Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

“Piratensumpf”

Hadmut
23.2.2014 22:39

Lesenswert – Gruselnswürdig

21 Kommentare (RSS-Feed)

Emil
23.2.2014 23:31
Kommentarlink

Die Schafe sind an ein Wolfrudel geraten und werden nun der Reihe nach zum Frühstück verspeist. Manchen gelingt die Flucht, andere versuchen zu knurren statt zu blöken, aber das wird ihnen nichts nutzen. Am Ende werden sie doch gefressen.

Hier noch zwei Blog-Einträge von Don Alphonso, die etwas näher auf Begriffe wie “Flaggengate” und “Blockempfehlung” eingehen, die immer wieder in diesem Zusammenhang auftauchen.

Das Antifaproblem der Piraten

http://blogs.faz.net/deus/2014/01/09/das-antifaproblem-der-piraten-1894/

Der #Aufschrei, die Piraten und der Nazipranger

http://blogs.faz.net/deus/2013/12/30/der-aufschrei-die-piraten-und-der-nazipranger-1886/


ein anderer Stefan
23.2.2014 23:35
Kommentarlink

Ich kenne zwar nicht alle Personen und steige auch nicht ganz durch, aber was ich da herauslesen kann, ist, dass die Piratenpartei massiv von der Antifa durchdrungen ist. Während ich die strikte Ablehnung von Faschismus und Rassismus teile, und Nationalismus auch kritisch betrachte, so kann ich deren Unbedingtheit und absoluten Anspruch darauf “richtig” zu handeln, nicht nachvollziehen. Die Antifa erscheint mir als mindestens latent gewaltbereite Gruppierung, die extrem radikal und quasi sektenähnlich auftritt. Diese Menschen wollen anscheinend den deutschen Staat und andere öffentliche bzw. staatliche Strukturen zerstören. Letztlich sind sie auch antidemokratisch.
Wenn das jetzt die Führungsriege der Piratenpartei ist, dann sind die Piraten endgültig nicht mehr wählbar. Tja, Chance vertan. Unsere Parteiendemokratie hätte eine Reform dringend nötig, aber die Piraten werden es nicht sein.


Bärle
23.2.2014 23:56
Kommentarlink

naja, sehr kryptisch das ganze; wäre im Klartext besser rübergekommen. Letztlich nichts neues, die politischen Borderliner haben die Partei unterwandert und übernommen. Jetzt müssen sie nur noch mit der Kasse durchgehen. Aber wen interessiert denn das noch wirklich …?


Joe
24.2.2014 6:53
Kommentarlink

Apropos Piraten. Was macht eigentlich Marina Weisband?

Die ist in der Ukraine, so ein Zufall:

Weisband: Ich bin in den Flieger gestiegen, sobald klar war, dass der Maidan nicht aufgelöst wurde und dass es nicht zu Massenverhaftungen kommt. Die Regierung war so sehr in der Defensive, dass ich keine Angst mehr von ihr hatte.

Es ist immer das gleiche: Die tödlichen Kugeln durften sich andere einfangen, die westlichen Wohlstandsmädels tauchen auf, wenn’s die Preise abzuräumen gibt…


Hadmut
24.2.2014 8:15
Kommentarlink

Ja, Feministin halt. Sobald die Arbeit gemacht ist, kommen sie zum mitkassieren.


heinz456
24.2.2014 9:02
Kommentarlink

Weisband war allerdings dummerweise auch schon vor 2 Wochen auf dem Maidan…


Fry
24.2.2014 9:32
Kommentarlink

Tja, die Piraten sind wirklich unheilbar krank. Schade eigentlich, denn die Anfänge waren vielversprechend. Ich unterstütze die auch nicht mehr.

Wobei man wiederum sagen muss, Filz und Mobbing gibt es sicher auch bei allen anderen Parteien massenhaft, sie werden nur nicht online dokumentiert.


Joe
24.2.2014 9:41
Kommentarlink

Sobald die Arbeit gemacht ist, kommen sie zum mitkassieren.

Genau, wirkt richtig überzeugend.

