Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Studie: Je höher der Frauenanteil, desto niedriger der IQ

Hadmut
17.12.2014 20:33

Mal wieder ein paar Denkübungen in Statistik, Korrelation, Kausalität und sowas.

Ein Leser hat hier diese Webseite erwähnt. Sollte man sich mal anschauen und bei der Gelegenheit auch fleißig drüber nachdenken, ob man allen Schritten so folgt oder ob man Fehler sieht.

Es geht zunächst darum, dass man für verschiedene Studienfächer den durchschnittlichen Intelligenzquotienten innerhalb der Studenten des Faches ermittelt hat und dann jedes Fach in einem zweidimensionalen Graph nach ermitteltem IQ und Frauenquote eingetragen hat. Das frappierende Ergebnis ist, dass der IQ deutlich und nahezu linear von etwa 135 bis auf etwa 100 abnimmt, je höher der Frauenanteil ist. Wer’s genauer wissen will, möge dem angegebenen Link folgen, wo man eine Graphik findet, die zu jedem Punkt Fach und Werte angibt. (Warum überrascht es mich nicht, dass Sozial- und Erziehungsfächer den niedrigsten IQ haben?)

Das wirft zunächst Fragen auf, die auch der Autor feststellt. Denn es ist bekannt, dass Männer und Frauen durchschnittlich gleich intelligent ist. Es wäre zwar naheliegend, aber falsch, aus der Statistik zu folgern, dass Frauen dümmer wären (wie so oft ist eine Korrelation keine Kausalität). Ursachen kann das viele haben. Beispielsweise könnte bei Männern die Streuung im IQ bei gleichem Durchschnitt breiter sein. Dann gäb’s mehr hochintellegente und mehr superdumme Männer als Frauen, wobei man die dummen Männer dann halt nicht an den Universitäten findet (manche lästern, die fände man dann in den Sozial- und Erziehungswissenschaften), was schon mal einen ersten Fehler darstellte, wenn man von der Statistik auf eine Kausalität Mann/Frau schließen wollte. Wenn nämlich bei Männern die Streuung breiter ist, ist auch die Selektion dort stärker. Das heißt, dass die Grundgesamtheiten bei Männern und Frauen jeweils anders selektiert sind und schon damit kein allgemeiner Rückschluss auf Männer/Frauen möglich ist. Ein Rückschluss auf Fächer ist dagegen sehr wohl möglich, und die Korrelation ist auch da. Irgendeine Kausalität kann es da auch geben, nur geben die Daten so eben keine Grundlage für eine Kausalität Männer sind schlauer als Frauen her. Nur: weniger brisant wird die Sache dadurch nicht.

Die Frage ist natürlich, was als Kausalität in Frage kommt, und wierum sie verläuft. Sind weniger intelligente Leute automatisch stärker sozial/kommunikativ orientiert? Suchen sich weniger intelligente Leute anspruchslosere Fächer raus, in denen man mit Labern und mit wenig Denken durchkommt? Oder wollen die hochintelligenten was, wo sie den Motor ausfahren können?

Oder ist es vielleicht gerade andersherum? Denn wer sich ein Fach aussucht, tut das in den seltensten Fällen spontan und unvorbereitet. Meistens beschäftigen sich (gerade in den mathematisch-technischen Fächern) die Leute schon seit der Kindheit damit. Werden sie intelligenter, weil sie sich damit beschäftigen?

Oder ist es ganz einfach so, dass Männer und Frauen zwar im Durchschnitt gleich intelligent sind, aber es durch die Streuung einfach mehr hochintelligente (und superdumme) Männer gibt, und fertig, das war’s schon? Dass diese Messung eine solche Kausalität nicht ohne weiteres hergibt, heißt ja nicht, dass es die Kausalität nicht gibt.

