Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Halali: Männer-abknallen, weil die Matratze nicht mehr reicht

Hadmut
20.2.2015 18:29

Könnt Ihr Euch noch an die Nummer mit der Studentin erinnern, die da in den USA seit Monaten mit der Matratze unter dem Arm herumläuft, auf der sie vergewaltigt worden sein will?

Die nächste Eskalationsstufe steht bevor. Jetzt wird’s ernst.

Die New York Times und der SPIEGEL berichten, dass es in den USA ernsthafte Bestrebungen gibt, Studentinnen mit Schusswaffen auszustatten (bzw. diese zu erlauben), obwohl die Universitäten bisher waffenfreie Zone waren. Und zwar, festhalten, um sich gegen Vergewaltigungen schützen zu können.

Heißt auf deutsch: Selbstjustiz, Männer sofort abknallen.

Hintergrund sind wohl Fälle wie der mit der Studentin Emma Sulkowiczmit der Matratze, in der eine Vergewaltigung einfach nur behauptet wird. Die – an sich extrem frauenparteiliche – Uni hat die Sache untersucht, nichts gefunden, und kam zu dem Ergebnis, dass dem „Täter” kein Vorwurf zu machen ist. Dazu kommt, dass der „Täter” die Sache bestreitet und sich die Studentin danach noch ihm gegenüber in einer Weise geäußert hat, die überhaupt nicht zu einer Vergewaltigung passt. Dafür aber ist die Nummer mit der Matratze ihre Diplomarbeit. Es spricht also sehr viel dafür, dass der ganze Fall nur erfunden ist, um Aufmerksamkeit zu pumpen.

Erst neulich hatten wir ja auch die Story im Rolling Stone, in der es um eine Massenvergewaltigung ging, die auch nie stattgefunden hatte und frei erfunden war.

In beiden Fällen eröffneten Feministinnen den Bürgeraufstand, weil die „Täter” nicht für etwas bestraft wurden, was sie nicht getan hatten. (Auch dass es im zweiten Fall die als Haupttäter beschuldigte Person nicht mal gab, hielt sie nicht davon ab.) Man hat den Eindruck, dass nicht die Vergewaltigungen an sich das Problem ist, an dem man sich stört, sondern dass da Männer nicht einfach eingeknastet und gesellschaftlich exekutiert werden, auf die Frauen willkürlich deuten und sie als Täter beschuldigen.

Dazu muss man auch wissen, dass es nach feministischer Ansicht in den USA auch durchaus erst zu einvernehmlichem (oder sogar von der Frau betriebenem) Sex kommen kann, und die Frau es sich dann nachträglich anders überlegen kann. Fällt ihr am nächsten Morgen ein, dass das vielleicht doch nicht so gut war oder der Typ nicht ihr Typ war, keinen Heiratsantrag gemacht hat oder er doch noch ne andere hat, kann sie das nachträglich zur Vergewaltigung erklären.

Da wird man dann erst gar nicht mehr auf eine Gerichtsverhandlung, Untersuchung oder sowas warten, sondern den »Täter« bei nächster Gelegenheit gleich zur Strecke bringen. Halali!

Da läuft es dann wie bei den Spinnen: Wenn das Männchen nach dem Sex nicht sofort schaut, dass es weg kommt, bevor »sie« wieder zu sich kommt, überlebt es nicht. Da bekommt der Begriff »One Night Stand« eine ganz neue Bedeutung.

Grundlage des Ganzen ist ja die Darstellung, dass an amerikanischen Universitäten jede fünfte Frau vergewaltigt würde.

Mancherorts liest man, dass das an amerikanischen Universitäten ganz schlimm sei. An anderen Stellen hingegen liest man, das stimmte gar nicht, sei inszenierte Opferrhetorik. Es mehren sich allerdings die Hinweise, dass die Behauptung wirklich frei erfunden ist.

Das amerikanische Justizministerium hat nämlich einen Bericht über Vergewaltigung und Sexuelle Belästigung im Zeitraum 1995 bis 2013 erstellt. Und da steht das Gegenteil drin, nämlich dass Frauen an Universitäten sogar deutlich weniger vergewaltigt werden als andere Frauen.

In der Altersgruppe von 18 bis 24 werden 6,1 von 1000 Frauen vergewaltigt (alle Formen von Belästigung über Versuch bis zur Vollendung zusammenaddiert), während es bei Nicht-Studentinnen 7,6, also ein Viertel mehr sind.

6,1 von 1000, das sind 0,6 %. Behauptet wird, dass jede Fünfte vergewaltigt wird, also etwa 20%. Also eine Übertreibung um mehr als das Dreißigfache. (Zudem liegt die Quote vollendeter Vergewaltigung bei Studentinnen bei 33%, bei Nicht-Studentinnen aber bei 40%, was den Unterscheid noch verstärkt.

Kurios: Bei Männern ist es andersherum. Während unter Studenten 1.4 von 1000 vergewaltigt werden, sind es bei Nicht-Studenten nur 0.2.

Das heißt, dass die Gründe, die angeführt werden, falsch sind, und Frauen auf dem Campus sogar sicherer sind als anderswo.

Wenn sie da jetzt alle mit Knarre rumrennen, kann das jedoch einen ganz anderen Effekt haben: Die Bedrohung mit einer Waffe spielt bei Vergewaltigungen nämlich eine durchaus signifikante Rolle. Da ist es doch praktisch für den Vergewaltiger, wenn er nicht selbst eine Waffe beibringen muss, sondern das »Opfer« die Knarre gleich selbst mitbringt, mit der man es dann bedrohen kann.

Bin mal gespannt, was zuerst passiert:

  • Studentin nach Bedrohung mit ihrer eigenen Waffe vergewaltigt, die ihr der Täter abgenommen hat.
  • Angeblicher Vergewaltiger auf Campus öffentlich exekutivert.
  • Unbeteiligte nach Schießerei in der UniBib erschossen.
  • Selbst erschossen, weil die Knarre nach unsachgemäßem Gebrauch oder falscher Lagerung losging.

Eins muss man den Amis lassen. Unterhaltsam sind sie.

77 Kommentare (RSS-Feed)

Herbert
20.2.2015 19:02
Kommentarlink

Wollen die das wirklich “nur für Frauen” erlauben? Einfach nur W T F … Menschen sind so dumm zumeist 🙁


Hadmut
20.2.2015 19:04
Kommentarlink

Ob das „nur für Frauen” gedacht ist, bin ich mir nicht so sicher, ich hätte eine explizite Aussage nicht gesehen (oder überlesen?). Man denkt sich so, dass das so gemeint sein muss.

Wenn alle bewaffnet sind, könnte das die Zahl der Vergewaltigungen sogar heben.


michael
20.2.2015 19:07
Kommentarlink

Ich dachte, die 20% waren der Anteil derer, die “sich schon mal sexuell belästigt fühlten oder vergewaltigt wurden”. Klar, daß da fast alle in der ersten Gruppe sind, die hohe Zahl aber immer mit der zweiten Gruppe im Gedächtnis verbunden bleibt…


michael
20.2.2015 19:14
Kommentarlink

Bewaffnen wollen sie übrigens alle. Der “Frauen können sich so gegen Vergewaltigungen wehren”-Blödsinn ist nur eines der Argumente.

Den Good-Gun- vs. Bad-Gun-Verfechtern empfehle ich immer, sich vorzustellen, wieviele zusätzliche Opfer es im Batman-Kino-Attentat gegeben hätte. Der Täter hatte damals Rauchgranaten reingeworfen und hatte selbst eine schussichere Weste an. Etliche Opfer wurden durch die Wand im angrenzenden Saal getroffen. Hätte in dem Kino jeder eine eigene Waffe dabei gehabt, wäre keiner mehr lebend rausgekommen. Der Attentäter hätte nach der Rauchgranate und den ersten paar Schuß entspannt wieder heimgehen können.


Hadmut
20.2.2015 19:21
Kommentarlink

@Michael:

Hey, geile Idee.

Ferngesteuerte Rauchbombe zünden, über die Kino-Lautsprecher Drohungen, Geschrei, Schüsse abfeuern, noch jemanden mit Knarre über den Beamer in den Rauch projizieren, und dann knallen die sich alle gegenseitig ab, obwohl nie ein Bösewicht da war.

Das wär doch mal ein Plot für einen Krimi.


Emil
20.2.2015 19:33
Kommentarlink

Hier ist noch ein kritischer Artikel zum Thema “College Rape”, ausnahmsweise sogar von einer Frau:

The College Rape Overcorrection

Sexual assault on campus is a serious problem. But efforts to protect
women from a putative epidemic of violence have led to misguided policies that infringe on the civil rights of men.

http://www.slate.com/articles/double_x/doublex/2014/12/college_rape_campus_sexual_assault_is_a_serious_problem_but_the_efforts.html

Da wird auch auf diese berüchtigte Campus Sexual Assault Study eingegangen (“jede fünfte Frau”):

That finding diverges wildly from the notion that one in five college women will be sexually assaulted by the time they graduate. That’s the number most often used to suggest there is overwhelming sexual violence on America’s college campuses. It comes from a 2007 study funded by the National Institute of Justice, called the Campus Sexual Assault Study, or CSA. … The study asked 5,466 female college students at two public universities, one in the Midwest and one in the South, to answer an online survey about their experiences with sexual assault. The survey defined sexual assault as everything from nonconsensual sexual intercourse to such unwanted activities as “forced kissing,” “fondling,” and “rubbing up against you in a sexual way, even if it is over your clothes.”

The Campus Sexual Assault (CSA) Study
https://www.ncjrs.gov/pdffiles1/nij/grants/221153.pdf


EsEf
20.2.2015 19:43
Kommentarlink

“Die Universitäten” …

Jeder Bundesstaat hat seine eigenen Gesetze und da hat Washington nicht reinzureden. (Die USA sind etwa so aufgebaut, wie die EU).

Tatsache ist, daß es etliche Unis und Colleges gibt, in denen Studenten und Lehrpersonal Waffen mit sich führen dürfen. Wäre ich ein Amokläufer, dann würde ich solche Orte meiden. Ernsthafte Gegenwehr könnte meine Absichten nämlich empfindlich stören.

Belege für Waffenerlaubnisse auf dem Uni-Campus, z.B. in Utah: http://www.armedcampuses.org/utah/

Würden die weiter oben genannten Befürchtungen zutreffen, dann müssten an diesen Unis signifikant höhere Taten mit Schußwaffengebrauch stattfinden. Kann das jemand statistisch belegen? Aktuell habe ich nur Informationen, daß das eben nicht der Fall ist und im Gegenteil im Bereich und Umkreis des jeweiligen Campus die Verbrechensrate sogar niedriger als der Durchschnitt sein soll …


derdiebuchstabenzählt
20.2.2015 19:47
Kommentarlink

Wenn der Dozent was Falsches, zB Antifeministisches sagt, wird der Ballermann rausgeholt. Immerhin wird bei uns nur Aufrufe zu Buchzerstörungen, durch Profx L.H. aus B., aufgerufen … 🙂


hans georg
20.2.2015 19:52
Kommentarlink

Auch hier gilt dann natuerlich die putative Vergewaltigungsnotwehr, den Kerl vorab abknallen, weil sie glaubte, er wolle einem vergewaltigen.
Freispruch.


derdiebuchstabenzählt
20.2.2015 20:41
Kommentarlink

Ich weiß nicht was da dran ist.

“Student von Campus verbannt, weil er Kommilitonin an ihren Vergewaltiger erinnert”

http://genderama.blogspot.de/2015/02/student-von-campus-verbannt-weil-er.html

Vielleicht dürfen die Damen bald auf alles Männliche schießen?


Herbert
20.2.2015 21:08
Kommentarlink

zu euren Fantasieszenarien, was gewesen wäre, wenn “alle” eine Waffe dabei gehabt hätten, kann ich nur eine Gesichtspalme verteilen.

Was ihr da redet, entspringt zu ganz genau Null irgendwelchen Erfahrungen, Statistiken oder sonstigen Belegen. Es entspringt nur aus eurer antiamerikanischen Haltung gepaart mit eurer Angst vor Waffen, die unter anderem auch als Obrigkeitsmeinung hier eingeprügelt wird. Waffen dürfen hier nur “die Polizei” haben und in eurem Bild, geprägt durch ganz genau Null Erfahrung mit Waffen (und nein, mal beim Bund gelernt zu haben wie man das Ding reinigt und fünf mal damit schießen zählt nicht), null Erfahrung mit Kämpfen, aber zu hundert Prozent geprägt von den Medienberichten und “Krimis” die ihr gesehen habt, sind alle anderen mit Waffen “Verbrecher” oder führen zumindestens “Böses” im Schilde und können niemals nicht ordnungsgemäß und mit Verstand mit der Waffe umgehen.

