Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Promoviert mit Note 1,0

Hadmut
11.2.2015 21:15

Weil’s gerade ein Kommentar eingeworfen hat: Sieht aus, als würde die Strategie der Politik, das breite Volk mit Gewalt zu akademisieren und durch Witz-Promotionen zu donnern, langsam auf die Schnauze fällt.

Mein Mitleid mit Promovierten hält sich in Grenzen.

Nachtrag: Sie sagt:

Habe ich schon erwähnt, dass ich seit drei Jahren, seit dem Ende des Stipendiums, kein festes Gehalt beziehe?

Sie hätte eher erwähnen sollen, dass sie mit diesen Fächern überhaupt noch nie etwas verdient – im Sinne von erarbeitet – hat und dies voraussichtlich auch nie tun wird. Leute, dazu abgerichtet, ihr Leben lang von anderen durchgefüttert zu werden. Hauptsache, die Frauenquote an den Universitäten und bei den Doktoranden gehoben. Tolle Politik. Ohne Feminismus und Quote hätte sie vielleicht einen nicht-akademischen Beruf erlernt, von dem sie aber leben könnte. So wird ihr nur dreierlei übrigbleiben: Hartz IV, Gender Studies-Professorin oder sich heiraten und versorgen lassen. Tolle Sache.

64 Kommentare (RSS-Feed)

Gerd
11.2.2015 21:40
Kommentarlink

Sie hat Kultur und Geschichte studiert.

Und Dr. hartz. kapiert nicht, warum sie keinen Job kriegt.


Hadmut
11.2.2015 21:46
Kommentarlink

> Sie hat Kultur und Geschichte studiert.

Halt so ein typisches Frauenstudium ohne jeden Nutzen, mit dem man die Uni-Frauenquote hebt.


Klaus
11.2.2015 21:51
Kommentarlink

Tja da kann man eigentlich nicht Mitleid haben.

Gut ist der hier:

Ich habe meine Promotion mit der Note 1,0 abgeschlossen, doch finde ich keinen Job außerhalb des kleinen Forschungsgebiets, das ich studiert habe.

Also eine extreme Spezialisierung hat eben auch Nachteile.
Eben die, dass die Kenntnisse ausserhalb “des kleinen Forschungsgebiets” nicht vorhanden sind.

Sehr überheblich finde ich:
“Kinder von Expatriates versucht zu sozialisieren, in PR-Agenturen meine Seele verkauft und beim Fundraising für NGOs wieder gereinigt. ”

Zu sozialisieren, Seele verkauft und wieder gereinigt. Das klingt so nach Opfer Abo, so hochnäßig, die würde ich in meinem Unternehmen auch nicht anstellen.

cu


Hadmut
11.2.2015 21:59
Kommentarlink

> doch finde ich keinen Job außerhalb des kleinen Forschungsgebiets, das ich studiert habe.

offenbar ja auch nicht innerhalb.

kleines Forschungsgebiet = kleines Wissensgebiet.

> Das klingt so nach Opfer Abo, so hochnäßig, die würde ich in meinem Unternehmen auch nicht anstellen.

Klar. Wenn die mit so einem Gender-und-Sozio-Anspruch da auftritt, kann ich mir lebhaft vorstellen, dass die keiner haben will.


aga80
11.2.2015 21:57
Kommentarlink

… ja mei schickt die Dame in einen Pflegeberuf … die werden händeringend gesucht, ok die sind extrem belastend, verantwortungsvoll und alles andere als lustig, aber man verdient offenbar sein Geld.

… mfg jemand der selber in einem medizinischen Beruf tätig ist.


Leonard
11.2.2015 22:18
Kommentarlink

Eine derart geballte Ladung von Selbstmitleid habe ich bisher noch nicht gelesen. Beeindruckend, wenn auch im negativen Sinne.


Hadmut
11.2.2015 22:24
Kommentarlink

> Eine derart geballte Ladung von Selbstmitleid habe ich bisher noch nicht gelesen. Beeindruckend, wenn auch im negativen Sinne.

Naja, das wird ja auch mehrere Semester lang gelehrt, trainiert, geübt. Nennt sich Gender Studies und ist bei allen Geisteswissenschaften mit drin.


Joe
11.2.2015 22:25
Kommentarlink

Note 1,0

Bin ja kein Akademiker, deswegen frage ich: Ist sowas eigentlich echt oder erkennt man an der Komma Null, daß da schon “nachgeholfen” wurde?


Hadmut
11.2.2015 22:49
Kommentarlink

@Joe

> Bin ja kein Akademiker, deswegen frage ich: Ist sowas eigentlich echt oder erkennt man an der Komma Null, daß da schon “nachgeholfen” wurde?

Kommt auf Prüfung und Fakultät an.

Bei einer Diplom- oder Masternote in MINT-Fächern wäre es schon verdächtig.

Bei Promotionen gibt es aber an manchen Fakultäten totale Inflation, da gilt alles unter 1,0 schon als Beleidigung.


Stefan S
11.2.2015 22:28
Kommentarlink

Mir sind da ein paar Sachen unklar. Die Frau behauptet, Einkünfte von knapp 400 EUR zu haben, davon 150 EUR Krankenkasse selber zu zahlen und halt bei wechselnden Bekannten/Verwandten zu übernachten. Wieso beantragt sie kein Hartz? Dann hätte sie schon mal ca. 150 im Monat mehr auf der Hand (+die Option eine eigene Wohnung/WG-Zimmer bezahlt zu bekommen) und könnte sich vielleicht täglich ein warmes Essen leisten und auch die Busfahrkarte vom Vorstellungsgespräch nach Hause.

Wenn sie in der Vergangenheit so umfangreiche Erfahrungen in Marketing/PR, Fundraising etc. gemacht hat, wieso versucht sie nicht, so etwas auf freiberuflicher Basis zu machen, um wenigstens Geld zum Leben reinzubekommen? Oder irgendwelche Aushilfsjobs, wo man pünktlich und nüchtern und ohne Cannabis-Logo auf dem T-Shirt erscheinen muß, um den Job zu bekommen? Ist doch alles besser, als von 250 Geld zu leben.


Emil
11.2.2015 22:32
Kommentarlink

Hier ist ein Artikel über ihre Zeit als Stipendiatin:

Antike Lehren für die Wirtschaftskrise
Universitätsstipendiatin Stefanie Schmidt erforscht, wie eigenständig Ägypten unter der Herrschaft Roms war.
https://www.uni-marburg.de/aktuelles/unijournal/35/3531.pdf

Mit so einem Studiengebiet kann man praktisch nur an der Uni bleiben und da sind die entsprechenden Stellen dünn gesät. Vielleicht hätte sie besser einen auf Gender gemacht, da hätte sie jetzt einen gutdotierten Job und müsste nichts mehr arbeiten.


Leonard
11.2.2015 22:36
Kommentarlink

Wahrscheinlich handelt es sich um dieses, nunmehr offenbar abgeschlossene Dissertationsvorhaben:

http://www.tzm-marburg.de/gsw/web.cfm?schluessel=496

Zitat:
Arbeitstitel “Städtische Wirtschaftspolitik im römischen Ägypten”
Schlagwörter Wirtschaft; Stadt; Ägypten; römische Kaiserzeit; Rom
Projektskizze Angestrebt werden eine Darstellung der Wirtschaftslage “städtischer” Gemeinwesen im 3. Jh. in Ägypten und die Eruierung der Frage nach deren Fähigkeit zur eigenständigen Gestaltung ihres Haushaltes unter römischer Herrschaft. Das Dissertationsvorhaben soll vor allem zeigen, auf welche Ressourcen die Gemeinwesen Ägyptens neben den liturgischen Kontributionen zurückgreifen konnten und welche Freiräume sie bei der Gestaltung ihrer Ausgabenpolitik hatten. Die Darlegung der Dimension städtischer Finanzkraft soll grundlegende Richtwerte für die Frage nach der sogenannten reichsweiten Wirtschaftskrise des 3. Jh. n. Chr. erbringen; ein Begriff, der vor allem in jüngster Zeit in der althistorischen Forschung verstärkt Revision erfährt. So zeigen gerade Gemeinwesen wie Hermopolis oder Oxyrhynchos, dass noch in den 260er Jahren so viele finanzielle Ressourcen vorhanden gewesen sein mussten, dass Bautätigkeiten vorgenommen werden konnten, die eher auf eine Wohlsituiertheit als auf eine Krise hindeuten. Das Promotionsvorhaben soll einen Beitrag leisten, antike Wirtschaftspolitik aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten: Die Stadt erscheint nicht als ausführendes Organ einer Subhierarchie, sondern soll als agierendes Wirtschaftssubjekt verstanden werden, das idealiter in der Lage ist, Einnahmen zu erwirtschaften, um ihre Ausgaben zu bestreiten.