Dann wird aber erklärt, wie diese Daten überhaupt zustandekamen. Man hat nicht direkt den IQ gemessen, sondern den SAT zugrundegelegt. Das ist ein amerikanischer Test zur Einstufung der Studierfähigkeit, der verschiedene Aspekte abdeckt, wie mathematisch-technisch, oder eben auch sprachlich. Da es bereits untersuchungen gibt, dass der SAT mit dem IQ zusammenhängt, hat man darüber den vermuteten IQ aus dem SAT berechnet. Das ist zunächst also mal wackelig.

Sie sind dann aber hingegangen, und haben die gleichen Betrachtungen noch einmal für die einzelnen SAT-Module hergestellt. Mit beachtlichem Ergebnis. Betrachtet man die technisch-mathematischen Aspekte, ergibt sich fast wieder die gleiche Korrelation wie beim IQ. Die IQ-Korrelation scheint also haltbar.

Betrachtet man aber die verbalen Module des SAT, so ergibt sich gar keine Korrelation zwischen Frauenanteil und Leistung. Was die übliche These der Genderisten, dass Frauen sprachlich-kommunikativ stärker und interessierter wären, eigentlich ausschließt. Frauen haben sprachlich offenbar keinen Vorsprung vor Männern – behaupten dies aber gerne. Da sie technisch-mathematisch schwächer sind, mag es ihnen subjektiv so erscheinen, weil ihr Schwerpunkt stärker darauf liegt, es führt aber nicht zu höheren Leistungen.

Nach diesen Daten sind Männer im technisch-mathematischen Bereich stärker als Frauen (oder präziser gesagt: unter Männer gibt es mehr als unter Frauen, die darin gut sind), während – innerhalb derer, die Universitäten besuchen – Frauen sprachlich-kommunikativ nicht stärker sind als Männer. Und es zeigt sehr deutlich, dass Geisteswissenschaften, vor allem Sozial- und Erziehungsfächer, sich an eine weniger intelligente Klientel richten und offenbar weniger anspruchsvoll sind.

Die feministische These, dass Frauen kommunikativ-sprachlich besser sind, scheint nicht belegbar und nicht haltbar zu sein.

28 Kommentare (RSS-Feed)

die kehrseite
17.12.2014 20:53
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>Die feministische These, dass Frauen kommunikativ-sprachlich besser sind, scheint nicht belegbar und nicht haltbar zu sein.

Welche feministische These ist das schon. Da könnte man einen Preis drauf aussetzten. Und niemand würde dadurch reich werden.


Manfred P.
17.12.2014 21:01
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Mich überrascht es nicht, dass Physiker im Schnitt den höchsten IQ haben. Hehehehe. 🙂


Manfred P.
17.12.2014 21:07
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Die feministische These, dass Frauen kommunikativ-sprachlich besser sind, scheint nicht belegbar und nicht haltbar zu sein.

Ist sie auch nicht. Frauen erzählen einfach sauviel. Das nennen die dann kommunikative Stärke.


EinInformatiker
17.12.2014 21:46
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Die feministische These, dass Frauen kommunikativ-sprachlich besser sind, scheint nicht belegbar und nicht haltbar zu sein.

Das hab ich ohnehin noch nie geglaubt, selbst für den Durchschnitt nicht. Ich weiß ja nicht, ob das Zufall war, aber ich war in einer Klasse für die der Deutsch-Lehrer mal meinte: Er habe noch nie erlebt, dass die Jungen im Deutschen beweglicher seien als die Mädchen.

Einerseits würde das zwar bedeuten, dass er i. a. bzw. bis auf diese Ausnahme immer das Gegenteil erlebt hätte. Nur nahm ich diese Ansicht ohnehin immer als Vorurteil. Denn auch “im Deutschen” gings ja doch denkend logisch ziemlich zur Sache. Das Fach war auf der Schule (Ende der 60-er) nicht minder gefürchtet wie Mathe und Physik (während an der Uni Germanistik niemanden hinter dem Ofen hervorlockte). Außerdem hieß es damals “Der Mensch sei ein Dichter und Denker”. Ich kannte aber damals als Dichterin nur Anette von Droste-Hülshoff und dachte mir also logisch mein Teil. Später fiel mir das tendenziöse insistieren darauf, dass Frauen sprachlich besser seien dann nochmals folgendermaßen auf: Anläßlich einer Buchbesprechung (in “Bild der Wissenschaft” wurde behauptet, dass Jungen und Mädchen in Mathematik gleich seien und die Mädchen in Sprachen besser. Das wird auch schon 30 Jahre oder länger her sein. Für mich war das damals ein Indiz dafür, dass die Frauen (psychologisch bedingt) halt Überlegenheit für sich reklamieren müssen, weil sie (insbesondere in Mathe usw.) unterlegen sind. An Feminismus und welcher die Gesellschaft gefährdende korrupte Wahn dahintersteckte bzw. daraus mal werden könnte dachte ich freilich nicht.