Wobei ich mir schon vorstellen kann, daß der gesamte Hintergrund dieser mutmaßlichen CIA-Agentin frei erfunden ist. (Wahrscheinlich stimmt nicht einmal der Name.) Die hat jetzt wohl nach dem Abwracken der Piratenpartei einfach ihren nächsten Auftrag bekommen…


john
24.2.2014 11:00
Kommentarlink

Kann sich die Weisband mal entscheiden? Mal ist sie hier in Deutschland Parteivorsitzende und will hier Politik machen, mal spielt sie in der Ukraine Widerstandskämpferin.


Mike
24.2.2014 12:09
Kommentarlink

@ John

genau!! Die soll sich mal entscheiden!!!!
Wer sich im Alter von 23 entscheidet hier in der BRD Politik zu machen,
muss dies sein Leben lang tun. Mit 26 dann in die alte Heimat reisen um sich da eventuell politisch zu engagieren geht ja wohl garnicht!!
Inkosequente Tussi!! Sowas von unentschlossen und nicht entscheidungsfähig!!


Stefan wu.
24.2.2014 13:58
Kommentarlink

Das Thema Piraten hat sich endgültig erledigt. Die wählt keiner mehr, keine Sorge. Das traurige daran ist ja, dass man eigentlich ahnen könnte, dass es dazu kommen könnte. Also zur feindlichen Übernahme durch politische Kräfte in diesem Land, die nicht hinreichend durch andere politische Parteien vertreten sind. Damals hatte man Angst von den Rechten. Das Piratenschiff wurde jedoch von den Linken gekapert und versenkt. Es zeigt, dass die Antifanten ansich keinen Dreck besser sind als ihre glatzköpfigen Kollegen.


Horst von Photoporst
24.2.2014 18:20
Kommentarlink

Der verlinkte Artikel versucht dem Leser Zusammenhänge zu suggestieren wo keine sind. Vielleicht kann man auch nur mit dem Artikel was anfangen wenn man zum näheren Dunstkreis der erwähnten Personen gehört, als Aussenstehender liest es sich nur wirr und zusammenhanglos.


Sven
24.2.2014 18:25
Kommentarlink

@.Stefan wu:

Die hatten nicht Angst vor den “Rechten”, sondern Angst davor, von den Medien in die “rechte Ecke” gestellt zu werden.

Sie führten die Zensur ein, und das machte die Übernahme durch Linke erst möglich.


heinz456
24.2.2014 18:47
Kommentarlink

Ach .Stefan wu, ist das so? Wo ist denn das menschenverachtende der Linken? Wo sind die >150 Toten durch linke Gewalt seit 1990?


Alex
24.2.2014 19:57
Kommentarlink

@heinz456
Die interessieren doch keinen; wär da nicht zufällig ne Polizistin dabeigewesen würde es immer noch keinen interessieren..


W. I. Lenin
24.2.2014 22:59
Kommentarlink

@ein anderer Stefan
“Während ich die strikte Ablehnung von Faschismus und Rassismus teile, und Nationalismus auch kritisch betrachte”
wie wäre es mit
… Während ich die strikte Ablehnung von Nationalismus und Rassismus teile, und Faschismus auch kritisch betrachte …


Emil
25.2.2014 1:34
Kommentarlink

In einem Kommentar zu dem oben erwähnten Artikel findet sich als Erklärung ein Hinweis auf Conquest’s 2nd law of politics:

“Any organization not explicitly right-wing sooner or later becomes left-wing.”

http://www.isegoria.net/2008/07/robert-conquests-three-laws-of-politics/

Das passt irgendwie schon.


Trotteldetektor
25.2.2014 10:10
Kommentarlink

>150 Toten durch linke Gewalt seit 1990?

Kosovo! Oder war das etwa nicht die Rot-Grüne Mischpoke die sich da an einem illegalen Angriffskrieg beteiligt hat?

