Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Sabotiert der amerikanische Geheimdienst die deutsche Wirtschaftsleistung?

Hadmut
3.11.2013 12:26

Nachdem ja mittlerweile so allerhand über die Aktivitäten amerikanischer Geheimdienste ans Licht gekommen ist,

und sich die öffentliche Meinung über die Amerikaner hier gerade dreht, möchte ich nochmal an zwei ältere Postings erinnern, nämlich das und das, in denen ich die Frage gestellt habe, ob der Feminismus in Deutschland vom amerikanischen Geheimdienst gesteuert wird.

Damals wirkte das noch wie wüste Verschwörungstheorie. Inzwischen wissen wir ja, dass die Realität jeder noch so wüsten Verschwörungstheorie spottet.

Wie wir inzwischen auch wissen, weil’s die Amerikaner neulich zugegeben haben, stören sich die Amerikaner gewaltig an der starken Export-Kraft Deutschlands.

Was also läge für die Amerikaner, von denen ja ebenso bekannt ist, dass sie in der Politik aller Länder mitmischen und politische Entscheidungen beeinflussen, also näher, die deutsche Politik und Wirtschaft gezielt durch Sabotage zu schwächen?


35 Kommentare (RSS-Feed)

Fx
3.11.2013 13:21
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Mich wundert es schon lange, warum die wirtschaftliche Dimension der Spionageenthüllungen in den Medien kaum Beachtung findet (stattdessen ist immer noch das Märchen von der Terrorbebekämpfung im Fokus). Dabei ist das Thema wirklich naheliegend.

“..deutsche Politik und Wirtschaft gezielt durch Sabotage zu schwächen”

Ich würde das Thema sogar noch viel weiter fassen: das Geheimdienstwissen bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Einflussnahme, Manipulation und Erpressung. Die NSA kennt die Schwächen der Mächtigen in Wirtschaft und Politik – geheime Gelüste, Krankheiten, Verbindungen. In jeder Regierung, in jeder Firmenleitung gibt es irgendein geheimes Erpressungspotential.


Fx
3.11.2013 13:51
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P.S.:

Falls jemand meint “die Amerikaner sind doch die Guten, die würden doch nicht auf Erpressung zurückgreifen”, sollte er sich mal mit dem Gewerbe der “Economic hit men” beschäftigen.

“Eonomic hit men (EHMs) sind hochbezahlte Profis, die Länder rund um den Erdball um Billionen von Dollars betrügen”

ORF-Doku “Economic Hit Man”
https://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJtP6NI

Bekenntnisse eines Economic Hit Man
https://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnisse_eines_Economic_Hit_Man


Karsten
3.11.2013 14:16
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Auch wenn ich natürlich den verherrenden Einfluß von Gender und Co sehe, so hat Deine Theorie: die Amis leiden ja genauso unter der totalitären Ideologie des Feminismus. Da wäre es nicht gerade produktiv, Länder, mit denen man verbandelt ist, auch mit dieser ganz besonderen Form von Totalitarismus zu infizieren -> das stärkt dann ja auch die Polit-Komissarinnen im eigenen Land.


Karsten
3.11.2013 14:17
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… hat Deien Theorie einen Haken …

sollte es heissen.


Marc
3.11.2013 14:21
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Ich verstehe deren Problem inhaltlich nicht. Die USA haben ein Handelsbilanzdefizit, Deutschland hat einen Handelsbilanzüberschuß. D.h. die USA importieren “Waren” und exportieren bedrucktes Papier. Das ist doch grandios (für die USA).

Deutschland wiederum exportiert tolle, praktische Waren und importiert bedrucktes Papier (bzw. Forderungen gegen hochverschuldete Staaten).

Ist ihnen denn nicht klar, dass das seit Jahrzehnten Quelle des Wohlstands der USA ist, dass ihr bedrucktes Papier auf der ganzen Welt immernoch so beliebt ist?


georgi
3.11.2013 14:50
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Nein, Hadmut, dieses Mal muß ich den Amerikanern recht geben. Das zwanghafte Festhalten an Haushaltüberschüssen muß mittelfristig eingestellt werden. Das gilt auch für Länder wie China. Sonst drohen weltökonomische Katastrophen, Handelskriege, also eine Situation, unter der alle Staaten leiden.

