Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der Gender Pay Gap soll jetzt über 50% liegen. Oder über 100%. Oder so.

Hadmut
26.8.2014 19:28

Schon seit Jahren behaupten sie, der Gender Pay Gap liege bei 22%, obwohl längst belegt ist, dass der Wert falsch und der Gender Pay Gap so gering ist, dass er hinter anderen Effekten weit zurücktritt und eigentlich nicht nachweisbar ist. Jetzt legen sie einen drauf und behaupten, Frauen verdienten weniger als halb soviel wie Männer, namentlich 49%. Je nach Blickwinkel hieße das, dass Frauen 51% weniger als Männer, oder Männer 104% mehr als Frauen verdienten.

Als Grund geben sie an: “Frauen ergreifen häufiger als Männer Berufe, die schlechter bezahlt werden”, sagt DIW-Forscher Stefan Bach. Das heißt, sie haben völlig unterschiedliche Berufe miteinander verglichen (Stichwort Simpson-Paradoxon als Statistikfehler). Sie folgern daraus aber nicht, Frauen arbeiten weniger als Männer, sondern Frauen verdienen weniger als Männer. Wieder das alte Soziologen-Syndrom: Wer eine Korrelation findet, darf sich eine Kausalität frei auswählen.

Und natürlich sind Frauen – wie immer – nicht selbst dran schuld, sondern werden „benachteiligt”. Schuld sind immer andere.

Schon mal drüber nachgedacht, dass Leute grundsätzlich weniger verdienen, die niemals selbst für etwas Verantwortung übernehmen?

51 Kommentare (RSS-Feed)

albert
26.8.2014 19:43
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das ist genau der unterschied zwischen median und mittelwert. würde man noch feiner unterteilen käme noch mehr raus. dafür braucht das diw eine studie?


Alex Schwarzer
26.8.2014 20:16
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Ich verstehe nicht wie sich dieser Schwachsinn so hartnäckig hält. Ich kann doch schlecht einen Bauingenieur mit einer Putze vergleichen und mich dann darüber beschweren, dass die nicht das ein gleich hohes Gehalt haben. Wie dumm sind unsere Medien eigentlich?

Die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen ist in diesem Land strikt verboten, selbst unsere Verfassung verbietet eine solche Ungleichbehandlung.

Wovon träumen die eigentlich nachts? Das ist doch nicht zu fassen, dass solch unglaublicher Dünnschiss es immer wieder prominent in die Blätter schafft.


EBecker
26.8.2014 20:24
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Hat da jemand Hausfrauen mit Gehalt=0 berücksichtigt?

Was mir auch aufgefallen ist: Einen Satz mit “Zwar…” anfangen, aber dann den Gegensatz “…jedoch…” nicht mehr bringen.

“Die Einkommensteuerstatistik hat trotz ihrer veralteten Daten gegenüber anderen Vergleichen einen großen Vorteil: Sie bildet auch hohe Einkommen ab, die in anderen Studien höchstens am Rande eine Rolle spielen. Dadurch erklären sich die größeren Einkommensunterschiede, die DIW-Forscher Bach entdeckt hat.”

D.h. ein Super-Verdiener reisst den durchschnittlichen Männerlohn nach oben, während seine Frau, die im Luxus lebt und vllt. eine Alibi-Charity betreibt, den Frauendurchschnitt drückt.

Und die unterschiedliche Steuerlast erklärt man durch Ehegattensplitting – ohne weiter zu fragen, wie die Ehegatten Ehe-intern das Geld aufteilen.


brak
26.8.2014 21:10
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@Als schwarzer

das ist Think Design!

Je dümmer und unwahrer eine Sache, desto öfter muß sie wiederholt werden.


rhom
26.8.2014 21:20
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Sie folgern daraus aber nicht, Frauen arbeiten weniger als Männer, sondern Frauen verdienen weniger als Männer.

Dass Frauen deswegen weniger arbeiten, muss aber auch keineswegs stimmen. Könnte nicht (theoretisch!) sogar die Situation eintreten, dass Frauen mehr arbeiten, aber weil sie schlecht verdienende Berufe ausgewählt haben, dennoch weniger verdienen (was natürlich auch frauendiskriminierend ist 😉 ).

Ganz im Ernst: Ich schließe aus dieser Studie, dass wir zur Abschaffung des Gender Pay Gaps ein Gesetz schaffen sollten, welches Frauen dazu zwingt, körperlich oder psychisch sehr anstrengende, aber besser bezahlte Jobs anzunehmen.


dochpalese
26.8.2014 21:24
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unsichtbares-Personal-Arbeitsrechtler-kritisieren-Ungleichbehandlung-im-Silicon-Valley-2302584.html

Da geht es den Frauen wie den Negern und den Chinesen. Halt, Moment, nicht wie den Chinesen 😉


Luc
26.8.2014 21:24
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Oh man das ist so zum Heulen.. wie schön wärs, wenn mal irgendein Journalist in einem der großen Medien mit diesem Quatsch endlich mal Schluss machen würde. Das kann doch wirklich nicht sein dass die alle so dämliche Mitläufer sind. Man will wirklich in die Redaktion gehen und sie alle solange schütteln bis irgendwo die Intelligenz wieder durchscheint.