klaus
17.12.2014 21:46
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Frauen sind sprachlich besser wenn sie Mädchen sind, oder genauer sie sind dann der sprachlichen Entwicklung von Jungs voraus.

Jungen dagegen punkten in räumlicher Vorstellung und Körperkoordination (Stichwort Ballspiele).

Die sprachlichen Fähigkeiten können dann aber nachgeholt werden.

cu


Emil
17.12.2014 21:57
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Das ist in Deutschland wahrscheinlich etwas anders. In den USA entscheidet der SAT-Wert vor allem darüber WO man studiert (Ivy League Uni oder Community College), bei uns die Abi-Note eher darüber, WAS man studieren darf. Beispielsweise dürften in Deutschland aufgrund des relativ harten Numerus Clausus in Psychologie oder Medizin die Studenten etwas intelligenter sein als in den USA (wenn man denn die Abi-Mote als Maß für die Intelligenz nimmt).

Anderseits ist “Nursing” bei den Amis ein Studienfach, während bei uns Krankenpflege ein Ausbildungsberuf ist. Ich hatte mich früher immer gewundert, wieso die Krankenschwestern bei M.A.S.H. alle Offiziere waren. 😉 Dass da dann die akademischen Anforderungen bzw. das erforderliche SAT-Niveau geringer sind, dürfte klar sein.


Joachim
17.12.2014 23:38
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Bis zur Pubertät sollen Mädchen , passend zu Ihrer schnelleren körperlichen/sexuellen Reifung, einen Vorsprung in der sprachlichen Entwicklung haben. Das würde auch die beträchtliche Geschlechterdifferenz im sprachlichen Teil des Pisa-Tests zugunsten der Mädchen erklären. Bis zum Ende der Adoleszenz, siehe die Ergebnisse des Sat-Tests, gleicht sich das aus.
Im abstrakt-logischen und räumlichen Denken haben die Jungs, auch bei den Schulleistungstets, einen Vorteil, und das obwohl sie es an unseren sprachlich orientierten Schulen schwerer als Mädchen haben Zugang zu den höheren Lehranstalten samt der dort besseren Bildungsmöglichkeiten zu bekommen. Die Leistungsdifferenz im MINT-sektor nimmt zum Erwachsenenalter hin dann immer weiter zu.


anon
18.12.2014 0:02
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“Beispielsweise könnte bei Männern die Streuung im IQ bei gleichem Durchschnitt breiter sein.”
Dazu gibt es eine Reihe von Studien, die dies bestätigen.
Ein Artikel, der das ganz gut zusammenfasst und auch eine mögliche Erklärung liefert (“genetic mosaicism of females”), ist z.B.
http://www.psychologytoday.com/blog/the-how-and-why-sex-differences/201101/how-can-there-still-be-sex-difference-even-when-there-is

Zur Abiturnote: Die korreliert in Deutschland nur mit 0,3 mit dem IQ.


Bzzz
18.12.2014 0:05
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“Oder wollen die [H]ochintelligenten was, wo sie den Motor ausfahren können?” – wunderhübsch formuliert. Ein bisschen, ja. Also, falls ich dazugehören sollte, vielleicht zieh ich auch nur den Schnitt nach unten und merke es gar nicht.

