Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Korruption in der Computerspiele-Branche (?)

Hadmut
20.8.2014 0:05

Wieder mal eine Bitte an die Leser, zwei Videos zu schauen und zu prüfen:

Gleich mehrere Leser weisen mich darauf hin, dass es angeblich in der Computerspielebranche und der zugehörigen Presse gewaltig krachen würde. Angeblich wäre da gerade der Feminismus extrem aktiv (was wohl der Grund ist, warum man mir das zuschickt), und eine der Akteurinnen würde da den Journalisten schlafen, damit die ihr Spiel in den Himmel schreiben.

Mir fehlt da bloß gerade der Kontext, weil ich mit Computerspielen so gar nichts zu tun habe (interessiert mich überhaupt nicht), und leider haben mir die Leser, die mir das schickten, auch nicht so wirklich was dazugeschrieben, außer dass es dolle wichtig wär. Nur hab ich leider auch gerade nicht die Zeit (jedenfalls nicht heute abend), mir die beiden Videos anzuschauen, und wer weiß, wie lange die noch online sind. Vielleicht können die Leser mal draufschauen und ne Zusammenfassung posten (oder sagen, ob das Müll ist):

Diesen und diesen Youtube-Video.

Vielleicht jemand mit genug Wissen über die Spielebranche, um zu beurteilen, was davon plausibel ist und was nicht. Denn ich kann’s nicht selbst beurteilen.

Warum ich überhaupt darüber schreibe, wenn mich Spiele nicht interessieren, ich die Videos noch nicht gesehen habe (d.h. nur jeweils die ersten 1-2 Minuten) und ich es auch nicht beurteilen kann?

Aus folgenden Gründen:

  • Es hieß, man habe mit Druck auf den Provider das Portal gamesnosh.com geschlossen, weil es darüber berichtet hat. Auf den ersten Blick scheint diese Webseite jedoch online zu sein, berichtet aber auch gleich auf der Einstiegsseite über den Fall.
  • Man soll auch versucht haben, das Internet Archive zum Löschen zu bewegen.
  • Auch soll man versucht haben, kritische Youtube-Videos zu sperren (was letztlich für mich ausschlaggebend war, es erst einmal im Blog zu posten, bevor ich es selbst vollständig gesehen habe, weil das morgen vielleicht schon weg ist.
  • Auch auf reddit soll man da Ding gelöscht haben.
  • Es geht um Korruption und Schwindel in der Presse.
  • Es geht angeblich um hochaggressiven Feminismus und Betrug.
  • Dazu würde passen, dass es um die Spiele-Industrie geht. Denn nach Meinung vieler Leute erreicht die Computerspieleindustrie nicht nur viele junge Männer, sondern ist auch auf übertrieben starke Geschlechtsausprägungen abonniert (Gender-Deppen würden es „sexistisch” nennen), und wird als Ursache für eine „Geschlechterprägung” hingestellt.

Ich halte das zwar für falsch – also nicht im Sinne von unzutreffend, sondern im Sinne von diese Wirkung hat es nicht in diesem Ausmaß – aber das heißt ja nicht, dass die nicht doch mit dieser Motivation rangehen.

Es ist zwar richtig zutreffend, dass in den Computerspielen Männer fast immer aussehen wie Conan der Barbar oder Hulk (und trotzdem dicke Rüstungen tragen), während Frauen als Sexbomben rumlaufen (und selbst dann, wenn sie als Kriegerinnen im Schnee in den Schwertkampf ziehen, da nur im String-Tanga unterwegs sind), aber ich glaube nicht, dass das das Geschlechterbild wesentlich prägt, sondern umgekehrt, unsere angeborene Geschlechtersichtweise darin ein idealisiertes Bild findet. Nicht das Spiel macht die Geschlechtersichtweise, sondern das Spiel bedient die bestehende Geschlechtersichtweise. Prägend nur insofern, als es – ähnlich wie Pornographie – eine virtuelle Wirklichkeit vorgaukelt, in der perfekte Körper in Mengen verfügbar sind, während wir in der Realität fett und hässlich sind.

Den feministischen Vorwurf halte ich aber vor allem deshalb nicht für berechtigt, weil die darin vermittelten Bilder eigentlich vor allem Männer benachteiligen. Denn wir können real nicht wie Schwarzenegger rumlaufen, das entspricht keinem realen Zweck und ist vom Zeitaufwand her nicht mit realem Leben vereinbar. Es gibt jede Menge Männer, die sehr sportlich sind oder körperlich hart arbeiten, und deshalb sicherlich auf entsprechende Effektivität trainiert sind, aber die sehen alle ganz anders aus.

Frauen wie die Computerspiel-Sexbomben habe ich jedoch schon viele gesehen. Gut, nicht in Deutschland, da sind wir Krisenland. Aber es gibt Länder, in den laufen Frauen rum, da haut’s einen ständig aus den Latschen. Geht mal nach Dubai oder in manche Gegenden Afrikas. Von den baltischen Staaten und einigen Karibikstaaten wurde mir ähnliches berichtet. Und da, wo die gut aussehen, laufen die auch knapp bekleidet herum (sofern’s da keinen Islam gibt). Während Männer also mit einem ziemlich unrealistischen Bild konfrontiert sind, dass sie nie erreichen können, stehen Frauen einem Bild gegenüber, an das ziemlich viele Frauen ziemlich nahe herankommen oder es sogar übertreffen – nur halt eben nicht bei uns. Da ist das also mehr auf einer Neid-Ebene.

Wenn da jetzt noch massive Presse-Manipulation dazukommt, ist das interessant.


43 Kommentare (RSS-Feed)

Andy
20.8.2014 1:07
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Sorry, leider kein Bezug, aber da sind schon eine Weile gender Kräfte am wurschteln.

http://guardianlv.com/2013/09/grand-theft-auto-v-fans-demand-game-reviewer-be-fired-after-less-than-perfect-score/

Evtl hilft das mit Perspektive aus…


Gast
20.8.2014 1:13
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Hab die Videos nicht gesehen, habe aber die gamesnosh.com-Seite aufgerufen und zur Kenntnis genommen, dass es dort zwei Updates zu dem Artikel gibt. Demnach ist die “Zensur” eher der verzweifelte Versuch, den Tratsch über ihr Privatleven inklusive einiger Nacktphotos zu unterbinden. Ihr Tumblr und Twitter Account wurde anscheinend gehackt, was die gamesnosh-Seite dann mit “Gerüchten zufolge hat sie es selbst getan” kommentiert. Kann mir kein Urteil über die Sache erlauben, aber mir kommt das eher wie eine persönliche Kampagne vor (manchmal sind die Nerds auch einfach nur große Arschlöcher, und Gamesnosh ist sicher keine verlässliche Informationsquelle) und weniger ein Thema für Deine Seite. Vielleicht müsste man die Videos noch sehen und alles gegenchecken, man kann es aber auch lassen und sich wichtigerem widmen. Wer die Zeit hat …


ML
20.8.2014 1:19
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Ich kann zu dem Thema gerne eine ganze Menge schreiben (ist ja mein Hobby), da es aber doch etwas später ist, werde ich das auf morgen verschieben und in der Zwischenzeit auf die Meinung von John “Totalbiscuit, the Cynical Brit” Baine verweisen, welcher ein bekannter und kontroverser Kritiker von Computerspielen und der Industrie ist. Er hat ordentlich Krach mit der SJW-Szene, nachdem diese mit seiner Meinung nicht so ganz einverstanden war und ihm Todesdrohungen geschickt hat. Er erinnert mich in seinem kritischen Umgang durchaus an Sie, Herr Danisch.