Wima
26.8.2014 21:42
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Frauen verdienen eigentlich viel mehr als Männer, wenn man die geleisteten Arbeitsstunden als Maß nimmt. Als Beispiel mag diese ältere, nicht ganz ernst zu nehmende Aufstellung, gelten.
http://www.wgvdl.com/lohndiskriminierungsluege


Spinoza-Freund
26.8.2014 21:58
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Ist sowas eigentlich zu 100% eiskalte, perfide Volksverarsche – oder besteht die Möglichkeit, dass mindestens ein Autor und ein verantwortlicher Online-Redakteur in einer nicht ganz irrelevanten Online-Zeitung wie der WELT so unglaublich unterirdisch dumm sind, dass sie wirklich selber an einen derart vernunftbefreiten Unsinn *glauben*?


mitm
26.8.2014 22:05
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Welt-Artikel: “Auch der Fiskus benachteiligt die Frauen”

Haarsträubender Unfug, den man immer wieder hört.

Ein Armutszeugnis für den Reporter, dem man nahelegen sollte, sich doch einfach mal elementarst in der WP zu informieren, eher so einen Unfug schreibt: http://de.wikipedia.org/wiki/Ehegattensplitting

Als Grund wird das Ehegattensplitting angegeben, konkret der häufige Fall von Klasse III für den besser verdienenden Mann und Klasse V für die Frau (Klasse V ist zusammen mit den Sozialabgaben schon fast konfiskatorisch).

Wenn der Frau das nicht paßt, sollen beide die Klasse IV nehmen (würde ich aus psychologischen Gründen sogar jeden Paar anraten), das führt im Endeffekt nach dem Lohnsteuerjahresausgleich zu exakt der gleichen Lohnsteuerzahlung des Paars. Einziger Unterschied: die laufende monatliche Steuerzahlung ist etwas kleiner bei III/V, dafür ist bei IV/IV die Rückzahlung beim Lohnsteuerjahresausgleich entsprechend höher.

Klasse III/V ist keine “Benachteiligung der Frauen”, sondern eine Bevorzugung von verheirateten Paaren.


Joe
26.8.2014 22:09
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Waren das nicht mal 23 %? Dafür wurde doch extra die Wikipedia geschaffen, damit Journalisten die aktuell gültige ausgedachte Nummer nachlesen können und sich nicht gegenseitig widersprechen. 😉

Die richtige Reaktion eines WHMs darauf ist übrigens die eigene Arbeitsleistung aufs lebensnotwendige Minimum zu reduzieren, da im Gendersozialismus eh sämtliche Überschüsse an Frauen zum Verprassen umverteilt werden. (Effektiv bekommt man ungefähr 80-90 % der eigenen Produktivität wieder abgenommen, auch wenn das natürlich über diverse Indirektionen verschleiert wird.)

Sobald das genug Männer umgesetzt haben, löst sich auch der “Gender Pay Gap” von selbst auf und ganz nebenbei geht auch noch die ideologische Staatskrake pleite, so daß ein sauberer Reboot durchgeführt werden kann.


Michael
26.8.2014 23:29
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War schon immer so, dass der Pfaff mehr verdient als die Pfarreissekretärin. Obwohl diese den Laden schmeisst und der andere nur herumulkt.


Elli
26.8.2014 23:40
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@ Helmut!

KRASS!!!! Die Alice Schwarzer flippt aus! Die ist völlig hinüber! Rangelt mit Maischberger! Frau Maischberger gibt zu Protokoll das sie das unmöglich beleidigend findet. Sie hat es fast nimmer in der Hand!

Das wäre echt einer näheren Betrachtung wert.


Horsti
27.8.2014 7:59
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…und das Schlimme ist: Nicht wenige glauben diesen Unsinn auch noch…


Slartibartfast
27.8.2014 8:10
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Martin Greive (der Autor besagten “Gender Pay Gap” Artikels) followed Umfairteilen, … auf Twitter.
Der Mensch ist Diplom-Volkswirt; musste also hoffentlich nachweisen, dass er die Statistikvorlesung auch verstanden hat. Er hat durchaus gute Voraussetzungen zu erkennen, dass das was er da schreibt, nicht sooooo ganz stimmt.

Der Mann scheint mir einfach ein linker Hippie zu sein. Der findet vermutlich nicht Männer an sich blöd, sondern nur sehr reiche Menschen; und die finden sich in der bösen Statistik wo? Bei den Männern.
Vielleicht wird auch einfach etwas dem Leser gefälliges geschrieben; die zahlen das ja auch.


