Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Zeitumstellung belastet besonders Frauen

Hadmut
23.10.2013 19:36

Wer hätte das gedacht? Nach Strom, Physik, Mathematik, Hochwasser und Windrädern hat man nun herausgefunden, dass auch die Zeitumstellung Frauen besonders belastet.

Das ist fatal. Denn nach der Gender-Logik würde es Frauen auch stärker belasten, die Zeit nicht umzustellen (siehe Strompreisdiskussion). Denn laut Gender haben Männer Feierabend, während Frauen bis spät in die Nacht den Haushalt machen müssen und ohne Zeitumstellung müssten sie das im Sommer ja im Dunkeln tun.

Ein Teufelskreis…

23 Kommentare (RSS-Feed)

Thomas
23.10.2013 19:47
Kommentarlink

“Neun Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer gaben an, unter der Zeitumstellung regelrecht zu leiden.”

Wenn man sonst keine Probleme hat…


Alexander Roslin
23.10.2013 20:04
Kommentarlink

Nun, abgesehen von diesem konkreten Problem, gilt die einfache Faustregel in feministisch-femizentrischen Zeiten: ALLES BELASTET FRAUEN STÄRKER (Opferabo).

Weshalb sie ja auch besonders geschützt, umsorgt, gefördert werden müssen.

Schließlich sterben sie sage und schreibe rund 6 Jahre früher als Männer, im Schnitt, weil das Leben so hart und unfair zu ihnen ist.


Joe
23.10.2013 20:27
Kommentarlink

Dazu passende weitere Schlagzeilen für die Nonsens-Presse:

– “Sonnenaufgang belastet besonders Frauen”
– “Mittagshitze belastet besonders Frauen” (Es existiert übrigens keine “Mittagshitze”, das Temperaturmaximum stellt sich zwischen 17 und 18 h ein.)
– “Sonnenuntergang belastet besonders Frauen”

Spannend finde ich, wie man ein zweimal jährlich wiederkehrendes absolutes Nichtthema jedesmal zum Mittelpunkt der “Berichterstattung” machen kann, als würde zum erstenmal die Uhr umgestellt.

Lächerlich ist auch, wie mal die Sommerzeit (“früher aufstehen”) und mal die Normalzeit (falsch “Winterzeit”) als Ursache schlimmster Schlafstörungen herausgestellt wird. Wie schlimm dann erst der Umzug in Ost-West-Richtung sein muß, gar wenn er noch innerhalb derselben Zeitzone stattfindet…


John
23.10.2013 20:43
Kommentarlink

Ja, das ist schon ein Kreuz mit diesen Gender-Studien.
Das eine Gender-Team forscht, ob ein höherer Strompreis Frauen besonders belastet, während irgendwo anders ein anderes Gender-Team danach forscht, ob ein niedrigerer Strompreis Frauen besonders belastet.
Und beide kommen zum gleichen Ergebnis, nämlich dem der bitterbösen Frauendiskriminierung (welches jeweils schon von vornherein feststand)

Blöderweise bekommen die Genderisten für diesen Quark auch noch Staatskohle, und zwar reichlich. Ansonsten wär´s eher ein Fall für´s Lachkabinett.


dochpalese
23.10.2013 21:17
Kommentarlink

@Joe: Das Temperaturmaximum stellt sich in hiesigen Breiten ca. 2h nach Mittag ein, also gegen 15:00. Das lässt sich – wenn man schon auf Feldstudien verzichtet 😉 – im Internet nachvollziehen, z.B. bei Meteomedia.


_Josh
23.10.2013 22:00
Kommentarlink

Janeeissklar,

“Studie”, “Abendzeitung Muenchen” — und gleich nebenan
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.fotograf-baumann-70-jaehrige-nackt-andrea-kaiser-alessandra-pocher-promis-feiern-nackt-kalender.c7d3a481-3c2d-4625-9829-844409aedaf1.html

Bei aller berechtigten Kritik an dem Genderschmarrn, es duerfte wenig hilfreich sein, derart beknackte Schmierblaetter Hugenberg’scher Praegung als Quelle zu nennen.