Hier der Link: http://www.twitlonger.com/show/n_1s4nmr1


Emil
20.8.2014 1:42
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“Zoey Quinn the developer of Depression Quest is being accused of exploiting the nepotism that tends to plague this industry by getting a bunch of favorable coverage from people she has supposedly slept with.”

Oh Gott, wie verzweifelt müssen diese armen Männer gewesen sein …

> https://c2.staticflickr.com/8/7156/6647221131_c60e83d291_z.jpg


vortex
20.8.2014 2:41
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Ganz grob:

1.
Ein Mann hat ein längeres Schriftstück angefertigt in dem er seine nunmehr Ex-Freundin, die eine Indiegame-Entwicklerin ist, offen “ankackt”, weil diese es mit mindestens fünf anderen Typen getrieben hat und sie eigene veröffentlichte Standarts für Beziehungen massiv unterläuft. Unter den fünf ist ihr Chef.

2.
Diese Fünf sind in der Game-Presse oder in Entwicklerfirmen tätig und haben mit ihr zusammen gearbeitet/über sie und ihr Produkt geschrieben.

3.
Anscheinend hat sie mit den richtigen Leuten zur richtigen Zeit geknattert, denn von Seiten der veröffentlichten Meinung wurden sie und ihr Werk von einer großen Welle der Sympatie getragen. An ihren eigentlichen Werken scheint das nicht zu liegen, jedenfalls hat die Gamergemeinde ihr Spiel größtenteils abgelehnt.

4.
Sie konnte wohl auch auf journalistisches Unterstützungsfeuer zurückgreifen als sie den üblichen “ichbineinefrauunddeswegeneinopfer-Stuss” abgezogen hat der schon in ähnlicher Form von Anita Sarkeesian benutzt wurde um Bekanntheit zu erlangen.

5.
Obwohl sie die Feminismuskarte gezogen hat ließ sie nicht nur eine Möglichkeit zur Entwicklung eines Spiels durch eine “pro Frau” Initiative für weibliche Entwickler verstreichen, sondern unternimmt den Versuch diese Iniative Kaputt zu machen via Twitter/Journalisten, weil sie 8% Gewinnbeteiligung für repressiv hält. Leute wurden mundtot gemacht und gedoxt.

6.
Der Journalismus online geht den gleichen Weg wie die Printmedien in Warpgeschwindigkeit wegen persönlicher Gewinne, Zeitgeist, Agenda und heuchlerischer Standarts.

7.
Sie ist eines von vielen Beispielen wie Subkulturen von “Vampiren” intern angegriffen werden und mittels Zensur, Selbstproklamierung, inquisitorischen Bekenntnisszwang und Spaltung eine Reaktion von den eigentlichen Mitgliedern der Subkultur zu provozieren die, verkürzt und selektiv dargestellt, wunderbar geeignet ist einen weiteren Grund für die Legitimation des Feminismus hinzuzufügen. Das geschah mit den Atheisten ( ElavaterGate, A+ ), Gamer ( Sarkeesian, Dina ), Piraten ( Helm, AnDoBe u.v.a ), Technik ( Donglegate ), Medien weltweit ( “Aufschei”, Netzwerk Rech… ach das kennst du warscheinlich besser als ich ) und vielen anderen.

6. und 7. sind von persönlichen Ansichten gesprenkelt aber geben in etwa das Gesagte wieder. Dieser spezielle Fall bezieht sich auf das englischsprachige Games-Journalistentum im Internet. Dort scheint es üble Plagen an Socialjusticewarrioristis zu geben und die Qualität stirbt einen qualvollen Tod. Folgender Kanal ist empfehlenswert:

https://www.youtube.com/user/dangerousanalysis/videos

Ich hoffe das hilft und ich habe nicht allzu große Fehler gemacht.


User
20.8.2014 2:55
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also ich kann leider inhaltlich auch nicht viel dazu beitragen, denn ich kenn mich in Sachen “Computerspiele” ebenfalls nicht aus.

Nur so vielleicht ein paar Hinweise (ich kann gerade nicht schlafen ;)):

Das erste von dir verlinkte Video baut auf dem zweiten auf. Es ist jedoch deutlich unterhaltsamer und interessanter, weil es auch abgesehen von dem “einen” Thema sich mehr um das “Grosse Ganze” kümmert. Es wurde wohl erstellt, als das hier “zweite” Video gerade Offline genommen wurde. Also falls Du dir das noch anschaust, dann kannst es bei dem einen belassen.

Inhaltlich?
Kurz: Ein Typ stellt auf einem Blog eine ziemliche Abrechnung mit seiner Ex zur Schau. Diese Ex scheint wohl ein berüchtigtes Opfer von “bösen” Maskulisten zu sein, dass bei jeder Gelegeheit sich selbst als Opfer stilisiert hat. Nun stellt der Typ sie bloss, indem er – wohl sehr detailiert, lang und breit – erzählt mit wem sie ihn betrogen hat, was sie während dessen ihm für Lügen aufgetischt hat usw. Hmmm naja einerseits eine Menge dreckiger Wäsche – meine erste Reaktion war eigentlich: schnell weg hier. Aber da ich den Sprecher sehr unterhaltsam fand (ich liebe diesen amerikanischen “Rant”-Style ala Jules Winnfield), blieb ich dann doch ein bisschen und muss zugeben, ich fands schlussendlich doch interessant.
Denn die Typen, mit denen diese “Emanze” ihn betrog und die er nannte, waren zufällig alles Leute die ihr beruflich durchaus vom Nutzen waren. Darunter ihr Chef aber auch wohl ein bekannter Games-Journalist, der sie anscheinend öfter mal als Entwicklerin gepusht hat usw. Und dann noch etliche Ausführungen, was das alles aus Sicht des Youtubers zu bedeuten hat usw.
Insbesondere der Hinweis darauf oder eher sogar der Aufruf dazu, dass wenn die Community nicht will, dass es in den “neuen” Medien irgendwann einmal genauso zugeht wie in den “alten”, nähmlich korrupt/verlogen/den Empfänger belehrend/usw, die Leute sich das nicht gefallen und es auch nicht auf sich beruhen lassen dürfen, sondern aktiv mit allen Mitteln dagegen vorgehen sollen.