Beipflicher
27.8.2014 8:35
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Die Absurditätsdichte feministischen Krakeelertums nimmt kontinuierlich zu. Denn der Kollisionskurs der Paranoia, namens Feminismus, mit der Realität wird mit irrwitziger Hartnäckigkeit und verschärftem Tempo weitergefahren. Aber noch haben die Diskurshoheits-Inhaber, die linksgrünfeministischen Hohepriester in ihren Elfenbeintürmen des Wahns und der Verblendung das Sagen. Das heißt immer grotesker und bizarrer müssen die “Diskurse” dieser Volksumerzieher ausfallen, um die krasse Diskrepanz zwischen ihren zusammenhalluzinierten Weltbildern und der Wirklichkeit weg zu lügen.
Ein zweites bekanntes Phänomen ist eine Skandal-, Hype- und Hyperventilations-Oszillation, in diesem unserm Lande, mit rel. konstanter Frequenz und Amplitude. – D. h., periodisch muss der dt. Michel mit alarmistischem Geschrei aus seiner „Behaglichkeit“ gescheucht werden. – Offenbar reiten wir mal wieder auf einer „positive Halbwelle“ für das Lancieren feministisch induzierter, erschröcklicher Horror-Meldungen. – Und so, durch periodischer Massage mit der Macho-Keule (in trauter Eintracht mit der Nazi-Keule), wird der „Grund –Schuld-Level“ der Hetero-Männer aufrecht erhalten.


Owen
27.8.2014 9:03
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Ich denke die einzige option ist hier wirklich Frauen zwangsweise berufe zu zu wesen also so zu sagen eine umgekerte quote einzuführen.


Dirk
27.8.2014 9:22
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Die kennen halt den Unterschied zwischen verdienen und bekommen nicht. Was bei leider vielen Menschen der Fall ist. Jeder bekommt, was er, sie, es verdient (außer beim Staat). Und das ist von vielen Faktoren abhängig, an denen man selber auch drehen kann. Ausbildung, Arbeitszeit, Stelle etc. Es hindert niemand Frauen daran, z.B. ein Ingenieursstudium zu absolvieren, in eine Entwicklungsabteilung zu gehen, sich da in die Leitung hochzuarbeiten und entsprechend zu verdienen (und zu bekommen). Nur hat das mit Leistung zu tun, was viele Frauen nicht wollen, die werden lieber Sekretärin (oder Friseuse, Krankenschwester etc.) und versuchen jemanden aus den höheren Rängen zu heiraten, also von der Leistung eines anderen zu partizipieren. Ist aber deren Sache, nur sollen die dann nicht herumjammern. Was sie aber tun. Selber schuld!

Was die Steuer betrifft, so erscheint es mir, dass die Leute noch nie eine Steuererklärung selber ausgefüllt haben. Also nicht wissen, worüber sie schreiben. Da kann nur noch der Selbstversuch helfen.

Was die auch übersehen: Die meisten Frauen, gerade verheiratete Frauen, gehen Arbeiten, um ein Zubrot zu verdienen. Das Haupteinkommen der Familie wird von den Männern erarbeitet.

Womit ich zu einem weiteren Punkt komme: Es wird immer zwischen den Geschlechtern unterschieden aber nicht bedacht, dass man bei Familien das Gesammteinkommen betrachten muss. Aber das scheint den Auftraggebern solcher Studien entweder nicht genehm oder außerhalb deren Erfahrungshorizont zu sein. Durch diese sehr einseitige Betrachtung soll wohl ein Keil zwischen die Geschlechter (und in die Familien) getrieben werden. Und dann wundern die sich über die gesellschaftliche Ersosion, die zu beobachten ist.

Na ja, die Zeiten werden auch mal wieder schlechter und dann werden sich wieder die durchsetzen, die die Familie zu schätzen wissen. Und die Männer werden sich erinnern…

Erinnernde Grüße,

Euer Dirk


Dirk
27.8.2014 9:43
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@ Joe

> ganz nebenbei geht auch noch die ideologische Staatskrake pleite,

Ja, das geht die irgendwann. Nur haben wir vorher eine Staatsquote von über 100%. Das kann amn in DE leicht machen, schließlich hat man uns die Möglichkeit einer effektiven Gegenwehr genommen. Was glaubst du wohl, warum die Amis so auf ihr 2nd Amendment bestehen?

> so daß ein sauberer Reboot durchgeführt werden kann.

Sorry, ich zerstöre ungerne Hoffnungen, aber das kannst du vergessen. Für einen sauberen Reboot musst du den Staat komplett (mit allen Rechten und Verpflichtungen) auflösen und einen ganz neuen erschaffen. Mal abgesehen davon, dass so ein rechtloses Teritorium Begehrlichkeiten seiner Nachbarn weckt, gibt es in DE zu viele Staatprofteure, die das verhindern werden wollen. Was dann entsteht nennt sich dann Rechtsnachfolge(-Staat). Die BRD ist z.B. Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches (auch des dritten) und hat damit auch alle Pflichten übernommen. Nicht umsonst haben wir bis vor kurzem noch die Kriegsanleihen des Kaisers zurückgezahlt. Und genauso würde das wieder laufen. Und beim schaffen eines Rechtsnachfolgers muss man (leider) mit dem gleichen Personal wie zuvor weitermachen, man hat ja nichts anderes. Man kann einige überflüssige (wie Gleichstellungsbeauftragte) rauslassen, aber im Kern benötigt man die alten Kräfte. Deshalb sind in der jungen BRD so viele Altnazis wieder in Amt und Würden gekommen, es gab keinen Ersatz. Ein echter Neustart sieht andes aus.

Kurzum:

Eine Staatspleite: Ja.

Ein echter Neubeginn: Definitv nein.