Abgesehen davon ist diese ominöse Liste mit den angeblich über 150 Todesopfern durch rechte Gewalt ärmliche Linke Propaganda auf die nur Menschen mit einem IQ < Zimmertemperatur noch reinfallen.


heinz456
25.2.2014 11:48
Kommentarlink

@Trotteldetektor: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt Alles linke Propaganda! Jeder einzelne dieser 1-5-0 Toten. Schön zu sehen, dass der Detektor im eigenen Fall nicht anspringen mag. Und dann natürlich noch verglichen mit einer völlig anderen Situation; tja, wer braucht Argumente, wenn man eine Meinung hat? Dazu garniert mit der Arroganz, anderen Leuten die Intelligenz abzusprechen.


Trotteldetektor
26.2.2014 1:17
Kommentarlink

> http://www.zeit.de/gesellschaft/ensche/todesopfer-rechter-gewalt

Alle Jahre wieder kommt doch tatsächlich irgendwer mit dieser schwachsinnigen Liste daher. Aber gut, schauen wir uns diese Liste mal genauer an. Beginnen wir mit dem Jahr 1990, in welchem laut dieser Liste sechs Menschen durch rechte Gewalt umgekommen sind.

Da ist zB in Flensburg ein UNBEKANNT von einem ca. 17 bis 19 Jahre alten Täter, oder von zwei Tätern im Alter von 17 und 19 Jahren (so genau wird das nicht klar) getötet worden.

Bis hierhin schonmal äusserst präzise das Ganze…

Als Motiv der/des Täter(s) wird Hass auf Obdachlose/Sozial Randständige angegeben.
Mord aus Hass auf Obdachlose ist aber kein Merkmal für rechte Gewalt, ein Zusammenhang zwischen Mord und politischer Einstellung des Täters ist nicht erkennbar.
Auch der Fall von Klaus-Dieter R. soll allein deshalb ein rechter Mord sein, weil die zum Geldeintreiben angeheuerten Täter aus der rechten Szene kamen, wie Wikipedia zu entnehmen ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Todesopfer_rechtsextremer_Gewalt_in_Deutschland
Es werden also Taten aufgelistet, die nur aufgrund eines unterstellten Motivs dem rechten Spektrum zugeordnet wurden.
Die Täter selbst wurden nie nach ihrer Motivation befragt und die Verfasser der Liste stützen ihre Beurteilung nur auf Lokalzeitungsartikel und Gerichtsurteile, wie auf der Webseite unter dem Punkt “Datenrecherche” mitgeteilt wird.
Da kann man sich nur schwer des Eindrucks erwehren, dass weniger die politische Einstellung der Täter als vielmehr die der Listenersteller ausschlaggebend dafür war, welche Taten als rechte Gewalt einzustufen sind.

Schaut man sich alle Taten des Jahres 1990 an fällt auf, dass diese bis auf den Mord an Amadeu Antonio Kiowa nicht offiziell anerkannt werden. Folgt man den Links auf Wikipedia gelangt man zu einer Organisation mit dem Namen “Amadeu Antonio Stiftung”, welche laut Wikipedia eine inoffizielle Liste der Todesopfer rechtsextremer Gewalt erstellt hat.
Der kritische Beobachter fragt sich natürlich, warum die “Zeit” nicht auf ihre im Rahmen des Internetportals “Netz gegen Nazis” schon seit 2009 stattfindende Zusammenarbeit mit dieser Stiftung hinweist, und es zudem auch noch unterlässt, auf diese Stiftung als Urheber dieser Liste hinzuweisen.
Und so klickt er sich durch bis zur Wiki-Seite der Stiftungsvorständein (http://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane), welche zu berichten weiss:”Von 1974 bis 1982 arbeitete sie unter dem Decknamen „Victoria“ als Inoffizieller Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Laut Berliner Zeitung notierte ihr Führungsoffizier Mölneck zu Beginn ihrer Tätigkeit für das MfS, dass sie bereits beim zweiten Treffen „ehrlich und zuverlässig“ berichtet und auch „Personen belastet“ habe.”

Okay, ekel überwinden und weiter gehts.