Hadmut, du haust gern drauf, wenn du siehst, dass die Grünen Ideologie verbreiten, aber hier bist du selbst drauf reingefallen.

Zudem begeht ihr ganz einfach argumentativ einen Fehler, weil ihr “was wäre wenn ALLE” als “Beispiel” nehmt (und dann fehlerhaft davon ausgeht, dass wirklich niemand im Stande ist, da Freund von Feind zu erkennen, dass wirklich jeder auf alles und jeden ballern würde, Körpersprache und so gibts nicht, keiner von denen hat vorher gesehen wer im Kino alles friedlich zusammen sitzt etc pp). Das ist nämlich nicht, was von irgendjemandem gewollt wäre. Nirgends sagt irgendjemand “jeder muss eine Waffe haben!” und euer Argument ist einfach nur ein billiger, schlechter Strohmann.

Was wäre denn gewesen, wenn nur EINER da eine Pistole dabei gehabt hätte? Jemand, der damit umgehen kann, regelmäßig unter Streß trainiert?
Ich würde euch das ganz gern zum selbst Denken überlassen, aber wie so oft schwant mir nichts gutes, weil ihr eben ideologisch verblendet seid (nein, das können nur andere sein!).


Hadmut
20.2.2015 21:23
Kommentarlink

@Herbert:

> Was ihr da redet, entspringt zu ganz genau Null irgendwelchen Erfahrungen, Statistiken oder sonstigen Belegen.

Oh, da liegst Du aber falsch. In den USA werden mehr Leute durch Waffen im eigenen Besitz oder den von Freunden und Verwandten getötet, als durch sie beschützt. Die sind es, die sich auf „was wäre wenn” berufen, nämlich was wäre ohne Waffen gewesen.

> geprägt durch ganz genau Null Erfahrung mit Waffen (und nein, mal beim Bund gelernt zu haben wie man das Ding reinigt und fünf mal damit schießen zählt nicht),

Du bist ein Dummkopf.

Woher willst Du wissen, welche Erfahrung ich mit Waffen habe?

Nur um mal Bundeswehr zu erwähnen: Ich habe bei der Bundeswehr nicht fünfmal geschossen, sondern war in einer Pioniereinheit, wo noch richtig geschossen und gesprengt wurde, auch eine ganze Woche lang Truppenübungsplatz mit einer amerikanischen Kompanie. Ich habe 30 Wachen geschoben, dabei über die Hälfte als St.Wachhabender, mehrfach selbst die Waffe ziehen müssen und allerlei Blödsinn von anderen Leuten im Umgang mit Waffen erlebt, auch richtig gefährlichen Scheiß.

Ich bin der Meinung, dass es nur sehr, sehr wenige Leute gibt, die mit einer Waffe ordentlich umgehen könnten und charakterlich geeignet sind. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen sollte besser keine Waffe bekommen.

> Hadmut, du haust gern drauf, wenn du siehst, dass die Grünen Ideologie verbreiten, aber hier bist du selbst drauf reingefallen.

Solche Rhetorik-Trickschen ziehen hier nicht. Jeden als reingefallen hinstellen, der nicht Deiner Meinung ist. Versuch’s woanders.

> Zudem begeht ihr ganz einfach argumentativ einen Fehler, weil ihr “was wäre wenn ALLE” als “Beispiel” nehmt

Das ist eine der wichtigsten Betrachtungsweisen überhaupt und eine Standard-Vorgehensweise bei der Analyse fehlerhafter Strategien. Wird sogar zur Analyse des Fahrverhaltens verwendet, indem man Autofahrern im Simulator die Autobahn mit Leuten füllt, die genauso fahren, und dann schaut, ob’s funktioniert oder nicht.

> dass wirklich niemand im Stande ist, da Freund von Feind zu erkennen, dass wirklich jeder auf alles und jeden ballern würde

Leute in Panik oder im Adrenalinstoß tun das. Schon mal Leute in Panik erlebt? Die würden auf alles schießen, was sich bewegt.

> Was wäre denn gewesen, wenn nur EINER da eine Pistole dabei gehabt hätte? Jemand, der damit umgehen kann, regelmäßig unter Streß trainiert?

Und wie willst Du das herstellen? Willst Du dem Rest sagen, dass sie keine Knarre kriegen, weil charakterlich nicht geeignet? Streß und Panik sind zwei unterschiedliche Ding.


prx
20.2.2015 21:11
Kommentarlink

Das könnte man dann eigentlich konsequent durchziehen und den Tatbestand Vergewaltigung für überflüssig erklären. Denn wenn beide am nächsten Morgen noch leben, dann kann’s keine gewesen sein.


EinInformatiker
20.2.2015 21:20
Kommentarlink

Die westlichen Gesellschaften scheinen eine grundlegende Schwäche zu haben gegen die es anscheinend kein Abwehrmittel gibt. Der Schwache kann in der Opferrolle immer mehr Privilegien gewinnen. Man könnte natürlich meinen dass die Starken das verhindern könnten. Können sie aber anscheinend nicht. Das scheint also eine grundlegende Fehlkonstruktion zu sein. Nietzsche hat das in der Gegenüberstellung von Herren- und Sklavenmoral angemahnt. Die Herrenmoral sah er in den antiken Gesellschaften verkörpert. Dem Christentum lastete er das Aufkommen der Sklavenmoral an. Die Masse bekam die Legitimation sich gegen die Herren erheben. Wir haben ja Demokratie usw. immer für der Weisheit letzten Schluß gehalten. Aber es schlägt immer alles irgendwann, irgendwie zurück. Mal sehen wo das hinführt.


Jens
20.2.2015 21:33
Kommentarlink

“Dafür aber ist die Nummer mit der Matratze ihre Diplomarbeit.”

Ich erinnere mich da an einen Telefonstreich der Art, dass jemand bei Sportlehrern oder Turnvereinen oder so angerufen hat und sich als Sport-Student der Uni Karlsruhe, der seine Diplomarbeit über die Rolle rückwärts schreibt, ausgegraben hat.

Wo macht man so Feldforschung, wenn man über eine Matratze diplomiert? Im Dänischen Bettenlager?


keta
20.2.2015 21:58
Kommentarlink

Ach du heiliger Otherkin!

Wenn die Feminazis diesen hanebüchenen Schwachsinn da durchgepeitscht bekommen, werden amerikanische Unis zur Todeszone. Man muss sich nur mal diese paranoiden Femis auf tumblr und Twitter reinziehen, meist Gender- oder Cultural Studies-Studenten, die stolz das Label “Misandrist” in ihre Profile klatschen. Hier in D sieht es auch nicht besser aus, unter einem taz Artikel gestern zum Thema Vergewaltigung wurde auch offen zur Selbstjustiz aufgerufen. So nach dem Motto “Wenn uns der Staat nicht schützt, dann …”

Ist natürlich ne Bomben-Idee diesen Radikalinskis noch Knarren in die Hand zu drücken.


michael
20.2.2015 21:59
Kommentarlink

@Herbert

Wie toll das klappt, wenn jeder ‘ne Knarre hat, sieht man recht gut in div. Kriegen. Schlag einfach mal den “Friendly Fire”-Anteil der Opfer in Irak & Co nach. Und da sind alle gut ausgebildet…


michael
20.2.2015 22:04
Kommentarlink

@EsEf “Tatsache ist, daß es etliche Unis und Colleges gibt, in denen Studenten und Lehrpersonal Waffen mit sich führen dürfen. Wäre ich ein Amokläufer, dann würde ich solche Orte meiden.”

Amokläufe sind i.d.R. keine Gewalttaten, sondern “erweiterte” Selbstmorde. Die Amokläufer haben meist nichts geplant, für “nach der Tat”. Die agieren unmaskiert und wissen, daß ihr Leben beendet ist.

Etwas Gegenwehr hält die nicht auf…


Fredi
20.2.2015 22:08
Kommentarlink

Man sollte freilich auch darauf hinweisen, dass alle Studenten mit Waffen rumlaufen dürfen sollen, nicht nur die weiblichen.
Konkret geht’s erstmal darum, dass die meinen, dass Amokläufe wie an der Virginia Tech damals nicht so ausarten können wenn die Studenten sich ordentlich wehren können. Dass es weniger Vergewaltigungen gäbe, wenn Studentinnen Schusswaffen haben ist nur eine Nebenüberlegung, die zudem stark umstritten ist.
Das Abendland geht auch heute noch nicht unter.


Radio Eriwan
20.2.2015 22:44
Kommentarlink

> Bin mal gespannt, was zuerst passiert:

Wenn die alle so drauf sind wie die mit der Matratze, dann Punkt Zwei. Wobei Punkt 4 durchaus auch ein Kandidat ist.

Wahrscheinlich werden die aber rumheulen dass keiner mit ihnen etwas zu tun haben will, bzw. nichts anfangen will, wenn ihm sein Leben lieb ist.

so long and thanks for all the fish


Ralf
20.2.2015 22:46
Kommentarlink

Geschlechtertrennung – Universitäten nur für Frauen und Universitäten nur für Männer, schon wäre das Problem Vergewaltigung auf Campusgelände gelöst.
Warum kommen die Amis nicht auf so einfache Ideen?
Ich würde mich auf einer reinen Männer-Uni jedenfalls wohler fühlen, alleine schon aus Gründen von Falschbeschuldigungen.


steffen
20.2.2015 23:00
Kommentarlink

Behauptet wird, dass jede Fünfte vergewaltigt wird, also etwa 20%. Also eine Übertreibung um mehr als das Dreißigfache.

Um mal in Kontext zu stellen, was der Feminismus mit einer angeblichen Vergewaltigungsrate von 20% an den Colleges einem erzählen möchte und warum diese Zahl komplett absurd sein muss. (Ich persönlich gehe ja inzwischen bei allem was vom Feminismus behauptet wird erstmal defaultmäßig davon aus daß es eine bewusste Lüge ist, bevor man mich mit Fakten vom Gegenteil überzeugt hat. Das aber nur nebenbei)

Anyway, wenn das also wirklich der Fall wäre, dann würden an den US-Colleges Zustände herrschen, die die Massenvergewaltigungen im Bosnienkrieg bei weitem in den Schatten stellen würden. 20% wären allerhöchstens mit der Situation im Ostkongo vergleichbar.


Pömpel
20.2.2015 23:14
Kommentarlink

Der Hintergrund kann auch ein ganz anderer sein, als der Behauptete, weil er tabuisiert wird. So ist es doch viel mehr wahrscheinlich, dass die Feministinnen voller Gram mit Waffen alle möglichen verschreckten Männer, die sie haben wollen zum Sex mit ihnen zwingen möchten, sie zu bedrohen, gegebenenfalls danach abknallen zu können und dann die üblichen Geschichten über feministischen Opferkult und Vergewaltigung zu lügen. In der USA sind die diesbezüglich schon weiter, als hierzulande wie im Fall Kachelmann. Die sind eine durch und durch gewalttätige Gesellschaft, wie auch der Medienhype um “Shades of Grey” zeigt.

Welcher normaler Mann lässt sich mit diesen aufgedunsenen bärtigen Feministinnen überhaupt ein? Nichteinmal mit der Kneifzange will man die anpacken! Guckt euch dann die männlichen Feministen an, was das für Missgestalten sind. Vor denen wird keine Frau angetörnt – auch keine Feministin! Deswegen holen die grünen Feministinnen immer mehr Muslime ins Land, weil die auf Machos stehen. Folglich lassen diese Feministinnen jedes exotische Land bombardieren, was sie auf der Karte finden. Jedenfalls ist jeder Landstrich in deren Visier, der noch nicht genderisiert worden ist. So müssen die beschnittenen Negerschwengel aus ihren ausgebombten Heimat in den dekadenten Westen flüchten, weil die Feministinnen dort von ihnen wünschen, ordentlich hart durchgenommen zu werden. Das Gleiche gilt für die Schwulen. Rudolph Moshammer wurde von einem Flüchtling aus dem Irak erdrosselt, welcher sich ihm gegenüber als Stricher ausgab.


Herbert
20.2.2015 23:20
Kommentarlink

Nein Hadmut, da behauptest du jetzt einfach was. Wenn ich dir ein Beispiel bringe, in dem ein Privatmensch mit seiner Waffe während einer “solchen” Aktion nicht auf alles und jeden geschossen hat, glaubst du mir dann (wenn du sowieso nicht umzustimmen bist, spar ich mir die Mühe zu suchen)? Kannst du hingegen irgendein Beispiel aufzeigen, bei der dann jemand auf alles und jeden geschossen hätte, wie ihr es heraufbeschwört?