Insofern lohnt es sich mehr, die Verhältnisse jetzt zu ändern. Oder auf die Apokalypse zu hoffen. Aber auf eine richtige, nicht so eine weichgespülte. Nur ob das jetzt die Alternative ist?

Ersatzlose Grüße,

Euer Dirk


der eine Andreas
27.8.2014 10:21
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Hier der Link zur “Studie”:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.480436.de/14-35-1.pdf

P.S. Der Autor der Studie ( http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.10672.de&sprache=de ) ist sogar noch Privatdozent an der Uni Potsdam.

Hier noch ein Interview:
“Ehefrauen zahlen auf gleiche Einkommen deutlich höhere Steuersätze: Fünf Fragen an Stefan Bach”
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.480438.de/14-35-2.pdf

Frauen zahlen höhere Steuern, weil sie vom Ehegatten-Splitting betroffen sind – wie besoffen muss man(n) eigentlich sein, um so einen Schwachsinn zu schreiben?


Masi
27.8.2014 10:54
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Ich arbeite in einer Firma, in der es einen Tarifvertrag gibt.
In dem Vertrag gibt es Gehaltsstufen, die von der Position und der Dauer der Betriebszugehörigkeit abhängig sind.
Hier verdienen Kollegen und Kolleginnen bei gleicher Arbeit exakt gleich viel. Selbst ob man einen Dr. vor seinem Namen stehen hat ist vollkommen irrelevant.


Missingno.
27.8.2014 12:21
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Schon mal drüber nachgedacht, dass Leute grundsätzlich weniger verdienen, die niemals selbst für etwas Verantwortung übernehmen?

Hä? Politiker verdienen doch ganz gut. Genauso Manager, die, wenn sie mal Verantwortung übernehmen, für ihren gebauten Mist noch eine fette Abfindung kassieren.

Frauen verdienen weniger als Männer

Und womit? Mit Recht! 😉


michael
27.8.2014 12:36
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Ich finde die 50% super!

Bislang lief das üblicherweise so: es wurde behauptet, “Frauen verdienen im Schnitt viel weniger als Männer. Männer und Frauen sollten für gleiche Arbeit gleichen Lohn bekommen.”
Beide Aussagen sind, für sich genommen, vollkommen korrekt. Dadurch, daß sie aber stets quasi in einem Atemzug genannt werden, wird aber der Eindruck erweckt, daß die erste Aussage sich ebenso auf “gleiche Arbeit” bezieht – was sie ja bekannterweise nicht tut.

Solange, wie bisher, eine Lücke von 22% angeführt wird, glaubt so mancher, daß es dabei um den Lohnunterschied für gleiche Arbeit ginge – die Zahl ist wohl für manche noch (gerade so) glaubwürdig.

Wenn die ab jetzt aber von 50% anfangen, werden das sicher deutlich weniger Menschen einfach so glauben. Damit haben sie den Bogen deutlich überspannt.


@Alex Schwarzer (((“Ich verstehe nicht wie sich dieser Schwachsinn so hartnäckig hält.”)))

Weil er von den höchsten Stellen verbreitet wird:
http://www.whitehouse.gov/equal-pay/myth#top
“The Gender Wage Gap is not a myth”

Und er wird von den höchsten Stellen verbreitet, weil wir in einer Demokratie mit Frauenwahlrecht leben und deshalb Gefühle wichtiger sind als Fakten.


Jens
27.8.2014 12:56
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“das führt im Endeffekt nach dem Lohnsteuerjahresausgleich zu exakt der gleichen Lohnsteuerzahlung des Paars.”

s/Lohnsteuerjahresausgleich/Einkommensteuererklärung/
s/Lohnsteuerzahlung/Einkommensteuerzahlung/

Lohnsteuerjahresausgleich ist etwas anderes. Den personenübergreifend durchzuführen, dürfte schwierig sein.


der eine Andreas
27.8.2014 14:15
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@Hadmut:
Vielleicht hast du ja Zeit 🙂
“2. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25.September 2014 in Berlin”
http://www.diw.de/de/diw_01.c.467066.de/gender_studies_tagung.html
Gender Gaps ohne Ende: Wealth, Pay, Pension, Management
“Wie wollen wir künftig arbeiten und wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 2. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25. September 2014 in Berlin.”


Bud
27.8.2014 15:01
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Ok, überlegen wir kurz, wo der Unterschied der neuen Zahl von 50% zu der bekannten Zahl von 23% liegt. Mir fallen da auf Anhieb zwei Dinge ein.

1.) Die 23% bezieht sich auf den Unterschied der Bruttostundenlöhne, während sich die neue Zahl auf Jahreseinkommen bezieht.

