Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Chick Logic: Frauen und Mathematik

Hadmut
9.12.2014 20:23

Hehehehe…

Ein Leser weist mich gerade auf einen Monster-Lacher hin. Heute kam auf 3Sat die Sendung Nano, deren drittes Thema (ab Minute 22) war, ob Männer und Frauen in den verschiedenen Fächern gleich gut wären und ob das genetisch oder kulturell bedingt ist. Der übliche Schmonzes, und die feministische Moderatorin fällt dadurch auf, dass sie polemisiert und Häme sprüht, aber nichts begründet und begründen kann.

Dann rennt sie zur Gender Studies Professorin Anina Mischau (wohlgemerkt: Gender Studies in Mathematik, Fachbereich Mathe und Informatik der FU Berlin) und fragt die (24:19): „Sind Frauen wirklich schlechter in Mathematik als Männer?” Deren freudestrahlende Antwort:

„Also nach meinen Erfahrungen gibt’s genauso viel schlechte Jungs in Mathe, wie gute Frauen in Mathe.”

Huahahahahahaaaaaaa.

Oder: quod erat demonstrandum, wie der Mathematiker so sagt. Und die merken’s selbst nicht mal und senden das.

34 Kommentare (RSS-Feed)

Christian
9.12.2014 20:57
Kommentarlink

Viel schlimmer (25:00): “Wir haben (fast) 50% Frauen, die Mathematik studieren, von fehlendem Interesse kann keine Rede sein” – “Siehst Du!”.

Was für ein Scheiß. Larry Summers mußte ja auch nicht gehen, weil er behauptet hatte, Frauen würden sich für naturwissenschaftliche Fächer weniger interessieren. Er hat von Begabung gesprochen. Ich interessiere mich auch sehr für das Singen, von Begabung würde ich da aber selbst nicht sprechen.


Emil
9.12.2014 21:07
Kommentarlink

Ich habe mal nach einem Lebenslauf der Dame gesucht und diesen älteren Eintrag gefunden:

Dr. Anina Mischau
Jg. 1963; Studium der Soziologie und evangelischen Theologie; 1996 Promotion in Soziologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; 1995-1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heidelberger Institut für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (HIFI), 1997-2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) Mannheim, seit Januar 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld …

http://www.uni-bielefeld.de/IFF/genderundmathe/teamb.html

Die meisten anderen Tussis, die in MINT-Fächern eine Gender-Professur innehaben, haben wenigstens noch ein technisch/naturwissenschaftliches Studium absolviert, aber hier komplette Fehlanzeige.


Hadmut
9.12.2014 21:08
Kommentarlink

@Emil: Frauen müssen auch kein Mathe studiert haben, um Professorin an einer Mathe-Fakultät zu sein. Soziologe und Theologie reichen da völlig.


prx
9.12.2014 21:19
Kommentarlink

Wobei ich aus meiner Abi-Zeit in Erinnerung behalten habe, dass Interesse und Begabung an Mathe bei Jungs und Mädels etwa gleich war. Der Mathe-LK war weit ausgeglichener besetzt als Physik. Vorne auch, weil recht gute Lehrerin (und damit das hier nicht übertrieben sachlich ausfällt: jung und attraktiv war sie zudem auch noch ;-).


Hadmut
9.12.2014 21:20
Kommentarlink

Im LK Mathe hatten wir, wenn ich mich recht erinnere, 2 Frauen und in Physik gar keine.


prx
9.12.2014 21:31
Kommentarlink

War halt ne Modellschule. 😉

Unter den 3 Leutchens mit Interesse an Informatik war ein Mädel, später Wirtschaftsinformatikerin. Das war 1979/80 herum, vor der PC-Ära an Schulen. Technik war eine APL(!)-Schreibmaschine mit Leitung zum Mainframe einer Firma in der Nähe.

