Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ein Plädoyer für eine heteronormativitätskritische Analyseperspektive

Hadmut
28.8.2014 21:43

Noch’n Spaß-Happen für die Leser. (Danke für den Link!)


52 Kommentare (RSS-Feed)

Manfred P.
28.8.2014 23:06
Kommentarlink

Ich verstehe nicht, was das Problem bzw. die Frage ist, die der Artikel versucht zu beantworten.


Hadmut
28.8.2014 23:10
Kommentarlink

> Ich verstehe nicht, was das Problem bzw. die Frage ist, die der Artikel versucht zu beantworten.

Sexist!


sblatt
28.8.2014 23:20
Kommentarlink

Oder sexistin, nur weil manfred steht darfst du nicht davon ausgehen dass es sich um einen mann handelt! ich glaube du hast den artikel nicht verstanden…


Hadmut
28.8.2014 23:22
Kommentarlink

> ich glaube du hast den artikel nicht verstanden…

Die Möglichkeit will ich nicht völlig ausschließen.


jck5000
28.8.2014 23:23
Kommentarlink

In der Natur ist es so, dass die unterschiedlichen Pole von Magneten sich gegenseitig anziehen oder abstoßen. Praktischerweise sieht man es Magneten normalerweise an, wie die Pole verteilt sind. Nun gibt es aber Magneten, die falsch beschriftet sind; vor allem gibt es aber es Magneten, die ihre Polarität ein- und ausschalten oder sogar verändern können (sogenannte “Elektromagneten”). Weiterhin gibt Teile, die aussehen wir Magneten, aber gar keine sind.

Auffällig ist auch, dass unterschiedliche Magnetformen in der Gesellschaft unterschiedlich eingesetzt werden: Währen z.B. für Elektromotoren meist Dauermagnete zum Einsatz kommen, werden z.B. in Türöffnern meist Elektromagnete eingesetzt, was alleine schon deswegen verwunderlich ist, dass bereits das Wort “Elektro” impliziert, dass Elektromagnete auch für Elektromotoren geeignet sein sollten.

Da weder Physiker noch Ingenieure sich diesem zentralen Problem widmen, oder es gar für normal halten, dass sich magnetische Pole anziehen; insbesondere aber, weil vor allem Ingenieure finden, falsch beschriftete Magneten seien einfach nur falsch beschriftet und nicht normal, ist es notwendig, den Magnetismus kritisch zu betrachten. Daher dieses Plädoyer für eine polatitätnormativitätskritische Analyseperspektive.

@Hadmut: Magst Du bitte in Zukunft deutlicher dazuschreiben, dass es Müll ist, und Du nur keinen Bock hast, ihn selber zu lesen?


Hadmut
28.8.2014 23:27
Kommentarlink

> Magst Du bitte in Zukunft deutlicher dazuschreiben, dass es Müll ist, und Du nur keinen Bock hast, ihn selber zu lesen?

Nein. Denn diesen Text habe ich gelesen.

Und ab und zu will ich den Leser ja auch mal motivieren, selbst etwas zu prüfen und sich eine eigene Meinung zu bilden, und nicht immer nur das von mir schon Vorgekaute zu fressen.

Denn da ich mich ja sehr intensiv damit beschäftige, könnte ich ja auch schon „biased” sein oder mich selbst verrennen. Ab und zu ist eine Kontrolle notwendig.

Außerdem dachte ich, dass ständige Leser meines Blogs aus der Art und Weise, wie ich das angegeben habe, schon so ungefähr erkennen, was ich davon halte.


jck5000
28.8.2014 23:36
Kommentarlink

@Hadmut: Heiß dass, dass Du meinen Kampf gegen die Polatitätnormativität _auch_ nicht unterstützen möchtest? Ich meine, du musst bedenken, wie viele Magneten im klassischen, dualistischen “Polaritätssystem” diskriminiert werden. Daher ja auch die “Polatität”, die, im Gegensatz zur Polarität, welche der Beschreibung der physikalischen Polung eines Magneten dient, die soziale Polung der Magneten ausdrückt?!

Polarist!


Hadmut
28.8.2014 23:56
Kommentarlink

> Heiß dass, dass Du meinen Kampf gegen die Polatitätnormativität _auch_ nicht unterstützen möchtest?