Außerdem stammt der Genderismus aus Amerika. In allen protestantischen Staaten grassiert dieser Irrsinn. Wenn man den Amerikanern etwas unterstellen möchte, dann müßte man behaupten, sie wollten Ingenieure, Techniker, Naturwissenschaftler und die von ihnen hervorgebrachten technologischen Innovationen bekämpfen. Man müßte behaupten, sie wollten industrielle Fertigkeiten vernichten, indem man sie durch Dummheit, Esoterik und Theologie ersetzt. Davon haben neoliberale Wirtschaftsführer sogar einen Nutzen, denn die ungehemmte Exportwut der Nationen verleitet sie zu verstärkter Industriepolitik, also zu einer Politik, bei der man die in den jeweiligen Nationen vorhandenen großen Industriekorporationen, also die großen Konzerne stärkt, und die von ihnen hervorgebrachten Infrastrukturen, in dem man sie mittels protektionistischer Maßnahmen wie der Radikalisierung der gewerblichen Schutzrechte vor der Konkurrenz schützt. In Deutschland wären das die Automobil- und Chemieindustrie und ihre Zulieferer; in Amerika die Filmindustrie, Microsoft & Apple. Diese industriellen Titanen der Staaten treten dann gegeneinander an. Technische Innovation schwächt diese Titanen. Davon hat keine Seite etwas. Deshalb auch dieser organisierte Haß gegen CCC-Events und die Piratenpartei.


Hadmut
3.11.2013 16:05
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@georgi:

> Nein, Hadmut, dieses Mal muß ich den Amerikanern recht geben.

Es geht doch gar nicht um die Frage ob sie Recht haben. Sondern dass sie anderer Meinung als die Deutschen sind und mit welchen Mitteln sie sich durchsetzen. Was spielt das für eine Rolle, ob sie Recht haben oder nicht?


Magnus
3.11.2013 15:01
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“Was also läge für die Amerikaner, von denen ja ebenso bekannt ist, dass sie in der Politik aller Länder mitmischen und politische Entscheidungen beeinflussen, also näher, die deutsche Politik und Wirtschaft gezielt durch Sabotage zu schwächen?”

Die Idee ist ja an und für sich nicht abseitig, aber warum sollten sich die USA dann selbst in so einem hohen Maße schädigen? Alles was hier in Deutschland durch FeministInnen etabliert wird, gibt es in den USA doch längst, und auch die negativen Folgen sind dort schon lange bekannt.


Michael
3.11.2013 15:23
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Das ist nichts neues, aber nicht unbedingt auf Deutschland bezogen:

http://russianwomentruth.com/feminism-created-to-destroy-families-and-control-society-part-1/

Ist halt die übliche sozialistische Menschenverbesserungsideologie. Die Revolution frißt ihr Kinder.


Kleine Aufheiterung:
http://i.imgbox.com/adpqvYnW.jpg


@Karsten (((“Auch wenn ich natürlich den verherrenden Einfluß von Gender und Co sehe, so hat Deine Theorie: die Amis leiden ja genauso unter der totalitären Ideologie des Feminismus.”)))

Nicht ganz.

Obama, ein durch und durch pro-feministischer Politiker und sein Vize Joe Biden (der VAWA geschrieben hat) profitieren vom Feminismus.

Es ist also zu kurzsichtig zu behaupten, dass “Feminismus schlecht ist, weil es den meisten schadet”. Es gibt eine ganze Industrie (z.B. Scheidungsanwälte) und eine ganze Kaste (z.B. profeministische Politiker), denen der Feminismus nutzt.


Steffen
3.11.2013 16:04
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Zitat: “Ich verstehe deren Problem inhaltlich nicht. Die USA haben ein Handelsbilanzdefizit, Deutschland hat einen Handelsbilanzüberschuß. D.h. die USA importieren “Waren” und exportieren bedrucktes Papier. Das ist doch grandios (für die USA).”

