Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gender Studies in der Mathematik

Hadmut
9.10.2013 20:32

Wusstet Ihr schon, dass die Algebra, die Analysis und die Geometrie frauenbenachteiligend und total männlich sind?

Gibt an der FU Berlin jetzt eine Arbeitsgruppe Gender Studies in der Mathematik. Man(n) darf gespannt sein.

Da geht’s wahrscheinlich wieder um das „Truth Regime” und die Ansicht, dass jede Einteilung in Wahr und Unwahr, in Falsch und Richtig nur ein Mythos ist, aufgebaut um männliche Unterdrückungsphantasien auszuleben. Weil nämlich die Aussage 3+5=8 ja alle anderen Lösungen brutal unterdrückt und ausgrenzt. Deshalb ist die Mathematik ja insgesamt nur ein Vorwand zum Ausleben von männlichen Gewalt- und Unterdrückungsphantasien. In einer matriarchalischen Welt herrscht Gleichstellung, da sind alle Lösungen und Meinungen gleichberechtigt und gleich viel wert.

Hat auch den Vorteil, dass man nichts mehr lernen und rechnen muss. Man muss einfach nur noch die Zahl sagen, die einem als erste einfällt. Gleichstellung bedeutet ja, dass die Leistungen aller Menschen als gleich gut bewertet werden müssen.


44 Kommentare (RSS-Feed)

m
9.10.2013 21:03
Kommentarlink

Hadmut
9.10.2013 21:51
Kommentarlink

Joe
9.10.2013 21:05
Kommentarlink

Uwe
9.10.2013 21:35
Kommentarlink

Die Frau ist auf jeden Fall dafür qualifiziert:
Studium der Evangelischen Theologie und Soziologie in Erlangen und Heidelberg

Wer hat die da platziert?

http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/wissenschaftlerinnen/portrait/detail/anina-mischau/


Hadmut
9.10.2013 21:59
Kommentarlink

Klar. Mit Theologie und Soziologie ist man an den Berliner Universitäten genau richtig.


michael
9.10.2013 22:38
Kommentarlink

@Uwe: ach deswegen gibt’s bei der FU keinen Werdegang von der online – ich hatte mich schon gewundert.

@Hadmut: gibt’s die Aussage über Algebra, Analysis und Geometrie irgendwo als Zitat von der? Ich konnte da nirgends irgendwelche mathematischen Fachbegriffe finden.

Was ich den Veröffentlichungen entnehmen konnte, geht’s da erstmal darum, daß es ganz böse (und völlig unbegründete) Vorurteile bezüglich der Geschlechter im Matheunterricht gibt – und daß man die Geschlechter im Matheunterricht unterschiedlich ansprechen muß (wegen der Unterschiede der Geschlechter, nehme ich mal an…). Logik scheint in Theologie- und Soziologievorlesungen wohl nicht vorzukommen 🙂

Persönlich denke ich, die Genderistas können im Matheunterricht nicht mehr viel anrichten – das können die Kultusministerien schon ganz alleine…

Während der letzen zehn Jahre hatte ich immer wieder Nachhilfeschüler in Mathematik – weswegen ich den Verfall des Mathematikunterrichts recht gut beurteilen kann. Es ist beispielsweise riskant, zur Prüfungsvorbereitung die Aufgaben der letzten Jahre heranzuziehen: die Chancen stehen gar nicht schlecht, daß ein Schüler mit der Aussage “hab’ ich noch nie gesehen” recht hat, weil der Unterrichtsstoff schon wieder reduziert wurde. Noch ein paar Jahrzehnte weiter so, und nur noch die Prozentrechnung bleibt übrig. Und keine Sorge, die Prozentrechnung wird drinbleiben, denn da sind sich die Politiker einig: die braucht man auch nach der Schulzeit, wenn man sich auf der Bank einen Kredit holt. Alles andere ist unnützer Ballast.

Ich konnte übrigens nie Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Nachhilfeschülern erkennen. Die, die fünf Wochen vor der Abschlußprüfung wegen akuter Durchfallgefährdung bei der Nachhilfe aufschlagen, haben alle (unabhängig vom Geschlecht) dasselbe Problem: keinerlei Interesse am Stoff und gleichzeitig keinerlei Bock zu büffeln.


Hadmut
9.10.2013 22:48
Kommentarlink

@michael: Nee, das stammte nicht von der, das hab ich so spontan auf Grundlage typischer Gender-Aussagen gedichtet. Sowas in der Art hatte ich über Mathematik mal irgendwo in der Gender-Literatur gelesen, die meinen das wirklich so. Weiß jetzt aber nicht auf Anhieb, woher das kam.