Ich hielt die Nennung von Teilzeitbeschäftigung immer für ein relativ unplausibles Argument zur Erklärung der 23%-Lücke. Denn dort geht es ja um Lohn /pro Stunde/. Ob ich 6 Stunden für 90 Euro arbeite oder 8 Stunden für 120 Euro macht beim /Stunden/lohn keinen Unterschied, sehr wohl aber beim Monats- oder Jahreseinkommen. Um den Unterschied der Stundenlöhne mit Teilzeitbeschäftigungen zu erklären, muß man Gründe finden, warum auch der Stundenlohn bei einer Vollzeitarbeit höher ist. Dazu muß man Annahmen treffen, die zwar plausibel, aber relativ schwer nachweisbar sind, etwa daß es hochqualifizierte Arbeit nur als Vollzeitstellen gibt, oder daß bei Vollzeitstellen standardmäßig ein nicht extra bezahltes Überstundenpensum einkalkuliert ist. Tatsächlich werden Angestellte ja gar nicht nach Stunden bezahlt, sondern erhalten ein Monatsgehalt, zu dem auf dem Papier ein nominelles Wochenarbeitspensum in Stunden notiert wird.

Vergleicht man nun aber Jahreseinkommen, dann kommt die Teilzeiteigenschaft voll zum Tragen. Hier spielt also nicht nur rein, daß Frauen im Durchschnitt geringer qualifizierte Arbeit annehmen, sondern auch, daß sie schon dem Papier nach (nicht nur tatsächlich) weniger Stunden arbeiten.

Vor kurzem gab es schon mal eine Meldung, die die Monats- oder Jahreseinkommen von Berufseinsteigern verglich. Auch da kam plötzlich ein deutlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen heraus, obwohl beim Stundenlohnvergleich von Berufseinsteigern bislang kein wesentlicher Unterschied beobachtet werden konnte (was ja auch eines der Gegenargumente gegen den Pay-Gap-Mythos ist).

Ich halte die Betrachtung der Jahreseinkommen für einen perfiden Trick, um den Pay-Gap-Mythos aufrecht zu erhalten, nachdem die 23%-Legende seit der Betrachtung “bereinigt” vs. “unbereinigt” akut bröckelt.

2.) Bisher wurden nur Löhne verglichen, jetzt alle Einkommensarten, insbesondere auch Kapitaleinkünfte und Einkünfte aus Gewerbebetrieb und freiberuflicher Tätigkeit.

Mir fehlt jetzt die Zeit, darüber zu spekulieren, wo hier im Detail die Unterschiede zwischen Mann und Frau liegen. Was die Kapitalerträge anbelangt, wundert mich das schon ein bißchen. Denn hieß es nicht, daß das meiste Vermögen in weiblicher Hand ist?

Denken wir aber auch dran, daß wir gar nicht unbedingt in der Position sind, diese Unterschiede erklären zu müssen. In erster Linie müssen die Feministen mal erklären, warum die Unterschiede auf Diskriminierung zurückzuführen sind. Und das haben sie bis zum heutigen Tag noch nie getan. Sie behaupten es einfach immer nur.

Ich hatte vor einiger Zeit schon mal in einem Kommentar irgendwo in diesem Blog geäußert, daß die rationale Feminismuskritik sich in einer strategisch ungünstigen Defensivposition befindet. Immerzu sind wir dabei, feministische Behauptungen, die nicht mal im Ansatz nachgewiesen sind, zu widerlegen. Eine Behauptung nach der anderen. Sobald eine widerlegt ist, denken sie sich einfach die nächste abstruse Behauptung aus. Auf diese Weise treiben die Feministen uns vor sich her. Wir müssen aus dieser Defensive rauskommen.

> Und obwohl sie weniger verdienen, müssen Frauen auch noch verhältnismäßig mehr Steuern zahlen.

Ein weiterer billiger Angriff aufs Ehegattensplitting. Wir erinnern uns: Feministen wollen die traditionelle Familie abschaffen. Das Ehegattensplitting wurde geschaffen, um das Wirtschaftswunder-Familienmodell (einer geht arbeiten, einer kümmert sich um Kind und Heim) zu stützen. Die Interpretation aus dem Artikel “weil der Besserverdienende steuerlich kräftig entlastet wird. Dafür muss allerdings der schlechter verdienende Partner etwas mehr zahlen” geht an der Sache völlig vorbei. Kern der Sache ist ja, daß die Ehepartner nicht separat betrachtet werden, sondern ein Ehepaar als wirtschaftliche Einheit betrachtet wird.


O.
27.8.2014 20:46
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Heinz
27.8.2014 20:52
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> [Der Gender pay gap] eigentlich nicht nachweisbar ist.

Nicht nur eigentlich, er ist nicht nachweisbar.


gehaltdumper
27.8.2014 22:48
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@Masi
> Gehaltsstufen, … Position … Dauer der Betriebszugehörigkeit
> .. verdienen bei gleicher Arbeit exakt gleich viel.
> Selbst … Dr. … irrelevant

So ein System ist Lohndrückung mit Nebelkerze: hierbei werden tendenziell Personen weniger bezahlt als Ihre Qualifikation hergibt. Denn wenn jemand zu niedrig Qualifiziert ist, bekommt er die Position erst gar nicht. Es wäre nur dann ein fairer Handel, wenn die Person genau die mindestnotwendige Qualifikation erfüllt. Alles drüber wird nicht bezahlt.