Fach Alte Geschichte
Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften
Betreuer Prof. Dr. Hans-Joachim Drexhage, Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Kai Ruffing, Philipps-Universität Marburg

Wer in der Forschung arbeiten will und kann, oder wer Erwerbsarbeit nicht nötig hat, der mag sich mit solchen Themen befassen, wer nicht, sollte von Anfang an ein Thema wählen, das im Beschäftigungssystem auf ein gewisses Interesse rechnen kann. Dieses Disserationsthema dürfte Personalverantwortliche m. E. zu der Einschätzung führen, die Dame sei vielleicht intellektuell gut oder zumindest fleißig, aber leider sehr weltfremd und deshalb hier und heute kaum einsetzbar. Und da an alternativen Angeboten kein Mangel bestehen dürfte, ergibt sich zwanglos das von der Dame heftig beklagte Ergebnis.


Hadmut
11.2.2015 22:45
Kommentarlink

@Leonard:

> Arbeitstitel “Städtische Wirtschaftspolitik im römischen Ägypten”

Is ja geil. Ein Brüllerthema. Solche Leute werden doch gesucht wie verrückt. Hinter denen jagen doch die Headhunter her wie blöde.

> So zeigen gerade Gemeinwesen wie Hermopolis oder Oxyrhynchos, dass noch in den 260er Jahren

Ja, die 260er, das war ne wilde Zeit. Wer würde sich nicht daran zurückerinnern. 😀

Kann ich gar nicht verstehen, dass die so Probleme hat, eine Stelle zu finden. Wer würde das nicht dringend brauchen?


Emil
11.2.2015 22:42
Kommentarlink

Das hier hatte ich ganz vergessen:

Dennoch schloss sie die Ausbildung ab, um danach von 2001 an in Marburg Alte Geschichte und Amerikanistik zu studieren.

“Denn bereits im April 2008 bekam ich eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Archäologischen Institut
(DAI) in München, und zwar an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik“, führt die Nachwuchswissenschaftlerin aus, „und im Sommer desselben Jahres erhielt ich auch noch das Stipendium der Uni Marburg.“

Marburg, Marburg, … da war doch was!

https://www.danisch.de/blog/2015/02/11/gender-sucht-hirn/

Müsste doch ein Klacks für sie sein, den Job zu bekommen.


m3b
11.2.2015 22:45
Kommentarlink

Im bösen Osten wäre das nicht passiert, da gab’s die Berufslenkung. Sogar die hätten bemerkt, dass nur eine begrenzte Anzahl Kulturgeschichtler sinnvoll verwendbar sind. Schade um das Geld, dass dieses Studium gekostet hat und die vergeudete Lebenszeit.


Emil
11.2.2015 23:08
Kommentarlink

@Joe
Mit 1,0 ist wohl einfach die Promotions-Note “magna cum laude” (sehr gut) gemeint. Da gibt es nur ganze Notenstufen ohne Nachkommastellen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Promotion_%28Doktor%29#Deutschland

Im den Leserkommentaren zum taz-Artikel wurde dazu auf folgenden Artikel hingewiesen:

Noteninflation bei Doktortiteln
Summa cum Leichtigkeit

Welche Note eine Dissertation bekommt, hängt oft von der Uni ab. An manchen bekommen 70 Prozent die Bestnote „summa cum laude“, an anderen sind es 2 Prozent.
http://www.taz.de/!106769/


Flash
11.2.2015 23:20
Kommentarlink

Betreffs des ehrwürdigen Studienfachs der Dame sollte man ruhig noch etwas weiter gehen. Man sollte Klartext reden.

Diese Thematik läßt sich allerbestenfalls als Hobby eines Privatgelehrten betreiben, denn: der gesamtgesellschaftliche Nutzen konvergiert nicht gegen Null – er IST tatsächlich null. Ja, nochmal: Nutzen dieser Forschungsarbeit für x-beliebige Personen = nix, nada, null.

Das sollte diese Dame zuerst mal einsehen. Es ist noch nicht einmalmakademische Selbstbefriedigung, nichtmal das. Der produzierte Text wird von niemandem gelesen, auch nicht vom Doktorvater – selbst der hat Besseres zu tun!

Dem gegenüber stehen aber jetzt die horrenden gesamtgesellschaftlichen Aufwendungen für die Uni-Finanzierung, für x Personalstellen nach TvÖD, für die Versorgung der Studenten, für Bücher, Verbrauchsmaterial und und und. Das zahlt komplett der Steuerzahler!! Komplett!! Ohne Gegenleistung, in ihrem ganzen Leben kommt da nichts mehr zurück!!

Im Gegenteil: sie geht sogar der Demografie verloren, weil sie durch das Studium und nachfolgende Armut zwar dünkelhaft, aber Ehe-untauglich, arrogant und selbstmitleidig geworden ist, ergo keinen Partner findet (ja, da muß wohl die Männerwelt dran schuld sein?!?) und schlußendlich auch nie Kinder haben wird.

Hätte sie niemals Abi gemacht und stattdessen von 18 – 28 vier Kinder geboren und aufgezogen, wäre ihr gesamtgesellschaftlicher Beitrag immens groß gewesen. Ihre ganze Intelligenz hätte sie in tüchtige Bürger investieren können, aber nein…

Und so läuft es ja leider mit ca. 50% der studierten Weiber: keinen Nutzen bringen, arrogant und zu fein für einen Mann, keine Kinder und rumheulen. Durchs Studium für die wahren Herausforderungen des Lebens endgültig und irreversibel versaut. Mit stetig wachsender Tendenz. Good night, Germany….


Hadmut
11.2.2015 23:27
Kommentarlink

@Flash:

Deshalb aber wird ja auch das Prüfungsrecht feministisch sabotiert, damit die auch ohne jegliche wissenschaftliche Anforderungen durchpromovieren können.


Ferabq
11.2.2015 23:33
Kommentarlink

Sie ist nicht ganz verloren. Sie hat eine abgeschlossene Berufsausbildung als Bürokauffrau. Wenn sie sich da vielleicht noch mal nachqualifiziert und ihr Dödelstudium verschweigt, kann sie mit ein bisschen Glück irgendwo noch einen Job ergattern und bekommt vielleicht sogar noch einen Mann ab. Dazu muss aber erst mal wieder die Einstellung readjustiert werden.

Schreib dich nicht, lern arbeiten.


basti
12.2.2015 0:07
Kommentarlink

“Geschichte…”

Lügengeschichten 🙂

Reine Ideologie in Deutschland.

Halte ein Referat über die Tyler-Kent-Affäre und morgen bist du exmatrikuliert obwohl die Beweise öffentlich einsehbar sind.

Obwohl man gegen kein Gesetz dabei verstösst. Hier geht es nämlich nicht um Verbrechen an Juden, sondern um “ein” Verbrechen von Juden. Ganz wichtig.

Der Artikel in der Wiki ist natürlich noch pc.

CDU Hohmann hat auch gegen kein Gesetz verstossen trotzdem wurde er aus der CDU geworfen.

Ich war bei der Rede dabei. Das ist gleich um die Ecke, Marburg ist auch nicht soweit weg.

Als er vor allen Leute aus Hendry Ford ” Der internationale Jude” zitiert hat wusste ich gleich das seine Karriere vorbei ist 🙂

Die anderen haben das gar nicht gerafft, ich hab nur gegrinst. Ist schon lange her.

Das Verfahren wegen Volksverhetzung wurde eingestellt, er wurde trotzdem wegen “Antisemitismus” aus der Partei geworfen, seinen Sitz hat er dann als parteiloser.

Interessant ist dann auch die Wahl des Unwort des Jahres: Tätervolk.

Es wurde vorher 1000 Mal gegen uns verwendet, aber fllt es einmal! im Konjunktiv in Zusammenhang mit “denen” ist es natürlich gleich das Unwort des Jahrhunderts.


Owen
12.2.2015 7:52
Kommentarlink

Naja, was anständiges studieren und dann wäre so was nicht passiert, wie z.b. Physik, oder Maschinenbau.

Ich bin schon länger der Meinung das man eine ganze Menge von Geisteswissenschaften von der Promotion ausschließen sollte, B.Sc. und M.Sc. das ginge ja noch. Aber für ein Ph.D. sollte das fach schon was mit echter Wissenschaft zu tun haben oder ersatzweise volkswirtschaftliche Bedeutung (wie Jura, total unwissenschaftlich aber leider notwendig).

Echte Wissenschaft kann man nur Experimentell betreiben D.h. das Forschungsgebiet muss was mit der beobachtbaren Realität Zutun haben so das man Hypothesen mit Experimenten ausprobieren kann.

Kunst, Musik, etc. Wissenschaftlich betreiben zu versuchen ist ein rein Masturbatorischer Akt, so als wen man Physik ausschließlich in einem simuliertem Labor betreiben würde LOL.

Owen


SteffKo
12.2.2015 8:09
Kommentarlink

Wahrscheinlich kommt aus dieser Ecke auch immer die Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen mit der Linke seit Jahren Wahlwerbung betreibt.


Gerd
12.2.2015 8:18
Kommentarlink

Das ist übrigens ein sehr gutes Beispiel über die “hervorragend ausgebildeten Frauen”, die “an den Männern vorbeiziehen ” und dann wegen “gläsernen Decken ” und “patriarchaler Unterdrückung” keinen Job kriegen oder nur einen mit wenig Geld.

Den Link sollte man sich merken und immer wieder mal zitieren.