Kann ich nicht machen.

Zwar muss sich die duale Polaritätsnormativität als kulturell erzeugte ausgrenzende Annahme erkennen lassen, die sich schon in der intolerant-normativen Gestaltung von Magneten als Stab mit zwei Polen niederschlägt, und die dringend die Einführung weitere Pole und einer analogen Bandbreite erfordert.

Ich muss Dir aber vorhalten, dass Du dabei die Transpolarität völlig ausschließt und damit Pole benachteiligst, die sich entschließen, die Polarität zu ändern. Lernt man ja schon in der Schule, dass sich Magnete verpolen können.

Ebensowenig hast Du berücksichtigt, dass es Pole gibt, die sich entschließen, nicht magnetisch zu sein. Ich sehe in Deinem Konzept keine Verortung für magnetische Pole, die sich dem normativen Druck widersetzen und sich entschließen, nicht magnetisch zu sein.

Zudem muss Dir klar vorgehalten werden, dass Du alle nichtmagnetischen Stoffe wie Glas, Kunststoff, Wasser, Schokolade ausgrenzt und diskriminierst, schon indem Du den Diskurs über Magnetismus eröffnest und damit erst die Perspektive für Diskriminierung schaffst. Es muss dringend eine Quote für Magnete eingeführt werden, die auch nichtmagnetischen Stoffen Chancengleichheit gewährt, ein Magnet zu werden.

Außerdem hast Du Queer völlig übersehen, denn auch die sexuelle Anziehung ist kulturell normativ vorgegeben und muss dekonstruiert werden. Du unterstellst als selbstverständlich, dass sich unterschiedliche Magnetpole anziehen und gleiche abstoßen. Das ist politisch nicht verantwortbar. Wir müssen zu einer Gesellschaftsform finden, in der auch Magnetpole, die gleiche Pole anziehen wollen, gleichberechtigt existieren und Lebensentwürfe finden können.


derdiebuchstabenzählt
29.8.2014 0:14
Kommentarlink

Wo es hier in einem vorigen Beitrag um Quanten und Heilung ging.

Jetzt eben zu Magneten und Heilung: “Magnetis polus arcticus”

http://www.remedia-homoeopathie.de/de/homoeopathie/Magnetis-polus-arcticus/a3066.html

Ob die aber wissen, daß der Magnetpol da oben im Norden eigentlich ein magn. Südpol ist … weiß ich nicht.


Hadmut
29.8.2014 0:17
Kommentarlink

> Jetzt eben zu Magneten und Heilung: “Magnetis polus arcticus”

Verdünnter Nordpol

Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt. Wenn die millionenfach verdünnten Nordpol anbieten, was genau ist dann eigentlich unverdünnter?

> Ob die aber wissen, daß der Magnetpol da oben im Norden eigentlich ein magn. Südpol ist … weiß ich nicht.

Hihihi


petpanther
29.8.2014 1:48
Kommentarlink

Oh mann.

Was für ein Schwachsinn.

Die möchten sich damit aber auf Kosten anderer Status und Geld erschleichen.

Eigentlicher Verdienst für andere oder irgendeine positive Produktivität gleich Null.

Nur stigmatisierender ideologischer Bockmist.

Wie wärs mal mit richtigem arbeiten.


Gast$FF
29.8.2014 2:05
Kommentarlink

Es müsste erstmal klar herausgearbeitet werden, wie sich die strukturelle Privilegierung der Nordpole gegenüber den Südpolen konkret manifestiert, und wie die magnetischen Unterdrückungs- und Beherrschungsmechanismen wirken.


phaidros52
29.8.2014 5:19
Kommentarlink

So einfach ist das mit dem Norpol auch wieder nicht. Wer sich mal mit Seekarten für die Navigation beschäftigt, wird feststellen, dass der Nordpol ganz schön verpolt ist (Mißweisung auf Deutsch?). Trifft übrigens sehr stark im Bereich NSA (Nasty States of America) und Kanada zu.


ein anderer Stefan
29.8.2014 8:24
Kommentarlink

” […] womit die Soziologie hinter ihren Möglichkeiten bleibt, vermeintlich Natürliches und Individuelles als Soziales auszuweisen und die Normalität von Phänomenen immer wieder aufs Neue in Frage zu stellen.”

