Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der Coolidge-Effekt.

Hadmut
18.10.2013 20:14

Ui.


11 Kommentare (RSS-Feed)

Gerd
18.10.2013 20:46
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Männer sind von Natur her polygam und Frauen hypergam.

Das lehren aber die Genderstudies nicht, seltsam….


kokko
18.10.2013 21:12
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bisher dachte ich immer frauen gehen öfter fremd als männer – und habe auch noch nicht groß gegenteiliges gehört oder gelesen… warum geht es dann im artikel ganz speziell um die ach so untreuen männer?

und ich glaube frauen können auch (medikamentöse nachhilfen ausgenommen) öfter als männer… wenn sie denn wollen


Es gibt nicht nur den Coolidge Effekt, sondern auch noch den Frauen-müssen-Sexobjekte-sein-Effekt:

http://jaymans.wordpress.com/2013/09/29/keeping-it-real/


_Josh
18.10.2013 22:43
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Wow.

Simple, seit Anbeginn aller Zeiten bekannte, belangslose Banalitäten, “aufgedeckt” von FOCUS-Online-Experte Mario Ludwig. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: “FOCUS”, “Experten”.

Und so wundert sich die bundesmichel’sche Schmierenzunft, warum “print & online” den Bach ‘runtergehen.


aga80
19.10.2013 8:41
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Komisch warum geht es hier denn nur um die Pösen Pösen Männer, denn mit wem steigen denn Fremdgeher ins Bett, doch sicherlich nicht mit Nachbars Dackel.
Denn für jeden fremd gehenden Mann gibt es mindestens eine fremd gehende Frau, aber die Femastasen sind ja dafür bekannt, offensichtliches einfach zu ignoriere und sogar abzustreiten.


Thomas M.
19.10.2013 10:19
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Ich erinnere mich an eine andere Umfrage, in der nicht nur Männer und Frauen ähnlich oft fremdgingen, sondern Frauen leicht häufiger und sogar noch mit mehr als einem Mann am gleichen Tag. Ich wundere mich immer wieder, warum Frauen in den Medien immer als Heilige dargestellt werden, obwohl die Bandbreite bei ihnen von Heilige bis Hure reicht wie bei Männern von Heiligen bis A….loch. Es geht doch nichts über geschlechterbezogene Klischees, solange sie den Frauen nutzen…


Robert
19.10.2013 10:56
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Der Artikel liest sich zu Anfang ja wirklich sehr freundlich…

“=== Warum Männer fremdgehen müssen ===

Fremdgehen hat offensichtlich auch biochemische Gründe – zumindest bei Ratten ist das so.”

Achso… ja, danke für die Blumen.


Herrmann
19.10.2013 12:50
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Frauen sind durch die heutige Rechtsprechung und neue gesellschaftliche Normen natürlich im Vorteil. Selbst bei Kindsmörderinnen fragt das Feuilleton zuerst nach, was in der jeweiligen Beziehung (also beim Mann) wohl schiefgelaufen ist. Steht eine notorisch beziehungsunfähige Frau dann mal mit drei Kindern von drei verschiedenen Männern alleine da, wird ihr der Status einer Kriegerwitwe in früheren Zeiten eingeräumt. Die arme Frau.


Bud
19.10.2013 14:35
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Coolidge-Effekt – noch nicht gewusst? Dachte das ist allgemein bekannt.

Interessant ist nicht nur dieses Verhalten an sich, sondern auch, wie es durch das weibliche Eifersuchtsempfinden perfekt komplementiert wird. Frauen empfinden es nämlich tendenziell gar nicht so schlimm, wenn sich ihr Männchen durch die Gegend vögelt. Klar, jeder Grund für eine Szene ist besser als kein Grund für eine Szene. Aber sie kriegt sich schnell wieder ein, solange — ja, solange es sich dabei nur um Sex handelt. Doch geht er auch emotional fremd, d.h. er verliebt sich in eine andere, dann ist das sehr schmerzhaft für sie, dann wird sie wirklich von der Eifersucht gepackt. Das empfindet sie als ernsthafte Bedrohung.

Den Grund für dieses Verhalten herauszufinden überlasse ich mal als “exercise for the reader”. Für Freunde der Evolutionstheorie sollte das eine leichte Übung sein.

Und wieder mal zeigt sich, wie Männer und Frauen doch irgendwie super zusammenpassen und sich gegenseitig ergänzen. 🙂


Werner
20.10.2013 22:26
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Vielleicht denken die fremdgehenden Männer nur an das Bonmot Napoleons: “Die Treue zur eigenen Frau ist der sicherste Weg zur Impotenz.” Calvin Coolidge hat das wohl begriffen, als er den Farmer fragte, ob der Hahn immer auf dieselbe Henne steigt. Der Hahn weiß zwar nichts von Napoleon, aber er weiß, was ihm guttut. 🙂


Christian
21.10.2013 11:16
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Treue zum Partner ist ein Konstrukt, das durch gesellschaftliche Entwicklung entstanden ist. Sobald Partnerschaft nicht nur eine Liebesbeziehung ist sondern eben auch ein Rechtsgebilde (es gibt gemeinsamen Besitz, Abstammung spielt eine Rolle für das Erbe, man schuldet sich gegenseitig Unterhalt und Versorgung) dann wird Treue ein Grundpfeiler dieser Partnerbeziehung.

Denken wir uns mal eine hypothetische matrilineare Gesellschaft aus, in der durch Heirat keine neuen Familien entstehen. Vererbt wird nur von der Frau an die Kinder, Männer vererben an die Kinder ihrer Schwestern. Eine “Familie” mit nur männlichen Nachkommen stirbt nach dieser Generation gesellschaftlich (nicht genetisch) aus. Ebenso gibt es Versorgungsansprüche nur innerhalb der mütterlichen Verwandschaftsbeziehung. In einer solchen Gesellschaft wäre Treue überflüssig und wohl auch nicht in dem Maße vorhanden wie in unserer.

Zwei Anmerkungen:
1. Ich weise extra darauf hin, dass ich hier keine Wertaussage mache. Ich möchte diese hypothetische Gesellschaftsform weder als besser noch als schlechter als unsere darstellen.
2. Ich habe die matrilineare Form nur gewählt, weil für das patrilineare Äquivalent eine eindeutige Vaterschaftsbestimmung notwendig ist, die nur durch Technologie erreicht werden kann. Das Sichern der Vaterschaft ist nämlich auch ein Grund für die Entstehung von Treue. Könnten wir Menschen die Abstammung väterlicherseits ohne Hilfsmittel bestimmen, wäre das Prinzip genau so auch patrilinear denkbar.