Flash
12.2.2015 8:31
Kommentarlink

@Basti:
Der Fall Hohmann erinnert mich daran, wie lange schon ein polikorrektes Meinungsklima herrscht, dessen Anforderungen mit umfassender Konsequenz exekutiert werden. Damls dachten nur ganz wenige an PEGIDA, damals glaubten die meisten noch, sie wären von den MM korrekt informiert und Hohmann sei zu Recht in den Senkel gestellt worden.

In Wirklichkeit wurde dieser Fall völlig verzerrt, sogar bewußt entgegen der eigtl Aussage Hohmanns dargestellt…das merkten aber nur die, die die Rede direkt gehört oder gelesen hatten und nicht polikorrekt verseucht waren. Hohmann hatte eine explizit vom biblischen Befund ausgehende Einschätzung des Begriffes “Täter” gegeben und das “Tätersein” mit dem biblischen “Sünder- sein” verglichen. Es war eine hervorragende Rede, völlig wahr, klar und richtig. Genau das, was eine Merkel und Co. nicht ertragen kann.

Nun, Hohmann konnte sich sicherlich vorstellen, daß ihn diese Rede den Kopf kosten würde – so wie jeder die Wahrheit sprechende Kopf in der Merkel-CDU bereits gerollt ist und nur verbissene Lügner und Opportunisten übrigblieben – Leute, mit denen man niemals privat ein Geschäft machen würde. Oder gibts jemanden, der einem Gollum im Rollstuhl vertraut???

(Sorry wg OT!)


Tom
12.2.2015 8:31
Kommentarlink

Na ja Leute. Ich habe mir mal näher angeschaut, was die gemacht hat und was die kann. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu einigen anderen (und nicht nur in Gender Studies), die einen fetten Posten an der Uni haben. Wer ägyptische Papyri entziffern, sich in das Wirtschaftswesen einer Stadt vor 1500 Jahren hineindenken kann, der hat wirklich etwas drauf. Da kenne ich ganz andere Fälle.
In meinen Augen hat sie noch den naiven Glauben an die Wissenschaft, macht “ehrliche” Arbeit, während die Stellen von ganz anderen und zynischeren abgesahnt werden.
Ach ja, ich interessiere mich für alte Geschichte, auch wenn ich es nicht studiert habe. In dem Zusammenhang finde ich ihre Arbeit durchaus wertvoll. Ihre Jammerei allerdings gefällt mir auch nicht.


Flash
12.2.2015 8:31
Kommentarlink

Polikorrekt = PoliTkorrekt, Touchscreen sei Dank


Henry Barson
12.2.2015 9:41
Kommentarlink

Seltsam, Zeitarbeit bekommt man immer! Auch in Berlin!

Als ich mal vier Monate arbeitslos war wollte man mich auch gleich innerhalb der ersten zwei Wochen mit ziemlich kruden Methoden in die Zeitarbeit drücken (Gehaltshalbierung inklusive) es wurde gerade dringend gesucht jemand für Geflügelzerlegung, oder als Lagerist in einer Großmolkerei. Ich konnte es erfolgreich ablehnen zum Missfallen meines “Fallmanagers” und bekam später eine Stelle, die ich mir letztendlich selbst herausgesucht hatte, ganz ohne Vermittlung der AA.

Wer arbeiten will, findet auch Arbeit. Aber natürlich ist sich diese Dame zu fein für Hände-ARBEIT – Ich nehme ihr ihre aufgeblasenen Lippenbekenntnisse jedenfalls nicht ab. Wie schon weiter oben erwähnt, klingt alles sehr nach Opferrolle.

Und statt sich in der Weltgeschichte (höhöhö) herumzutreiben, hätte sie mal klein anfangen sollen, dann sind die Ansprüche auch nicht gleich so ausgewuchert.


Henry Barson
12.2.2015 9:47
Kommentarlink

CountZero
12.2.2015 10:05
Kommentarlink

m3b schrieb:
> Im bösen Osten wäre das nicht passiert, da gab’s die Berufslenkung.

Bei Planwirtschaft unverzichtbar, daher schlecht zu vergleichen.

Die hier zu beobachtende Fehl- bzw. Nichtsteuerung des Arbeitsmarktes (in dem Fall der Markt, wo sich die Anbieter von ‘Arbeitskraft’ tummeln) ist ein Nebeneffekt des grassierenden Akademisierungswahns. Ausbildungsberufe (= da, wo man nach der Schule mit einer Lehre beginnt) werden von den Arbeitgebern nach Bedarf (sinnvollerweise etwas darüber) ausgebildet, dh. wenn man eine Lehre als Spengler macht, wird man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch einen Job als Spengler bekommen, oft sogar vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Dh. in diesem Arbeitsmarkt, der die deutsche Wirtschaft trägt(!!), gilt es, eine (neigungsgerechte) Lehrstelle zu finden, deren Anzahl bereits von ‘der Wirtschaft’ nach Zukunftschancen der Betriebe reguliert wurde.

Die Entscheidung, welches Studium man aufnimmt liegt in völligem Gegensatz dazu allein an den Neigungen des Studienanfängers. Der soll sich ja für ein Fach entscheiden, dass er interessant findet, weil er nur dann dort auch gute Leistungen erbringen kann. (Das halte ich prinzipiell auch für richtig.) Wenn aber ein hoher Anteil der potentiellen Arbeitnehmer nach Neigung studiert, ist die Zahl der Absolventen von der Nachfrage des Arbeitsmarktes völlig entkoppelt. Dh die vielen Germanistinnen und Kulturwissenschaftlerinnen sind die Ursache des Fachkräftemangels, weil sie halt gerade nicht CNC-Fräserin oder Schlachterin geworden sind.

In einem Interview im ÖR letztens stellte der interviewte ‘Experte’ diesen Sachverhalt als eines der beiden wesentlichen Probleme des spanischen Arbeitsmarktes dar. In Spanien kenne ich mich ein wenig aus: dort werden Absolventen ‘schöngeistige’ Studienfächer in überragend größerer Anzahl ‘hergestellt’ als Ingenieure, Naturwissenschaftler oder sogar Betriebswirte. Und die ganzen Malerinnen da können halt nicht alle ‘ne staatlich bezahlte Stelle als Restauratorin bekommen…

Wir aber steuern genau dahin, weil schließlich “die Arbeitslosenquote unter Akademikern viel geringer” sei als unter Nichtakademikern. Frag’ doch mal all die Kulturanthropologinnen und ‘Englisch-Französisch-auf-Lehramt-Ex-Studentinnen’, was sie heute für Jobs machen…. (mehrere sind mir persönlich bekannt…). Aber Metzger und Trockenbauer müssen wir aus Weißrußland und Polen importieren. Und für Spitzenleistung ist bei uns eh kein Platz mehr, ist ja ‘Ableismus’. Zum kotzen!


CountZero
12.2.2015 10:12
Kommentarlink

> Diese Thematik läßt sich allerbestenfalls als Hobby eines Privatgelehrten betreiben,

Das stimmt. Allerdings ist die Vorstellung natürlich die, dass man durch die Beschäftigung mit einem solchen Thema wissenschaftliches Arbeiten und analytische Kompetenzen erworben hat, die sich auch in anderem Umfeld nutzbringend einsetzen lassen. Das ist zum einen nicht unbedingt so. Zum zweiten gibts halt nur einen begrenzten Markt für diese Fähigkeiten, sollten sie denn vorhanden sein.

Prinzipiell halte ich es für gesellschaftlich richtig, Geld für Orchideen- und Grundlagenforschung an Universitäten zur Verfügung zu stellen. NmA ist die wesentliche Aufgabe von Universitäten (NICHT von FHs, BAs etc. pp.) die ‘Produktion’ von Kultur. Den Studenten muß allerdings klar sein, dass man damit nur dann sein Leben bestreiten kann, wenn man eine Professur oder eine der seltengewordenen akademischen (Un-)Ratsstellen ergattern kann. Ob solcherart Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, ist eben alles andere als klar…


HF
12.2.2015 10:50
Kommentarlink

Seltsam, vor dreißig Jahren haben auch Arbeiterkinder alte Geschichte studiert und einen Platz im Berufsleben gefunden. Heute sollen sie sich auf lukrative Fächer beschränken, wir haben ja einen Fachkräftemangel. Ich fürchte nur, dass sich der Niedergang der Wirtschaft nicht mit billigeren Fachkräften aufhalten läßt. Er zeigt sich bei den Orchideenfächern nur früher als bei der Informatik.


Gästle
12.2.2015 12:03
Kommentarlink

Der kleine Kasten links ist auch interessant:

“Die Autorin

Stefanie Schmidt, Historikerin, war Praktikantin der taz. Seit Einführung des Mindestlohns wäre ihr dies nicht mehr möglich. Praktika dürfen nur die machen, deren Berufsausbildung noch nicht fertig ist.”