Als Beispiel sei ein SW-Architekt als Position genommen. Ich denke man braucht nicht darüber zu diskutieren, dass man dies sehr gut, mittelmäßig oder sehr schlecht machen kann. Wo setzt man die Voraussetzungen? Sicher nicht “the best of all” – will eh nicht jeder bezahlen und würden das alle bei jeder Position so machen, gebe es wohl nicht genug Leute (zumal ein Ranking ohnehin schwierig ist).

Es regt also an, nicht höher zu springen (oder sich einzusetzen) als man muss – wird eh nicht wertgeschätzt.


EBecker
27.8.2014 23:44
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@Bud: “Was die Kapitalerträge anbelangt, wundert mich das schon ein bißchen. Denn hieß es nicht, daß das meiste Vermögen in weiblicher Hand ist?”

Überlegung: In weiblicher Hand, aber auf den Konten/in den Brieftaschen von Männern?


Alex
28.8.2014 2:32
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Ich find das gut, dass das nun 50 proz sind.
Dann kann der dumpfbacken-pay-gap Feiertag immerhin auf den 31 Juni, also Mitte des Jahres gelegt werden, das ist doch viel einfacher als sich ein Datum im März zu merken..


Dirk
28.8.2014 9:07
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@ der eine Andreas

> Der Autor der Studie (…) ist sogar noch Privatdozent an der Uni Potsdam.

Das erklärt, warum der bei den Steuern so einen Unsinn von sich gibt: Seine Steuererklärung macht ein Steuerberater, der natürlich auch die Lohnsteuerklassen empfiehlt. Der Mensch hat einfach keinen Kontakt zum Steuerrecht (wie ich bereits vermutete). Man sollte ihn zwingen, mal seine Steuererklärung selber auszufüllen (Selbstversuch). Mal sehen, was er dann so sagt. Das wird bestimmt ganz anders klingen…

Steuerfreie Grüße,

Euer Dirk


der eine Andreas
28.8.2014 10:07
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Knut
28.8.2014 10:17
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Zum Ehegattensplitting ist zu sagen:
Solange ich verpflichtet bin meinen Partner und die Kinder zu versorgen, sollte sich das auch steuerlich bemerkbar machen.

Ein System bei dem die nicht Arbeitenden, aber Arbeitsuchenden vom Staat unterstützt werden, wäre auch ok. Frau und Kind bekommen zusammen wie bei HIV 750 Euro. Dann noch den Mietanteil für die Frau und Kind Wohnung, limitiert auf 66% der tatsächlichen Miet- und Nebenkosten.

Ich schätze das mal auf 1200 Euro, also 14400 Euro im Jahr. Wer soviel Steuern durch Splitting und Kinderfreibeträge spart, darf sich einfach mal melden. Wenn man das Kindergeld abzieht bekommt man 13000 Euro.

Für 13000 Euro Steuern muss man schon mal 50000 Euro verdienen. Um 13000 Euro Steuern mit Splitting zu sparen reichen 250000 Brutto nicht.


Joe
28.8.2014 10:53
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Ein echter Neubeginn: Definitv nein.

Ein Reboot ist kein “echter Neubeginn” und davon spricht auch niemand.

Deutsche Republiken müssen halt alle paar Jahrzehnte mal neugestartet, wenn Korruption und amoklaufende Prozesse zum Crash geführt haben, weil es keine funktionierende MMU gibt.

Durch einen Reboot bekommt man natürlich kein besseres Betriebssystem, aber mit frisch geordneten Strukturen läßt es sich dann wieder eine Weile aushalten. Das Grundproblem (Frauensuffrage) wird zu meinen Lebzeiten niemand mehr beheben, aber das erwarten auch nur Utopisten.


Alex
28.8.2014 11:09
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P.S.: Ob bei 100% wohl der Dumpfbacken-Fraktion auffallen würde, dass am 31. Dezember 100% Lohnunterschied noch nicht aufgeholt wären..

P.P.S.: Mal so ne generelle Frage, wenn man von der Unfähigkeit bei hinreichend schulausgebildeten Menschen bezüglch der Prozentrechnung auf Dummheit, bei wiederholtem Vergehen gegen die Prozentrechnung trotz jährlichen Hinweisen auf den Status “Dumpfbacken” bei den Frauenvertreterinnnen schließt, wann ist es angemessen auf Unfähigkeit von “Frauen allgemein” zu schließen, wenn diese sich von Dumpfbacken vertreten lassen, im Sinne von nicht lauthals gegen die Dumpfbackigkeit zu protestieren.


Dirk
28.8.2014 12:33
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@ Joe

Ok, ich habe dich missverstanden, sorry. Dass Staaten generell alle paar Jahrzehnte (oder auch öfter) reformiert (geupdated) werden müssen, ja, da stimme ich voll und ganz zu.

Zustimmende Grüße,

Euer Dirk


steffen
28.8.2014 12:54
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In der ZEIT ist gerade auch ein Artikel dazu. In der Kommentarsektion geht es erwartungsgemäß drunter und drüber.

Extrem aufschlussreich in die Denkweise der Gender-Pay-Gap-Tussis fand ich folgenden Kommentar von einer Frau, die in der IT arbeitet, und ganz offensichtlich nichts kapiert hat (Kommentar #33):

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/einkommen-unterschied-frauen-maenner?commentstart=33#cid-3855520

Diese Frau ist wohl wirklich der Meinung, daß ihr für Dienst nach Vorschrift das gleiche Geld zusteht wie für einen Mann der überdurchschnittliche Leistung zeigt.