Würdest du das tun? Ich nicht…

Und wie soll ich dir klar machen, dass du hier ideologisch verblendet bist, wenn ich es nicht einmal erwähnen dürfen soll?

Und nein, dein “wenn ALLE” ist nicht anwendbar hier, weil es auf dem gleichen Niveau ist wie “wenn ALLE reich wären!!!”


Hadmut
21.2.2015 0:12
Kommentarlink

@Herbert:

> Wenn ich dir ein Beispiel bringe, in dem ein Privatmensch mit seiner Waffe während einer “solchen” Aktion nicht auf alles und jeden geschossen hat,

Nein.

Weil ein einziger da am Gesamtzustand ja gar nichts ändert.

Und weil es völlig schwachsinnig ist, aber so richtig superschwachsinnig, da mit zwei einzelnen Beispielen gegeneinander arbeiten zu wollen, wer das bessere Beispiel hat.

Zumal ich das sowieso nicht nachprüfen könnte.

> Kannst du hingegen irgendein Beispiel aufzeigen, bei der dann jemand auf alles und jeden geschossen hätte, wie ihr es heraufbeschwört?

„Aufzeigen” nicht, weil sie nicht schriftlich dokumentiert sind. Aber während meiner Bundeswehrzeit sind genug solche Fälle auf Wache vorgekommen. (Ich war in einer Kaserne, in der man an einer bestimmten Stelle manchmal von Leuten aus einem Haus mit Kleinkaliber beschossen wurde.)

Die Regel unter den Eingeweihten, Intelligenten war: Bei den Zwei-Mann-Streifen immer hinten gehen, damit man von dem Idioten in Panik nicht erschossen wird. Und wenn der, mit dem man Streife geht, in Panik gerät, erschießt man zuerst den, weil der gefährlicher als jeder Angreifer ist. Sonst überlebt man es nicht.

Deshalb durften die Leute auch immer nur 10 und nicht 20 Schuss im Magazin haben, damit sie nicht zuviel Schaden anrichten.

Da gab es auch mal einen Todesfall. Ein Wachhabender hatte sich zur Kontrolle der Streife mal in einem Baum versteckt. Als der da oben versehentlich ein Geräusch verursachte, bekam einer auf Streife Panik und hat ein ganzes Magazin in den Baum gedonnert. Der Wachhabende war sofort tot. Das einzige, was den Streifensoldaten noch vom Weiterfeuern abgehalten hat, war, dass das Magazin leer war.


Herbert
20.2.2015 23:22
Kommentarlink

Und ja, wer charakterlich tatsächlich nicht geeignet ist, es gibt niemanden der dem eine Waffe verpassen wollen würde. Aber ihr stellt es immer so hin. Und das ist dumm und verlogen.


Herbert
21.2.2015 1:11
Kommentarlink

Falls das so stimmt: Also du kanntest ein paar Idioten, die keine Waffe hätten haben sollen, und die haben damit Unsinn getrieben. Und deshalb folgerst du, dass es niemanden gibt, der mit Waffen verantwortungsvoll umgehen kann, oder wie?

Hätten diese Idioten denn deiner Meinung nach zu denen gehört, die Zeit und Mühen investieren würden, Lehrgänge usw selbst bezahlen und absolvieren würden, Wartezeit und offizielles Anmelden eines Waffenscheins etc pp über sich ergehen lassen, und dann auch regelmäßig legal verdeckt führen, dazu vollkommen unbescholten sein etc pp?
Oder wohl doch ganz sicher nicht…

Ist dir auch schonmal aufgefallen, dass die aller-allermeisten Anschläge sich gerade solche Orte aussuchen, an denen sie keine Gegenwehr erwartet, weil Waffen verboten sind? Charlie Hebdo war jetzt ein Fall, der diesen Trend erstmals zerstört hat in der westlichen Welt, aber der war streng genommen auch ganz anders in der Art…


Hadmut
21.2.2015 1:24
Kommentarlink

@Herbert:

> Also du kanntest ein paar Idioten, die keine Waffe hätten haben sollen, und die haben damit Unsinn getrieben. Und deshalb folgerst du, dass es niemanden gibt, der mit Waffen verantwortungsvoll umgehen kann, oder wie?

Du bist ein Dummkopf.

Ich habe nicht gesagt, dass es niemanden gibt. Ich habe gesagt, dass es wenige gibt. Die meisten Menschen können mit einer Waffe nicht angemessen umgehen.

Hör auf, mir Aussagen zu unterstellen, die ich nicht getan habe, sonst fliegst Du hier hochkant raus.

Man muss sich nur mal in die Stadt stellen und schauen, wieviele Leute schon im Normalverkehr überfordert sind, mit ihrem Auto umzugehen, und wieviel mehr es dann sind, wenn mal ein Fahrzeug mit Blaulicht vorbei muss. Unglaublich viele Leute sind überhaupt nicht mehr in der Lage, Platz zu machen, sondern stellen sich eher quer, nur weil eine Blaulichtsituation vorliegt.

> Hätten diese Idioten denn deiner Meinung nach zu denen gehört, die Zeit und Mühen investieren würden, Lehrgänge usw selbst bezahlen und absolvieren würden, Wartezeit und offizielles Anmelden eines WaffenHätten diese Idioten denn deiner Meinung nach zu denen gehört, die Zeit und Mühen investieren würden, Lehrgänge usw selbst bezahlen und absolvieren würden, Wartezeit und offizielles Anmelden eines Waffenscheins etc pp über sich ergehen lassen, und dann auch regelmäßig legal verdeckt führen, dazu vollkommen unbescholten sein etc pp?scheins etc pp über sich ergehen lassen, und dann auch regelmäßig legal verdeckt führen, dazu vollkommen unbescholten sein etc pp?

Schwachsinn.

Es gibt in den USA in den Staaten, in denen das gefordert wird, jede Menge Idioten und Kriminelle, die das alles mitmachen.

Und es gibt in den USA Staaten, in denen das nicht erforderlich ist, in denen sich jeder, der nicht vorbestraft ist, eine Knarre im nächsten Laden kaufen kann.

> Ist dir auch schonmal aufgefallen, dass die aller-allermeisten Anschläge sich gerade solche Orte aussuchen, an denen sie keine Gegenwehr erwartet, weil Waffen verboten sind?

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass fast alle „Amokläufer” ihre Waffen völlig legal besaßen (oder ein Familienmitglied)?

Kann also gar nicht sein, dass die ihre Anschläge dort verüben, wo Waffen verboten sind.


Herbert
21.2.2015 1:45
Kommentarlink

Weil das Attentat vom Joker explizit genannt wurde: dort war das Tragen von Waffen verboten. Auch Schulen und Universitäten sind dort “waffenfreie Zonen”, das wollen ja anscheinend einige ändern, darüber geht ja der Artikel hier.

Ziemlich sicher, das Tragen von Waffen ist in Frankreich generell verboten. Und in Deutschland auch. Und so weiter und so fort.

Newsflash: Leute, die vor haben, andere Menschen zu töten, kommen an Waffen, auch dort wo es verboten ist. Siehe Frankreich.

Es is ne Frage dessen, was man seinen Mitmenschen zutraut. Ich bin der Meinung, ein unbescholtener, verantwortungsvoller Bürger sollte besitzen dürfen, was er will.
Diejenigen, die sich nicht an Gesetze halten, die (komisch, dass ich das sagen muss) halten sich nicht an Gesetze. WOW MINDBLOW…


Hadmut
21.2.2015 1:47
Kommentarlink

> Ich bin der Meinung, ein unbescholtener, verantwortungsvoller Bürger sollte besitzen dürfen, was er will.

Ach, daher weht der Wind.

Ein Lobby-Troll, der seine „Wahrheit” an seinen Interessen ausrichtet.


Herbert
21.2.2015 2:32
Kommentarlink

Das hat nichts mit Lobby zu tun, das hat was mit Philosophie zu tun. Sich Gedanken machen, in was für einer Gesellschaft man leben will. Ich will maximale Freiheit und traue das meinen Mitmenschen durchaus zu. Dazu gehört aber nunmal leider auch Risiko, aber aus Angst Freiheit aufgeben bringt uns nur einen Überwachungsstaat und das Risiko wird an andere Stellen verschoben, aber nie wirklich aufgehoben.

Nochmal, du hast schon deine kleinen Geschichtlein vorgetragen, also beantworte doch bitte auch die Frage dazu.
Nochmal:
Hätten diese Idioten denn deiner Meinung nach zu denen gehört, die Zeit und Mühen investieren würden, Lehrgänge usw selbst bezahlen und absolvieren würden, Wartezeit und offizielles Anmelden eines Waffenscheins etc pp über sich ergehen lassen, und dann auch regelmäßig legal verdeckt führen, dazu vollkommen unbescholten sein etc pp?
Oder wohl doch ganz sicher nicht…


Hadmut
21.2.2015 10:24
Kommentarlink

@Herbert:

> Das hat nichts mit Lobby zu tun, das hat was mit Philosophie zu tun.

Huahahahaaa. Hohohohoooo. Hähäää. Der war gut. *Lachtränen wegwisch* Beim Philosophen-Verspotten bin ich immer gern dabei.

> Ich will maximale Freiheit

Ein logischer Widerspruch in sich. Denken ist halt auch nicht jedem gegeben.

> Hätten diese Idioten denn deiner Meinung nach zu denen gehört, die Zeit und Mühen investieren würden, Lehrgänge usw selbst bezahlen und absolvieren würden, Wartezeit und offizielles Anmelden eines Waffenscheins etc pp über sich ergehen lassen,

Ob sie sie bestanden hätten, weiß ich nicht. Aber viele dieser Idioten hätten alles getan, um an Waffen zu kommen.

Und da waren wirklich Super-Idioten dabei. Du haben uns beinahe die Bude weggesprengt, weil sie es so toll fanden, G3-Patronen mit der Zange aufzudrehen und den Treibsatz im Aschenbecher anzuzünden.

Schlagender Beweis: In den US-Staaten, in denen solche Lehrgänge notwendig sind, gibt es trotzdem jede Menge Waffenidioten.

In Deutschland haben wir teure und langwierige Lehrgänge und Prüfungen vor das Autofahren gesetzt („Führerschein”), und trotzdem sind extrem viele Idioten und Unfähige mit Autos unterwegs.

Oder anders gesagt: Je größer der Idiot und Waffennarr, desto eher wird er die Kosten und den Aufwand betreiben.

Außerdem hat das auch mit Kriminalität zu tun. Zuhälter, Hehler, Drogenhändler werden das viel eher tun als Leute mit harmlosen Berufen, weil sich das bei denen auch betriebswirtschaftlich rechnet. Und wenn man sich anschaut, welche Typen in Berlin oder München mit den extra-teuren Schlitten rumfahren, dann ist für die so ein Lehrgang finanziell gar nichts.

Außerdem kostet eine Angeber-Knarre auch 1.000 Euro aufwärts, nach oben viel Raum. Ist also eh ein finanzieller Aufwand, und Munition zum Üben ist auch nicht billig. Da kommt’s auf den Lehrgang dann auch nicht an.

Der mit Abstand beste Pistolenschütze in der Kompanie, in der ich war, Zeit- und Berufssoldaten mit eingerechnet, war damals übrigens ein Zuhälter aus Köln im Grundwehrdienst. Der hatte viel Übung im Schießen, immer ein paar Tausend D-Mark gebündelt in der Hosentasche und ist jeden Abend in seinen Laden nach Köln gefahren, um zu sehen, ob da alles ordentlich läuft. Dank mal drüber nach.


Sanitutut
21.2.2015 3:50
Kommentarlink

> amerikanische Unis zur Todeszone

Das erklärt wohl den wahren Hintergrund: Die Bildung soll zerstört werden. (Insb. der erfolgreiche weiße Mann… Sie wissen schon)


vortex
21.2.2015 4:49
Kommentarlink

@Waffendiskussion(?)

Man muss das differenzierter sehen. Im Grunde gibt es jeweils ein Paradebeispiel für das Pro und das Contra. Trommelwirbel….:

-Schweiz

-Somalia

In beiden Ländern kann ein Bürger relativ entspannt ein Sturmgewehr erstehen. In beiden Ländern besteht das Rückgrat der Streitkräfte aus Milizen. Beide Länder haben eine dezentrale Tradition. Beide Länder sind recht Religiös. Und so weiter und so fort.