So kanns auch aussehen. Im Physik-LK gab es aber immerhin auch 2.


die kehrseite
9.12.2014 21:39
Kommentarlink

Plappa, plappa, plappa, plapp……… Hadmut, es ist zu bewundern, sich diesen infantilen Quak-Sprech überhaupt reingezogen zu haben. Manchmal kann ich das auch ertragen, aber heute hatte ich keine Nerven dazu. Danke dafür.


dustbunny
9.12.2014 21:41
Kommentarlink

Es gibt mehr schlechte Männer als gute Frauen.

Balthasar Matzbach


janndh
9.12.2014 21:43
Kommentarlink

und? hats gestört?
ne oder?

klar es gibt biologisch eine einteilung in männlich und weiblich.

ist für Reproduktion auch vorteilhaft

bei allem anderen. soll aber der machen ders besser kann.

soll ich jetzt anfangen meine Vorgesetzte anzuzweifeln?
ne die hat in vielen Dingen mehr ahnung, eh klar ich arbeite in dem laden 1 Jahr sie 9 jahre.

Und wenn mann davon ausgeht da es eben nicht den Mann oder Die Frau gibt,… dann wirds noch irsinniger.


Gedöns
9.12.2014 21:46
Kommentarlink

Vorsicht! Sie könnte Recht haben, wenn man für Männer und Frauen eine typische Verteilungskurve annimmt, die sich nur in ihrer Breite (nicht Lage) unterscheiden. Dann sind jeweils 50% dümmer als der Durchschnitt und 50% schlauer. Repräsentativer Durchschnitt kann also manchmal Unsinn sein, wenn man den Zweck der Statistik außer Acht lässt und da geht es eben um Spitzenleistungen, am besten weit über den Durchschnitt.


Hadmut
9.12.2014 21:50
Kommentarlink

Natürlich kann das sein, dass es zufällig gerade so trifft. Aber es ist nicht das, was die sagen wollten. Es sagt nicht, dass Frauen so gut wären wie Männer.

Gäb’s nur einen dummen Mann und nur eine fähige Frau, wär’s auch erfüllt.


foerder-lehrkraft
9.12.2014 22:18
Kommentarlink

Und für 3-Sat werden Zwangsgebühren abgepresst …


Tom174
9.12.2014 22:18
Kommentarlink

Unser Mathe LK war gar frauendominiert (unser ganzer Jahrgang war das.. in der 11 waren wir 4 Jungen in der Klasse, in den anderen waren es zwar mehr, aber trotzdem mehr Mädels). Im Physik LK hatten wir aber genau eine Frau.


Emil
9.12.2014 23:37
Kommentarlink

Auch ganz witzig: in Anina Mischaus altem Bielefelder Institut (IFF – Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung) gibt es einen einzigen Mann:

Elli, Alexander: EDV-Betreuung

http://www.uni-bielefeld.de/IFF/dasiff/mitarbeiterinnen.html

Offenbar kriegen unsere Informatik- und Mathematikexpertinnen das selbst nicht hin.


Emil
9.12.2014 23:49
Kommentarlink

@Hadmut
> Frauen müssen auch kein Mathe studiert haben, um Professorin an einer
> Mathe-Fakultät zu sein. Soziologe und Theologie reichen da völlig.

Na ja, die Hamburger Projektleiterin aus dem Projekt “Gender und Mathematik” hat wenigstens noch Mathe und Informatik studiert, bevor sie auf Gender umgeschwenkt ist:

http://www.uni-bielefeld.de/IFF/genderundmathe/teamh.html
http://www.math.uni-hamburg.de/home/blunck/cv.html

Ich nehme an, die weiß wenigstens, worum es bei da geht, im Gegensatz zu dieser Soziologen-Trulla.


steffen
10.12.2014 0:40
Kommentarlink

Auweh, Chick-Mathematik. Erinnerungen an meine Jugend werden wach…

Ich hatte vor Jahrzehnten bei einem Sprachkurs in England das zweischneidige “Vergnügen”, der einzige Mann und Naturwissenschaftler in einer Gruppe von Mädels zu sein, alles Studentinnen irgendwelcher Laberfächer.

Es ging da mal um einen populärpsychologischen Text, Thema “krankhafte Eifersucht”. Und die Angaben, daß 12% der Bevölkerung und 8% der Männer daran leiden.