Das Geschlechterverhältnis (Fakultätszuordnung: Siehe heute mal andere Mailadresse) sieht bei uns noch wesentlich schlechter aus als in der Studie. Vielleicht wenn man die Erstis dazu nimmt, von denen viele wegen NC-Freiheit bei uns “parken” und auf ihre Medizin- und Werweißwasplätze warten (Nachrücker, Tauscher, was es eben so gibt). Erstaunlich viele probierens mittlerweile auch, sind aber nach zwei Semestern fast restlos weg. Dabei kommen die Knüppel ja erst ab dem vierten Semester, mit Ausnahme von Mathe 3…


Tobi
18.12.2014 0:29
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Interessant. Besonders weil deutlich mehr Frauen (in Deutschland) ein Studium abschließen als Männer.

Grüße

Tobi


Der/Anarchist
18.12.2014 1:15
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Philosophie und Geschichte gehören beide zu den Geisteswissenschaften. Beide Fächer sind anspruchsvoll, würde man sich mit ihnen intensiv auseinandersetzen. Doch leider ist es so, dass tatsächlich eine Masse von Menschen, vor allem viele Frauen, sich für diese Fächer entscheiden. Was dann inhaltlich angeboten wird, liegt oftmals weit unter dem Niveau, das die Fächer innehaben.


toff
18.12.2014 4:14
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Um das jeweilige Geschlecht anzuziehen, muß ein Mann Ressourcen anhäufen können – da mag manchmal Stärke helfen, aber Geisteskraft schlägt mit ihrer Anpassungs- und Optimierungsfähigkeit reine Stärke gewiss über längere Zeiträume (die Megajahre, in denen wir uns entwickelten).
Ich würde vermuten, daß die Reproduktionsaussichten, nur Geisteskraft allein betrachtet, für einen Mann lauten: Umso schlauer, desto reproduktionsfähiger (mit Ressourcen Frauen anziehen, dann Kinder schützen und versorgen können).

Für Frauen lohnt sich vermutlich eine starke Investition in Geisteskraft nicht; sie werden nicht wahrscheinlicher besamt, je schlauer sie sind, je mehr sie Ressourcen anhäufen können.
Eine Selektion bezüglich Körperschönheit und – vor allem – Instinktsicherheit ist vermutlich besser:
Eine dumme, sehr sexy Frau, die funktionierende Instinkte (den prächtigsten, statushöchsten, reichsten Mann auswählen der zu kriegen ist, prüfen ob er liebeskrank+verlässlich ist (das ist wichtig, um zu prüfen, ob er auch langfristig hilft und investiert, in sie+Kind), sich besamen lassen, sich in Schwangerschaft schonen und instinktiv richtig ernähren, Kind instinktiv säubern/ablecken, säugen und wärmen usw.) kommt prima zurecht – viel Geisteskraft braucht eine Frau doch nicht, für ihre Sexualfunktion+Kinderaufzucht – wohl aber sichere, alles übertrumpfende Instinkte; ist auch nur ein Instinkt für die Reproduktionsfunktion beschädigt oder gar nicht vorhanden, stirbt die Frau und ihr Kind mit nahezu völliger Sicherheit aus.

Ich stelle damit die Hypothese auf, daß der Selektionsdruck auf Männer, schlau zu sein, höher war, als der auf Frauen.

Selbst heute noch bekommen (wie mir scheint) schlaue Männer im Durchschnitt bessere und mehr Frauen als dumme Männer. Richtig erfolgreiche Männer haben oft sogar 2 oder 3 Ehefrauen in ihrem Leben, dazu noch Geliebte; sie können also in mehrere Familien investieren UND sie bekommen dabei jeweils die hochwertigsten Frauen ab – weniger ressourcenreiche Männer müssen sich ja mit minderwertigerem Frauenmaterial, und auch absolut geringeren Frauenzahlen, bescheiden.