Demnach gehört die TAZ auch zu den sonst so gerne kritisierten Ausbeutern. Weshalb wollen sie sie nur als Praktikant, aber nicht zu einem auskömmlichen Zahltag einstellen? Es sollte bei den eigenen, an andere angelegten, Ansprüchen eigentlich selbstverständlich sein. Mein Tipp, falls ihnen das Wohl der eigenen Leute gleichgültig ist, die Zeitungsbranche hat sich eine Ausnahme vom Mindestlohn ausbedungen: Die Dame als Zusteller einstellen, dort darf der Mindestlohn noch unterschritten werden: https://zeitungszusteller.verdi.de/mindestlohn


Manfred P.
12.2.2015 12:36
Kommentarlink

Eine Möglichkeit wäre noch, wenn sie gut aussieht, einen gutverdienenden Ehemann zu angeln, der eine kultivierte Mutter für seinen Nachwuchs sucht.


Michael
12.2.2015 12:51
Kommentarlink

Öhm, habt ihr mal darüber nachgedacht, dass die Situation 260n.Chr. ziemlich genau in unsere Zeit passt? Falls die Dame tatsächlich wertvolle Primärquellen neu ausgewertet hat und auch archäologische Befunde mit einfliessen liess, könnten wir davon viel lernen.

Von wegen Brüssel saugt uns alle leer und so. Der Nutzen dieser Arbeit geht, falls gut gemacht, überhaupt nicht gegen Null.


Claus Thaler
12.2.2015 13:43
Kommentarlink

@HF
> Seltsam, vor dreißig Jahren haben auch Arbeiterkinder alte Geschichte studiert
> und einen Platz im Berufsleben gefunden.

Früher haben (zumindest bei den Arbeiterkindern) nur die besten studiert. Heute studiert mehr die Hälfte eines Jahrgangs:

“Mehr als 50 Prozent eines Jahrgangs zieht es inzwischen an die Uni.”

http://www.bmbf.de/de/24928.php

Das dadurch die Qualität erheblich gesunken ist, dürfte klar sein. Und ein Platz im Berufsleben ist auch nicht mehr jedem sicher.


Christian
12.2.2015 13:47
Kommentarlink

Na, nun seid mal nicht so gehässig Leute – Orchideenfach studieren heisst nicht automatisch dumm oder verblendet zu sein. Und lange arbeitslos sein, ist nicht schön – wirklich nicht schön. Ich wünsche der Frau, dass sie ihre Chance bekommt – dann darf sie zeigen, was sie kann.


CountZero
12.2.2015 15:24
Kommentarlink

@Hadmut:
> Bei Promotionen gibt es aber an manchen Fakultäten totale Inflation, da gilt alles unter 1,0 schon als Beleidigung.

Jaaah, das könnte man als Inflation bezeichnen. So wie ich das kennengelernt habe geht das aber in Physik (und Biochemie) so, dass man halt solange (üblicherweise auf BATIIa/2) promoviert, bis man die ‘eins’ hat. Das hat auch viel mit Glück zu tun, ob Dein Projekt (oder, jedenfalls eines davon) nun funktioniert oder nicht… Wenn man in HEP oder sonstigen Großprojekten promoviert kanns außerdem durchaus sein, dass man drei Jahre länger braucht, weil die Italiener ihren Detektor nicht planmäßig fertig bekommen haben… :-).

Summa wiederum habe ich als politische Sache kennengelernt: wenn Kandidat A eine super Arbeit hatte und als Summa-Kandidat gehandelt wurde, kam noch ein externer Prüfer dazu und – wenn alles glatt ging – hat A das Summa cum laude bekommen. Kandidat B aus der gleichen Arbeitsgruppe, der vier Monate später fertig war und noch viel dollere Forschung gemacht hatte, bekam aber kein Summa, weil das ja nicht sein kann, dass in der Arbeitsgruppe in so kurzem Abstand zwei Summa vergeben wurden….

Ein ‘cum laude’ (= eine 2.0) bedeutete in meiner Umgebung, dass sich der Kandidat mit dem Betreuer gestritten hatte (z.B., weil er früher als nach 7 Jahren abgegeben hatte, obwohl der Betreuer meinte, es reiche noch nicht zur Promotion…).

Das ist natürlich von der ursprünglichen Idee der Bewertungen weit entfernt, allerdings ist die ‘typische’ 1.0 durchaus nicht unverdient, und die mir bekannten 1.0er unterschieden sich in wissenschaftlicher Kompetenz auch nicht großartig. Also anders, als Du das in der KA Informatik geschildert hast.


Knut
12.2.2015 17:18
Kommentarlink

Möglicherweise ist Berlin in dem Fach auch zu überlaufen.
Wahrscheinlich mangelt es der Dame an Fantasie bezüglich der Jobs, die zum Fach passen.

Es gibt allerlei Bibliotheken, Museen und Sammlungen, die Fachpersonal brauchen. Mein Diplomarbeit war eine Kernkomponente in OS-9/68k und jetzt mache ich viel Windowsoberfläche und Kunden den Hintern abputzen. Es ist also nicht notwendig das der Job was mit dem alten Ägypten zu tun hat.

Leider hat die ARGE kein Kompetenzteam für Akademiker. Das was der Aktenumblätterer nicht kann, geht halt nicht. Da gibt es keinen Rat vom Level 2 Support. Da tut mir die Dame etwas leid, weil man tatsächlich in ein Loch fallen kann.
Was würde mir einfallen? Wenn ich mir den Berg Akten vor der Tür so ansehe, könnten wir ein Ordnungssystem brauchen. Wer aus einen Haufen geschichtlicher Dokumente der Ägypter eine Wirtschaftkrise rauslesen kann, dem könnte dazu was einfallen. Will allerdings im Moment keiner bezahlen.


realitycheck
12.2.2015 17:54
Kommentarlink

Tja mein Gott, augen auf bei der Berufswahl.
Sie kann ja immer noch heiraten und Kinder bekommen, wie 99% meiner Komillitoninnen.

Geisteswissenschaftler kamen früher fachfremd unter, weil es genug Jobs und zu wenig Bewerber gab, da hat man dann halt alles eingestellt. Damals dachte diese Leute man wäre aufgrund des Studiums genommen worden, ne man hatte echten Fachkräftemangel, da wurde eben alles eingestellt, auch Geisteswissenschaftler, was besseres gab es halt damals nicht, heute ist das anders.

Frau die Geschichte studiert: die machen das meistens auf Lehramt weil sie dort noch nen Posten in der Schule damit bekommen, ansonsten ist das ein “Studium arbeitslos”, das weiss jeder, das wusste diese Person sicher auch, nur will es keiner von denen hören. Ich war auch mal kurze Zeit in so nem Nutzlosstudiengang (Kunstgeschichte) parallel eingeschreiben, da wurde untereinander gefrotzelt, es wusste JEDER dass er später praktisch auf dem trockenen sitzen wird, wenn er sonst nix vorweisen kann, auch Professoren,… das ist der eigentliche Skandal, dass weiterhin jeder alles über Bedarf studieren kann.
Die Weiber haben entweder noch während des Studiums geheiratet oder spätestens Ende des Studiums, die Hässlichen mussten noch promovieren und wenn sie dann immer noch keiner weggeheiratet hat, tja dann kommt sowas wie im Artikel dabei raus. Promovierte an der Blechpresse gibts genug. Geht mal in einen grossen produzierenden Betrieb, da trefft ihr nicht wenige promovierte Geschichtler am Fliessband, habe ich selber im Ferienjob erlebt. Studierte Germanisten und Historiker ausm Osten beim schwäbischen Autohersteller am Band. Früher Alte Geschichte heute Früh und Spätschicht.


xyz
12.2.2015 19:37
Kommentarlink

Ich kann die Frau zum Teil nachvollziehen, zum Teil auch wieder nicht.

Sie hat recht, Wissenschaft ist in Deutschland weitestgehend keine Perspektive. Jedenfalls nicht, wenn man mal von seinem Job vernünftig leben und eine Familie ernähren will.

Was auch richtig ist, das ist kaum bekannt bzw. wird vielen oft erst spät bewusst. Da nehme ich mich selbst nicht aus. Ich habe bis wenige Semester vor meinem Diplom (in einer Naturwissenschaft) in der Traumwelt gelebt, dass ich in der Wissenschaft bleiben könnte. Als ich es realisiert habe, (z.B. inflationäre Doktorstellen auf Kosten von festangestellten, wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen, Nomadentum durch die Welt, ich hätte eine brotlose Doktorarbeit in Deutschland schreiben oder meine Karriere in Norwegen fortsetzen können, mit next stept USA vermutlich), war es schon ziemlich spät. Ich habe trotzdem den Absprung gewagt, habe viele Bewerbungen geschrieben, habe HartzIV bezogen, Fortbildungen mit zweifelhaftem Anspruch mitgemacht, Zeitungen ausgetragen, aber ich hatte Glück. Irgendwann hat mich ein kleines Ingenieurbüro eingestellt, ab da haben sich Kontakte in die Wirtschaft entwickelt, die mir halfen woanders Fuß zu fassen, als das Büro pleite war. Heute gehöre ich zu den hoffnungsvollen Nachwuchsführungskräften in einem mittelständischen Unternehmen. Ich kenne viele, die nicht das Glück hatten. Viele meiner Kommilitonen haben ihre Doktorarbeiten geschrieben. Nur bei einem würde ich sagen, dass es gezielt mit Aussicht auf Perspektive (angewandter Bereich) geschehen ist. Der hat jetzt auch eine hochdotierte Stelle in einem großen Konzern. Der Rest wurschtelt sich irgendwie durch.