Die vorläufige Conclusio lautet also das nicht der legale Status von Schusswaffen ein relevanter Faktor für eine Argumentation ist, sondern das die Kultur des Landes den ausschlaggebenden Bestimmungsfaktor bestimmt. Bei den Schweizern und Norwegern scheint es ganz gut zu klappen. In Somalia und Venezuela klappt hingegen eher wenig. Ob Deutschland für ein liberales Waffenrecht geeignet ist vermag ich nicht zu sagen.

Ich möchte Herbert zustimmen wenn es um die reflexartige Haltung zu Schusswaffen, die viele pflegen, geht. “Bowling for Columbine” hat da ganz schöne Arbeit geleistet.

Und ich möchte Hadmut zustimmen wenn es um die allgemeine Schusswaffenkompetenz vieler Mitbürger geht. In einigen Ecken gibt es Leute die dämlich genug sind “eine Sache der Ehre” mit blauen Bohnen zu regeln.

Ich wünsche allen einen “Schusswaffenunfallfreien” Morgen


stefan
21.2.2015 7:52
Kommentarlink

Hallo,

es führt zwar vom Thema weg,
aber ich bin auch der Meinung, das ein unbescholtener Bürger eine Waffe besitzen dürfen sollte.

Wer denn sonst?

Die Art und Weise wir ich in diesem Land mehr und mehr zum wehrlosen Opferlamm gemacht werde, finde ich sehr bedenklich.


EinInformatiker
21.2.2015 8:36
Kommentarlink

> Geschlechtertrennung

Das ärgert mich jetzt, dass ich nicht darauf gekommen bin. Während meiner Schul- und Studienzeit war das nicht nötig, aber heute wäre es die Lösung, um wieder in die Spur zu kommen.


Pjotr
21.2.2015 8:38
Kommentarlink

Dürfen die männlichen Studenten dann wenigstens in Schützengräben studieren? Wenn eine Gender-Studies-Trulla gerade ihre Tage hat und etwas hysterisch unterwegs ist, dann sollte es doch zumindest einen “safe-space” für Männer geben, um wenigstens vor Querschlägern sicher zu sein. Als neue Schuluniform schlage ich kevlarverstärkte Schutzwesten vor.

Ich bin der Meinung, ein unbescholtener, verantwortungsvoller Bürger sollte besitzen dürfen, was er will.

Was Gendertanten von vornherein ausschliesst.


Brak
21.2.2015 9:13
Kommentarlink

Wahrscheinlich sind die Singles heute alle sexuell dermaßen unterversorgt, daß die gar nicht mehr wissen, daß die Penetratio zum Akt dazugehört, und wenn das passiert, denken die, sie seien vergewaltigt worden.


Brak
21.2.2015 9:16
Kommentarlink

Ich bin auch für freien Schusswaffenbesitz. Ich Baller auch mal gerne rum. Wahrscheinlich würd ich mir trotzdem keine Waffe kaufen. Man kann sie ja auch mieten. Und warum überall eine bei sich tragen, wo doch die anderen alle eine haben. Ich hab auch keine Uhr, weil man jeden fragen kann.


Stephan Fleischhauer
21.2.2015 10:41
Kommentarlink

Warum die Aufregung? Gab’s doch alles schon.

https://www.youtube.com/watch?v=zTv9AhCuSU4


Herbert
21.2.2015 11:39
Kommentarlink

wow Hadmut, dass du so dumm bist, hätte ich bisher nicht wirklich vermutet

erklär doch bitte wo du da einen “logischen Widerspruch” siehst, aber mal ganz ehrlich: da ist keiner und du bist hohl


Hadmut
21.2.2015 12:07
Kommentarlink

> und du bist hohl

und Du bist raus. Mach Dein eigenes Waffenlobby-Blog auf.


peter
21.2.2015 11:53
Kommentarlink

Hmm, von Schweden war mir bekannt, dass die Frau auch nachträglich einen einvernehmlichen Akt zur Vergewaltigung erklären kann (spielt das nicht auch bei der Causa Assange eine Rolle?), aber in US? Dem Mutterland der Demokratie und des Rechts? Das kannte ich noch nicht.


JochenH
21.2.2015 12:32
Kommentarlink

In den USA gab es so einen Fall mit Basketball Star Kobe Bryant, der einfach mal ein Zimmermädchen vernascht hat, so ganz locker. Die war auch erst ganz happy, wurde aber später nachdenklich und ihr Anwalt hat dann ordentlich Stress gemacht. Wenn ich mich recht erinnere, hat Bryant ein paar Millionen bezahlt am Ende.

Etliche US-Sportler haben nun Verträge dabei, die sie Frauen vorlegen, bevor es zur Sache geht. Darin erklären diese sich einverstanden mit der Liebesnacht. Anders gehts wohl nicht mehr.


EsEf
21.2.2015 12:34
Kommentarlink

@Michael
Die untersuchten Fälle von “shooting-sprees” in Amerika, die von bewaffneten Bürgern in den USA beendet wurden, sagen was anderes aus. Es gibt leider nur eine Hand voll dokumentierter Fälle. Aber in jedem einzelnen hat sich der Täter, als es Gegenwehr gab, entweder ergeben oder sich eine Kugel durch den Kopf gejagt. Wenn man der aktuellen Amok-Forschung trauen darf, dann suchen sich Täter vorzugsweise waffenfreie Zonen, wo sie erst mal ungestört sind und – bis die Polizei kommt – ordentlich Schaden anrichten können.

Auf einem Polizeirevier oder einem Schießstand hat es noch nie so etwas gegeben. Aber zwei mal auf Militärstützpunkten, die effektiv ebenfalls waffenfreie Zonen waren. Nur die Wachen am Tor hatten Waffen. Der Rest der Kniften war im versperrten Arsenal.

Na ja … egal …
Das Thema kann man hier kaum auf sachlicher Ebene besprechen. Da stecken einfach zu viele Emotionen und Vorurteile drin, die man sich erst mal bewusst machen müsste – sowohl auf Seiten der Waffengegener, wie auch auf Seiten der Waffenbefürworter.


Hadmut
21.2.2015 12:52
Kommentarlink

@EsEf: Trotzdem ein enormer Denkfehler.

Denn durch den freien Waffenbesitz passieren weitaus mehr Todesfälle (Unfälle, Beziehungsmorde, Irrtümer,…) als Amokläufe verhindert werden.

Selbst wenn Waffenbesitz mal irgendwo einen Amoklauf oder Raubüberfall verhindert hätte, ist die Gesamtbilanz trotzdem enorm negativ.

Erinnert mich irgendwie an die Leute, die sich so gegen die Anschnallpflicht im Auto gewehrt haben und dann irgendwelche Grenzfälle herbeigezerrt haben, in denen angeblich jemand im Auto verbrannt ist, weil man vermutete, dass er nicht schnell genug herauskam.

Es ist immer kritisch, wenn Leute so hypothetische Grenzfälle in einer „Was wäre wenn”-Unterstellung als repräsentativ verkaufen wollen.

Es mag ja auch sein, dass sich Amokläufer zuerst waffenfreie Zonen aussuchen. Das heißt aber nicht, dass sie von ihrer Absicht ganz absehen würden, wenn es überall Waffen gäbe. Dann hätten sie halt diese Priorität nicht mehr.


Männerstreik
21.2.2015 13:17
Kommentarlink

Hallo Hadmut,

Du vergisst dabei, was amerikanische Feministen so alles als “Rape” bezeichnet wissen wollen. Schaut ein Mann eine Frau zu lange an, dann nennen sie das “Stare Rape” – Peng! Kürzlich machte ein Screenshot von FB die Runde, wo eine Frau sich darüber ekelte, wie viele Männer beim Masturbieren wohl an sie denken würden und nannte das “Telepathic Rape” – Peng!

Spätestens seit Hashtags wie #killallmen sollte klar sein, dass das da drüben größtenteils psychopathische und IMHO dringend behandlungsbedürftige Männerhasser sind, die sich schon “offended” fühlen, wenn ein Mann atmet oder vor oder hinter ihnen geht. Und wenn er sie erst anspricht: “Flirt Rape” oder “Talk Rape” – Peng!

Man kann sich also vorstellen, dass die Hölle los wäre, gegen die die üblichen Amokläufe und wirren Einzelaktionen á la Elliot Rodger ein Kindergeburtstag wären, wenn man diesen schwerst geistesgestörten Feministinnen Waffen auf dem Campus erlauben würde, während die Männer keine tragen.

Offenbar wollen die Feminazis in Übersee jetzt den Geschlechterkampf in einen Geschlechterkrieg eskalieren lassen. Dabei übersehen die allerdings, dass Männer in Sachen Krieg die besseren Skills und auch häufiger bereits Erfahrungen haben. Die Feminazis sind halt genauso dumm wie radikal 😀


Männerstreik
21.2.2015 13:25
Kommentarlink

@ Thema Waffen:

Es ist eine Frage der sonstigen Bestimmungen. In D muss man die Waffe in einem abschließbaren Waffenschrank aufbewahren und getrennt von der Munition, die ebenfalls unter Verschluss muss. Und dass großkalibriges Kriegsgerät nicht “zum Spass” in Haushalte gehört, versteht sich von selbst. Da ich selbst schon einmal Gewaltopfer wurde, würde ich das Waffenverbot unter strengen Auflagen ein wenig lockern. Die Ganoven haben nämlich immer Waffen und / oder kommen gerne zu mehreren. Ein Waffenverbot läßt Dich so erstmal wehrlos und die heutige Polizei hat in einigen Städten und Vierteln ja schon selbst Angst – trotz Bewaffnung – überhaupt zu einem Einsatz zu fahren und sich tatsächlich in Auseinandersetzungen einzumischen. Da läuft einiges falsch und da vertrete ich das Prinzip der Selbsthilfe, auch mit Waffen.


yasar
21.2.2015 13:46
Kommentarlink

@Ralf

Geschlechtertrennung hilft nur vor Vergewaltigungen durch das jeweils andere Geschlecht, nicht vor gleichgeschlechtlichen Vergewaltigungen.


Heinz
21.2.2015 15:45
Kommentarlink

Wenn die Frauen Waffen tragen dürfen weren ja nur noch weit mehr Männer an Unis vergewaltigt.
http://injusticestories.com/yes-im-a-guy-yes-i-was-raped/


peter
21.2.2015 16:18
Kommentarlink

“… oder einem Schießstand hat es noch nie so etwas gegeben.”
wurde nicht der “American Sniper” genau dort erschossen?
Anyway, ich war letzten Monat in US und wie immer auf einer Shooting Range. Hatte 16 Schuss im Magazin, wäre ein Klacks gewesen die 4 anderen Paare, die gleichzeitig mit mir auf der Bahn waren, abzuknallen. Die hätten noch nicht mal Zeit gehabt, den Kopf in meine Richtung zu drehen. Nix mit Sicherheit. Erschreckend.


MichaelB
21.2.2015 16:45
Kommentarlink

Zum Thema Selbstjustiz ein krasser Fall aus Indien. Würde mich nicht wundern, wenn es sich rausstellt, dass er unschuldig war: http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/selbstjustiz-in-indien-lynch-mob-kastriert-angeblichen-vergewaltiger-411f1-51ca-17-2080158.html?utm_source=bungee&utm_medium=text&utm_campaign=veeseo_RUN

Zum Thema Matratze: Es ist offensichtlich wenig bekannt, dass die leicht Feuer fangen können 😉
http://mann-om-man.blogspot.de/2015/02/die-patriarchale-gefahrlichkeit-von.html

Daher: Schutz vor heissen Vergewaltigungen durch Matratzen-Entzug auf amerikanische Unis!

Mittlerweile glaube ich hilft nur noch eine USA-Reisewarnung: Was früher Brooklyn war, sind heute US-Unis!


MichaelB
21.2.2015 16:53
Kommentarlink

Zum Thema Übertreibung:

Da scheinen die Frauen von Terre des Diffamations die US-Zahlen vollkommen in den Schatten stellen zu wollen:

http://mann-om-man.blogspot.de/2015/02/terre-des-diffamations.html
http://mann-om-man.blogspot.de/2014/11/deutschland-weltspitze-bei.html



der eine Andreas
21.2.2015 19:58
Kommentarlink

Werner
22.2.2015 0:08
Kommentarlink

>nicht vor gleichgeschlechtlichen Vergewaltigungen.

Stimmt. Und sie kommen vor. Nur, wann hat man zuletzt von einem Kachelmann-Prozess wegen gleichgeschlechtlicher Vergewaltigungen gehört? Seltsam, nicht? Muß irgendwann in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gewesen sein…

Kennt noch jemand den Film “Cherry 2000”? Ziemlich Prophetisch. https://www.youtube.com/watch?v=kckEEQKXaCU


Dirk S
23.2.2015 12:38
Kommentarlink

@ EsEf

> Würden die weiter oben genannten Befürchtungen zutreffen, dann müssten an diesen Unis signifikant höhere Taten mit Schußwaffengebrauch stattfinden. Kann das jemand statistisch belegen?

