[18] in Stockholm on 4 April 2005. The announcement was preceded by a large number of rumours of a new feminist party. In particular, the rumours were concerned with the growing feminist movement around Gudrun Schyman, a former leader of the Swedish Left Party and at that time independent member of the Riksdag. Schyman is one of Sweden’s most prominent political feminists and had attracted attention when she in 2004 asked how society and men would take responsibility for the violence against women. This question came in the form of an investigation, which was dubbed “man tax” by Swedish journalists since they assumed that was how the problem would be resolved.


toff
19.3.2015 0:22
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>Mal sehen, was da passiert.

Nichts. Wie immer schon.
Es ist dummen und hysterischen Menschen nicht verboten, ihre Ansichten zu veröffentlichen.
Der ganze Feminismuskram dient nur der Aktivierung der Arbeitskraft der Frauen. Mehr ist nicht dahinter. Das BSP soll um 30% steigen, indem Frauen mehr arbeiten und Männer mehr benachteiligt werden (Männer müssen dann eben noch härter arbeiten und mehr Lohn abgeben, was bleibt ihnen übrig…).

Die Hysterie von Marxisten, diversen Irren, an Posttraumatischer Verbitterungsstörung Leidenden usw. dient stets zuverlässig zur Aufmerksamkeitslenkung (Ablenkung von realpolitischen Ereignissen) oder zur Auflagenstärkung und Werbungsverkauf.
Dummes und biazarres Geschwätz gab es schon immer, schon seit einem halben Jahrundert fordern “die Frauen” (=zwei, drei geistig nicht Gesunde, die Bücher und Artikel schreiben) den Männern die Penisse abzuschneiden oder die Männer gar ganz auszurotten. Überraschendrweise ist dies nicht geschehen …

“Social Media”, fb, twitter usw. sind die ultimative Weibertratschkommunikation, die ultimative Hysterie, das ultimative Frauenmedium,aber auch das bisherige Maximum an Unwichtigkeit. Es wird sich empört und übertrieben, bizarrstes Geschwätz verbreitet und “diskutiert”.
Das ist aber alles wertloser Müll, der KEINERLEI AUFMERKSAMKEIT verdient; es ist ein Unterhaltungsmedium, und zwar ein sehr schlechtes, weil man davon besonders dumm und von der Realität abgelenkt wird. Abgesehen von Werbung hat es keine wirkliche Macht oder Bedeutung.
Immerhin sieht man so klarer und schneller denn je, mit was für einer Art Menchen man es zu tun hat …

Diese hysterischen Dummkopfmassen sind unwichtig. Wie Kinder auf dem Spielplatz können sie mit ihrem Lärm stören, aber echte Macht haben sie nicht. Da macht man halt das Fenster zu und ignoriert sie.

Werter Hadmut:
Als Mann ist man an “männlicher” Kommunikation orientiert – man versucht den anderen ernst zu nehmen, seine Argumente zu verstehen, zu befördern oder zu widerlegen. Man versucht Probleme zu lösen, Dinge zu verbessern, Zielorientiert zu sein.
Damit geht man “weiblicher” Kommunikation hoffnungslos in die Falle!
Denn hier kommt es nicht auf Argumente, Objektivität, Rationalität usw. an – es geht nur um Gefühl und die Erzeugung und Manipulation mit Gefühl – und dafür sind alle Inhalte, Vorwürfe, “Rationalisierungen” usw. recht. Nichts muß logisch sein, weil man nicht mit dem Ziel der Erkenntis oder dem rationalen Argument kommunizieren will, sondern nur, um Recht zu bekommen oder im Recht zu sein zu scheinen – EGAL WIE – auch mit sich logisch widersprechenden Argumenten oder bizarrstem Unsinn.
Sobald man soetwas entdeckt muß es sofort ignoriert werden, sofort in den Mülleimer.
Sich damit ernsthaft zu befassen adelt es erst, gibt ihm den Anschein von Wichtigkeit oder Gehalt.. Ignorieren, Witze drüber reißen, auslachen – es ist nur wie Kindergebrabbel. Eine Art Test, ob man blöde genug ist (ich bin jetzt vulgär), den Haufen Scheiße, dem einem andere in die Hand drücken, auch noch gründlich auf innere Beschaffenheit analysiert, anstatt sie ihm/ihr sofort zurück in die Visage zu klatschen.