Vielleicht muss man nicht gleich Berufslenkung einführen, aber gerade bei Doktorstellen sollten nur noch soviele ausgeschrieben werden, wie auch dauerhafte Jobs danach vorhanden sind. Das wird die Forschung etwas eindämmen, aber dann dauert es eben etwas länger bis die Eigenständigkeit Ägyptens im römischen Reich erforscht wird.

Generell sollte Wissenschaft wieder etwas für Ausnahmetalente sein und kein Lückenfüller für Leute die nichts mit sich anzufangen wissen. Das muss Studenten und Interessierten von Anfang an eingebleute werden, damit sich solche Illusionen wie bei mir und meinen Kommilitonen gar nicht erst entwickeln.

Was ich bei der Frau nicht verstehe, wenn sie alles machen würde, kann sie doch tatsächlich auch solche Berufe wie Altenpflegerin ausüben oder im Supermarkt arbeiten mit Perspektive zur Fillialleiterin. Auf die 1100,00 € Netto kommt sie da auch irgendwann. Wenn es auch schon 20 Jahre hätte eher stattfinden können.


Josh
12.2.2015 21:01
Kommentarlink

@Stefan S
> Wieso beantragt sie kein Hartz?

Wahrscheinlich hat sie noch zu viel Geld auf der hohen Kante.
Hartz IV kann man meines Wissens erst dann beantragen, wenn die eigenen Mittel bis zu einem gewissen Minimum verbraucht sind.


TOPCTEH
12.2.2015 22:15
Kommentarlink

Zum Thema “Akademisierung” gab’s heute auf der Cheezburger-Startseite Folgendes: http://cheezburger.com/8445203456/my-how-the-times-have-changed


Stefan S
12.2.2015 22:29
Kommentarlink

@Josh

Das ist zwar richtig, scheint aber nach dem Artikel nicht auf sie zuzutreffen. Da wird beschrieben, daß sie tagelang kein warmes Essen ißt, um Geld zu sparen und daß sie zu Fuß nach dem Vorstellungsgespräch nach Hause läuft, weil sie nur noch 1,50 für ne Kurzstrecke, aber nicht mehr die 2,70 für nen normalen Fahrschein auf Tasche hat. Der Grund scheint tatsächlich zu sein, irgendeine gefühlte “Stigmatisierung” zu vermeiden.


Küstennebel
12.2.2015 22:37
Kommentarlink

Irgendwie sind hier ziemlich viele Betonköpfe unterwegs. Die Frau beschwert sich nicht mal das sie keinen Job bekommt, sie beschwert sich das sie trotz guter Ausbildung in Deutschland keinen Job ausserhalb ihrer erlernten Tätigkeit bekommt. Es geht gar nicht um Frauenquoten, auch wenn das der Eine oder Andere so zurechtdrehen möchte.

Eigentlich sollte so eine Person mit Handkuss an den Schulen als Lehrkraft angestellt werden können, aber an Lehrkräften wird ja auch massiv gespart.

Ich kann der Dame, die, wenn man dem Beitrag glauben darf, sehr diszipliniert und fleissig ist, mutig und willig sich anzupassen und nicht auf Wolke 7 ruht mit ihren Ansprüchen, man kann ihr nur raten, sich einen Job im Ausland zu suchen.

Irgendein Land, das nicht so extrem bescheuert ist, gut qualifizierte Leute mit allen notwendigen Eigenschaften zu vergraulen, nur weil das was diese Leute studierten gerade nicht so gut in das Schubladendenken passt.


drehrumbum
13.2.2015 0:21
Kommentarlink

Da es um Arbeitsperspektiven von Historiker(inne)n geht, will ich mal folgenden, wahrscheinlich etwas kontroversen Vorschlag aufs Tapet bringen:

Sehr viele Software-Unternehmen sitzen auf Quellcode, welcher teilweise über Jahrzehnte weiterentwickelt wurde, kaum dokumentiert ist und dadurch einen solchen Spaghetti-Status erreicht hat, dass sich viele Informatiker da nicht wirklich dran wollen.

Wäre da nicht eine Chance für Historiker? Es ist doch nicht so ein großer Unterschied
– ob man eine Dissertation darüber schreibt, aufgrund welcher Volksunruhen es zu einer Verabschiedung von Gesetz … kam, welches in folgende Teile … unterteilt ist
oder
– ob man eine Codedokumentation schreibt, aufgrund welcher zusätzlichen betrieblichen oder rechtlichen Anforderung es zur Entwicklung von einem neuen Modul der Software kam, welche in folgende Klassen/Erweiterungen … unterteilt ist.

Echte Quellenarbeit [pun intended] ist beides.

Der zentrale Unterschied ist, dass für das zweite wohl deutlich eher Firmen bereit wären, Geld locker zu machen. Und in alte Sprachen (z. B. COBOL) darf man sich auf Firmenkosten einarbeiten.

Dokumentation und Aufarbeitung von altem, über Jahrzehnte gewachsenen Code: Ein zukünftiges Arbeitsfeld für Historiker?


CountZero
13.2.2015 7:51
Kommentarlink

@xyz:
> Vielleicht muss man nicht gleich Berufslenkung einführen, aber gerade bei Doktorstellen sollten nur noch soviele ausgeschrieben werden, wie auch dauerhafte Jobs danach vorhanden sind.

Ich glaube, das wird nicht funktionieren. Wo willst Du denn die Anzahl der dauerhaften Jobs messen? Im akad-Bereich? Und der Arbeitsmarkt der freien Wirtschaft kann vor dem Beginn der Promotionszeit ganz anders aussehen als danach. (Was übrigens für Lehrer-Stellen gerade nicht gilt, die könnten tatsächlich effektiv steuern…)

> Generell sollte Wissenschaft wieder etwas für Ausnahmetalente sein und kein Lückenfüller für Leute die nichts mit sich anzufangen wissen.

Der Aussage stimme ich im wesentlichen zu. Klang auch woanders schon an.


CountZero
13.2.2015 7:52
Kommentarlink

@Henry Barson:
> Seltsam, Zeitarbeit bekommt man immer!

Das ist auch meine Erfahrung. Der Leidensdruck scheint also bei unserer Kandidatin noch nicht groß genug…


Emil
13.2.2015 9:15
Kommentarlink

Die angeblich “rechte” Partei UKIP in GB macht es richtig:

UKIP will Studiengebühren für technische und naturwissenschaftliche Fächer abschaffen
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44134/1.html

Am besten noch zusätzlich die Studiengebühren in den Orchideen-Fächern verdreifachen. Dann können nur noch Leute sowas studieren, die genug Geld haben, um nicht davon leben zu müssen. Oder solche, die so gut sind, dass sie hinterher sicher einen Job bekommen.

Das ist dann marktwirtschaftliche Berufslenkung.


JochenH
13.2.2015 9:52
Kommentarlink

Es gab vor Kurzem einen Tweet einer 17jährigen, die folgendes geschrieben hatte: “Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ‘ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen”

Treffer, versenkt!

Die Schülerin hat es gemerkt und wird wohl nach der Schule gucken, was das Leben fordert und sich danach ausrichten.

Unsere “Wissenschaftlerin” hat darauf gebaut, dass sie über Schule, Universität, Gendergerechtigkeit und Vater Staat lebenslang versorgt wird.

Ich bin selber promoviert in Informatik und Freiberufler, aber wenn ich mich auf eine Projekt bewerbe und ein Konkurrent hat nach Ansicht des Kunden genau für diese Aufgabe die besseren Karten, dann wird der genommen. Fertig.

Die Dame sollte weniger jammern und überlegen, wie sie sich nützlich macht.


Küstennebel
13.2.2015 17:02
Kommentarlink

@xyz:
> Vielleicht muss man nicht gleich Berufslenkung einführen, aber gerade bei Doktorstellen sollten nur noch soviele ausgeschrieben werden, wie auch dauerhafte Jobs danach vorhanden sind.

Blabla.

Es ist zum totlachen. Schreibt der Staat watt vor, is das nix und wird bekämpft. Schreibt er etwas nicht vor, is das auch nix und wird kritisiert.

Der Staat schreibt schon genug vor und das System schreibt ebenfalls schon genug Nutzen-Denken im Leben vor. Es sollte viel mehr Stolz entstehen auf jeden einzelnen, der dem Nutzen-Denken entsagt und sich seiner Selbst bewußt ist und einen anderen Weg geht – erstmal das zu tun was wirklich Wert hat: Kulturerhalt durch breite Bildungsstreuung und damit auch vielfältige Sichtweisen und Meinungen zum Kontext des erlernten.

Das Gegenteil wird gefordert: Noch mehr elitäre Pseudobildung. Denn der Schutz dieser Stellen durch Berufslenkung ist die Gender-Professur in Grün, nur das es dann andere Fächer sind und andere Gruppen, die gefördert würden. So oder so werden eh erstmal Oberschichtler gefördert weil sie selbst das beste Sprungbrett haben.

Am Ende wird ein Oberschichtler, dem dieses Thema gefällt, im Gegensatz zu der jungen Frau einfach seine Zeit mit dem Geld von Mutti und Vatti durchbringen oder durch Vit B vermittelte Tätigkeiten seinen Hals über Wasser halten bis er seine Doktorarbeit durch hat.