Aus irgendeinem Grund hast Du ja eine Tendenz dazu…


Caless
23.10.2013 22:12
Kommentarlink

Auch Holzarbeit, Kettensägen und Forstschutzkleidung benachteiligt Frauen.
http://www.ecology.at/femtools.htm


Foobar
23.10.2013 22:28
Kommentarlink

@Alexander

Ich dachte, Frauen leben im Schnitt laenger als Maenner.

@Joe

Mag sein, dass die Temperatur abends hoeher ist, allerdings ist die direkte sonneneinstrahlung um mittags staerker (sofern keine Wolken da sind).


FullxD
23.10.2013 22:33
Kommentarlink

Die Klimakatastrophe nicht zu vergessen. Klimawandel und Klimafolgen sei angeblich nicht geschlechtsneutral. Frauen sollen von Naturkatastrophen vier mal stärker als Männer betroffen sein. http://www.franziska-brantner.eu/gender/anti-discrimination/aufsatzwettbewerb-frauen-und-klimawandel

Die Gendersekte wirkt immer mehr in alle Bereiche hinein. Wie man den verworrenen Kram am Besten aufdröselt ist die Frage. Volkswirtschaftliche Interessen des Großkapitals, sowie die homosexuelle Lobby sind des Pudels Kern, welcher dabei freigelegt werden muss.


kokko
23.10.2013 22:48
Kommentarlink

während ich lese, dass sich symptome von herzattacken zwischen männlein und weiblein unterscheiden (http://usgovinfo.about.com/cs/healthmedical/a/womensami.htm & ärzte aber eher auf männliche symptome schauen dh frauen deshalb teilweise weniger rasch behandelt werden) findet Hadmut wieder die skurrilsten sachen.

vielleicht fühlen sich ja die männer auch öfter allgemein scheiße sodass es keinen subjektiv spürbaren unterschied zu berichten gibt zwischen “normaler sch… tag” und “zeitumstellungs sch.. tag”


Hustenstorch
23.10.2013 22:58
Kommentarlink

Also ich leide unter der Zeitumstellung auch.
Zumindest am ersten Tag: da sind die Kinder Sonntag schon um spätestens 6:30 statt 7:30 wach 😀


@Danisch (((“Zeitumstellung belastet besonders Frauen”)))

Ich verstehe den süffisanten Ton im Beitrag von Hadmut, aber diesmal stimme ich tatsächlich zu. Denn Frauen kümmern sich um Kinder, also auch Schulkinder, die durch das frühere Aufstehen quengliger und verschlafener sind als sonst.

In diesem Sinne müsste man vielleicht sagen: “Zeitumstellung belastet vor allem richtige Frauen.”


Bavarico
24.10.2013 1:01
Kommentarlink

Na wunderbar, wenn Frauen Opfer des Zeitenwechsels sind, dann kann man nur hoffen, dass der Käse mit der Sommerzeit bald gegessen ist.


Hustenstorch
24.10.2013 5:58
Kommentarlink

@ Frauenhaus.
Also bei der Zeitumstellung im Herbst können die Kinder eine Stunde länger schlafen, da die Uhr zurück gedreht wird.
Und es gibt auch genügend Männer, die die Kinder in den Kindergarten bzw. die Schule bringen. Wenn ich so an die beiden Kindergärten denke, wo ich meine Kinder hinbringe, da werden mittlerweile ettliche Kinder von Vätern (oder Opas) gebracht. Ein guter Teil von denen wird wahrscheinlich auch von den “Bringern” vorher versorgt und nicht nur mitgenommen und abgeliefert. Zumindest da wo die Eltern eine gewisse Schichtarbeit haben, kann man davon ausgehen, daß nicht allein die Mütter für die morgendlichen Tätigkeiten rund ums Kind verantwortlich sind.


R.
24.10.2013 8:19
Kommentarlink

> Die Mehrzahl der Betroffenen braucht einige Tage, um wieder in den normalen Schlafrhythmus zu finden. Neun Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer gaben an, unter der Zeitumstellung regelrecht zu leiden.