Das Leben ist kurz, Lebenszeit mit Hirngespinsten und Geisteskrankheiten anderer zu verschwenden wäre sehr bedauerlich.


Teardown
19.3.2015 0:26
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Immer wenn ich an einem primark vorbeilaufe, mir den Kosmetikschrank meiner Freundin anschaue, oder ein suv mich mal wieder radfahrenderweise übersieht muss ich über die feministische beschämung lächeln, ich würde durch meinen fleischkonsum, der sich im übrigen im Rahmen der wöchentlichen gesundheitlichen Empfehlung bewegt, einen spezifisch männlichen Beitrag zum Klimawandel leisten….

Das ist so billig, das man (n) das nicht ernstnehmen sollte. Wie übrigens den ganzen feministischen Krams.


drehrumbum
19.3.2015 0:36
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Erinnert mich an die Nummer mit den vedischen Fliegern. Es hieß ja mal, eine Truppe von ein paar tausend Yogi, die da ein bisschen vedisch herumfliegen, wäre so beeindruckend, dass jede Armee der Welt vor Ehrfurcht ihre Waffen niederlegen wurde. (Wohl eher vor Lachen fallen lassen.)

Wenn du dich für dieses Thema näher interessierst, empfehle ich dir den Film “David wants to fly” von David Sieveking.


Svenska
19.3.2015 0:38
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Da geht es um die Partei FI, das sind Radikalfeministen. Bei der letzten Wahl haben sie es (knapp) nicht ins Parlament geschafft. Durch die Klüngelei innerhalb des Parlaments wird es auch keine Neuwahl geben, also werden die erst in ca. 4 Jahren, wenn wieder Wahlkampf ist, gefährlich.


Küstennebel
19.3.2015 1:25
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19.3.2015 0:26
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Immer wenn ich an einem primark vorbeilaufe, mir den Kosmetikschrank meiner Freundin anschaue, oder ein suv mich mal wieder radfahrenderweise übersieht muss ich über die feministische beschämung lächeln, ich würde durch meinen fleischkonsum, der sich im übrigen im Rahmen der wöchentlichen gesundheitlichen Empfehlung bewegt, einen spezifisch männlichen Beitrag zum Klimawandel leisten….

Das ist so billig, das man (n) das nicht ernstnehmen sollte. Wie übrigens den ganzen feministischen Krams.

Was wie “DIE MÄNNER?™” Ich dachte “DIE DICKEN™” richten den Planeten mit ihrem Mehr-Verzehr von Fleisch und Pupsorgien schon zu Grunde!

Fleischkonsum und öko-tierrechtler-vegane Apologetenpropaganda-Kalkulationen roflrofl, das noch mal genauso bescheuert wie die feminstisch / genderistische Agenda.

Aber die Fett-Steuer hats in Dänemark ja vorübergehend geschafft. abgeschafft wurde sie weil die Kunden nicht mehr in Dänemark kauften 😀

Also Männer-Steuer? Naja Männer müssten dann … auswandern? *kopfkratz


Neo
19.3.2015 2:26
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Wenn man denkt der Wahnsinn ließe sich nicht mehr steigern, kommt garantiert ein Politiker stolz wie Bolle um die Ecke und beweist freudestrahlend das Gegenteil.

Das die fragliche Partei zur Zeit unter “ferner liefen” rangiert macht die Sache auch nicht besser. Auch bei unseren Feministen in Deutschland sieht man ja immer wieder, daß die Realität jegliche Satire locker übertrifft.