Hier ist auch der Unterschied, der Vorteil gegenüber den Unterschichten – diese pflanzen sich zwar auch mehr fort, aber dort ist die Qualität der Gene in Mann und Frau viel geringer. Die besten Frauen bekommen die Männer aus den oberen Schichten, und sie bekommen auch mehr (genetisch hochwertige) Kinder, während man oft den EIndruck hat, Unterschichteneltern betreiben eine Idioten- und Krüppelzucht (schon die Eltern sind dort ja i.d.R. fett, dumm und – auch bedingt dadurch – kränker).


toff
18.12.2014 4:27
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Nachtrag:

Die Bücher dieses Herren empfehle ich zu dieser Thematik.
U.a.
http://www.amazon.de/Die-Intelligenz-ihre-Feinde-Industriegesellschaft/dp/3902732016/

http://www.amazon.de/Die-IQ-Falle-Intelligenz-Sozialstruktur-Politik/dp/3702008829/

Einen gewissen kompakten Überblick über das Werk des
http://en.wikipedia.org/wiki/Volkmar_Weiss
hier:
http://www.v-weiss.de/

Vermutlich Speziell für Hadmut interessant
“Über die geistigen Mistkäfer in der Wissenschaft” :
http://www.v-weiss.de/mistkaefer.html


Sten Berg
18.12.2014 7:33
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Hier wurde nur viel geschrieben, aber wenig belegt. PISA zeigt die geschlechtsunterschiede alljährlich. Die Frage, ob viel und schön Schwätzen was wertvolles tatsächlich bringt, darf man wohl nicht stellen.


Jan Onym
18.12.2014 7:46
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Das ist alles pure Spekulation. Das die intelligentesten in Astrophysik machen kann diese oder jene Gründe haben.

Evtl. bleiben die mit viel Grips und wenig Ehrgeiz da hängen und alle higher performer sind längst an der Wall Street. Ohne Abschluss

Ansonsten tendiert diese Diskussion in die gleiche Richtung wie der Femorassismus. Man ersetze die Gruppen mal durch Neger und Weiße und der Aufschrei wäre groß. Das ist was für Weiber, Männern unwürdig.

Der Bezug auf das hirnlose gequatsche einer rassistischen Minderheit (Femo…) setzt dem ganzen dann die Krone auf. Das die SpinnerInnen in der Medienpropaganda dauerpräsent sind macht es nicht besser.

Das war mit dem kirchlich halluzinierten heliozentrische Weltbild auch nicht anders. Damals wie heute absurd und wurde nur dort “geglaubt” wo Karrieren auf diesem Ticket zu machen waren.

Geändert hat sich nur das fundierte Kritiker nicht mehr auf dem Scheiterhaufen landen. Heute werden Sie von den Femorassiten nur noch niedergebrüllt und in den Medien totgeschwiegen.

Immerhin ein kleiner Fortschritt


Tito
18.12.2014 8:10
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Also ich, der ja solch ein pubertierend – weibliches Prachtexemplar im heimischen Gefilde herumwuseln hat, kann mit Gewissheit sagen: Mädchen sind sprachlich definitiv weiter als Jungs in dem Alter.

Alle, ausnahmslos. Aber, der Vorsprung wird im Laufe der Zeit immer geringer.
Hatte man im Alter von acht Jahren noch den Eindruck, Jungs wäre außer Schreien und Stottern nichts gegeben, sieht das mit jetzt vierzehn bereits deutlich anders aus.
Die Steigung der Lernkurve, die bei den Mädels bereits stark abflacht, ist bei den Jungs noch durchaus intakt.


Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen.
18.12.2014 9:10
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@Danisch (((“Denn es ist bekannt, dass Männer und Frauen durchschnittlich gleich intelligent ist.”)))

1. Das Gegenteil ist bekannt. Frauen haben durchschnittlich einen geringeren IQ.

2. Selbst IQ-gleiche Frauen leisten viel weniger. Mit den IQ-Tests stimmt also etwas nicht. Die IQ-Testergebnisse für Frauen müsste man mit einem “Frauenkoeffizienten” multiplizieren, um auf eine realistischen Wert für Frauen zu kommen.

3. Hier ist der Blogartikel als Grafik mit der vollständigen Liste aller Studienfächer: http://someimage.com/XY8k (und noch weiterer Bilder zu diesem Thema).