genau. Du verstehst das nicht. Richtig. Denn der Import von bedrucktem Papier ist das Grundmotiv einer Wirtschaft.
Wenn man mehr Waren importiert, als man bedrucktes Papier exportiert, hat man ein ganz großes Problem. Das haben die USA und das haben sie und die anderen Länder (auch die EU) mit Deutschland.
Deutschland bzw. die deutsche Wirtschaft denkt immer, dass sie ja extrem gut sind, wenn sie so einen großen Handelsbilanzüberschuss haben und damit den anderen Ländern ein ebenso großes Handelsbilanzdefizit aufdrängen. Dass sozusagen der “Endsieg” nahe ist.
Das Gegenteil ist der Fall. Denn Deutschland hat damit ebenfalls ein großes Problem, weil keine Inlandsnachfrage besteht (weil sie durch Niedriglöhne zerstört wird) und man nun in einen Handelskrieg steuert, den man wie einen echten Krieg als einzelnes Land nicht gewinnen kann. Diesen Handelskrieg kann man schon allein deshalb nicht gewinnen, weil man erstens nur 80 Millionen Verbraucher und (theoretisch) Arbeitskräfte gegen mind. 300 Millionen (in den USA allein) stellen kann und zweitens diese 80 Millionen Verbraucher auch noch ihrer Kaufkraft beraubt hat. Man hat sich also selbst die Arme abgeschnitten (keine Arme, keine Kekse).

Diese Mahnung der USA kann man so oder so interpretieren. Ich interpretiere sie als freundlich gemeinten Hinweis, auch im Bezug auf die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen. Dabei kann es aber auch sein, dass die USA etwas wissen, was sie nicht wissen sollen.

Die Deutschen haben immer das Problem, alles in einen Zusammenhang stellen zu wollen. Und jetzt, wo der Ami mal wieder der böse ist, ist das ja total “in”, in dieser Sache eine böse Geheimdienstaktion zu sehen. Dabei ist das vielleicht auch auf der Saat der Abhöraktionen gewachsen, hat aber einen anderen Hintergrund.
Dazu kommt, dass der Deutsche an sich immer geliebt werden will. Wird er aber nicht. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn man endlich kapiert, wie die reale Welt so tickt…


Steffen
3.11.2013 16:39
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Zitat: “Es geht doch gar nicht um die Frage ob sie Recht haben. Sondern dass sie anderer Meinung als die Deutschen sind und mit welchen Mitteln sie sich durchsetzen. Was spielt das für eine Rolle, ob sie Recht haben oder nicht?”

es spielt in so fern eine Rolle, als dass die Amerikaner, wenn sie recht haben, viel leichter Verbündete im Handelskrieg bekommen und es für sie dann umso leichter ist, Deutschland mal wieder zum Agrarstaat zu machen.
Und das “tolle” daran ist, dass die Deutschen mal wieder selbst daran schuld sind.


Steffen
3.11.2013 17:05
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upps, was war denn so schlimm an meinem “Handelsbilanz”-Kommentar? Schade, wenn man immer nur eine Seite sehen will und kann…

Ist okay. Wie war das? Truth Happens. Egal, ob man es weglöscht.


Hadmut
3.11.2013 17:21
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> upps, was war denn so schlimm an meinem “Handelsbilanz”-Kommentar?

Nichts. Ich hab mir nur zwischendurch mal was zu essen gemacht und habe Kommentare deshalb nicht gleich moderiert…


Knorka Kinte
3.11.2013 18:21
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@georgi:

Ich finde dezidierte Meinungen interesssant, gerade von Leuten, die meinen, sie hätten den ganz großen Durchblick — mit supranationaler Verschwörungstheorie der bösen Neoliberalen — und dann nicht mal Handelsbilanzüberschuss und Haushaltsüberschuss auseinanderhalten können. Sehr amüsant.


Steffen
3.11.2013 19:32
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oh, ja, da ist er ja wieder. Sorry, nix für ungut 🙂


Johnny
3.11.2013 20:37
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@Fx: alles ist möglich, aber die “Bekenntnisse eines Economic Hit Man” sind derart schlecht zusammenfantasierter Unsinn, dass man sie wirklich nicht anführen sollte.
Drittklassige Erstlingsautoren schreiben bessere Romane. Man sollte schon hellhörigst werden, wenn es nur aus den Kulturprogrammen Reviews gibt und keinerlei Belege präsentiert werden und, besonders deutliches Indiz: es keine große Widerspruchsarie gibt.
Das Buch gehört in die Fiction-Ecke und man sollte es nicht anders lesen, sonst beschädigt es den Geist.


Joe
3.11.2013 20:46
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Bei der “deutschen Wirtschaftsleistung” handelt es sich um nichts weiter als fortgesetzte Reparationsleistungen. Davon hat der Deutsche nichts. Das erkennt man übrigens daran, daß die Produkte nach dem Export deutlich weniger kosten als im “Binnenmarkt”.

In der DDR wurde auch nur für den Export produziert.