Man könnte das jetzt so interpretieren, dass die Autorinnen es als Aufgabe der Soziologie verstehen, immer wieder die gleichen Fragen zu stellen, bzw. immer wieder die gleichen Ansätze zu verfolgen, egal ob sie sich als “natürlich” oder “individuell” erwiesen haben oder nicht. Sozusagen eine Begründung, warum Soziologen immer nötig sind, weil sie immer die gleiche Aufgabe haben. Ungefähr so, als würden Biologen immer wieder die Darwinschen Theorien oder die Mendelschen Erkenntnisse in Frage stellen, weil sie es als ihre Aufgabe begreifen. Wissenschaftlicher Fortschritt entsteht bekanntlich u.a. aus dem Hinterfragen anerkannter Theorien, aber sofern ich keinen Anhaltspunkt habe, eine anerkannt Theorie in Frage zu stellen, ist das Unfug.


patzer
29.8.2014 9:03
Kommentarlink

Fredi
29.8.2014 9:08
Kommentarlink

@jck5000: Die Physik ist mitnichten polaritätsnormativ, muss man ja sagen: zwar schließen die Maxwell Gleichungen magnetische Monopole aus (es kann sie allerdings als Quasiteilchen geben), aber dafür gibt es höhere magnetische Momente als nur Dipole 😀
Hadmut’s Anmerkung zu nichtmagnetischen Stoffen muss ich auch kritisieren: Ferromagnetismus ist ja nicht die einzige Form von magnetischer Ordnung, es gibt da genug Vielfalt 😀


Dirk
29.8.2014 9:31
Kommentarlink

@ Hadmut

Bitte bitte schreib bei solchen Texten eine Wahnhinweis dazu, dass man die erst nach Feieraben lesen soll. Ansonsten wird man für den Tag arbeitsunfähig. 😉

Das tut echt weh. Als wenn ordentliche Soziolgen nicht eventuelle Geschlchtsdifferenzen berücksichtigen und soweit wie möglich aus ihren Studiendesign entfernen würden. Gender Studies sind so etwas auf Nebensächlichkeiten fokussiert, dass die eigentlich schon als spezialbegabt gelten müssten.

Arbeitsunterstützende Grüße,

Euer Dirk


maSu
29.8.2014 9:34
Kommentarlink

Der Text zeigt ein erbärmliches Weltbild auf:

“(…)Ärzten und Krankenschwestern, von Sekretärinnen und Unternehmensberatern(…)”

Ein Wissenschaftler, der so willkürlich Plural(!) und weibliche Bezeichnungen mischt und dabei impliziert, es handele sich um männliche und weibliche Bezeichnungen, der sollte erneut die Grundschule besuchen müssen. Denn da fehlt es an Grundlagen.


anonKlaus
29.8.2014 10:18
Kommentarlink

Hauptaussage des Artikels: Der weiße Heteromann ist schuld!

Disclaimer:
Ok, ich habe den Artikel nicht gelesen, aber so in etwa lässt er sich bestimmt zusammenfassen. 😉


Beeblebrox
29.8.2014 10:38
Kommentarlink

War nur mal kurz auf den Webseiten dieses Feministische Instituts.
Wie finanzieren die sich eigentlich?
Ist das etwa ein Ableger der Hamburger Uni oder gehören die zu einer Stiftung wie Friedrich Ebert oder Heinrich Böll?

Falls das ein Uni-Ableger sein sollte, so frage ich mich ob die Hamburger wirklich wissen, dass da unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit lediglich die Politagitation von Radikal-feministen, Hardcore-Marxisten und anderen zwielichten Gestalten finanziert werden.

Ähnlich wie in Berlin muss man sich dann auch nicht mehr über so Phänomene wie die Hafenstraße oder alljährliche Krawalle wundern.


Manfred P.
29.8.2014 10:55
Kommentarlink

@Fredi

Im Jackson steht aber eine schöne Herleitung von Dirac, die zeigt, dass man unter der Annahme, dass magnetische Monopole existieren, die Diskretisierung der elektrischen Ladung herleiten bzw. plausibel machen kann.