4. Frauen haben nicht nur
a) einen geringeren IQ im Durchschnitt
b) sondern sind auch mehr vertreten bei den Idioten (außer bei den völligen Idioten, also denen mit schwerwiegenden genetischen Aberrationen)
c) sind weniger vertreten bei den Genies
d) haben eine andere Verteilung der weißen Substanz (white matter)
e) haben 40% weniger neokortikale Synapsen
f) wissen weniger als Männer (= haben weniger Rechenkapazität UND weniger Daten).

(PS: Diese Infographics gehören zu den bekanntesten Redpill Infographics im Netz und tauchen in fast jedem politisch unkorrektem Thread auf, in dem über die mentale Kapazität von Frauen diskutiert wird. Ich habe diese Infographics nicht gemacht, ihr braucht euch bei mir darüber nicht zu beschweren).


Stiller Mitleser
18.12.2014 9:11
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Da kommt mir ein Gedanke:

1. Bei Männern gibt es eine höhere IQ-Streuung als bei Frauen.

2. Intelligente Männer machen dann eher die technisch-komplexen “Männerberufe”, die doofen machen die Laberberufe.

3. Bei den Frauen gibt es eine breite Verteilung, sehr wenige herausragende Individuen.

4. Nur sehr wenige Frauen können an der Spitze bei den Männern mithalten, diese gehen dann auch in die entsprechenden Felder.

Es bleiben zwei Resultate:
Bei “den Männern” im Management und der Wissenschaft sind die wenigen herausragenden Frauen auf individueller Basis zwar sehr angesehen, der Rest (“Quotenfrauen”) sind aber schlecht. Weil die Quote mehr Frauen in die Positionen presst, als gute Individuen vorhanden sind.

Bei “den Frauen” in den Genderstudies sind die doofen Männer gelandet, was deren Sicht (“Frauen sind intellenter als wie Männer”) im lokalen Umfeld bestätigt.


m
18.12.2014 9:19
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Dirk S.
18.12.2014 9:36
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> Die feministische These, dass Frauen kommunikativ-sprachlich besser sind, scheint nicht belegbar und nicht haltbar zu sein.

Natürlich, den Quantität der Sprache ist nicht gleich Qualität der Sprache. Oder warum stellen auch bei den Literaturnobellpreisträgern Männer die Mehrzahl? (Ja, ja, ich weiß, patriachiale Unterdrückung und so, der übliche realitätsferne feministische Blödsinn.)

Literaturfreie Grüße,

Euer Dirk


Marc
18.12.2014 10:25
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Anderseits ist “Nursing” bei den Amis ein Studienfach, während bei uns Krankenpflege ein Ausbildungsberuf ist. Ich hatte mich früher immer gewundert, wieso die Krankenschwestern bei M.A.S.H. alle Offiziere waren.

Aber nur die Frauen!


Flusskiesel
18.12.2014 11:15
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“Intelligenz ist, was der Intelligenztest misst!” (Edwin Boring)
🙂


yasar
18.12.2014 12:43
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Ich interpretiere die Daten auf der Seite so, daß der IQ hauptsächlich mit dem “Quantitative SAT score” korreliert.

Und die ursprüngliche Korrelation “IQ” vs. Frauenquote eigentlch nur sagt, daß die, die technisch/analytisch gut drauf sind, sich die passenden Fächer suchen und die, die das nciht können, sich dann eher die Laberfächer suchen, unabhängig ob Mann oder Frau.

Für mich ein Zeichen, daß die zugrundeliegenden Tests eher die technisch-analytischen Fähigkeiten messen und andere Faktoren vermutlich außer acht lassen.

Das Hauptproblem ist doch eher mit welcher Metrik man “Intelligenz” mißt, obwohl heutztage der Konsens in der “Messug” der technisch analytischen Fähigkeiten zu liegen scheint.


a stranger in a strange world
18.12.2014 21:55
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@Emil

Ich hatte mich früher immer gewundert, wieso die Krankenschwestern bei M.A.S.H. alle Offiziere waren.