Ich finde es passt alles wie Arsch auf Eimer – aber wie gesagt, wirklich Einblick habe ich nicht in die Szene.


kokko
20.8.2014 3:31
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Nur hab ich leider auch gerade nicht die Zeit (jedenfalls nicht heute abend), mir die beiden Videos anzuschauen, und wer weiß, wie lange die noch online sind.

man kann ja zum Glück auch Videos von youtube runterladen – entweder mit Extrasoftware (JDownloader oder was weiß ich) oder indem man “ss” vor das “youtube” im Link in der Adresszeile setzt und es von der Seite dort läd -> funktioniert zum Glück auch bei GEMA-Sperre.

Ist ganz krass mit Musik. Was heute noch auf youtube zu finden ist ist morgen schon gesperrt oder ganz weg. Da ist man froh wenn mans auf der eigenen Platte gesichert hat.

… zum Thema kann ich leider nichts beitragen, da ich keine Spiele spiele.


Hannes
20.8.2014 4:08
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Irrelevant

Spielejournalismus verliert wie normaler Journalismus immer mehr an Bedeutung, nur dass deren Reichweite schon immer wesentlich geringer war. Let’s Plays haben vielfach Kritiker ersetzt und Verlagsveranstaltungen sind schon lange nicht mehr presseexlusiv, die kann man sich bequem im stream anschauen.
Das diese Presse ebenfalls Probleme mit gender&feministen hat, darf als gegeben angesehen werden.

Die zwei Videos behandeln den gleichen Fall mittels der gleichen Quelle, inwiefern das verlässlich ist, kann ich nicht beurteilen. Angenommen, die Quelle (Blog des Ex) ist vertrauenswürdig, weiterlesen.

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Die Zoe Geschichte lässt sich runterbrechen auf:
“Frau” suhlt sich in Opferrolle & instrumentalisiert Sex.

Erwähnenswert hier die Aktion bzgl. http://www.thefineyoungcapitalists.com/Voting
Kurzum, diese Zoe “Person” soll das Projekt torpediert haben, welches zum Ziel habe zu zeigen, dass auch Frauen gute Spiele machen können. Keine Fertigkeiten erforderlich, einfach Idee absondern, das Projekt verwirklicht diese. Eventueller Profit ginge an die Wohltätigkeit, was besagter Person nicht gepasst haben soll.

An sich sind Agitatoren wie Zoe irrelevant, sie verursachen aber anscheinend massive Probleme für produktive Personen & Organisationen. Sprich social media Kanäle & Spendenkampagnen werden gesperrt, falsche Beschuldigungen erhoben, Menschen terrorisiert, negative Presse erzeugt usw.

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tl;dr feministische Agitatoren gibt es offenbar auch in der Spielebranche


phaidros52
20.8.2014 6:45
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Mh, gibt es nicht etliche Untersuchungen, die beweisen, dass Gewalt in Games nicht auf das normale Verhalten durchschlagt? Warum sollte es jetzt bei irgendwelchen verqueren Darstellungen über Geschlechter anders sein?

Für unglaublich gut aussehende Mädels braucht man nur nach Israel zu gehen – umwerfend, auch in der Häufung.


Sven
20.8.2014 7:53
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Da geht es um Zoey Quinn. Die hat sich in der Industrie hochgeschlafen um bessere Reviews zu bekommen.


Alex Schwarzer
20.8.2014 8:14
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Zusammenfassung: Anhand des Falles einer besonders umtriebigen Feministin wird deutlich wie inzestiös die Verbindungen von Feminismus und den größten Spieleportalen im Internet sind. Für Sex gibt es dort gute Reviews und kostenlose Imagekampagnen bzw. das Durchsetzen der Agenda der Feministen. Praktisch alle großen englischsprachigen Spieleportale sind betroffen, ebenso die größten Foren des Netzes.

Der Feminismus dient denen, die ihn instrumentalisieren eben nur als Durchsetzungsmittel zum eigenen Erfolg. “Journalisten” spielen die willfährigen Helfer, entlohnt wird mit außerehelichem Sex.

Zeitliche Abfolge:

– Frau(Zöe Quinn) entwickelt eine Flashanwendung über Depressionen. Kein Spiel wohlgemerkt, eher eine “Klick dich durch Bilder und lies Text-” Anwendung. Ist nebenbei aktives(macht sich selbst zum) Opfer angeblicher Attacken durch Männer. Erfindet Vorfälle die es nie gab.

– Das “Spiel” ist kompletter Mist, unterirdisch und hat nichts mit Spiel zu tun, bekommt aber Beifall von den größten Spieleseiten, “Journalisten” loben das in den Himmel.

– Das Spiel schafft es durch die positive Presse auch auf Steam und wird seitdem dort zum Verkauf angeboten.

– Feminismus die erste: Um ihrer Anwendung Aufmerksamkeit zu verschaffen erfindet Quinn eine Hasskampagne von Männern gegen sie. Das Onlineforum Wizardchan soll ihr nachstellen, bei ihr zu Hause anrufen, vorbeikommen etc. Wizardchan ist ein Forum für männliche Jungfrauen zwischen 20 und 40. Keiner von denen kannte bis dahin Quinn, alle “Beweise” die sie dafür anführt stellen sich später als Substanzlos heraus. Unterstützung bekommt sie von den üblichen Verdächtigen. Allen großen Spieleseiten, Feminist Frequency und anderen männerverachtenden Gruppierungen.

– Frau Quinn’s Freund beendet die Freundschaft mit einem langen Blogpost in welchem er die Gründe anführt warum er sie verlässt. Das übliche: Betrügen, lügen, Dritte erfinden. Hier wird es jetzt aber interessant. Frau Quinn schlief mit so ziemlich jedem Journalisten der sie über den Klee gelobt hat, darunter verheiratete Männer. Wahrscheinlich auch mit Adminstratoren von Reddit, dem größten Onlineforum im Netz

– Erste Berichte darüber tauchen auf Youtube auf, werden sofort per Copyright Claim durch Quinn persönlich unterdrückt. Berichte auf Reddit, 4chan und anderen Foren werden sofort kommentarlos gelöscht, offiziell weil man keine Daten von Quinn im Internet sehen will um ihre Person zu schützen.

– Es kommt heraus das Quinn das Gerücht ihre Daten seien im Netz gelandet selbst gestreut hat, sie waren substanzlos.