Davon ab wüßte nicht, warum der Ami eine produktive Kolonie sabotieren sollte.


Steffen
3.11.2013 22:15
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Zitat: “Bei der “deutschen Wirtschaftsleistung” handelt es sich um nichts weiter als fortgesetzte Reparationsleistungen. Davon hat der Deutsche nichts. Das erkennt man übrigens daran, daß die Produkte nach dem Export deutlich weniger kosten als im “Binnenmarkt”.

In der DDR wurde auch nur für den Export produziert.

Davon ab wüßte nicht, warum der Ami eine produktive Kolonie sabotieren sollte.”

Sorry, das ist Blödsinn. Die deutschen Endprodukte sind im Export deshalb billiger, weil dort (z.B. Autos in USA) kein höherer Preis erzielt werden kann. Denn einem Ami ist es egal, ob er einen BMW oder einen Lexus fährt. Oder evtl. sogar einen Cadillac. Also muss der BMW ungefähr das gleiche kosten, wie die Konkurrenz. In D. gibt es diese Konkurrenz nicht, also kann man höhere Preise nehmen. Außerdem ist der deutsche Autokäufer dumm genug, sich das bieten zu lassen.

Das hat mit Reparationen überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit Marktwirtschaft.
Ihr müsst mal diese blöde “Freund – Feind” Denke sein lassen, weil damit nur eines erreicht wird: der deutsche Arbeitnehmer lässt sich wieder vor den Karren spannen, um per falschem Patriotismus (gabs schonmal oder?) in einen Handelskrieg geschickt zu werden und weiterhin ausgebeutet zu werden. Alles schön, damit die deutschen Bosse sich weiter die Taschen vollstopfen können.

All das hat nur was mit Marktwirtschaft zu tun. Wenn Deutschland in USA seinen Müll verkauft, werden sich die Amis garantiert nicht über eine “produktive Kolonie” freuen, sondern in den “fucking Germans” eine Konkurrenz sehen, die es zu bekämpfen gilt. Und sie werden es tun und sie werden diesen Kampf gewinnen. Selbst wenn der deutsche Arbeiter für 0,01 Cent/h 100h pro Woche arbeiten geht, wird die USA diesen Handelskrieg gewinnen.
Und dann wird es keinen Marshallplan geben. Das Gegenteil wird passieren. Aber bitte. Wenns so sein soll, wird es eben so.

Mit dem Marshallplan hat die USA übrigens ihre Reparationen abgesahnt. Die haben damals schon genug verdient.
Deutschland ist für die eigentlich überhaupt nicht wichtig. Nur als Konkurrent auf dem Weltmarkt. In dieser Stellung als Konkurrent wird Deutschland beachtet. Nichts weiter.

In der DDR wurde auch nur für den Export produziert. Genau wie heute. Und was ist draus geworden? Blühende Landschaften?


Fx
3.11.2013 22:27
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@Johnny

Ja, das mag durchaus sein. Ich habe den Link nur wegen des Zitats angeführt, ohne das Buch zu kennen. Hätte es eigentlich nicht gebraucht.

Die ORF-Doku kenne ich jedoch. Sie wirkt zwar manchmal etwas konfus, ist aber durchaus sehenswert.


Leonard
4.11.2013 0:26
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Man lese zum Thema Wirtschaftspolitik im allgemeinen und zum Thema Außenhandelsungleichgewicht im besonderen:

http://www.flassbeck-economics.de/


kokko
4.11.2013 2:14
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@Fx
3.11.2013 13:21

Ich würde das Thema sogar noch viel weiter fassen: das Geheimdienstwissen bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Einflussnahme, Manipulation und Erpressung. Die NSA kennt die Schwächen der Mächtigen in Wirtschaft und Politik – geheime Gelüste, Krankheiten, Verbindungen. In jeder Regierung, in jeder Firmenleitung gibt es irgendein geheimes Erpressungspotential.

ja so ähnlich stelle ich mir das auch vor – allerdings muss ich auf der anderen seite wieder eingestehen, dass bei vielen “profis” (egal in welchem feld) auch nur mit wasser gekocht wird und teilweise auch überraschend “schlecht” gearbeitet wird (gemessen an dem ‘profi’- & fantasie-ideal was man so als außenstehender hat). zudem überschätzt man vielleicht auch das erpresserpotential und die handlungsmöglichkeiten von erpressten bestimmte dinge für den erpresser zu tun oder infos zu liefern.