Herrmann
19.3.2015 7:04
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Feministen sind Terroristen.

Irgendwann wird es mal wieder eine Machtergreifung geben und die Feministen sind weg vom Fenster.

Listen machen, Namen und Adressen sammeln für den jüngsten Tag.

Das wird ein Feiertag. 🙂

…und unsere Kinder werden später in ihren Schulbüchern lernen, wie pöse Opa doch war… und so ist es ein endloser Kreis… 😀


ReVolte
19.3.2015 8:20
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Kann durchaus in Schweden Gesetz werden.
Immerhin ist mit Margot Wallström eine erklärte Feministin Schwedens akzuelle Außenministerin. Und weil diese die Menschenrechtslage in Saudi Arabien kritisiert hat, wurde ihr verwehrt vor der Arabischen Liga zu sprechen. Daraufhin hat die nach Stevan Löfven ‘feministische Regierung’ Schwedens ein seit 2005 bestehendes Handelsabkommen mit den Saudis gekündigt. Letztere ordern ihre Waffen jetzt also nicht mehr in Schweden.
Wer weiß, vielleicht macht ja Schweden unter dieser Regierung seine nicht kleine Rüstungsindustrie ganz dicht. Wie Manne seine Extrasteuer aufbringt, ist ja sein, nicht der Feministin Problem.


Dirk S
19.3.2015 9:38
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@ toff

> Nichts. Wie immer schon.

Ich fürchte leider, dass du falsch liegst. In europäischen Staaten haben kleine Splittergruppen leider viel zu viel Einfluss. Man könnte von einem Demokratiedefiziet sprechen, da kleine Minderheiten der Mehrheit ihren Willen aufdrücken können.

> Es ist dummen und hysterischen Menschen nicht verboten, ihre Ansichten zu veröffentlichen.

Nein, solange sie nicht mehr Einfluss bekommen, als ihnen nach der Akzeptanz ihre Ideen in der Bevölkerung zusteht. Und das ist nicht gegeben, siehe vorher.

> Der ganze Feminismuskram dient nur der Aktivierung der Arbeitskraft der Frauen.

Äh, der Feminsmus dient der Privilegienhascherei eine kleinen weiblichen Gruppe. Ohne Rücksicht auf Verlußte.

> Männer müssen dann eben noch härter arbeiten und mehr Lohn abgeben, was bleibt ihnen übrig…

Also die Alternativen wären: Aufhören zu arbeiten (also sich feminisieren), dorthin auswandern, wo man sie mit offenen Armen empfängt oder aber kämpfen und Widerstand leisten. Und da haben die Femi-Mädchen keine Chance, wenn sie keine Mutterlandverteidiger unter den Männern finden. Was bei den angedachten Sachen wohl schwierig werden dürfte.

Widerstehende Grüße,

Euer Dirk


Rechnungsprüfer
19.3.2015 9:45
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so funktioniert feministische Justiz
kaum auszudenken was es für ein Aufschrei und Urteil gegeben hätte, wenn der Mann die Frau im schlaf zum sex genötigt hätte.
Aber hier war es die Frau und klar wird sie frei gesprochen.

“Berliner verklagt Ex: Sie hat mich im Schlaf missbraucht”

http://www.focus.de/regional/berlin/stark-sexuell-gepraegte-beziehung-berliner-verklagt-ex-sie-hat-mich-im-schlaf-missbraucht_id_4554573.html


smersh
19.3.2015 10:05
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Naja, die FI halt… Bei der Wahl ins Europaparlament sind sie tatsächlich noch über 5% gekommen. Bei der schwedischen Reichstagswahl haben sie dagegen schon nicht mehr die 4%-Hürde ins Parlament gepackt. Vereinzelt findet man sie daher allenfalls noch in Stadträten. Die Ukraine-Krise hat denen nicht gut getan – während der Durchschnittsschwede sich um die Russen sorgt und daher praktisch alle anderen Parteien sich täglich in ihren Aufrüstungsplänen gegenseitig überbieten, steht die FI mit ihren Abrüstungswünschen als etwas weltfremd da.