– Es kommt heraus dass Quinn an einem Wettbewerb teilnahm, der das Ziel hatte mehr Frauen in die Spieleentwicklung zu bekommen. Frauen sollten da ihr Projekt darstellen und man hätte den besten Vorschlägen dann Unterstützung zukommen lassen um diese zu verwirklichen. Als Quinn es nicht unter die besten 5 schafft erhebt sie Vorwürfe des Sexismus, die üblichen Verdächtigen der Gamingseiten und Feministengruppen berichten darüber, verunglimpfen ein Projekt welches genau ihren Zielen entspricht, würde es ihnen wirklich darum gehen mehr Fraune in der Videospielentwicklung zu haben.

– Vermutungen werden laut, dass die Administratoren auf den größten Onlineportalen wohl oft die selben Personen sind und einige oder nur einer für die Löschung der ganzen themabezogenen Beiträge ist. Twitternachrichten werden gefunden die eine Frage nach privateren Kanälen zwischen Quinn und dem Redditadministrator zeigen

– Es kommt raus, dass Kotaku, RockPaperShotgun und andere tief im Bett mit anderen Feministen stecken, dies erklärt die damals aufkommende Kampagne gegen viele Spiele, die getragen von den genannten Seiten harsche Sexismusvorwürfe gegen Spieler und Hersteller richteten. Man lese dazu nur die Berichte auf den jeweiligen Seiten selber. Es ist praktisch so, dass der “Journalist” da 1:1 die Meinung eines anderen als Fakt wiedergibt.

– Erste Youtubepersönlichkeiten wie TotalBiscuit schalten sich ein und verschaffen der Sache noch mehr Öffentlichkeit


Johanna
20.8.2014 8:37
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Auf YouTube mal nach “Thunderf00t” in Kombination mit “Anita Sarkeesian” oder “Videogames” suchen. Der Mann ist mir in anderem Zusammenhang positiv aufgefallen und findet zu Feminismus und Videospielen anscheinend auch deutliche Worte.


Joe
20.8.2014 8:47
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Zur Aufklärung, warum ich den Videolink hier in einem Kommentar hinterlassen habe.

1.

Ich habe das typische Piratenpartei-Muster wiederkannt, also die beginnende Zersetzung einer für Hollywood bedrohlichen aufstrebenden Entwicklung durch Social Justice Warriors (tolle Bezeichnung übrigens, gerade gelernt). Ein Motiv ist jedenfalls da, Videospiele stehen in direkter Konkurrenz zu TV und DVD. Außerdem ist die Branche genau wie die Piratenpartei durchsetzt von sexuell frustrierten Nerds, bietet also eine gigantische Angriffsfläche.

Während die Piratenpartei “finished” ist, sehen wir hier gerade die Anfänge.

2.

Worauf ich eigentlich hinauswollte:

Ist das nicht Hinweis darauf, daß man auch in der “regulären” Presse diese Art Korruption vermuten kann. Also wenn man mal wieder irgendwo einen Hetzartikel voll feministischen Schmonzes erscheint, den die Leserschaft geschlossen ablehnt: Hat dann möglicherweise einfach mal wieder eine Feministin mit dem zuständigen Redakteur geschlafen?

Gab es ähnliche Vorkommnisse (aka sexuelle Korruption) innerhalb der Piratenpartei, sind sie nur nicht ans Licht gekommen?

Beruht das eifrige Verteidigen von Männerhasserinnen durch diverse “White Knights” möglicherweise nicht auf verwirrten Überzeugungen, sondern ganz schlicht auf sexuellen Gefälligkeiten und Erpressungen? Beruht letztlich der gesamte Erfolg des Feminismus darauf?


Josh
20.8.2014 9:02
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Zunächst einmal: Die Gefahr, daß die jetztigen Videos gelöscht werden, ist gering. Dein zweites Video (eigentlich nur ein Audiolog) ist ein Reupload des gelöschten Videos, bei dem das Hintergrundbild ausgetauscht wurde.
Beim ursprünglichen Video war wohl das Titelbild vom Computerspiel der betreffenden Frau abgebildet, die dann das Video wegen “Copyrightverletzung” hat sperren lassen.

Zu deiner Frage:
Lohnt es sich mit Hinblick auf die Gender-Fragen, die Videos anzuschauen?
Meiner Meinung nach nicht wirklich.

Es geht hauptsächlich um die Sache, daß eine Frau ihr (scheinbar grottenschlechtes, selbstgebasteltes) Computerspiel promoted hat, indem sie mit mehreren Leuten aus der Branche geschlafen hat. Das Ganze gewürzt mit Lügenkampagnen, Untreue, Ehebruch etc.

Interessant ist nur, daß einige beteiligte Personen sich oft in ihren eigenen Artikeln als Moralapostel (auch in Bezug auf Genderfragen) aufführen, im realen Leben aber wohl etwas “freier” mit irgendwelchen Skrupeln umgehen.

Es werden aber ein paar für Genderfragen interessante Punkte im ersten Video angesprochen:

– Wie in allen anderen journalistischen Bereichen auch, gibt es in den letzten Jahren eine extreme Verseuchung mit Gender- und verwandten Themen (Schwul, lesbisch etc. ).
Dieses Video geht auf dieses Thema etwas mehr ein (und dauert nur 10 Minuten ;-)) :
https://www.youtube.com/watch?v=bAJYmrKR8WE

– Anita Sarkeesian: Über diese Unperson und den Schwachsinn, den sie verzapft, könnte man Artikel schreiben.
Sie sieht sich selber als “a feminist gamer” und ist hauptsächlich bekannt geworden durch eine Videoserie, die sie über Kickstarter finanziert hat und in der sie anprangert, wie “böse” und “sexistisch” die Computerspiele alle wären.

Dabei werden unter anderem die Themen angesprochen, die du in deinem Artikel nennst.
Besonders stört sie in den Videos aber das angeblich “Prinzessin-in-Nöten”-Prinzip, daß die Frauen immer schwach dargstellt würden und gerettet werden müssten.

Paradoxerweise hat sie genau so aber ihren Kickstarter finanziert, in dem sie sich selber als “Prinzessin-in-Not” dargestellt hat, die vor den bösen Männern gerettet werden muß.
(Hintergrund war angebliche sexuelle Belästigung -> Folge waren Auftritte bei Feministenkongressen und finanzielle Unterstützung von Frauen, die an dem eigentlichen Produkt gar nicht interessiert waren, sondern nur den “Kampf” unterstützen wollten.)

– Das Computerspiel “Gone Home”:
Ein kleines Indie-Spiel, das spielemäßig fast nichts aufzuweisen hat, so daß viele schon anzweifeln, ob es überhaput ein Spiel ist.
Man durchsucht einfach ein verwaistes Haus und findet Briefe und Tagebucheinträge (max. Spielzeit 2 h).
Der Knackpunkt ist aber die “Story” (die sich aus den gelesenen Texten ergibt):
Es handelt sich letztendlich nur um eine extrem seichte und grottenschlechte Coming-Out-Geschichte von zwei Lesben, die sich auch noch ziemlich egoistisch und asozial verhalten.

