Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

64 Männer, 4 Frauen, 2 weiß nicht

Hadmut
9.7.2013 22:07

Es gibt da so einen Blog-Artikel, wonach auf einem CCC-Event 64 Männer, 4 Frauen und 2 »unklar« gesprochen hätten. Geht nicht draus hervor, ob es nur der Zählerin oder den zwei Sprechern selbst nicht klar war, was sie waren, aber es stinkt sehr nach Gender-Propaganda.

Und ist geklaut.

Es gab mal aus der genialen Comic-Strip-Reihe „Hägar, der Schreckliche” einen Strip, in dem auf dem ersten Bild Hägar mit gezogenem Schwert und »Vorwärts«-Geste seine Wikinger anbrüllt „Seid Ihr Männer oder Feiglinge?” um in den Kampf zu ziehen.

Auf dem zweiten Bild guckt Hägar verdutzt, während seine Wikinger beisammen stehen und beraten.

Auf dem dritten Bild guckt Hägar stinksauer, während Sven Glückspilz ihm meldet: „4 Männer, 8 Feiglinge, 3 weiß nicht”


15 Kommentare (RSS-Feed)

EBecker
9.7.2013 22:39
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Bzgl. “Unklar”: Ich lese das so, dass das Geschlecht nach Vornamen gezählt wurde und es bei einigen wg. Unisex-/Nicknamen nicht klar war.


R
10.7.2013 0:09
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Also bitte.

http://www.iheartdigitallife.de/uber-kathrin-ganz/
„Kathrin Ganz: im Saarland aufgewachsen, in Hamburg Politikwissenschaft, Soziologie und Gender und Queer Studies studiert. Jetzt promoviere ich mit hbs Förderung“

Das riecht doch wohl mal sowas von dermaßen nach gerade zu überhaupt nicht nach Gender-Propaganda.

Ich vermute, da hat eine ideologisch voll durchgetrimmte Gender-Doktorandin und Gelegenheits-Twittererin einen höchstgradigst geschlechtergerechtesten Fragebogen ausgearbeitet, in dem anonym nach dem Geschlecht gefragt wird mit der Ankreuzoption „weiß nicht“. Sie erinnert sich nicht mehr daran, wie am Tag der Umfrage zwei Teilnehmer(_In(Nen)*)* kichernd entfernten, nachdem sie ihren Bogen abgegeben hatten, weil sie nebenbei parallel durchs Einsammeln anderer Bögen und Mitzählen beschäftigt war:

…56 % der Doktorarbeit fertig, 58 % der Doktorarbeit fertig, 60 % der Doktorarbeit fertig …


Hadmut
10.7.2013 0:11
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Was schreibt sie da?

In meiner Diss geht es um Netzpolitk, Bewegung, Intersektionalität und Hegemonie.

„In meiner Diss geht es um…” Wenn ich so’n Scheiß schon höre.


DerdieBuchstabenzählt
10.7.2013 6:59
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Woher wollen die denn wissen wieviel Frauen es waren?
Die schreiben doch selbst:
>(* Mit ‘Frauen’ sind alle gemeint, die sich selbst als eine sehen)<
Da weiß man doch gleich mit wem man es zu tun hat…
(Hadmut, war Dein Vater Hellseher? Namenswahl als Vorsorge für die Zeiten die da noch kommen sollten?)


Flusskiesel
10.7.2013 7:12
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Hägar: “Seid Ihr Männer oder Mäuse?”
Wikinger: “Pips! Pips! Pips!”
Hägar, seufzend: “Meine Elitetruppe!”

SCNR 🙂


nullplan
10.7.2013 7:27
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“In meiner Diss geht es um […] Bewegung”

Ah gut, eine Gender-Tante lässt sich über relativistische Physik oder wenigstens Newtons Bewegunsgesetze aus. Oder wie war das gemeint? Und wie passt Hegemonie in die Sache rein? Macht sie auch Geschichtsstudien?

Auch nett sind ja immer Worte, die eigentlich nichts bedeuten, wie Intersektionalität. Hier wird also irgendwas in Gruppen (Sektionen) aufgeteilt und dann betrachtet, wie diese Gruppen interagieren, d.h. wie sich die Individuen nicht um die Aufteilung kümmern.


lebniz
10.7.2013 8:01
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ZÄHLEN??? Das ist doch Mathematik! Dieses pöhse pöhse patriarchalische Unterdrückungsinstrument! Das muß man erfühlen, channeln, schwadronieren!!1elf

Ähm auf welche Hackerveranstaltungen kann man bitte denn noch gehen, die nicht von so gendernasen durchseucht sind?


FullxD
10.7.2013 8:42
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@lebniz
Vielleicht erst wieder, wenn Hacker wie einst bei solchen Veranstaltungen ungeduscht sind, die durchschwitzten Schuhe ausgezogen haben und Junk-Food-Verdauungsstörungen freien Lauf lassen. 😉


sven
10.7.2013 10:30
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Wir haben hier jedes Semester für jedes Modul einen Evaluationsbogen. Bei unserem reinen Männerverein (die Frauen kommen nicht mehr oder haben das Studium abgebrochen) haben wir immer ein paar Frauen drin (ist so ein beliebter Scherz). Genauso haben wir immer etwa 20% die bei jedem Modul fordern, dass es in Deutsch angeboten wird (wir haben noch kein Modul in englisch).

Die Frage ist halt, wie ernst die Ausfüllenden den Fragebogen nehmen.


Tenshinhan
10.7.2013 10:52
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http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-irrsinn-der-entmaennlichung-unserer-gesellschaft/8469200.html

Guter Artikel, der eigentlich alles noch mal zusammenfasst, was Hadmut eh hier andauernd postet 🙂


Heinz
10.7.2013 18:29
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@lebniz
> Ähm auf welche Hackerveranstaltungen kann man bitte denn noch gehen, die nicht von so gendernasen durchseucht sind?

naja auf CCC-Veranstaltungen ist es nicht so schlimm wie man von außenb vermuten könnte, allerdings trauen sich die Femis dort immer mehr und gewinnen auch stetig an Einfluss – wie man zuletzt am 29c3 sehen konnte.

Noch ist es allerdings nicht so schlimm, dass man nicht mehr hingehen könnte.


Lohengrin
10.7.2013 20:52
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Das erinnert mich an eine Prüfung mit knapp hundert Prüflingen in einem Hörsaal (Hörsaal ist kein Fisch).
Es fehlte jemand, ohne dies mitgeteilt zu haben, und es war nicht klar, wer. Dann kam der Vorschlag, das auf Männer oder Frauen einzuschränken. Also zählten wir die Männer. Fünf Tutoren, drei Ergebnisse: drei, vier und sechs Weißnicht.


Ich bins
10.7.2013 23:07
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@lebniz
Jungs, macht es doch ganz einfach. Hackerveranstaltungen nur für Männer. Die Frauen machen es doch auch. Ist mittlerweile voll akzeptiert. Und dann habt ihr das Problem mit den Gender-Tussis auch nicht mehr. Und schon läuft es wieder.


Ich bins
10.7.2013 23:09
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ach, ja. Schreibt bitte nicht: “Boys only” auf die Flyer 🙂


Celos
11.7.2013 13:56
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Von dem Haegar gibt auch eine Variante mit

1. Haegar: “Are you men or are you mice?”
2. Grosses palaver
3. Sven: “Can you repeat the question?”

Der wuerde hier auch passen…