Manfred P.
29.8.2014 10:57
Kommentarlink

@sblatt

Also bitte. Es gibt mindestens 28 Geschlechter, wie kannst Du einfach so behaupten, ich sei eine Frau, wenn ich kein Mann bin???

Faschistische_X, patriarchialische_X Normativitätsunterdrück_X !


Helmut
29.8.2014 11:07
Kommentarlink

Spaß? Die meinen das alles vollkommen ernst! –

Eine kurze kritische Kommentierung hierzu:

“Dass es biologische Sachverhalte gibt, wie die geschlechtlichen, die naturgegeben sind, das ist ihnen verhaßt, und deshalb muß alles “sozial konstruiert” worden sein, rein dogmatisch, und zwar deswegen, weil sie anders sich selbst nicht ertragen können. Es handelt sich nicht um eine Theorie, sondern um ein Symptom. Und die “Dekonstruktion der Geschlechtlichkeit”, d. h. die Umdeutung von einem biologischen in ein rein soziales Phänomen, ist dessen Rationalisierung. “Gender” ist der sprachliche Ausdruck dieser Verleugnung von “sex”. Mit der administrativ-sprachpolitischen Durchsetzung von “gender” wird die Selbstfehlwahrnehmung der betroffenen kleinen Minoritäten für die Mehrheitsgesellschaft verallgemeinert, die sich das bisher erstaunlicherweise bieten läßt.”

http://frankfurter-erklaerung.de/2014/08/soziales-konstrukt/

Es gibt nicht wenige dicke Bücher zu dieser Thematik im Feld der Gender Studies.

Frau Prof. Dr. Nina Degele wirkt an der Universität Freiburg:
http://www.soziologie.uni-freiburg.de/personen/degele/ndegele/


steffen
29.8.2014 11:16
Kommentarlink

Denn da ich mich ja sehr intensiv damit beschäftige, könnte ich ja auch schon „biased” sein oder mich selbst verrennen. Ab und zu ist eine Kontrolle notwendig.

Um dich zu bestätigen: Ich habe versucht, mir diesen Gendertraktat durchzulesen (mehrfach), und mir schwirrt jetzt der Kopf. Das ganze ist ein Lehrbuchbeispiel für bis ins absurde aufgeblasene Geschwafel. Schon nach den ersten Abschnitten möchte man der Schreiberin einfach nur noch zurufen, daß sie das Labern einstellen und endlich bitte mal zum Punkt kommen möge.

Ich habe das Gefühl, daß man die Aussage dieses Geschreibsels auch problemlos in 1-2 Sätzen niederschreiben könnte.

Problem dabei wäre halt: Würde man das ganze kurz & prägnant hinschreiben, dann würde offensichtlich werden, wie dünn, seicht und trivial das ganze eigentlich ist.


Marc
29.8.2014 11:29
Kommentarlink

Im Kern enthält der Artikel die (zutreffende, aber eigentlich triviale) Aussage, dass Geschlecht und sexuelle Orientierung Dimensionen sind, die für die Betrachtung von gesellschaftlichen Phänomenen relevant sein können.

Der Rest ist nutzloses aufgeblähtes Geschwurbel um diesen Punkt herum.

Dabei tun sie so, als hätten sie das erfunden oder wären die einzigen, die das wissen und umsetzen können.

Außerdem klingt “[…]kritische Analyseperspektive” für mich nach absichtlich einzubauendem Bias. Was soll das? Warum wird sowas aus Wissenschaftsetats finanziert?

Hinweis: Dieses “Institut” unbekannter Rechtsform ist ausweislich der Domaindaten ein Privatprojekt von Melanie Gross. Das ist bei einem Professorengehalt nicht grundsätzlich abwegig, dennoch könnte es sich lohnen, den Finanzen mal nachzugehen.


Horsti
29.8.2014 11:50
Kommentarlink

Ich wäre eher für eine explizit heteronormative Analyseperspektive. Diese ist wenigstens verständlich. 😉


jck5000
29.8.2014 12:11
Kommentarlink

@Hadmut, ddbz, Gast, phaidros, Fredi: Ich bin sehr froh, dass sich so viele über dieses wichtige Thema Gedanken machen und gehe jetzt erstmal meine Privilegien reflektieren.