Das Spiel wurde aber von der gesamten Spieler-Presse in den höchsten Tönen gelobt, z.B. der “Tiefgang von Handlung, Atmosphäre etc.”, “emotionale und einfühlsame Beziehung” und das “Aufbrechen von Grenzen”.

Wenn es sich stattdessen um ein normales heterosexuelles Pärchen gehandelt hätte, hätte das Spiel die Spielepresse nicht nur nicht interessiert, es wäre wahrscheinlich sogar verrissen worden.


Emil
20.8.2014 9:32
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@Alex Schwarzer
> Frau(Zöe Quinn) entwickelt eine Flashanwendung über Depressionen. Kein Spiel
> wohlgemerkt, eher eine “Klick dich durch Bilder und lies Text-” Anwendung.

Noch nichtmal das. Es handelt sich anscheinend nur um einen mit TiddlyWiki verlinkten Hypertext, wobei gewisse Links und Text-Bilder in Abhängigkeit von ein paar Variablen ein und ausgeblendet werden:

> http://www.depressionquest.com/dqfinal.html

Wie sowas Begeisterungsstürme bei Spielekritikern entfachen kann, ist mir schleierhaft und lässt die erhobenen Vorwürfe durchaus als glaubhaft erscheinen.


DerSchöpfer
20.8.2014 10:06
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@Alex: ich muss dich korrigieren. Das Spiel wird auf Steam nicht zum Verkauf angeboten. Es ist kostenlos.

Vor allem finde ich lustig, dass man Kommentare löscht, weil angeblich Nacktbilder verbreitet werden.
Diese “Nacktbilder” sind Professionelle Aktfotos, die sie selbst ins Internet gestellt hat. Allerdings kann ich ob ihres doch reichlich unansehnlichen Körpers verstehen, dass sie nicht will, dass die nun jeder sieht.
Verantwortlich dafür bleibt sie allein.
Professionelle Aktfotos tauchen nicht einfach so auf.


maSu
20.8.2014 10:27
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Naja, Spiele-Magazine haben seit jeher das Problem, dass Testmuster nur dann frühzeitig zur Verfügung gestellt werden, wenn Bestnoten garantiert werden.
Beispiel:
Es erscheint in 2 Wochen ein Spiel, welches extrem(!) begehrt ist. Seit Monaten wird darüber berichtet. Die Herausgeber der Zeitschriften und Betreiber Webseiten, die sich mit Berichten über Videospiele befassen wissen das folgende: Wer zuerst mit den ausführlichsten Informationen, Tests, Videos usw zu dem Spiel ankommt, der bekommt Klicks bzw. viele Käufer für die Zeitschrift. Die Hersteller der Spiele wissen: Gute Noten = gute Verkaufszahlen.
Also bekommen die Spieletester nur dann früh “Vorabtestversionen” o.Ä., wenn sie entsprechend gute Ergebnisse beim Test garantieren. Eine Hand wäscht die andere. Ein Spieltester, der ein Spiel schlecht bewertet muss damit rechnen, keine Vorabversionen mehr zu bekommen und somit erst 1-3 Wochen NACH DER KONKURRENZ berichten zu können. Das bedeutet für den Spieletester: Weniger aktuelle Inhalte in den Tests und damit weniger Klicks/Verkaufszahlen durch den Test.

Die Presse ist im Bereich der Videospiele dadurch in gewisser Weise von den Herstellern ABHÄNGIG und produziert damit flächendeckend “Wunschtests” für die Hersteller.

Was das mit Feminismus zu tun haben soll, das ist mir nicht so ganz klar. Natürlich kommen dauernd Vorwürfe, Videospiele wären frauenverachtend, weil der muskelbepackte geile Kerl da reihenweise die armen und leicht bekleideten Frauen rettet, aber Videospiele reproduzieren gesellschaftliche Klischees. Die Männer kommen auch meist nicht gut dabei weg: Muskelprotze usw… das ist genau so ein Klischee, wie die halbnackte Sexbombe…


heinz456
20.8.2014 10:45
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@Joe: Das ist dann doch sehr viel Wunschdenken, dabei, dass es sich um einen großangelegten Plan handelt:
(1) Die Spieleindustrie setzt bereits seit Jahren mehr um als die Kinobranche, wobei BluRay etc. glaube ich dann aber wieder dafür sorgen, dass Hollywood umsatzmäßig vorne liegt. Es wäre also reichlich spät, jetzt einen Masterplan dagegen zu entwickeln. Ganz abgesehen davon, dass große Player wie Vivendi, Warner etc. eh in beiden Branchen tätig sind.
(2) Die Spieleindustrie wird sich nicht so einfach beeinflussen lassen wie die Piraten. Warum nicht? Weil dort viel zu viel Geld zu verdienen ist. Und dagegen kommt Gender dann eben doch nicht direkt (!) an.
(3) Mehr oder weniger offtopic: Außerdem bin ich nicht der hier herrschenden Meinung, dass ausschließlich der Feminismus für den Untergang der Piratenpartei gesorgt hat. Es lag in erster Linie daran, dass Teilzeit”politiker” meinten, die Welt verändern zu können, aber ein großes Maß an Unprofessionalität an den Tag gelegt haben. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Piratenpartei als Protestpartei gewählt wurde – da sind schon viele Sterne schnell wieder verglüht, siehe Stattpartei oder Schill auf Landesebene und unzählige Beispiele auf kommunaler Ebene. Die Gründe sind extrem häufig extrem ähnlich: Es wird ein alternatives Politikmodell und/oder -verständnis versprochen, aber nach der Wahl entpuppen sich die Heilsbringer dann als unfähig, wirklich etwas ändern zu können oder sogar zu wollen.


Schimmelstulle
20.8.2014 11:01
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Um das ganze mal in einen größeren Kontext zu setzen:
Die englischsprachige Online-Computerspielpresse kriselt schon länger. Anstatt ein Korrektiv zu den als bestechlich und herstellernah empfundenen Printmedien zu sein hat sich dort mittlerweile auch dort ein massiver Sumpf ausgebreitet.