Es gibt diese Berufslenkung eh schon ganz allgemein und nennt sich in vielen Fächern dann Numerus Clausus. Die wird auch fleissig weiter ausgedehnt – Gerade deshalb sind die Schichten in Deutschland undurchlässig und selbst mit der richtigen Ausbildung als Ingenieur gibts nicht das was man verdient hätte.

Darüber hinaus gibts viele andere soziale und wirtschaftliche Kontrollsysteme, die die Anzahl solcher Stellen in Grenzen halten.

_____

CountZero
13.2.2015 7:52
Kommentarlink

@Henry Barson:
> Seltsam, Zeitarbeit bekommt man immer!

Das ist auch meine Erfahrung. Der Leidensdruck scheint also bei unserer Kandidatin noch nicht groß genug…

Blaaaa.

Als Handwerker bekommt dort jeder eine Stelle, klar.

Fürn Appel und ein Ei kann man da anfangen als berufsfremde Hilskraft, Für einfache Bürokaufleute gibts dort i.d.R. aber nur die Perspektive “Call-Center”. Das geht aber eh nur maximal für ein paar Monate bis zwei drei Jahre, danach ist man für diesen Job ausgebrandt – nicht selten auch für andere Jobs.
Es geht auch nur wenn man Arschloch genug ist, im Outbound Omis einen DSL Vertrag an die Backe zu labern oder Familien mit Kindern Vertragshändies für Minderjährige …
Call-Center heißt oft auch Aufstocker zu sein. Vor über 10 Jahren hat sich jemand erdreistet mir ein Angebot unter 800 Euro bei 42 angekündigten Arbeitsstunden bei gerade 32 bezahlten Stunden – Rest als Zeitkontomißbrauch abbummeln. Glückwunsch an alle, die so einen Zuhälter-Sklavenhalter-Vertrag ablehnen.

So oder so: Man kann dort keine Lebensperspektive entwickeln.

Aber mit etwas Pech fängt die Dame ja bald im Call Center an und verkauft Ihnen und Ihrer Familie hoffentlich viel Schrott – Greifen Sie dann beherzt zu – Sie wollten ja das die Frau ihren Lebensunterhalt so verdient :p

Zynismus beiseite:

Letztlich wissen wir gar nicht ob die Dame sich dort bewarb. Das gibt der Artikel konkret nicht her, wo sich die Dame beworben hat.

Solange ein Bürger kein Hartz4 bezieht, ist es auch seine Angelegenheit wo und für wie viel er sich bei wem verdingt oder nicht verdingt.


Martin
13.2.2015 17:15
Kommentarlink

Es ist aus meiner Sicht eine Krux, was mittlerweile in Deutschland vor sich geht: Mädchen respektive junge Frauen werden auf bildungspolitischer Ebene gegenüber Jungen respektive jungen Männern übervorteilt mit dem Ergebnis, dass Jungen bereits ab dem Kindergarten mit Retalin oder ähnlichen chemischen Substanzen, die das Hirn neurobiologisch verändern und zudem Abhängigkeiten erzeugen, mit der Begründung ruhig gestellt werden, sie seien verhaltensauffällig (in Wahrheit versuchen sie lediglich, ihren angeborenen, evolutionsbedingten Entdeckertrieb auszuleben), sodass sie sediert dem Unterricht folgen während Mädchen die guten Noten einheimsen, das dazu führt, dass sie die besseren Abiturzeugnisse vorzuweisen haben, die ihnen die Türen zu den lukrativen Studiengängen (in der Medizin beträgt mittlerweile das Geschlechterverhältnis beinahe 1:2 zugunsten von jungen Frauen. Die medizinische Fakulität der Universität Wien hat beispielsweise den Eignungstest für Medizin umgeändert, da bei der alten Variante mehr junge Männer als junge Frauen einen Medizinstudienplatz erhalten haben – seit jener Änderung jedoch erhalten auf einmal mehr junge Frauen als junge Männer einen Medizinstudienplatz) öffnen.
Was hat das zur Folge? Da Frauen erstens – evolutionsbedingt – irgendwann Kinder kriegen möchten, resultiert daraus zunehmend ein Ärztemangel in Deutschland, sodass ausländische, schlecht deutsch sprechende Ärzte in deutschen Klinken ihren Dienst tun und zweitens besteht ein zunehmender Mangel an MINT-Absolventen, da Frauen – wiederum evolutionsbedingt – kaum Interesse an technischen Studiengängen zeigen, sodass wiederum z.B. ausländische Ingenieure nach Deutschland kommen müssen, die erstens ihrem Heimatland fehlen und zweitens womöglich eine qualitativ niedrigere Ausbildung als deutsche Ingenieure besitzen, das wiederum sich auf die Qualität deutscher Produkte niederschlägt.(man denke lediglich an die Öffnung des Arbeitsmarkts für ausländische Handwerker durch die grün-rote Regierung unter Schröder und die dadurch massiv angestiegene Zahl an gravierenden handwerklichen Mängeln in Deutschland).

Sieht man sich die Umfragen an, die Frauen die Frage stellen, was ihre Ziele im Leben sind, lässt sich immer wieder feststellen, dass für Frauen die oberste Priorität in deren Leben eine glückliche Partnerschaft und eine eigene Familie ist während Männer bei den entsprechenden Befragungen zu deren oberste Priorität im Leben angeben, erfolgreich im Beruf zu sein und viel Geld zu verdienen, d.h. im Endeffekt bedeuten diese Umfrageergebnisse, dass zwischen der der Realität von Männer und Frauen hierzulande und deren Wünsche, die sich wiederum aus der Evolution ergeben, eine Divergenz besteht, d.h. der Natur ist eine Ideologie gewichen, die die Natur ignoriert und eine Scheinwelt aufgebaut hat, die versucht, sie stetig weiter zu pervertieren (siehe Gendermainstreaming mit dem Versuch, die evolutionsbedingten Verhaltensweisen von Mann und Frau auszulöschen).

Fazit: Erst wenn die natürlichen Rollen von Mann und Frau wieder anerkannt werden und entsprechende Berücksichtigung finden, geht es mit unserem Land – in allen Belangen – erneut bergauf (wie damals nach dem zweiten Weltkrieg, als die natürlichen Rollen von Mann und Frau noch Berücksichtigung fanden).
Jedoch müssen den ersten Schritt hierfür aus meiner Sicht Frauen vollziehen, d.h. sich nicht mit vom Feminismus treiben lassen, der ihnen ihr Frausein austreiben möchte, mit aller Brutalität ihre weibliche Idendität rauben möchte und zu ihrer Weiblichkeit zu stehen. Frauen müssen verstehen lernen, dass ihr Frausein nicht minderwertiger als Mannsein ist, sondern lediglich anderes; sie müssen die Ditchotomie von Mann und Frau, die Enantiodromie verstehen lernen, d.h. dass sie eine Symbiose mit Männer (und Männer mit ihnen) eingehen müssen, sodass sie gemeinsam stark sind. Ohne diese Symbiose sind beide Geschlechter schwach vergleichbar, wenn ein 7er BMW kein Benzin bekommt, um seine Leistung entfalten zu können und das Benzin keinen 7er BMW, um seine Lageenergie in Bewegungsenergie umwandeln zu können, das man heute an unserer Gesellschaft feststellen kann, deren Zustände sich weiter verschlimmern werden, wenn nicht endlich die Notbremse gezogen wird, insofern, dass die Scheinwelt, in der wir uns befinden, verlassen und zu natürlichen Verhaltensweisen zurückkehren. Der Weg dorthin ist jedoch steil und steinig, d.h. er ist keine Leichtigkeit, ihn zu gehen, denn: Jahrzehntelange Indoktrination vonseiten des Feminismus hat tiefe Spuren vorallem bei jungen Männern und sowohl – verstärkt – bei jungen Frauen, d.h. sie haben eine Konditionierung erfahren, die ihnen befohlen hat, ihre natürliche Geschlechtsidentität und Geschlechterrolle abzulegen und stattdessen eine künstliche anzunehmen, die sie jetzt derart verinnerlicht haben, sodass eine Ablegung mit viel Enttäuschung, Leid und Verunsicherung verbunden sein wird, da es heißt, die Scheinwelt zu verlassen und wieder die Natur zu spüren. Jedoch ist es aus meiner Sicht dringend erfoderlich, jenen Weg zu gehen, wollen wir verhindern, dass unsere Gesellschaft komplett erodiert.


Küstennebel
13.2.2015 21:06
Kommentarlink

Martin
13.2.2015 17:15
KommentarlinkJungen bereits ab dem Kindergarten mit Retalin oder ähnlichen chemischen Substanzen, die das Hirn neurobiologisch verändern und zudem Abhängigkeiten erzeugen, mit der Begründung ruhig gestellt werden, sie seien verhaltensauffällig (in Wahrheit versuchen sie lediglich, ihren angeborenen, evolutionsbedingten Entdeckertrieb auszuleben), sodass sie sediert dem Unterricht folgen

Rofl. Was fürn Unsinn.