glaube da sind in politik weichere druckmittel weit besser und häufiger – also “eine hand wäscht die andere”-sachen (die natürlich auch nicht immer klar von erpressung abgegrenzt werden können). bei purer erpressung jedoch (ala “wir wissen du stehst auf kinder” etc) ist die reaktion vielleicht allgemein eher so in richtung ‘eigener schutz’ was aber nicht nur zu sich beugen oder ablehnen sondern zu vielerlei reaktionen führen kann dh auch unvorhersehbares passieren kann. bei “eine hand wäscht die andere” hingegen ist das eher nicht so + dort kommt der druck, die verpflichtung, das sich revanchieren-wollen(!) auch von inne als eine art selbstzwang.


Joe
4.11.2013 4:31
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Das hat mit Reparationen überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit Marktwirtschaft.

Der deutsche Michel produziert und exportiert gegen bunte Zettel aus dem Fed-Gelddrucker. Was wenn nicht Reparationsleistungen sind das?


Martin
4.11.2013 9:14
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Naja. Näher läge zum Beispiel geschickte Arbeit der russischen Geheimdienste, die aktuell durch die Annäherung der Ukraine an Europa ihre Felle davonschwimmen sieht.

Man muß ja schon ganz schön blauäugig (oder eher rotäugig?) sein um das Wirken der Russen in all den Aufdeckungen nicht zu sehen.


Martin
4.11.2013 9:16
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Noch als Ergänzung…. welche Nationalität hatte noch gleich der Staatskonzern, der schon den letzten Bundeskanzler gekauft hatte?


brak
4.11.2013 11:28
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Ein Fehler ist es, bei solch diffizilen Sachen, die “Amerikaner” als monolithischen nationalen Block zu betrachten. Amerika ist nichts als ein Sammelsurium von Kräften unterschiedlichster Provenienz, deren Staat auch nur ein kleinster gemeinsamer Nenner ist, und die gerade in der Außenpolitik nicht selten gegeneinander Politik macht. Betrachtet doch nur die wiederstreitenden Linien allein im Pentagon. Da sind immer verschiedene Politiken oder Politikern verschiedener Brain Trust, hinter denen Lobbys, Industrien und Banken stehen. Fakt ist weltweit eines. Das Unglück kommt aus USA oder wird von dort gerührt. Die Verbrüderung der großen Gelder vom Osten mir dem Öl aus dem Hause Saud ist eine der Quellen des Übels auf der Welt. Wenn die CIA der große Regisseur mit dem Kasperle Al Quida und sonstiger Islamismus ist, dann doch nicht, wie diese Schmierenstück die Interessen der Fly Over Poeple darstellt. Das die Amerikaner Freiheit brächten glaubt auch nur der solange, der nicht mit dieser beglückt ist. Die Russen sind aus D. weg, seitdem sind sie meine Freunde. Wenn die Amis meine Freunde werden wollen, ….


georgi
4.11.2013 13:48
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@knorka kinta

Wie konnte das nur passieren? Also, so ein Überschuß ist das Problem. Und wegen der Verschwörungstheorien: Wir sind doch hier dabei, Verschwörungstheorien zu basteln. Hadmut meinte doch, die CIA würde den Feminismus in Deutschland aussetzen, um die Exportkraft Deutschlands zu schädigen. Da wollte ich meine Verschwörungstheorie beisteuern, die ich für überzeugender halte. Ich habe da noch eine Verschwörungstheorie für Euch: Die CIA will die Linke, die Linksliberalen mit Genderfeminismus vernichten. Es fällt ja auf, daß Feministen Rechte mit spitzen Finger anfassen. Feministinnen treten ja prinzipiell nicht in die AfD oder in die NPD ein. Diese Parteien lassen Feministinnen also in Ruhe, während die linken Kräfte paralysiert werden. Davon profitieren AfD und NPD. Darüber hinaus machen Feministinnen auch für sie Wahlwerbung. Ein Auftritt Eva Hermans reicht. Darüber berichtet die Mädchenmannschaft, und schon spricht alle Welt über die AfD und die NPD. Fatal! Und ganz schön raffiniert, diese CIA, muß ich schon sagen!