Nun gibt es seit 5 oder 6 Jahren genau aus dieser Ecke den Versuch Feminismus und Soziale Gerechtigkeit als Ideologien in der Szene zu etablieren. Darum gibt es einen stetigen Strom an Artikeln die den Nerds erzählen was für ein Haufen privilegierter Schweine sie sind und warum Spiel XYZ frauenfeindliche, homophob-rassistische Kackscheiße ist. Als schöner Nebeneffekt generiert man durch solche Kontroversen viele Klicks auf die eigenen Artikel und damit auch entsprechende Werbeeinnahmen. Und wo keine wirkliche Kontroverse existiert wird sie einfach herbeibehauptet.
Dank dieser Netzwerke aus “Journalisten” und Aktivisten muss mittlerweile jedes Projekt, egal ob Indiespiel, egal ob AAA-Titel mit Millionenbudget, egal ob noch so LBGT-freundliche Veranstaltung, damit rechnen das eines Tages der (digitale) Mob vor der Tür steht und anfängt Fäkalien zu werfen.
Natürlich gibt es auch Leute die versuchen von diesem Kreuzzug zu profitieren. Als Beispiele seinen hier nur The Arkh Project, der Versuch ein total inklusives RPG für alle außer weiße, heterosexuelle Teufel zu entwicklen oder Anita Sarkeesian genannt. Diese hat nach angebliche Angriffen aus der Internetcommunity massenweise Sympathie und 160k Dollar für ihren Kickstarter erhalten. Außerdem hat sie heute lukrative Redeauftritte und Konsultationsverträge mit großen Entwicklungsfirmen. Von den geplanten 12 Videos wurden bis heute übrigens 5(!) produziert.
Eine veritable Goldmine also.


Udo
20.8.2014 12:14
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Es ist ziemlich offensichtlich, daß sie die Hackerangriffe selbst inszeniert hat um sich als Opfer darzustellen:
http://knowyourmeme.com/memes/events/quinnspiracy

Die Feminazis kommen natürlich sofort wieder mit der Keule und springen auf den Opfer-Zug auf:
> http://motherboard.vice.com/blog/zoe-quinn-slut-shaming-the-feminist-conspiracy-and-depression-quest


maSu
20.8.2014 12:23
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oh man gerade mal zu dieser Dame gegoogelt… ehm ja… kaputte Frau und ebenso dumme wie kaputte Männer, die sich mit ihr einlassen. Am meisten schockieren mich da die Fotos von der Frau, wie man im WWW findet… das sich da Männer überhaupt drauf einlassen ist… krass.


Sven
20.8.2014 13:09
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Also Anita Sarkeesian ist ein eigenes Kapitel.

Also Anita hat 2012 auf Kickstarter Geld für ein Video über Frauen in Videospielen zu machen.

Die Videos davon, die bisher erschienen sind, sind laut Youtubern marke “Das schneid ich mir an einem Samstagnachmittag zusammen” und sind voll von fremdem Material (also Let’s Playern) deren Quelle natürlich nicht genannt wird.

Highlights:

In Watch Dogs gibt es eine Mission, in der man einen “Sex-Trafficing-Ring” ausheben muss. Was sie als beweis brachte, dass Frauen zum Objekt degradiert werden.

In Mass Effect kann der Spieler das Geschlecht frei wählen. Auswirkungen auf Gameplay und Dialoge (Außer ein bisschen auf die Romantik, aber das ist nicht das “Core Game Play”). Sie beschwerte sich, dass die Story gleich ist und die Frau damit Maskulinisiert wird.

In Hit Man gibt es eine Mission, bei der man durch einen Strip club muss. In dem Strip Club muss man durch eine Umkleide. Während jeder und ich wiedehole JEDER an denen vorbeischleicht weil entdeckt werden, Zivilisten umhauen oder gar töten riesigen Punktverlust bringt geht Anita hin, haut die Stripperinen KO und zieht die Körper durch die Gegend. Gleichzeitig sagt sie, dass das da ist, damit die Spieler daraus ihren Kick ziehen sollen.

Tomb Raider:
Bei den alten Spielen, als Lara mit Hotpants und Riesigen Brüsten rumlief: degradierung zum Sexobjekt
Beim neuen (wo Lara realistisch gemacht wird und nicht mehr überzogen): Lara wird ihre Weiblichkeit abgesprochen.

Die späteren Videos habe ich allerdings noch nicht gesehen. Kritische Zusammenfassungen gibt es z.B. hier:

https://www.youtube.com/watch?v=QJeX6F-Q63I&list=PLQJW3WMsx1q3BAZh3XsK1cSwCiaqjSulc (thunderf00t)

https://www.youtube.com/watch?v=25o0EZiogw0 (Amazing Atheist)

https://www.youtube.com/watch?v=yCsfXkbzRI4 (MrRepzion)


C
20.8.2014 14:13
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@Schimmelstulle
>egal ob noch so LBGT-freundliche Veranstaltung

Ooh da erinnerst du mich gerade dunkel an einem Bericht aus dem (Vor-)Vorjahr. Gabs da nicht sogar spezielle LGBT Gaming Conventions? Irgendwo in den US? Hörte sich total überflüssig an, aber die haben da einen riesen Zirkus drauß gemacht.

@Heinz456
>Weil dort viel zu viel Geld zu verdienen ist. Und dagegen kommt Gender dann eben doch nicht direkt (!) an.

Zumindest ist die Gaming-Industrie sehr viel heterogener. Mainstream / Inide / Retro-Spiele. Wobei die ja gerne auf Tomb Raider verweisen, das die Charakterin viel weiblicher und natürlicher geworden ist und dies ein Sieg der weiblichen Spieler wäre.


Marc
20.8.2014 14:15
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Das Marketing hat auf jeden Fall super funktioniert. Am 15. Dezember habe ich von ihrem “Spiel” »Depression Quest« gelesen, und ich bin mir ziemlich sicher es war im Zusammenhang mit irgendwelchem Geheule dass sie belästigt wurde.


Alex Schwarzer
20.8.2014 14:22
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Komplettzusammenfassung hier:

http://knowyourmeme.com/memes/events/quinnspiracy

Es ist noch schlimmer als vermutet.


Martin
20.8.2014 14:39
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@Joe: Die “Hollywood”-Verschwörung ist kompletter Blödsinn.
Selbst wenn man mal davon absieht, das es inzwischen massenweise Synergien und gegenseitige Lizenznutzungen (Spiel zum Film/Film zum Spiel) gibt.

Interessanterweise gibst Du in Deinem Artikel eigentlich auch gleich schon die wahre Begründung, warum das Ganze grade passiert:

“Außerdem ist die Branche genau wie die Piratenpartei durchsetzt von sexuell frustrierten Nerds, bietet also eine gigantische Angriffsfläche.”

Was eine gigantische Angriffsfläche gegenüber irgendetwas bietet, wird eben auch von allerlei Geziefer angegriffen und wird dann recht schnell schlecht. Ist nicht nur bei geriebenem Parmesan oder Hackfleisch so…..