CountZero
29.8.2014 12:49
Kommentarlink

Aus http://www.feministisches-institut.de/prozessual-strategisch/ vom gleichen Institut:

Aus dem Zusammendenken der Arbeiten von Jacques Derrida, Michel Foucault und Judith Butler ergibt sich eine bestimmte Möglichkeit, subjektive und politische Handlungsfähigkeit zu denken, die ich prozessual-strategisch bezeichne.

Aha. Da hätten wir schonmal die Hauptschuldigen der grassierenden Realitätsverweigerung beisammen.

In meiner bisherigen Arbeit zu Subjektivität, agency und Widerstand schien ein wenig geliebtes und theoretisch kaum bearbeitetes Phänomen, nämlich das Scheitern, immer wieder auf. Entgegen der beinahe durchgehend negativen Konnotation, gehe ich davon aus, dass dem Scheitern, sowohl in Verbindung mit Subjektkonstituierung als auch mit agency und Entwürfen widerständigen Handelns eine produktive Kraft innewohnt – und dies auf vielerlei Weise.

Siehstewohl! Dass man aus Fehlern lernen kann und es erfolgversprechender ist, beim nächsten Versuch den gleichen Fehler zu vermeiden habe ich jedenfalls schon im Vorkindergartenalter verstanden. Allerdings hätte ich’s nicht so ‘schön’ ausdrücken können….

N.B. Wie muß ich mir den Prozeß des ‘Zusammendenkens’ von unterschiedlichen Schriften vorstellen? Wie den des ‘Denkens’ von Handlungsfähigkeit? Wenn ich noch mehr von solchen Texten lese, verflüssigt sich mein Hirn….


derdiebuchstabenzählt
29.8.2014 13:13
Kommentarlink

@ phaidros52

Nein, so einfach ist das wirklich nicht. Erstens ist es eben ein Südpol, der Nordpol und zweitens sollen die Dinger auch wandern. Soweit man hört steht zudem noch eine Polumkehr ins Haus …


versteht_nur_bahnhof
29.8.2014 13:21
Kommentarlink

Hello,

muß man studiert haben um das alles nicht verstehen zu müssen ? Mal ehrlich, was mir aufgefallen ist das es die feminazis durch überkomplizierten Wortmist immer wieder schaffen die Gehirne auszuschalten und somit bei ihren LEsern oder Zuhörern punkten. Ganz gleich was die auch “analysieren” immer denke ich am Ende… du kannst das niemals verstehen. Ich bin zwar in Mather und Physik immer eine Null gewesen aber meine Intuition oder das Bauchgefühl schaltet sich sofort ein und erklärt mir : höre da bloß nicht erst zu, das macht irre


versteht_nur_bahnhof
29.8.2014 13:26
Kommentarlink

und mittlerweile bin ich auch froh darüber sagen zu können. Irgendwann dreht sich die sogenannte “Wissenschaft” sich selbst um den Hals und erwürgt sich. Bis am Ende nur noch Schwachsinn dabei herauskommt. So als metapher gesehen wäre das dann ein Mensch der in Latex wieder auf dem Baum sitzt und Bananen futtert und denkt, das ist aber ein intellektuelles Programm das ich hier fahre….


Benjamin
29.8.2014 13:49
Kommentarlink

Ohje, ziemlich unverständliches Geschwurbel und etwas anstrengend zu lesen.
Im Kern geht es aber natürlich darum die alte Genderweisheit welche besagt, dass das biologische Geschlecht keinen Einfluss auf das Verhalten des Einzelnen haben soll, neu aufzuwärmen.

Auf eine Begründung weshalb dies so sein sollte wartet man vergeblich.
Dass man eine Schwangerschaft und Nachwuchs nicht sozial konstruieren kann und somit das Überleben der Menschheit davon abhängt, dass sich biologische Männer und Frauen zueinander hingezogen fühlen wird überhaupt nicht besprochen.

Einmal musste ich aber schmunzlen, als ich ein böses Wort entdeckt hatte, nämlich “Fußgängerzone”.

“Das Prinzip der Entselbstverständlichung praktizierten Studierende eines Queer Studies-Seminars in der Fußgängerzone in Freiburg, indem sie ein soziologisches Krisenexperiment durchführten und PassantInnen die Frage stellten: ‚Warum sind Sie heterosexuell?”

Ich würde gerne zurückfragen warum die Autoren ein Gehirn haben.