FullxD
9.10.2013 23:04
Kommentarlink

Bei solchen ausgemachten Unsinn muss sich gefragt werden, warum nicht mehr Frauen dagegen auf die Barrikaden gehen. Vielleicht haben die Genderisten Recht und Frauen sind tatsächlich dumm?


Anmibe
9.10.2013 23:13
Kommentarlink

In einer matriarchalischen Welt herrscht Gleichstellung, da sind alle Lösungen und Meinungen gleichberechtigt und gleich viel wert.

… damit wären meine Mathenoten in der SChule duetlich besser ausgefallen. 😉


Grundlagen
10.10.2013 1:05
Kommentarlink

yacv
10.10.2013 1:07
Kommentarlink

Festkörperphysik ist männlich. Deswegen wissen wir so wenig über fluids und so viel über feste Körper.
http://www.youtube.com/watch?v=XHiqXxoRFro


someone_else
10.10.2013 1:46
Kommentarlink

@yacv

Die Aussage der Feministin:

[quote]
Festkörperphysik ist männlich. Deswegen wissen wir so wenig über fluids und so viel über feste Körper.
[/quote]

ist ziemlich frauenfeindlich:

Zum Hintergrund: die Navier-Stokes-Gleichungen, welche Fluide beschreiben, besitzen mathematisch ausgesprochen ekelhafte Eigenschaften und die Theorie dahinter ist sehr schwer zugänglich (unter anderen stellt dies eines sieben der mit 1 Million dotierten Millenium-Probleme des Clay Mathematics Institute dar):
> http://en.wikipedia.org/wiki/Navier%E2%80%93Stokes_existence_and_smoothness

Dies auf die obige “Gender-Physik”-Aussage angewandt

Festkörperphysik: männlich, zugänglich, gutmütig
Fluide: weiblich, ekelhaft, zickig, bösartig, unverständlich, auch Genies verstehen sie nicht

Wer ist demnach frauenfeindlicher: ein paar hirnlose Machos oder Frauen, die ohne Kenntnisse von Naturwissenschaften meinen, ihre Gender-Theorien über Physik präsentieren zu müssen?

*duckundweg*


Georg
10.10.2013 1:58
Kommentarlink

Man(n) darf gespannt sein

Na man kann auch einfach nachlesen:

Im Seminar wird die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für das Lehren und Lernen von Mathematik in der Schule u.a. entlang folgender Fragestellungen beleuchtet: Welche geschlechtsbezogenen Unterschiede im Fach Mathematik lassen sich empirisch in internationalen Vergleichsstudien belegen? Welche Erklärungsansätze werden in diesem Zusammenhang diskutiert? Inwiefern trägt die Gestaltung des schulischen Mathematikunterrichts selbst zur Entstehung geschlechtsbezogener Unterschiede bei? Welche Rolle spielen (bewusste oder unbewusste) geschlechterstereotype Einstellungen auf Seiten der Lehrkräfte? Was können Mathematiklehrerinnen und -lehrer konkret tun, um in ihrem Mathematikunterricht – bezogen auf die Unterrichtsgestaltung und das Unterrichtsgeschehen – der (Re-)Produktion von Geschlechterstereotypisierungen und geschlechterbezogener Wissensreviere entgegenzuwirken? Welche Kompetenzen und berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen benötigen Lehrerinnen und Lehrer für einen „geschlechtersensiblen“ Mathematikunterricht, der für Mädchen und Jungen gleichermaßen interessant ist?

Sind ja an sich erstmal interessante Fragen, schade nur, dass sie nicht wirklich ergebnisoffen nach den Ursachen suchen, sondern schon die Antworten teilweise vorwegnehmen (“(Re-)Produktion von Geschlechterstereotypisierungen und geschlechterbezogener Wissensreviere”)


Mathias
10.10.2013 9:06
Kommentarlink

@Anmibe

… ja und? Dann wären ja alle Noten auch gleich viel wert. Da wäre ein kurzer Text, wie sich deine Lösungsvorstellung angefühlt hat, wahrscheinlicher gewesen.