Heinz
20.8.2014 15:27
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“Anita Sarkeesian”

Weil mir der Name nichts sagte, habe ich mal nach Wikipedia geschaut und nur einen hochgradig lobhudelnden Beitrag gefunden, der sich auf Tendenz-Artikel in der taz usw. bezieht. Und wen findet man da als Autorin: “Fiona B.”, die gemeinsam mit Andreas Kemper (“Schwarze Feder”), “JosFritz” und ein paar anderen ganztags Wikipedia in eine Ideologiehalde verwandelt. Ich staune wirklich darüber, wie so wenige mit harten Bandagen arbeitende (Drohungen sind an der Tagesordnung) Überzeugungstäter ganze Projekte sabotieren können.
Wer da fair und freundlich versucht, Artikel in ein neutrales Licht zu rücken, kann nur verlieren.


heinz456
20.8.2014 16:34
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@C: Gilt das für die gesamte Tomb-Raider-Reihe? Als ich noch gespielt habe, war Lara Croft eher ein Sexobjekt für männliche Teenager :D. Ich glaube auch mal gelesen zu haben, dass die Proportionen aus Tomb Raider 2 in der Realität gar nicht möglich seien (zu lange Beine, zu große Brüste im Vergleich zum Oberkörper).


Dirk
20.8.2014 17:00
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@ Heinz

> Ich staune wirklich darüber, wie so wenige mit harten Bandagen arbeitende (Drohungen sind an der Tagesordnung) Überzeugungstäter ganze Projekte sabotieren können.

Ist zwar etwas OT, aber: Das ist der Unterschied zwischen der Wikipedia und z.B. dem Brockhaus. Letzterer hat eine Redaktion, die für die Artikel einstehen muss, ersteres Krawallmacher, die für nichts einstehen müssen. Nicht dass der Brockhaus fehlerfrei wäre, aber man kann wenigstens jemanden an den Ohren kriegen.

Fehlerfreie Grüße,

Euer Dirk


Heinz (ein Anderer)
21.8.2014 5:28
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> “Gone Home”[…]
Das Spiel wurde aber von der gesamten Spieler-Presse in den höchsten Tönen gelobt

Und ich bin (auch) drauf reingefallen.
Wie soll man denn in Zukunft herausfinden, welche Spiele gut sind, insbesondere wenn man nicht so viel Zeit damit verbringt.

Je mehr man sich darüber informiert, desto mehr wird man gespoilert, teilweise sogar von Publisher selbst.

> Außerdem bin ich nicht der hier herrschenden Meinung, dass ausschließlich der Feminismus für den Untergang der Piratenpartei gesorgt hat. Es lag in erster Linie daran, dass Teilzeit”politiker” meinten, die Welt verändern zu können, aber ein großes Maß an Unprofessionalität an den Tag gelegt haben.

Die professionellen Politiker hätte man gebraucht, aber vorallem um sich vor Unterwanderung, etwa der Linksradikalen oder der Feministen, zu schützen.


ComputerSpieler
21.8.2014 13:14
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“Wie soll man denn in Zukunft herausfinden, welche Spiele gut sind, insbesondere wenn man nicht so viel Zeit damit verbringt.”

Folgende quellen finde ich nützlich:

reddit.com/r/games
http://www.gamersglobal.de/
Youtube channels:
-SuperBunnyHop: Gone Home review https://www.youtube.com/watch?v=vU-0Ijj-ZHA&list=UUWqr2tH3dPshNhPjV5h1xRw
-Errant Signal: Gone Home review https://www.youtube.com/watch?v=ZbNDk7D0yG0&list=UUm4JnxTxtvItQecKUc4zRhQ
Die beiden videos sind Spoiler frei und die mehrheit der anderen videos auf den channels auch.


Kein_Heinz
21.8.2014 14:26
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Also die Videos von thunderf00t fand ich bis jetzt am besten im Sinne von Dinge einfach, aber nicht zu vereinfacht, erklärt! Dazu ein Spritzer Sarkasmus, wunderbar! Danke für die Empfehlungen!


Philipp
21.8.2014 19:23
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Auf returnofkings wurde ein lesenswerter Artikel zum Thema gebloggt:
http://www.returnofkings.com/42109/how-zoe-quinn-screwed-her-way-through-the-video-game-industry


Tuk
22.8.2014 0:16
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Korruption in der Computerspiele-Branche (?)

Nicht mehr als vorher. Nun hat aber anscheinend auch die “Beraterjob, sonst Sexismusvorwurf”-Fraktion den Trog gefunden.


Joe
22.8.2014 12:03
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Auf returnofkings wurde ein lesenswerter Artikel zum Thema gebloggt:

Money quote:

When women can buy a favourable image with their vaginas, public trust in journalism is officially an outdated concept.

Aber viel interessanter als dieses kleine Skandälchen in einer nicht lebensnotwendigen Branche war der darauffolgende Media-Blackout, um Öffentlichkeit zu unterdrücken. Das war eine kleine Demonstration dessen, was der Genderfaschismus bereits alles unter Kontrolle gebracht hat.

Wenn für so ein peinliches Geschichterl schon solche Geschütze aufgefahren werden, was wird dann wohl erst passieren, wenn’s an die Grundfesten der Genderideologie geht?


Josh
23.8.2014 5:31
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@ComputerSpieler:
Die Video-Review zu Gone Home, die du gepostet hast, geben leider den selben Brei von sich wie der Rest der Computerspielpresse und sind damit als objektive, unabhängige Quelle unbrauchbar!
Und das war gerade eben nicht das, wonach Heinz gefragt hat!

In beiden Videos werden wieder die “tollen Charaktere”, “die tolle Story” etc. gelobt, was absoluter Blödsinn ist.

Die Charaktere sind platt, egoistisch und benehmen sich ziemlich asozial. Die Story ist klischeehaft, kitschig und extrem vorhersehbar.
Ich habe mir die ganze Zeit beim Spielen gedacht: “Bitte laß das nicht so eine simple Coming-Out-Story werden.” Leider war es dann doch so!

Davon abgesehen spoilert das erste Video dann doch: Es wird praktisch der Handlungsrahmen des Hauptprotagonisten komplett dargestellt.

Das einzige Detail, daß das Video wegläßt (und was auch die anderen Computerspiel-Review alle weglassen), ist, daß es sich um eine Lesben-Coming-Out-Story handelt.
Und gerade dieses Detail wäre interessant gewesen zu wissen. Ich denke, wenn das vorher in den Reviews erwähnt worden wäre, hätte sich das Spiel nur ein Bruchteil von dem verkauft, was es nach den ganzen Lobhudeleien wurde.


Joe
23.8.2014 10:56
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Das einzige Detail, daß das Video wegläßt (und was auch die anderen Computerspiel-Review alle weglassen), ist, daß es sich um eine Lesben-Coming-Out-Story handelt.

Früher waren kulturmarxistische Werbespiele zumindest noch kostenlos. Ich erinnere da nur an “Captain Gysi und das Raumschiff Bonn” herausgegeben von der SED-Nachfolgepartei.