Schaut man sich ein bisschen auf der Seite http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wir-ueber-uns/partner/ der Amadeu-Antonio-Stiftung um, stolpert man bald über so illustre Unterstützer wie die “Aktion Sühnezeichen Friedensdienste”.
Dieser Verein unterstützt einerseits eine Stiftung, deren Vorständin für die Stasi andere Menschen bespitzelt hat und rühmt sich andererseits auf der Seite https://www.asf-ev.de/nc/de/meta/presse/presse-2011/februar-2011/aktionstag-fuer-demokratie.html damit, erfolgreich gegen eine Bespitzelungsklausel protestiert zu haben. Verlogenheit at its best:
“Rund 1000 Organisationen und Einzelpersonen beteiligten sich mittels sozialer Netzwerke, Protestschreiben und Pressemitteilungen am Protest gegen die ‘Bespitzelungsklausel’ des Bundesfamilienministeriums”, fasst Heike Kleffner von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. zusammen.

Moment mal! Heike Kleffner ist doch zusammen mit Frank Jansen, Johannes Radke und Toralf Staud, an dieser dämlichen Liste beteiligt, wie dem Impressum der “Zeit” zu entnehmen ist.

Naja, ist bestimmt nur Zufall…

Oh ich seh gerade: die “Zeit” bedankt sich im Impressum beim “Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V” für die Unterstützung.
Ist ja lustig. Das apabiz ist nämlich auch Partner der Amadeu-Antonio-Stiftung. Und nicht nur das. Das apabiz wird im Rahmen des Berliner “Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus” durch den Beauftragten für Integration und Migration gefördert. Außerdem finanziert sich das Zentrum durch die Bereitstellung von „Beweismaterialien“ zu „rechten Straftaten“. So zahlte Der Spiegel dem Verein eine unbekannte Summe für die Exklusivrechte an dem „Bekennervideo“, in dem sich der rosarote Panther zu der Döner-Mordserie bekannte: http://www.presseportal.de/pm/6561/2149214/-spiegel-zahlt-fuer-exklusivzugriff-auf-bekennervideo
Nach Angaben des apabiz wurde das „Bekennervideo“ von Beate Zschäpe, nachdem diese zur Beweismittelvernichtung ihre Wohnung angezündet haben soll, an das apabiz übersendet.
Zum Glück, muss man sagen, denn ohne dieses Video wüsste die Öffentlichkeit bis heute noch nichts von einem NSU und diese dämliche Liste wäre dann um eine Michéle Kiesewetter und diverse Döner-Morde ärmer.

Naja, ist bestimmt auch alles nur Zufall…

Soll ich weitermachen? Nee lass mal, mir ist jetzt schon schlecht.

Lange Rede, kurzer Sinn:
>Alles linke Propaganda! Jeder einzelne dieser 1-5-0 Toten.
Ganz genau!

Und zwar auch und insbesondere die Fälle, bei denen tatsächlich ein politisches Tatmotiv vorlag. Denn die Toten interessieren euch garnicht.
Allein in einem Jahr passieren mehr Morde als die herbeifantasierten 150 Morde durch Rechte innerhalb von 23 Jahren: http://de.wikipedia.org/wiki/Mord_%28Deutschland%29#Statistik
Euch gehts lediglich darum den politischen Gegner mit Mist zu beschmeissen, um vom eigenen Gestank abzulenken.

>Dazu garniert mit der Arroganz, anderen Leuten die Intelligenz abzusprechen.
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz 😉


heinz456
26.2.2014 9:57
Kommentarlink

Ich bin kein Vertreter der Linken, ich kann also nicht vom “eigenen Gestank ablenken”. Ich bin allerdings ein strikter Gegner der Rechten.

Ansonsten: Selbst wenn es “nur” 25 oder 50 Tote durch rechte Gewalt sind; oder “nur” die Toten durch die NSU. Macht es das besser? Vor allem – kann man dann noch die Linke und Rechte gleichsetzen. Oder gar linke und rechte Gewalt? Ist das nicht nur ein Versuch, die Situation zu beschönigen?

Und ja, du bist arrogant. Ich lasse dir deine Meinung, du hast dir deine Blase ja anscheinend recht schön eingerichtet und würdest dich eh nicht überzeugen lassen.