ADHS betrifft Jungs wie auch Mädchen. ADHS ist keine Bewegungsfreude und kein Beruhigungsmittel. Ganz im Gegenteil. Es wirkt bei ADHSlern nur so, das es hilft die Ruhe und Konzentration aufzubringen, die sonst nicht da wäre. Sediren kann das Zeug überhaupt nicht, das ist eine Stimulanz und kein Sedativa.

Soviel Blödsinn in so wenigen Zeilen über ADHS und Ritalin muss man erstmal raushauen 😀

ADHS ist auch nur sehr bedingt eine Hypermotorik sondern vielmehr eine Unfähigkeit die Motorik angemessen zu unterdrücken. Was stimmt, ist, das viel Bewegung helfen KANN, aber nicht muss, das ADHSler dann ruhiger werden. Da kann aber muss Schulsport nicht helfen. Es ist ja gerade auch so, das Schulsport eine eigene Ordnung hat und mit Teamarbeit, Rücksicht und Wartezeiten korreliert sowie eine kontrolliert gesteuerte Motorik erfordert, die bei vielen ADHSlern auch nicht ideal ist. Feinmotorik ist oft gestört. ADHS ist primär eine Degeneration des Hirns, eine ganz leichte Retardierung, die prinzipbedingt aber nicht durch besondere Intelligenzminderung auffallen muss, aber damit einher gehen kann.

Lassen Sies mal gut sein. Es gibt viel Blödsinn über ADHS und das muss wirklich nicht sein den auch noch ständig wieder zu käuen.

Im übrigen ist Ritalin als Medikament bei einer vorliegenden ADHS nicht Abhängigkeits-Erzeugend. Im Gegenteil beugt es nämlich der Sucht vor. Viele Drogen wirken ja gerade so, das sie die Störungsdefizite teilweise ausgleichen können und deshalb sind ADHSler unbehandelt Suchtgefährdeter als der Durchschnitts-Bürger. Unter adäquater Ritalin Behandlung ist das mitlerweile in vielen Langzeitstudien rund um den Globus belegt, das Behandelte ADHSler (egal ob Jungs oder Mädchen!) keine solche Suchtgefährdung mehr haben.
Ritalin verändert auch nicht die Gehirnstruktur, ausser das es in seinem eng umrissenen Rahmen seinen Einsatz hat. Bei den Respondern und langjährigen Nutzern, ca. 70 Jahre gibt es Methylphenidad-Präparate, ist da nichts aufgetaucht und das Medikament wurde sehr gründlich geprüft.
Im Gegensatz zu illegalem Drogenkonsum liegt die Dosis extrem Niedrig bei sehr langsamer Anflutgeschwindigkeit. Das liegt daran das das Medikament oral bevorzugt als Retardversion ausgeteilt wird. Es gibt keinen Rausch und damit auch keinerlei Drogenwirkung. Die will man gar nicht, weil dann die ADHS Symptome verstärkt auftreten in aller Regel, man peilt den Punkt an, bei dem die niedrigstmögliche Dosis den höchstmöglichen Nutzen bringt.

Übrigens bekommen Mädchen und Jungen Ritalin und das Mädchen weniger diagnostiziert werden, liegt daran, das Mädchen seltener Hyperaktiv sind, also ADS haben, sogenannte Träumerchen.
Die meisten ADHS-Betroffenen sind aber mehr oder weniger Mischform. Wie so oft zeigen sich auch hier Geschlichtliche Unterschiede bei der Verarbeitung derselben Störung.

mitlerweile hört man immer häufiger das die Verteilung der ADHS relativ gleich sei, nur Jungs fallen eher auf damit.

Vielleicht hilfts ja Ihnen das zu erklären, oder sind Sie lernresistent?

:o)

MFG


Jens
15.2.2015 8:09
Kommentarlink

“doch finde ich keinen Job außerhalb des kleinen Forschungsgebiets, das ich studiert habe.”

Kleines Forschungsgebiet? Sie hat sich mit der Wirtschaftspolitik ägyptischer Städte beschäftigt. Braucht man dazu nicht massive Kenntnisse in VWL und Statistik?


Fred Lino
27.2.2015 11:18
Kommentarlink

Aus eigener Anschauung kann ich berichten, dass da wirklich was dran ist: An der Uni werden – zum Teil(!) – tatsächlich hcohspezialisierte Akademiker herangezüchtet, die dort direkt nach dem Gymnasium gelandet sind und außerhalb ihrer Soziologie-, Ethnologie- und Philosophie-Bücher von der “Welt” höchstens noch ihre Word-Dokumente sowie einen Outlook-E-Mail-Account kennenlernen. Und das für Jahre, weil wer es ernst meint mit dem “Forschen” und einer Wissenschaftskarriere, der muss das tag und nacht machen.

Ich will nicht absprechen, dass da eine Menge Wissen für diese Leute bei rumkommt, ABER: das Wissen ist außerhalb der universitären Sphäre in den seltensten Fällen anwendbar, hinzu kommt oft ein erstaunlicher Mangel an digitaler Kompetenz – und der ist längst unentschuldbar, was aber nicht ankommt in einer Welt, in der 12pt-Schrift, 1,5 Zeilenabstand und Times New Roman das höchste aller ‘mediengestalerischen’ Gefühle darstellt bzw. wo man mit Müh’ und Not ultrahässliche Powerpoint-Folien für die (Mit)studenten zu erstellen lernt. Na ja, und dann wissen wir ja aus vielen Berichten, wie prekär die Lage für Nichtprofessoren inzwischen ist … kaum langfristige Arbeitsverträge, schlechteste Bezahlung, ständiges Bangen und Hoffen wegen neuer Arbeitsplätze. ABER man ist ja im akademischen Elfenbeinturm und fühlt sich da … wohl unter seinesgleichen. Na ja. Eine Zeit lang habe ich mir das angesehen, als Geisteswissenschaftler, und dann beschlossen, meine Kompetenzen doch lieber der PR-Abteilung eines Münchner Bauunternehmens (als solcher muss ich natürlich einen Link setzen: http://www.conceptbau.de/) verfeuern zu lassen statt von einer Uni, die dafür nichtmal ein Drittel des Geldes zahlt.

Die 1,0 habe ich nicht geschafft. Aber Noten und “Wirklichkeit” sind letztlich meist doch zwei Paar Schuhe.


Nikki
19.5.2015 17:41
Kommentarlink

Beim Durchlesen der Beiträge habe ich manchmal den Eindruck, dass es mit einer differenzierten und abwägenden Meinung bei einigen Naturwissenschaftlern, IT-Experten etc. nicht so ganz her ist. Bestätigt einfach das Klischee vom nerdigen und einseitig begabten Naturwissenschafler.


Hadmut
19.5.2015 19:14
Kommentarlink

@Nikki:

Könntest Du irgendwie verständlich und nachvollziehbar darstellen, was Du meinst, oder hat Dich die Agentur geschickt, in andere Leute Blog zu kacken?


Nikki
21.5.2015 16:09
Kommentarlink

Welche Agentur soll mich geschickt haben? Habe den TAZ-Artikel auch gelesen, mir darauf das Buch entliehen (http://www.amazon.de/Stadt-Wirtschaft-R%C3%B6mischen-%C3%84gypten-Gaumetropolen/dp/3447102764) und angesehen. Dass das Thema speziell ist, keine Fage, aber wie kann ein Blogger von “Witz-Promotionen” sprechen ohne irgendeine Ahnung von diesem Thema zu haben. Ich bin kein Geschichtsprofessor, habe aber einige der in der dortigen Diss. vorkommenden Sprachen selbst in der Schule/Uni lernen “dürfen” und kann nur sagen, dass das kein Witz ist. Die Dame hat tausende Papyri auf Altgriechisch ausgewertet und dazu die Sekundärliteratur in allen möglichen Fremdsprachen (Französisch, Englisch, Italienisch) ausgewertet. Vor diesem Hintergrund von Witz-Promotionen ohne jegliche Differenzierung zu sprechen, ist ein wenig nerdig. Passt eben zum Bild, was man von einigen Bloggern hat: Schreiben viel, aber haben keine Ahnung von vielen Themen. Mit fällt da immer nur Wittgenstein ein: “Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.”

In diesem Sinne

P.S. Habe mit dieser Frau nichts zu tun, bin von keiner Agentur und auch sonst in keiner Weise mit dem alten Ägypten verbunden. Auch kein Troll oder sonst was. Also nicht sich irgendwelche abstrusen Gedanken vor dem PC machen.


Hadmut
21.5.2015 18:56
Kommentarlink

@Nikki:

> aber wie kann ein Blogger von “Witz-Promotionen” sprechen ohne irgendeine Ahnung von diesem Thema zu haben.

Ich habe mich fast 15 Jahre lang mit Promotionsanforderungen, Prüfungsrecht und allem, was dazugehört, befasst und weiß mehr darüber, als die allermeisten Professoren.

Schon nach der Selbstbeschreibung des Werkes handelt es sich – bestenfalls – und die Anwendung erlernten Wissens und bestehender Methodik, nicht um das wissenschaftliche Arbeiten im eigentlichen Sinne oder die Weiterentwicklung von Methoden und Erkenntnissen selbst.