Preisfrage: Wieviel % der Frauen leiden demnach an krankhafter Eifersucht? Für alle Frauen in der Klasse war die Rechnung einfach: 12% – 8% = 4%. Und sofort ging das Geschnatter los, daß man mal wieder sehen würde daß Männer ganz schlimm seien und Frauen die besseren Menschen und überhaupt…

Ich habe noch versucht, denen an der Tafel zu zeigen, daß nach diesen Angaben 16% Frauen rauskommt falls man 50/50 Geschlechterverteilung annimmt, bin aber gegen eine Wand kompletter Ignoranz gelaufen. Ich hatte nicht den Hauch einer Chance.

Lektion damals gelernt: Sobald eine Frau als “Chick” identifiziert ist vergisst man am besten sofort jegliche rationalen Argumente. Stichwort “Schach mit einer Taube spielen”


Manfred P.
10.12.2014 0:46
Kommentarlink

Eine Sache ist stark auffallend: Es sind immer Frauen, die wie Männer oder die besseren Männer sein wollen.

Eigentlich noch nie sind mir Männer untergekommen, die wie Frauen oder die besseren Frauen sein wollen.

Über meine Freundin kenne ich ein paar Schwule, und nicht mal die wollen wie Frauen sein, sondern stehen halt einfach nur auf andere Männer.

Wenn Männer “Frauenarbeiten” machen, sind sie selbst darin besser als Frauen. Die Star-Köche sind Männer, die Star-Modedesigner sind Männer, die Star-Fotografen sind Männer, den Weltrekord im Stenografieren hielt ein Mann.

Mir scheint es, als wolle hier eine Gruppe ihren riesigen Minderwertigkeitskomplex abreagieren.

Ach Mist, hab ja vergessen: Qualitätsmaßstäbe sind ausgrenzend, unterdrückend und patriarchialisch.

Nein!

– Homer Simpson


Teardown
10.12.2014 8:43
Kommentarlink

Passend zu dem Thema verweise ich auf statistik für gleichstellungsbeauftragte der Kollegin Rose-Möhring. Die beauftragte im familienministerium hat einen eigenen Blog und klärt aktuell über die Argumentationsführung ihrer Gegner auf. Der blogger stefanolix hat sich diese Ausführungen genauer angeschaut. Frau Rose-Möhring scheitert bereits an Prozentrechnung…


Hadmut
10.12.2014 9:30
Kommentarlink

@Teardown: Ein Link auf beide Blogs wäre nett gewesen…


dustbunny
10.12.2014 11:24
Kommentarlink

maddes8cht
10.12.2014 11:54
Kommentarlink

Zu den 50% Mathe:
Auch zu meiner Zeit vor über 20 Jahren war der Frauenanteil bei Mathe erheblich höher (30%) als bei Physik (10% oder weniger)

Dass in der Schule weniger Mädchen sich für Mathe interessieren heißt ja noch lange nicht, wie viele sich davon auch für ein Mathestufium interessieren.
Mathe ist im Übrigen auch keine Naturwissenschaft 😉
sondern tatsächlich eine reine Geisteswissenschaft.

Ich denke mir, dass da verschiedene Effekte eine Rolle spielen könnten bei dem hohen Frauenanteil:
Von den Männern, die in den MINT Bereich wollen, gehen dann die meisten auch lieber gleich in den technischen oder Naturwissenschaftlichen Bereich.
Von den Frauen, die für die massive Werbung für den MINT Bereich zugänglich sind, entscheiden sich dann eher mehr grade nicht für den technischen oder Naturwissenschaftlichen Bereich, sondern bevorzugen dann die Mathematik.

Die Aussage zur Begabung ist aber mal dermaßen der verräterische Kracher….
Das würde mich dann aber auch interessieren: Auf welche Studentinnen bezieht sie sich da?
Grade im Mathe-Fachbereich sind möglicherweise sehr viele Veranstaltungen für andere Fächer enthalten (in Heidelberg war das jedenfalls so).
Und grade da fallen natürlich immer die auf, für die Mathe eine Qual ist. Dass das mehr Frauen als Männer sind find ich sehr plausibel, da spielt das selbe eine Rolle wie in der Schule, vielleicht sogar verstärkt.