Daniel
19.3.2015 11:47
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“Also Männer-Steuer? Naja Männer müssten dann … auswandern? *kopfkratz”

Nö, einfach bei FB ein anderes Geschlecht aussuchen! 😉


Frank
19.3.2015 12:51
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@toff

Leider bleibts nicht beim Twittern ein paar unbedeutender irrer,nützlicher Idioten -das kommt von ganz Oben.
Die UNO ist beim verbindlichen Anordnen solcher Sachen ganz fix, je destruktiver (für funktionierende Systeme und Nationalstaaten) desto besser!
Gendermainstreaming, Inklusion nur als Beispiele genannt -zerstörerischer Schwachsinn, nur aus dem künstlich und ohne Not geschaffenen Chaos kann die Neue Weltordnung entstehen.
Man sollte aufhören sich zu wundern und sich alles mit Unfähigkeit /Spätrömischer Dekadenz /Demokratie Defiziten zu erklären -das SOLL Alles den Bach runtergehen, systematisch und zielgerichtet.


zappenduster
19.3.2015 14:02
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Gibt es eine Erklärung für die krasse Unterschiedlichkeit zwischen Dänen und Schweden bzgl pc? Einzigster Punkt scheint die Presselandschaft zu sein.


Juergen Sprenger
19.3.2015 23:22
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> Ich stelle mir das gerade so vor: Putin reicht
> die Ukraine nicht, er will Krieg, er schnappt
> sich erst die baltischen Staaten und von da
> aus dann Finnland und Schweden.

Da sieht man, wie gut die operationelle transatlantische Konditionierung noch funktioniert. Ekkaaat, die Russen kommen….


Dirk S
20.3.2015 9:03
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@ Juergen Sprenger

> Ekkaaat, die Russen kommen….

Und? Stellt man einfach ein paar Kisten Wodka hin und gut ist. Dann verhandelt man über Frieden: Russland bekommt die Ukraine, wenn sie auch Schweden nehmen und uns dafür die Finnen lassen. Solange es zu den Verhandlugen kein englisches Essen gibt, sollte das kein Problem sein.

Na denn Prost 😉

Friedensbringende Grüße,

Euer Dirk


Gästle
20.3.2015 12:26
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Positiv denken! Wenn sich die LGBT “dem Russen” wirklich entgegen stellen löst sich ein Problem. Aber was wollen die Russen mit Schweden? Dort gibt es Holz, Kohle, Eisenerz, etwas Industrie und reichhaltige unter den Teppich gekehrte gesellschaftliche Probleme. Die Ostukraine bietet reichlich Bodenschätze und Industrie, die Krim ist militärisch (Zugang zum schwarzen Meer, sie wäre auch ein idealer US-Stützpunkt) interessant. Dazu kommt noch die kulturelle, wirtschaftliche und ethnische Verflechtung. Putin ist ein knallhart kalkulierender Mensch, der nichts unternimmt, was ihm bzw. Russland keinen Vorteil verspricht.

N.B. zum Verfall der naturwissenschaftlich- technischen Ausbildung hierzulande: “Wir werden die Fenster mit Gardinen verschließen, sodass kein Kind von diesen Lichtstrahlen bestrahlt werden kann” http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/sonnenfinsternis-brillenzwang-schulhofverbot-verdunkelung-a-1024426.html#js-article-comments-box-pager


Hadmut
20.3.2015 20:06
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> Aber was wollen die Russen mit Schweden?

Eine strategische Position gegenüber Europa um Druck auszuüben.

Ähnlich wie mit Kuba und den USA.