HF
4.11.2013 14:12
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Mit der Forderung nach höheren Löhnen in Deutschland werden sie bei unseren Gewerkschaften auf Granit beissen. Gegen religiös motivierte Gegner ( Gott spart mit uns! ) ist kein Kraut gewachsen.


kokko
4.11.2013 16:41
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Steffen
3.11.2013 22:15

In der DDR wurde auch nur für den Export produziert. Genau wie heute. Und was ist draus geworden? Blühende Landschaften?

naja

1. der export der DDR war glaube großteil richtung osten – und dieser abnehmer (sowjetunion und freunde) fiehlen ja dann alle weg

und wo auf einmal kein käufer mehr ist, da ist dann auch kein export und folglich auch keine blühenden landschaften. liegt aber eben nicht am export sondern eben am wegfallenden export…

und was langfristig viel schlimmer war

2. die großen profite haben bekanntermaßen eher größere unternehmen. zudem können auch nur diese sich anständige forschung- und entwicklungsabteilungen leisten.

im zuge der wende dann alle großunternehmen im osten zerschlagen, sodass jetzt überwiegend nur noch klein- und mittlere unternehmen dort sind – sich dann aber heute wundern oder sogar lustig drüber machen, dass diese kleinen und mittleren unternehmen sich nicht auf magische weise in 10-20jahren zu weltkonzernen entwickelt haben/entwickeln und fette gewinne abwerfen, blühende landschaften generieren etc pp… da ist man doch selbst schuld dran, dass es so gekommen ist


Joe
5.11.2013 3:37
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Naja. Näher läge zum Beispiel geschickte Arbeit der russischen Geheimdienste, die aktuell durch die Annäherung der Ukraine an Europa ihre Felle davonschwimmen sieht.

Wenn die einigermaßen ansehnlichen Ukrainerinnen auch noch mit Feminismus verseucht werden, darin kann nichts Gutes sehen. Also nur zu liebe russischen Geheimdienste! 😉


Joe
5.11.2013 10:25
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1. der export der DDR war glaube großteil richtung osten

Nur hat in der DDR jeder gewußt, was dieser “Export” eigentlich war. Vor allem, weil nur der Ausschuß zur eigenen Verwendung zurückblieb. Glaubt hier irgendwer, daß nach Umsetzung des Marshall-Plans die Situation der BRD großartig anders sei?


techniknörgler
5.11.2013 20:30
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” hier gerade dreht”

Wo dreht die sich? In Berlin? In einem Forum oder einer Kommentarspalte? Und in welche Richtung?


Anka
6.11.2013 10:25
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Lieber Hardmut,

fassen wir es villeicht sogar noch weiter:

G8, Bolongia, Bachelor, entzug von Geld im Schulsystem und Musezeit neben der Schule etc.

Schon mal selbst mit Bachelor Praktikanten zu tun gehabt?
(auswendiggelernt-verdummte jasagende lebensinkompetente sozialreduzierte ihrem Alter entwicklungsreduzierte burnout Kinder)

Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln? Woran liegt das? Warum erlaubt sich hierzulande niemand aus dem “Wir sind Deutschland und ach so toll” mal eine empirische Studie anzustellen, welche Eigenschaften wirklich unseren bisherigen Fortschritt ausgemacht haben? Im Kontext zu den Änderungen der letzten 10 Jahre.

Oder fragen wir einfach mal Fragen die niemand stellt:

Warum kann ich auf die Straße gehen und werde i.d.R. nicht überfallen?

Warum kann ich meinen Schülerausweiß verlieren und zu 50% bekomm ich ihn wieder?

Warum kann ich jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren und sehe fast nie einen Unfall und wenn dann nur einen leichten?

Warum haben die Autos alle zu 99,9% keine Macken oder Schäden die rumfahen?

Warum haben wir in jeder Stadt Baumärkte und was bedeutet das für unsere Kultur?

Warum sind prügelnde Polizisten nicht die Regel?

Warum funktioniert unsere Kultur und Wirtschaft so gut obwohl nur 40% und weniger noch für alle arbeiten müssen bzw. obwohl so viel Assis und Dummköpfe dieses Land hat? Haben andere villeicht erstaunlicherweise noch krass viel mehr davon?

Aus der Reihe “Fragen die nie beantwortet werden, wenn sie überhaupt gestellt werden”


Anka
6.11.2013 10:27
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Nachtrag:

Die eigentlich wirkliche Frage ist doch:

Was macht dieses Land so gefährlich für die Welt? 😉

Wir wissen viel zu wenig über uns selbst.