Unabhängig von der Qualitätsfrage wäre dies schon nach der Selbstbeschreibung als Prüfungsleistung eine Diplom- oder Masterarbeit, aber keine Dissertation.

> Die Dame hat tausende Papyri auf Altgriechisch ausgewertet und dazu die Sekundärliteratur in allen möglichen Fremdsprachen (Französisch, Englisch, Italienisch) ausgewertet.

Das ist fleißig, aber eben doch nur Anwendung erlernter Methodik. Das Ergebnis ist nur Faktenwissen, aber kein wissenschaftlich-methodischer Fortschritt.

> ohne jegliche Differenzierung zu sprechen, ist ein wenig nerdig.

Oh, mit »Differenzierung« kommen sie alle, wenn ihnen eine Bewertung nicht passt und kein Gegenargument einfällt. *Gähn*

> Auch kein Troll oder sonst was.

Einfach nur normal doof?


Nikki
21.5.2015 16:36
Kommentarlink

Oh, Oh, da kann einer sachliche Kritik nicht ganz verkraften. 🙂 Wie geil. Bloggen und dann sachliche Kritik löschen.


Hadmut
21.5.2015 18:58
Kommentarlink

@Nikki:

> Oh, Oh, da kann einer sachliche Kritik nicht ganz verkraften. 🙂 Wie geil. Bloggen und dann sachliche Kritik löschen.

Doof wie Stroh. Ich habe gar nichts gelöscht.

Du gehörst offenbar zu den Bevölkerungsteilen, die sich nicht vorstellen können, dass Leute wie ich tagsüber was arbeiten müssen und ich fast immer erst abends dazu komme, das Blog zu moderieren.

Im übrigens war an Deinem Gekeife gar nichts sachlich. Keine greifbare Aussage, nur Beschimpfung.

Deshalb verstehst Du auch nicht, warum das keine Dissertation ist. Du bist noch gar nicht auf dem Niveau angekommen, das bewerten zu können.


Nikki
28.5.2015 15:09
Kommentarlink

Lieber Hadmut,

hast du das Buch gelesen oder nicht? Diese Frage ist entscheidend und nur dann kannst du dir eine Meinung bilden. Wissenschaftlich einordnen kannst du das dann eh nicht, außer du bist selbst Historiker. Bist du das oder nicht?

“Ich habe mich fast 15 Jahre lang mit Promotionsanforderungen, Prüfungsrecht und allem, was dazugehört, befasst und weiß mehr darüber, als die allermeisten Professoren.”

Was hat denn Prüfungsrecht mit der wissenschaftlichen Beurteilung einer Arbeit zu tun? Das sind formalrechtliche Vorgänge und mehr nicht. Erzähl mir bitte nicht, dass dies die besten Voraussetzungen für die Beurteilung von Promotionen sind. Formalrechtlich ja, wissenschaftlich und inhaltlich bin ich überzeugt, dass dies die Aufgabe der jeweiligen Professoren aus den entsprechenden Fachrichtungen ist. Eine Biologe beurteilt Arbeiten aus der Biologie, ein Historiker, die aus der Geschichtswissenschaften etc.

“Schon nach der Selbstbeschreibung des Werkes handelt es sich – bestenfalls – und die Anwendung erlernten Wissens und bestehender Methodik, nicht um das wissenschaftliche Arbeiten im eigentlichen Sinne oder die Weiterentwicklung von Methoden und Erkenntnissen selbst.”

Hast du das Buch gelesen oder nicht? Ich weiß nicht so ganz, ob man die Qualität eines Buches feststellen kann, ohne nur einen Blick hineinzuwerfen. Dann bist du wahrscheinlich der erste, der dies kann.

Ich gebe dir einen guten Rat: Geh arbeiten, zahl deine Steuern, treff Freunde oder mache irgendetwas sinnvolles, aber bitte belästige die Menschheit nicht mit deinem Halbwissen. Ach ich vergass, wenn man mehr weiss als die meisten Professoren, dann muss man die Menschheit mit einem Depperl Block beglücken. 🙂


Hadmut
28.5.2015 21:48
Kommentarlink

@Nikki: Man merkt Dir sehr deutlich an, dass Du nicht weißt, wovon Du redest, und versuchst, das durch Aggressivität zu überspielen.

> hast du das Buch gelesen oder nicht? Diese Frage ist entscheidend und nur dann kannst du dir eine Meinung bilden.

Und da liegst Du grundlegend falsch.

Denn es geht nicht darum, sich eine literarische Meinung zu bilden, sondern um die nüchterne Frage, ob eine Leistung im prüfungsrechtlichen Sinne erbracht wurde. Es ist völlig egal, wie gut und toll das Buch ist, wenn das Thema und die Zielsetzung gar nicht erst geeignet sind, die Aufgabe zu erfüllen. Ich muss auch einem 100-Meter-Läufer nicht beim Rennen zugucken um beurteilen zu können, dass das nicht das ist, was beim Gewichtheben gefordert wird.

Promotion ist nicht, einfach irgendetwas abzugeben.

> Was hat denn Prüfungsrecht mit der wissenschaftlichen Beurteilung einer Arbeit zu tun?

Ganz einfach: Eine Promotion ist eine Prüfung. Und damit ist sie nach prüfungsrechtlichen Maßstäben zu beurteilen. Und die Anwendung erlernter Techniken ist – da gibt es auch Rechtsprechung – eben keine promotionstaugliche bzw. wissenschaftliche Leistung. Prima Diplomarbeit. Meinetwegen auch ein wunderbares Buch. Aber weil es eine Prüfung ist, muss es nach Prüfungsrecht beurteilt werden. Und da gibt es eben andere Anforderungen als im Hörsaal.

Deine Frage zeigt aber, dass Du überhaupt keine Ahnung hast, worum es in einer Prüfung geht und warum das nach Prüfungsrecht geht.

(An sich finde ich schon die Frage, was eine Promotion mit Prüfungsrecht zu tun hat, unglaublich dämlich.)

> Das sind formalrechtliche Vorgänge und mehr nicht.

Nein, das ist die Prüfung und die Rechtsgrundlage. Ohne die dürfte es nämlich überhaupt keine Prüfung geben.

Zur Information: Prüfungen sind hoheitliche Akte und gehören nicht zu Forschung und Lehre.

Ich finde es aber sehr erstaunlich, dass Du da so überhaupt nicht weißt, worum es geht, und so aggressiv in anderer Leute Blog kommentierst. Hast Du da eigentlich gar keine Skrupel, so im völligen Blindflug zu töbern?

> Eine Biologe beurteilt Arbeiten aus der Biologie, ein Historiker, die aus der Geschichtswissenschaften etc.

Ja. Aber nicht nach Lust und Laune. Sondern zuallererst nach den prüfungsrechtlichen Vorgaben.

> Hast du das Buch gelesen oder nicht? Ich weiß nicht so ganz, ob man die Qualität eines Buches feststellen kann, ohne nur einen Blick hineinzuwerfen.

Weder habe ich die Qualität des Buches beurteilt, noch das behauptet. Ich habe die Eignung zur Promotion beurteilt. Und das ist etwas völlig anderes.

> Ich gebe dir einen guten Rat:

Ich brauche von Leuten, die so gar nicht wissen, wovon sie reden, eigentlich keine Ratschläge, schon gar keine unerbetenen und von Anonymen.

> Geh arbeiten, zahl deine Steuern,

Das tue ich.

> treff Freunde oder mache irgendetwas sinnvolles

tue ich auch.

> aber bitte belästige die Menschheit nicht mit deinem Halbwissen.

Das verbitte ich mir. Ich äußere mich nur hier in meinem Blog, und damit nur gegenüber denen, die zu mir kommen. Das kann keine „Belästigung der Menschheit” sein.

Im Gegensatz zu Dir, denn Du pöbelst anonym in fremden Blogs herum, was ich durchaus als Belästigung empfinde. Insbesondere dann, wenn man wie Du zu erkennen gibt, vom Thema Prüfung wirklich so gar keine Ahnung zu haben.

> Ach ich vergass, wenn man mehr weiss als die meisten Professoren,

Von Prüfungsrecht weiß ich mehr als die meisten Professoren.

> dann muss man die Menschheit mit einem Depperl Block beglücken

Warum liest Du es dann?


Nikki
28.5.2015 15:26
Kommentarlink

P.S. Wahrscheinlich gehörst du zu der Sorte, die mal promovieren wollten, aber es aus irgendwelchen Gründen nicht geschafft haben und nun auf alle Promovierten einen Hass schieben.

Mach dir nichts drauß. Bin auch nicht promoviert, aber ich genies trotzdem mein Leben. 🙂


Hadmut
28.5.2015 21:49
Kommentarlink

@Nikki:

> P.S. Wahrscheinlich gehörst du zu der Sorte, die mal promovieren wollten, aber es aus irgendwelchen Gründen nicht geschafft haben und nun auf alle Promovierten einen Hass schieben.

Es ist erstaunlich, wie sehr Du mein Blog beschimpfst, gleichzeit aber zu erkennen gibst, dass Du es nie gelesen haben kannst.

Du bist eine Mischung aus Dummkopf und Troll.