Missingno.
29.8.2014 13:51
Kommentarlink

Ich bin jetzt auch etwas verpolt. (Oder falsch abgebogen und in der Ukraine gelandet, wer blickt bei den Polen auch durch?)

http://pics.nase-bohren.de/opposite.jpg


Anti-Physikerin
29.8.2014 14:54
Kommentarlink

Dualistische Pole?! Magnetismus wurden von den heteronormativen Männern erfunden und ist daher nicht relevant für die tatsächlichen, nähmlich spiralförmigen Gegebenheiten in der Welt, wie sie die Gender-Studies durch viele Fördermittel gesichtet aufzeigen.


steffen
29.8.2014 15:25
Kommentarlink

Eine Ergänzung zu meinem letzten Kommentar:

Bei der Kaffeepause vorhin könnte mir ansatzweise gedämmert sein, auf was dieses Paper eventuell hinausmöchte.

Meine Interpretation, was die werten Autorinnen uns vielleicht sagen möchten: (keine Garantie, natürlich)

In der soziologischen Forschung wird das klassische Rollenverhalten als Default-Wert vorausgesetzt. Das führt zu verzerrten Ergebnissen, und in soziologischer Forschung muss deshalb auch nicht-standardmäßiges Geschlechterverhalten berücksichtigt werden (es gibt z.B. nunmal homosexuelle Menschen, und es ist anzunehmen daß die Existenz solcher Gruppen andere soziologische Effekte hat)

Naturwissenschaftlich gesprochen: Durch die Grundannahme klassischen Rollenverhaltens ist in der soziologischen Forschung ein inhärenter systematischer Fehler. Die Autorinnen möchten, daß untersucht wird, inwieweit das Ignorieren anderen Rollenverhaltens solch einen Fehler in den Forschungsergebnissen verursacht.

Von meiner Warte als Physiker gesprochen: Vergleichbar damit, wenn bei dem Neutrinoexperiment von vor ein paar Jahren schlicht nicht untersucht worden wäre, daß es ein Hardwarefehler sein könnte, und deshalb jetzt als wissenschaftliches Ergebnis feststehen würde, daß Neutrinos Überlichtgeschwindigkeit erreichen können.

Ich bin fast geneigt zu sagen, daß dieses Paper somit sogar seine Berechtigung haben könnte. Aber warum um Himmelswillen muss die Autorinnen dafür seitenweise derart herumlabern?


rleo
29.8.2014 16:58
Kommentarlink

Ich war ja schon immer der Meinung, dass die Evolution gründlich schief gegangen ist und die sexuelle Fortpflanzung nur ein erfundenes gesellschaftliches Konstrukt ist, das dekonstruiert werden muss.

Alles nur Propaganda einer sexistisch, männerdominierten Welt:
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/meiose/41866
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/sexuelle-fortpflanzung/61313
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/metazoa/42519
http://www.biologie.uni-wuerzburg.de/aktuelles_veranstaltungen/archiv1/single/artikel/die-evolut-1/
http://m.schuelerlexikon.de/mobile_biologie/Geschlechtliche_Fortpflanzung.htm

uvam.

“Ein Plädoyer für eine heteronormativitätskritische Analyseperspektive.”

——–
ROTFL


C
29.8.2014 17:46
Kommentarlink

Man kann ja auch einfach mal Antivergewaltigungsnagellack konstruieren:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/k-o-tropfen-nagellack-soll-vor-vergewaltigungen-schuetzen-a-988835.html

Gewöhnlicher Nagellack ist schließlich auch nur sozial konstruiert und diskriminierend und frauenausgrenzend.


Michael
29.8.2014 21:51
Kommentarlink

Ich erzähl euch mal was. Hierzulande (Schweiz) kam vor ein paar Jahren der Spruch auf “Das kannst Du nicht lesen, so etwas verstehen nur Deutsche.”

Verdächtig viele Professorinnen (!) kommen über die Grenze und verbreiten ähnlichen Schnickschnack. Offenbar gibt es Fächer, wo man zuhauf “Fachkräfte” importieren muss, weil ein Land mit mehreren Millionen Einwohner keine passend ausgebildete Leute findet.