Schwedenhappen
21.3.2015 17:10
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Der verlinkte FB-Beitrag handelt von der Feministischen Initiative (Feministiskt Initiativ, abgekürzt FI) mit ihrer Vorsitzenden Gudrun Schyman, einer ehemals führenden Vertreterin der sogenannten Linkspartei (Vänsterpartiet, abgekürzt V), also den schwedischen Kommunisten. FI hat ihre Wählerbasis hauptsächlich unter Studentinnen sowie den Bewohnern hipper Grosstadtviertel wie Södermalm in Stockholm, wo FI bei den Wahlen im letzten Herbst zum Teil zweistellige Ergebnisse einfuhr. FI dümpelte einige Jahre vor sich hin, um rechtzeitig vor den Wahlen einen gewissen Aufschwung zu erleben. Das beruhte zu einem nicht unbedeutenden Teil auf Grossspenden seitens des Multimillionärs Benny Andersson, ehemals ABBA. Man kann sagen, dass FI gewissermassen seine Privatveranstaltung ist. Auf jeden Fall zeigt es, wie sehr auch die schwedische Geldelite von feministischem Gedankengut verseucht ist. Die bei den Wahlen zum schwedischen Parlament geltende 4%-Hürde wurde mit 3,12% Stimmenanteil trotzdem recht klar verfehlt. In einigen ihrer Hochburgen kam FI jedoch in die Kommunalparlamente. Das grün-links-feministische Programm der FI als
als extrem zu bezeichnen ist nicht verfehlt – die Forderung nach totaler Abrüstung Schwedens gehört tatsächlich dazu, ebenso wie die nach freier Einwanderung. In Schweden gibt es jedoch eine traditionelle Russenangst, die durch den Ukraine-Konflikt und zunehmende Flüge russischer Bomber nahe des schwedischen Luftraums genährt sicher die Wahlen und das schlechte schwedenweite Ergebnis für FI beeinflusste.

In der schwedischen Innenpolitik ging es seit den Wahlen drunter und drüber, insbesondere hat der erklärte Wille der Altparteien, die sowieso schon sehr hohe Einwanderungrate beizubehalten, zu weiter stark steigenden Umfragewerten für die meistens als fremdenfeindlich bezeichneten Schwedendemokraten geführt. Ausserdem lässt sich die neue Regierung in ihrem eigenen Feminismus nicht lumpen, vor allem hat sie eine feministische Aussenpolitik zuf ihrer Fahnen geschrieben. Das hat bereits zu bedeutenden diplomatischen Verwicklungen geführt: Erst beendete man die Rüstungszusammenarbeit mit Saudi-Arabien, dann
wollte die Aussenministering Margot Wallström eine feministische Rede vor auf Zusammenkunft mit führenden arabischen Vertretern in Kairo halten, wofür sie von dort prompt ausgeladen wurde, und jetzt haben Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Botschafter aus Schweden zurückgezogen. Die schwedische Mainstreampresse spricht von einem Scherbenhaufen, vor dem die Regierung steht.

All das hat dazu geführt, dass FI aktuell ein wenig aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden ist. Das äussere Erscheinungsbild der Partei ist sehr gegendert,vor allem was die männlichen Vertreter der Partei anbelangt (gibt es auch), die tatsächlich schonmal im rosa Overall auftreten.


Schwedenhappen
21.3.2015 18:03
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> > Aber was wollen die Russen mit Schweden?

> Eine strategische Position gegenüber Europa um Druck auszuüben.

> Ähnlich wie mit Kuba und den USA.

Russland hat keinerlei genuines Interesse an einer Kubanisierung Schwedens.

Es gibt erhöhte Militäraktivitäten Russlands gegenüber Scheden, das muss
aber vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Schweden sich immer mehr der NATO annähert. Man hat sogar einen Vetrag geschlossen, der das regelt: Im Bedarfsfall darf die NATO von schwedischem Gebiet aus machen, was sie will, ohne dass ihr daraus Bündnisverpfilchtungen gegenüber Schweden erwachsen.