Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

BMW stellt keine Autos mehr auf den Hof der Parteizentralen

Hadmut
18.12.2014 16:20

Ach, guck mal an. Die Großspender haben auch die Schnauze voll. Oder – so könnte man den Text auch verstehen – koppeln Spenden künftig direkter an unmittelbaren Nutzen für sie selbst.


7 Kommentare (RSS-Feed)

Ich bin auch da
18.12.2014 17:41
Kommentarlink

Dann werden die parteien einfach die Zuteilungen aus Steuermitteln erhöhen. Ist doch das übliche Verfahren


Ich vermute, ich bekomme ein tolles Weihnachtsgeschenk — das Dreckspack säuft ab.

Carsten

“Ich habe verstanden, dass man den Amerikanern zuhören, aber ihnen keineswegs vertrauen kann.”
Michail Gorbatschow Dez 2014
Mann, das hat gedauert!


Heinz
18.12.2014 21:31
Kommentarlink

Ja, wenn man den Staat schon verkauft hat, wieso sollten die da noch groß investieren?


Emil
18.12.2014 21:54
Kommentarlink

Das ist vielleicht die Quittung dafür, dass die deutsche Wirtschaft und insbesondere die Automobil-Industrie aufgrund des idiotischen Russland-Boykotts weniger Gewinn oder sogar Verluste gemacht hat.


C
18.12.2014 23:08
Kommentarlink

> das Dreckspack säuft ab.
Eine native Frage: Ist es möglich, Großspenden aufzusplitten in mehrere kleinere Spenden, so dass die unter der 50.000 EUR Grenze fallen?

Ich bin überrascht, dass die Grünen so wenige Spenden erhalten.


C
18.12.2014 23:17
Kommentarlink

*naive


Gästle
19.12.2014 13:02
Kommentarlink

“In Zukunft werde BMW “die gesellschaftspolitische Arbeit der Parteien durch einzelne themenbezogene Kooperationen unterstützen”, nicht mehr durch das Überlassen von Autos. Konkrete Projekte mit der eigenen Expertise zu unterstützen ergebe mehr Sinn, als einfach nur Autos auf den Hof der Parteizentrale zu fahren, teilte BMW mit.”

Das ist der Knackpunkt. Parteispenden sind ab einer gewissen Grenze öffentlich bekannt, wenn BMW jetzt künftig etwa in Gesetzgebungsverfahren seine Expertise in Form von abgestelltem Mitarbeitern oder vorformulierter Texte einbringt bleibt die Einflussnahme in der Regel unbekannt.