Dummerjan
10.10.2013 9:28
Kommentarlink

Auch sehr nett (Bericht einer Unternehmensberaterin):
http://www.daneben.de/schenkkreis/reaktion-jhorbach.html


fun
10.10.2013 9:56
Kommentarlink

Der Herr Kemper hat schon mal ausgeführt, in welche Richtung das gehen könnte:
http://andreaskemper.wordpress.com/2013/01/24/zum-klassismus-mathematischer-anordnungen/


Phil
10.10.2013 11:59
Kommentarlink

Torsten
10.10.2013 12:25
Kommentarlink

Herr Kemper beweist mit seinem Artikel, dass er damals die PISA-Studie für Mathe runtergezogen hätte, wenn es sie denn damals schon gegeben hätte. Es ist schon schröcklich, dass es Unterschiede gibt und diese auch benannt werden.


ST_T
10.10.2013 12:34
Kommentarlink

@Georg

So handeln die aber immer.
Wissenschaftliche Standards werden überhaupt nicht eingehalten. Bei jedem wissenschaftlichen Projekt müsste man sich auch die Frage stellen über Objekt, Feld, Methode und Literatur. Was hier aber gemacht wird:

Das Ergebnis wird vorausgenommen und danach wird quasi das Projekt generiert. Also kurz gesagt: Sie gehen mit vorgefertigten Prämissen an die Sache ran und suchen sich dann all das, was zu ihrer Theorie passt. Mögliche Gegenstudien oder eine kritische Hinterfragung der Hypothesen und vor allem der Prämissen wird erst gar nicht vorgenommen und das macht diesen ganzen Kram unwissenschaftlich!


Paule
10.10.2013 13:08
Kommentarlink

@fun: Oh Gott.

“3 ist nicht höher als 2, 13 ist keine niedrigere Zahl als 17. Es besteht kein Grund, in Koordinatensystemen positive Zahlen über negative abzubilden. […] Es ist klassistisch, von “höheren” Zahlen zu sprechen.”

Ich hätte nicht gedacht, dass die am “2+2=5” schon so nah dran sind.

Die Beobachtung stimmt ja, dass bei Begriffen wie Ober- und Unterschichten, Hochkultur u.ä. ein physikalisch-räumliches Verhältnis metaphorisch auf Soziales übertragen wird. Aber so what? Solche physikalischen Metaphern für Soziales gibt es sehr viele, und zwar in allen Kulturen in ähnlicher Form. Ein “hartes” Urteil, “erhitzte” Gemüter, eine “klein”laute Antwort, eine Verhandlung, die “vorankommt” usw. Das liegt einfach daran, dass Menschen von Natur aus und notwendig ein paar Grundkoordinaten der räumlichen Orientierung und der Wahrnehmung physikalischer Größen und Eigenschaften gemeinsam haben, aus denen sich diese Metaphern speisen und die sie so universell und leicht verständlich machen. Bei oben und unten kommt noch dazu, dass Arbeit investiert werden muss, um einen Körper nach oben zu hieven (Energieinvestition), er nach unten aber von selber fällt (Entropie). Dasselbe gilt für jede Kulturleistung – sie neigt zum Verfall, wenn nicht Arbeit investiert wird. Kultur hat nur Bestand, wenn ständig unter Energieinvestition dem Verfall entgegengearbeitet wird. Die Wahrnehmung eines Produkts der Investition von Arbeit als höherwertig gegenüber einer Verfallserscheinung ist nicht nur natürlich, sondern auch vernünftig und letztlich völlig alternativlos, solange man nicht die Menschheit als solche ablehnt.

Diese Art von Gleichheitsdenken, das die vertreten, läuft wirklich auf Gehirnwäsche hinaus. Eine Gehirnwäsche allerdings, die nie gelingen wird, weil das, was sie uns austreiben will, viel zu elementar ist. Wie die zwei Geschlechter und die Unterscheidung zwischen ihnen.


Paule
10.10.2013 13:31
Kommentarlink

Nachtrag: Ich wollte damit nicht behaupten, dass die Mitglieder von Oberschichten immer durch eigene Arbeit dorthin kommen. Der Adel zeichnet sich traditionell gerade dadurch aus, dass er nicht arbeitet. Aber sein Reichtum kommt immer noch durch Arbeit zustande, nur eben die Arbeit anderer. (Nebenbei: Der Adel im Feudalismus und Absolutismus hat allerdings durchaus Arbeit in die Ausprägung seiner feinen Umgangsformen, seine “Sozialkompetenz” investiert. Bei der damaligen Wahrnehmung von Adligen als höherwertig spielte das eine große Rolle.) Das heißt, man kann es natürlich ungerecht finden, wie die oberen und unteren Positionen verteilt sind, aber die Unterscheidung von oben und unten selbst hat eine völlig reale, materielle Grundlage. Die Unterscheidung selbst ist kein -ismus, sondern einfach die allgemeinverständliche Benennung einer [Triggerwarnung, böses Wort:] Realität.