Ob von den Frauen, die tatsächlich Mathe studieren und bei denen sicherlich auch ein echtes Interesse da ist: Ob da tatsächlich die Frauen weniger gut sind? Glaub ich jetzt mal pauschal nicht.
Die Frauen, die wirklich wollen, die können das meistens auch.
Das war damals jedenfalls meine Wahrnehmung.


Stummer Mitleser
10.12.2014 12:53
Kommentarlink

Tja, Gleichstellung ist auch nicht mehr das, was sie mal war…

1969, Apollo 11.

http://en.wikipedia.org/wiki/Margaret_Hamilton_%28scientist%29#Apollo_11

Ich bin mir fast sicher, daß sie keine Quote gebraucht hat.


anonKlaus
10.12.2014 14:47
Kommentarlink

OT (aber auch zu unterschiedlichen Begabungen aufgrund unterschiedlicher DNA bei Menschen):
DNA Entdecker und Nobelpreisträger James Watson musste seine Medallie versteigern, weil er durch PC-Beschuss kein Bein mehr auf den finanziellen Boden bekam, nachdem er sich so äusserte:

“He says that he is “inherently gloomy about the prospect of Africa” because “all our social policies are based on the fact that their intelligence is the same as ours – whereas all the testing says not really”, and I know that this “hot potato” is going to be difficult to address. His hope is that everyone is equal, but he counters that “people who have to deal with black employees find this not true”
http://vitamin-max.com/word/wp-content/uploads/2007/10/watsoninterview.pdf

Seine Kommentar zu dem Interview:
“Since 1978, when a pail of water was dumped over my Harvard friend E O Wilson for saying that genes influence human behaviour, the assault against human behavioural genetics by wishful thinking has remained vigorous.

But irrationality must soon recede. It will soon be possible to read individual genetic messages at costs which will not bankrupt our health systems. In so doing, I hope we see whether changes in DNA sequence, not environmental influences, result in behaviour differences. Finally, we should be able to establish the relative importance of nature as opposed to nurture.”
http://www.independent.co.uk/voices/commentators/james-watson-to-question-genetic-intelligence-is-not-racism-397250.html

Jetzt hat ein Russicher Oligarch seine Medallie für 4,1Mio ersteigert und sie ihm gleich wiedergegeben:
http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/dec/01/dna-james-watson-scientist-selling-nobel-prize-medal


Sonny Burnett
10.12.2014 14:47
Kommentarlink

Das Statement ist in dreifacher Hinsicht entlarvend. Abgesehen davon, dass es zeigt, dass sie keine Ahnung von Statistik hat, und auch abgesehen davon, dass hier mal wieder mit anekdotischem “Wissen” (“…nach meinen Erfahrungen…”) argumentiert wird: Ist es noch jemandem aufgefallen, dass sie hier “Jungs” mit “Frauen” vergleicht? Wenn männliche Kinder bzw. Heranwachsende schon das gleiche Niveau wie erwachsene Frauen haben, ist doch zu erwarten, dass bei einem Vergleich zwischen erwachsenen Männern und Frauen (und Studenten sind fast ausnahmslos Erwachsene) die Männer besser abschneiden…


Striesen
10.12.2014 20:26
Kommentarlink

Nur oberflächlich OT:

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ihre Leibniz-Preise vergeben.

http://www.tagesspiegel.de/wissen/leibniz-preise-vergeben-berliner-germanist-steffen-martus-ausgezeichnet/11103102.html

“Nur eine geringe Anzahl von Vorschlägen hätte „die höchsten Qualitätsansprüche erfüllt“, teilte die DFG mit. Alle neuen Preisträger sind Männer. DFG-Präsident Peter Strohschneider nannte das „unbefriedigend“. Er appellierte an die vorschlagsberechtigten Einrichtungen der Wissenschaft, künftig mehr herausragende Forscherinnen zu nominieren. Ab der kommenden Runde werde die DFG nur noch dann mehrere Vorschläge einer Universität oder eines Instituts berücksichtigen, wenn in gleicher Anzahl Männer und Frauen benannt werden.”