Ich finde es regelrecht putzig, was für einen Formulierungsslapstick die auffahren, um nicht explizit zu sagen: “Frauen brauchen mehr Tage als Männer, um den neuen Schlafrhythmus anzunehmen.” Bei dieser Formulierung könnte man ja auf die Idee kommen, sich zu fragen, was für Gründe das haben könnte. Dem kann man nur entgegenwirken, indem man irgendwie mit dem Wort “leiden” arbeitet.


Jens
24.10.2013 8:45
Kommentarlink

Gender-Studien benachteiligen vor allem Frauen. Denn in diesen Studien kommen hauptsächlich Gefahren für Frauen heraus, wodurch Frauen stärker verunsichert werden als Nicht-Frauen. Solche Studien sollte man daher verbieten.


Jens
24.10.2013 8:46
Kommentarlink

“Ich dachte, Frauen leben im Schnitt laenger als Maenner.”

Ja, aber es fühlt sich nicht länger an, weil Frauen mit Shopping die Zeit länger rumkriegen.

Alternativ ist gerade das frauenbenachteiligend, weil Frauen so länger von Altersarmut betroffen sind.


Georg K
24.10.2013 11:13
Kommentarlink

Alexander Roslin
24.10.2013 13:02
Kommentarlink

@ Jens

*Alternativ ist gerade das frauenbenachteiligend, weil Frauen so länger von Altersarmut betroffen sind.*

Nicht nur das.

Die ganze Perfidie des Patriarchates und der es tragenden Männer wird deutlich, wenn man bedenkt, dass Männer, faul und frauenausbeutend wie sie sind, sich sage und schreibe 6 Jahre früher vom Acker stehlen nach einem Leben auf Kosten der Gesundheit und des Wohlergehens von Frauen, sich einfach zur Ruhe betten, ohne sich zu fragen, was sie noch für Frauen tun könnten, während Frauen nach einem Leben der selbstlosen Aufopferung für diese Egoisten weiter vegetieren MÜSSEN in dieser von Männern für sie geschaffenen Hölle, allein gelassen mit sich selbst und ihrem Narzissmus, von dem sie natürlich auch viel stärker BETROFFEN sind.


DerdieBuchstabenzählt
24.10.2013 16:00
Kommentarlink

@ Josh

Wie wäre es denn mit diesem “Schmierenblatt”?

*Frauen leiden stärker unter der Zeitumstellung

Jetzt wird wieder am Zeiger gedreht: In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren eine Stunde auf Winterzeit zurückgedreht. Frauen schlägt das offenbar mehr aufs Gemüt als Männern.*

http://www.welt.de/gesundheit/article110293156/Frauen-leiden-staerker-unter-der-Zeitumstellung.html


Georg Caltern
24.10.2013 16:57
Kommentarlink

@Caless

Na, dann kommt sicher bald die Tussi-on-Tour-Kettensäge.
Akkuschrauber: http://www.amazon.de/Trend-Import-10455700-Tussi-Akkuschrauber/dp/B004J36SJ6/
Werkzeugkoffer: http://www.amazon.de/Tussi-on-Tour-10326000-Werkzeugkoffer/dp/B002AH3EM2/
und
Parkscheibe: http://www.amazon.de/Parkscheibe-Tussi-Tour-Eiskratzer-Einkaufswagenchips/dp/B004FER6QI/
gibt es ja bereits.

Bonus: der Akkuschrauber hat ein Schnellspannfutter. So ein Ding hat meine Ex mal mehrere Tage so beschäftigt, dass sie beinahe vergessen hätte zu reden.


Hägar
24.10.2013 20:18
Kommentarlink

Mir geht die Zeitumstellung auch jedesmal auf den Keks. Mir wäre es nur recht, die Sommerzeit abzuschaffen. Das Nichtvorhandenseien ökonomischer Vorteile ist lange nachgewiesen, stattdessen stört es den Biorhythmus und verursacht Komplikationen beim Bahnverhehr und anderen Arbeitsprozessen.


georgi
25.10.2013 16:58
Kommentarlink

In dieser Frage bin ich steinharte Feministin, militant und unerbittlich. Schafft endlich diese blöde Zeitumstellung ab! Sonst stelle ich mein Leben auf UTC um! Dann werdet noch sehen, was ihr davon habt! Dann funktioniert cron morgens zwischen zwei und drei wenigstens wieder richtig.