Wohl kaum. Wenn dem so wäre, würde die Anti-Waffen-Lobby dies bereits mit viel Lärm verbreitet haben. Da bei den Funkstille herrscht, spricht mal wieder für das Gegenteil.

> Aktuell habe ich nur Informationen, daß das eben nicht der Fall ist und im Gegenteil im Bereich und Umkreis des jeweiligen Campus die Verbrechensrate sogar niedriger als der Durchschnitt sein soll …

Das sagt eigentlich jede Kriminalstatistik zu diesem Thema aus.

> Die untersuchten Fälle von “shooting-sprees” in Amerika, die von bewaffneten Bürgern in den USA beendet wurden, sagen was anderes aus. Es gibt leider nur eine Hand voll dokumentierter Fälle. Aber in jedem einzelnen hat sich der Täter, als es Gegenwehr gab, entweder ergeben oder sich eine Kugel durch den Kopf gejagt.

Daher sind die auch bei uns praktisch nicht bekannt, passt eben unserer “Waffen sind böse”-Presse nicht in den Kram und wird daher verschwiegen.

> Wenn man der aktuellen Amok-Forschung trauen darf, dann suchen sich Täter vorzugsweise waffenfreie Zonen, wo sie erst mal ungestört sind und – bis die Polizei kommt – ordentlich Schaden anrichten können.

Bitte, was untersucht wird, sind keine Amokläufe (Amok bezeichet eine spontane Tat, praktisch nicht zu verhindern), sondern School-Shootings, die (entgegen des Namens) auch mit Messern (in China sehr beliebt), Äxten und anderen Waffen und Gegenständen durchgeführt werden können. Diese Taten sind geplant und vorbereitet (sind eigentlich eher Selbsmordanschläge) und es gibt meißt einen persönlichen Bezug zum Anschagsort. Und Schulen sind in den USA nun mal meißt Gun-Free. Das Problem ist tatsächlich, dass man die Taten kaum verhindern kann, solange man die Zusammenhänge nicht kennt, man kann nur durch den bewaffneten Good-Guy die Anzahl der Opfer niedrig halten. Eine Loose-Losse-Situation.

> Auf einem Polizeirevier oder einem Schießstand hat es noch nie so etwas gegeben.

Wohl auch aus mangelnden persönlichen Bezug einer potentiellen Täters. Wobei der dort auch nicht sehr weit kommen würde.

> Aber zwei mal auf Militärstützpunkten, die effektiv ebenfalls waffenfreie Zonen waren. Nur die Wachen am Tor hatten Waffen. Der Rest der Kniften war im versperrten Arsenal.

Wenn ich mich recht entsinne, ist immer noch nicht so ganz klar, warum der Typ das gemacht hat. Zeigt aber, wie falsch die Vorstellungen vieler Menschen in Bezug auf Miliärstützpunkte sind.

> Das Thema kann man hier kaum auf sachlicher Ebene besprechen.

Das Thema kann man kaum auf sachlicher Ebene besprechen, weil sachliche Waffengegner sehr selten sind. Die muss man schon fast pflegen, um den Hoplophobikern ein positives Beispiel entgegenhalten zu können. 😉

> Da stecken einfach zu viele Emotionen und Vorurteile drin, die man sich erst mal bewusst machen müsste – sowohl auf Seiten der Waffengegener, wie auch auf Seiten der Waffenbefürworter.

Es zeigt aber ganz deutlich, wie es um unsere Diskussionskultur bestellt ist. Und stellt die Frage, ob es diese Wert ist, ggfs. mit Waffengewalt verteidigt zu werden.

@ Herbert

> Was ihr da redet, entspringt zu ganz genau Null irgendwelchen Erfahrungen, Statistiken oder sonstigen Belegen.

Eher der Phanatasie des Betreffenden. Wobei, ist schon interessant, wie das allgemeine Menschenbild ist…

> Es entspringt nur aus eurer antiamerikanischen Haltung gepaart mit eurer Angst vor Waffen,

Nur Angst vor Waffen und vielleicht etwas unterschwelligen Neid auf die amerkanischen Freiheiten?

> die unter anderem auch als Obrigkeitsmeinung hier eingeprügelt wird.

Na ja, ist eben eine Interessengruppe und Deutschlands Waffenbefürworter spenden anscheinend nicht gut genug. Man sollte da ansetzen.

> Waffen dürfen hier nur “die Polizei” haben

Wobei ich persönlich da mal eine wirklich gute Begründung für haben möchte. Also warum die nur die Polizei (bzw. nur staatliche Stellen).

> und in eurem Bild, geprägt durch ganz genau Null Erfahrung mit Waffen (und nein, mal beim Bund gelernt zu haben wie man das Ding reinigt und fünf mal damit schießen zählt nicht), null Erfahrung mit Kämpfen, aber zu hundert Prozent geprägt von den Medienberichten und “Krimis” die ihr gesehen habt, sind alle anderen mit Waffen “Verbrecher” oder führen zumindestens “Böses” im Schilde und können niemals nicht ordnungsgemäß und mit Verstand mit der Waffe umgehen.

Sorry, ich verstehe deinen Frust, aber bei dieser Diskussion sollte man als Befürworter den runterschlucken. Emotionen bringen die Waffen-Gegner mehr als genug in die “Diskussion” ein.

> Hadmut, du haust gern drauf, wenn du siehst, dass die Grünen Ideologie verbreiten, aber hier bist du selbst drauf reingefallen.

Ich würde eher sagen, Hadmut ist eben ein Waffengegener. Aber einer der besseren Sorte, denn er argumentiert nicht hoplophob, sondern weitgehend rational. Mit solchen Menschen ist wenigstens eine Diskussion möglich. Und das kann man den Phobickern dann um die Ohren knallen.

> Das ist nämlich nicht, was von irgendjemandem gewollt wäre.

So geht du denen aber in die Falle, du sollst ein diffenziertes Bild liefern. Das können die wenigesten Waffengegener selbst.

> Nirgends sagt irgendjemand “jeder muss eine Waffe haben!”

Doch, leider gibt es einige. Ich pflege immer zu sagen: “Jeder gesetzestreue Bürger.” Das nervt zwar viele, aber das Kriminellenargument zieht in dem Augenblick nicht. Was eben viele nervt.

> Was wäre denn gewesen, wenn nur EINER da eine Pistole dabei gehabt hätte? Jemand, der damit umgehen kann, regelmäßig unter Streß trainiert?

Was wäre wenn? Sorry, aber so braucht man nicht mit Hoplophobikern reden. Die erreicht man so nicht. Statistiken sind das einzige, was bei denen wirkt. Nicht, dass die das überzeugen würde, aber dann regen die sich auf und wandeln sich vom frommen Lamm zum reißenden Wolf.

> Ich würde euch das ganz gern zum selbst Denken überlassen, aber wie so oft schwant mir nichts gutes, weil ihr eben ideologisch verblendet seid (nein, das können nur andere sein!).

Das würden andere von dir auch behaupten. Deshalb: Wenn es um Waffen geht, immer emotionsfrei argumentieren!

@ keta

> Ist natürlich ne Bomben-Idee diesen Radikalinskis noch Knarren in die Hand zu drücken.

Also, die Knarren sollen die sich noch selbst kaufen und es geht darum, “gun-free” Universtitäten die Möglichkeit zu geben, Waffenbesitz zuzulassen. Wobei auch in den USA Waffenbesitz nicht gleich das Recht die Waffe zu führen (“carry”) ist. Waffenbesitz bedeutet auch erst einmal nur, die Waffe zuhause (in der Wohnung / Zimmer) haben zu können.

@ vortex

> Man muss das differenzierter sehen.

Da stimme ich dir zu. Wobei dein Beispiel zwar schön, aber ungeeignet ist: Du vergleicht einen organisierten westlichen Staat mit einem Failed State. Und Failes States sind eher Beispiele von Hoplophobikern.

> Ich möchte Herbert zustimmen wenn es um die reflexartige Haltung zu Schusswaffen, die viele pflegen, geht. “Bowling for Columbine” hat da ganz schöne Arbeit geleistet.

Tja, Moores Filme sind für Europäer schlecht zu verstehen. Vor allem, wenn er seinen persönlichen Lieblingsfeind Bush angegangen ist.

> Und ich möchte Hadmut zustimmen wenn es um die allgemeine Schusswaffenkompetenz vieler Mitbürger geht.

Da kann man nur zustimmen. Aus vielerlei Gründen (wegen der verschiedenen Inkompetenzen).

> In einigen Ecken gibt es Leute die dämlich genug sind “eine Sache der Ehre” mit blauen Bohnen zu regeln.

Also ich finde, wenn 2 Erwachsenen ihre Steitigkeiten durch ein stielechtes Duell beilegen wollen, dann sollten sie es. Natürlich an einem Ort und einer Zeit, der / die sicher stellt, dass keine Unbeteiligten gefärdet werden. Und die Folgekosten haben die Duellanten auch selbst zu tragen, ist schließlich Privatvergnügen. Übrigens auch ein Beispiel für “falsches Wissen” im Waffenbereich: Duelle haben nicht das Ziel sein Gegenüber umzubrigen, sondern sich gegenseitig der Ehre und gesellschaftlichen Stellung zu versichern. Zu den Anforderungen an Duellepistolen (sicheres Zünden und gutes Aussehen) gehört Zielsicherheit definitiv nicht!

> Ich wünsche allen einen “Schusswaffenunfallfreien” Morgen

Du wirst in DE eher Lottomillionär oder durch einen Blitz erschlagen, als durch eine legal besessene Waffen zu Tode kommen.

@ peter

> wurde nicht der “American Sniper” genau dort erschossen?

Und selbst wenn, wie selten finden dort entsprechende Taten statt? Also sind das relativ sichere Bereiche.

> Anyway, ich war letzten Monat in US und wie immer auf einer Shooting Range. Hatte 16 Schuss im Magazin, wäre ein Klacks gewesen die 4 anderen Paare, die gleichzeitig mit mir auf der Bahn waren, abzuknallen. Die hätten noch nicht mal Zeit gehabt, den Kopf in meine Richtung zu drehen. Nix mit Sicherheit. Erschreckend.

Und warum hast du die Leute nicht über den Haufen geschossen? Weil du das nicht tust, weil es falsch ist und du in den Knast wandern würdest (oder beschleunigt in die Kiste). Also aus den Gründen, warum außer wenigen das keiner tut. Und damit zerstörst du “Hauptargument” von Waffengegnern. Die behaupten nämlich, dass schon allein der Besitz einer Waffe die Mordlust weckt. Und das ist falsch, wie du selber beweist.

@ Hadmut

> Oh, da liegst Du aber falsch. In den USA werden mehr Leute durch Waffen im eigenen Besitz oder den von Freunden und Verwandten getötet, als durch sie beschützt. Die sind es, die sich auf „was wäre wenn” berufen, nämlich was wäre ohne Waffen gewesen.

Hast du da Zahlen? Oder einen Link? Weil, das “schöne” an Waffen ist, sie schützen bereits durch Vorhandensein, sie müssen nicht genutzt werden. Also muss auch die kriminalitässenkende Wirkung mit in die Betrachtung aufgenommen werden.

> mehrfach selbst die Waffe ziehen müssen und allerlei Blödsinn von anderen Leuten im Umgang mit Waffen erlebt, auch richtig gefährlichen Scheiß.

Es ist leider immer so, dass die Leute, die es am besten wissen müssten, unter der Gruppe derer, die negativ auffallen, stark vertreten sind. Wobei das auch nur einen Wahrnehmungsverzerrung sein kann. Denn wenn man viel mit betimmten Gefahren zu tun hat, kommmt man natürlich auch eher dadurch zu Schaden (Schreibtischtäter vs. Starkstrommonteur und Hochspannungskabel: Wer hat das höhere Risiko durch das Hochspannungskabel zu verunfallen?).

> Ich bin der Meinung, dass es nur sehr, sehr wenige Leute gibt, die mit einer Waffe ordentlich umgehen könnten und charakterlich geeignet sind.

Zum Glück sprechen die Zahlen dagegen. Es gibt in DE über eine Milliom Legalwaffenbesitzer und denen stehen im langjährigen Schnitt 5 Straftaten / Jahr mit Legalwaffen gegenüber. Und mit den über 20 Millionen illegalen Waffen in DE passiert eigentlich auch sehr sehr wenig. Aber ich stimme dir zu, dass charakterlich ungeeignete Leute keine Waffen haben sollten.