Wie schizophren kann man nur sein. Gute Nacht, deutsche Forschung.


Wizard of Oz
11.12.2014 2:45
Kommentarlink

Frauen sagen mir nach ich wäre ein guter Zuhörer und man könne mit mir wunderbar reden. Das stimmt auch weil ich den Umgang mit Ihnen bei den Jungs gelernt habe (bevor Sie in die Pubertät kamen). Danach wurde es schnell komplex, überkomplex für XX Chromosomen (warum auch immer).

Das ganze hirnlose blabla das 99% der Primatenweibchen ablassen ist nun mal indiskutabel und bestenfalls auf RTL II Niveau. Da ist es sinnlos zu argumentieren. Das macht man auch nicht bei anderen Kindern wenn es um mehr geht als bis zum Sandmännchen aufbleiben zu dürfen.

Wer sich allerdings den Mediendreck reinzieht kommt zwangsläufig zu Schlüssen die mit den obigen Realitäten nichts gemein haben. Das liegt aber nicht an den Realitäten sondern am Mediendreck und der Dauerverleumdung von allem was um Klassen besser ist als “Frauen” je schaffen werden.

Nur ein Journalist der in der eigenen Pi…. unter der Brücke vegetiert ist ein guter Journalist. Weil er (oder Sie) der Täter ist und nicht die Dummchen die von seinen Machenschaften zu profitieren glauben.


Wizard of Oz
11.12.2014 3:00
Kommentarlink

Was ich eigentlich wollte:
Mathe ist ne Fachrichtung bei der man es bis zu einem gewissen Level mit stupendem Auswendiglernen zu erstklassigen Leistungen bringen kann.

Das ist ne Frauendomäne. Wenn es aber darum geht aus diesen Fertigkeiten etwas zu machen (also mehr als Faltung und Integrale die heutzutage jeder 1 Euro Signalprozessor bewältigt) ist bei den Mädels zu 90% der zweite “Bildungsweg” über Heirat und Kinder angesagt.

Wenigsten hat jetzt mal eine (unter diversen Männern) ne Fields Medaille bekommen. Wird ja auch erst seit Anno ’36 vergeben. Reife Leistung meine Damen.


Alex
11.12.2014 7:33
Kommentarlink

Man wundert sich, weshalb – trotz der vielen kompetenten mathematikerinnen – es nötig war, eine der raren professuren in Mathematik für ne Soziologen Tante zu verschwenden.


Joe
11.12.2014 8:54
Kommentarlink

Für die vergleichsweise mäßigen Schulleistungen der Jungs ist übrigens maßgeblich die Ko-Edukation verantwortlich. Diese sollen sich in der kritischen Lebensphase auf wichtigen Stoff konzentrieren, während sie permanent Titten vor die Nase gehalten bekommen. Verschärft wird das noch durch die fehlende Schuluniformpflicht und die Konsequenz, daß die jungen Damen sich überwiegend wie Prostituierte kleiden (und dann beschweren, wenn sie entsprechende Angebote bekommen).

In einem Umfeld, in dem die Weibchen dann endlich meritokratisch aussortiert wurden, finden sich dann auch wieder Höchstleistungen.


Claas
11.12.2014 13:49
Kommentarlink

Hm, also ihre freudestrahlende Antwort war ja:

“„Also nach meinen Erfahrungen gibt’s genauso viel schlechte Jungs in Mathe, wie gute Frauen in Mathe.”

Das heißt doch: Wenn 2 % Jungs schlecht in Mathe sind, sind 2 % Frauen gut (in Mathe) ?!

Naja, könnte doch hinkommen.

Die Frage, ab wann “gut” gut oder “schlecht” schlecht ist, mal ausgeklammert.


Claas
11.12.2014 14:56
Kommentarlink

Und wenn also 80 % der Jungen gut in Mathe sind….