Die weiblichen Krankenschwestern sind Offiziere weil bei den GIs das Fraternisieren zwischen Officers und Enlisted (Unteroffiziere und Mannschaften) bei Kriegsgericht verboten ist. So reserviert man die wenigen vorhandenen Frauen für die Offiziere, konkret: für die MOs (Medical Officers).

Was meinst du denn, warum Hawkeye und Trapper (bzw. deren reale Vorbilder) sich nicht massenhaft gegenseitig dienstuntauglich geschrieben haben? Das sind Ärzte, die wissen ganz genau was sie machen müssten wenn sie wirklich nach Hause wollten. Denen muss man schon einen besonderen Anreiz bieten, damit sie bleiben. Genau deswegen sind die Ärzte (Captain aufwärts) auch nicht Vorgesetzte der Nurses (Lieutenant). Hanky Panky zwischen Vorgesetztem und Untergebener ist nämlich auch nicht so richtig erlaubt.

Und wenn du mir nicht glaubst, dann sehe dir den Film “M.A.S.H.” an. Dort entsteht der Titel-Song “Suicide is Painless” weil einer der Ärzte bei einer der Schwestern als Mann versagt und deswegen Selbstmord begehen will (Spoiler: Der Selbstmord wird verhindert 😉


O. Prantl
19.12.2014 1:52
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Mal ganz praktisch….

Ich stehe vor der Zeitschriftenabteilung und schaue mir die angebotene Frauen-Literatur an………

Vielleicht sollten mal die renomierten Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen, wie viele ihrer Abonnenten weiblich sind….
und wie viele Frauenzeitschriften von Männern abonniert oder gelesen werden.

Noch Fragen, Kienzle ?


Ben
21.12.2014 23:35
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was fehlt ist eine berücksichtigung der studierendenzahlen. ohne die lässt sich z.b. leicht vergessen das mehr Männer soziale Arbeit als Physik studieren (Bayes Leute, immer wieder Bayes). die extreme Varianz in den studierendenzahlen führt ausserdem zu einer potenziellen konfundierung, die das komplette ding ziemlich trivial erklären könnte: zahlenstärkere Studiengänge haben zwangsläufig einen repräsentativeren IQ (regression to the mean).

möglicherweise neigen Männer zwei standarabweichungen überm durchschnitt einfach mehr zur Segregation (und studieren physik) waerend Frauen mit gleichem IQ häufiger zahlenstarke Studiengänge studieren. 6000 von 6000 Physikern mit einem IQ um 130 machen eben diesen durchschnitt waerend 6000 weibliche Studendierende mit nem IQ von 130 unter 100000 Psychologinnen den schnitt nicht prägen.


Ben
21.12.2014 23:57
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ps: zu den angeführten geschlechtsunterschieden in der Varianz (quntitativer) kognitiver Fähigkeiten und ihrer Kulturabhängigkeit gibt’s hier futter: http://scienceblogs.com/notrocketscience/2009/06/01/gender-gap-in-maths-driven-by-social-factors-not-biological/


Tacheles
9.6.2015 9:02
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@ Stiller Mitleser

Aber eigentlich besagt die Frauenquote, dass obwohl Frauen gleich oder sogar besser qualifiziert sind, sie den Job auf hoher Management Ebene nicht bekommen, eben weil sie Frauen sind…..die setzten da keine nicht qualifizierten Personen hin, die der Aufgabe nicht gewachsen wären (Unternehmen, mit Frauen an der Spitze machen übrigens auch höhere Gewinne, das gilt generell für alle Unternehmen mit mehr Diversität (auch ethnischer)….
Bin zwar kein Fan von der Quote, aber das Argument von “Quotenfrauen” stimmt so nicht.Frauen sind auf hohen Management Ebenen auch so angesehen, weil eben nicht viele von Ihnen vertreten sind, da Frauen aufgrund Ihres geschlechts als nicht qualifiziert für den Job empfunden wurden…und da schließt sich der Kreis.