Georg Caltern
10.10.2013 13:47
Kommentarlink

Das Verhältnis von Feministinnen zur Mathematik war schon immer ein zuverlässiger Quell der Erheitung:

“In the context provided by Irigaray we can see an opposition between the linear time of mathematics problems of related rates, distance formulas, and linear acceleration versus the dominant experiential cyclical time of the menstrual body. Is it obvious to the female mind-body that intervals have endpoints, that parabolas neatly devide the plane, and, indeed, that the linear mathematics of schooling describes the world of experience in intuitiveley obvious ways?”

Quelle: Susan Damarin, “Gender and Mathematics from a Feminist Standpoint” in Walter G. Secada, et al., New Directions for Equity in Mathematics Education (Cambridge: Cambridge University Press, 1995) p. 242.

Irigaray hat übrigens auch E=mc² als “sexistische Gleichung” entlarvt, weil sie die Lichtgeschwindigkeit gegenüber anderen Geschwindigkeiten privilegiere.

Gegen so etwas ist die übliche genderistische Statistik doch eher seichte Unterhaltung.


Stefan
10.10.2013 14:04
Kommentarlink

Der Wahnsinn ist ja, dass Irigaray als Gundlagenliteratur gesehen wird. Mir wird übel.


Paule
10.10.2013 14:25
Kommentarlink

Übrigens, wenn mich nicht alles täuscht, spricht man in der Mathematik auch eher von großen und kleinen als von hohen und niedrigen Zahlen. Klarer Fall: Heightismus. Kemper_innen, übernehmen Sie.

(Sorry, Hadmut, für den Kommentarspam, ich glaube, das ist so ‘ne Art Selbstverteidigungsmechanismus meines Gehirns gegen den Schwachsinn. Jetzt bin ich aber weg, arbeiten und nach “Höherem” streben.)


michael
10.10.2013 14:53
Kommentarlink

Veröffentlichungen vom Kemper darf man getrost ignorieren. Der will lediglich, auf Biegen und Brechen, seinen selbsterfundenen “Fachbegriff” Klassismus möglichst oft erwähnen. Schließlich begründet sich der Wikipedia-Artikel über den Begriff auf dessen “häufige Verwendung in der Fachliteratur” – und die Relevanz und der WP-Artikel von Kemper selbst steht und fällt mit dem Klassismus-Artikel. Dei Typ betreibt da reine Wikipedia-Selbsterhaltung, nichts weiter.

Ich bin mir sicher, die Texte über “Klassismus bei Gänseblümchen” sowie “Klassismus in der Geschichte der Mars-Monde” liegen schon in der Schublade.

Daß sich Typen wie der in der deutschen Wikipedia halten können, ist einer der Hauptgründe für die fehlende Relevanz derselben. Ich bin nicht der einzige, der nur noch die englische Fassung nutzt…


John Dean
10.10.2013 14:57
Kommentarlink

@ Dummerjan

Ich finde es auch sehr nett, dass du da gerade etwas ausgegraben hast (siehe deinen Link), das schon seit 10 Jahren im Internet steht. Toll! Und dann, sind derartige Dinge ja – ganz bestimmt – auch “typisch weiblich”, haben irgendwie mit “Gender Studies” (siehe Thema) oder jedenfalls mit weiblichen Irrsinn zu tun.

Das willst du uns doch sagen, oder? Ich finds es weiterhin bemerkenswert, dass derartig “stichhaltige” Verlinkungen wie von dir hier nicht auf Protest stoßen. Nein im Gegenteil: Da wird hier sicherlich noch hier un da auf die virtuellen (oder realen!) Schenkel gehauen, ganz nach dem Motto: “Ja, so sind sie, die Frauen!“.

Sag mal, wie bist du eigentlich zu deinem Nicknamen gekommen?


michael
10.10.2013 14:59
Kommentarlink

@Phil leider etwas unrealistisch 🙂

So viele Worte wie der Schüler in dem Video bringen reale Nachhilfeschüler tum Teil in Wochen nicht raus. Den authentischsten Satz hast Du übrigens weggeschnitten: “Womit hast Du denn Probleme? Na, mit allem!”


quarc
10.10.2013 16:15
Kommentarlink

Immerhin hat man der Gastprofessorin eine Diplommathematikerin beigegeben, die ihr helfen kann, falls man sich doch mal mit Mathematik beschäftigen sollte. Wie jemand ohne mathematische Ausbildung ernsthaft Seminare über Fachdidaktik abhalten will, ist mir rätselhaft.