Gedöns
11.12.2014 17:39
Kommentarlink

Wer wirklich gut in den MINT-Fächern ist, für den ist es doch völlig belanglos, ob ein ganzes Geschlecht oder gar ganze Ethnien, eventuell irgendwann als genetisch bedingt unwiderlegbar nachgewiesen, niemals in diesen Fächern Spitzenleistungen hervorbringen werden. Da gibt es noch genügend andere Dinge, die gesamtwirtschaftlich (sogar auf die ganze Welt bezogen) wichtig und unverzichtbar sind und auch einen gewissen grünen Daumen benötigen, der bei MINTlern eben nicht vorhanden sind. Das einfach wertfrei hinzunehmen ermöglicht dann sogar das ideologisch befreite Suchen und Konzentrieren auf eben diese Dinge. Das hysterische Beharren auf Gleichwertigkeit in allen Dingen behindert sogar die Entwicklung solcher anderer Stärken und ist Ausdruck extremer Minderwertigkeitskomplexe. Statt dessen werden solche anderen Stärken sogar noch von diesen Propagandisten selbst als minderwertig denunziert – ja nehmen wir ruhig mal gewisse Seiten der Mutterrolle oder Glückskonzepte indigener urgemeinschaftlicher Völker. Wer wirklich intelligent ist, seufzt ja manchmal selber und wünscht sich, von dieser ewig ruhelosen Liebe zu den Gedanken auch mal abschalten zu können, ja befreit zu werden („mit weniger IQ wäre ich wahrscheinlich glücklicher“) und das Ausleben von Überheblichkeit wäre sowieso völlige Zeitverschwendung, also keines einzigen Gedankens würdig, weil es eben keinen logischen Sinn macht. So funktioniert dann auch wahrhaftige Toleranz und Akzeptanz.
Wirklich intelligente Leute riechen sich doch gegenseitig schon von weitem, wie diese eben auch arrogantes Selbsthervorheben als Dummheit wittern. Insgesamt sind doch sämtliche Gleichsteller und Emanzipierer entsetzlich dumm, mit Minderwertigkeitskomplexen und – ja woher kommt das denn?! – mit Auswüchsen geradezu hysterischer Intoleranz beladen.

Umgekehrt habe ich ja auch mit solchen Tatsachen keinerlei Probleme – im Gegenteil:
http://en.wikipedia.org/wiki/Ashkenazi_Jewish_intelligence
http://www.israelnet.de/nobelpreis.html
Und wer damit Probleme hat, den setze ich dann aber tatsächlich auf ein extrem minderwertiges kulturelles Niveau – nein, das sind dann also keine Komplexe von Minderwertigkeit …


Boss
11.12.2014 19:53
Kommentarlink

Das heißt, wenn 100% der Männer schlecht in Mathe sind, sind 100% der Frauen gut darin…


Gedöns
11.12.2014 21:00
Kommentarlink

Wenn ein Mann beim Wichteln die exklusive Pralinenpackung gezogen hat, dann hätte es genauso gut das übelste Zuckerzeug sein können, bei dessen Anblick allein man schon Karies bekommt. Aber Karies ist eine Krankheit – da darf man nicht diskriminieren!
Frauen ziehen eben fast ausschließlich etwas durchschnittliches, aber immer nützliches – sie sind eben evolutionär dafür auserwählt, für eine gewisse Konstanz in der Erbmasse zu sorgen.

Gut, Auswüchse ganz nach tief unten gibt es auch vereinzelt bei Frauen: es sind diejenigen, die sogar das biologische Geschlecht für umerziehbar halten und gleichzeitig den genetisch so bedingt zu 100% unwandelbaren bösen weißen Mann dann eben ethnisch ausdünnen wollen. Willkommen sind dabei auch alle Juden- und Christenhassenden, homophoben, frauenfeindlichen Männer, die sich ausschließlich in unseren Sozialsystemen wohl fühlen können – sie bringen ja wenigstens geeignete Gene mit. Lebensbornideologen also, bzw. grünlackierte Nazis.