Jedenfalls tönt es seit ein paar Jahren immer Hochdeutsch, wenn hoch sozial, höchst einfühlsam und total naiv von Inklusion, Integration und sozialer Arbeit geschwafelt wird.

Natürlich irre ich mich. Natürlich irren sich auch viele in meinem persönlichen Umfeld. Milieuverzerrung und so.


Ron
30.8.2014 0:43
Kommentarlink

@Dirk
>>Bitte bitte schreib bei solchen Texten eine Wahnhinweis dazu, dass man die erst nach Feieraben lesen soll

Wahnhinweis? Also ein Hinweis, dass man dem Wahn verfällt, wenn man den Text liest? 😉


MichaelB
30.8.2014 10:00
Kommentarlink

@Hadmut
ich weiss nicht, ob dieses Institut schon mal Thema hier war: http://www.feministisches-rechtsinstitut.de/aktuelles.htm

Die hocken auch in Hamburg. Scheint ja eine sehr beliebte Gegend bei den Genderist.I.nnen zu sein.

@countzero
Die Dame hätte doch einfach mal ein bisschen in der eigenen Suppe rumforschen müssen. Dann hätte sie nämlich festgestellt, dass es eine politisch korrekte Umschreibung für “Scheitern” gibt: “Unvollständiger Erfolg” (Tabelle ab Seite 22, failure=incomplete success, https://shop.freiheit.org/webshop/download?DOCID=8234&ID=P2@244).

Aber vermutlich wollte sie sich nur gegen die patriarchal tradierte Unterdrückung wehren, die solch gut ausgebildete Damen so unsichtbar werden lassen.

Nun, jetzt ist wenigstens ihr Schreiben sichtbar. Scheint uns aber nicht zu überzeugen, dass es weiterhin gerechtfertigt ist, die Logik mit einem weiblichen Artikel zu schmücken, oder?


Hadmut
30.8.2014 10:13
Kommentarlink

> ich weiss nicht, ob dieses Institut schon mal Thema hier war: http://www.feministisches-rechtsinstitut.de/aktuelles.htm

Pffff.

Ein “Rechtsinstitut”, das auf seine Webseiten „© Copyright” schreibt.

Was muss man dazu noch groß sagen?


MichaelB
30.8.2014 12:21
Kommentarlink

> Was muss man dazu noch groß sagen?
Dass sie keine Ahnung von Recht haben? Das müssten den Nagel für die quantenmechanische Trepanation voll auf den Kopf treffen 😉

Vielleicht ihre mentalen Leitplanken oder ihren Keuschheitsgürtel gegen die Wahrheit thematisieren?


emannzer
30.8.2014 12:38
Kommentarlink

Danke für den Link:

Habe das mal kommentiert:”Feministische Entselbstverständlichung”

http://emannzer.wordpress.com/2014/08/30/feministische-entselbstverstandlichung/


[…] den Link via Blogger “Hadmut Danisch”. Dort gibt es übrigens  auch eine recht rege Diskussion zum […]


Joe
30.8.2014 13:24
Kommentarlink

Jedenfalls tönt es seit ein paar Jahren immer Hochdeutsch, wenn hoch sozial, höchst einfühlsam und total naiv von Inklusion, Integration und sozialer Arbeit geschwafelt wird.

Das ist halt das “Deutsch”, was sie in Amiland lernen. Da kommen sie ja mehr oder weniger alle her.


C
30.8.2014 17:58
Kommentarlink

Achtung! Pullover sind ab heute nach wissenschaftlichen Erkenntnissen frauendiskriminierend.

http://www.zeit.de/2014/34/jugend-forscht-pullover-geschlecht-unterschiede-stimmts


Thomas Bliesener
30.8.2014 19:36
Kommentarlink

Ein mit mir befreundetes Pärchen hat gerade ein Baby bekommen, ich erinnere mich im Moment jedoch nicht, ob Junge oder Mädchen. Da man sich laut Artikel jedoch keinen konkreten Menschen ohne Geschlecht vorstellen kann, zählen Babys für die Autorin offenbar nicht als Menschen. Ist dies – falls es ein Mädchen ist – nicht diskriminierend?


Joe
31.8.2014 10:48
Kommentarlink

Da man sich laut Artikel jedoch keinen konkreten Menschen ohne Geschlecht vorstellen kann, zählen Babys für die Autorin offenbar nicht als Menschen.