Sie hat sich eine sehr schöne Erwiderung hier eingefangen (Kommentar #107):

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/einkommen-unterschied-frauen-maenner?commentstart=105#cid-3858404


Leon
28.8.2014 13:50
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Alex schrieb:

“…wann ist es angemessen auf Unfähigkeit von “Frauen allgemein” zu schließen, wenn diese sich von Dumpfbacken vertreten lassen,…”

Lassen die sich denn von den Dumpfbacken vertreten?

Die Dumpfbacken behaupten das, aber stimmt das überhaupt?

Ich habe den Eindruck, dass die normalen Frauen den Genderistas eher fremdelnd gegenüberstehen.

Ihnen wird dauernd eingeredet, dass die Frauenbewegung früher viel für die Frauen getan hätte und frau ihr doch deshalb ewig dankbar sein müsste.

Diese ganzen Mythen, dass auch volljährige Frauen noch vor kurzem eine Erlaubnis ihres Mannes brauchten, wenn sie arbeiten wollten, dass Frauen angeblich noch vor kurzem nicht studieren durften, dass es eine gläsern Decke wegen des Geschlechts, -nicht etwa wegen Leistung und Engagement- gebe, das ewige Märchen vom Pay-Gap wegen des Geschlechts, -nicht etwa wegen Arbeitszeit und Ausbildung-, usw., diese Mythen also werden doch wohl nicht für die Männer, sondern für die normalen Frauen erzählt, damit die “an das Gute in der Genderista” glauben sollen.

Ich habe aber durchaus den Verdacht, dass die normalen Frauen die -oft lesbischen- Feministinnen und Genderistas durchaus nicht als ihresgleichen ansehen.

Sie fühlen sich für deren Blödsinn deshalb auch nicht verantwortlich.

Welche Frau soll denn glauben, dass ihre Großmutter nicht studieren durfte, wenn diese Großmutter Ärztin war?

Jede Frau kennt doch wohl zumindest Ärztinnen aus dieser Generation, in fast jedem Familienalbum dürfte es die eine oder andere Akademikerin aus früheren Zeiten geben

Wir sollten uns nicht einreden lassen, dass “die Frauen” alle auf der anderen Seite von Logik und Verstand stehen.

Ich denke, dass stimmt einfach nicht.


Bernd Kraut
28.8.2014 14:48
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Etwas OT, aber Feministin jammert ueber angebliche Hetzkampagne im Internet: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Videobloggerin-Anita-Sarkeesian-Schutzsuche-nach-Drohungen-2303791.html


der eine Andreas
28.8.2014 17:25
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Nachtrag zum Link in der Welt:
Da werden ja genau zwei Themen als negativ bewertet:
Ehegattensplitting und
kostenlose Mitversicherung bei der Krankenkasse.

Abgesehen von dem Gender-Getrolle sind das ja auch zwei Punkte, die Geld kosten:
der Eine dem Staat, weil Steuern “verloren” gehen und
der Andere, weil die Krankenkassen Leistungen für 2 erbringen müssen, obwohl nur 1 zahlt.

Geht es hier vielleicht gar nicht so um die “traditionelle Rollenverteilung”, sondern einfach nur um Knete?


basti
28.8.2014 19:20
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Man(n) kann nur hoffen das Putin bis nach Bruessel durchmarschiert dann ist schluss mit Gender und Homolobby.

Ich habe gedient und wuerde mich dem garantiert nicht entgegenstellen. Im Gegenteil.

Sollen doch Schwarzer und co ihr Feminat selbst verteidigen.

Oder Merkel und vdL sollen sich selbst opfern, die groessten Befehlhaber aller zeiten, sollen doch die voran gehen die den ganzen Quatsch angezettelt haben. Wenn denen die Scheisse um die Ohren fliegt dann ist ganz schnell schluss mit Krieg.

Maenners, dieses bzw kein Land in Europa oder im Westen ist es nicht wert mit eurem Blut verteidigt zu werden.

Traurig zu sehen wie die ganzen ukrainischen Jungs fuer diese pro EU -Faschos und Oligarchen
verheizt werden.


Wima
29.8.2014 7:41
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Aus dem Artikel
[Zitat] Bei den Selbstständigen kommen Frauen beim Pro-Kopf-Einkommen wieder nur auf die Hälfte der Einkommen von Männern. [Zitatende]

Wer diskriminiert hier wohl die Frauen? … Kundinnen?


Dirk
29.8.2014 9:09
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@ der eine Andreas

> Geht es hier vielleicht gar nicht so um die “traditionelle Rollenverteilung”, sondern einfach nur um Knete?