> Die überwiegende Mehrzahl der Menschen sollte besser keine Waffe bekommen.

Doch, die meißten könnten schon mit der Verantwortung umgehen. Wobei eine gute Ausbildung an der Waffe (und in der ersten Hilfe) Pflicht sein sollte.

> Solche Rhetorik-Trickschen ziehen hier nicht. Jeden als reingefallen hinstellen, der nicht Deiner Meinung ist.

Da stimme ich dir zu. Das erschwert Menschen wie mir das vertreten eines Pro-Waffen-Standpunktes doch erheblich.

> Das ist eine der wichtigsten Betrachtungsweisen überhaupt und eine Standard-Vorgehensweise bei der Analyse fehlerhafter Strategien. Wird sogar zur Analyse des Fahrverhaltens verwendet, indem man Autofahrern im Simulator die Autobahn mit Leuten füllt, die genauso fahren, und dann schaut, ob’s funktioniert oder nicht.

Spricht aus meiner Sicht nicht für diese Argumentation. Schon allein weil solche Studien häufig bereits an der Anzahl der Probenden kranken (ein übrigens gut bekanntes Problem).

> Leute in Panik oder im Adrenalinstoß tun das. Schon mal Leute in Panik erlebt? Die würden auf alles schießen, was sich bewegt.

Oder aber auch nicht, dass hängt ganz von der Person ab. Die meisten werden versuchen zu fliehen und nicht zu kämpfen. Ist eben das menschlichste Verhalten. Kämpfen ist schon eher eine bewusstere Enscheidung (also gegenüber dem Fliehen). Und deshalb ist eine gute Ausbildung vieles Wert. Aber schon allein die Möglichkeit, dass eines seiner potentiellen Opfer zurückschießen könnte, durfte einen potentiellen Täter von seiner Tat abbringen. Waffen schützen durchaus durch ihr vorhandensein, nicht nur durch den Einsatz.

> Und wie willst Du das herstellen?

Schwer möglich.

> Willst Du dem Rest sagen, dass sie keine Knarre kriegen, weil charakterlich nicht geeignet?

Nennt sich in DE Zuverlässigkeitsprüfung.

> Streß und Panik sind zwei unterschiedliche Ding.

Jain, beide greifen auch gern mal ineinander und sind schlechte Berater.

> Ich habe gesagt, dass es wenige gibt. Die meisten Menschen können mit einer Waffe nicht angemessen umgehen.

Die Zahlen in DE sprechen eine andere Sprache.

> Man muss sich nur mal in die Stadt stellen und schauen, wieviele Leute schon im Normalverkehr überfordert sind, mit ihrem Auto umzugehen, und wieviel mehr es dann sind, wenn mal ein Fahrzeug mit Blaulicht vorbei muss.

Mangelhafte Füherescheinausbildung. Du lernst viel mehr Vorschriften denn das, was wirklich wichtig ist.

> Unglaublich viele Leute sind überhaupt nicht mehr in der Lage, Platz zu machen, sondern stellen sich eher quer, nur weil eine Blaulichtsituation vorliegt.

Überforderung durch eine unbekannte Situation. Na ja, und bestimmt auch Egoismus (“Was intessiert mich das? Ich muss ins Meeting!”).

> Es gibt in den USA in den Staaten, in denen das gefordert wird, jede Menge Idioten und Kriminelle, die das alles mitmachen.

Es fällt allerdings auf, dass es am meisten Probleme in den US-Staaten gibt, die ein restriktives Waffengesetz haben. Und ich bitte dich, glaubst du Kriminelle (die den Background-Check nicht bestehen und auch in den USA keine Waffen legal erwerben dürfen) erfüllen auch nur eine der Bedingeungen für den legalen Waffenerwerb? Das intessiert die doch nicht, die kaufen sich ohne Waffen beim Gangster um die Ecke. Bei Barzahlung wir auch sofort geliefert. Das hat kaum ein Legalkäufer.

> Und es gibt in den USA Staaten, in denen das nicht erforderlich ist, in denen sich jeder, der nicht vorbestraft ist, eine Knarre im nächsten Laden kaufen kann.

Aber auch da gilt, es wird überprüft, ob der Käufer legal eine Waffe kaufen kann. Und Probleme (auch mit Waffen) machen eben vor allem die Kriminellen.

> Ist Dir schon mal aufgefallen, dass fast alle „Amokläufer” ihre Waffen völlig legal besaßen (oder ein Familienmitglied)?

Wenn die Täter die Waffen ihren Eltern geklaut haben, haben sie die illegal besessen. Die einzige Lehre, die man daraus ziehen kann ist, dass eine sichere Aufbewahrung von Nöten ist. Und es besteht Einigkeit darüber, dass ein Kopfkissen zur Aufbewahrung einer Waffen ungeeignet ist. Und ansonsten: Es ist die bittere Wahrheit, dass alle Täter irgendwie es schaffen an Waffen heranzukommen, zumal die “Amok-Läufe” vorbereitete Taten sind und der illegale Erwerb einer Waffe allenfalls die Länge der Vorbereitungszeit beeinflusst.

> Kann also gar nicht sein, dass die ihre Anschläge dort verüben, wo Waffen verboten sind.

Doch, in den USA kann jeder sein Grundstück für Gun-Free erklären und das auch mit Waffengewalt verteigigen lassen (von der Polizei). Die meisten Schulen sind Gun-Free, alle US-Bundesverwaltungen etc. Ebenso deutsche Schulen. Und ja, dies sind bevorzugte Orte. Auch wegen der leichten Opfer.

> Ob sie sie bestanden hätten, weiß ich nicht. Aber viele dieser Idioten hätten alles getan, um an Waffen zu kommen.

Die meisten von denen dürften den einfachsten Weg wählen: Den illegalen. Der Legale ist nämlich beschwehrlicher.

> Und da waren wirklich Super-Idioten dabei. Du haben uns beinahe die Bude weggesprengt, weil sie es so toll fanden, G3-Patronen mit der Zange aufzudrehen und den Treibsatz im Aschenbecher anzuzünden.

Ihr hattet Munition? Muss schon lange her sein. Aber mal abgesehen davon, könnte es nicht auch einfach so gewesen sein, dass du das Pech hattest, die Superidioten zu erwischen? Wie geschrieben, die Zahlen sprechen dagegen.

> Schlagender Beweis: In den US-Staaten, in denen solche Lehrgänge notwendig sind, gibt es trotzdem jede Menge Waffenidioten.

Es gibt Idioten mit Waffen und Nichtidioten mit Waffen. Idioten sollten keinen Umgang mit Waffen haben. Spricht für einen “Waffenschein”, äquivalent zum Autoführerschein.

> In Deutschland haben wir teure und langwierige Lehrgänge und Prüfungen vor das Autofahren gesetzt („Führerschein”), und trotzdem sind extrem viele Idioten und Unfähige mit Autos unterwegs.

Die Ausbildung ist zu sehr vorschriftenfixiert und nicht an der Realität. Und ein bisschen Fahrphysik kann auch nicht schaden.

> Oder anders gesagt: Je größer der Idiot und Waffennarr, desto eher wird er die Kosten und den Aufwand betreiben.

Bist du ein Informatik-Narr? Sorry, aber Waffennarr für Waffeninteressierte, Jäger und Sportschützen geht mir inzwischen auf den Zeiger.

> Außerdem hat das auch mit Kriminalität zu tun. Zuhälter, Hehler, Drogenhändler werden das viel eher tun als Leute mit harmlosen Berufen, weil sich das bei denen auch betriebswirtschaftlich rechnet.

Für die gibt es schon seit langem den illegalen Markt. Es ist die spezielle Eigenschaft von Kriminellen, sich nicht an Gesetze zu halten, auch nicht an Waffengesetze. Das ist ein deutscher Trugschluss.

> Und wenn man sich anschaut, welche Typen in Berlin oder München mit den extra-teuren Schlitten rumfahren, dann ist für die so ein Lehrgang finanziell gar nichts.

Die dürften aber an der Zuverlässigkeitisprüfung (Vorstrafenfreiheit) scheitern. Um eine Auto zuzulassen darf man vorbestraft sein, für den legalen Waffenbesitz (und -erwerb) nicht.

> Außerdem kostet eine Angeber-Knarre auch 1.000 Euro aufwärts, nach oben viel Raum. Ist also eh ein finanzieller Aufwand, und Munition zum Üben ist auch nicht billig. Da kommt’s auf den Lehrgang dann auch nicht an.

Das ist zwar richtig, hat aber mit dem Legalbesitz nichts zu tun. Und Spotwaffen sind oft noch teurer und das ohne Verzierungen.

> Der mit Abstand beste Pistolenschütze in der Kompanie, in der ich war, Zeit- und Berufssoldaten mit eingerechnet, war damals übrigens ein Zuhälter aus Köln im Grundwehrdienst. Der hatte viel Übung im Schießen, immer ein paar Tausend D-Mark gebündelt in der Hosentasche und ist jeden Abend in seinen Laden nach Köln gefahren, um zu sehen, ob da alles ordentlich läuft. Dank mal drüber nach.

Das sagt vor allem, dass Zeit und Übung den Schützen macht. Und da auch damals Zuhälterei verboten war und eine Vorstrafenfreiheit des Zuhältern nicht zu erwarten war, hat auch das wenig bis gar nichts mit dem Legalbesitz von Waffen zu tun. Ich kann verstehen, dass solche Typen nun nicht gerade die beste Werbung für mehr Waffen in Privatbesitz sind, aber es zeigt die Verquickung von illegalem und legalem Waffenbesitz in den Köpfen. Die gilt es zuerst aufzubrechen.

> Denn durch den freien Waffenbesitz passieren weitaus mehr Todesfälle (Unfälle, Beziehungsmorde, Irrtümer,…) als Amokläufe verhindert werden.

Also, Unfälle, ok, wenn man gradlinig skaliert. Wobei dies vor allem für eine gute Ausbildung vor dem Waffenbesitz spricht und nicht gegen den Waffenbesitz generell.
Beziehungs-“Morde” sind nach Ansicht von Kriminologen nicht zu verhindern und geschehen vor allem aus emotionalen Ausnahmezuständen heraus. Aber auch da gilt: Eine Schusswaffe ist ein Tatwerkzeug von vielen, in DE ist es der “stumpfe Gegenstand” und das Küchenmesser, in den Staaten etwas mehr die Schusswaffe. Die relative Anzahl der Taten wir sich kaum ändern, nur sich die Tatmittel verschieben. Wenn überhaupt.
Und zu den Irrtümern: Da habe ich ehrlich gesagt keine Zahlen im Netz gefunden. Anscheinend wird dort enorm übertrieben, wie so oft bei diesem Thema.

> Selbst wenn Waffenbesitz mal irgendwo einen Amoklauf oder Raubüberfall verhindert hätte, ist die Gesamtbilanz trotzdem enorm negativ.

Da kenne ich nur andere Behauptungen, die sich vor allem aus Kriminalitätsdaten speisen. Vor allem, weil eine hohe Waffendichte in der Bevölkerung mit niedriger Kriminalität einhergeht. Nicht nur in den USA, auch in Europa.

> Erinnert mich irgendwie an die Leute, die sich so gegen die Anschnallpflicht im Auto gewehrt haben und dann irgendwelche Grenzfälle herbeigezerrt haben, in denen angeblich jemand im Auto verbrannt ist, weil man vermutete, dass er nicht schnell genug herauskam.

Eigentlich sind diese Grenzwertgeschichten eher Spezialität von Waffengegnern. Und dass Waffen kriminalitätssenkend wirken zeigt praktisch jede Kriminalitätsstatistik.

> Es ist immer kritisch, wenn Leute so hypothetische Grenzfälle in einer „Was wäre wenn”-Unterstellung als repräsentativ verkaufen wollen.

Der Kreis schließ sich: Was würde passieren, wenn in einem Kino ein Amokläufer um sich schießt und einige im Puplikum bewaffnet sind und zurückschießen?

> Es mag ja auch sein, dass sich Amokläufer zuerst waffenfreie Zonen aussuchen. Das heißt aber nicht, dass sie von ihrer Absicht ganz absehen würden, wenn es überall Waffen gäbe. Dann hätten sie halt diese Priorität nicht mehr.

Es würde auf jeden Fall die Opferzahlen senken und so machen Fall (von School-Shootings) verhindern. Wobei bei letzteren immer noch nicht klar ist, warum diese Taten begangen werden. Vielleicht will man das auch gar nicht wissen (weil es unangenehme Wahrheiten an den Tag bringen würde).

