Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gleichstellung

Hadmut
12.12.2014 10:12

Hehe. (Danke für den Link)

9 Kommentare (RSS-Feed)

Dirk S.
12.12.2014 10:54
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Echt cool! 🙂 🙂 Erinnert an den olympischen Gedanken: Dabeisein ist alles (solange man gewinnt).

Olypische Grüße,

Euer Dirk


Fry
12.12.2014 18:35
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Naja, ich denke man kann’s in beide Richtungen übertreiben: alles zu einem Wettkampf zu erklären ist sicher genauso falsch. Beispiel Sportunterricht in der Schule: durch den ständigen Wettkampf verpasst der Sportunterricht vielfach die Gelegenheit, auch unsportlichen Menschen Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Was aber gesund wäre.


EBecker
12.12.2014 19:08
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Wenn es früher bei den Bundesjugendspielen die Teilnehmerurkunden wenigstens für die Teilnahme gegeben hätte – nein, dazu musste man schon eine bestimmte Leistung erbringen.
Darüber hinaus war das ein eher komisches Spektakel. Laufen, Springen, Ball werfen und die Vorbereitung im Sportunterricht nahe Null.


Sten Berg
12.12.2014 21:44
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@ Fry

Jetzt wo Du es sagst.

In Ballspiele, Leichtathletik und Wassersport war ich gut. Machte sogar bei allen in Bezirksmeisterschaften mit. In Turnen war ich Mittelmaß, weswegen ich nie mitmachte. Ironie Ende.

Im Grunde gibst Du denn Witz ungewollt wieder. Dicke Frau kann nach einer Minute nicht mehr mitrennen und hat Seitenstechen. Lehrer gibt ihr die Note, die sie verdient. Danach macht die Dicke nicht mehr mit, weil sie beleidigt ist.
Mein Guter, wenn man wirklich was tun will, dann sollte man eigentlich so vorgehen, dass man die schlechte Leistung selber schnallt und sich ernsthaft vornimmt sich zu verbessern.
Oder wie ich im Turnen kapiert, dass ich mich nicht um alle Sportarten der Welt kümmern kann und mich nach meinen Talenten mich richten sollte.


Oliver K
12.12.2014 21:56
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Absolute Leistungskriterien im Schulsport ist ein Unsinn, wohl auch ein Verbrechen am Volkskoerper, verkrueppelt ihn. Fuer die Schule sollte es keine Rolle spielen, ob einer schnell rennen kann oder nicht. Wohl ein Atavismus, die derzeitige Rolle des Schulsports.

Angemessener waeren relative Leistungskriterien, was natuerlich schwieriger ist, aber doch machbar sein sollte (und viel bringen wuerde). Relativ zu den koerperlichen Voraussetzungen, was man daraus macht, dafuer gibt es die Noten. Es gibt ja z.B. Bewegungsidioten, deren Koerper einfach nicht mitspielt, und unter relativen Kriterien sollten die ebenfalls die Moeglichkeit einer guten Note haben, wenn sie sich anstrengen, und sich relativ zu ihren Moeglichkeiten gut entwickeln.

Evtl., aus Konservativitaet, man weiss ja nie, koennte man Schulsport zweigleisig fahren: Absolute oder relative Leistungskriterien, in getrennten Klassen.

Ich glaube, es waere fuer die koerperliche Gesundheit sehr wichtig, von Kindesbeinen an eine gewisse “Wartungsmentalitaet” zu entwickeln, die Koerperteile einigermassen zu kennen (von einer praktischen Warte), und sie wissen, wie man sie bis in’s Alter funktionsfaehig haelt. Da ist der Schulsport mit seinen absoluten Leistungskriterien sehr hinderlich, weil er bei vielen Menschen Hass auf den Sport erzeugt (durch seinen Sadismus).


Werner
12.12.2014 22:22
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Ja. Zwei Seiten weiter:

https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/07/29/feminismuskritik-die-richtigen-frauen-bitte/

“Antje Schrupp brachte es […] auf den Punkt: “Wir brauchen nämlich keine Frauenquoten, sondern Feministinnenquoten!””

Da ist sie, die Katze aus dem Sack


Dirk S.
12.12.2014 22:51
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@ Werner

Da ist wohl jemanden die Wahrheit rausgerutscht. Hinter jedem verschreiber lauert die Wahrheit.

Wahrheitliche Grüße,

Euer Dirk


Fry
12.12.2014 23:23
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@Sten Berg: Deine Erwiderung “Mein Guter, wenn man wirklich was tun will, dann sollte man…” läuft darauf hinaus “die Leute sind selbst schuld, wenn sie XYZ nicht tun/können/gelernt haben”. Das mag stimmen, geht aber an meinem Punkt völlig vorbei. Hohe “Unterrichtsqualität” bedeutet doch nicht, dass am Ende die Leute an ihrem Versagen selbst schuld sind, sondern dass sie eben viel mitgenommen haben. Und das passiert im Sportunterricht nicht (in der Breite). Auch wegen des Wettbewerbs. QED.

Hier nochmal die These, warum man es mit Wettbewerb auch übertreiben kann: Ständiger Wettbewerb im Sportunterricht führt dazu, dass dieser nicht erfolgreich Breitensport vermittelt, weil unsportliche Schüler frustriert werden. Dies als Beispiel dafür, dass Wettbewerb nicht immer gut ist.

Oder nochmal anders: Lernen geht nur, wenn man bei Herausforderungen Erfolge und Misserfolge in einem gewissen Verhältnis halten kann. Zu viel Wettbewerb führt zu Frustration der Schwachen. Folglich sollten diese an anderen/weniger/keinen Wettbewerben teilnehmen.


Küstennebel
18.12.2014 7:38
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Dumm nur das die Wettkampfbedingungen von denen organisiert werden, die sich bereits an der Spitze befinden.

Ein Schelm der glaubt, das der Wettk(r)ampf dadurch nicht doch zu Gunsten des Status Quo stattfindet.

Ich hätte mir gerne Ringkampf, Boxkampf als Schulsport gewünscht. Ich habe auch von vielen Menschen gehört, die gerne ihren Chef verprügeln möchten, der sie ausbeutet. Das ist aber verboten. Die Ausbeutung durch den Chef jedoch nicht.

Als Aphorismus zum merken:

Wettkammpfideologie ist die Kunst im Ziel stehend allen Anderen zuzurufen, sie müssten nur schneller Laufen damit sie gewinnen könnten.

Grüße