Um Geld geht es beim Staat immer. Nur, wenn man nachrechnet, ist es für den Staat günstiger, wenn ein Mann eine Frau miternährt. (Das Modell andersrum gibt es zwar auch, ist aber eher selten.) Denn ansonsten müssten statt einem zwei Arbeitsplätze da sein, was auch die deutsche Wirtschaft so nicht leisten kann, womit uberflüssige und teure Staatsjobs für Frauen geschaffen werden müssten. (Ups, macht man zur Zeit ja.) Die Ausgaben bei Arbeitslosigkeit (Arbeitslosengeld und Hartz 4) und im Alter wären höher (Politiker bedienen sich gerne an der Rentenkasse, aktuell: Mütterrente), die Einnahmen würden aber nicht in dem Maße steigen, und bei den durch dumme Berufswahl realexistierenden niedigen Fraueneinkommen entstehen eventuell auch noch Kosten für eine Lohnaufstockung, wenn die Damen nicht gleich von der Sozialhilfe oder Hartz 4 leben. Dazu kommen noch die höheren staatlichen Ausgaben für die Krankenversicherung (also wenn die Damen ihren Lebensunterhalt vom Staat beziehn, egal in welcher Form), die ja auch getragen werden müssen.
(Ok, ich werfe hier Sozialversicherung und Steuerfinanzierung ein wenig durcheinander, nur würden eventuelle Einsparungen bei dem Einen höhre Augaben bei dem Anderen nach sich ziehen. Und am Ende würden die Gesamtkosten bzw. die Staatsquote (mit Sozialversicherung) für jeden einzelnen steigen.)

Männer würden kaum davon profitieren, allenfalls bei den Kosten der Krankenversicherung, was allerdings auch fraglich wäre.

Wahrscheinlich wäre die Steuer- und Abgabenbelastung so hoch, dass keiner mehr arbeiten würde und alle, die arbeiten wollen, dem Staat kündigen und ins Ausland verschwinden. Dann bleibt der Staat ohne Realsteuerzahler (Steuern von steuerfinanziertem Einkommen zählen nicht wirklich, das ist linke Tasche – rechte Tasche), hat aber jede Menge Ausgaben. Die Alternative einer Ausreisesperre und einer Mauer rund herum hat früher schon nicht so richtig funktioniert, wäre aber bestimmt der erste Lösungsansatz, der den Verantwortlichen einfällt.

Dass eine Zerschlagung der traditionellen Familie bzw. Rollenverteilung für den Staat ein Verlußtgeschäft ist, war zumindet früher den Politikern klar, daher die Familienförderung und vor allem die Besserstellung verheirateter Paare. Das lohnt sich für den Staat. Alleinstehende Weiber sind ein reiner Kostenfaktor und alleinstehende Männer geben nicht genug Geld aus, um durch Steuereinahmen dies zu kompensieren. Aber mit Rechnen haben es all die Gruppen, die die traditionelle Familie dekonstruieren wollen nicht so.

Traditionelle Grüße,

Euer Dirk

PS: Ich habe die Kindererziehung als zukunftsicherndes Element der Familien nicht aufgeführt, da dies an der Kosten- und Einnahmenverteilung relativ wenig ändert. Was unserer Gesellschaft ihre Zukunft wert ist, wäre ein zusätzliches Thema, aber wer deutsche Schulen von innen kennt, der weis, was uns unsere Zukunft wert ist.


Coyote38
29.8.2014 11:39
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Ich habe diesen Blödsinn “quer durch alle Online-Foren” kommentiert.

Es ist wirklich “vollkommen überraschend”, dass Männer und Frauen unterschiedlich viel verdienen, wenn unterschiedliche Berufe mit unterschiedlichen Qualifikationsvoraussetzungen betrachtet werden.

Eine wahrhaft SENSATIONELLE Erkenntnis …^^


Joe
30.8.2014 13:28
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Abgesehen von dem Gender-Getrolle sind das ja auch zwei Punkte, die Geld kosten:
der Eine dem Staat, weil Steuern “verloren” gehen und
der Andere, weil die Krankenkassen Leistungen für 2 erbringen müssen, obwohl nur 1 zahlt.

Genauer gesagt bezahlen bei den gesetzlichen Zwangs-“Sozialversicherungen” hauptsächlich die Männer und die Weibchen beziehen die ganzen Leistungen. Das ist schlicht ein billionenschweres Transfersystem zusätzlich zum Steuersystem:

http://de.wikimannia.org/Geldtransfer

Soviel zum “Gender Pay Gap”.



EinBuerger
31.8.2014 23:19
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Kurzer Hinweis zum Ehegattensplitting: Es ist keine irgendwie geartete Subvention sondern der Tatsache geschuldet, dass eine Ehe eine Wirtschaftseinheit ist – dies ist übrigens auch die Begründung für Unterhalts- und andere Verpflichtungen untereinander. Ohne Ehegattensplitting wäre aber der Fall, dass ein Partner viel und der andere wenig verdient, wegen der Steuerprogression höher besteuert als wenn beide gleich viel verdienen würden. Da aber mit guten Gründen gleiches (nämlich das Einkommen der wirtschaftlichen Einheit Familie) gleich behandelt werden muss (Gleichheitsgebot), werden am Ende des Jahres beide Einkommen zudammengezählt und durch zwei geteilt, also fiktiv gleiche Einkünfte hergestellt, und auf diese Einkünfte die Steuer bestimmt und mit den gezahlten Steuern verrechnet.


Dexter
1.9.2014 23:29
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Reinher
3.9.2014 11:56
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