Kontroverse Grüße,

Euer Dirk


Hadmut
23.2.2015 19:08
Kommentarlink

@Dirk S.: Fasse Deine Kommentare kürzer!


Christian
23.2.2015 13:03
Kommentarlink

Es gibt aber auch dies: Laut einer Umfrage von 86 Studenten in den USA würden 1 Drittel von ihnen eine Frau vergewaltigen, wenn Sie damit ungestraft und -gesehen davon kämen. Shades of Grey Fantasien? Ausdruck von sozialem Druck am Campus? Tatsächliche Gewaltneigung und Bestätigung der Rape Culture? Oder wird hier am Feindbild “weisser Mann” gearbeitet? Kann mal leider nicht direkt aus dem Artikel erkennen – fand es aber interessant.
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2911493/Shocking-survey-finds-male-university-students-rape-woman-away-it.html
Ah – noch dies: Die Studie selber ist aus einem Journal “Violence and Gender” und an der Universität von Nord Dakota von einer Psychologin erstellt worden – also vielleicht doch Feinbild.
http://online.liebertpub.com/doi/pdf/10.1089/vio.2014.0022
LG
C


steffen
23.2.2015 15:00
Kommentarlink

Ein paar Ergänzungen zur Liste “gespannt, was zuerst passiert”:

* Studentin kriegt schlechte Note, kriegt die Panik, zieht die Knarre und hält sie dem Prof vors Gesicht. “Du gibst mir jetzt ein ‘A’, oder ich knall dich ab und sage einfach, daß du mich vergewaltigen wolltest”

* Podiumsdiskussion mit “kontroversem” Redner (“Wir sollten auch an die Rechte der Männer denken”) ist angekündigt. Radfem-Truppe sprengt die Veranstaltung nicht nur mit Trillerpfeifen und ausgelöstem Feueralarm, sondern geht richtig zur Sache, RAF-Style.


peter
23.2.2015 16:03
Kommentarlink

Küstennebel
23.2.2015 17:44
Kommentarlink

Was mir grad spontant so einfällt:

Das sind die USA und da herrscht eine Art Grundrecht auf Waffen. Das ist in dem Sinne zu verstehen, wie hierzulande das Grundgesetz meint

Jedoch ist Widerstand gegen eine zentralistische Regierung ohne Waffen soviel wert wie eine Karawane die am Kanzleramt vorbeizieht und faule Eier wirft.

Ist nun mal in den USA so und das kann man gut oder scheiße finden.

Was ich also meine, es ist ein US typischer Reflex überall zu jedem Ereigniss mehr Schusswaffen zu fordern und das auch aktiv zu fördern. Es entbehrt ja auch nicht einer gewissen Logik, wenn das tragende Argument ist, das Verbrecher IMMER gewaltbereit sind und warscheinlich bewaffnet sein werden, auch wenn das illegal ist. Die Entmachtung des Bürgers sei dann eine Auslieferung des Bürgers in die Hand der Verbrecher insofern soll die Bewaffnung des Bürgers eine Lösung darstellen.

Genau in diese Kerbe schlägt ja dann die Pro-Waffen-Lobby und es gibt haufenweise solche Gruppen. Irgendwann war mal etwas über eine Gruppe, die forderte das Mütter mit Babies/Kleinkindern bewaffnet sein müssen und es gab auf irgendwie eine kleine Gruppe, die Frauen ausbildete und das Vereinstechnisch organisierte und bewarb, find grad nur auf die Schnelle die Infos nicht.

Aber das kann man auch in anderem Kontext überall lesen. Schulmassaker? Lehrer + Schullehrer sollen bewaffnet werden.
Nachbarstreiterei? Nachbarschaft aufrüsten!
Latinos in der Gegend? Alle Nicht-Latinos bewaffnen!
Junkie-Ecke? Alle Nicht-Junkies in der Ecke bewaffnen!

Lachender dritter bei dem Konzept ist immer die NRA / Waffenlobby.

Würde daher nicht soviel drauf geben, wenn das für Frauen auch geforedert wird dort. Ist in den USA halt so.

Bei der Lockerheit mit der auch der Einsatz von Schusswaffen erlaubt ist heute, das eine subjektiv empfundene Bedrohungslage schon ausreicht um Waffeneinsatz zu begründen ist das allerdings schon bedenklich. Aber was nützen Waffen auch wenn man sie nicht einsetzen darf?

Was solls, wieso sollte es den Männern besser gehen als den Schwarzen in den USA?


Heinz
23.2.2015 18:07
Kommentarlink

> Kennt noch jemand den Film “Cherry 2000?? Ziemlich Prophetisch.

Ja, war bei SchleFaZ – Schlechteste Filme aller Zeiten:
http://www.tele5.de/a-z/schlefaz


Küstennebel
23.2.2015 20:21
Kommentarlink

Glückwunsch und Danke DirKS!

Endlich habe ich auch mal das Gefühl mich kurz fassen zu können! DANKE! 🙂


vortex
24.2.2015 7:25
Kommentarlink

@Dirk S

“…organisierten westlichen Staat mit einem Failed State.”

Wenn in einem Staat durch “zivile” Gewalt ähnlich viele Menschen zu Tode kommen wie man es in einem Bürgerkriegsgebiet erwartet, kann ich entweder die üblen Ecken der USA nennen oder die von mir Genannten. Es gibt meines Wissens kein Land das nicht halbwegs stabil ist und ein liberales Waffenrecht hat das in unmittelbarer Bürgerkriegsgefahr schwebt. Ich versuche nur ein faires Bild zu sehen und das kann ich nicht wenn ich unterschlage das “freie” Waffen auch gewichtige Faktoren in Elend und Vertreibung sind. Oder wenn ich Norwegen mit Kanada vergleiche? Damit klopfen sich die Pro-Waffen Leute nur gegenseitig auf die Schulter ohne der Realität Tribut zu zollen. Für ungeeignet halte ich die beiden Beispiele (Schwyzerle, Somalia ) bislang nicht. Denn sie machen so schön klar das es nicht um die Gesetze geht, sondern um den Willen der allerbreitesten(?) Bevölkerungsanteile, hervorgehend durch eine Kultur, ihre Waffen in der einen oder anderen Weise (nicht) einzusetzen.

“Also ich finde, wenn 2 Erwachsenen ihre Steitigkeiten durch ein stielechtes Duell beilegen wollen, dann sollten sie es”

Oh, abhalten kann man determinierte Leute von so etwas eh nicht und das soll nicht mein Problem sein. Mir geht es eher um Koksnasen die sich irgendwas einbilden und damit ein schönes Ventil für ihre Aggressionen haben. Und morgen liest man von einem erschossenem Typen weil er “meine Freundin zu lang’ angeglotzt hat”. Solche Schützen meinte ich mit “Idioten”.

“> Ich wünsche allen einen “Schusswaffenunfallfreien” Morgen

Du wirst in DE eher Lottomillionär oder durch einen Blitz erschlagen, als durch eine legal besessene Waffen zu Tode kommen.”

Dayum, lass’ nen Chummer doch mal ab und an einen halbwegs Themarelevanten Abgang machen. Aber gut, weil du’s bist Dirk S..

Ich wünsche allen einen Schusswaffenunfallfreien Morgen mit guten Stoßgebeten für einen anschließenden Lottogewinn. Weiterhin soll kein Blitz den Leib eines jeden Mannes, Weibes oder Kindes je berühren oder irgendwie geartet tangieren. Doch siehst du einen Esel, Obacht. Du sollst dich daran erinnern ihn zu umkreisen, drei Schritt, nicht zwo, sondern drei. Denn vielen Touristen und Bauern wurde ihr Odem von diesen vierbeinigen Biestern genommen. Auch vier Räder versprechen relative Verdammnis, denn der Teufel steckt nicht nur im Detail, sondern auch im Auto. Nicht verzagen soll dein Herz wenn deine Augen Murmeln erblicken, denn wenn du dies liest bist du alt genug um zu wissen das diese Murmeln nicht in die Nase gehören. Stehst du allerdings einem Viehtransporter, beladen mit einem Esel, in einer Gewitternacht gegenüber, während dir Bewaffnete schusswaffenunfallgefährdete Murmeln in die Nase schieben, so bist du zu bedauern, denn dann hilft dir auch dein Lottogewinn nicht mehr weiter.

Amen

( zum Ende ist mir die Tastatur etwas ausgerutscht, war nichts persönliches )


Dirk S
24.2.2015 12:44
Kommentarlink

@ Küstennebel

> Das sind die USA und da herrscht eine Art Grundrecht auf Waffen. Das ist in dem Sinne zu verstehen, wie hierzulande das Grundgesetz meint

Es herrscht nicht nur eine Art Grundrecht, es ist in den USA ein Grundrecht. Der 2te Verfassungszusatz.

> Jedoch ist Widerstand gegen eine zentralistische Regierung ohne Waffen soviel wert wie eine Karawane die am Kanzleramt vorbeizieht und faule Eier wirft.

Die USA sind förderal organisiert. Und der US-Bund hat in den Staaten weniger zu melden als der DE-Bund in DE. Den US-Bund kann man eher mit der EU-Kommission vergleichen. Auch in der Beliebtheit.

> Was ich also meine, es ist ein US typischer Reflex überall zu jedem Ereigniss mehr Schusswaffen zu fordern und das auch aktiv zu fördern.

Das ist falsch. Die Menschen dort wollen sich nur nicht ihre Rechte nehmen lassen, anders als Deutsche. Und bestimmt Gewalt kann man nur mit Gewalt bekämpfen. Du wirst keinen Terroristen / Amokläufer / Schoolshooter durch Dichtquatschen von seiner Tat abbringen.

> Es entbehrt ja auch nicht einer gewissen Logik, wenn das tragende Argument ist, das Verbrecher IMMER gewaltbereit sind und warscheinlich bewaffnet sein werden, auch wenn das illegal ist. Die Entmachtung des Bürgers sei dann eine Auslieferung des Bürgers in die Hand der Verbrecher insofern soll die Bewaffnung des Bürgers eine Lösung darstellen.

Nein und das ist auch nicht die Argumentation. Die Argumentation ist, dass sich ein Bürger nicht von einem Kriminellen bedrohen lassen muss. Recht muss Unrecht nicht weichen.

> Genau in diese Kerbe schlägt ja dann die Pro-Waffen-Lobby und es gibt haufenweise solche Gruppen.

In den USA braucht man keine Pro-Waffen-Lobby. Die (weiße) Bevölkerung ist dort in der Mehrheit Pro-Waffen. Was es gibt ist eine Anti-Waffen-Lobby.

> Irgendwann war mal etwas über eine Gruppe, die forderte das Mütter mit Babies/Kleinkindern bewaffnet sein müssen und es gab auf irgendwie eine kleine Gruppe, die Frauen ausbildete und das Vereinstechnisch organisierte und bewarb, find grad nur auf die Schnelle die Infos nicht.

Es gibt viele Gruppen und auch einige, die für Europäer unverständlich sind. Da die aber nicht mehrheitsfähig sind, verschwinden die auch ganz schnell wieder von der Bildfläche. Hysterisches Geschreie wird in den USA als das gesehen, was es ist: Hysterisches Geschreie.

> Aber das kann man auch in anderem Kontext überall lesen. Schulmassaker? Lehrer + Schullehrer sollen bewaffnet werden.

Solange es nichts besseres gibt, ist das die unangenehme Konsequenz. Was wäre die Alternative?

> Nachbarstreiterei? Nachbarschaft aufrüsten!

Da wird auch in den Staaten der Anwalt bevorzugt. Sich gegenseitig wengen Nachbarschaftstreitigkeiten erschießen tun vor allem Schwarze und Latinos in ihren Gangster-Ghettos. Bevorzugt mit illegelen Waffen.

> Latinos in der Gegend? Alle Nicht-Latinos bewaffnen!
> Junkie-Ecke? Alle Nicht-Junkies in der Ecke bewaffnen!

Wegziehen. Was die meisten auch tun.

> Lachender dritter bei dem Konzept ist immer die NRA / Waffenlobby.

Informir dich mal, was die NRA ist und wie deren Positionen im geschichtlich / politischen Kontext der USA zu sehen sind.

> Würde daher nicht soviel drauf geben, wenn das für Frauen auch geforedert wird dort. Ist in den USA halt so.

In den USA weiß man eben, dass es dauert, bis die Polizei da ist. In einigen Landgemeinden auch gerne mal ein paar Stunden. Und wenn du dir nicht selbst helfen kannst, bist du schnell tot oder vergewaltigt. Nur weil es viele vorgetäuschte Fälle gibt, gibt es dennoch Vergewaltigungen.