Vermutlich dient diese Gender-AG zur Abwehr der universitären Gleichstellungskommissarin: wenn die anwackelt und irgendwelche Genderpläne einfordert, kann man ihr die Arbeitsgruppe zeigen, sie zieht zufrieden ab und lässt den Fachbereich in Ruhe.


someone_else
10.10.2013 16:48
Kommentarlink

@Georg Caltern

Angesichts des Zitats

“In the context provided by Irigaray we can see an opposition between the linear time of mathematics problems of related rates, distance formulas, and linear acceleration versus the dominant experiential cyclical time of the menstrual body. Is it obvious to the female mind-body that intervals have endpoints, that parabolas neatly devide the plane, and, indeed, that the linear mathematics of schooling describes the world of experience in intuitiveley obvious ways?”

würde mich doch sehr interessieren, wie die feministische Mathematik zur Fourier-Analysis steht, die doch exakt auf solchen geforderten Zyklen (präziser: Fourier-Reihen bzw. allgemeiner temperierte Distributionen in Schwarz-Räumen) basiert. Ist allerdings ein wenig schwieriger zugänglich als die Schulmathematik. 😉


kokko
10.10.2013 19:31
Kommentarlink

@John Dean
10.10.2013 14:57

im link geht es doch um mathematik und dass man diese nicht verleugnen soll als böse männlich und stattdessen nur auf sein “gefühl” hören soll

der text ist das gleiche wie der link zum simpsonsausschnitt im ersten kommentar bloß im das ganze im RL


Michael
10.10.2013 19:38
Kommentarlink

Wichtig ist, daß sexistische Kurven geglättet werden die vielleicht an Frauenkörpern erinnern könnten bzw es auf 1D zu beschränken – sicher ist sicher. Es müssen also viele Funktionen etc. untersucht werden, ob da nicht doch sexistische Kurven irgendwie dabei heraus kommen könnten. Es gibt viel zu tun.


Georg Caltern
10.10.2013 20:06
Kommentarlink

@someone_else

> Fourier-Analysis

Die müsste den Mädels gut gefallen.

> Ist allerdings ein wenig schwieriger zugänglich als die Schulmathematik.

Das sind die Frauen schließlich doch auch …

@fun & Paule

Haut doch nicht immer den großen Häuptling Schwätzende Feder!
Der hat doch aus seiner Sicht vollkommen Recht wenn er schreibt “3 ist nicht höher als 2, 13 ist keine niedrigere Zahl als 17.”!
Die Wohlordnung gibt es schließlich nur auf Basis der reelen Zahlen. Unser Andreas lebt aber in einer Welt mit hoh …äh… gro …äh… signifikantem imaginären Anteil.
Und in der komplexen Zahlenebene gibt es keine Wohlordnung mehr.


Rechnungsprüfer
10.10.2013 20:56
Kommentarlink

@Hadmut das solltest du dir mal anschauen, sind vielleicht interessante Aussagen für dich drin:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/147/1714784.pdf


_Josh
10.10.2013 21:03
Kommentarlink

Bei Lust und Zeit, hier hat es noch mehr von Mischau @ http://academic.research.microsoft.com/Author/28577341/anina-mischau
mit lauter duften weiterfuehrenden links, man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Aus irgendeinem Grund faellt mir bei solchen Karrieren stets ein olles Religiotenspruechlein ein: “Schauet nur die Voegelein, sie saehen nicht, sie ernten nicht, und Kultscheffe ernaehrt sie doch.”
Fritze 0815, Vers 4711.

Mal unter uns Hadmut, so ganz im Vertrauen. Hast Du im Zuge Deiner Gender-Recherchen zwischenzeitlich herausfinden koennen wie es moeglich ist, dass solche ZeitgenneusInnenin von etwas anderem leben duerfen als von Hartz IV? Kann es sein, dass uns die Amis nach dem Krieg nur deshalb nicht vollstaendig platt gemacht haben, weil sie allen Muettern das immerwaehrende Versprechen abtrotzen konnten, allen Saeuglingen direkt nach der Geburt die “blue pill” zu verabreichen?