In einschlägigen Kreisen gelten Säuglinge und Kleinkinder so schätzungsweise bis zum dritten oder fünften Lebensjahr nicht als Menschen, sondern als “Zellhaufen” und sollen straffrei spätabgetrieben werden können. Aus dieser typisch feministischen (menschenverachtenden) Perspektive ergibt diese Einordnung also Sinn.


CountZero
31.8.2014 16:19
Kommentarlink

@Michael:

“Das kannst Du nicht lesen, so etwas verstehen nur Deutsche.”

Phantastisch!


CountZero
31.8.2014 16:26
Kommentarlink

@Joe:

gelten Säuglinge und Kleinkinder so schätzungsweise bis zum dritten oder fünften Lebensjahr nicht als Menschen, sondern als “Zellhaufen”

Wirklich? Welche Kreise sind das denn?

Mein eigener Standpunkt ist zwar keinesfalls der der ‘Pro Lifers’ (das sind die, die in den USA Mediziner, welche Abtreibungen durchführen, vor der Klinik abknallen, offenbar weil der Respekt eines Pro-Lifers vor dem Leben so stark ausgeprägt ist…), trotzdem hat mir eine Kurzgeschichte von Philip Kindred Dick sehr gut gefallen, in der das Argument konsequent extrapoliert wird: “Die Präpersonen”. Darin können Kinder solange ‘abgetrieben’ werden, bis sie Höhere Mathematik beherrschen. Erst dann nämlich zählt man als ‘Person’…


CountZero
31.8.2014 16:57
Kommentarlink

@emannzer:
Danke für den Link zum Loriot-Video auf Deinen Blog.

Ähnlich wie Hadmut komme ich auch aus einem anderen Interessensgebiet zum Thema Feminismus/Gender Studies. Ich bin eigentlich an der Abgrenzung zwischen ‘echter’ Wissenschaft und Pseudowissenschaft, Esoterik und Scharlatanerie (Homöopathie, Rolfing, Quantenheilung, Schüßler-Salze…) interessiert. Selbst bin ich experimenteller Naturwissenschaftler (oder, ich war’s früher mal…).

Genau wie es Hadmut oft schildert, begegnen einem in der Auseinandersetzung mit Gender Studies immer wieder die typischen Argumentationsmuster der Pseudowissenschaftler: Kritik an Methodik oder Objekten ihrer Forschung wird mit Vorwürfen gekontert: Unwissenheit (man verstehe die Methodik der Gender Studies einfach nur nicht), ad auctoritatem (‘wir’ sind ein Universitätsfach, also arbeiten wir genauso wissenschaftlich wie andere Wissenschaften auch), ad hominem (beliebige persönliche Verunglimpfungen (‘rückwärtsgewand’, …), man sei nicht offen für andere Argumente, man sei unfähig, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen, man habe Angst vor dem Verlust eigener Privilegien, man wolle ‘Definitionsmacht’ ausüben, was man mit ‘einem Schleier an Pseudo-Objektivität’ zu verdecken versuche). Dies sieht man beispielhaft und ausgezeichnet an der Diskussion zu diesem ZON-Artikel: http://www.zeit.de/studium/2014-08/geschlechterforschung-bedrohung-internet?commentstart=689#cid-3856444

Tatsächlich sind aber diejenigen, die nicht in der Lage sind, sich selbst die Frage ‘Könnte ich vielleicht doch unrecht haben?’ zu stellen, die Genderistas (bzw. sonstige Pseudowissenschaftler). Die ganze Sache sieht erheblich nach Cargo Cult Science aus. Noam Chomsky ‘entlarvt’ (auch so’n Lieblingswort) den Postmodernismus, auf dem die Gender Studies ihr Fundament gebaut haben, in einer guten Minute:

https://www.youtube.com/watch?v=VjNJX64cBOE

bzw. https://www.youtube.com/watch?v=OzrHwDOlTt8 für die Langversion des Interviews.


Dirk
1.9.2014 17:07
Kommentarlink

@ Ron

Ein Warnhinweis für den Wahnhinweis. 😉 Von so einem Text muss man sich erst einmal erholen…

Erholte Grüße,

Euer Dirk