Heute tarnt man also Genderumerziehung als Videospiel und läßt Leute dafür auch noch bezahlen. Wird Zeit daß sich 1983 mal wiederholt…


rhom
24.8.2014 1:20
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Heute tarnt man also Genderumerziehung als Videospiel und läßt Leute dafür auch noch bezahlen. Wird Zeit daß sich 1983 mal wiederholt…

Wieso, was geschah denn im Jahr 1983, worauf du anspielst?


Joe
24.8.2014 8:24
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Wieso, was geschah denn im Jahr 1983, worauf du anspielst?

Im Jahr 1983 brauch die damalige Videospielindustrie zusammen, nachdem sie den Markt einige Jahre lang fast nur noch mit Schrott geflutet und der Kunde die Faxen dicke hatte. Dies ist in der Branche bekannt als der “Video Game Crash”.

Daß Nichtspiele wie “Depression Quest” prominent präsentiert werden, ist ein eindeutiges Warnzeichen. Und natürlich geht auch schon das Geschrei nach Staatskohle los.

Letztlich dreht sich der ganze Krieg natürlich um Male Spaces / Männerdomänen, die im totalitären Genderfaschismus nicht mehr existieren dürfen und deshalb mit Macht rückstandsfrei zerstört werden müssen. Denn das Private ist ja bekanntlich politisch.

Der westliche Mann hat sich immer und jederzeit mit der Ach und Weh der Vagina zu beschäftigen und sich nicht nach der Einführung von “Date Rape”, Kachelmann & Co. einfach in seinen Keller zurückzuziehen und dort Sachen zu machen, von denen Weibchen nichts verstehen.

Man muß sich also nicht intensiv für Videospiele interessieren, um sehen zu können, was hier abläuft und dann möglicherweise auf andere Bereiche übergreift. Wenn also demnächst die schreckliche Frauenfeindlichkeit im Motorsport oder bei den Segelfliegern auf den Tisch kommt, wissen wir, was die Stunde geschlagen hat…

Gender ist eine totalitäre Ideologie, macht vor nichts halt und wird eine Spur der Verwüstung hinterlassen, soviel ist klar. Und deshalb muß man da auch auf die Kollaborateure mit der ganz großen Keule drauf. Da darf niemand geschont werden, Zurückhaltung ist das völlig fehl am Platz.


Josh
24.8.2014 10:53
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[quote]Früher waren kulturmarxistische Werbespiele zumindest noch kostenlos. Ich erinnere da nur an “Captain Gysi und das Raumschiff Bonn” herausgegeben von der SED-Nachfolgepartei.[/quote]

Der erste Teil war umsonst (und außerdem trotz offensichtlicher Propaganda teilweise sogar witzig.).
Für den zweiten Teil “Captain Gysi: Galaxis Futura” wollte die Partei aber ganz klassisch kapitalistisch harte Währung haben! 😉


Josh
24.8.2014 21:29
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Noch ein Beispiel für Gender-Bewertung eines Computerspiels:

Die Seite Rock, Paper, Shotgun hat ein Computerspiel (Moebius) im Endeffekt hauptsächlich deswegen schlecht bewertet, weil nicht wie in der Vorschau vom Autor erhofft, eine offene schwule Beziehung dargestellt wurde.

Es sollte erwähnt werden, das Spiel in der Tat seine Mängel hat (vor allem in der technischen Umsetzung). Trotzdem sind die eigentliche Rezension und die enthaltenen Begründungen teilweise absurd.

Hier die Links zur Vorschau und der eigentlich Rezension:
http://www.rockpapershotgun.com/2013/07/17/hands-on-jane-jensens-moebius/
http://www.rockpapershotgun.com/2014/04/15/moebius-review/

In der Vorschau wird der Punkt auch offen angesprochen:
> What’s also interestingly hinted at is a possible relationship
> between Rector and another man in the game. If that is seen
> through, then not only would it be a massive step forward in terms
> of having a gay lead in a videogame, but also adds all manner of
> potential narrative intrigue bearing in mind who he might be.

Im Hauptartikel (und vor allem den Kommentaren dazu) verschweigt der Autor allerdings den eigentlichen Grund und drückt sich bei Nachfrage nur schwammig aus, daß sich die “Hoffnung aus der Vorschau nicht erfüllt habe.”

Ach ja: Auf einmal sind aus seiner Sicht die Frauen sexistisch dargestellt und der Hauptdarsteller ein menschenfeindliches und sexistisches Arschloch – auch wenn er in der Vorschau teilweise das Gegenteil behauptet hat.
Dazu, um die Leser zu schockieren, noch ein komplett aus dem Zusammenhang gerissenes Bild mit einem der Darsteller und dem Wort “Rape”.
(Im Spiel selber geht es darum, daß der Hauptdarsteller in der Wüste eine Panne hat, ihm dann ein fremder Mann (die Person auf dem Bild) zu Fuß entgegen kommt, und der Hauptdarsteller die Lage und mögliche Gefahren (Raub, Mord, Vergewaltigung etc.) analysiert. Tatsächlich verwirft er beim Näherkommen alle möglichen Bedrohungen – man sieht wie Prozentzahlen erscheinen, die dann alle gegen Null tendieren.
Das sieht man auf dem geposteten Bildschirmfoto natürlich nicht.)

Alle diese Szenen waren auch schon in der Vorschau enthalten, die der gleiche Autor vorher noch so hoch gelobt hatte.
Aber plötzlich ist natürlich alles schlecht und sexistisch (ohne das näher zu begründen). Das gepostete Bild hat er bewußt ins falshe Licht gerückt.

In Wirklichkeit sind in dem Spiel die Frauen (wie auch die Männer) sehr vielseitig geschrieben: Es gibt bei beiden Geschlechtern starke und schwache Personen, manipulative und helfende Personen.

Das Spiel wurde übrigens von einer Frau geschrieben (keine Feministin)!


Tuk
25.8.2014 23:53
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Etwas ältere Geschichte, die ich eigentlich nur kurz wahrgenommen und schon wieder vergessen hatte, mir aber gerade wieder in Erinnerung gerufen wurde:
Zoey Quinn, Game Jam, Rebel Jam, wie auch immer, Skandal, alles Sexisten und Machos…und ja, ich habe es den “Kritikern” damals kritiklos abgekauft.
http://youtu.be/pKmy5OKg6lo?t=21m30s

Meine Meinung zur Zeit (immer noch): Es gibt nicht mehr Korruption, es kamen lediglich neue Zahlungs- und Erpressungsmittel hinzu.


[…] Korruption in der Computerspiele-Branche Wir haben den Link erfolgreich missachtet als wir ihn in unserer Blogübersicht gesehen haben, weil wir allesamt keine “Gamer” sind. Es scheint aber noch viel mehr hinter dieser Person und ihren Verflechtungen zu stecken. Die Kommentare bei Herrn Danisch sind sehr aufschlussreich. […]