Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Wasser predigen und Wein saufen

Hadmut
26.2.2014 17:40

Ich dachte immer, das sei nur eine Metapher, eine Redewendung im übertragenen Sinne. Nein. Die meinen das ernst.

12 Kommentare (RSS-Feed)

Gerd
26.2.2014 18:51
Kommentarlink

Die können doch Wasser in Wein verwandeln. Dann müssen die den auch trinken!


Kreuzweis
26.2.2014 21:49
Kommentarlink

Nein, das mit dem Wasser zu Wein war Cheffe.
Die Nachfolger wandeln Wein zum Blut von Cheffe. Daher ist der Pfarrer auch nie(/selten) besoffen – aber daher auch der beachtliche Weineinkauf: jede Hl. Messe benötigt ordentlich Wein als Betriebsstoff.
Messwein wegsaufen tun auch nur die Ministraten – ischwör!

Übrigens habe ich noch nie einen Pfarrer Wasser predigen gehört – die “Grünen” dagegen ständig.


Andy
26.2.2014 22:52
Kommentarlink

Tendenzielle Meldung. Gerade heute hat doch der Papst Francis einr Art Finanzminister / Controller für die Finanzen des Vatikans eingesetzt und auch angedroht das die vorhandenen Reichtümer langsam echt mal eingesetzt werden sollten um Armut zu lindern.


otto
26.2.2014 22:59
Kommentarlink

mir geht es wie dem jesus
mir tut das kreuz so weh
und ich verwandle nur den wein
in wasser
das ich lasse.

vom wem stammt das nochmal? komme auf den namen nicht……
( zu viel wasser getrunken )


Hadmut
26.2.2014 23:02
Kommentarlink

@otto: Wolfgang Ambros, (Das Leben ist ein) Heiden Spass, Album Eigenheiten, Nr. 4


johndoe
26.2.2014 23:28
Kommentarlink

@Gerd

Wasser zu Wein – das hat nur der Sohn Gottes persönlich hinbekommen. Die Substanz von Brot und Wein (nicht jedoch die Akzidenzien) zu Leib und Blut Christi wandeln – das dagegen bekommt jeder katholische Priester im Gottesdienst hin.


Emil
26.2.2014 23:44
Kommentarlink

Na ja, das sind gerade mal 0,2 Liter Wein am Tag. Ich habe mal ein Kloster an der Mosel besichtigt, da gab es noch ein paar historische Mönchskrüge von beachtlichem Kaliber zu sehen. Laut unserem Führer stand damals jedem Mönch eine tägliche Menge von ungefähr 3 Liter Wein zu. Die müssen permanent dicht gewesen sein.

Ich habe hier noch was gefunden:

Wieviel Bier Mönche und Nonnen trinken dürfen, wurde im Jahre 817 beim Konzil zu Aachen genau festgelegt:

• Wenn das Kloster reich ist und im Lande viel Weinberge sind, soll jeder reguläre Chorherr täglich fünf Pfund Wein und eine Nonne drei bekommen.

> http://www.bier-lexikon.lauftext.de/bierplan-2.htm

Die Zahlen kommen also ungefähr hin.


Tuk
27.2.2014 0:07
Kommentarlink

Keine Ahnung, wie in Rom die Versorgerpreise sind. Vielleicht ist es günstiger, Wein zu kaufen und ihn in Wasser zu verwandeln?


yasar
27.2.2014 8:33
Kommentarlink

Blut Christi trinken und sein Leib essen, die reinsten Kannibalen sag ich nur.

(Ja ich weiß, das ist nicht wörtlich gemeint, aber zeigt ihn meinen Augen, wie hirnrissig das Ganze ist).


Jürgen
27.2.2014 9:44
Kommentarlink

Ganz einfache Lösung:
Im Vatikanstaat gibt es einen Supermarkt, der zollfrei für Angehörige des Vatikanstaats Wein verkauft. Wunderlicherweise haben die Angehörigen des Vatikanstaats ganz, ganz viele Freunde im umliegenden Rom. Tja, und Freunde lässt man doch nicht gerne im Stich, oder?


Heinz
27.2.2014 16:06
Kommentarlink

> • Wenn das Kloster reich ist und im Lande viel Weinberge sind, soll jeder reguläre Chorherr täglich fünf Pfund Wein und eine Nonne drei bekommen.

Zu welchem Zweck sollten die Nonnen abgefüllt werden? 😉


@ Emil
Die 3 Liter Freitrunk der Mönche hatten gesundheitliche Gründe. Im Mittelalter war das Wasser derart von Krankheitserregern verseucht, daß sogar Kleinkinder von Muttermilch direkt auf Dünnbier oder Wein umgestiegen sind (bzw. damit versorgt wurden). Erhöhte damals die Überlebensrate beträchtlich, da der Alkohol in Getränken wenigstens einen Teil der Bakterien abtötete.

@Heinz
Aus demselben Grund. Außerdem war das Leben als Chorherr oder Nonne ziemlich hart. Wenig Schlaf, je nach Orden auch harte Arbeit, karge Ernährung (der Zehnt hat nur wenige Klöster reich und mächtig gemacht), zugige ungeheizte Klöster – das war die Regel. Alt sind diese Leute nicht geworden. Sieh Dir mal das Tagesprogramm von so einem Nönnlein an.