FUZxxl
11.10.2013 1:08
Kommentarlink

Wer die Bedeutung von Begriffen in verschiedenen Disziplinen nicht trennen kann, der hat in der Wissenschaft nichts verloren. Scheint aber insbesondere in der Soziologie ein häufiges Phänomen zu sein.


Skeptiker
11.10.2013 12:34
Kommentarlink

@Paule
Ich hätte nicht gedacht, dass die am “2+2=5? schon so nah dran sind.

Reg Dich ab, die Gleichung gilt sehr wohl – halt eben für große Werte von “2”.


pjüsel
11.10.2013 17:52
Kommentarlink

> https://www.youtube.com/watch?v=9REQpM6ddbk

Das stammt aus der Simpsons-Folge “Girls Just Want to Have Sums”. Mehr darüber unter https://en.wikipedia.org/wiki/Girls_Just_Want_to_Have_Sums


Knorka Kinte
11.10.2013 21:34
Kommentarlink

“Wer die Bedeutung von Begriffen in verschiedenen Disziplinen nicht trennen kann, der hat in der Wissenschaft nichts verloren. Scheint aber insbesondere in der Soziologie ein häufiges Phänomen zu sein.”

Solche Leute schauen sich Wörter an und verbinden was damit, anstatt sich anzuschauen, womit sie zusammenhängen. Das zeugt von schwachem Verständnis, subakademisches Niveau.


Dummerjan
14.10.2013 10:45
Kommentarlink

“@ Dummerjan

Ich finde es auch sehr nett, dass du da gerade etwas ausgegraben hast (siehe deinen Link), das schon seit 10 Jahren im Internet steht. Toll! Und dann, sind derartige Dinge ja – ganz bestimmt – auch “typisch weiblich”, haben irgendwie mit “Gender Studies” (siehe Thema) oder jedenfalls mit weiblichen Irrsinn zu tun.”
Nein, denn der Text der verlinkt wird referenziert ja eine Frau, die sich über die Einstellung von Frauen mokiert.
Ich verweise in bezug auf das Alter eines Links darauf, dass die Verweise auf mathematische Zusammenhänge meist noch älter sind.

SO bin ich zu meinem Nick gekommen.


Ralf
16.10.2013 10:00
Kommentarlink

Hallo,

sehr schöner Artikel und interessante Gedanken zur „maskulinen“ Mathematik.
Meiner Meinung nach ist die Ursache hierfür gesellschaftsbedingt und damit tatsächlich ein Gender-Problem, das sich natürlich in Männer- wie auch in Frauen-Domänen am stärksten zeigt. Wir können von einer Gesellschaft, die eigentlich immer eine patriarchalische war und in der eine bestimmte Aufgabenverteilung der Geschlechter gang und gäbe war, aber auch nicht erwarten, dass diese sich in kürzester Zeit fundamental verändert. Demzufolge wird es auch noch lange so bleiben, dass Männer nicht nur quasi das Geschlecht des Wortes Mathematik zu ihren Gunsten hin beugen, sondern generell ihre Domänen behaupten werden. Das Gleiche gilt natürlich für Frauen, auch diese werden über längere Sicht nicht wollen und daher können, ihre Domänen aufzugeben. Trotzdem ist natürlich eine Gleichstellung der Geschlechter überaus wichtig – auch wenn sich damit erst mal nichts signifikant ändern wird an der Geschlechterverteilung in der Mathematik bei studierenden Männern und Frauen.

Grüße


O.
16.10.2013 22:30
Kommentarlink

Kelvin
18.10.2013 11:49
Kommentarlink

Wahrscheinlich nur Zufall…. Aber es passt so wunderbar…

Informatiker sollen “Soft Skills” lernen
http://www.heise.de/tp/blogs/10/155148


Andreas
19.10.2013 12:30
Kommentarlink

jd.
20.10.2013 14:56
Kommentarlink

@Andreas

>passt noch besser:
>http://www.hornoxe.com/wp-content/picdumps/picdump254/hornoxe.com_picdump254_024.jpg

Die überschüssigen 10% kommen dadurch zustande, daß 10% nicht wußten, ob sie nun männlich oder weiblich sind bzw. keine Festlegung im Rahmen der binären Geschlechterrollen treffen wollten oder konnten, und deswegen bei beiden Geschlechtern gezählt wurden. Außerdem ist “100%” auch nur eine patriarchalische Privilegierung der Zahl “100”, die überwunden werden muß.

jd.