> Bei der Lockerheit mit der auch der Einsatz von Schusswaffen erlaubt ist heute, das eine subjektiv empfundene Bedrohungslage schon ausreicht um Waffeneinsatz zu begründen ist das allerdings schon bedenklich.

Betritt kein Grundstück unaufgefordert, sei freundlich und bedrohe niemanden, schon hast du keine Probleme. Eigentlich langt es, sich ordentlich zu benehmen.

> Aber was nützen Waffen auch wenn man sie nicht einsetzen darf?

Waffen schrecken Kriminelle ab. Nur durch ihre Existenz. Das zeigen viele Kriminalstatistiken. Und viele Waffen sind auch Kunstwerke, die man sich über den Kamin hängen kann. Ungeladen selbstverständlich.

> Was solls, wieso sollte es den Männern besser gehen als den Schwarzen in den USA?

Wie geht es denn den Schwarzen in den USA? Vielen von denen geht es gut, sie leben und arbeiten friedlich und in Wohlstand mit ihren weißen, latino, asiatischen usw. Kollegen und Nachbarn zusammen. Schicken ihre Kinder auf die gleichen Schulen, Universitäten usw. Was du wohl in deinem inneren Auge siehst, sind die Kriminellen, die herumjammern, aber nichts für ihre eigene Zukunft tun. Das ist das Bild, das deutsche Medien von Schwarzen in den USA transportieren. Und das ist falsch.

> Endlich habe ich auch mal das Gefühl mich kurz fassen zu können! DANKE! 🙂

Bitte schön. Freue mich Gutes getan zu haben.

Korregierende Grüße,

Euer Dirk


Dirk S
24.2.2015 13:13
Kommentarlink

@ vortex

> Wenn in einem Staat durch “zivile” Gewalt ähnlich viele Menschen zu Tode kommen wie man es in einem Bürgerkriegsgebiet erwartet, kann ich entweder die üblen Ecken der USA nennen oder die von mir Genannten.

Ich glaube nicht, dass in der Schweiz so viele Menschen durch Schusswaffen umkommen, auch nicht auf die Bevölkerung bezogen. Der Schweizer stirbt üblicherweise in hohem Alter durch Zivilisationskrankheiten, der Somali verhungert oder verreckt an einer AK-Kugel eines Warlords. Wenn du vergleichen willst, dann passen tatsächlich zu Somalia die übelsten Gangster-Ghettos der USA. Denn in beiden gelten keine staatlichen Gesetze.

> Es gibt meines Wissens kein Land das nicht halbwegs stabil ist und ein liberales Waffenrecht hat das in unmittelbarer Bürgerkriegsgefahr schwebt.

Ein (halbwegs) stabiles Land ist im allgemeinen weit vom Bürgerkrieg entfernt. Da hat das Waffenrecht wenig Einfluss drauf.

> Ich versuche nur ein faires Bild zu sehen und das kann ich nicht wenn ich unterschlage das “freie” Waffen auch gewichtige Faktoren in Elend und Vertreibung sind.

Also sagen wir es mal andersrum: Für Elend, Vertreibung und Völkermord sind staatliche Waffen zuständig (Ruanda mal als Ausnahme).

> Oder wenn ich Norwegen mit Kanada vergleiche?

Die sind vergleichbar.

> Damit klopfen sich die Pro-Waffen Leute nur gegenseitig auf die Schulter ohne der Realität Tribut zu zollen.

Die Realität ist folgende: Waffen in der Hand gesetzestreuer Bürger – kein Problem (allenfalls für Kriminelle). Waffen in der Hand von Kriminellen – viele Probleme. Waffen in der Hand von Staaten – die Voraussetzung für Kriege.
Auch wenn es Hoplophobikern nicht gefällt: Die Statistiken sagen ganz klar aus, dass es bei den Waffenbesitzern 2 Problemgruppen gibt: Kriminelle (mit illegalen Waffen) und Staaten. Gesetzestreue Bürger stellen hingegen kein Problem da. Sollte wahrhaft zu denken geben.

> Für ungeeignet halte ich die beiden Beispiele (Schwyzerle, Somalia ) bislang nicht.

Ich schon und hab auch dargelegt, warum.

> Denn sie machen so schön klar das es nicht um die Gesetze geht, sondern um den Willen der allerbreitesten(?) Bevölkerungsanteile, hervorgehend durch eine Kultur, ihre Waffen in der einen oder anderen Weise (nicht) einzusetzen.

Das Problem ist: Es geht um Gesetze. Denn wenn man von legalem Besitz spricht, dann setzt es ein regelndes Gesetz voraus. In Ländern wie Somalia gibt es aber keine Gesetze in unserem Sinne – da mach jeder, was er will und durchsetzen kann. Und da ist eine AK hilfreich, um nicht zu sagen, Voraussetzung.

> Mir geht es eher um Koksnasen die sich irgendwas einbilden und damit ein schönes Ventil für ihre Aggressionen haben.

Die würden nicht mal die elementarsten Bedingungen für ein Duell erfüllen, da sie durch den Drogeneinfluss nicht in in der Lage wären, ihren Willen rechtswirksam zu bekunden. Wenn Duelle legalisiert werden würden, würden wir in DE natürlich ein Duell-Gesetz und eine Duell-Durchführungs-Behörde erhalten. Denn gerade dort muss Ordnung nun mal sein.

> Und morgen liest man von einem erschossenem Typen weil er “meine Freundin zu lang’ angeglotzt hat”.

Das kannst du heute leicht ohne Duell haben. Nennt sich illegaler Waffenbesitz und ist weiter verbreitet als angenommen.

> Solche Schützen meinte ich mit “Idioten”.

Es ist der Sinn eines ordentlichen Waffengesetzes, solche Idioten vom legalen Waffenbesitz fernzuhalten, ohne die verantwortungsbewussten Waffenbesitzer allzusehr einzuschränken. Und das macht das deutsche Waffengesetz nicht (mehr).

Verantwortungsbewusste Grüße,

Euer Dirk


irgendeiner
24.2.2015 16:04
Kommentarlink

@Ralf

Die Amis kommen durchaus auf so einfache Ideen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Women%27s_colleges_in_the_United_States
http://en.wikipedia.org/wiki/Men%27s_colleges_in_the_United_States

Einen kleinen Haken gibt es aber dabei: Bei den Men’s Colleges steht:
Men’s colleges in the United States are primarily undergraduate, bachelor’s degree-granting single-sex institutions that admit men exclusively.

Bei den Women’s Colleges scheint es diese Einschränkung nicht zu geben.


vortex
24.2.2015 20:42
Kommentarlink

@Dirk S.

“Der Schweizer stirbt üblicherweise in hohem Alter durch Zivilisationskrankheiten, der Somali verhungert oder verreckt an einer AK-Kugel eines Warlords.”

Und eben auf dieses Yin-Yan Verhältniss wollte ich die ganze Zeit hinaus. Pro und Contra. Außerdem stört mich das immer so getan wird als ob die Bürgerkriegssituation in Somalia einfach aus heiterem Himmel gefallen sei, oder es gottgegeben ist das die Schweiz schön ruhig und sicher ist. Nein, es sind die kulturellen Werte die den Weg in die Zukunft bestimmen. Ich vergleiche zwei Gruppen die sich entschieden haben wie sie mit Gewalt umgehen. Die Somalis könnten auch ein Paradies genießen und die Schweizer könnten dafür bekannt sein Anrainer zu entführen um Lösegeld zu erpressen. Aber sie haben sich entschieden.

“Die würden nicht mal die elementarsten Bedingungen für ein Duell erfüllen”
“Das kannst du heute leicht ohne Duell haben. Nennt sich illegaler Waffenbesitz und ist weiter verbreitet als angenommen.”

Darauf wollte ich doch hinaus. Aber eine Einseitigkeit des Duellwunsches würde so manchen nicht abhalten.

Hoplophobiker? Ich bin ein Waffennarr. Armbrust, Bogen, Schwert und Hellebarde sind, oder waren mal in meinem Besitz. Auch Rüstungsteile ( für’s Training ) kann ich mein Eigen nennen. Im Grunde bin ich eher ein Hoplit als Hoplophobiker.

“Es ist der Sinn eines ordentlichen Waffengesetzes, solche Idioten vom legalen Waffenbesitz fernzuhalten, ohne die verantwortungsbewussten Waffenbesitzer allzusehr einzuschränken. Und das macht das deutsche Waffengesetz nicht (mehr).”

Zustimmung.

Good night, good fight


Küstennebel
24.2.2015 20:58
Kommentarlink

Bei Ihnen würde ich gerne mal einen Nerd-Check machen 😀 So punktuelle Antworthierarchien hab ich selten gesehen – vor allem auch mit erheblichem Ansatz die Kontexte und Zusammenhänge zu ignorieren 😀 Ohne das kritisch oder negativ zu meinen!

Betritt kein Grundstück unaufgefordert, sei freundlich und bedrohe niemanden, schon hast du keine Probleme. Eigentlich langt es, sich ordentlich zu benehmen.

Sicher, solange man kein Armer und oder Schwarzer ist … Oder wie Beitrag von Hadmut eben bemerkte: Man darf halt nicht Mann sein, wenn Feminismus geförderte Hexenjagd bewaffnet wird.

Nur ein Toter Mann ist ein guter Mann! – Jubelten die Amazonen im feministischen Kalifat und richteten 100 potentielle Vergewaltiger hin. Dazu noch ein Zitat von Rüdiger Hoffmann aus etwas anderem Zusammenhang:

Er hat ja noch nix gemacht, aber er könnte doch jederzeit die Kontrolle über sich verlieren und seine instinkte und animalischen Triebe sich durchsetzen!

MFG


Küstennebel
24.2.2015 21:02
Kommentarlink

Zitatquelle
Schade das er nicht mehr so witzig is …

Rüdiger Hoffmann – Der Ausländerfreund


Dirk S.
25.2.2015 8:59
Kommentarlink

@ vortex

Sorry, da habe ich einiges in den falschen Hals bekommen. Nun ist mir klar, was du meintest und es leuchtet mir ein und ich kann unter dieser Prämisse durchaus zustimmen. Und das mit den Hoplophobikern war nicht auf dich bezogen, sondern allgemein zu dieser Gruppe. Vielleicht sollte ich mit Leezeilen großzügiger sein, ohne die die Zeilenmenge unseres Gastgebers überzustapazieren. 😉

Zeilenfreie Grüße,

Euer Dirk


yasar
25.2.2015 17:32
Kommentarlink

@Dirk.S

Die Schweizer brauchen keine Geiseln aus den Nachbarländern zu entführen und Lösegeld zu erpressen, Die Leute bringen ja Ihr Geld dort freiwillig hin.

Ohne das Asyl für fremdes Geld wäre die Schweiz vermutlich auch nur ein ärmeres Alpenland.


vortex
25.2.2015 22:10
Kommentarlink

@yasar

Leg das Argument vor meiner Haustür ab!

“Ohne das Asyl für fremdes Geld wäre die Schweiz vermutlich auch nur ein ärmeres Alpenland.”

Ärmer als jetzt, aber immer noch reicher als Deutschland.

@Dirk S.

Ich hatte auch das Gefühl das wir an einander vorbei geredet haben.

Freie Waffen für freie Bürger 😉


Michael
1.3.2015 3:56
Kommentarlink

Die Schweiz ist ein Exportland und will endlich aus Waffendiskusionen ausgelassen werden. Bei politischer Organisation oder betreffend Lawinenverbauungen werden wir auch nie gefragt. Hrmpf.


Dirk S
2.3.2015 10:11
Kommentarlink

@ Michael

> Die Schweiz ist ein Exportland

Yupp. Vor allem von Steuerdaten-CDs. 😉

> und will endlich aus Waffendiskusionen ausgelassen werden.

Keine Chance. Den Deutschen zu nahe, als dass ihr nicht als gutes Beispiel verwendet werden könntet.

> Bei politischer Organisation

Ihr habt Demokratie mit Volksabstimmungen. Das will im Resteuropa nun wirklich keine andere Regierung. Also fragt euch keiner.

> oder betreffend Lawinenverbauungen

Lawinen werden in DE verboten und schon ist das Problem gelöst. 😉

Verbotsfreie Grüße,

Euer Dirk


[…] als große Gefahr belegt werden kann – was macht das mit der Atmosphäre auf dem Campus? https://www.danisch.de/blog/2015/02/20/halali-manner-abknallen-weil-die-matratze-nicht-mehr-reicht/ Wenn dort gleichzeitig andere, d.h. vom Zeitgeist abweichende Meinungen zu äußern als […]